Kon-
die
die
Abendmahl.
Ju der Johauuestirche.
3% Hessen
der
Tendenz: lustlos.
aus
freitag brn 4. April 1902,1 24/262 — 1900 qm Acker am®tein-
braunen, am Leihgestern«
gestern« Weg, 28/17 — 850 qm Acker am Alten-
ieü) auf das Bruch,
Acker daselbst,
im
der
28/31 — 487
Acker daselb Acker daselb
28/18 — 856
28/22 — 875
28/23 — 875
28/30 — 513
qm qm qm qm
26.55
88.60
112.00
l, k
Gemarkung Gießeu.
— 6106 qm Wiese an alten Leimenkaute,
. 219.60 . 194.50 . 189.75 . 138.90 . 157.30 . 144.60 . 17.70 . 168.00 . 202.75 . 198.00 . 167.00
8% Mexikaner . . 4V2V0 Chinesen Electric. Sohuckert . Nordd. Lloyd . . . Kreditaktien , . . Diskonto-Kommandit, Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . < Gotthardbahn . . , Laurabütte . . .
Bochum . ... Harpen er . . .
Flur 3/20
3/21
3/80
— 24Oo qnr Acker auf den Wartweg,
3Vr°/° 3n,0 hV.% 3% 3‘/2o/o
— 1256 qm Wiese daselbst, — 1962 qm Acker am Krof-
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Konfirmation der Kinder aus derJohannesgemeindc;
Anschluß daran Feier des heil. Abendmahls.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Euler.
Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus derLukas-
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Gründonnerstag den 2 7. März. Gottesdienst.
Ju der Stadtkirche.
Gemarkungerr Gießen und Wieseck unter den bei der Versteigerung befannt zu gebenden Bedingungen öffentlich meistbietend freiwillig versteigert werden.
Es sind dies:
68,8 >
41/201 — 4886 qm Acker am Rain hinter der Warte,
Abends 6 Uhr: Professor D. Drews.
Im Anschluß daran: Entlassung der konfirmierten Chor- schüler. Pfarrer Schlosser.
Am nächsten Sonntag den 6. April findet die Konfirmation der Kinder aus der Alarkus-und Militärgememde statt. Tie Beichte zu der mit der Konfirmation verbundenen Abendmahlsfeier findet SamStag den 5. April, nachmittags 2 Uhr, statt.
In der Johanueskirche.
In der Johauneskirchc.
Vormittags 9>/, Uhr: Vorstellung und Prüfung der Kon- firnranüen aus der Johannesgemeinde.
Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 8 Uhr Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Karfreitag den 2% März.
Ju der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Professor u. Drews.
Beichte und hell. Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Vormittags 11V, Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgcmeinde.
Pfarrer Schlosser.
Abends 6 Uhr: Lllurgischer Gottesdienst.
Pfarrer Schlosser.
Ju der Johauneskirchc.
Vormittags 9’/2 Uhr: Pfarrer Euler.
Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Nachmittags 5 Uhr: Beichte.
Pfarrer Dr. N a u m a n n.
2. O st e r f e i e r t a g den 31. M ä r z.
Ju der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Konfirmation der Kinder aus
42/80 und — 813 qm 1 91rf 81„ — 3281 qm /
über dem Schäferbrunnen.
Gemarkung Wieseck.
21/7 — 1981 qm Wiese im
Taubenanger, 21/65 — 2125 qm Wiese in d«
Speck am Taubenanger, 21/68 — 15925 qm Wiese daselbst; 22/15 — 1869 pm Wiese am
Hammweg.
Gießen, den 25. März 1902.
Großh. Ortsgericht Gießen.
Gros. 2497
4°/. Italien. Rente . .
4* 2% Portugiesen . . .
30/" Portugiesen. . . . .
1% C. Türken .
Türkenlose .....
4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4VZ% äussere Argentiner
101.75
92.45
101.75
92.15
100.10
100.80
44.40
28.40
28.00
113.00
44.30
Ju der Stadtkirche.
Vormittags 9>/3 Uhr: Oberkonsistorialrat a. T. Waas.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- und
Markusgememde. Pfarrer Dr. Grein.
