Ausgabe 
27.1.1902 Erstes Blatt
 
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W. Rieder-Florstadt, 24.Jan. Bürgermeister Alles hier feierte unter großer Anteilnahme sein 25jähriges Dienst- ubiläum. Gestern abend bewegte sich ein Fackelzug durch das ganze Dorf zum Hause des Jubilars. Tie Gesang­vereine trugen Lieder vor und der Turnverein stellte bei bengalischer Beleuchtung Pyramiden. Pfarrer Wahl hob die vielseitigen Verdienste des Herrn Alles um die Entwickelung der Gemeinde hervor. Heilte war die offizielle Feier, bei der Areisrat Fey von Friedberg namens der Regierung als Aus­zeichnung dem Jubilar das Verdienstkreuz Philipps des Groß­mütigen überreichte. Im Namen der Gemeinde teilte der 80jährige Beigeordnete Musch mit, daß die Gemeinde ihrem Bürgermeister einen Schreibtisch schenke. Ter Kirchenvorsland schenkte einen Sessel und die Lehrer fügten den Geschenken noch eine Schreibtischvorlage hinzu.

Vermischtes.

Berlin, 26. Jan. Ter Chef der Berliner Schutz­mannschaft Polizei-Tb erst Krause, hatte gestern wäh­rend des Einzuges Prinzen von Wales Unter den Linden einen Ohnmachtsanfall. Er sank plötzlich vom Pferde zu Boden und wurde mit blutendem Kopfe nach einer Un­fallstation gebracht. Der Unfall dürfte aber feine weiteren Folgen haben.

' Gleiwitz, 26. Jan. Als gestern Abend der Arbeiter P. Srzyslo mit einem Mädchen spazieren ging,; drängte sich der Maschinensteller Robert Watzlaw an das Paar heran und wurde von Srzyslo zurückgestoßen. Darüber in Wut geraten, griff Watzlaw zum Messer und stieß es dem srzyslo.in die rechte Halsseite. Die Schlagader wurde durastchmtten und der Getroffene verblutete in wenigen Minuten. Der Mörder stellte sich freiwillig eine Stunde später auf der Polizeiwache ein und wurde verhaftet.

* Vigo, 25. Jan. Die Explosion auf dem Ka­nonenbootCondor" wird dem schlechten Zustande des Kessels zugeschrieben, der sich früher an Bord eines unbrauch­baren Torpedobootes befunden hatte. Die Maschinisten hatten schon wiederholt auf den Zustand des Kessels aufmerksam ge­macht. Die Explosion erfolgte, als derCondor", in der Verfolgung von Fischerbooten begriffen, m den Fluß einfuhr und die Fahrt forcirte. Die Besatzung bestand aus 22 Mann; zwei Maschinisten und ein Matrose sind tot, fünf Mann werben vermißt; der Kommandant und der Rest der Besatzung, mit Ausnahme von zwei Mann, sind verletzt. Das Fahrzeug selbst ist vollständig vernichtet.

Ländliche Hochzeit. Eine Hochzeitsfeier m dem koburgischen Dorfe Meed er währte jüngst eine volle Woche. Drei Tage konzertierte die Hildburghäuser Militärkapelle. Ge­schlachtet wurden 1 Kuh, 8 Schweine, unzähliche Gänsi und Hasen. Ueber 300 Kuchen wurden gebacken. Auch an Fischen und allen möglichen Delikatessen fehlte es nicht.

* Ein kurbrandenburgischer Duell-Erlaß. Das Edikt (aus der Flugblattsammlung des H. C. Goldschmidt in Berlin) wurde erlassen von dem ersten preußischen Könige; es stammt allerdings schon aus der Zeit seines Kurfürsten­tums her. Auf der Titelseite steht als Druckort (wohl Nach­druckort) und Jahr angegeben: Stargardt an der Jhna, Anno 1688. Nach einer längeren Einleitung bedroht er den Duellanten mit folgenden Strafen:Der Mörder, so seinen Widersacher in dem veranlassetem dutl entleibet, und seine Hände mit dessen Blut unverantwortlicher Weise besudelt, sol wofern es einer von Adel, oder sonsten honestioris eonditionis, seiner Chargen und Ehren-Aempter, so er etroann bekleiden möchte, so fort ipso facto verlustig seyn, und ihm darauff, so bald er ertappet, ohngesäumt sein proceß gemachet, fern Degen gebrochen und Er selbst durch das Schwerdt vom Leben zum Tode gebracht, fein Cörper aber auff dem Ge­richtsplatz eingescharret werden, wäre der delinqvent aber ferner vom Adel, so sol er, so bald man dessen Person habhafft

