Nr. 147
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siegener Zamllien- blStler viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) -7 Redaktion, Expedition und Druckerei:
Schnlstratze 7.
Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.
Frrnsprkchanschluß Nr. 51.
Donnerstag 26. Juni 1903
Zweites Blatt.
153. Jahrgang
Bezugspreis:
A /K ZX A monatlich75Pf.,viertes
ÄteiiÄF V fr ▼ jährlich Mk. 2.20; durch
Gietzener Anzeiger m
° General-Anzeiger y «ä
Amts- md Anzeigeblatt für den Ureis Gießen WW
Are Heutige Wummer umfaßt 8 Seiten.
König Kduards Krankheit.
Das Bulletin von Mittwoch abend tontet: Im Befinden des Königs ist ein andauernd befriedigender Fortschritt zu verzeichnen. Der König schlief einige Stunden während des Tages, empfindet nur sehr wenig Unbehagen und ist in heiterer Stimmung. Die Wunde heilt auf. Nach einem Telegramm aus Kopenhagen erhielt Dagegen die dänische Kronprinzessin, wie verlautet, von ihrem in London weilenden Gernayl die Nachricht, daß der Zustand des Königs Eduard als hoffnungslos gelten müsse. Wie Londoner Blätter über dre Operation berichten, wurde ein 10 bis 12 Zentimeter langer Einschnitt über die Lende gemacht, die krankhaften Teile entfernt, und die Zirkulation iip Darme durch eine Rühre wieder hergestellt. Nach Ansicht der Aerzte dürften wenigstens drei Wochen vergehen, ehe eine Besserung im Befinden des Königs zu erwarten ist. Aus englischen Hofkreisen wird mitgeteilt, daß der König sich wahrscheinlich demnächst einer weiteren Operation unterziehen muß.
Aus dem Buckingham-Patoste kommt die Nachricht, daß die Bluttemperatur des Königs während der letzten Stunden weiter gestiegen ist und eine Entzündung des Bauchfells befürchtet wird. Die Aerzte bemühen sich, die Ausbreitung des Abscesses zu verhindern, um die Eingeweide vor Vereiterung zu schützen. Man befürchtet stark, daß die erhöhte Temperatur vielleicht durch eine ungünstige Entwickelung in dieser Beziehung verursacht sein könnte. Die Herzschwäche erregt ebenfalls Besorgnis. Dem König sind weitere stimulierende Mittel verabfolgt worden. Die Schildwachen an der Seite des Palastes, wo der König liegt, haben Befehl erhalten, auf dem Rasen zu gehen, da das Geräusch ihrer Schritte den König störte. — Ter „Morning Leader" erklärt unter Berufung auf einen der hervorragendsten Londoner Krankenhaus- Chirurgen, die Aerzte des Königs hätten eine falsche Diagnose gestellt, als sie Blinddarmentzündung annahmen. Als Dr. Treves einen Einschnitt in die rechte Seite des Kranken machte, fand er im Unterleib eine große Ansammlung fauligen Eiters, der entfernt wurde. Die Operation wird als nichtvollendet betrachtet. Es bestehe die Frage, ob vielleicht Eiter in das Bauchfell eingedrungen
und Liverpool, verursachte die Nachricht von dem Krönungsaufschub eine wahre Panik. Es wird beabsichtigt, falls der König in nicht zu langer Zeit wieder genesen sollte, die gegenwärtigen Herrichtungen der Westminster Abtei zu einem großartigen Tank-Gottesdienst zu benutzen. Einig ist man darüber, daß, ob nun die Krönung auf Monate oder auf ein Jahr verschoben bleibt, die Feier dann in viel b es cheidenerem Rahmen gehalten werden wird, als diesmal vorgesehen war.
