In Oberhessen sei in einzelnen Oberförstereien für Dungung schon viel zu viel Geld ausgegeben worden, ohne batf der Ertrag eine Steigerung erfahren habe. Außerdem Jet die Futteroermertung keine angemessene; die Grasverstciger- ungen würden von den Oberförstereien zu früh gel.gr; es wäre besser, sie gleichzeitig mit der Heuernte anszu- schreiben, dann werde man ein besseres Resultat erzielen. Unlautere Manipulationen der Steigerer sollten der Versteigerungen vermieden werden. Bezüglich der Holzeinnahmen glaube er nicht an einen so großen Ausfall. Bei Aufhauung von Schneisen solle man das Holz den armen Leuten gegen einen geringen Preis abgeben. Bezüglich des Losholzes müsse er sagen, daß dies sozusagen mir Treck und Speck zusammengesetzt werde, um sodann den Leuten für teures Geld angerechnet zu werden. Hier sei entsprechende Abhilfe dringend not.
Abg. David (Soz. : Aus der von der Zentralstelle für Landesstatistik herausgcgeb nen Stakistit über die Lohn Verhältnisse der Waldarbeiter habe er sich eine Belehrung nicht holen können. Die Zahlen seien ihnen durchaus in roher Form überliefert; der Laie könne sich gar nichts daraus entnehmen. Es fehlten vor allem Durchschnittsund Prozentberechnungen, Additionen rc. Die Zentralstelle mache sich die Arbeit überl^arrpt sehr leicht. Hier müsse endlich einmal Abhilfe geschaffen werden.
Abg. Berthold (Soz.- rügt die in Groß-Gerau vorgekommene Bestrafung einer Arbeiterfrau, die unter Nichtbeachtung des bestehenden Verbots Leseholz auf einem Wagen nach Hause geschafft habe.
Ministerialrat W i l b r a u d erklärt diese Bestimmung als gerade im Interesse der Armen getroffen. Dadurch werde verhütet, daß die Reicheren der ärmeren Bevölkerung das Leseholz wegfahren. Die Forstverwaltung übe in dieser Beziehung die größte Humanität.
Abg. Haas-Offenbach (natL): Der Regierung gegenüber müsse er zwei Wünsche aussprechen. Bereits vorhin sei darauf aufmerksam geinacht worden, daß die Regierung an der Verbesserung der Erträge der Wiesen Mitarbeiten müsse. Düngung und Meliorationen müßten ins Auge gefaßt werden. Dreimal habe er bei der Regierung angeregt, sich durch eine Kommission zu überzeugen, in welchem Zustande die siskalischen Wiesen sich befinden. Das erste Mal sei er aus Widerstand gestoßen, und man habe sich gegen den Vorschlag einer Untersuchung durch staatliche Kulturtechniker ablehnend verhalten. Das zweite Mal habe die Regierung zustimmend geantwortet, aber das Maiterial sei ruhig beiseite gelegt worden, und man habe von der Meliorationsthätigkeit nichts weiter gehört. Im Lande sei man einig, daß die Staatswiesen sehr meliorationsbedürftig sind, beispielsweise feien sie in Oberhessen zum Teil versumpft. In der Wctterau sei seinerzeit die sog. Markwiese melioriert worden mit erheblichen Kosten und heute werde berichtet, daß das Interesse an der Erhaltung dieser guten Melioration nicht mehr vorhanden sei und infolgedessen der Ertrag zurückgehe. Weiter sei er der Meinung, daß nicht alle Oberförster sich zur Verwaltung der Kameral- domänen eignen. Er sei der Ansicht, daß wir bei der früheren Verwaltung durch die Rentämter besser weggekommen seien. Er gebe deshalb der Regierung anheim, ob sich nicht ein günstigeres Resultat erzielen lasse, wenu man für diese Verwaltung besondere Beamte einsetze. — Eine andere Frage betreffe die Waldankäufe zur Arron- dierung. Im Odenwald habe es der Staat jetzt haupltsäch- lich auf den Ankauf der ,Lohschläge abgesehen, die nicht mehr rentieren, weil einerseits die Private zu früh verkaufen müssen und außerdem ein großer Preisrückgang der Lohe von 9 Mk. auf 4.50 Mk. zu verzeichnen ist. Angesichts dieser Thatsachen sei der Private zum Verkauf geneigt, das Geld werde aber nicht wieder zum Ankauf von Grundbesitz verwandt, sondern verpulvert, und in kurzer Zeit sei der Mann seinen Wald und sein Geld los. Dies liege gewiß nicht im volkswirtschaftlichen Interesse, und es fei in dieser Hinsicht seitens der Regierung nicht angezeiät, den Leuten den Wald abzukaufen. Den Odenwäldern h<we er empfohlen, auf dem Prinzip der Selbsthilfe einen Schutzverband zu grünaen, der aus Staatsmitteln Unterstützung finden müsse.
