Tendenz: ruhig.
Leibniz Kindermehl Cakes-Tabrik. §
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100.80
44.50
28.40
27.85
112,60
44.10
26.70 88.95
112.00
219*60 194J.0 140.60 139.10 156.70 144^0
18LO 168.00 203.20 198.40 167.75
bei Dresden befindet, hier eingetroffen.
London, 25. März. Lord Kitchener meldet aus Pretoria vom 24. d. M.: In der letzten Woche wurden fünf Buren getötet und 95 gefangen genommen; 63 ergaben sich. Drei Kanonen von der Abteilung des Obersten Dixon wurden im Liebenbergthal gefunden. Eine 200 Mann zählende Abteilung des Feindes befindet sich in der mittleren Kapkolonie unter dem Befehl Malans. Fouch6 verbirgt sich in den Camteboobergen; die Verfolgung ist schwierig. Im Westen befinden sich kleine, nordwärts gedrängte Kommandos in der Nähe von Hopetown. Im Nordosten des Oranjestaates fahren die Abteilungen fort, den Feind zu belästigen, der in kleine Trupps zersplittert ist.
London, 25. März. Die anglo-hoHündische Note, die am 15. Februar veröffentlicht worden war, traf nebst den begleitenden Dokumenten am 1. März in Pretoria ein. Lord Kitchener übermittelte dieselbe an die Burcnführer. Am 10. März habe Schalk Burger freies Geleit nachgesucht, um mit den übrigen Buren-Kommandanten in Verbindung treten zu können. In parlamentarischen Kreisen glaubt man, die Gewährung freien Geleits an die Mitglieder der Buren-Regierung sei der Dank für die Freilassung Methuens. — Die Verlustliste der Engländer in der letzten Woche m Südafrika beträgt 22 Tote, 18 an Krankheit Verstorbene, 76 Verwundete und 4 Vermißte.
London, 25. März. „Daily Chronikle" erfährt, daß, während die Unterhandlungen vor sich gehen, alle Offen - sivbewegungen der englischen Truppenabteilungen gegen Dewet, Delarey und Botha unterbrochen sind, während sich die drei Burenführer bagu verstanden, alle Angriffsoperationen bis zur Rückkehr der Burendelegierten zu den Truppen zu unterlassen. — „Daily Mail" erfährt dagegen, von einem Waffenstillstand fei keine Rede, die militärischen Operationen, die gegen Delarey seit kurzem begonnen haben, werden energisch und ohne Unterbrechung
mitteilte.
Paris, 25. März. Der Londoner Korrespondent des „Mattn" will erfahren haben, in englischen Kreisen zweifle, man sehr daran, daß die von Schalk Burger und anderen Burenchcfs unternommenen Schritte zu Verhandlungen Anlatz geben könnten, die geeignet wären, den Friedensschlutz herbeizuführen.
Madrid, 25. März. In verschiedenen Orten ist gestern Schneefall und Frost eingetreten. — Bei Bilbao wurden in einem Schacht durch eine Dynamitexplosion drei Arbeiter getötet und zwei verwundet.
Lemberg, 25. März. Der Sekundärarzt Dr. ZulawAr in Stanislau behauptet, ein wirksames Mittel gegen den Krebs entdeckt zu haben.
Petersburg, 25. März. Auf dem Asowschen Meere wurden 24 Barkassen mit 300 Schiffern vom Eise ein* geschlossen. 180 Schiffer wurden von dem Dampfer „Maliki" gerettet, von den übrigen fehlt jede Spur.
Warschau, 25. März. In der Spionage-Affäre sind bereits 350 Offiziere und zwei Gen eräle verhaftet worden. Die Nachricht, daß gleichzeitig auch diö französisch-russischen Mobilisierungs-Pläne verraten worden seien, wird von informierter Seite entschieden dementiert.