Auf den Straßen Londons wogt noch immer eine ungeheure Menschenmenge auf und ab. Die Meisten sind vor der Operation angekommen, und Behörden und Private sind liebenswürdig genug, selbst auf die Gefahr, daß Regen ihnen ernste Verluste zufügen könnte, die Dekorationen an den Häusern zu belassen. Der Buckingham-Palast war die ganze Nacht von einigen hundert Menschen umlagert. — Prinz Heinrich von Preußen reift vorläufig noch nicht ab, da der König den Wunsch ausgesprochen hat, daß alle seine nächsten Verwandten bis auf weiteres in London bleiben.
Die „Nordd. Allg. Ztg." vom Mittwoch schreibt: „Für morgen war die feierliche Krönung des Königs Eduard festgesetzt. Mit den Vertretern aus allen Teilen des britischen Reiches waren auch Abordnungen fremder Herrscher und Regierungen nach London geeilt, um an der Feier teilzunehmen. Ein schweres Schicksal ist in letzter Stunde da- zwischengetreten. König Eduard ist von einer ernsten Krankheit ergriffen worden; statt froher Festesstimmung herrscht bange Sorge im englischen Volke. Der Kaiser, der als Ueberbringer seiner Glückwünsche seinen erlauchten Bruder nach London entsandt hatte, wird mit dem ganzen königlichen Hause durch die Erkrankung des Königs Eduard tief berührt. Mit ihm vereint sich das deutsche Volk in aufrichtiger Teilnahme mit dem Wunsche, daß dem kranken Fürsten eine rasche und völlige Genesung beschieden sein möge."
Im römischen Senat beantragte de Sornaz, dem Könige die Wünsche des Hauses für baldige Ger etong auszusprechen. Alle Senatoren erhoben sich und fti iten dem Anträge zu. In Paris begaben sich nach L.. . Bekanntwerden der Meldung von der Operation zahtreiche hohe englische Persönlichkeiten nach der englischen Botschaft, um ihre Namen in die dort aufgelegte Liste einzuzeichnen. Ebenso haben auch französische Persönlichkeiten, darunter als einer der ersten der französische Minister des Auswärtigen, sich in die Liste eingetragen.
wird
Volttische Tagesschau.
Wie ein Oberpräfident in Posen reist,
recht anschaulich in der Bromberger „Ostd. Presse" geschildert. Wir geben einen Bericht des Blattes über einen Besuch des Oberpräsidenten Dr. v. Bitter in Znin (spr.: Schnin) wieder als wertvolles Dokument über die in Ost- elbien herrschenden Sitten uni) Anschauungen. Es heißt
in dem Blatte:
Heute hat unsere Stadt ihr F e ft g e w a n d angelegt. Alle Straßen und Plätze waren aufs reichlichste mit Laubund Blumengewinden geschmückt und sämtliche öffentliche sowie viele Privatgebäude hatten Flaggenschmuck angelegt. Es galt (!) den Oberpräsidenten Dr. v. Bitter, der unserer Stadt einen Besuch zu ged acht hatte, würdig zu empfangen. Schon vor 9 Uhr morgens begab sich der hiesige Landwehroerein, unter Vorantritt einer Militärmusikkapelle aus Gnesen auf den Bahnhof und nahm auf dem freien Platze davor Aufstellung. Bald nach 9 Uhr kam der Oberpräsident in Begleitung des Regierungspräsidenten Kruse mit dem Zuge von Bromberg auf dem Bahnhofe an, wo er vom Land rat v. Peistel und vom Bürgermeister Wodtke empfangen wurde, Nachdem der Oberpräsident die Front des Landwehrver-- eins abgeschritten und mit mehreren der Herren einige freundliche Worte gewechselt hatte, begab er sich in Begleitung des Regierungspräsidenten und des Landrats in das Kreisständehaus, wo ihm die versammelten Beamten des Kreises vorgeftellt wurden.... Mittlerweile hatte sich auf dem Marktplatze die ganze Schuljugend von allen vier Schulen mit ihren Lehrern und auch sämtliche Forttbildungsschüler versammelt; auch die Schützen gil de, der Männergesangverein und die F e u e r w e h r hatten dort Aufstellung genommen. Unter Begleitung sämtlicher Stadtverordneten und der Magistratspersonen begann der Rund gang auf dem Markte, wobei der Oberpräsident für viele freundliche Worte hatte. Unter Leitung des Lehrers Mohaupt wurde auch von den größeren Schülern sämtlicher Schulen ein patriotisches Lied vorgetragen. Unter Vorantritt der Musikkapelle fand nun ein Gang durch die belebtesten Straßen der Stadt nach dem Schützenplatze statt, woran die ganze Schuljugend — es sollen 895 Kinder gewesen sein —, die Schützengilde, mehrere Vereine und zum Schluß noch sämtliche Beamte der hiesigen Zuckerfabrik teilnahmen. Um 4 Uhr wurde die Weiterreise mit Wagen über Bialosche- win, Pniewy, Eitelsdorf und Kaisersfelde nach Mogilno
fein könne.