Abg. Wolf (fr. w. V.) will die Domanialwiesen verpachtet wissen, um höhere Erträge zu erzielen.
Ministerialrat Milbrand: Im ganzen Odenwald seien noch 80 000 Morgen Wald im Vrivatbesitz vorhanden. Auch dem Laien müsse bei Durchwanoerung derselben deren
Unproduktivität ausfallen. Im Odenwald habe man die Gemeindewaldungen vielfach geteilt, bann rasch abgetrieben und devastiert. Nun fiele den Besitzern gar nicht ein, für Aufforstung der Parzellen, die pro Hektar 150 Mk. koste, ein derartiges Kapital aufzuwenden, von dem sie selbst keinen Nutzen mehr hätten. So lange der Fiskus nicht gekauft habe, hätten Private alles aufgekauft, und man habe es dort dem Staate übel genommen, daß er nicht früher auf der Bildfläche erschienen sei. Tas Streben der Regierung gehe dahin, die Produktion im Lande zu erhöhen. Seinerzeit sei vom Hause in dieser Hinficht ein Widerspruch nicht erhoben worden. Ter vorgeschlagenen Organisation im Odenwald stehe er sympathisch gegenüber, sofern die Gemeinden die Parzellen anzukaufen beabsichtigten. Bezüglich der von dem Abgeordneten Wolf vorgeschlagenen Verpachtung habe er ein gewichtiges Bedenken. Ter Wleseiivesrtz des Staates müsse als Notreserve für die Landwirtschaft verfügbar gehalten werden.
Abg. Schmidt (Zentr.): Er habe seinerzeit die Aufmerksamkeit auf Artikel 6 und 7 der Verfassung über die Eigentumsverhältnisse der Domänen des Großherzoglichen Hauses gelenkt. Er wünsche in dieser Hinficht eine haus- gesetzliche Regelung. Nach einem historischen Exkurs über die Entwicklung der Verhältnisse, ausgehend von dem Ziegenhainer Brüderoergleich vom Jahre 1567, fährt Redner weiter fort: Es sei in der Litteraitur die Ansicht geäußert worden, daß das jetzige Eigentumsverhältnis ein mehr privatrechtliches sei und der Großherzog frei darüber verfügen könne. Dafür spreche auch die Art und Weise der Erwerbung von neuen Domänen für das Großherzogliche Haus, Er sei der Ansicht, daß diese Art der Erwerbung nicht die richtige seitens des Aequisitionsfonds sei, sondern lediglich dazu beftimmt sein müsse, dem Staatsinteresse zu dienen. Hier müsse eine land ständische Mitwirkung eintreten. Ties stehe zwar im Widerspruch mit den Abmachungen des Jahres 1840 und 1841, aber es sei notwendig, damit dadurch prägnant zum Ausdruck komme, daß die Auffassung der 40er Jahre zu Unrecht besteht und daß es sich hier lediglich um die Radicierung der Zivilliste auf diese Domänen handelt. Bei der Teilung der Domänen habe das Land mit seinem Drittel schlechte Geschäfte gemacht. Heute sei die Situation so, daß wir die Gefahr ins Auge fassen müßten, daß kein Thronfolger vorhanden sei; alle hessischen Agnaten seien gestorben, und eine hausgesetzliche Regelung und Klarstellung der Frage sei ein außerordentliches Verdienst, das sich der Ministerpräsident um das Land erwerben könne. Die ganze Institution der Domänen müsse aufgehoben und alles in Staatseigentum verwandelt werden. Diese Regelung sei jetzt leicht möglich. Sobald die Landgrafen von Hessen, was hoffentlich noch lange dauere, eventuell zur Regierung kommen sollten, so sei dies viel schwieriger und fast unmöglich. Er habe das Vertrauen zu dem Groß- Herzog, daß er bei der Regelung der Frage mitwirken werde zum Wohl des Landes und der Großherzoglichen Familie.