Abends 6 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Im Anschluß daran: Beichte und Vorbereitung zum hetl.
40/335 und \ _ 82 qm =/4 Acker, udoa* / !Q )
V4 Wiese auf dem Sand,
40/348 — 300 qm Wiese auf dem Sand,
40/349 — 575 qm Acker daselbst, 41/66
67
dorfer Weg, 3/142 — 2225 qm Acker auf den
Matthäusgemeinde.
Feier des heil. Abendmahls für die Matthäusgemeinde.
Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Kinder der Markus- und Militärgemeinde.
Pfarrer Dr. Grein.
Vormlltags 9l/2 Uhr: Pfarrer Euler.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde.
Pfarrer Euler.
Brüssel, 26. März. Lord Wolseleys Aukunft iu Kap. stadt fällt mit dem Tage zusammcn, wo die Transvaal« dort ebenfalls eintreffcn konnten. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß Wolseley mit der Buren-Regierung in unmittel- barem Auftrage des Königs in Verbindung treten wird.
Haag, 26. März. Präsident Krüger bezeichnete „ fob g eude Bedingungen als annehmbar: Innere Unabhängigkeit von englischer Oberhoheit, Amnestie für die Afrikander, Rücknahme aller Verbanuungs- und Konfiskations.Dekrete mrd Wiederaufrichwng sämtlicher zerstörten Farmen.
Amsterdam, 26. März. Wie in Burenkreisen ver> lautet, sei König Eduard von England willens, Konzessionen zu machen. Er habe Lord Wolseley die wert- gehendsten Vollmachten erteilt, um mit der Buren-Regierung direkt zu verhandeln.
L ö w e n , 26. Mürz. Seit gestern mittag wütet hier eine furchtbare Feuersbrunst. Dieselbe wurde veranlaßt durch eine Naphta-Explosion, d:e in einem Kol-ouialwaren-Lager stattsand. Es wurden 7 Gebäude zerstört. Auch das Postgebäude war stark bedroht. Zwei Personen, welche in einem zu dem Kolonialwaren-Lager gehörigen Keller arbeiteten, sind verbrannt. Der Be-> sis-er rettete sich nur dadurch, daß er aus dem Fenst«: herabsprang, desgleichen ein Arbeiter, der schwere Brandwunden davontrug. Die Feuerwehr der umliegenden Orte mußte iu Anspruch genommen werden. Auch aus Brüssel war ein Spezialzug mit Feuerwehr eingetroffen. Es herrschte große Erfahr in einem Umkreise von. 500 Meter infolge der fortgesetzt stattfindendcn Explosionen von Naphra-Fass ern und der herab stürzenden Balken. Die Garnison wurde alarmiert, um die Ordnung aufrecht zu erhalten. Der Sachschaden ist enorm, aber bisher noch nicht zu übersehen.
New-York, 26. März. Die Bundesregierung hat zum Ausgleich des Konflikts über die Fleisch-Ernfuhr die Einsetzung emes Kommission von amerikanischen und deutschen Chemikern vorgeschlagen, welche die Konservierungs-Methode be» gutachteu sollen.
Weiher,
32/126 — 1531 qm Wiese daselbst, 32/147 — 2288 qm Acker äuf der Leißeheide,
32/148 — 1144 qm Acker daselbst, 32/148a — 1144 qm Acker daselbst, 37/205 — 2888 qm Wiese hinter
dem Waldbrunnen an der Wieseck,
37/206 — 2888 qm Wiese daselbst, 37/208 — 2887 qm Wiese daselbst, 39/117,5 — 2637 qm Acker unter dem Wiesecker Weg,
39/118 — 1181 qm Acker daselbst, 40/26/3 — 963 qm Acker links der Chaussee,
40/26,5 — 962 qm Acker daselbst, 40/26a3 und 26a5 — 925 qm Wiese daselbst,
40/103 und 104« —844 qm Acker in der Schwarzlach,
40/103 und 104,s — 1850 qm Acker daselbst,
40/333 — 462 qm Acker und
334a’/10 — 450 qm Wiese auf dem Sand,
40/3348 a5/10 — 175 qm Acker auf dem Sand,
Neue sie Ulewimgeu.
