Ausgabe 
26.4.1902 Zweites Blatt
 
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in den Saal einzutreten. Marten fällt beiden um den Hals und meint

Nach Wiedereröffnung der Verhandlung wird die Frau des Wachtmeisters Marten vernommen. Sie be­kundet in der Hauptsache, nachdem ihr Sohn das Tele­graphenbuch geholt hatte, habe es noch lange gedauert, bis die Kasernenuhr fünf schlug. Fräulein Simoneit, frühere Braut Martens, bekundet, sie sei am SarnstLH vor dem Morde mit Marten ausgegangen und habe an diesem nichts Auffälliges wahrgenommeu Marten Jja&e sich auch niemals ungünstig über den Rittmeister geäußert

Danach wird der Proviantamtsarbeiter Erkert ver­nommen. Eckert sagt ans, am Abend des Mordes habe er seiner Frau von dem Morde erzählt. Am andern Tage hätten seine Frau und fein zehmähriger Sohn die gestern ausgesagten Wahrnehmungen berichtet. Auf Befragen, warum er davon nicht Anzeige machte, bemerkt der Zeuge, seine Tochter in Berlin sei gestorben, seine Frau erkrankt, deshalb habe er an die Sache nicht mehr gedacht. Wenn er es selbst gesehen und gehört hätte, würde er es an gezeigt haben. Der Anklagevertreter beantragt, das Ehe­paar wegen llnglaubwürdiakeit nicht zu vereidigen. Die Verteidiger widersprechen dem Anträge und betonen, selbst wenn die Wahrnehmung am Montag gemacht wäre, sei dieselbe sehr erheblich. Verteidiger Horn überreicht einen Bries des hiesigen Polizeikommissars Marbeck, in dem dieser mitteilt, er habe auf dem heutigen Wochenmarkte erfahren, daß ein Knecht Namens Gustav Schlnpp in Aveningken vor dem hiesigen Kreiskrankenhaus am Mordtage nachmittags zwischen vier und fünf llhr eine ähnliche Wahrneh­mung machte, wie Frau Eckert. Die Verteidigung beantragt, Schlupp als Zeugen zu vernehmen. Der Ge­richtshof beschließt, die Vereidigung des Ehepaares Eckert vorläufig auszusetzen und zunächst Auskunft über den Leumund desselben einzuziehen. Nach unwesent­lichen weiteren Vernehmngen wird die Verhandlung von zwei auf nachmittags fünf Uhr vertagt