Pretoria, 24. März. Sir Milner erließ eine Proklamation, wodurch eine ständige Polizeitruppe für die Städte des Oranjestaates geschaffen wird. .....,
Newyork, 25. März. Kitchener soll zugesttumrt haben, die Verbannung s-Proklumätion vom September v. I. aufzuheben, wenn die Buren-Generale sich ergeben
4o/y Italien. Rente . . . 4V, % Portugiesen . . . mO/‘ Portugiesen. . . . . 126 0. Türken . . . . Türkenlose ..... 4% Griech. Monopol.-Anl.
4 */8% äussere Argentiner
3% Mexikaner , 4Vs"/a Chinesen . Electric. Scbuckert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien , .
Diskonto-Kommandi Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges Oesterr. Staatsbahn Lombarden . . Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . < .
Harpener . ."
3*/a% Reichsanleihe
3% d<>. ♦ ■
3 V,% Konsole . . .
3% do. . . .2
31/b% Hessen . . .
326 Hessen . . .
Gerichtssaal.
Frankfurt a. M., 23. März. Aus dem Musikzimmer im Opernhause verschwanden am 21. Aug. v. I. zwei Geigen. Der Dieb wurde in der Person des langjährigen Hausmeisters pe» Opernhauses Romeister ermittelt. Die Strafkammer verurteilte ihn mit Rücksicht auf sein geringes Mk. 1300 betragendes Jahresgehalt zu sechs Monaten Gefängnis.
Neueste Meldungen.
Origiualdrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
S. Darmstadt, 24. März. Die Erste Kammer erledigte eine Anzahl Differenzen mit der Zweiten Kammer genehmigte den Gesetzentwurf betr. die Abänderung des Gesetzes vom 4. April 1888, die Ausführung der Unsall- und Krankenversicherung der in land- und sorstwirtschaftl. Betrieben Beschäftigten bett, sowie den Voranschlag des Vorstandes der Zweiten Ständekammer mit 69 000 Mk. in Ausgaben, und blieb bezügl. der Frage der Umwandlung ter cl o. Professur für Geo graphie an der Laudes- nniversität bei ihrem gestrigen Beschluß, Annahme des Antrages Schmidt, stehen. Sie trat dagegen dem Beschluß der Zweiten Kammer bezügl. der obligatorischen staatlichen Mobiliarversicherung nicht bei, vielmehr soll an die
aierung das Ersuchen gerichtet werden, die Frage nochmals zu prüfen. — Die Zweite Kammer
spiritistische Laufbahn in Gera begonnen, wo dre Rothe m den achtziger Jahren an einen Restaurateur verheiratet war und keinen einwandsfreien Lebenswandel führte. Hier wurde , sie auch mit einer aus Böhmen zugezogenen Frau Pampel . bekannt die sie in den Spiritismus einweihte. Beide ver- , anstalteten gemeinsam spiritistische Sitzungen, dre zahlreich be- sucht wurden. Als der Rothe wegen ihres Lebenswandels der Boden hier zu heiß wurde, ging sie mit ihrem letzrgen Impresario Jentzsch nach Chemnitz, wo sie eme umfangreiche spiritistische Thätigkeit entfaltete, doch blieb sie m lebhafter Verbindung mit Gera, auch soll sie in Gemeinschaft mit der Frau Pampel einen kürzlich verstorbenen Rentier, der völlig in ihrem Banne stand, bewogen haben, sie als Erbm em- ^^Chemnitz, 24. März. In Hohenstein-Emstthal wurde gestern Abend der Schutzmann Beier auf der Polizeiwache in einer Blutla che liegend mit emer schweren Schlagwunde am Hinterkopf und einer Stichwunde über den Augen aufgefunden. Beier, der kurz vorher von einem Patrouillengange zurückgekehrt war, ist anscheinend von einem bisher unbekannt gebliebenen Manne auf der Wache überfallen worden.
* Karlsruhe, 24. März. In Rastatt erschoß Leutnant van Hout vorn 25. Infanterie-Regiment ferne Geliebte, die junge Tochter eines Karlsruher Bürgers, und dann sich selbst. .