Originaldrahtrneldungen des Gießener Anzeigers.
L. Darmstadt, 26. März. Tie 2. Kammer fetzte die Be- ratung der Zolltariffrage fort. Abg. Ulrich wendet sich gegen die gestrigen Ausführungen des Grafen Oriola und mö- besondere gegen das ostelbische Junkertum. Er sucht nachzu- weisen, daß durch Erhöhung der Zölle der kleine Bauer feinen Borteil habe, dagegen der Arbeiter außerordentlich benachteiligt würde. Ueberdies seien jetzt Lohnverschlechterungen in Sicht. Abg. Reinhardt tritt ihm entgegen und spricht für Erhöhung der Zölle.
Berlin, 26. Marz. Zu der Reise Schalk Burgers bemerkt die angeblich aus zuverlässigster Quelle schöpfende „Südafr. Corresp.": Wir können aus bester Quelle versichern, daß erstens die Buren auf ihren Bedingungen beharren, zweitens daß die Reise Schalk Burgers auf englisches Ersuchen geschehen ist, drittens daß die Buren führ er in Afrika nicht ohne Einverständnis mit den in Europa Weilenden verhandeln werden.
Dresden, 26. Marz. Die Prinzessin Heinrich von Preußen ist heute früh 7.31 Uhr nach Darmstadt abgereist.
London, 26. Mttrrz. „Daily Telegraph" meldet aus Kapstadt: Die Mitglieder der Buren-Megierung sind am Sonntag in Kronstadt durchgereist. Man ist hier da.uber einig, daß die Wichtigkeit oer gepflogenen ^eryandlu-.pen von der kontinentalen Presse oedeutend überschätzt wird und daß der Friede aus denselben nicht hervor- gehen könne. In Burenkreisen versichert man, die Lage der Buren seivielzu vorteilhaft, als daß diese jetzt Friedensbedingungen entgegennehmen.
London, 26. März. Tie tägliche B e r l u st l i st e d e r engtischen Truppen in Südafrika für gestern umfaßt 2 Tote, 8 Verwundete und 18 an Krankheit Verstorbene.
dem Angeklagten gelegentlich seiner Anwesenheit an verschiedenen Orten noch andere Aufträge erteill worden seien, so sei doch nicht erwiesen, daß er bei diesen Gelegenheiten zu Bestellungen provoziert, daß er das Dreschen mit einer Maschine angeboten habe. Es sei vielmehr festgestellt, daß die Anwesenheit des Angeklagten in diesen Fällen die alleinige Deranlaffung gewesen sei, daß die Landwirte ich an ihn wandten. Die Thatsache der Anwesenheit und die That- ache von Bestellungen lediglich infolge derselben seien nicht im Stande, die Auffassung des Steuerkommissanats Friedberg, daß hier ein Anerbieten vorliege, genügend zu stützen.
TeüepSwmscher Kursbericht Frankfurt a. SL. 26. März 1902.
Reichsanleihe do.
Konsole . do . .
Hessen
Weg,
24/263 — 2325 qm Acker daselbst, 25/230 — 950 qm Acker zwischen dem Aulweg und Leih-
Kandwirtschaft.
p. Friedberg, 25. März. Wir machen darauf aufmerkfam, daß vom 7.—12. April ein Kursus für Obstweinpro d uzent en an der Obstbauschule in Friedberg abgehalten wird. Ter Kursus umfaßt die Bereitung des Apfelweins, Gärungschemie einschl. der Verwendung von Reinyefen und Hebungen im Üab Oratorium.
