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der Mitglieder betrug Ende 1900
Die Zahl
1901 gmgen zu
Während
1474
für
2488
Dr. Rausch.
gationen gegen Bürgschaft gegen Güterkaufgelder
anerkannt billige Bezugsquellt
komplette AmichtilWw
Während 1901 gingen ab
Daher Stand der Mitglieder Ende 1901 Leihgestern, den 25. März 1902.
4051.—
1146.—
386.08
Aufgenommene
Kapitalien Geschäftsanteile der
Mitglieder Reservefond Betriebsrücklage
d) gegen Pachtgelder
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Städtischer Arbeitsnachweis Eichen
Gartenstraüe 2.
Angebot der Arbeitnehmer: 1 Bäcker, 1 Fuhrmann, 6 Taglöhner, 1 Kellner, 1 Arbeiter. , . .
Nachfrage der Arbeitgeber: 2 Lchremer, 1 Hausburzche, 3 Laufs rauen, 2 Dienstmädchen.
Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Friseur.-________________________
HroA Realgymnasium und Realschule mit Dorschute zu Gießen.
Anmeldungen für das Schuljahr 1902/03 werden Freitag den 4. April, vormittags 9 bis 12 Uhr, in dem Schulgebäude, Ludwigstraße 11, entgegen genommen. Bei der Anmeldung sind Geburtsschein, Impfschein und eventl. das Abgangszeugnis von der zuletzt besuchten Schule vorzulegen. c ,r
Der Unterricht beginnt Dienstag den 8. April, vormittags 8 Uhr.
Großh. Direktion des Realgymnasiums und der Realschule.
Bilanz am 31. Dezember 1901
Aktiva. A H Passiva.
lohnend.
frage seinen Arzt.
2053
für unsere Abonnenten. Preis für Mchtabonnenten Mk. 5.00.
Wortes unter Blumen. Insbesondere geben die Rosen durch ihren Blütenreichtum und ihr gutes Aussehen von guter Pflege Zeugnis. Rächst den Rosen sind es dann die indischen Azalien, deren leuchtende Farben dominierend auftreten. Auffallend sind stets die ponttschen Azalien in ihrer angenehm wirtenden 9lüancicrung. Hyazinten, Tulpen, Tazetten, Cme- rarien u. s. w. sind in entsprechenden Gruppen vereinigt, deren Mittelpunkt von den prachtvollen Amaryllis mit ihren großen, bis 20 Centimeler im Durchmesser enthaltenden Blumen von leuchtend scharlachroter Farbe gebildet wird. Abwechslung bieten verschiedene Treibslräucher, so die rosafarbene Mandelpflaume Prunus triloba, die Accacia hispida und verticillata mit gold - gelben Blütenköpfchen u. a. m. Ein Besuch des Gartens ist jetzt für jeden Blumenfreund
werden.
Mainz, 24. März. Zwischen der Stadt und der Regierung ist ein Vertrag zu Stande gekommen, nach deni der Negierung ein auf dem Terrain der Schloßfreiheit gelegenes Gelände von 7800 Quadratmeter, auf dem das neue Justizgebäude errichtet werden soll, zu dem Preise von Mk. 702 000 abgetreten wird. Das seitherige Justizgebäude wird zu einem Gymnasium umgebaut, während das alte Gymnasium in das Eigentum der Stadt übergeht, alles natürlich unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Landstände.
Frankfurt, 24. März. Trotzdem es auch überall im Garten zu grünen und zu blühen beginnt, müssen wir doch schöne Blüten noch im Glashause aufsuchen, wo sie am geschützten Platze sich zu voller Pracht entfalten können. So macht jetzt die Blütengalerie des Palmengartens einen großartigen Eindruck, man wandelt dort im vollen Sinne des
Passendes Geschenk für Schüler! Karte ™ Messer und den angrenzenden Gebietsteilen zum Preise von
Finanzkalamität befindet. Der Staat hat kurzfrffttge Anlechen cäS Bons abgeschlossen, die aus dem Nlonopolremertrage gezahlt wev^ den- dann hat er andere schwebende ^chiüden, am welche dre Zinsen aus den ordentlichen Staatseinkünften entrichtet werden. Der Bericht des Finanzministeriums behauptet zwar, dap die schwebende Schuld 30 Millionen nicht übersteige, aber m dieser Summe sind nicht auch die bewilligteii Kredite, d. h. das Defizit aus dem Vorjahre inbegriffen. Dieselben werden auf etwa 12 Millionen geschätzt. Kommt feine irabtle Anleihe zu stände, so wird sich das Defizit auf mehr als 8 Millionen steigern.
