Ausgabe 
27.6.1902 Zweites Blatt
 
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Freitag 27. Juni 1903

ISS. Jahrgang

Zweites Blatt.

Nr. 148

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Eichener Anzeiger

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König ßduards Krankheit.

Der in der letzten Nacht 11 Uhr 30 Min. ausgegebene Krankheitsbericht besagt: Der König verbrachte den Tag recht gut, bei ausrechterhaltenem Krästezustand und Verlängert nach Nahrung, die sorgsam verabreicht wird. In der Wunde machte sich neuerdings etwas Schmerz bemerkbar.

Dr. Laking verließ den Buckingham ^Palast gestern nach­mittag aus kurze Zeit. Dies wird als günstiges Zeichen angesehen.

Wie weiter aus London gemeldet wird, drängt die Krank­heit des Königs fortgesetzt alle anderen Ereignisse tief in den Hintergrund. Der Zustand des Monarchen ist noch immer kritisch, obwohl nicht hoffnungslos. Der König nahm von einigen eingelaufenen Telegrammen Kenntnis. Die Aerzte, die der Operation beiwohnten, versichern, da nicht die mindeste Spur von Krebs oder irgen einer bösartigen Wucherung im Unterleibe dabei zum Vor­schein gekommen ist. Der Geheim-Sekretär Sir Francis Knollys, der um Auskunft darüber befragt wurde, gab sein Ehrenwort, daß der König nicht an Krebs leide und sich auch kein darauf hinweisendes Symptom gezeigt habe. In der Krankheit des Königs sei keinerlei ungünstige Entwickelung eingetreten.

DieTimes^ schreibt: Obgleich anerkannt werden muß, baß man noch auf mehrere Tage hinaus unmöglich mit Zu­versicht über den endgiltigen Verlauf der Krankheit des Königs sprechen kann, so hegen doch die Urteilsfähigsten die Ansicht, daß, wenn der Verlauf so andauert wie bisher, der König im August wieder wohl genug sein wird, um gekrönt werden zu können. Dann wird sich allerdings die Frage erheben, ob man die Feier nicht lieber nach den tarlamentsferien Ende September oder Aniang Oklob-r attsinden lassen soll.

dieelsässischeRegierungunterstützedenGroß^ kapitalismus. Vorsitzender Rettich rügt beide Aeuße- rungen. Brömel protestiert gegen Schlumbergers Ausdrücke, und die Antwort, wie sie Abg. Münch-Ferber (nk.) Herrn Schlumberger zu teil werden ließ, dürfte unterf Kollegen derselben Fraktion, wenigstensvor versammeltem Kriegsvolk", auch noch nicht dagewesen sein. Gegenüber dem Abg. Schlumberger, derim Namen der gesamten Baumwollweberei" zu sprechen erklärte, konstatierte Abg. Münch-Ferber ungleich wirksamer, er, Münch-Ferber, sei weder Vertreter eines Verbandes noch eines Syndikats. Vor­her gab es in der Sitzung noch eineSensation": der konser­vative Führer Abg. Graf Kanitz hielt es für an gezeigt, ein wenig den Schleier zu lüsten, den die Regierung bisher über die Beratungen desWirtschaftlichen Ausschusses" zur Vor­bereitung der Handelsverträge gebreitet hat. Graf Kanitz enthüllte, daß imWirtschaftlichen Ausschuß" ursprünglich überall Doppeltarife eingesetzt worden, diese aberi ohne Grund wieder verschwunden seien. Staatssekretär Graf Posadowsky, eilends herbeigeholt, konnte nicht umhin, die Thatsache selbst M bestätigen, aber nachdem die ver­bündeten Regierungen sich gegen den allgemeinen Doppel­tarif entschieden, sei es unnütz,ein totes Pferd noch zu schlagen." Dem Grafen Posadowsky wird diese unerwartete Erörterung um deswillen nicht angenehm gewesen sein, als s. Z. in parlamentarischen Kreisen verlautete, daß gerade das Reichsamt des Innern die Aufstellung eines Doppel­tarifs, auch für die Industrie-Zölle, auf das entschiiedenste empfehle, daß aber sowohl das Reichsschatzamt wie das Auswärtige Amt hiergegen Einspruch erhoben, weil ein solcher Tarif den Abschluß von Handelsverträgen zu er- chweren geeignet sei. Reichskanzler Graf Bülow trat dieser Auffassung bei, ebenso die Mehrheit der verbündeten Re­gierungen, gestützt auf Gutachten von Handelskammern und anderer sachverständiger Korporationen, wodurch der Doppel­tarif zu Fall gelangte und nur noch für die wichtigsten landwirtschaftlichen Zölle aufrechterhalten blieb.