A. Goodrich schildert in „Worlds Werk" den ungeheuren Aufschwung, den der Tabakbau in Connecticut dadurch genom- . men, daß man die Felder mit Zeltdecken überwölbte. Unter diesen ■ Zelten herrscht beständig eine tropische Wärme. Der Regen dringt nur in Gestatt eines feinen Nebels hindurch und die Insektenplage ist auf ein Minimum reduziert. Der unter diesen Zetten gezogene Tabak, der dem besten von den Sunda-Jnseln gleichkommt, trägt ' ca. 21/, Shilling pro Pfund, während der draußen gezogene kaum einen Shilling einbrachte. Die Errichtung eines solchen Zeltdaches, das auf 200 Pfosten ruht, kostet per Acre 50 Pfund, doch hofft . man durch diese Einführung eine neue Aera in der Tabakkultur 1 eingeleitet zu haben. .
Gerichtssaal.
M. Gießen, 25. März. Strafkammer. Den Vorsitz führe Landgerichtsdirektor Dr. Güngerich, die Anklagebehörde vertrat Gerichtsassessor Dr. Hetzel. — Der Dienstknecht Ernst Bertram K i r ch h a r tz aus Bonn wird wegen dreier Diebstähle und einer Unterschlagung von geringwertigen Gegenständen unter Zubilligung mildernder Umstände zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten 1 Woche, abzüglich eines Monats erlittener Untersuchungshaft, verurteilt. — Die 15jährige Dienstmagd Lina Kammer aus Obernhofen hat ihrer Dienstherrschaft ein Stück Spitzen und aus einer verschlossenen Kommode einen Geldbetrag von Mk. 6 entwendet und wird unter Zubilligung mildernder Umstände und Aufrechnung eines Monats der erlittenen Untersuchungshaft zu 3 Monaten 1 Tag Gefängnis verurteilt. — Der Landwirt Georg Keil VIII von Nieder-Ohmen war vom Schöffengericht in Grünberg wegen Beleidigung des Kreisstraßenmeisters in Homberg zu einer 3 wöchentlichen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Ter Angeklagte, dem das Anfahren der Steine an den Kreisstraßenbau übertragen worden war, wurde im Oktober v. Js. auf der Ortsstraße in Nieder-Ohmen im Auftrag des Straßenmeisters von einem Unterbeamten aufgefordert, keine Steine mehr zu fahren. Der Angeklagte, der kontraktlich zu dem Anfahren aller Steine innerhalb einer gewissen Zeit verpflichtet war, geriet durch das Verbot in Erregung, in der er den Kreisstraßenmeister einen Chausseeknecht und einen „Hutsch" nannte. — eine in dortiger Gegend einen armseligen, lumpigen Menschen bezeichnende Redewendung. — Das Berufungsgericht war der Ansicht, daß der Angeklagte nicht ohne Grund unmutig gewesen sei, hielt ihm ferner feine Erregung, ui der er die zweifellos beleidigende Aeußerung gethan hat, in weiter- gehendem Maße als das Schöffengericht zu gute und ermäßigte die Strafe auf eine Woche Gefängnis. — Der zur Zeit in der Zellenstrafanstalt Butzbach Strafe verbüßende Schmiedegefelle Heinrich Z w i e r 1 e i n aus Mannheim ist der versuchten schweren Urkundenfälschung inJdealkonkurrenz mttBetrugsversuchangellagt.Er hat zweimalfalsche Einträge in sein Arbeitsbuch gemacht, um dadurch ein höheres Lohiiguanttim zu erlangen. Ein Mitgefangener, dem er die Fälschung zeigte, hat Anzeige erstattet. Die Beweisaufnahme ergab, daß das mit den falschen Einträgen versehene Arbeitsbuch mU Wissen und Willen des Angeklagten nach der Fälschung in die Hände der die Einträge kontrollierenden und die Lohnbeträge berechnenden Behörde gekommen ist, daß mithin nicht eine versuchte, sondern eine vollendete Urkundenfälschung vorliegt. Mit Rücksicht darauf, daß es sich bei der Fälschung nur um den geringfügigen Betrag von 54 Pfennigen gehandelt hat und mit Rücksicht auf das Motiv zur Strafrhat — der Angeklagte wollte einen ihm früher entgangenen Geivinn wieder einbringen — billigte das Gericht ihm miß)ernt)e Umstände