Dresdener Bank. In der gestrigen ordentlichen General- versannnlunq wurde die Bilanz uub die befchlohene Landende von 4 Prozent genehmigt. Tie Mahl der Herren (Geheimer ^manzraL H. Zenke und Geheimer Oberregierungsrat -rr. Meere, Ministerialrat a. D., in den Aufsichtsrat, findet eine sehr günstige Beurteilung. Auf Anfragen aus Aktionärkreisen teilt die Direktion mit, daß die Berliner Terraingeschafte im Verhältnifse zum Aktien- tapttal nicht erhebliche sind und hohe (Seiohme versprechen. Die in Aussicht genommene Transaktion mit der Rheinischen Bank sei gleichsalls nicht von Belang. Es handle sich lediglich umUeoe^ nähme eines kleinen Betrags von Aktien des genannten Instituts und dies sei vollständig risifolos.
Dementi der Pfälzischen Bank. Wir haben gefiern unfern Zweijeln Ausdruck verliehen, daß die Pfälzische Bank mit em ent Berliner Institut in Fusionsverhandlungen eingetrelen sei. Zuerst ivar die Berliner Handelsgesellschaft als dasjenige Znfiitut bezeichnet worden, in welches die Pfälzische Batik ausgehen wurde unb dann der Scha aff Hans ens che Batckverein. Nun bezeichnet die Pfälzische Bank alle Gerüchte, die em Ausgeben ihrer Selbstständigkeit mvolviren würden, als falsch; doch wird sie in nähere Beziehungen zu dem A. Schaasfhaujenscheii Baiikvereui treten.
Helios, Elektrizitätsgesellschaft Köln. Wie die „K. L. ö» erfährt, kann die Hellosgesellschaft mit Sanierungsvor, chlagen vorläufig noch nicht hervortreten, weil infolge der wettverzweigten Beziehungen des Werkes äußerst umfangreiche Vorarbeiten twd- wendig sind. Die Direktion ist schon seit einiger Zett aitgeftrenat mit diesen Vorarbeiten beschäftigt; doch sind dieselben noch nicht o mcit gediehen, daß irgend etwas über dieselben bekamtt gegeben werden lömtte. Jedenfalls ist es aber ausgeschlossen, daß die sJteu- gestaktung des Helios gleichzeitig mit derjenigen der Attiengesell- schaft für Elektrizitätsanlagen erfolgen könnte.
^rufkallen öer Kröatrlwn.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.
Herrn I. Ä. Die gleiche Beobachtung haben wir, wie jetzig bereits vor Jahresfrist gemacht. Doch sind leider alte Verbindlich- lichkeiten vorhanden, die umzustoßen zu Unzuträglichkeiten führen müßte. Immerhin sind wir, die Redaktion, längst davon überzeugt, daß ein Wandel, wie auch m mancher anderen Beziehung, auch in dieser eintreten müßte, und wir werden fortfahren, auf Besserung zu dringen. — Für Ihr so schätzenswertes als liebenswürdiges Interesse besten Tank! .
N. B. L. Z. Der Weiler Gießen im Wurtembergischen liegt unweit des Bodensees bei Friedrichshafen im Arzenkhale, wo auch das Schlößchen Gießen stand, das neben manchen Ruinen aus älterer Zeit jetzt noch einen hohen Tnrm und ein sehr solides- Wohngebäude mir Nebengebäuden hat.
**Diehessisch-thüringischeStaatslo tteri e, die, wie wir bereits in unserer Nr. 70 mitteilten, mit Wirkung vom 1. Oktober d. I. in Kraft tritt, stellt uns eine sog. 1 Lotterie Freizügigkeit in Aussicht. Aber auch wenn diese nicht zu erlangen sein sollte, ist die bevorstehende , Lotteriefusion von unschätzbarem Wert. Die Gemernschasts- , lotterte erhält damit ein so großes Absatzgebiet, daß ihre Existenz und damit die Einnahmen aus der Lotterte gesichert erscheinen. Das ließ sich bisher mit voller Sicherheit von unserer Lotterie nicht behaupten. Sie hat nur nut Hülse des Loosevertriebs außerhalb ihres natürlichen Absatzgebietes ihr Spielkapital auf diejenige Höhe bringen können, die notwendig ist, um mit konkurrenzfähigen Sptell- plänen auftreten zu können. Die Gemeinschaftslotterie wird unter allen Umständen ein genügend großes Kapital ans- spielen und konkurrenzfähig bleiben tonnen. Die nächste Folge des Zusammenschlusses dürfte die Herausgabe eines noch schöneren Planes sein, als er der Anfang April dieses Jahres beginnenden 5. Hessischen Landeslotterie zu Grunde liegt. Hat dieser schon, namentlich vermöge der Einführung von sieben unbedingt und von zusammen 18 mit höchster Wahrscheinlichkeit zur Verteilung gelangenden hohen Prämien, Anerkennung gefunden und dazu geführt, daß die zu der Lotterie mehr ausgegebenen 10 000 Lose schon jetzt fast vollständig ausv er kaust sein sollen, so werden die Kollekteure auf einen schnellen Ausverkauf auf Grund eines großen neuen Planes bei geringeren Äbsatzspesen als bisher sicher rechnen können. Die gegenseitige Konkurrenz der hessischen und thüringischen Kollekteure wandelt sich nun in eine gemeinsame Reklame um, die mittelbar oder unmittelbar jeöem einzelnen Kollekteur zu statten kommen muß. Zu einer übergroßen tteberschwemmung des Publikums mit Offerten wird sie keineswegs führen. Soll es doch in der bisher Lhüringisch-Anhattischen Lotterie nur drei Kollekteure geben, die 1000 und mehr Lose übernommen haben. Der Fusionsvertrag trägt dem Vernehmen nach dem von Hessen im Loseabsatz erzielten Vorsprung Rechnung, soll aber im übrigen den Nutzen und das Risiko des Unternehmens nach Maßgabe der Bevölkerung der beteiligten Staaten verteilen.