Vizewachtmeister Bunkus giebt über seinen Dienst und Aufenthalt am Mordtage Auskunft. Er habe in der Kan­tine von der Ermordung gehört. Er fei darauf sofort in die Reitbahn gegangen. Als er aus dem Remontestall in die Kantine ging, war es 5 Minuten vor 5 Uhr. Als er aus der Kantine in die Reitbahn kam, gab Oberleutnant o. Hofmann den Befehl, alle Ställe abzusperren. Er habe den Befehl erhalten, den Remontestall abzusperren. Kaum war dies geschehen, da kam Marten in den Remontestall und erzählte, er habe bis 4 Uhr aus der Regimentskammer gearbeitet und alsdann getrunken. Er, Zeuge, habe Marten gefragt, ob er nicht wisse, was passiert sei. Marten fragte, was ist los? Darauf gab der Zeuge zur Antwort: Der Rittmeister hat sich erfä)offen öder geschossen. Genaues habe er damals noch nicht gewußt. Auf ferneres Befragen bekundet der Zeuge, der Rittmeister habe es gern gesehen, wenn die Unteroffiziere auch außerhalb des Dienstes ihre Pferde, ganz besonders abe. junge Remonkepferde, ritten. Vorsitzender: Kann sich also jeder Unteroffizier ohne weiteres ein Pferd aus dem Stall nehmen, um nach Be­lieben zu reiten ? Zeuge. Es mußte dies vorher dem Wachtmeister gemeldet werden. Scheer: Sie sollen, als Sie von dem Morde hörten, gesagt haben: Es ist gut, daß ich im Remontestall war, sonst hätte ich auch noch verdächf- tigt werden können. Zeuge: Das ist mir nicht erinnerlich. Angekl. Hickel: Jawohl, der Zeuge hat das gesagt. Ver­treter der Anklage: Sie sind 5 Minuten vor 5 Uhr aus dem Remontestall gegangen. Haben eie dort den Unter­offizier Dommning gesehen? Zeuge: Nein. Es ist ein­mal von einer alten Frau ein Verdacht gegen mich ausge­sprochen worden. Verteidiger Horn: Ist es richtig, daß der Zeuge einmal in der Reitbahn Rekruten geschlagen hat? Ter Rittmeister v. Krosigt hatte hinter der BcntDenthjür gestanden. Er habe die Thür aufgeriffen und Ihnen drei Tage Mittelarrest zudiktiert, die er Ihnen aber schließ­lich wieder erlassen haben soll. Zeuge: Das ist nicht wahr. Der Rittmeister hat auch niemals hinter der Banden- thür gestanden. Hi ckel tritt vor den Zeugen und sagt ihm mit großer Bestimmtheit ins Gesicht, daß er, Bunkus, ihm das erzählt habe. Bunkus bemerkt, der Rittmeister habe ihm allerdings einmal, als er auf dem Hose Dienst hatte, mit drei Tagen Mittelarrest gedroht. Ten behaupteten Vorgang in der Reitbahn müsse er aber als unwahr bezeichnen. Verteidiger: Hat Ihnen der Rittmeister mit drei Tagen Arrest gedroht, weil Sie Re­kruten geschlagen haben? Zeuge: Nein. Verteidiger: Haben Sie im Remontestall Hickel gesehen? Zeuge: Nein. Verteidiger: Haben Sie den Unteroffizier Feh- lert im Remontestall gesehen? Zeuge: Nein. Ver­teidiger: Wachtmeister Schulz bekundete heute, Fehlert sei 9 Minuten vor 5 Uhr in den Remontestall gekommen und 4 Minuten vor Fehlert sei Hickel in den Remontestall gekommen. Nun will dieser Zeuge bis 4 Uhr 55 Minuten im Remontestall gewesen fein aber weder Hickel noch Fehlert gesehen haben. Zeuge: Es ist möglich, daß meine Uhr nicht ganz richtig ging. Verteidiger: Sind Sie guter Schütze? Ze uge: Jawohl. V er t e id i ger: Ist es richtig, daß die alte Frau Schlemminger gesagt hat, Frau Szillat hätte aus Anlaß des Schwadronsfestes einen heftigen Groll gegen den Rittmeister. Deshalb habe Frau Szilat gesagt, Bunkus ist ein guter Schutze, ich werde ihm einen Karabiner bringen, damit kann er den Rittmeister erschießen. O.-K.- R: Scheer: Sie sind dock bei Labs einmal bei einiem Kafseefest gewesen? Ist es richtig, Bunkus, daß Frau Schlemminger Sie des Mordes verdächtigt hat? Als Sie erwiderten, die Frau solle ihnen Beweise liefern, habe sie

