Ausgabe 
23.10.1902 Zweites Blatt
 
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Donnerstag 33# Oktober 1003

lö3» Jahrgang

Zweites Blatt.

3>ie heutige Yummer umfaßt 10 Seite«.

die

7 855 512 ha; dieser Durchschnitt wurde im laufenden Jahre um 210 830 ha überschritten. Die gesamte, zum Ackerbau benutzte Fläche des deutschen Reiches wurde im Jahre 1900 zu 25 774 000 ha ermittelt. Hiervon macht die letzt- ährige Anbaufläche des Weizens und Roggens 81,3 Proz. aus. Dem Anbau von Winter-Spelz, Sommer-Gerste und Hafer waren im letzten Jahre 6 111 884 ha gewidmet. Im Ganzen waren somit 14178 226 ha zum Getreidebau benutzt. Das sind aber nicht weniger als 55 Prozent des gesamten Ackerlandes in Deutschland, gewiß ein deullicher Beweis, was der Körnerbau für die deutsche Landwirtschaft bedeutet, und welches Interesse diese an einem ausreichenden Zollschutz für Getreide hat.

Im Durchschnitt der zehn Jahre 1892/1901 stellte sich Anbaufläche des Weizens und Roggens zusammen auf

Bekanntmachung.

Die am 17. September, bezw. 10. Oktober L IS. un­geordnete Sperre der Grünbergerstraße (zwischen Moltte- und Wolfstraße) und der Wolfsttaße wird hiermit aufgehoben.

Gießen, 23. Oktober 1902.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Bekanntmachung.

Die Landmannstraße und die Licherstraße zwischen Schiffenbergerweg und Wolfstraße wird wegen Vornahme von Kanalisattonsarbeiten für den Fuhrwerksverkehr bis auf veiteres gesperrt.

Gießen, den 23. Oktober 1902.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Der Anbau von Brotgetreide

war in Deutschland im laufenden Jahre größer, als in amtlichen zehn Vorjahren. Vergleicht man das diesjährige Ergebnis mit dem vom vorigen Jahre, so ist die Anbau- läche bei Weizen von 1 582 833 auf 1912 355 ha, also um 329 522 ha, und bei Roggen von 5 807 608 auf 6153 987 ha, bei jeden Fruchtarten zusammen um 675 851 ha oder um 9 Prozent gestiegen. Seit dem Jahre 1892 waren im

Volttische Tagesschau.

Kaiser Wllhelm als Europas Erlöser.

Der amerikanische Milliardär Andrew Carnegie er­hielt am Mittwoch den Ehrengrad der schottischen Saint Andrews-Universität. Bei dieser Feierlichkeit hielt Carnegie eine Red«, in der er die Aufforderung an den deutschen Kaiser richtete, er möge seinen Einfluß dahin verwenden, daß die gereinigten Staaten von Europa" in Form einer politische^ und industriellen Union geschaffen würden. So allein könne Europa die fremden Märkte erobern und das Eindringen Amerikas zurückweisen. Der Kaiser könnte eines Tages eine große Rolle spielen als Erlöser Eu­ropas von dem Alb, der es bedrückte, nämlich der beängstigenden und lähmenden Furcht vor dem Krieg. Er glaube, eine soüberlegengroßePersönlichkeit, wie Kaiser Wilhelm, könne die wenigen Manner, welche heute Europa beherrschen, dahin beeinflussen, daß ie einen Schritt zur Sicherung des Friedens unternehmen. Im weiteren Verlaufe der Rede sagte Carnegie, daß Eng­lands Cisenvorrat in zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren so gut wie erschöpft sei, aber auch der Ame­rikas nur auf 60 bis 70 Jahre ausreichen würde. Amerika habe England von der Stelle der ersten Ration an Reich/- tunt, Gewerbefleiß und Handel verdrängt, aber man dürfe sich freuen, daß die Führerschaft in der Familie bleibe, denn es sei Englands ältester Sohn, der rechtmäßige Erbe, der jetzt die Krone trage. Deutschland habe auch vor­wärts gearbeitet und verspreche, England um den zweiten Platz hart zu bedrängen. Carnegie sprach die Ansicht aus, daß die Unternehmer und Angestellte in England noch immer das Leben leicht nehmen, forderte die Engländer aus, weniger zu trinken und zu rauchen und manche ihrer rohen Spiele aufzugeben, von denen Europa und Amerika vergleichsweise frei seien. Er glaube, daß schmerzliche, heilsame Lehren nötig seien, ehe die Engländer ihre schließ­liche Erhebung zu Glück und zur Freiheit von den ernied­rigenden Neigungen erreichen.