* Ostende, 23. März. Die deutsche Regierung hat der hiesigen Marine beh örde 500 Francs zustellen lassen, welche unter die Besatzung des Fischerbootes Nr. 625 verteilt werden sollen. Die Mannschaft dieses Bootes rettete im vergangenen Oktober die Besatzung des gestrandeten deutschen Schiffes „Elisabeth". Dem Besitzer des Bootes wurde im Auftrage des Kaisers eine goldene llhr mit dem Bildnis des Kaisers überreicht.
• Wien, 24. März. Die Ortschaft Kaumberg im Triesting-Thal steht in Flammen. Alle Löschversu^e waren bisher erfolglos.
• Cholera! Unter den Mekka-Pilgern fordert die Cholera zahlreiche Opfer. Es kommen täglich etwa 250 Todesfälle vor. — In der Philippinenstadt Manila ist auch ein Cholera-Ausbruch festgestellt worden. Bis jetzt sind 15 Todesfälle vorgekommen.
Teiephonsscher Kursbericht
Frankfurt a. ML. 25. März 1902.
nahm den Antrag HaaZ auf Einführung erneS Sonderausschusses von neun Mitgliedern zur Berichterstattung über den Antrag «rill'Errichtung emer Landwirtschaftskammer an, erledigte eine Anzahl Differenzen mit der Ersten Kammer und genehmigte den oben genannten Gesetzentwurf sowie den Voranschlag des Vorstandes der Zweiten Ständekammer. Die Strafverfolgung des Abg. H aa s-Mainz wurde abgelehnt. Staatsminister Rothe beantwortete die Anfrage Oriola betr. die Getreide- zolle dahin, !daß nach Lage der Verhandlungen im Reichstage die hessische Regierung eine Beeinflussung auf Erhöhung der Zollsätze der Regierungsvorlage nicht beabsichtige, und daß dies auch nicht im Interesse der Landwirtschaft und des Abschlusses der Handelsverträge liege. Oriola tritt m längerer Rede energisch für größeren Schutz der hessischen Landwirtschaft und Erhöhung der Getreidezölle em.
Barmen, 25. März. Das hiesige Stadttheater ist m der vergangenen Nacht gegen 1 Uhr fast vollständig nieder- gebrannt, nur das Foyer ist erhalten geblieben. Ein Teil der Garderobe und die Bibliothek konnten gerettet werden. Per- fönen find nicht zu Schaden gekommen. Am Abend wurde das Schauspiel von Engel „Ueber den Wassern" gegeben. Die Vorstellung war schon kurz nach 10 Uhr beendet. Die Ent- stehungsursache dgs Feuers ist noch nicht bekannt.
Braunschweig, 25. März. Gestern Abend ist gegen den Landgerichts-Präsidenten Dedekind, der das Gutachten gegen die Regierung veröffentlichte, nun doch das Disziplinarverfahren veröffentlicht worden.
Dresden, 25. März. Die Prinzessin Heinrich von Preußen ist gestern zum mehrtägigen Besuch des Prinzen Adalbert, der sich in Lahmanns Sanatorium „Weißer Hirsch"
fortgesetzt.
Brüssel, 25. März. Die Reise Sch alk Bur gers und seiner Begleiter wird in Utrechter Buren-Kreisen als
ein den Friedens-Aussichten günstiges ^eignW betrachtet da die Reise jedenfalls auf Veranlassung Englands erfolgte. Die Burenführer, so erklärt man, haben keinen Anlaß, augenblicklich England entgegen^ kommen da alle Prrvatberichte über die Kampfe der leMn sechs Wochen günstig ausseheu. Alles deute darauf hm, datz angesichts der Wendung der Dinge rn Südafrika König Eduard entgegen dem Willen Chamberlains beflisse^ ist, möglichst bald den Krieg zubeendeu. Da auch die Reise Wolseleys. Die bevorstehenden Be-, sprechungen Schalk Burgers mit Dewet und Botha wev? den auf der Basis der absoluten Unabhangiakeit der beiden Republiken stattfinden, jedoch sind die Buren bereit, das Randgebiet an England ab zu tret en.. Sie beanspruchen aber eine Revision des Bolksruster Vertrages in für sie günstigem Sinne und folglich eme t>eti^ nitive Abtretung des Zulul andes. — Die holländischen Transvaalkreise betrachten die Verhandlungen « einen Ausfluß des niederländisch-englischen Notwwechiiels, den Kitchener offiziell den Regierungen beider RepuvllLerr
101.65 92.40
101.80 92.20
100.25
4% Oesterr. Goldretne . . 102.70 4l/2% Oesterr. Silber reute 101.60 426 Ungar. Goldrente . . 101.15
NaMMsseHch des ev.AMemM
zu Gietzerr.