worden, durch einen summarischen Proceß zum Galgen con- bemnirct, das Urtheil auch an ihm barauff wörtlich vollen- jogen, sein Leichnam aber nicht abgenommen werden, sondern anderen zum Exempel so lange an dem Galgen behangen bleiben, biß er von sich selbst durch die Zeit abfallen wirb. Im Fall auch das Duell einen so unglückseeligen Außgang gewinnen sollte, daß die Duellanten beyderseits auff der Wahl­stat bleiben, und ihr Leben einbüßen möchten, so sollen der­selben Leiber, wann sie von Adel, m loco mhoneslo von dem Hencker begraben, wofern sie aber nicht von Adel, ihre Cörper von dem Hencker ausgenommen und an den Galgen gehencket werden". Zum Schluß befiehlt der Kurfürst (gegeben zu Cölln an der Spree, den 6. August 1688, gegengezeichnet Eberhard Danckelmann), daß seinem Edictum durch reichlichen Nachdruck auf kurfürstliche Kosten die weiteste Verbreitung zu Teil werde, daß es auch in den SonntagSpredigtcu behandelt werden solle, und fügt einen 16. und letzten Artikel hinzu: So geloben und versprechen Wir hiemit bei Unserm Chur- fürstlichem wahrem Wort, daß Wir hier unter mit niemanden, wer der auch seyn möchte, untb einigerley Ursach willen, wie dieselbe ersinnet, oder erdacht werden könnte, connioiren oder nachsehen, weniger die gesetzte Straffen erlassen, noch einigen parbon ober Gnade desfalls erteilen wollen; Wir verbieten auch allen und jeden, wes Standes ober Würden die auch seyn möchten, daß sich niemand unterstehen soll, in dergleichen Fällen einige intercesfion oder Vorbitte bey Uns einzulegen, was auch für eine Sache, Gelegenheit oder Anlaß dazu geben könnte, als zum Exempel die glückliche Entbindung Unserer Gemahlin, die Geburt ober Heyrath eines Unserer Printzen ober Princessinnen, ober anders dergleichen, alles bey Ver­meidung Unserer indignation und Ungnade".

Universitäts-Nachrichten.

Biehmartt.

Die Märkte waren während der Berichtswoche etwas bester frequenticn, und auch die Umsätze waren im Verhältnis zu den Vorwochen belangreicher. Prima Großvieh stand wie immer im Vordergründe des Handels, und wurden die Zufuhren hierin rasch aufgefauft. An einzelnen Märkten konnten sich mittlere Qualitäten sogar im Preise etwas bessern, auch die Umsätze hierin waren im Verhältnis größere, im Allgemeinen ist das Geschäft als mittel­mäßig zu bezeichnen. Prima Kälber flott gehandelt, einige Plätze hatten sogar sehr rasch ausverkaust, an einigen kleineren Märkte» blieb nur geringer Ucberftanb. Fette Schweine waren in Rücksicht auf die hohen Forderungen nicht sehr flott gehandelt, immerhin konnten die Zufuhren langsam noch ausverkaust werden. Laus« und Milchschweine flotter gehandelt.

Tabak.

Im Laufe der Berichtswoche wurden m Herxheim einige Hundert Zentner zu Alk. 23 bis All. 25, Bellheim zu Mk. 22 biS 28 fast ganz ausverkauft. In neuen Tabaten wurden einige Rim­bert Zentner Freudenheimer und Haßlocher Gewächs zu Mk. 30 j bis 32 von Spekulanten an Hänbler verkauft in Friedrichschak ca. 150 Zentner Cnginaltabat per März zu Mk. 44, ferner ein größerer Posten 1897er Schneidtabak zu Anfang und Ende Mk. 30. Sonst liegt das Geschäft im Allgemeinen ruhig, da die Zigarren­branche durch die allgemein herrschende Gejchästsruhe wenig zu arbeiten hat, und dies wiederum auch feine Wirkung auf den Tabakhandel ausübt. In losen Pfälzer Rippen geschästslos, U>|e leine Alk. 8,50 bis 9, gebündelte Alk. 10,80 bis 11,50.

Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus.

Dienstag den 28. Januar, abends 7 Uhr:Der Wildschütz*. Schauspielhaus.

Dienstag den 28. Januar, abends 7l, Uhr: »Tariaffe. Hier­auf :Les präcieusea ridicuh »u.

Landwirtschaft.

Die Generalversammlung des Bundes der Landwirte findet am 10. Februar, mittags 12h, Uhr, im Steinbau des ZirkuS Busch, am Stadtbahnhof Börse zu Berlin statt.

