Zum SeuezrreLa-Streit.
Allerlei Aiuauzpolitisches aus Kessen.
L
R.B. Darmstadt, 28. Dez.
amerika haben allerdings die nordamerikanischen Exporteure, die dort unten bisher nicht so recht Fuß fassen konnten, ein l e b h a f t e s I n t e r e s s e. Auf deren Konto also könnten solche Ausstreuungen zu setzen sein. Selbstverständlich haben die „oollarichweren" Exporteure öffentliche Blätter an der Hand, und deren Leiter sind hier in dem Sinne „koinmandierende Generale", daß sie den Ton augeben, in dem die Straßenmusik gemacht wird. Nach einem en g l and fe in d l i chen Motiv sucht man vergebens, und doch hat England zu keiner Zeit den Ver. Staaten irgendwelche Liebenswürdigkeit erwiesen. Tas wird für die Zukunft deutscherseits beherzigt werden müssen.
Ten Botschaftern der Vereinigtem Staaten in Berlin und London wurden gestern ausführliche Noten I über die Stellung Deutschland und Englands gegenüber der Schicdsgerichtsangelegenheit im venezolanisa)en Konflikt überreicht. 'Die Noten äußern sich zugleich emgeben- der über die von beiden Regierungen gemachten Vorbehalte hinsichtlich oes Schiedsspruchs und sind vorher von den Regierungen vereinbart, sodaß, sie im Wesentlichen durchaus übereinstimmen.
Wie ein Washingtoner Telegramm des „Daily Expreß" besagt, wurde gestern in einer außerordentlichen Sitzung des Kabinetts vereinbart, daß Präsident Roosevelt, wenn Deutschland darauf bestehe, ihn zum Schieds- richter zu haben, das Schiedsrichteramt übernehmen soll unter der Bedingung, daß er das Amt nur als einfacher Bürger und nickt als Präsident der Vereinigten Staaten übernimmt, damit die Union für den Schiedsspruch nicht verantwortlich gemacht werden könne.
Nach einer Meldung des „Newyorker Journal" steht ein Kampf zwischen dem Kanonenboot „Panther" und den venezolanischen Forts in der Nähe von Maracaibo bevor. Die dortige Fahrstraße ist mit Minen versehen und das venezolanische Kanonenboot „Miranda" dort
Nach dem Erscheinen der ersten Nachrichten über dii- Verhaftung der ganzen Familie Humbert war Paris in einem halben Taumel. Tas Publikum verhielt sich zuerst kühl und ärgerlich. Wieder eine Ente, sagten die Leute. Aber als die Neugierigen die Einzelheiten lasen, da mutzten die Zweifel weichten, und die Freude nahm so überhand, daß Unbekannte einander auf der Straße oder im Omnibus die Nachricht mitteilten. Im Justizpalaste kannte man fte scton feit mittag, und man erzählt, daß liebe Kollegen sie einstigen Freunden und Anwälten der Humbert etwas boshaft zur Kenntnis brachten. Ter Untersuchungsrichter Le- mercier, dem die Affaire Humbert kürzlich entzogen wurde, weil er den Winkelagenten Soufsrain mit der Auffindung der Flüchtigen betraut hatte, war freudestrahlend: „Ich I habe ja immer gesagt, sie müssen in Spanien sein", raunte er seinen Bekannten zu. Im Justizministerium soll ein wahroc Jubel geherrscht haben: Reporter erzählen von Champagnerpfropfen, die sie springen hörten, und weil sre nicht eingeladen wurden, mitzuhallen, thun sie es auf bissige Weise. Ein Mitarbeiter des „Malin", dem der Justiz- minffter — ohne Champagner — Audienz gab, berichtet, Herr Valle habe ihm gestanden, er sei noch selten so erfreut
gewesen.