'ortwährend unterbrochen. Der Alldeutsche Stein ruft: Ihr chändlichenErpresser! Der reine Di e b st a h l. Der Alldeutsche Jro: Exzellenz Koerber, lösen Sie die Bude auf! Der Czeche Freßl: Ordinärer Kerl! Stein: Schwindler! Gaukler! Erpresser? In diesem Tone geht es noch weiter eine Weile fort. Der Czeche Klofac verlangt die Einsetzung eines Mißbilligungsaus­chusses gegen Berger wegen Beschimpfung der Czechen.

Nr. 349

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger Verden im Wechsel mti dem ksesstschen Landwirt die Siebener KamUien« blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck iu Ver­lag der Brühl 'scheu Untvers.-Buch-u.Stem- bradetet (Pietsch Erben) Redaktion. Expedition und Druckerei r

Echulstraße 7.

Adresse für Depeschen: Anreger Gieße«.

gernsprechanschluß Nr. 51.

Hebet die Lage im Somalilande beobachten die englischen Behörden große Reserve. Sie wird als sehr ernst betrachtet. Die Londoner Blätter be­sprechen die dortigen Operationen und sprechen ihr Be­dauern über die englischen Verluste aus. Nach einer De­pesche meldet dieMorning Pose" aus Bombay: Mullah bezieht seine Waffen über den französischen Hafen von Tjibuti, über den auch ein unerlaubter Handel mit Kriegs­munition in großem Maßftabe stattfindet. DieReutersche Agentur" wird offiziell darauf aufmerksam gemacht, daß es falsch sei, von einemverrückten Mullah" zu sprechen. Ter Häuptling, mit dem Oberst Swayne zu käm­pfen hatte, werde lediglich der Mullah genannt. Es sei nötig, darauf aufmerksam zu machen, da auch noch ein verrückter Mullah vorhanden sei, der eventuell auch noch Schwierigkeiten machen könne. Ter Somalilandforscher, Abg. Pease, sagt über den Mullah:Er ist keineswegs verrückt. Man kennt ihn sehr gut an der Küste, und er war früher einmal freundlich gegen die Engländer gesinnt." Pease meint ferner, daß der Mullah 30- bis 40 000 Mann bei sich haben werde, und ein Sieg locke besonders im So­maliland viele Hilfskräfte an. Man werde zweifellos die Hilfe der Abessinier gegen den Mullah gewinnen können, aber die Art der Kriegführung der Abessinier lasse ein derartiges Bündnis wenig wünschenswert erscheinen. Das Heer des Mullah sei so groß geworden, weil die Eng­länder die ihnen unterworfenen Stämme nicht geschützt hätten. Tie Leute wären aus Furcht vor dem Mullah zu diesem übergegangen. Ter Mullah war früher ein eifriger Besucher von Berbera, wo er sich einmal sechs Monate ohne Unterbrechung aufhielt. Von dort kehrte er zeitweilig nach Tolbahunlä zurück, wo er den Koran lehrte. Ten ersten Anstoß zu seiner Gegnerschaft bot ihm der Unterricht von Somalikindern durch französische Missionare. Vor vier Jahren verließ er Berbera und begann den Kreuzzug gegen die Christen zu predigen. Der erste Offizier des Mullah heißt Adejisudi. Er war früher englischer Dolmetscher im roten Meer und begleitete die englische Expedition gegen Osman Digma Das ermöglichte ihm, die englischen Trup­pen und deren Kampfweise kennen zu lernen.