Politische Tagesschau.

Die Zolltariskommission begann am Donnerstag die Beratung des Abschnittes W ar en aus Baum w o ll g esp inst en". Nach erregter Debatte wird Position 444, dichteGewebefürMöbel- undZimmerausstattungin Stück 180, äbgepaßt 220 Mark, adgelehnt, ebenso alle dazu gestellten Anträge aus Herabsetzung bezw. Zollsreiheit, sodaß der Vorsitzende be­merkt, die entstandene Tariflücke müsse bei der zweiten Lesung ausgesüllt werden. Die Position 445, 446 und 447 wurden nach einem Antrag Müller-Fulda beschlossen.

Dann aber gab's Sturm! Der alte Gegensatz zwischen Spinnern und Webern sand schärfsten Ausdruck. Der elsässische Abg. Schlumberger (Hospitant der Nationalliberalen) bedachte die Befürworter der Garin- zoll-Ermäßigungen mit recht unparlamentarischen Aus­drücken, wieHetze r" undSchwindle r", Schlumberger, der hervorragendste Industrielle des Elsaß, mag wenig erbaut davon fein, daß einstweilen die Spinner gesiegt habendie verbündeten Negierungen werden sich über die von der Kommission herabgesetzten Garnzölle noch, schlüssig machen aber es sollte doch ein deratiger Ton bei den zollpolitischen Jnteressenkämpfen, wie sie z. B. auch zwischen der Soda- und der Seifeninduftrie bevor­stehen, peinlich vermieden werden. Es bedarf nicht solcher Deutlichkeiten", um gehört zu werden. Allerdings ist Abg. Schlumberger von außerordentlich lebhaftem, um nicht zu sagen cholerischen Temperament; wiederholte höchst kräf­tige Auseinandersetzungen mit den Sozialdemokraten sind in Erinnerung. Der Thüringer Sozialdemokrat Baud er t nannte gestern in der Sitzung Herrn Schlumberger einen Vertreter des Ausb eutertums, und tugr hinzu.

Die Londoner Blätter sind voll des Lobes für die tapfere Haltung der K ö n i a i n, die den ganzen Tag über und den größten Teil der Nacht am Krankenlager ihres Gemahls weilt. Die Zensur läßt, wie verlautet, Telegramme mit alarmierenden Nachrichten über das Befinden des Königs nicht durch. Der allgemeine Eindruck in der Bevölkerung ist aber der, daß der Zustand des Monarchen hoffnungs- l o s ist. Diese Ansicht soll auch der Großkanzker des Bucking­ham-Palastes ausgeorückt haben. Im Lause des Mittwoch wurden vom Londoner Zentral-Telegraphenamte nicht we­niger als 300 000 Telegramme über das Befinden des Königs befördert. Die Behörden haben beschlossen, die Krankheits- berichte in sämtlichen Postanstalten des Landes anschlagen zu lassen.