Ihnen gesagt, auf dem Regimentsbureau sprechen wir uns weiter. Zeuge: Das ist nicht wahr. Ich habe allerdings! gehört, daß die alte Frau Schlemminger einen .Verdacht gegen mich ausgesprochen hat. Ich habe der Sache aber keine Bedeutung beigelegt. Ich weiß überhaupt nicht, ob jene Geburtstagsfeier bei dem Kantinenwirt vor oder nach dem Morde war. O.-K.-R Scheer: Die Frau soll ent­fernt worden fein und soll erregt gerufen haben, jetzt werde ich sagen, wer der Mörder ist. Zeuge Bunkus: Davon weiß ich nichts. Mir direkt ist von einer solchen Beschul­digung nichts gesagt worden, sonst hätte ich gleich Anzeige erstattet. O.-K.-R. Scheer: Sie haben also gar nicht ge­hört, daß Sie beschuldigt worden sind? Zeuge: Jawohl, Frau Szlllat sagte es mir, fi' lachte darüber. Vertreter der Anklage: Ich habe die alteFrauSchlemminger kennen gelernt, als ich sie vernahm. Ihr Sohnj sagte mir, sie sei geistig nicht ganz zurechnungsfähig. Ich hatte den Ein­druck, daß der Sohn etwas übertreibt, aber daß die überaus wunderliche alte Frau ihre Gedanken nicht recht beisammen hat, das ist anzunehmen. Horn: Erinnern Sie sich nicht, daß Sie die alte Frau gefragt haben, was sie wisse, sie solle damit herauskommen. Sie soll, erwidert haben, hier nicht, aber auf dem Regimentsbureau. Zeuge: Davon weiß ich nichts. Bert. Horn: Tann wissen Sie auch nichts von einem aufgenommenen Protokoll, das nachher wieder zer­rissen wurde! Zeuge: Nein. Tie Vereidigung des Bunkus wird ausgesetzt.