Eine Professur für südafrikanische Geschichte. Eine zahlreich besuchte Versammlung sand in London statt, um Mittel zusammenzubringen für die Errichtung einer Geschiehtsprofessur in der Universität von Kapstadt. Die Versammelten waren sich darin eiuig, daß der Unterricht in südafrikanischer Geschichte sehr heilsam für die Studenten fein würde. Die Versammelten erhielten einen starken Dämpfer ausgesetzt durch einen Bries von Prosessor Bryce (Bryce ist der Versasfer einer der besten englischen Darstell­ungen der Entwickelung Südafrikas, einer der wenigen, die von den führenden Geistern in England nicht- im Banne der Jingopresse stehen. D. Red.), der geladen, aber am Erscheinen verhindert war. Der Bries lautete:Mir scheint es der reine Hohn, heute an die Errichtung einer solchen Professur in Südafrika zu denken, wo dort Kriegsrecht herrscht, wo alles Interesse an Erziehung geschwunden ist, wo die Leute unfähig sind, von einem Platze zum andern zu reifen, wo Leidenschaft und Haß für Generationen nicht aussterben wird, zu einer Zeit, wo wir fast vor dem Verlust von Süd­afrika stehen, uns von der Rednertribüne aus über den Wert der Geschichte belehren zu lasten, einer Geschichte, die uns nicht verhindert hat, dieselbe Dummheit zu begehen, wie 1775." _ Der Vorsitzende sprach sich natürlich sehr ungehalten über den Brief aus. Den Versammelten wurde mitgeteilt, daß bereits 846 Pfund ge­zeichnet seien. Eeell Rhodes und der Prinz von Wales gehören zu den Geldgebern.

fimtbd und Verkehr. Volkswirtschaft.

Getreide.

Bei den fortgesetzten Schwankungen der amerik. Märkte konnte sich natürlicherweise auch hier kein lebhaftes Geschäft entwickeln, obwohl die Grundtendenz eine recht feste blieb. Von Argentinien liegen immer noch keine Offerten vor und Rußland behauptete seine Preise, zu welchen übrigens ziemliche Umsätze stattfanden. Die amerikanischen Forderungen hielten sich ungeachtet der bereits oben erwähnten Fluktuationen der führenden Börsen ziemlich unverän­dert und stets über Parität des hiesigen Marktes. Roggen un­verändert. Gerste ebenfalls ohne Veränderung. Hafer uunoer- änbert. Mais behauptet. Die heutigen Notirungen sind: Red­winter 2 Mk. 139. Kansas 2 Mk. 138.Südrust. Weizen Mk. 129 bis 142. Rust. Roggen Mk. 107108. Russische Futtergerste Mk. 102. Russischer Hafer Mk. 126143. Mixed Mais Mk. 114. Laplata Mais rye terms Mk. 107. cif Rotterdam.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Montag, den 27. Januar, abends 8 Uhr, Bibel st und» im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Johannesevangelium Kap. 14, von Vers 7 an: Die besten Tröstungen auf dem Weg zum Wiedersehen. Pfarrer Dr. Naumann.

IDödjcutlidjt Mkificht brr Todesfälle in der Stobt Gießen.

3. Woche. Vom 12. bis 18. Januar 1902. (Einwohnerzahl: angenommen zu 25 900 sink!. 1600 Mann Militär). Sterblichkettsziffer: 12,05, nach Abzug von 3 Ortsftemden 6,02 n/co.

Kinder

Es starben an:

Zusammen: Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr

Verbrennung

1 (1) 1 (1) - -

Krebs

1 (1) 1 (1) - /1X -

Lebensschwäche Krampten

1 (1) - 1 (1)

1 1

Magenleiden

11

Lungenerweiterung 1 1

Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

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Bekanntmachung.

Von einem hiesigen Bürger ist dem Unterzeichneten ein größerer Geldbetrag, welcher zur Anschaffung von Kohlen und Kartoffeln für dahier wohnende, bedürftige Fa­milien oder alleinstehende Personen Verwendung finden soll, zur Verfügung gestellt worden. Die einzelne Gabe wird voraussichtlich aus einigen Centnern Kohlen und einem Cent- ner Kartoffeln, welche in die Wohnung der Bedachten ge­liefert werden, bestehen.

Gesuche um Gewährung der Gabe sind bis zum 1. Fe­bruar 1902 entweder mündlich in dem Bürgermeisterei­gebäude Zimmer Nr. 4 vorzubringen oder schriftlich bei dem Unterzeichneten einzureichen.

Gießen, den 23. Januar 1902.

Wolff, Beigeordneter. 759

Bekanntmachung.

In das hiesige Handelsregister wurde heute eingetragen: Die Firma .Heinrich Hof Nachfolger" zu Gießen ist erloschen.

Gießen, den 24. Januar 1902. 848

Großherzogliches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Großen-Buseck für das Jahr 1902/03 liegt vom 28. Januar l. I. an acht Tage lang auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau zur Einsicht der Interessenten offen.

Großen-Buseck, den 25. Januar 1902.

Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck.