Jn Dunstable führte die Absagung der Krönungsfest­lichkeiten zu einem Tumult. Eine Protestversammlung wurde veranstaltet. Die Teilnehmer zogen dann vor die Wohnungen des Bürgermeisters und Pastors und warfen unter vielem Gejohle die Fenster ein. Dann zog man zu den Chlltern-Hügeln und zündete dort das Krönungs-Freudenfener an. In H e m e l - H e m p st e a d war beschlossen, das zur Armenspeisung angeschaffte Fleisch und die Lebensmittel zu verkaufen. Die darüber erbitterten Armen rotteten sich zusammen und warfen den Mitgliedern des Festkomitees die Fenster ein. Der einem Aldermann gehörige Porzellanladen wurde ganz zertrüm­mert. Die Polizei der Stadt konnte den Tumult nicht unter­drücken. Erst berittene Polizei aus Watford und Berkhamp- stead stellte die Ruhe Her. In Newton in Montgomeryshire mußte der Vorsitzende des Komitees, der dafür verantwort­lich war, daß alle Festlichkeiten, auch ein Thee für die Kinder, abgesagt wurden, vor der johlenden Menge in einen Gasthof flüchten und der Gasthof wurde von Hunderten von Menschen belagert. Kurz vor Mitternacht kündigte der städtische Ausrufer an, der Thee für die Kinder würde statt- inden. Zwei Mitglieder des Distriktsrates hatten die Ver­antwortung dafür übernommen.

Am Donnerstagnachmittag wurde in der St. Pauls- Kathedrale zu London ein Gottesdienst für die Genesung des Königs abgehalten, zu dem die Botschafter und Peers mit ihren Gemahlinnen und viele Orientalen in ihren male­rischen Trachten erschienen. Zur gleichen Zeit sand in bur St. Margaretskirche Gottesdienst statt, dem der Sprecher des Unterhauses und die Mitglieder des Parlaments bei­wohnten. Trotz des schönen Wetters, und obwohl in diesen Tagen keine Börse ist, sah man verhältnismäßig wenig Feiernde in den Straßen.

Feldmarschall Gras Waldersee ist am Donnerstag ab gereist.

Der deutsche Kaiser hat den König von England a la suite der Marine gestellt. Der Kaiser, der sich bekannt­lich z .Z. in Kiel befindet, gab gleichzeitig der Flotte durchs Flaggensignal folgenden Befehl:Eduard, König von Eng­land, geruhte die Stellung a la suite Meiner Marine an­zunehmen. Ich hoffe, dieselbe bleibt sich dieser Ehre allezeit bewußt, welche sie gleichzeitig in engere Beziehungen zu unseren Kameraden von der englischen Marine bringt." Die Flotte setzte sofort englische Doppflaggen und feuerte 21 Schuß Salut. Drei Hurrahs für den König von England! Der Befehl des Kaisers wurde von den im Kieler Hafen liegenden Kriegsschiffen sofort ausgeführt.

DasJournal de St. Petersbourg" bespricht an leiten­der Stelle die Nachrichten über die Krankheit des Königs Eduard und bemerkt schließlich: Nicht nur im ganzen ver­einigten Königreiche, sondern überall außerhalb desselben hegt man ebenso aufrichtige wie herzliche Wünsche für die schnelle Wiederherstellung der Gesundheit.

Unter den Auszeichnungen und Rangerhöhungen ist weiter noch von Interesse, daß zum Mitgliede des Geheimen Rats auch der aus Köln stammende Werlagshändler Sir Ernest Cassel, der neulich 4 Millionen Mark für Lungenheil­stätten spendete, ernannt wurde.