Aus dem österreichischen Parlament.

Im Abgeordnctenhause zu Wien kam es am Mittwoch bei der Verhandlung über die sprachlichen Ver- hättnisse in Schlesien zu wiederholten erregten Szenen. Während der Rede des Jungczechen Dyk, entspann sich zwischen dem Jungczechen Brzeznowsky und dem Deutsch- völtlichen Albrecht eine stürmische Auseinandersetzung. Brzeznowsky rief Albrecht zu, seine Mutter sei eine Czechin gewesen und er selbst habe sich von Czechen bereichert, worauf Albrecht mit e r h o b e n e r H a n d auf Brzeznowsky eindrang und ihn einen Lügner" undekelhaften Kerl" nannte. Der Alldeutsche Berger rief den Czechen zu: Ihr seid politische Lausbuben! Diese Worte waren das Signal zu wüsten Krawallen. Czechische Abgeordnete eilten auf Berger zu, umzrnaelten und in- sultterten ihn; alldeutsche Abgeordnete, darunter auch Wolf, suchten Berger zu befreien. Ter Lirm und die er­regten Szenen hielten längere Zett an, sodaß der Vize­präsident Kaiser die Sitzung suspendierte. Nach viertel­stündiger Unterbrechung wird die Sitzung wieder ausgenom­men. Der Vizepräsident Kaiser erteilt Berger für die Beschinipfung einzelner Mttgtteder einen Ordnungsruf. (Widerspruch der Alldeutschen; Rufe: Sie bekommen den Leopoldsvrdeu! Sie deutscher Czeche!) Sehnal setzt seine Rede iu czechischer Sprache fort, ton den Alldeutschen

Der Kampf um die Zölle.

Unser Berliner parlamentarischer Mitarbetter schreibt kmterm 22. Oktober:

Tie 200. Plenarsitzung der Session! Ein mächtiger Strauß gelber Chrysanthemen schmückte zur Feier des Tages den Präsidententisch. Das Parquet zeigte indessen nichts weniger als festliche Fülle. Zu gut drei Viertetten tagte" die gesetzgebende Versammlung in den Lesesalons, den Foyers und der Restauration, während drinnen im Saal Rede auf Rede folgte. Zur Erörterung standen die Mindestzollsätze auf Gerste und Hafer. Doch es wurde weniger von diesen beiden Getteidearten, als von der par­lamentarischen Lage, wie sie sich nach der gestrigen Erklär­ung des Reichskanzlers gestaltet hat, gesprochen, beson­ders von den Wortführern der Linken. Nach deren Mei­nung ist her Zolltarif als gescheitert anzusehen, ist es einMartyrium", was die Verbündeten Regierungen dem Reichstag mit der Weiterberatung der Vorlage zumuten. Ter Reichskanzler ist bereits in den Wolken des Olymp verschwunden. Wenn die Regierung mit den Parlamenta­riern kein Mitleid hat, dann möge sie es wenigstens mit den Bundesratsbevollmächtigten, mit den armen Geheim­räten haben, und die Vorlage zurückziehen!" so ließ sich der Abg. Tr. Müller-Meiningen (frs. Vp.) heute ver­nehmen. Es zirkulierten übrigensU m f a l l g e ch t e" im Hause.Wissende" behaupteten, Anhaltspunkte zu haben, daß dem Reichskanzler seitens der Führer der Mehr- heitsparteren angedeutet worden sei, man wolle eine Ver­ständigung auf Grund der Regierungsvorlage nicht durch­aus von der Hand weisen, und sei auch nicht abgeneigt, die Frage der Bindung der Viehzölle nochmals zuprüfen", Sollte das zutreffen, dann wird die Linke, die ja der Re­gierungsvorlageKampf bis aufs Messer" angefagt hat, ohne Zweifel alles daransetzen, die zweite Lesung nicht vor Ablauf der Legislaturperiode zu Ende Kommen zu lassen, um den Zolltarif als Parole für die Neuwahlen zuretten". Tiefe Obstruktion zu brechen, würde außerordentlich schwer sein, sich vielleicht nur durch Abänderung der Geschäfts­ordnung ermöglichen lassen. ' Doch das ist eine Sorge der Zukunft.