lieber die Festigkeit, mit der der König auf der Krönung bestand, zirkulieren allerlei Geschichten. Ter „Daily News" zufolge soll der König gesagt haben, er wolle fein Volk nicht enttäuschen und sich zur Abtei begeben, auch wenn er dort stürbe. Nach dem „Daily Telegraph" erklärte der König: „Operation oder keine Operation, ich will das Volk nicht enttäuschen, ich muß zur Abtei". Das Blatt verzeichnet ferner das Gerücht, der König habe im Bette gekrönt werden wollen, damit bann am Freitag die Prozession in allen Einzelheiten, nur ohne ihn, stattfinden könnte. Es ist nun aber bestimmt worden, daß die Prozession nicht stattfindet. Der Prinz von Wales hielt am Mittwoch nachmittag anstatt des Königs in dem St. James Palast Empfang ab. Es wurde vielfach besprochen, daß Arbeiter mit der Fertigstellung der Tribüne vor dem Buckinghampatost beschäftigt sind.
Am Mittwoch abend wurden die anläßlich der Krönung vom Könige verliehenen Auszeichnungen bekanntgegeben. Ter König stiftete einen neuen Verbten st o rd en und ernannte zunächst 12 Mitglieder desselben, darunter Lord Roberts, Kit ch euer und Wölfel e y, den von Männern der Wissenschaft dem Arzt Lister, die Lords Ragleigh und Kelvin, die Schriftsteller John Morley und William Lecky und den Maler George Watts. Unter den sonst verliehenen Auszeichnungen sind hervorzuheben, daß Miln er zum Viscount und General Greenfeld zum Peer erhoben und Lord Rothschild zum Mitglied des Geheimen Rats ernannt worden sind. Tie Aerzte Sir Frederik Treves und Sir Francis Saling, sowie der Maler Edward Poynter erhielten die Baronetswürde, mehrere andere hervorragende Aerzte, der Schriftsteller Conan Doyle, sowie der Schauspieler Wyndham wurden zu Rittern ernannt.
Telegramme berichten, daß entgegen dem Wunsche ües Königs sämtliche Festlichkeiten in der Provinz aufgeschoben worden sind. Tie Freudenfeuer, die gleichzeitig rm ganzen Königreich aufflackern sollten, unterbleiben ebenfalls. In Handelspreisen ist man erbittert über das Verhalten der Aerzte, die erst im letzten Augenblick die kritische Lage und den Gesundheitszustand des Königs erkannt haben. Man wirft ihnen vor, daß sie bereits am Sonntag, wo sich noch manche Festvorbereitungen hätten aufschieben lassen, den kritischen Zustand gekannt und verheimlicht hätten. Die Aerzte hätten auf alle Fälle die Minister und das Parlament hiervon verständigen müssen. Der Schaden, der durch die Aufschiebung der Feierlichkeit entstanden ist, beläuft sich auf viele Millionen. Das Material für die Errichtung der Tribünen allein' hat einen Kostenaufwand von über einer viertel Million Pfuiid Sterling verursacht. Tie Gesellschaft, welche die Tribünen errichtet hat, weigert sich entschieden, die Gelder für die belegten Plätze zurückzuzahlen.