Staatsminister Rothe: Er sei überzeugt, daß die Stabilität der Rechtsverhältnisse der Domänen durch die Verfassungsurkunde gesichert erscheine. Die Frage sei schwer zu beantworten; die Kammer könne nicht erwarten, daß er jetzt auf eine solche Frage eingehe, deren Erledigung er sich Vorbehalte.
Abg. Ulrich: Ueber das historische Expose Schmidts habe er sich gewundert, da die Gefahr, die er befürchte, nahezu ausgeschlossen sei. Die Art der Erwerbungen des Domänenacguisitionsfonds heiße er nicht gut. Bis dato seien zwar Grunde zur Beschwerde nicht vorhanden gewesen, wohl aber im Augenblick, wo es sich um eine außerordentliche Ueberzahlung des Babenhäuser Schlosses handle, für dessen Erwerbung im Budget 197 000 Mk. eingestellt seien. Vor 10 bis 12 Jahren hätte man das Schloß um den vierten Teil haben können. Zudem seien noch luxuriöse Beamtenwohnungen in diesem allen Kasten mit enormen Kosten eingerichtet worden. Der Ausschuß habe deshalb sehr richtig gehandelt, sich dagegen auszusprechen. In solchen Fällen solle man dem Acquisitionsfonds keine Bewilligungen aus Landesmitteln mehr gewähren.
Finanzminister Guauth: Heute müsse er sich darauf beschränken, nur auf allgemeine und grundsätzliche Fragen einzugehen. Im großen Ganzen könne er versichern, daß beim Ankauf des Aequisitionsfonds dieselben Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit obwalteten, wie bei anderen Erwerbungen, und er freue sich, bei dem
bett. Kapitel die Landstände davon auch hinsichtlich deS Babenhäuser Schlosses überzeugen zu können.
Sodann wird über den Ausschußantrag: Genehmigung der Einnahme unter Kap. 2 im Bettage von 5 696 640 Mk., abgestimmt. Ter Anttag wird einstimmig angenommen.
Schlus; li t Uhr. Nächste Sitzung Mittwoch 9 Uhr.
Ans Htudt und Land.
Gießen, 26. Februar 1902.
** Ernennung. Ernannt wurden der Steueraufseheraspirant Becker aus Idstein im Taunus und der Steuer» aufseheraspirant Herrn aus Frankfurt a. M. zu ©teuer» aufsehern mit Wirkung vom 1. März an.
** Theaterverein. Die 9. Vorstellung finbet am Donnerstag den 6. März statt. Zur Aufführung kommt Moliöre's „Tartüffe" und Kleist's „Zerbrochener Krug". Herr Jürgensen vom Hoftheater in Kassel wird die Rollen des Tartüffe und des Dorfrichtcrs Adam spielen.
e. Grohen-Linden, 23. Febr. Herr Fernie hat durch seinen Bevollmächtigten, Herrn Direktor Pascoe zu Gießen, heute an hiesige Bergwerksarbeiter, die längere Zeit unter der Herrschaft Fernie arbeiteten, die Summe von ca. 1000 Mk. verteilen lassen.
