Nr. 21
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Vesstschen Landwirt die Gießener FamUien- blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. 93ei lag der Brüh l'schc. Univers.-Buch- u.Stein druckerei (Pietsch Erden Redaktion, LrpedtLioir und Druckerei:
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Anzeiger Gießen.
FernsprkchanschlußNr.51.
Samstag 25. Januar 1002
152. Jahrgang
Erstes Blatt.
BezngSYreiör monat lick 7b Pf., viertel- sährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Einnahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis-, lokal 12Pf. auswärts 20 Psg.
Verantwortlich: für den polit. u. allgem. Teil: P. Wittko: für „Stadt und Land* und „Gerichtösaal":R.Ditt- mann; für den Anzeigenteil: Hans Beck
GietzenerAnzeiger
t-9 General-Anzeiger v '4aZ
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen
Bekanntmachung.
ßut Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers findet Montag den 27. d§. Mts., vormittags, Parade auf OSwaldSgarten statt. Genannter Platz wird daher an diesem Tage von 10»/, Uhr vormittags bis 121/* Uhr nachmittags für jeden Verkehr gesperrt sein.
Gießen, den 26. Januar 1902.
Großherzogliches Polizeimnt Gießen.
Hechler.
Bekanntmachung.
Betr.: Gesuch des Metzgers Heinrich Volkmann IV. von Heuchelheim um Genehmigung einer Schlächterei- Anlage.
Heinrich Volkmann IV. von Heuchelheim beabsich- 517
tigt, auf dem Grundstück Flur I Nr. 541 10Q- der Gemarkung Heuchelheim eine Schlächterei-Anlage zu errichten.
Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erscheinen dieses in der Darmstädter Zeitung, bezw. im Kreisblatt für den Kreis Gießen an gerechnet, auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim zur Einsicht der Interessenten offen.
Etwaige Einwendungen sind binnen dieser Frist bei Meldung des Ausschlusses bei Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim vorzubringen.
Gießen den 26. Januar 1902.
Großherzogliches Kreis amt Gießen- v. Bechtold.
Politische Tagesschau.
Ein Jubiläum des Kaisers.
Fünfundzwanzig Jahre sind am heutigen 25. Januar verflossen, daß der damalige Prinz Wilhelm im Jahve 1877 zu Kassel sein Abiturientenexamen machte und zwei Tage darauf, am 27., bei Vollendung seines 18. Lebensjahres mündig gesprochen wurde. Der Prinz bestand das Examen mit dem Prädikat „Genügend" und gab in dem vorgeschriebenen, von jedem Abiturienten einzureichenden Lebenslauf „Staats- und Rechtswissenschaften" als Gegenstand seines künftigen Studiums an. Unter den 17 Abiturienten erhielt Prinz Wilhelm sein Zeugnis als der Zehnte. Bei der Prüfung kamen drei Denkmünzen aus der zu Ehren eines 1802 verstorbenen Rektors von dessen Nachkommen errichteten „Karl Ludwig Richter-Stiftung" cm die drei am fleißigsten und würdigsten befundenen Primaner zur Verteilung. Unter diesen befand sich auch Prinz Wilhelm. Der Kaiser verlieh den Lehrern des Prinzen Orden, und die ronprinzlichen Eltern stifteten ein „Prinz Wilhelms-Stipendium" üoii 1000 Mark jährlich, das einem würdigen mittellosen Schüler des Kasseler Gymnasiums Lur Ermöglichung des Universitätsstudiums verliehen werden sollte. Die Mündigsprechung erfolgte am 27. Januar im Schlosse zu Berlin mit großer Feierlichkeit in Gegenwart |
aller Prinzen und Prinzessinnen des königlichen Hauses, der Würdenträger des Hofes und der Staatsminister.
Dir Behandlung eines Arztes im Untersuchungsgefängnis.