Oberleutnant v. Hofmann bezweifelt, daß für die Leute scharfe Patronen leicht erreichbar seien. Zeuge habe angenommen, daß Marten auf der Reitbahn 2 im Dienst gewesen sei, deshalb habe er zu ihm gesagt, bei der Durch­suchung seines Spindes: Leider muß ich auch bet Ihnen nach such en, Sie kommen ja nicht in Betracht. Er antwortete, Jawohl, Herr Oberleutnant, ich komme nicht in Betracht. Bei Marten fand ich weniger Briefschaften vor, als bei anderen. Daher sagte ich noch zu ihm. Sie brauchen viel weniger Briefe zu schreiben. Ihre Eltern wohnen hier. Er sagte Jawohl. Ihm sei bei der Revision des Spindes nichts Verdächtiges ausgefallen. O.-K.-R. Scheer: Besinnen Sie sich, daß bei der Revision ein blaues Telegraphenbuch im Spind des Marken gewesen ist? Zeuge: Nein, so viel ich weiß, nicht .Wenigstens kann ich mich nicht besinnen. Marten war an dem Abend sehr aufgeregt, sodaß ich ihn nicht allein ließ, weil ich einen Selbstmordversuch von ihm befürchtete. Scheer: Unteroffizier Krieg wurde hier wiederholt ohnmächtig. Er ist doch sonst ein kräftiger Mann. Zeuge: Ja, aber er leidet häufig an Erkältungen. Ohu- machtsanMle habe ich bei ihm nicht bemerkt. Marten war der Einzige, welcher dann sein Alibi nicht nachweisen konnte, auch war er durch die Aussage von Stumbries verdächtig. Auf Hickel siel der Verdacht, weil er wenige Minuten vorher mit Marten zusammen und mit ihm verwandt war. Auf Befragen erzählt der Zeuge, daß er in dem Rollen der Augen, als Marten vom Pferde steigen mußte, keine Wider­setzlichkeit erblickt habe. Vert. Burchard: War der Ritt­meister dienstlich mit Marten zufrieden? Zeuge: Ja, namentlich nach der letzten Rekrutenbesichtigung. R.-A H orn: Der Oberleutnant sagt, er habe festgestellt, daß HHickel sein Alcki nicht nachge.wiesen habe. Das hat er bis­her verschwiegen. Ich möchte fragen, weshalb er ba£ nicht früher angegeben hat. v. Hofmann: Ich habe festgestellt, wo jeder 'JOiann gewesen ist, ich bin aber nie vernommen worden. Da Hickel verhaftet war und als Beweis galt, daß ihm das Alibi fehlte, so glaubte ich, es sei nichts Neues. Als der Rittmeister umfiel, schickte ich nach Arzt und Lazarett­gehilfen. Horn: Crigat behauptet, er hätte Ihren Ruf ge­hört: Schnell den Arzt holen. Gleichzeitig behauptet er aber auch, daß er voy Skoppeck den Vorfall zuerst gehört hat. Menn er Ihren Rus gehört hat, folgt daraus, daß Grigat als der Mord geschah, gleich zur Stelle gewesen sein muß und nicht erst zweimal über den Reitplatz hin- und her- gegangen fein kann. Oberleutnant v. Hofmann: Das weiß ich nicht, von dem Augenblick an, wo der Rittmeister umgefallen sei, bis dahin, wo er nach dem Arzt gerufen, mögen drei bis vier Minuten verflossen sein. O.-K.-R- Scheer: Und wieviel Zeit braucht man, um über den Kasernenhof zu gehen? v. Hofmann: Wenn man läuft, kaum eine Minute. O.-K.-R. Scheer: Sie haben Grigat da nicht gesehen? Zeuge: Nein, ich kümmerte mich zu­nächst nur um den Rittmeister. Vertreter der An­klage: Ist es richtig, dan der Rittmeister v. Krosigk seit Weihnachten auf Hickel schlecht zu sprechen war? Zeuge: Jawohl. Er hatte ihn auch zweimal zurechtgewiesen. O.-K.-R Scheer: Der Rittmeister soll ihn auch oickfällig genannt haben. Zeuge: Jawohl. Das war nichts Auffälliges. Hickel widerspricht der Behauptung v. Hofmanns, daß er sein Alibi nicht nachgewiesen habe. Dieser habe ihn gar nicht gefragt. Oberleutnant v. Hofmann bestreitet das. Hickel: Der Zeuge hatte die Unteroffiziere auf dem Korridor versammelt und hielt eine Ansprache. Aus den Unteroffizieren ruhe der Verdacht, und wenn der Thäter nicht ermittelt würde, bliebe der Verdacht bestehen und strenge Maßnahmen und schwere Bestrafungen seien zu er­warten. Schließlich werde dann seine Majestät das ganze deutsche Unteroffizierkorps auslösen. Oberleutnant v- Hof­mann: Von Majestät habe ich nichts gesagt. Hickel: Oberleutnant v. Hofmann hat doch von Seiner Majestät gepsrochen. Ich bitte, den Wachtmeister Schulz zu befragen, ob Drohungen mit S. M. stattfanden. O.-K.-R. Scheer: Ich lehne das ab. Bert. Horn: Dann bitte ich um einen Gerichtsbeschluß. Die Unteroffiziere waren meist verheiratet, sodaß sie dachten, Marten und Hickel sitzen ja bereits, wenn sie alles aus Marten und Hickel kommen ließen, bann

blieben wenigstens sie selbst frei. O.-K.-R Scheer: Soll behauptet werden, daß die Zeugen, die alle den Eid ge­leistet haben, unglaubwürdig sind? Vert. Horn: Nein, aber eingeschüchtert waren die Leute und sie haben es vielleicht deswegen unterlassen, anderen Spuren nachzu­forschen. Im übrigen ziehe ich meinen Antrag zurück.

Um 7 dreiviertel Uhr fand noch ein Rund gang in den mit Stall-Laternen beleuchteten Ställen statt, wo einzelne Stellen von den Zeugen dem Gerichtshof bezeichnet wer­den mußten.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Fabrik feuerfester Produkte in Vallendar. Es ver­lautet, daß die vorhandene Aktiomasse nach Abstoßung der Hypo­theken und Grundschulden und vorberechtigten Forderungen etwa 1 Mill. Mk. beträgt. In nächster Zeit soll eine Verteilung vor- getwmmen werden.