Q Holzheim (Kr. Gießen). Am 1. März feiert Lehrer Jung sein 30 jähriges Amtsjubiläum als zweiter Lehrer unserer Gemeinde und seines Geburtsortes. Wir wünschen dem Jubilar, daß es ihm vergönnt sein möge, noch viele Jahre in seinem Amte, das er bis dahin mit Treue und Sorgfalt verwaltet hat, thätig zu sein, zum Wohle der Gemeinde.
h. Dauernheim, 23. Febr. Gestern kam es in einer Wirtschaft in dem nahen Ranstadt nach Neckereien zwischen einigen Gästen und einem Dachbeckermeister zu Thätlichkeiten. Es würbe plötzlich die Thür der Wirtsstube geöffnet und der Dachdeckermeister befand sich, ehe er sich dessen versah, tm Hausgang. Er siel so unglücklich, daß er sich mehrere Verletzungen zuzog. Die Angelegenheit ist zur Anzeige gebracht worden.
** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Nach einer Mitteilung des „Milwauk'ee-Hcrald" ist in Milwaukee der ehemalige katholische Priester und Domkaplan Michael Biron von Mainz im Alter von 71 Jahren gestorben. Biron war anfangs der 70er Jahre in Mainz hervorragend journalistisch thätig und ein großer Gegner des Bischofs Ketteler.
Meteorologische Beobachtungen
Höchste Temperatur am 24.—25. Februar + 6,1° C.
Niedrigste „ „ 24.-25. „ — 4,2° C.
Februar
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CD
Wetter
25.
25.
26.
741,9
742,4
742,7
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E. ENE.
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Sonnenschein Sternh.Himm. Heller ,
+ 2,9 — 0,9 — 5,1
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der Station Gießen
226
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Aosoiüi' üestes Mundwasser der Welt!
Städtischer Arbeitsnachweis Gießen
Gartenstraße 2.
__ Angebot der Arbeitnehmer. 3 Schlosser, 1 Schneider, 1 Schreiner, 1 Wickelmacher, 1 Hausbursche, 1 Taglohner, 4 Fuhr- knechle, 1 Pflasterer, 3 Lauffrauen, 1 ältere, gut empfohlene Frau als Wartfrau zu Kindern.
1 Schmiedelehrling zu katholischem Meister.
Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Friseur, 1 Schmied, 1 Fuhr- knecht, 2 Dienstmädchen, 1 Laufmädchen.
Lehrlinge: 2 Schmiede, 2 Schreiner, 1 Friseur, 1 Glaser.
Bekanntmachung,
betreffend: Haftpflichtversicherung.
Die Stadt beabsichtigt, für ihre sämtlichen Betriebe und Verwaltungszweige eine Versicherung abzuschließen gegen alle Schadenersatzansprüche, welche auf Grund der Haftpflichtbestimmungen gegen ste geltend gemacht werden können. Die dahier wohnenden Versicherungsagenten, soweit sie nicht heute bereits durch Schreiben von uns zur Abgabe von "Angeboten aufgefordett worden sind, werden ersucht, auf deni Bureau der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 15 — die erforderlichen Unterlagen zwecks Einreichung eines Angebots einzufordern.
Gießen, den 25. Februar 1902. 1643
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
__________________I. V.: Wolff.
Verdingung.
Die zum Neubau eines Schulhauscs in Krofdorf erforderlichen Bauarbeiteu und Lieferungen: Die Erd- und Maurerarbeiten, Maurermaterialien, Asphall-, Stein- Hauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Klempner-, Schreiner-, Schlosser- Glaser-, Anstreicher- und Tapezierer-Arbeiten und die innere Einrichtung sollen öffenllich vergeben werden.