x Grimberg, 23. März. Im hiesigen Gewerbeverein hielt gestern Abend Neallehrer Hans Kahl aus Darmstadt zwei Vorträge über „die soziale Stellung und wirffchaftliche Bedeutung des Handwerkerstandes" und über „die Sicherung der Forderungen der Bauhandwerter gegen Bauschwindel". Der Redner wies zunächst nach, daß den Handwerkern selbst der Vorwprf nicht erspart werden könne, den Niedergang des Handwerks und die mißliche Lage des ganzen Standes mit- verfchuldet zu haben. Das Streben vieler Gewerbetreibenden, ihre Söhne sog. gelehrten Berufen zuzuführen, die oft unlautere Konkurrenz, die namentlich bei unserem heutigen Submiffionsverfahren in die Erscheinung trete, der Mangel an Standesgefühl bei vielen Handwerkern u. a. hätten nicht dazu beigetragen, das Ansehen des ganzen Standes zu fördern. Erhöhte allgemeine und tüchtige Berufsbildung, Charakterfestigkeit und treues Zusammenhalten der einzelnen Glieder des Handwerkerstandes seien die Haupterfordernisse, um dem Handwerk wieder die Stellung zu erobern, die ihm gebühre. — Im zweiten Vortrage erläuterte der Vortragende mit großer Sachkenntnis die von der Reichsregierung ausge- arbeiteten beiden Gesetzentwürfe zur Sicherung der Bauhandwerker, indem er dabei auf die wichtigsten Unterschiede beider Entwürfe aufmerksam machte. Durch dieses Gesetz solle dem Bauschwindel in den großen Städten, durch welchen schon viele Bauhandwerker wirtschaftlich ruiniert worden feien, gesteuert werden. — Nach reger Aussprache faßte die Versammlung folgenden Beschluß: „Der Ortsgewerbeverein Grünberg bittet die maßgebenden Faktoren, den von der Regierung vorgelegten Gesetzentwurf B zur Sicherung der Forderungen der Bauhandwerker anzunehmen." Diese Resolution soll dem Vorstand der Handwerkskammer zugestellt
'Fulda, 25. Mcärz. Dieser Tage wurde hier ein Bauern tag abgehalten, zu dem die Reichstagscibgg. Herold und Müller-Fulda sich eingefunden hatten. Müller-Fulda sprach die Zuversicht aus, daß Landwirt- schaftsminister v. Podbielski bei Eröffnung des geplanten Korn Hauses nach Fulda kommen werde. Der Minister Hab e chm mitgeteilt, daß die Regierung das Kornhausprojekt auf Staatskosten ausführen werde, obschon der Kornhausfonds von fünf Millionen Mark bereits vergriffen fei. Des weiteren nahm Müller den Landwirtschaftsmnnster in Schutz gegenüber den Angriffen, denen er in letzter Zeit in der Presse vielfach ausgesetzt gewesen war, indem man ihm nachsagte, er fei kein Mann der That. Gerade das Gegenteil sei der Fall. Schon als Unterstarttssekretär des Reichspostamtes habe er die Ausdehnung des Fernsprech^- weseus auf Landorte sehr befürwortet und fei für alle landwirtschaftlichen Wohlfahrtseinrichtungen stets eingetreten. Reichstagsabg. Herold verbreitete sich in ausführlicher Weise über den gegenwärtigen Stand des Zolltarif es in der Kommission. Es sei große Gefahr vorhanden, daß die Vorlage ganz scheitere, und zwar zunächst infolge der seitens der Befürworter der Zolltarifoorlage angewandten Taktik mit der großen Ausdehnung der Debatten und den zahlreichen Unteranträgen. Die Regierung hinwieder versteife sich aus den von ihr vorgelegten Taris und scheine kein Entgegenkommen für den Kompromiß- antrag zu zeigen, während die Parteien der Linken im Reichstag die Vorlage durch Obstruktion überhaupt über den Hausen werfen möchten. Sollte indes der Zolltarif, wie ihn der Kompromiß wünsche, zustande kommen, so lege er großen Wert darauf, daß man sich vor Ueberschätzungen hüte. Einerseits dürften trotz dem höheren Zolle die Erwartungen der Landwirte auf Erhöhung der Getreidepreise herabgedämpft werden und andererseits würden sich die Befürchtungen hinsichtlich einer Verteuerung der Lebensmittel als übertrieben Herausstellen. Redner versicherte, daß die Mehrheit der Zolltarifkommission alles daran setzen werde, um einen Mindestsatz für Vieh- und Fleif ch- zölle herbeizusühren. Nach feiner Meinung werde die Regierung einer großen Reichstagsmehrheit sich beugen.