Eine ganze Anzahl Prozesse sind bereits anhängig gemacht worden gegen Hausbesitzer, Hotelbesitzer usw., die sich weigern, die für die vermieteten Fenster erhaltenen bohen Beträge zurück zu erstatten. Die Restaurants in den Hauptstraßen Londons haben kolossalen Schaden zu verzeichnen da sie große Vorräte an Lebensmitteln anf- gespeichert hatten, die nun zum größten Teile dem Verderben ausgesetzt sind. Auch in mehreren Geschäftszweigen bec großen englischen Provinzstädte, namentlich Manchester!
angetreten.
Daß bei den Zuständen, die im Osten herrschen, die braven Zniner über den Besuch eines polnischen Oberpräsidenten so in Ekstase geraten können, erweckt Teilnahme. Dem Oberpräsidenten solle jedoch nahe gelegt werden, daß solche Empfänge, wie man sie wohl für Kaiser- besuche anordnet, doch nicht ganz seinem Rang entsprechen. Es muß nur Wunder nehmen, daß der Beamte nicht von selbst derartige „Huldigungen" seiner Person inhibiert.
Deutsches Reich.
Berlin, 25. Juni. Der Kaiser hat am 23. d. M. an den Staatsminister v. Thielen ein Handschreiben gerichtet, das folgenden Wortlaut hat:
„Mein lieber Staatsminister v. Thielen! Ihrem Ansuchen um Entlassung aus Ihren Aemtem als Minister der öffentlichen Arbeiten und als Chef des Reichsamts für die Verwaltung der Reichs-Eisenbahnen habe ich durch Erlasse vom heutigen Tage entsprochen. Ich kann es mir aber nicht versagen, Ihnen bei dieser Gelegenheit für die ausgezeichneten Dienste, welche Sie in Ihrer langjährigen und reichgesegneten Tienstlaufbahn mir und dem Vaterlande geleistet haben, und insbesondere für die mannhafte Art, mit der Sie jederzeit meinen Intentionen gefolgt und die großen Aufgaben auf dem Gebiete des Verkehrswesens vertreten haben, meinen wärmsten Tank auszusprechen. Es war mir eine besondere Freude, Ihnen in Anerkennung Ihrer großen Verdienste und als Zeichen meines Wohlwollens den hohen Orden vom Schwarzen Adler verleihen und versönlich behändigen zu können. Ich verbleibe Ihr wohlgeneigter König Wilhelm."
— Ter Kaiser ist heute vormittag in Ki el ein getroffen, später auch die Kaiserin, die vom Kaiser und dem Prinzen Adalbert auf dem Bahnhof empfangen wurde. Heute mittag besuchte das Kaiservaar die neue Kaiser- Yacht „Meteor". Gleich nachdem die „Hohenzollern" fest- gemacht hatte, erschienen zur Meldung beim Kaiser der Staatssekretär v. Tirpitz^ die Admirale v. Prittwitz und Gaffron, Thomsen, Fritze, v. Arnim und der Inspekteur der Marineinfanterie Oberstleutnant Dürr. Im Gefolge befinden sich Oberhof- und Hausmarfchall Gras Eulenburg, Generaladjutant Generalleutnant v. Lessel, die Flügeladjutanten Kapitän zur See Grumme, Oberstleutnant von Plueskow, Generalarzt Dr. von Leuthold, der Vertreter des Auswärtigen Amtes Gesandter von TschirschLy und Bögendorff. Heute abend traf der Chef des Marinekabinetts Vizeadmiral von Senden-Bibran ein.
— Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Gesetz betreffend die geschäftliche Behandlung des Entwurfs des Zolltarifgesetzes vom 20. Juni 1902 (Diäten für die ' Mitglieder der Zolltarifkommission.)