Aus Köln wird geschrieben:
An den Fall Kuhlenkampf in Elberfeld erinnert der Prozeß, der am Freitag die zweite Strafkammer des hiesigen Landgerichts beschäftigen wird. Als im April 1901 vordem Elberfelder Landgericht der große Mllftärbefteiuugs-' Prozeß begann, kam der hiesige prattische Arzt Dr. Schu l z e, Sohn eines Oberstabsarztes, der sich allgemeiner Hochachtung und großer Beliebtheit erfreut, in den Verdacht, durch Ausstellung falscher Zeugnisse, Verabreichung von Medikamenten usw. junge Leute vom Diilitärdienst befreit zu haben . Dr. Schulze wurde verhaftet und soll, wie er behauptet, im Untersuchungsgesängnisin ein Loch gesperrt worden sein, in dem nicht ein mal ein Fenster vorhanden war. Kurze Zeit vorher sei er von einer Rippenfellentzündung genesen gewesen. Dadurch habe er einen Rückfall erlitten. Außerdem sei er mit gewöhnlichen Verbrechern zusammengesperrt worden. Obwohl von seinen Angehörigen Geld für eigene Verpflegung hinterlegt worden war, habe er zehn Tage lang Ge fän gnis ko st genießen müssen Er sei überhaupt behandelt worden, als wenn er bereits eines Verbrechens überführt worden, wäre, und schließlich habe sich die ganze Sache als eine fallsche Denunziation herausgestellt. Da er in dem Loch, in dem er einge- fperrt worden sei, gefroren habe, habe er sich in ben Kleidern zu Bett gelegt; deshalb sei er zur Rede gestellt, worden. Am folgenden Tage habe er sich mit anderen Verhafteten in Reih und Glied aufstelleu und den Kaffee in Empfang nehmen sollen Er habe sich dessen geweigert. Deshalb habe er cm jenem Tage bis abends 6 Uhr kein warmes Essen bekommen. Zu einem Verhör im Justizgebäude sei er im allgemeinen Zellenwagen gebracht worden.
Dieses Vorkommnis hat den Ende Juni v. I. zu Hildesheim abgehaltenen deutschen Aerztetag beschäftigt und dort die größte Verurteilung erfahren. Neber diese Verhandlung des Aerztetages soll Dr. Schulze an die „Köln. Ztg." berichtet haben. Dieses Berichtes wegen hat die Staatsanwaltschaft gegen Dr. Schulze und den verantwortlich zeichnenden Chefredakteur der „Köln Ztg." Ernst Posse die Anklage wegen Beamtenbeleidigung auf Grund der §§ 185, 186 und 187 des Strafgesetzbuches erhoben. Die cZtaats- auwaltschaft behauptet, dem Vernehmen nach, daß die Mitteilungen des Dr. Schulze, auch die betreffs des Nnter- suchungsrichters, unwahr seien; Dr. Schulze sei im Gegenteil sehr gut und schonend im Gefängnis behandelt worden, er habe also wider besseres Wissen unwahre Thatsachen behauptet, bezw. verbreitet usw. Tie Angeklagten beabsich- ticjen den Beweis der Wahrheit zu führen. Es ist sowohl von fetten der Staatsanwaltschast als auch von der Verteidigung eine große Zahl Aerzte und Gefängnisbeamte als Zeugen geladen.
Weibliche Bahnbeamte.
Die beim würitembergischen Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten gebildete Verkehrsabteilung schreibt au§, daß sie beabsichtige, Frauen und Mädchen in den Eisenbahndienst aufzunehmen und im Fahrkartenausgabedienst, Güterabferüg- ungs- und Gepäckdienst, sowie im Kanzleidienst der Generaldirektion zu verwenden. Vorraussetzung für die Annahme sind: Lebensalter von mindestens 18 und höchstens 30 Jahren, lediger Stand oder Wittwenstand ohne Kinder, körperliche Tauglichkeit, insbesondere ausreichendes Hör- und Sehvermögen, guter Leumund, gute Schulbildung, eventuell Bestehen einer Aufnahmeprüfung. Nach der Aufnahme beginnt eine dreimonatige Uebungszeit ohne Taggeld. Vorbehalten bleibt die Ausbildung im Telegraphendienst. Nach Ablauf der Uebungszeit und bei genügender Qualifikation erhält die Anwärterin ein Anfangstaggeld von 2 Mark, dessen Erhöhung allmählich erfolgt; später wird sie als ständige Eisenbahngehülfin verwendet und erhält eine etatsmäßige Anstellung. Verheiratung bewirkt die Auflösung des Dienstverhältnisses. — Nach der „Münch. Allgem. Ztg." verlautet, daß auch die bayerische Staatsbahnverwaltung die Verwendung weiblicher Personen im Eisenbahndienste in Aussicht genommen hat.
Aus Stadt und Kand.
Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemeffcn honoriert.
Gießen, den 25. Januar 1902.