zu und verurteilte ihn zu einer 6monatlichen Gefängnisstrafe. — Tie Taglöhner Ludwig Schwabe ans Traubenbach und Johannes Schäfer aus Solz habeii einige Eisenstücke, Dachtändelrohre und Stücke Zink, die offen auf dem Hos eines Gebäudes lagerten, von dort weggenommen, verkauft und den Erlös geteilt. Wegen Diebstahls im strafrechtlichen Rückfälle werden Schwabe zu einer bmonatlichen, Schäfer — der stärker Belastete — zu einer sechsmonatlichen Gefängnisstrafe verurteilt. — Ter Drefchmaschinenbesitzer Friedrich Petry aus Eschersheim, der seine Treschmaschine gegen Entgelt an Landwirte verleiht, erhielt im August vor. Js. einen Strafbescheid des Steuer- kommissariats Friedberg, weil er das Dreschen mit einer Maschine angeboren und ausgeübt habe, ohne die gesetzliche Wandergewerbe- fteüer entrichtet zu haben — Uebcrtretung des Gesetzes, die Besteuerung des Gewerbebetriebs im Umherziehen betreffend, vom 22. August 1900. Der Angeklagte, der auf gerichtliche Entscheidung angetragen hatte, wurde von dem Schöffengericht Friedberg frei- gesprochen. Das freisprecheiidc Erkeniitnis, gegen ^das die otaatd= anwaltschaft Berufung verfolgte, mürbe von der Strafkammer bestätigt. Tas Gericht nahm an, daß ein Gewerbebetrieb im Umherziehen nicht vorliege, daß vielmehr der Angeklagte fein Gewerbe stets nur auf vorgängige Bestellung hin ausgeübt habe. Wenn auch
nachmittags 21/, Uhr, sollen auf hiesigem Ortsgericht auf Antrag der Chr. Löoer I. Erben bereit Grundstücke in den
An diesem Tage nach allen Gottesdiensten Sammlung für evangelischen Anstalten in Jerusalem.
Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche.
1. Dfterfeiertag den 30. März.
Wiese daselbst, Wiese daselbst,
- qm .
32/109 — 2394 qm Wiese am
Heegstrauch bei derSchwal- bachischen Wiese, 32/125 — 1531 qm Wiese am
Altenfeld vor dem alten
Vormittags 9'/r Uhr: Vorstellung und Prüfung der firmanden aus der Matthäusgemeinde. Pfarrer Schlosser.
Abends 6 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Pfarrer Schlosser.
4% Oesterr. Goldretne . . 102.80 4‘,2% Oesterr. Silberrente 101.60 4% Ungar. Goldrente . . 101.05
Leufertsroder Weg, 3/151 -- 2238 qm Acker auf den
Leufertsroder Weg, 3/157 — 2088 qm Acker am Flutgraben, am Fabrici'schen Acker, 3/158 — 2088 qm Acker daselbst, 3/159 — 1788 qm Acker daselbst, 3/160 — 1700 qm Acker da elbst, 3/179 — 2532 qm Acker daselbst, 4/4 — 6075 qm Acker über dem Krofdorier Weg, am Fabrici'schen Acker, 4/8 — 5812 qm Acker daselbst, 4/72 — 1669 qm Acker an der Lahn und am Wißmarer Weg, 5/333 — 2862 qm Acker auf den
Heddergraben, 6/1 — 2800 qm Acker am Krof- dorser Weg bei der Brücke im Katjcnseld, 6/2 und 3 — 3650 qm Acker daselbst, 6/4 — 850 qm Acker daselbst, 6 '82 — 4169 qm Acker dieZwerg- gewann über dem Schwal- bachischen Acker, 6/90 — 5900 qm Acker am
Leufertsroder Weg, 6/96 — 6512 qm Acker daselbst, 8/50,J — 3238 qm Wiese hinter den Schießgärten an der Rodheime r Straße, 8/91,! — 1606 qm Wiese daselbst, 8/92,! — 1594 qm Wiese daselbst, 18/110 — 519 qm Acker daselbst, 24/100 — 2238 qm Acker am halben Zehnten, 24/101 — 2237 qm Acker am halben Zehnten, 24/102 — 3087 qm Acker daselbst, 24/10’3 — 1888 qm Acker daselbst, 24 104 — 1887 qm Acker daselbst, 24/205 — 1025 qm Acker am
Schwarzacker, 24/206 — 102o qm Acker daselbst, 24 207 — 1025 qm Acker daselbst, 24/215 — 4809 qm Acker am
Schwarzacker aus den Leih- gefterner Weg,
24/222 — 2475 qm Acker hinter den Steinbrunnen auf den Stumpfenweg,
[ien gesehen hat. Williamsons Verlust ist außerordentlich schwer, da er nicht versichert war und der Wert seiner Bühneneffekten allein auf 280 000 Mk. geschätzt wird.