— Dem preuß Landtage wird in der nächsten Session eine Novelle zum Sch lach thausgesetz zu- gehen. Der Entwurf, der bereits fertig gestellt ist, bezweckt die Beseitigung einiger veralteter Bestimmungen und trägt im übrigen den Beschlüssen des Landtages in Bezug auf die Ausführung des Fleischbeschaugesetzes Rechnung.
Dresden, 25. Juni. Der König, der heute das Hoflager in Hosterwitz bezogen hat, gab seinen Dank in nachstehendem Erlaß Ausdruck: „Beim Hinscheiden des Königs Albert, meines hochseligen Bruders, und anläßlich meines Regierungsantritts gingen mir aus allen Landesteilen und allen Kreisen meines Volkes zahlreiche Beweise aufrichtiger Liebe und Treue zu. Für alle diese Kundgebungen, die meinem Herzen wohlgethan haben, spreche ich meinen tief empfundenen Dank aus." Die Königin-Witwe dankte: „Für die zahlreichen wohlthueu- den Kundgebungen auftichtiger Teilnahme und rührender Treue, die in diesen schweren Schicksalstagen von Privatpersonen und Körperschaften an mich gelangt sind, sage ich herzlichen Tank." Im Befinden der Königin Carola ist in der vergangenen Nacht eine Aenderung zum Besseren nicht eingetreten. Die Königin leidet unter einer heftigen Gemüts-Depression.
Barmen, 25. Juni. Heute fand in der Ruhmeshalle die Enthüllung des ersten Standbildes Kaiser Wilhelms II. statt. Unter den Teilnehmern befand sich der Schöpfer des Denkmals, Professor Carl Begas-Berlin.
Karlsruhe, 25. Juni. Wie der „B. L." meldet, haben die sozialdemokratischen Mitglieder der zweiten Kammer in einer Fraktionssitzung beschlossen, gegen das Budget zu stimmen.
Der Untergang des Torpedoboots S 42.
Nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen fand das Unglück auf der Elbe in der "Nacht des 24. Juni, früh 12i/2 Uhr, statt. Der englische Kohlendampfer „Firsby", der im Ausfahren begriffen war, überrannte das Torpedoboot beim Absetzen des Lotsen. Tas Torpedoboot ging sofort unter. Ter Kommandant überblickte sofort die verhängnisvolle Lage. Er befahl, daß alle Nichtschwimmer sofort Korkgürtel anlegen sollten. Gerettet wurden neun Mann, die von einem kleinen Boot des Bremer Leichters „Mercur" ausgenommen, und bei der Alten Liebe gelandet wurden, während die übrigen sich selbst au Bord des englischen Dampfers zu retten vermochten. Nur Wir kl. Geheimrat Busley sprang von der Kommandobrücke mit einem Rettungsgürtel ins Wasser, und wurde so schwimmend ausgenommen. Geheimrat Busley erzählt, daß er gerade im Begriff gewesen sei, dem Steward em Trinkgell) zu geben, als er mit einem Mal von einem Engländer erfaßt wurde, der nach oben zeigte; da sah er den Bug des Firsby über sich. Ter Steward ist sofort zerquetscht worden. 15 Mann vom Terpodeboot und Geheimrat Busley wurden von dem ausgesetzten Boot des Dampfers „Firsby" gerettet und dort an Bord genommen.
Vom „Firsby" holte sie der Lotsendampfer „Alte Liebe" ab, und brachte sie an Bord des Kreuzers „Nymphe". Weitere neun Mann retteten sich in dem kleinen Beiboot des Torpedobootes, ruderten nach einem in der Nähe passierenden Bremer Schleppzug, und kletterten an dessen einem Leichter in die Höhe. Der Schlepper des Leichters, der Schleppdampfer „Mercur", nahm die Lenke sofort an Bord und brachte sie an Land. Auf der Signalstotion wurden