Tie Zollerhöhung auf Gerste und Hafer interessiert zumeist süddeutsche Parlamentarier. Bayerische Abge­ordnete der Linken bekämpften Erhöhung und Bindung des Gerstenzolls, durch die ein Handelsverttag mit Oesterreich und Rußland unmöglich gemacht, und das biertrinkende Publikum geschädigt würde. Ter württembergische Wg. Tr. Hieber (nL) hingegen befürwortete im Interesse der mittleren und Heinen württembergischen Bauern und wie er dem vollsparteilichen Wg. Conrad Haußmann ent­gegenhielt in Uebereinstimmung auch mit volkspartei­lichen Parlamentariern Württembergs auf das Wärmste die Erhöhung des Gerstenzolls von 2i/3 auf 3 Atari, eyt- sprechend den Sätzen der Regierungsvorlage. Die Wort­führer des bayrischen Bauernbundes beharrten auf den Forderungen des Kommissionsbeschlusses (Erhöhung auf 51/2 Mart), während Abg. Roesicke-Tessau (wildttberal), Tr- rektor der Schultheißbrauerei, sich gegen bte Erhöhung des Gerstenzolls erklärte, in einer ganz interessanten Rede, die manches aus der Praxis enthielt.

Wie eine frische Welle ging es durch das einigermaßen ermüdete Haus bei der Rede des Abg. Gerstenberger (Ztr.), eines jugendlichen Landpfarrers aus llnterfranken. Zen­trum und Rechte, die dichtgedrängt den Redner umstanden, spendeten den durch ihre Ursprünglichkeit stellenweise fort- reißend wirkenden Ausführungen stürmischen Beifall. Tas bayrische Zentrum wird den gesamten Tarifentwurf ab­lehnen, wenn nicht ein höherer Gerstenzoll beschloßen wird das konstatierte Abg. Gerftenberger mit aller .Entschieden­heit. Ter nächste Redner, Abg- Gothein (frs. Bg,), fand, daß von her Tribüne hes Reichstags herab die Interessen- Politik selten mit solcherUngeniertheit" propagiert wor­den sei, als durch den Abg. Gerstenberger eine Aeuße- rung, die lebhaften Protest hervorrief. Tie Replik des payrischen Ministerialdirektors v. Geyger gegen den Abg. Gerstenberger war sdas letzte bemerkenswerte Moment der sechsstündigen Debatte, die ein praktisches Ergebnis nicht zeitigte, denn zur Abstimmung kam es nicht. Präsident Graf Ballesttems Worte zu Eingang der Sitzung von den schönen Blumen und segensreichen Früchten her Gesetz­gebung im Spätherbst dieser Session" wurden allgemein als Ausdruck der Hoffnung auf das Zustandekommen der Aollvorlage aus gefaß t.

Deutsches Reich.

Berlin, 22. Ott. TieN. A Ztg." schreibt offiziös: Ter Korrespondent desBerl. Tagebl." in Konstantinopel, dessen Meldungen sich durch besondere Unzuverlässigkeit auszeichnen, hat verbreitet, der Kaiser habe nach Be­sprechungen mit dem Kaiser Nikolaus vor Reval den Sultan telegraphisch gewarnt, in der macedonischen Frage die Langmut her Großmächte allzusehr auf die Probe zu stellen. Diese Geschichte ist glatt erfunden.