Handel und Verkehr. Uslkswülschast.
Darmstadt, 25. März. Die Dividende der Süddeutschen Eisendahngej ells ch asr wird auf das erhöhte Kapital auf etwa 5V, Prozent geschätzt gegen 6'/-,, Prozent im Vorjahre.
Kranrfurt cu M., 25. Marz. In der Generalverfammlung der Buderus'schen Eisenwerke äußerte Generaldirektor Kaiser, un Roheis eng eschäst zeige sich wieder mehr Leben, die Abnahme sei befriedigend, auch neue Aufträge feien reichlich vorhanden, so daß die Gesellschaft die ganze Produktwn für 1902 mit 79000 Tonnen bereits zu amiehmbaren Preisen verkauft habe. Auf dem Rementmartt herrsche Verwirrung, die Verkaufspreise vermögen nicht annähernd die Selbsllosten zu decken, weshalb die Gesellschaft die Produktion dieses Nebenartikels stark emschränke.
Kastel, 25. Atärz. In der Gläubigerversammlung der Treber- Gesell schäft wurde eine größere Anzahl der Forderung en bestritten, darmtter die der Hemixen-Gejellfchast und der Kinanz- und Handelszeitung : ferner wurde die Forderung der Leipziger Bank von ursprünglich 75 Millionen auf 56 244 965 Mark festgestellt. ar , ,
3ur neuen russischen Anleihe. Die neue Anleihe, welche demnächst an den Atarkt kommt, ist m mancher Beziehung von snmpthomatischer Bedeutung. Zunächst 'dürste mit der Unterbringung der 400 Atillioiien-Anleihe, von der zunächst 293 Acill. Mark zu Emission gelangen, der Beweis erbracht sein, daß die politischen Beziehungen zwischen den beiden Nachbarreichen zur Beit sehr gute sind, was gerade jetzt, da die Handelsbeziehungen Fvischen uns und dem Ausland neu geordnet werden sollen, von Wichtigkeit ist. Im Kampf um die Handelsverträge wird der russische wieder das Hauptziel bilden. Deshalb rlt cs recht erfreulich üaß mit der Unterbringung der Russenanleihe auf dem deutschen Markt vor aller Welt festgestellt wird, daß die beiden Lander gute Freundschaft halten und sich gerne zusammenfinden, wenn es [hr gegenseitiger Vorteil erheischt. Nicht ohne Grund hat man den Emissionskurs auf höchstens 98 Prozent bemessen so daß der Erfolg ein großer werden nmß. Alan wollle offenbar, daß die Wiedereinsührimg russischer Staatsanleihen auf dem deutschen Kapitalmarkt m einem glänzenden Rahmen vor sich gehe.
dur serbischen Finanzlage. Aus dem Bericht der serbischen Budgelkommission ist zu ersehen, daß Serbien sich in fortgesetzter
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Ni-o-ne. Die von der Hannoverschen Lakes-Fabrik kürzlich auf den Markt gebrachten JNi-o ne- (Nie ohne I) Bisquits erfreuen sich einer regen Nachfrage seitens des Publikums. Tie genannte. Fabrik, aus öer auch die bekannten Leibniz-Fabrikate hervorgeaangen sind, bat nunmehr auch mit der Einführung der Ni-o-ne-Ehoko» laden-Waffeln begonnen.________ _______J
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