Natürlich drängt die erfolgte Verhaftung der Familid Humbert alles andere in den Hintergrund. Tie Blatter bringen spaltwlange Berichte mit allen möglichen Einzelheiten und sogar mit Interviews der Verhafteten. Romain Taurignac hat folgende Mitteilungen gemacht:
Wir sind am 9. Mai in Madrid eingetroffen. Unter der Menge der Besucher, die zu der Krönung des jungen Königs herbeiströmren, wurde es uns möglich, unbemerkt durchzuschlüpfen. Tie Zeitungen haben über unsere Irrfahrten die phantastischsten Tarstellungen veröffentlicht. Man hat uns in ganz Frankreich und in der ganzen Welt Herumreisen lassen. Wir sind weder in Lyon, noch in Havre, gewesen. Am Abend fuhren wir von dem Bahnhofe am Quai d'Orsay direkt nach Madrid, wo wir in der Calle Urquijo zwei Zimmer für 60 Franks monatlich mieteten. Am Tage der Krönung wohnten wir dem Umzug durch die
Reichskanzler Gras Bülow har es für angezeigt gehallen, sich über die Venezuela-Aktion befragen zu lassen. Ueber New York kommt diesmal der Bericht über die Unterredung. Ueber Wien erfuhr man seinerzell, wie der Kanzler über den Zolltarif dachte; über Paris, wurden Aeußerungen des leitenden Staatsmanns zur Polenpolitik bekannt. Zu anderen Malen erhielt die politische Welt solche Ausschlüsse via Budapest und Rom. 9hir in einer reichsdeutschen Zeitung sind wir noch keinem Bülow-Interview begegnet. Nachgesucht worden sind Unterredungen mit dem Grafen Bülow sicherlich auch von dieser Seite, die Wilhelm- straße und das Kanzlerpalais sind leicht erreichbar. Wenn Graf Bülow in diesen Fällen nicht zu sprechen ist, so mag dafür der Zweckmäßigkeitsgrund geltend sein, daß der Kanzler in Berlin kein Preßorgan bevorzugen will. Tie „dtordd. Allg. Ztg." steht für dre Auslassungen wuchtigerer Art zur Verfügung; anderersells will Graf Bülow nicht darauf verzichten, in der minder verbindlichen, zwangloseren Form des Gesprächs mit den Vertretern ausländischer Rettungen seine persönliche Auffassung kund- zuthun. Taß es diesmal gerade gegenüber einem Vertreter der amerikanischien Presse geschieht, erklärt sich aus der sonderbaren Nervosllät, welche die Ver. Staaten leit dem Beginn des Vorgehens gegen Venezuela befallen hat. Man stellt sich ja saft so an im Lande der Pantees, als hätte! Teutschland auf Anwendung von Gewalt verzichten und dem ebren Castro unbegrenzte Gelegenheit zu AusslüchteN aller Art gewähren sollen — nur bannt die herrliche, an» gebetete Räonroe-Toktrin nicht in die leiseste Gefahr gerät, angetastet zu werden, und um keinen Argwohn zu erwecken, daß Teutschland auf Landerwerbungen ausgehe! Tas ist mit dürren Worten der Jnhall der höchst seltsamen Forderungen. Graf Bülow betont in der Unterredung, es bestehe deutscherseits nicht die geringste Absicht, irgendwelche Ge-- baTift”nurn^ßerabe“o f tIag eni? Tage ber Krönung wohnten wer bem Umzug ouraj Die
ber deutsche Botschafter in Washington hat es erklärt, in ganze Stadt bei. Wir hatten ein Fenster^ an einer der Urkunden unserer Regierung ist es der Regierung der Ver. Straßen, die der Zug passierte, gemietet, Fahnen heraus- Staaten mitgeteilt worden, ,aft jeder offizielle und offiziöse gehängt und dem jungen Könige Lugeiuvelt. dm < -öuh Lomrnenmr zu den Ereignissen hat es' Liederholt. Wenn, zogen wir nach der Calle Ferraz; wir haben in Madrid