" Oberhesstscher Geschichtsverein. In der Donnerstagsitzung des „Oberh. Geschichtsvereins hielt Privatdozent Dr. K ö h le r den angekündigten Vortrag über den „Katzenelnbogi- schen Erbfolgestreit bis zum Augsburger Reichstage vom Jahre 163 0". Die Persönlichkeit Philipps von Hessen, führte der Redner aus, ist außerordentlich interessant wegen des ungemein scharfen Blickes, den er auf allen Gebieten des politischen Lebens bewährte. Er betrachtete jede politische Frage nicht für sich allein, sondern im Zusammenhänge mit den aktuellen Fragen der Zeit. Diese politische Umsicht bewährte er auch bei dem Hrbstreit um die Katzenelnbogische Erbschaft. Der Redner ging dann genauer auf die Geschichte des Grafengeschlechts derer von Katzenelnbogen ein. Ihr anfänglich nicht sehr bedeutendes Besitztum wußten sie allmählich zu erweiten, sodaß es gegen Ende des 15. Jahrhunderts einen Umfang hatte, der in seinen beiden Teilen, der Ober- und der Nieder-Grafschaft, ungefähr a/8 des heutigen Großh. Hessen entsprach. Als das Grafenge- schlecht ausstarb, kam es zum Streite zwischen Hessen und Nassau, die beide auf Grund von Heiratsbeziehungen Anspruch auf das reiche Erbe machten. Der Redner schilderte in interessanter Weise die einzelnen Phasen dieser Kämpfe, wie Philipp von Hessen sich gegen die berechtigten nassauischen Ansprüche behauptete, indem er bald Entscheidungen, die zugunsten Nassaus hätten ausfallen müssen, hinauszuschieben wußte, andererseits durch Abschluß günstiger Bündnisse mit Kursachsen rc. und glänzende Anerbietungen zu verhindern
Gießener Stadttheater.
Der tolle Wenzel.
Posse von W. Mannstädt.
Die alte Posse ,,Der tolle Wenzel" wollte Herr Woisch, unser liebenswürdiger Komiker, zu neuen Ehren bringen, indem er sie zu seinem Benefiz erwählte. Doch das war verlorene Liebesmühe. „Der tolle Wenzel" ist in den zwanzig Jahren, die er nun glücklich auf dem Rücken hat, nicht vernünftiger geworden; ja, man könnte fast behaupten, daß er, wenn er früher toll und närrisch war, im Laufe der Jahre seinen Verstand ganz verloren hat und reif geworden ist für die Insel der Blödsinnigen. Der Geschmack der guten Gesellschaft hat sich eben mit den Jahren erheblich gewandelt, man hat auch im Theater gelernt, mit anderen Maßen zu messen. Die Posse ist nach ältester Poffenschablone gefertigt, die, im umgekehrten Verhältnis zu einem alten Waffeleisen, von dem die ältesten Leute heute erzählen, daß es ehemals mit den Jahren an Wert zunahm, von Jahr zu Jahr im Werte zurückgeht WaS uns früher lustig schien, langweilt uns heute, und wenn wir uns- über etwas ein wenig freuen, sobald einmal eine von diesen „ollen Kamellen" uns wieder begegnet, so ist es die Thatsache, daß es immer noch ein anspruchsloses und naives Publikum giebt, das nicht mit kritischen Augen in die Coulissenwelt blickt und sich ein paar Stunden sichtlich angenehm unterhalten läßt durch solche bescheidenen Scherze. Es hat etwas Rührendes an sich, diese harmlose Unbefangenheit, aber sie ist doch auch wieder bedauerlich als ein Zeichen des Jndifferenlismus gegenüber dem Ernste der Kunst überhaupt, nicht allein der dramatischen. — Doch das nur nebenher. ‘ Zuzugeben ist ohne weiteres, daß ein Mime, der, im Gegensatz zu unserem „Faust "-Benefizianten, Herrn Gerlach, augenscheinlich übrigens nicht ganz so sehr aus Veranlagung als aus Neigung nach den Üorbeern hascht, die ihm) die deutsche Possenwelt zu gewähren vermag, bei dem Mangel an litterarischen Possen — die einzige dürfte, außer unserem tüchtigen „Tatterich", Wolzogens „Lumpengesindel" sein — zu .Ausgrabungen" schreiten muß. Schade nur, daß diese
nicht immer so erfolgreich find wie die, die jetzt im Begriffe sind, unser Altertumsmuseum im alten Rathause und bte Kenntnis von allerlei Intimitäten unserer Altvordern zu bereichern.