Schwalb.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf für das Jahr 1902/03 liegt vom 28. Januar bis 4. Februar ein­schließlich zur Einsicht der Jnterestenten auf dem hiesigen Bürgerineisterei-Büreau offen.

Langsdorf, den 25. Januar 1902.

Großherzoglichc Bürgermeistsrei Langsdorf.

Köhler. 855

Langsdorser Gemeindewald. Aauhokz Versteigerung am Donnerstag Dem 30. Janm, morgens 10 Uhr.

Sammelpunkt: Eisenbahn-Haltestelle.

5 Stück Kiefern-Schuittholz, 27 bis 32 cm Durchm., 5 bis 15 m Länge ----- 3,64 im,

84 Stück Kiefern-Bauholz, 20 bis 27 cm Durchm., 10 bis 18 m Länge 37,93 fm,

110 Stück Fichteu-Bauholz, 11 bis 25 cm Durchm., 10 bis 20 m Länge 21,17 fm,

2 Stück Kirschen-Stämme, 20 bis 30 cm Durchm., 5 bis 6 m Länge 0,62 fm,

9 Stück Lärchen-Stämme, 14 bis 22 cm Durchm., 13 bis 17 m Länge = 1,85 fm,

243 Stück Fichteu-Stangen, tauglich zu Sparren, Spangen und Latten, 17,37 fm,

3,2 rm Kiefern-Nutzscheiter.

Die Bauholz-Bersteigerung vom 16. Januar 1902 ist nicht genehmigt.

Langsdorf, den 25. Januar 1902.

Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf.

Köhler. 856

Auf Veranlassung der unterzeichneten Vereine werden auch in diesem Jahre 708

Vorträge für Frauen und Mädchen über die Pflege Pemnndeter und Aranker abgehalten werden. Die Vorträge sind unentgeltlich und finden in dem Saale der höheren Mädchenschule, Schillerstr. 8, in der Regel Montags 5 Uhr statt; nur der 1. Vortrag muß Samstag den 1. Februar 5 Uhr abgehatten werden.

Wer die Vorträge Horen will, wird gebeten, sich in die bei Herrn Kaufmann Fuhr, Sonnenslr. und in der Alice- schule, Kirchstr. 20, aufliegenden Listen einzuzeichnen. Iweigverein vom Alicefrauenverein

Bloten Kreuz. für KranKenpKege.

Jagd-Verpachtung.

Samstag*den 1. Februar L I., nachmittags 3 Ufo wird auf dem Gemeindehaus Hierselbst die der Gemeinde Leih­gestern zustehende Wald- und Feldjagd, bestehend in <fo 927 Normalmorgen Wald und ca. 3200 Normalmorgen Feld, auf weitere sechs Jahre verpachtet. Bemerkt wird, daß Station Großen-Linden der Main-Weserbahn in dem Jagdbezirk liegt

Leihgestern, den 16. Januar 1902.

Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern.

_________________________He_ß.______________________59H

Olts-KMkenliO Gießen.

Unter Bezugnahme auf die Veröffentlichung Großh., Bürgermeisterei Gießen vom 11. Januar L I., betr. AuS-- führung des Krankenversicherungsgesetzes, fordern wir die! Herren Arbeitgeber der Handelsbetriebe, soweit sie Handlung^ gehilfen und -Lehrlinge, welche bis jetzt noch nicht vet> sicherungspflichtig waren, beschäftigten, auf, solche mit Wirkung vom 3. Februar 1902 bei unserer Kassenstelle! anzumelden.

Von der Anmeldung sind ausgeschlossen:

L solche Handlungsgehilfen und -Lehrlinge, welche bereite bei einer dem § 75 des Krankenversicherungsgesetzes genügenden Hilfskaffe versichert sind,

& diejenigen, welche nicht gegen Lohn ober Gehalt be­schäftigt werden; als Lohn oder Gehalt gilt auch Naturalverpflegung.

Die selbstständigen Gewerbetreibenden, soweit sie freien Hilfskassen nicht angehören, welche in eigenen Betriebsstätten im Auftrage und für Rechnung anderer Gewerbetreibender- mit der Herstellung oder Bearbeitung gewerblicher Erzeugnisse beschäftigt werden (Hausindustrie) und zwar auch für den Fall, daß sie die Roh- und Hilfsstoffe selbst beschaffen und auch für die Zeit, während welcher sie nur vorübergehend für eigene Rechnung arbeiten, wollen ihre Anmeldungen ebenfalls bis 'zum 3. Februar l. I. bewirken.

Sollte über die eine oder andere Frage noch Unklarheit herrschen, so ist unsere Geschäftsstelle, Ludwigstraße 12, gerne bereit, Auskunft zn erteilen^ 733 Der Vorstand; G. Dahmer.