Ter neue hessische Staatshaudhaltsetat wird in hiesigen polittschen Kreisen mehr besprochen, als dies sonst der Fall zu sein pflegte. Man nahm unter der früheren Herrschaft der dreijährigen Finanzverioden eigentlich auch ' nur alle drei Jahre einmal Gelegenheit, sich mit den finanziellen Fragen unseres engeren Heimatlandes näher zu beschäftigen und weitere Kreise für den Nervus rerum des Staates zu begeistern. Jetzt aber wird der dickleibige Band mit den langen Zahlenreihen alljährlich den Herren Volksvertretern ins Haus gesandt, und wer nicht unmittelbar zu den 50 Auserwählten gehört, der kann sich von dem Stande unserer Finanzen wenigstens ein kleines Bild machen aus den allmählich durch die Zeitungen hindurchsickernden Hauptsummen der einzelnen Etatsgruppen. Aber auch wirllich nur ein kleines, dunkles Bild, etwa so düster und verschwommen, wie es die 25 Pfennig-Photographen in ihren Buden von jeder holden Küchenfee und ihrem Schatz bei Sieben-Tage-Regenwetter liefern. Trotzdem ist nicht zu bestreiten, daß bei den einjährigen Etatsperioden doch das Interesse für das ftnanzpolllische Leben des Staates mehr entfacht wird. Und das ist gut so, denn wenn wir uns bei dem allgemeinen Drängen und Schieben nach dem direkten Wahlrecht nux doch in kurzer Zell auf die definitive Einführung desselben gefaßt machen müssen, dann wird es auch das erste Erfordernis sein, bei unseren Mitbürgern und Wählern mehr und mehr das Verständnis für das öffentliche Leben wackzurufen. Ms jetzt ist dafür eigentlich nur von den Vertretern der extremen Parteirichtungen in weiterem Maße gesorgt worden. In den mittleren
Kreisen, bei denjenigen Gesellschaftsklassen, die notorisch die größten Leistungen für den Staat durch Steuerkapitalien aufzubringen haben, da haperts in dieser Beziehung gerade noch am allermeisten. Ist doch jüngst noch an einem bekannten Stammtisch der kuriose Fall mssiert, daß ein angesehener Fabrikant und Hausbesitzer ne achtzehnstündige Sitzung über den Zolltarif nach Tarrn- tabt verlegte und seinen Freunden, den Landtagsabgeordneten X. und Y., gehörig die Wahrheit darüber zu sagen versprach, daß sie den betannten hessischen Rhabarbermann, ber jüngst die wütenden Rasereien im Reichstag verübte, mef/c mit nerviger Hand auf seinen Platz niedergedrückt hotten — dann hätte man, so meinte er im Tone biiLr.t Empörung, doch nicht die Blamage erlebt, daß unserem Präsidenten zum Gaudium des übrigen Deutschland eine eiserne Kette zur „Fesselung" des direk- tionslosen Wüterichs übersandt worden wäre!
Tie Thatsache, daß gerade in solchen Kreisen, in denen man schon infolge der allgemeinen Lebensstellung ein größeres Verständnis voraussetzen sollte, eine erschreckende Unkenntnis über die öffentlichen Angelegenheiten vorherrscht, ist also nicht aus der Welt au schaffen. Die Schuld daran liegt aber weniger an dem mangelnden Interesse, als an den Schwierigkeiten, die sich dem Laien bei dem Versuch eines Eindringens in das Staatsgetriebe und Finanzgewebe entgegenstellen. Wer den neuen Haushaltsetat betrachtet, der steht vor ihm wie vor einem Duck) mit sieben Siegeln, das den Beschauer in seinen langen Zahlenreihen wie mit unzähligen kleinen Glotz- Augen an ich aut und ihn vollständig in Verwirrung bringt.