Also sie kommt nun, trotz bisheriger gegenteiligen Aus­sichten, doch die Wahlreform! Wir erhalten also aller Wahrscheinlichkeit nach die direkte geheime Wahl mit nur einigen Bedingungen für die verschiedenen Bethätigungen (dreijähriges Domizil in Hessen und Er­werb der Staatsangehörigkeit, Erledigung auch der fälli­gen Gemeindesteuer, Vollendung des 25. Lebensjahres usw.). Die Regierung ließ mit Recht keinen Zweifel darüber, daß sie auf diese Kautelen nicht verzichten könne. Höchst wert­voll ist es, d' der Gegensatz zwischen Stadt und Land, der in unserem Parlament schon oft eine so ver­hängnisvolle Rolle gespielt hat, wenigstens diesmal end- ailtig überbrückt zu sein scheint. Daß die aus dem Hause beantragte Einführung der Wahlpflicht, deren Durchführung sich u. E. gar nicht ermöglichen lassen wird, und die die Regierung mit sehr triftigen Gründen bekämpft, auch Gesetz werden soll, halten wir dagegen für durchaus ver­fehlt. Jedenfalls bleibt das große Nachgeben sei­tens des ländlichen Teiles der Kammer hoch erfreulich. So ist denn nun doch wohl die ganze Mühe der Regierung nicht umsonst gewesen, und man wird hoffentlich in der bevorstehenden zweiten Lesung der Vor­lage wirklich noch ein greifbares Ergebnis erzielen.

Ale heutige Summer umfaßt 12 Seite».

Die neue hessische WahlrechLsvorlage scheint nunmehr im großen und ganzen gesichert! So wird uns aus Darmstadt geschrieben. In einer von der Freien Vereinigung (ca. 12 meist oberhessische Ab­geordnete) stattgehabten Versammlung, in der auch Herr Hirschel anwesend war, ist es gelungen, eine Ernigung dahin zu erzielen, daß diese Partei nunmehr für den Vermittelungsantrag Wolf, der den Städten Mainz, Darmstadt und Offenbach einen weiteren Abgeord­neten zusagt, stimmen werden. Gießen und Worms kom­men dabei allerdings zu kurz.

Auch die Wahlpflicht wird Annahme finden vor­aussichtlich mit einem Zusatzantrag Wols, wonach dem Wähler, der seiner Wahlpflicht nicht nachkommt, im nächsten Jahre das Wahlrecht entzogen wird. Die Vor­lage wird nun erst in der nächsten Woche zur Beratung resp. zweiten Lesung kommen, da wegen des am Sams­tag stattfindenden oberhessischen Provinzial­tages an diesem Tage die Kammersitzung ausfällt. Man darf auf die Stellungnahme mancher Abgeordneten, die bei her ersten Lesung in der sicheren Voraussetzung, daß das Gesetz doch falle, mitJa" stimmten, sehr gespannt sein.

Der Staats- und der Finanzminister hielten am Mitt­woch nachmittag gemeinsam mit dem Bureau der Zweiten Kammer, bestehend aus den drei Präsidenten und den beiden Sekretären, eine nahezu einemhalbstündige Sitzung ab, in der über die Geschäftslage des Hauses beraten wurde. Wie jetzt bekannt wird, beabsichtigt die Regierung die Vorlagen bezüglich des Hoftheaters und der Technischen Hochschule zurückzuziehen. Der Schluß des Landtages durch S. K. H. den Groß­herzog, der am Freitag von England zurück­kehren wird, i st/ür Donnerstag den 3. Juli vor­gesehen. Die erste Kammer dürfte am nächsten Mittwoch, den 2. Juli, zusammentreten.

Gestern, am Donnerstag nachmittag, fand bei dem Präsidenten .Haas ein Diner statt, zu dem der zweite Präsident Dr/Schmitt, der dritte Präsident Reinhart, sowie die Sekretäre Schmalbach und Brauer und die Abgg. Dr. Heidenreich, Dr. Gutfleisch und von Brentano geladen waren.

Der 6. internationale Arbeiterverficherungs-Kovgreß

zu Düsseldorf ist am 24. d. M. geschlossen worden. Uebet die Schlußsitzung wird geschrieben: Der letzte Verhandlungs­tag galt dem außerordentlich wichtigen Thema der Witt- wen- und Waisen-Versorgung. Nachdem Bergbau- Ingenieur Bellom-Paris die von ihm entworfenen Grund­sätze für die Wittwen- und Waisenversorgung aufgestellt hatte, gab Präsident Bödiker das Korreferat.