Der Schifffahrtstrust beschäftigt noch immer die Presse. Namentlich wird bte Angelegenheit in der Presse der Hafenstädte diskutiert. Es macht z. B. dieWeserztg." daraus aufmerksam, daß die Unternehmungen derDeutschen wie der Engländer und Amerikaner der vollen nationalen und internationalen Konkurrenz ausgesetzt bleiben. Sobald es den Verbündeten einfallen sollte, durch Er­höhung der Frachtraten und Passagierpreise einen unbilligen Nutzen zu erzielen, würden sofort andere Unternehmungen auftreten und ihnen durch Unterbietung das Geschäft entziehen. Frachten und Passagierpreise werden durch die großen und wechselnden Be­dingungen von Angebot und Nachsrage beherrscht, als da sind: Ernten in den Haupttransportartikeln, Auswanderung, Kohlenpreise, Höhe der Löhne und sonstigen Betriebskosten. Diesen Bedingungen bleiben die verbündeten Tampferunternehmungeu auch fernerhin unterworfen. Der entscheidende Faktor bleibt immer der Welt­markt. Mit der Konkurrenz hat es übrigens seinen Hakem Es wird schwer werden, gegenüber einer so mächtigen Vereinigung aufkommen zu können. Es tauchen daher wohl nicht unberechtigte Bedenken auf, ob wir es nicht mit einer Monopolwirtjchaft zu thun haben, die recht gefährlich werden kann.

Tabak. Während der Berichtswoche trar eine Besserung int Geschäfte nicht ein, es ist nach wie vor sehr still. In Seckenheim wurden zirka 700 Zentner Tabak von Produzenten an Händler in der Preislage von 2527 Mark per sofort genommen, verkauft. Weitere nennenswerte Abschlüsse wurden uns nicht bekannt. In losen pfälzer Rippen geschästslos, lose feine Mk. 99.50, gebündelte M. 1111.50.

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Auszug ans den LtuudessAtsregisteru der Stabt Süßen.

Aufgebote.

Am 21. April. Georg Jakob Emil Flick, Metzger dahier mil Karoline Charlotte Ockel Hierselbst. Friedrich Adam Pabst, Ober- Postassistent dahier mit Ernstrne Hebstreit Hierselbst. Am 23. April. Heinrich Dommes. Lokomotivheizer in Köln-Deutz mit Elisabeth Reinig dahier. Am 24. Siegfried Stamm, Ingenieur in Kassel mit Else Baer dahier. Am 25^ Friedrich Karl Schmidt, Schlosser- meister dahier mit Katharine Schneider Hierselbst.

Eheschließungen.

Am 19/ April. Johannes Julius Ernst Taubenheim, Kon­ditor dahier mit Minna Marie Ockel hierselbst. Johann Georg Giesecke, Sattler dahier mit Wilhelmine Karoline Elisabethe Gans hierselbst. Karl Müller, Raufmarm dahier mit Wilhelmine Franz hierselbst.

Geborene.

Am 13. April. Dem Schneider Heinrich Hahn II. eine Tochter. Am 17. Dem Postschaffner Wilhelm Kern eine Tochter, Lina Eli­sabeth. Am 18. Dem Diener Karl Krebs eine Tochter, Emmy. Dem Fuhrmann Heinrich Christian Panz eine Tochter, Louise. Am 19. Dem Schneider Heinrich Heinze eine Tochter, Elisabeth. Am 22. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Weber eine Tochter, Erna Lina Elisabech. Am 23. Dem prakt. Arzt Dr. Julius Meyerhofs ein Sohn, Curt Heinz. Dem Schreiner Georg Beck eine Tochter. Emma Elisabeth.

Gestorbene.

Am 20. April. Frieda Mohr, 25 Jahre alt, Köchin dahier. Am 22. Hedwig Frieda Bertha Rehme, 11 Tage all, Tochter des Handschuhmachers Reinhold Rehme dahier. Am 23. April. Karl Orth, 36 Jahre alt, Fabrikarbeiter dahier. Julius Dauern- heim, 47 Jahre alt, Zimmermaler dahier.

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