Und doch ist unser hessischer Etat noch ein Muster von Uebersick)dich leit gegenüber dem Reichshaushaltsetat, von dem böse Zungen behaupten, daß er eigentlich nur von einem halben Tutzend Personen wirllick) überschaut werden könne, dem Reichsschatzsekretär, seinem Kanzleichef und den drei oder vier Parteirednern, die sich auch im Etatsausschuß sehr energisch damit zu befassen haben. Wenn ich einmal ein gewiegter Nattonalökonom dazu ent- ch ließ en würde, das fast undurchdringliche Material eines olchen Etats in populärer Darstellung zu verarbeiten o würde er sicherlich nicht nur etn sehr gutes Geschäft dabei machen, sondern zweifellos auch den Dank des Publikums verdienen. Unser Herr Finanzminister hat in sehr anerkennenswerter Weise zum näheren Verständnis der hessischen Finanzen beigetragen, indem er dem Hauptetat eine längere Erläuterung beifugte, die dem Interessenten manch wertvollen Fingerzeig zur Orientierung in dem Zahlenlabyrinth giebi, aber nur an die Herren
L luräcr1 Siii1 auf die einzelnen Hauptposten des Etats zeigt uns, daß die große Mehrzahl derselben auch im vorliegenden Entwurf eine teilw-ns- nicht unbetracht- Ik6e Erhöyung erfahren hat. Wir finden da wlederum sehr erhebliche Summen als Zuschuss für Nebenbahnbauten, die auch in den letzten Jahren schon reiche To- tattonen erfahren haben. Es dürfte ,ick) migeiichts der mmer mehr steigenden Anforderungen aus dieiem Gebiete doch die Frage aufdrängen, ob Nicht .einmal eine eingehende Erörterung über diese StacttSzuichü,se überhaupt am Platze wäre. In dem großen Preußen, das feine blühenden Finanzen in erster Lmie dem vortrefflich verwalteten Staatseiseubahnwesen verdankt, hat man sich dock nie >u d rartiaen enormen Ausgaben verstehen können, vielmehr die Interessenten von Lo kalb ahn en stets aus die Selbsthilfe verwiesen und m Baden, da» doch in der Erschließung neuer Verkehrswege andern Bundesstaaten raum etwas nadjgiebt,^ lehnt man jede staatliche Beteiligung an solchen Nebenbahnbauten grundsätzlich ab. Wir wollen keineswegs die woglicyerweise durch neue Bahnanlagen zu erzielenden voltewirtichaft. .chen Vorteile unterschätzen, aber man wird in Zukun.t doch strenge daraus zu halten haben, ba„ bei neuen Bahnanlagen die genaueste RentabilllätZrech.lung achge.rritt und
stationiert. __ ______
Are Ueryaftung der Iumilie Kumvert.
in allererster Linie zu den Kosten die kommunalen oder I nach alledem noch immer Zweifel obwalten an der Auf- industriellen Kreis« herangezogen werden, die den fast ans- richttgkeit der deutschen Politik, die nichts als ihr Recht chließlichen Nutzen davon haben. — In einigen weiteren will von Venezuela, bann ist eben den Amerikanern nicht Kritteln wollen wir versuchen, noch auf andere Punkte zu helfen. Tie Ver. Staaten scheuen die Störungen des des Etats hinzuweisen, bei denen eventuell der Spar- Handels durch die Kr ie g s b l o ka de der venezolanifchen amkeitShebel mit einiger Aussicht auf Erfolg und möglichst Häsen. Darum werden auch, alle Hebel in Bewegung gesetz^ chmerzloser Operation angesetzt werden kann. ein vielleicht in feinem Ausgange ziemlich unbefriedigendes
■■■■■ —— — Schiedsgerichtsverfahren den beteiligten Machten
7)1, irttfifiiVfi» ärnnnritripfftö anzubieten. Graf Bülow erklärt: „Wir denken, daß man
Ate sachftjlye Ltronprrrize^n. O diesem Wege zu einer billigen Vereinbarung kommen
Das sächsische Königshaus scheint abermals von emem dürfte giftig wird aber die Vereinbarung allenfalls nur chweren Schicksalöschlag getroffen zu werden. Ein Tele- btmti sein, wenn Präsident Roosevelt, wozu er einst- gramm deS Wolffichen Depeschen-Bureaus berichtete uns ^bilen weiiig Neigung zeigt, eine Garantie dafür über- geftem abend: nimmt, daß sich Venezuela dem Schiedsspruch ohne weiter«
Dresden, 22. Dez. Das „Dresdener Journal" meldet: Verschleppungsstianöver fügt.
