Ausgabe 
25.9.1902 Erstes Blatt
 
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einem

Durchschnittswerte

6678

ergebenst einzuladen.

6526

6669

Hauptlehrer.

Für den Aufsichtsrat:

C. Ringshausen, Vorsitzender.

Die Schulleitung:

Höhn, Großh. Hauptlehrer.

lAruß herzlich danken. Seine Majestät gedenken gern des großen Segens, der von der treuen Arbeit der Gustav-Adolf- Stistung für die bedrängten Gemeinden in der Zerstreuung ailLgeht und hoffen, daß die werbende Kraft der Gustav- Molfsache auch dazu beitragen werde, den Allerhöchstihm am Herzen liegenden engeren Zusammenschluß der evangeli­schen Kirche zu fördern.

Damen-Schnürstiefel

Mk. 7.50 bis 10.-

Gießen, am 24. September 1902.

Großherzogliches Amtsgericht.

Darnen-Halb-Schnürstiefel

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Arbeiterschuhe M. 7.50 bis 10.-

Zresohlt schnell, gut und billig.

Aniertigung nach Mas».

Preussische Pfandbrief-Bank.

Die am 1, Oktober 1902 fälligen Zinsscheine unserer Hypotheken - Pfandbriefe, Kommunal - Obligationen, Kleinbahnen-ObligatiOnen werden bereits vom 1V. September er. ab an unserer Kasse und bei denjenigen Bankhäusern kostenfrei eingelöst, die den Verkauf unserer Emissionspapiere übernommen haben. Stücke zur Kapitalsanlago können daselbst bezogen und Broschüren über die Fundierung der Papiere in Empfang genommen werden. Die Kommunal-Obligationen sind mündelsicher.

Berlin, im September 1902. 6672

Preussische Pfandbrief-Bank.

Bekanntmachung.

In das hiesige Handelsregister wurde heute eingetragen, daß die FirmaMaier Katz" zu Garbenteich erloschen ist.

Keweröeschul'e Wdda.

Staatlich beaufsichtigte Fachschule.

Fachunterricht für alle Berufsarten, insbesondere für Bauhandwerker.

Beginn des Winterhalbjahres am 27. Oktober 1902.

Damen-Hausschuhe Mk. 4 bis 6. > Kalbleder, Mr. 4. bis 8.

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uns der eoan. ranzösischen Glaubens. >e> ungeachtet einzelner Gememichch bezeugen, ne Lüge \\\, vottm bit schein Geide.' 1 bedürfe ebenfalls de

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im Jahre 1900 eint . d. h. etwa eine halbe ihre dürfte er die dritte r welche Mel verfügt rauchen uns nicht gleich ^schritten Roms, wenn ), wo man Katholiken katholische Kirchen vor der anderen. Da soll Iran erinnern, wie viele Zottesdienstes entbehren, rchturm unser Gewissen A draußen wieder einen

Erße Gießen» MeiidesMaMt

Wottengasic 20. Schloßgassc 5.

Haushaltungsschule.

Montag den 13. Oktober d. I., vormittags 10 Uhr, beginnt im Schulhause in der Neustadt ein achtwöchentlicher Kursus der Haushaltungsschule.

Die Schülerinnen werden in weiblichen Handarbeiten, ! b -sonders aber im Kochen und in der Führung eines einfachen I Haushaltes unterrichtet. Diejenigen, welche den Kursus be­suchen wollen, können sich bei der betr. Lehrerin, Fräulein Linthes, oder bei dem unterzeichneten Lehrer in der Stadt- Mädchenschule melden.

Gießen, den 25. September 1902. 6682

Mecum. I. 23.: Schaaf.

Vermischtes.

*Sternberg irnGefängnis. Nach privaten Mit­teilungen ist der verurteilte Bankier Sternberg mit seinem Schicksal zufrieden; sein Gesundheitszustand hat sich ge­bessert, er neigt jetzt sogar zur Fettleibigkeit. Beschäftigt wird Sternberg in der Schneiderei, allerdings nicht mit der Couponschere. Mit der ihm eigenen Energie widmet er sich, seinem neuen Berufe. Seine Führung soll sehr gut sein.