Die gestrige Aufführung im Stadttheater fyat uns leider auch darstellerisch enttäuscht. Es fehlte der frische, kecke Humor, die rechte launige Stimmung, die mitreißende Ausgelassenheit, die nicht einen Moment zur Besinnung kommen läßt und darum zu einer Posse unbedingt gehört — wie ein Loch zum Strumpfe, um mich eines Ausdrucks im Stile des braven „NullerP zu bedienen, das, wie uns Herr Beck aus Köln jüngst zeigte, seine verblüffend realistischen Vergleiche so schön aus der engen Welt seiner Begriffe und Anschauungen nimmt. In einer solchen Posse muß, wie's der Titel schon vorschreibt, alles mit rasender Tollheit durcheinander wirbeln und durcheinander prasseln, Schlag auf Schlag muß folgen, wie beim stärksten Gewitter. Dann übersieht man die Fadheiten der Handlung, und dann könnte selbst der „Casus" von der Bank, den Frau Kiebitz und Herr Stille erleiden, uns lachen machen. Unter den Herrschaften auf der Bühne herrschte eine gewisse steife Gezwungenheit, selbst der Benefiziant, Herr Woisch, war weder sattelfest noch besonders guter Laune, obwohl ein Fäßchen Bieres triumphierend ihm entgegenrollte als Spende aus dem Publckum zum Ehrenabend des Künstlers! Man war unlustig, ließ sich gehen — und ließ sich wieder nicht gehen, nämlich künstlerisch: es fehlte die heitere Ungezwungenheit. Herr Woisch wußte ja durch allerhand alte Nuancen die Heiterkeit eines Teiles des Auditoriums wach zu halten, aber er übertrieb ganz außerordentlich. Schon seine ganze Haltung, Maske rc. als falscher Wenzel waren verfehlt; mir will es scheinen, das wäre gar keine Rolle für ihn, sondern eher für den -jugendlichen Komiker, für den sogen. Naturburschen, den „Tenorbuffo" der Posse. Herrn Zoder mag sie ganz gut anstehen. Die ganzen Vorgänge nähern sich nur dann einigermaßen der Vernunft, wenn aus diesem Wenzel ein schüchterner Jüngling gemacht wird, wie etwa der Apotheker in „Krieg und Frieden". — Frau Woisch- Hesse dagegen, die gestern Haus und Herd verlassen und als hilfteiche, edle und gute Gattin ihrem Manne zu seinem Ehrentage auf die Bühne gefolgt war, getreu den Geboten
der Bibel, errang als Soubrette einen schönen, vollen Erfolg. Wenn sie sich weiter keine vergebliche Mühe mit dem Gebirgsdialekt gegeben hätte, dann wäre ihre künstlerische Leistung vollendet gewesen. Ihr Gesang ist von tadelloser Reinheit, ihre Stimme umfangreich und ergiebig, ihr Organ wohllautend, ihr Temperament liebenswürdig neckisch, Figur und Bewegungen anmutig. Daß ihr die Zischlaute einige Schwierigkeiten bereiten, ist ein sehr unerheblicher Mangel. Wir würden uns freuen, wenn Frau W.-H. zu noch einigen weiteren Gastspielen gewonnen würde. Frl. Hohenfels war eine sehr angenehme Erna und brachte die Verwandlungsszene mit Virtuosität zu schöner Geltung. Aber sie war in dieser Gesellschaft doch zu gemessen. Ihr fehlte der „tolle" Uebermut ebenso wie Herrn Zoder, der die Titelrolle innehatte. Eine wirklich komische Figur war der diskrete Kanzleibote Schusielich des Herrn Sandor; eine gute Wirkung konnte nicht ausbleiben. Ganz verfehlt war der Geheimrat des Herrn L e ß m a n n, der diesen düstern Bureaukraten in hoher Stellung mit Tierbändigermanieren darstellte. Recht niedlich dagegen war in kurzer Episode Frl. Brandau,und Frau Jenny gab eine prächtige Witwe mit einem möblierten Vorderzimmer.
Was dem „tollen Wenzel" volle Ehre machte, war per Theaterzettel, auf dem das tollste Chaos herrschte; es mag für manchen ebenso unentwirrbar gewesen sein wie die Idee dieser nach meinem Geschmack jenen Gefilden verfallenen Posse, von wannen es kein Wiederkehren giebt. P. W.
Frankfurter Theater. Im Opernhause führte sich Frau Beatrix Kernic in Smetanas „Tie verkaufte Braut" und in Bizets „Carmen" aufs Vorteilhaftesle ein. Besonders die zweitgenannte Partie zeugte von großer Künstlerschaft unserer neuen Primadonna, in welcher die Intendanz eine vornehme Kraft gewonnen hat. Im Schauspielhause gastierte am Dienstag Frl. Irene Triesch vom Deutschen Theater in Berlin. Sie ist noch immer ein Liebling der Frankfurter. Ihre Hanne ist ein Kabinettstück realistischer Kunst und Frl. Triesch wurde auch darnach gefeiert. In derselben Vorstellung gewann sich auch Bauer als Fuhrmann Henschel neuen Ruhm.