Am heutigen Geburtstage der Kaiserin! hatten die öffentlichen unb viele Pnoatgebäude Flaggen­schmuck angelegt. Abends 7 Uhr sand im Neuen Palais eine Theatervorstellung mit darauffolgendem Souver statt, morgen abend ist im Neuen Palais eine kleine Tanzfest- lichkeit.

Im Befinden des deutschen Botschafters in Wien» des Fürsten Eulenburg, ist nach derPost" eine Besse­rung eingetreten, die, sofern sie anhatten sollte, es mög­lich machen dürfte, daß der Botschafter voraussichtlich noch vor Ablauf seines bis Ende November reichenden Urlaubs auf seinen Posten zurückkehren kann.

Dem neuen Oberpräsidenten von Westpreußen, Del­brück, war von Krupp in Essen eine leitende Stelle in seinen Werken mit einem Jahresgehalt von 100 000 Mark an getragen worden. DasCinkommen eines Oberpräsidenten beträgt 21000 Mark und 3000 Mark Repr äsentationskvsteu nebst Dienstwohnung; daneben nicht zu unterschätzende Reisespesen. Delbrück hat sich für den Staatsdienst ent­schieden; er dürste mit dem Oberpräsidenten seine Lauf­bahn noch nicht abgeschlossen haben.

Zum Vorsitzenden der Bibliothekkommissivn des Reichsatgs wurde heute an Stelle des verstorbenen Abg. Tr. Lieber her Wg. Dr. Spahn gewählt.

Nach einer parlamentarischen Korrespondenz sind die Mehrheitsparteien im Reichstage entschlos­sen, alles zu thun, um die zweite Lesung des Zolltarif­en twurfs vollständig zum Abschluß zu führen. Mehr­fache Aeußerungen des Reichskanzlers zu Wgeordneten lauteten gestern dahin, haß auch die Reichsregierung nicht daran denkt, als Folge der gestrigen Wstimmung auf die Weiterberatung zu verzichten.

Die Differenzen zwischen den polnischen S0zialisten und der deutschen Sozialistenpar- t e i konnten auch in einer eni>gütigen Schlußkonferenz, die am Montag stattgefunden hat, nicht beigelegt werden. Tie Versammlung verlief resultatlos.

Hamburg, 22. Ott. Tie heutige Sitzung der Bürger­schaft fand einen tief traurig en Abschluß. Ter Präsident Siegmund H i n r i ch s e n erlitt, während er eine Erklärung abgab, einen Schlaganfall. Der mit dem Tode Ringende wurde hinter dem Präsidenttsch niedergelegt, und hier hauchte er seinen Gei st aus.

Müncyen, 22. Okt. In der Generalversammlung des Mittelfränkischen Bauernvereins" sagte der Vorsitzende der konservativen Partei und des Bundes der Landwirte in Bayern, Wg. Beckh, u. a. nach einigen - lustigen Aeußerungen gegen dieKommerzienräte in oen : großen Städten":Wenn dieRegierungnichtbei- geht, dann wissen wir nicht, was von uns . alles noch im 3orn gethan wird!" Am letzten Montag hat eine aus dem geistlichen und weltlichen .. Stande stark besuchte Versammlung sütttgefunden behufs

ve-ngspret-,

O monatlich 75^1, liiert*

'w Aly kE jährlich Mk. 2JB0; durch

GletzenerAnzeigerW

W General-Anzeiger w .WA

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ZZZ

Deutschen

Reich mit Weizen und Roggen

bebaut:

1892

7 654 384 ha 1898

7 914 502 ha

1893

8 056 418 1899

7 891 849 ,

1894

8 025 064 1900

8 001 479 ,

1895

7 824 427 , 1901

7 390 491 ,

1896

1897

7 909 066 , 1902

7 887 442

8 066 342 ,