*Das eite deutsche Reit er fest" in Kl.- Tschirne schildert die antisem.Staatsb.-Ztg." folgender­maßen: Klein-Tschirne war am letzten Sonntag das Ziel vieler Hunderte aus Glogau und den der Grafschaft benach­barten Dörfern, die per Bahn, zu Wagen, mit dem Rade oder zu Fuß gekommen waren, um an dem vom Grafen Pückler veranstalteten zweiten deutschen Reiterfeste teil­zunehmen. Zunächst exerzierte Graf Pückler einige Zeit mit seiner Reiterschar, die sich inzwischen erheblich verstärkt hat. Nach den Gefechtsexerzitien fanden verschiedene Parade­märsche im Schritt und Galopp statt, und dann erfolgte mit Fahnen und Musik der Einzug in den Burghof, der diesmal für das Publikum nicht gesperrt worden war. Aus einem freien Platze waren Bänke für die tapferen Reiter aufgeschlagen, die sich um ihren Führer zum Freibier scharten. Graf Pückler wurde bei seinem Erscheinen mit einem donücrndenHurra!" begrüßt. Gras Pücklerer­öffnete" daszweite deutsche Reiterfest" mit einem Kaiser­hoch, worauf die MusikHeil Dir im Siegerkranz" spielte. Nach einer kurzen Pause hielt der Graf eine längere An­sprache, in der er dem zahlreich versammelten Publikum den Wert und die Bedeutung des Reitens in volkserziehe-

Gerichtssaat.

Das Attentat gegen den Kaiser und den Zaren. Wegen wissentlich falscher Anschuldigung hatte sich in Thorn vor der Straskammer der Kaufmann Wladislaus Sztukowski aus Tre- messen, früher zu Briefen, zu verantworten. Am 12. Septbr. v. I. lief beim Polizeipräsidium zu Berlin aus Briesen eine anonyme Anzeige ein, dahingehend, daß ein Komplott im Gang sei mit dem Zweck, Kaiser Wilhelm und den Zar von Ruß­land gelegentlich ihrer bevorstehenden Zusammenkunft zu töten. Der Briefschreiber gab an, er habe vier jüdische Männer und eine Frauensperson, welche zu der geheimen Verbindung ge­hörten, eines Abends auf dem jüdischen Kirchhof zu Briesen bei einer Unterredung belauscht. Unter den Männern wäre auch der Kaufmann Max Altmann zu Briesen gewesen. Das Schreiben wurde sofort dem Landratsamt zugesandt. Da auf der Hand lag, daß die schweren Anschuldigungen gegen den Kaufmann Altmann jeglichen Anhalts entbehrten, blieb dieser von erheblichen Unannehmlichkeiten verschont. Man forschte indessen eifrig nach dem Absender des Schreibens. Bald entstand der Verdacht, daß der Kaufmann Sztukowski derselbe sein könne. Sztukowski hatte im März 1900 in Briesen ein Tuch- und Manufakurwarengescbäft eröffnet, das anfänglich florierte, dann aber fehr zurückging. Alt­mann ivar fein hauptsächlichster Konkurrent. Ihn wollte Sztukowski wohl schädigen. Ende Juli 1901 erhielt Altmanns Verkäuferin, Frl. Szymanski, einen Brief, der anscheinend von Sztukowski stammte, aber eine falsche Unterschrift trug, mit der Aufforderung, sofort ihre Stellung bei dem jüdischen Kaufmann Altmann auf­zugeben und sich bei einem sehr wohlhabenden Kausmann in Köln unter einer Chiffre-Adresse zu melden; dieser suche eine gewandte Verkäuferin, die er möglicherweise auch heiraten würde. Offenbar sollte hierdurch Altmann seine tüchtige Verkäuferin verlieren, welches Manöver aber nicht glückte, da Frl. Szymanski dem Schreiben keine Bedeutung beilegte, Altmann zudem noch eine Ge­haltszulage gewährte. In der Verhandlung bestritt Sztukowski, der Verfasser des Schreibens an das Polizeipräsidium zu fein. Das Gutachten zweier Schreibsachverständigen, darunter von Tr.Gesettch- Charlottenburg, lautete aber dahin, daß er die Eingabe geschrieben haben müsse. Der Gerichtshof erachtete ihn auch der wissentlich falschen Anschuldigung für überführt und verurteilte ihn zu 8 Monaten Gefängnis. Der Staatsanwalt hatte 9 Atonale beantragt.