"Berlin, 25. März. Der aus Eichstädt nach Verübung zahlreicher Urkundenfälschungen und Unterschlagungen geflüchtete Rechtsanwalt Jakob Holtzinger ist hier verhaftet worden. Es wurden noch 4000 Mk. tn Baar bei ihm vorgefunden. Er wurde mittags nach Eichstädt transportiert. _ . .
* Haernoesand (Schweden), 25. März. Bet emer Feuersbrunst in der hiesigen Brauerei Nyland verbrannten in letzter Nacht der Brauereibesitzer, dessen Frau und drei Kinder.
* London, 24. März. Hier wurde Henry Curzon, ein Sohn des verstorbenen Lord Teylham, englischer Peer und Verwandter des Vizekönigs von Indien, wegen Wechsel- fälschungen verhaftet. Die Affäre erregt großes Aufsehen. .
* London, 25. März. Während heute der Pnnz und die Prinzessin von Wales in Chateam dem Stapellauf des Kriegsschiffes „Prinz of Wales" beiwohnten, wurde ein Kanonier beim Salutfeuern tätlich verwundet. Es wurden ihm beide Arme fortgerissen.
* Paris, 25. März. Ein plötzlich irrsinnig gewordener Anstreicher beschloß, sich lebendigen Leibes verbrennen zu laffen. Er teilte seinen Entschluß seiner ebenfalls kranken M u t t e r mit, die erklärte, mitihm st erben zu wollen. Sie warfen die Möbel ihrer Wohnung auf einen Haufen und bestiegen denselben, nachdem sie Feuer- angelegt hatten. Nach Ankunft der Feuerwehr wurden die beiden zwar noch lebend, aber mtt schweren Brandwunden bedeckt aufgefunden.
Chalons a. Marne, 25. März. Hier wurde em Dynamitattentat gegen die Brücke von Cheverney begangen. Die Brücke wurde teilweise zerstört. Von den XXv hebern des Attentats fehlt jede Spur.
Kandel und Verkehr. UolKswittschast.
§ Butzbach, 25. März. Der heutige Osterrnarkt war durch das Regenwetter ungünstig beeinflußt. Trotzdem machte lieh auf dem Schweinemarkt ein lebhafter Handel bemerkbar, da die Preise für junges Vieh noch ziemlich hoch blieben; es kosteten Ferkel bis 50 All. das Paar, Läufer bis 70 Mk. — Auf dem Kranimarkt waren nicht so viel Stände wie fönst aufgeschlagen und die Ge- schäste weniger günstig. _______________________
gemeinde.
Abends 6 Uhr: Pfarrafsistent Vogt.
An diesem Tage nach allen Gottesdiensten besondere Sammlung für die Armen.
Am Sonntag den 6. April, Konfirmation der Kinder aus der L u k a s g e m e i n d e; im Anschluß daran Feier des heil. Abendmahls. Die Beichte findet am Samstag zuvor, nachmittags 2 Uhr, statt.
"LarniUen-Vachriüsicn/^
Gestorben: Kavzleirat Friedrich Jaide in Darmstadt.
Wieskaffen öer KMkiton.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.
Abonnent iu Idstein. Die Verfasserin des Romans „ißer* schollen ift Frl. 2. Huyn-Eodlenz, Verleger F. Hölscher daselbst.