Die Krouvrinzesiin hat in der Nacht zum 12. Dezember in einem Zu derselben Frage wird uns. aus Berlin, ,22. anscheinend krankhaften Zustand seelischer Erregung Salzburg geschrieben: Tie ^hnste Behauptung, die.^uerouigs vvn i.*.;.1,Ä’v.X’K.’trSta.:. “. ■<■ e.f. y u.'
festlichkeiten abgesagt, auch der Neujahrsempfang stndet stühhattigen Grunde. Einem Abenteurer, wie Castro, zu- nicht statt. Uebe werden fick diese Staaten wohl hüten, Handels'bezieh-
Kronprinzessin Louise Antoinette Marie ist am 2. S«pt. ungen abzubrechen, die auch ihnen ^Vorteile bringen. Tür 1870 geboren und bekanntlich eine österreichiscye Prin- dem wirtschaftlichen Ausschluß Teutfchlands aus Snd- zessin. Sie vermählte fick am 21. Nvv. 1891 mit dem jetzigen Kronprinzen Friedrich August von Sachsen, der im 38. Lebensjahre steht. Kronprinzessin Luise reiste am 9. Dezember von Dresden ab. Am 17. Dez. meldete das! amtliche „Dresdener Journal", die Kronprinzessin, die nach Salzburg verreist sei, wäre nach von dort eingegangener I Nachricht erkauft und würde infolgedessen voraussichtlich in einiger Zeit nach Dresden zurückkehren. In Salzburg bewohnte die Kronprinzessin bis zum 12. Dezember das Palais des Großherzogs von Toskana, ihres Vaters. In Dresden gingen über die Entfernung der Kronprinzessin schon lange allerhand unkontrollierbare Gerüchte um. Tie Abreise von Dresden erfolgte ohne Wissen des 5^ofes, einen Tag nach der Rückfahrt der Prinzessin-Mutter nach Salzburg, die kurz vorher dort eingetroffen war. Allgemeines Aufsehen erregte es erst, als am Samstag die Kronprinzessin bei der großen Wohlthätchkeitsvorstellung in der Hofoper, die zu Gunsten der Arbeitslosen gegeben wurde, sehtte.
Einer MeDung aus -Wien zufolge spricht man bort| davon, daß sich die Geschwister nach der Schweiz oder Frankreich begeben haben. Am toseanischen Hofe war die Bestürzung am Riorgen des 12. Dezember überaus groß, An die Wiener Zeitungen wurde seitens des Oberhofmeister- amtes sofort das Ersuchen geftent, keine Nachricht ans ftemden Blättern über das Vorkommnis zu übernehmen, bis eine offizielle Verständigung erfolgt sei. Einige Tage später erschien im „Dresdener Journal" die Meldung von einer angeblichen Erkrankung der Kronprinzessin. Gegenüber den GerüchM, daß es sich hier um eheliche Zerwürfnisse handle, Erzherzog Leopold sich auf die Seite seiner Schwester stellte und schließlich die Kronprinzessin und der Erzherzog Salzburg heimlich verließen, weiß eine andere Meldung ans Wien zu berichten: Tie sächsische Kronprinzessin soll in Paris weilen, wo sie ihr Gemahl, mit dem sie in glücklichster Ehe lebt, bald besuchen soll. Die Kronprinzessin, welche sich in anderen Umständen befinde^ ' soll mit der Königin-Witwe Karola und der Prinzessin Mathilde nicht harmonieren.
Nr. 301 Erstes Blatt. ISS. Jahrgang Dienstag SS. Dezember
Urfchet«! IS glich jmwjMir © monalUckribPs., viertel-
außer Sonntag-. V M ▼ jährlich Mk. 2.20; durch
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blätter viermal in der M |E W W IT® 83 W ES M W Annahme von Anzeigen
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