Kassel, 23. Sept. Der Techniker Fisch mann, der frühere Betriebsleiter der Wegmann'schen Eisenbahnwaggonfabrik hier, welcher eine Broschüre verfaßt, worin gegen den Fabrikbesitzer Kommerzienrat Wegmann eine Anzahl schwerster, ehrenrühriger Vorwürse erhoben waren, wurde von der hiesigen Strastammer wegen Erpressung und Beleidigung zu 6 Monaten, der mit­angeklagte Lakrerermeister Ranzig zu einem Monat Gefängnis ver­urteilt.

rischer Hinsicht erläuterte. Die Reiterei schaffe wehrhafte, kernige Leute, und solche könne Deutschland gerade brauchens Vierkantig müsse der Mann sein, scharf und schneidig, hart wie Eisen und scharf wie Stahl; denn nur dann werde ep ich behaupten in dem ernsten und schweren Kampfe gegen )ie Mächte der Finsternis, gegen diegemeinen, krumm­beinigen, scheußlichen Jüdenbengel". Beim nächsten Reiter- 'este hoffe er, ein Regimentsexcrzieren abhalten und mit >wei Schwadronen ins Feld ziehen zu können. Tie Red« chloß mit einem Hoch auf das deutsche Vaterland. Hierauf wurdeDeutschland, Deutschland über alles" gesungen. In­zwischen war der für die Reiter abgegrenzte Raum auch anderen Personen aus dem Publikum geöffnet worden, u. a. einigen Studcnt-en. Im weiteren Verlaufe des Nach­mittags wechselten Musilvorträge mit allgemeinen Liedern, bis sich der Graf gegen 5 Uhr ins Schloß zurückzog und damit dasFest" sein Ende erreichte.

* Innsbruck, 24. Sept. Vorgestern abend ist der 50jährige hervorragende Bergführer Hans Nieder­wies er aus Sand in Täufers bei einer unbedeutenden Tour verunglückt. Er wollte gestern mit dem Leobner Bergalademiker Konopasewitsch von der Chemnitzer Hütte aus den Hochfeiler besteigen und hatte vorgestern den Nach­mittag zur Besteigung des 2680 Meter hohen Schaflahner- nock, eines Vorberges, benützt. Bei der Ueberkletterung des Grates brach er beim Greifen aus und fiel 10 Meter; tief auf den Kopf; das Seil riß, er überschlug sich zweimal und kollerte 70 Meter tief. Sein Begleiter bettete ihn sicher und eilte nach Täufers, um Hilfe zu holen. Die ausgesandte Expedition fand den Gestürzten schon tot.

Tagesordnung:

1. Bericht des Vorstandes und Verwaltungs-Ausschusses über das verflossene Vereinsjahr.

2. Bericht und Rechnungsablage des Zahlmeisters, Entlastung des­selben, sowie des gesamten Vorstandes.

3. Wahl zweier Kassenrevisoren.

4. Festsetzung des Voranschlages für das kommende Dereinsjahr.

5. Anträge.

6. Wahl des Vorstandes und Verwaltungs-Ausschuffes.

7. Verschiedenes.

Wir ersuchen um zahlreiches Erscheinen.

Der Vorstand»

H Dr.W.Knechts Magenbitter | ®SÄNTIS"isjder beste : N der Welt.

100 Kg.

Unter den Departements, in denen der Tabakbau ge­nehmigt ist, sind folgende die wichtigsten: Dordogne mit einer Ernte von 4 243 567 Kg. (nach Abzug der nicht an­genommenen Mengen) im Werte von 3 599 975 Franken. Lot et Garonne mit 3585 405 Kg. im Werte von 3 026155 Franken, Jsere mit 3 496 487 Kg. im Werte von 2 910103 Franken, Lot mit 2190 043 Kg. im Werte von 2 333 420 Franken, Pas de Calais mit 1902142 Kg. im Werte von 1855 830 Franken, Gironde mit 1877 885 Kg. im Werte von 1677 442 Franken und Nord mit 1259 315 Kg. im Werte von 1037297 Franken. Die beiden Departements mit der geringsten Produktion sind Var und Bouches du Rhone, welche nicht mehr als 2 Ha. bebaut und davon nur 5564 Kg. (3934 Franken) und 3974 Kg- (3197 Franken) geerntet haben.

Wie bereits erwähnt, stellte sich der Durchschnittspreis für 1 Kg. Tabakblätter auf 88 Centimes- Da die Raucher das Kilogramm gewöhnlichen Rauchtabaks weit höher be­zahlen, so kann man daraus ersehen, daß der Verkauf der Tabalfabrikate eine ergiebige Einnahmequelle für den Staat bildet. Im Jahre 1901 hat das Tabakmonovol der französischen Staatskasse rund 414 Millionen Franken ein­gebracht.