ütmin: Mittwoch, Jen 5. Mörz, mittags 12 Uhr.
Zeichnungen und Bedingungen können vorher eingesehen und Verdingungsanschläge von hier bezogen werden.
Wetzlar, den 20. Februar 1902.
1535 Der Kreisbaumeister: W. Witte.
Arbeits - Vergebung.
Die zur Vergrößerung des Kohlenfchnppens für unser Pumpwerk Queckborn erforderlichen Arbeiten, nämlich: Maurer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Spengler- und Pflasterarbetten sollen auf dem Wege der üffenllichen Ausschreibung an einen Bauunternehmer dergeben werden.
Die Bedingungen, Zeichnungen u. s. w. liegen während der Dienststunden auf unserem technischen Büreau zur Einsichtnahme auf.
Angebote sind bis zum 10. März, vormittags 11 Uhr, verschloßen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bei uns einzureichen.
Gießen, den 25. Februar 1902. 1624
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.
Otto Bergen.
Mlanz am 3L Dezember 1901.
Aktiva.
Passiva.
Kaffenbestand
935.20
Geschäftsanteile der
Warenvorräte
6162.90
Mttglieder
555.—
VorhandeneEmballage 102.05
Kapttalschulden
1800.—
Ausstände
3115.18
Warenschulden
4966.83
Vorlagen
75.25
Reservefonds
2148.45
Reingewinn
920.30
10390.58
10390.58
Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1900 107
Während 1901 gingen zu 7
114
Während 1901 gingen ab 3
Daher Stand der Mttglieder Ende 1901 111
Lang-Göns, den 25. Februar 1902.
Landnmtschastl. Konsumverein Langtzöns.
Eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpfl.
K. K. Brücket, Direttor. K. I. Wentzel, Lagerhalter.
Muhßolz-Herkäufe
in der Oberförsterei Brandoberudorf.
I. Mittwoch den 5. März 1902, vormittags 2 Uhr, auf dem Rathause zu Cleeberg:
a) Staatswald, Distrikte Strettwald und Sankhard: Eichen, 95 St. II.—IV. Kl. mit 89 fm; Distrikt Gänsrod: 125 Gruben- und Werkstämme mtt 25 fm; Distrikt Einhäuser- felb: 22 St. mtt 9 fm, Wagnerholz; in verschiedenen Distrikten: 58 rm Nutzknüppel, 1,75 m lang, sowie Fichten einige Stämme und 45 Stangen III. Kl.;
b) Gemeindewald Cleeberg: Eichen: 63 St. II.—IV. Kl. mtt 55 fm aus Mohrswald, 111 Gruben- und Werkstämme mit 21 fm aus Fuchskopf und Niederlach, 33 rm Nutzknüppel, 1,75 m lang. Buchen: 4 St. mit 5 fm aus Mohrswald. Nadelholz aus Gaulskopf und Total. 165 St. mit 37 fm, 1500 Stangen mit L—III. Klasse, 800 Reiserstangen. 1567
II. Donnerstag den 6. März 1902, im Walde der Gemeinde Brandoberndorf, beginnend vormittags 10 Uhr im Distrikt Hochhard. Eichen: 98 St. II.—IV. Kl. mit 100 fm; Distrikte Pfarrheck und Nesselborn: 54 Grubenst. mit 12 fm, 35 rm Nutzknüppel, 1,75 m lang. Nadelholz, Distrill Triescher u. versch.: 238 St. mit 73 fm, 100 Stangen I.—III. Kl., Rüster 1 St. — 0,34 fm, einige Birkenst.
Wegen vorgerückter Zayreszeit gebe ich eine große Partie Winter-Unterkleider als: 1490
Vormat- «nd Zäger-Kemde», Kantjacken Unterhosen und Jagdwesten
mü 85 Prozent Nachlass ab.
RchM 23. Robert Stuhl.