Eine Utopie", führte der Redner aus,sei der Wunsch nach der Wittwen- und Waisenversorgung nicht. Zwar solle der Arbeiter bei Lebzeiten die ©einigen für die Zeit nach seinem vorzeitigen Tode sicher zu stellen suchen. Aber viefach, vielleicht in der Reael sei der Arbeiter aus seinen Kräften allein nicht hierzu imstande. Es möge auch fein, daß manche Wittwe durch schlechte Wirtschaft es mitverschuldet hat, daß die Mittel für eine rechtzeitige Fürsorge fehlten. Aber durch den Tod des Ernährers sei sie für allen Leicht­sinn gestraft und man habe es mit einer hülflosen Frau mit hülfs- bedürftigen Kindern zu thun. Hier trete das reine Mitleid für die Hülflose in die Schranken, und man könne aus moralischen und so­zialen Gründen die Notwendigkeit der Wittwen- und Waisenver­sorgung wohl verfechten. Die technische Durchführung sei zumal in einem Lande wie Deutschland, wo es schon Versicherungsorga­nisationen gebe, an die sich die neue Versicherung nur anzuglicdern brauche, verhältnismäßig sehr leicht.- Es bleibe nur ein Hindernis Bedenken könne man nicht sagen das seien die hohen Kosten. Es fei klar, daß ein Land wie Deutschland, das in 2 Jahrzebnten die Riesengebäude der Kranken-, Unfall-, Invaliden- und Atters- Versicherung ausgeführt habe, zunächst einer ausgiebigen Ruhe be­dürfe, ehe es an den Ausbau eines vierten Gebäudes, das das teuerste von allen werden würde, Herangehen könne. Allein das Ziel liege als erstrebenswert vor Augen und wenn die mirtschast- lichen Verhältnisse des Landes sich noch ferner günstig entwickeln sollten, so werde man langsam aber sicher sich diesem Ziele nähern können."

Redner schloß mit dem Ausdruck der Hoffnung, daß viele der Anwesenden die Erreichung des Zieles zu ihrer be­sonderen Freude und Befriedigung noch erleben würden. Nachdem dann noch allgemeine Erörterungen stattgefunden hatten, sprach Chaisson-Paris dem Präsidenten Bödiker für dessen Bemühungen um das außerordentlich gute Gelingen des Kongresses den Dank aus, der sich auf die Stadt Düssel­dorf nnd den Oberbürgermeister Dr. Wülfing erstreckte. Schließlich brachte Graf Skarzynski-Petersburg auf den Prä­sidenten Bödiker ein Hoch aus, und nach Dankeswotten des Gefeierten erklätte dieser den Kongreß für geschlossen.

Am Abend fand noch ein Festmahl statt. Präsident Bödiker machte Mitteilung von einem Begrüßungs- und Dankesielegramm-Austausch zwischen dem Kongreß und dem am Erscheinen leider verhindett gewesenen französischen Mi­nister d'Eßournelle de Constant. Redner fuhr dann fort: Die moralische und materielle Verbesserung des Looses der Besitzlosen war das in allen möglichen Tonarten variierte Thema unserer Verhandlungen, dies ihr idealer Hintergrund. Und je mehr der Zug der Zeit im Geschwindschritt der tech­nischen und kommerziellen Entwickelung den Sinn auf das Materielle hinlenkt, um so eifriger haben mir unser Ideal gehütet, haben das Ziel der Verbannung von Not und Elend und der Verstopfung dieser reichlich gießenden Quelle der Immoralität im Auge gehabt. Daneben haben wir unter uns freundschaftliche Beziehungen geschlossen, die feder von uns mit in seine Heimat nimmt, von dem Gefühl durch­drungen, es sei die beste Rüstung, die ein Land sich anlcgen kann, wenn es die Lage der unteren Schichten der Bevölkerung verbessert. (Beifall.) Gehörten alle Menschen unserm Kongreß an, so wäre der ewige Friede gesichert. Denn keiner