Ter Tabakbau ist in Frankreich nur in fünfundzwanzig Departements erlaubt. Im Jahre 1902 war die Bebauung von 17 650 Ha. genehmigt, von denen indessen nur 16 339 Hektar mit im ganzen 58151 Pflanzern bebaut worden sind. Die gesamte Tabakernte belief sich auf 24 785 505 Kg-, aber die Monopolverwaltung hat davon nur 23 975 801 Kg. zum Preise von 21212 614 Franken angenommen. Ter Durchschnittsertrag von einem Hektar berechnet sich sonach auf 1517 Kg. oder wenn man die von der Verwaltung nicht angenommene Menge außer Betracht läßt, auf 1467 Kg. Tie Brutto-Einnahme aus dem Verkauf der Ernte von Hektar belief sich auf 1274,84 Franken bei einem hnittswerte des Tabaks von 88,47 Franken für je

Programme und nähere Auskunft durch unterzeichneten

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Johannes Hecker.

Aus Stadt und Kand.

Gießen, den 25. Sept. 1902.

Personalien. Der Lehramtsassessor Dr.H.Wall- 5 ott aus Garbenteich wurde zum Oberlehrer an der Ober- Realschule in Wiesbaden ernannt.

)( Die schönen Septembertagesind wie ge­schaffen zum Wandern und zur Rast nach fröhlicher Wanderung. Glücklich der, dem es vergönnt ist, in dieser herrlichen herbstlichen Zeit sich eine, wenn auch kurze Zeit der Erholung und Ausspannung zu verschaffen. Er sollte süe gewissenhaft ausnutzen, die Nerven zu stählen, die Kräfte z« sammeln für die lange und aufreibende Arbeit des nahen- drn Winterhalbjahres. Tazu bedarf es nun keineswegs mühevoller und kostspieliger Reisen in die Alpen oder an die Gestade des fernen Meeres. Warum in die Weite schweifen, Denn das Gute so nah liegt? Eine Wanderung durchs ofere heimatliche Bergwelt: Vogelsberg, Taunus, Odenwald ist gerade in diesen schönen herbstlichen Tagen bisonders erquickend und lohnend. Wer aber mehr ..seß­hafter Natur" ist, wer Rast und Ruhe sucht, Erholung D.on schwerer Berufsarbeit oder Heilung von mancherlei Ariden und Gebrechen, dem können wir nicht angelegentlich g enug ein herrliches Plätzchen empfehlen, das in wahrhaft idealer Weise einen diesen Ansprüchen in hohem Maße gerecht wird. Es ist Bad Salzhausen bei Nidda, Station der Bahnlinie Friedberg-Nidda Fast find mir in Verlegenheit, zu sagen, was wir mehr empfehlen |ollen: ob die überaus erfrischende, stärkende reine Berg- iiAd Waldluft, Balsam für die müde und schwache Lunge oder die molligen, sehr heilkräftigen Bäder; ob den un­vergleichlichen, altehrwürdigen schönen Park, der weit und Inert nicht seinesgleichen hat, oder die sehr wirksamen und noch viel zu wenig ausgenutzten Trinkquellen ver­schiedener Art; ob die liebenswürdigen Quartiergeber in W ihrer natürlich-freundlichen Art, oder ihre mäßigen, ja billigen Preise. Wir sagen nur: Geh' hin und versuch's, eS wird dich nicht gereuen!

! Schrecklich es Erwachen. Folgendes nette Reiseerlebnis auf der Eisenbahn in der Nähe von Gießen iteirb uns von einem Abonnenten erzählt: Vor einiger Zett trat ich in einem nach dem Süden fahrenden Nachtzuge eine größere Reise an und suchte nach Möglichkett einen leeren Wagenabteil zu erobern, um Platz zum schlafen zu h^ben. Außer mir stieg nur noch ein allerdings sehr Nüchterner und unbeholfener Herr ein, der sich auf der gegenüberliegenden Bank mit gezierter Langsamkeit nieder- lkeß. Ich, der ich schon längst in meinem Wettermantel ft eckte und fast am Einschlafen war, bewunderte stttl den 1 feltfamen Fahrgast, der mit unglaublicher Ungeschicktheit seine Handkoffer auf die oberen Tragstützen beförderte. Ich mochte etwa 4 Stunden geschlafen haben, als ich beim Er- x.. Vlichen sofort entdeckte, daß der Koffer meines Nachbars bedenklich hin und her wackelte und her ab zu stürzen drohte. Da ich schnell übersehen hatte, daß event. gefährliche Ver­letzungen nicht entstehen konnten, so gönnte ich mir die Jyieube, den Sturz des Koffers gemütlich abzuwarten. Mein Machbar hatte beide Hände unter dem Kopf und atmete tief, einen herrlichen Schlaf verkündend. Ta klatscht ihm plötz- . li i); .(ein Koffer auf den Magen, mit Blitzesschnelle fährt i er empor, und noch ehe die Augen recht geöffnet sind, haben " )ie Arme schon fest zugepackt, um den vermeintlichen An- gaeiser festzuhalten und unschädlich zu machen. Tas nun *1 folgende Gesicht ist aber kaum zu beschreiben, als mein i Machbar nun seinenliebevoll umarmten" Koffer erkannte.