Eingetr. Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht.
Ginladung
zu der
Samstag den 5. April l.J», abends 8V2 Uhr in der Herberge zur Heimat dahier stattfindenden ordentt. Hmeral-Wersammiüng.
Tages-Ordnung.
1. Mitteilungen.
2. Vorlage der Bilanz und Jahresrechnung pro 1901 und Beschlußfassung über Verteilung des Reingewinns.
3. Erstattung des Rechenschaftsberichts.
4. Bebauung des Geländes in der Crednerstraße und am Mittelweg.
5. Mitteilung des Ergebnisses der stattgehabten gesetzlichen Revision.
6. Wahlen in den Vorstand und Aufsichtsrat.
7. Abänderung des Statuts.
Die Rechnung pro 1901 liegt 8 Tage lang zur Einsicht der Genossen Gartenstraße 11 offen.
Gießen, den 24. März 1902.
Der Vorsitzende des Auffichtsrats der Baugenossenschaft des evangel. Arbeitervereins zu Gießen.
Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.
L. Heyligenstaedt. 2471
Für die Charwoche empfehle in tadelloser, lebendfrischer Nordfecware: la. Schellfische, Cabliau, Seehecht, Seelachs, totembutt, Rollen, Seezungen, Tarbutt: ferner la. Fluß-Fische, als: la. ^wel-chußhecht, Tafel- Lander, Barsch, rothfl. Salm, Weser-Salm, echten Rhem-Salm.
Auch billige la. Ist. Schellfische 23—25 Psg., und billiger T-a. Ostsee-Cabliau 25 Psg. vorrätig.
Sodann empfehle: la. junge Ganse, Enten, Hahnen, Poularden, Kapaunen, Puten, Tauben rc., sowie sämtliches Wild-Geflügel der Saison. ... ... 2477
Gütige Bestellungen erbitte möglichst frühzeitig.
0. L. Kleinhenn, Aaynhofstraßr 59.
Bilanz pro 1901.
Aktiva. «X A
1. An Kapitalien-
Konto 1140.—
2. „ Immobilien-
Konto 201564.98
3. „ Mobilien-
Konto 38.05
4. „ Kassa-Konto 863,98
203607.01
Passiva. «X
1. Per Zinsen-Konto 94.48
2. ,, Geschäfts-Anteil-
Konto 8740.36
3. ,, Anlehen-
Konto 186760.55
4, „ Spareinlagen- Konto 740.74
5. „ Reservefond- Konto 1620.84
6. „ Spezial-Reserve- fond-Konto 2664.70
7. „ Bettiebs-Rück- lage-Konto 2200.—
8. „ Gewinn-Saldo 785.34
203607.01
Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1900 9ä Während 1901 gingen zu 4
99
Während 1901 gingen ab 3
Daher Stand der Mitglieder Ende 1901 96
Das Mitgliederguthaben betrug Ende 1901 Mk. 8740.36.
Die Haftsumme der Mitglieder „ „ 1901 „ 18200. .
Gießen, den 24. März 1902.
BWtllchllM des eNWl.AMteMrcks
z« Kietzen.
Cingett. Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht.
Doering. Haas. 2471
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