5 aft hätte ich angestimmt:Wie ruhte wohl so liebewarm, bis Köfferle in des Nachbars Arm, weiß nicht, wie ihm geschah." Ganz langsam und stttl stellte mein Nachbar n:.m seinen Koffer zur Erde, nicht ohne verdächtige Blicke I inif mich, der ichfestschlafend" mit zwinkerndem Auge da lag und offenbar von dem ganzen.Vorgang nichts bemerft jiKitte. Mer mit dem Schlaf war es für meinen Reise- . aiefäbrten vorbei, trotzdem noch reichlich Zeit dazu da war.

sicherlich war hieran nur jene unerwartete,Magenpresse" : schuld.

Offenbach, 23. Sept. Bei dem Offenbacher Eisen-

Bekanntmachung,

-treffend: Die Bildung der Schöffengerichte und Schwurgerichte.

Tie Urliste für die Schöffen und Geschworenen liegt eine Woche lang und zwar von Freitag dem 26. September d. Js. a i> auf dem Bürgerineistereibureau Zimmer Nr. Io zu Jeüer- n-anns Einsicht offen. Innerhalb jener Offenlegungsfrist ist gegen d - Richtigkeit und Vollständigkeit der Urliste schriftlich oder zu Kotokoll des Bürgermeisters Einsprache zu erheben.

Gießen, am 24. September 1902. 6681

Großherzogttche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Giessener Rattmerein 1885

Hierdurch beehren wir uns, unsere verehrlichen Mitglieder zu der

am 25. September d. I.,

abends 9 Uhr, in unserem Vereinslolal (Steins Gatten) statlfindenden

General-

Versammlung

hessischen Gustav» die allgemeine Halt­en Mitteilung gemacht, deut Dl. ü hesekiel.

über die VechÄW ie vnandeüm W- e hoftzimg zu, ltz « rde.

iie Festteilnehmer in du i lutherischen Kirche zm

der ersten Kirche pre- in der zweiten

lie Festgottesd.ensle s°nd offizielle Begrüßung des

,er Behörden statt. > sfeifer-Kassel M»' delegierten ** »bit

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Bekanntmachung.

Aus dem Büreau der Armendeputation ist die Stelle eines iim93OT=rb«llim Altc?bis"zu 18Satan, n>eM)e beretts auf einem Eüreau ttjätiq waren, wollen unter Angabe ihrer GchaltSanspruche unb Beifügung eines felbstgefchriebenen Lebew-laufr n-bst Zeug, mssen ihre Meldungen bis zum 1. Oktober d. I. an das Armen- cant einreichen. _

Gießen, den 19. September 1902. . $579

Großherzogtiche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

bahmmglück am 8. November 1900 war auch Direktor Dr. Freitag aus Schönebeck umgekommen. Seine Witwe hat nun von der 100 000 Mk. betragenden Ent­schädigung 5000 Mark der Stadt Schönebeck, dessen Stadtverordneter ihr verstorbener Gatte war, überwiesen, welche zur Anlage eines Zierbrunnens aus dem Marktplatz dienen sollen. _ yv., , _

Weilburg, 21. Sept. Gestern rollten die zwei, ersten Waggons flüssiger Kohlensäure von dem neu erbauten Kohlensäurewerk des Selters-Sprudels Augusta Viktoria bei Löhnberg nach Darmstadt resp. Gie ßen ab. Hiermit ist eine Industrie eröffnet worden, die im Oberlahnkreis noch nicht vertreten war.

Tabakbau in Frankreich int Jahre 1902.

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