Ausgabe 
23.5.1902 Zweites Blatt
 
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Nr. 118

Erscheint tSgktch außer EonniagS.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem »elfischen Landwirt die Siebener Saratlien« blätter viermal in der Woche beigelegt.

(RotanortSbrucf u. Ver­lag der Brüh l'sche« Univerl^Buch-u.Slein- druckerri (Pietsch Erben) Redaknon, Erpedition und Druckerei:

Schulstraß« 7.

Adresse für Depesche»: Anzeiger «ietze».

^rrnsprechanslbliiß Nr. 51.

Zweites Blatt. 153. Jahrgang Freitag 23. Mai 1NO2

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GietzenerAMgerA General-Anzeiger v ** ä» v für den poltt. il allgem.

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MWß

v 1 TsJ zetqenleil: Hans Beck.

$)ie heutige Dummer umfaßt 10 Seiten.

Volltische Tagesschau.

Sine bemerkeaswertr Aosreichuung.

Unser parlamentarischer Müarbetter schreibt unterm 22. Mai:

Dem Reichstagsabgeordneten für Saargemünd, Baron de Schmid (roilbfonf.), ist vom Kaiser soeben eine neue Auszeichnung zu Teil geworden: die Ernennung zum Rittmeister & la suite des Rheinischen Kürassierrcgiments. Bei einer früheren Gelegenheit erhielt Baron de Schmid einen hohen preußischen Orden. Parlamentarisch ist der genannte Herr wenig hervorgetreten; er verlas, da er der deutschen Sprache nicht hinreichend mächtig ist, für seine Person zu­stimmende Erklärungen zur Heeres- und Flottenvorlage. Auch wurde er mehrfach zu Hofe gezogen. Als eigenartig muß der Umstand bezeichnet werden, daß Baron de Schmid geraume Zeit als aktiver Offizier einem franzö­sischen Kavallerieregiment angehörte. Seine Wahl in den Reichstag erfolgte mit knapper Majorität, wurde auch angefochten, von der Wahlprüfungskommission jedoch für gütig erklärt. Baron de Schmid hat in parlamentarischen Kreisen gelegentlich verlauten lasten, daß er bei den Neu­wahlen nicht mehr zu kandidieren gedenke. Der betreffende Wahlkreis war bis 1896 durch prolestlerische Abgeordnete (Elsässer) vertreten.

Kostgänger" des Reichs.

Man schreibt uns aus Berlin, 22. Mai:

Die wenig günstige Entwicklung der Reichsfinanzen stellt eine Erhöhung der Matrikularbeiträge in sichere Aussicht. Das muß natürlich die Finanzleiter der­jenigen Staaten besonders schmerzlich berühren, deren eigenen Einnahmen ihnen nichts weniger als eineUeberschußwirt- schaft" gestatten, wie sie in Preußen jahrelang im Schwünge war. Die thüringischen Regierungen sind nun, wie verlautet, gemeinsam in Berlin vorstellig geworden. Ob mit Erfolg, ist sehr zwestelhast. Die Zeit ist der Inan­griffnahme einer Reichsfinanzreform wenig günstig, das­selbe gilt von den gegenwärtigen Verhältnissen im Reichstag. Der Bundesrat kann nach alledem weiter nichts thun, als an Stelle der Matrikularbeiträge den Anleihe bedarf als be­weglichen Einnahme-Faktor einzustellen. Dem Reichstag wird's freilich nicht behagen.

Klästdent Loubet in Rußland.

- Petersburg, 22. Mai.

Präsident Loubet, Minister Delcasts und Gefolge be­gaben sich gestern aus Zarskoje Sselo nach Petersburg, wo sie um 9 Uhr morgens auf dem Warschauer Bahnhof eintrafen. Sie wurden von einer Abordnung der Peters­burger Stadtverordneten-Versammlung mit dem Bürgermeister Leljanow an der Spitze empfangen, welche dem Präsidenten Salz und Brot überreichte. Vom Warschauer Bahnhof fuhr der Präsident unter Eskorte einer Sotnie Ural-Kosaken, be­gleitet vom Generaladjutanten Baron Fredericks, nach der Kirche der Peter-Paul-Festung. In der die Festung entlang führenden Allee bildeten Soldaten Spalier. Um halb 10 Uhr traf der Präsident in der Festungskirche ein, verrichtete am Grabe des Kaisers Alexander III. eine An­dacht und legte auf das Grab ein Schwert mit Elfenbeingriff nieder, das die Inschrift:A PEmpereur Alexander 111. Emile Loubet, President de la Kepublique Fran^aiae tragt, sowie das Datum. Um das kunstvoll ausgeführte Schwert ist ein Myrtenzweig geschlungen. Der Präsident be­sichtigte sodann die anderen Gräber der Mitglieder des Kaiserhauses und fuhr hieraus zum Häuschen Peters des Großen.

Danach begab sich Loubet zum Asyl des französischen Wohlthätigkeitsvereins. Tort empfing er Abordnungen der französischen Kolonien in Petersburg, Moskau, Riga, Odessa, Warschau und Charkow, welche Albums und Adresten über­reichten. Hieraus wohnte Loubet der feierlichen Grundstein­legung des Ambulatoriums bei. Loubet vollzog die ersten drei Hammerschläge; es folgten Minister Delcassö und Graf Montebello.

Der Präsident fuhr sodann, von einer zahlreichen Menschenmenge mit jubelnden Zurufen begrüßt, die er mit fortwährendem Hutlüften beantwortete, zum Marmorpalais, wo er dem Großfürsten Konstantin Konstantinowitsch einen Besuch abstattete, und begab sich hierauf zur französischen Botschaft. Dort wurden ihm französische Industrielle vor- gestelll. Rach Empfang derselben fand auf der Botschaft ein Frühstück statt, welches der Präsident zu Ehren der russischen Würdenträger gab. An der Frühstückstafel saß Graf Lams- dorf rechts vom Präsidenten Loubet. Zu Ehren der fran­zösischen Journalisten fand gestern Abend in einem Re­staurant ein Bankett von 400 Gedecken statt, das die hie­sige Tagespreste veranstaltete. Dem Banket gingen Musik- und Balletaufführungen vorher.

Petersburg, 22. Mai. Der Kaiser empfing gestern Nachmittag im Alexanderpalais in Zarskoje Sselo eine Ab­ordnung aus Frankreich eingetroffener französischer KriegSveteranen. Die Abordnung überreichte dem Kaiser

zur Erinnerung an den Besuch des Kaisers und der Kaiserin in Frankreich einen Ehrendegen, sowie eine Adresse und em Album mit den Unterschriften der Personen, die an der Gabe beteiligt sind. Der Kaiser sprach der Abordnung seinen Dank aus.

Deutsches Reich.

Berlin, 22. Mai. Der Kaiser begab sich heute früh von Urville nach Metz und wurde von dem kommandieren­den General des 16. Armeekorps Grasen Haeseler empfangen. Ter Bürgermeister begrüßte den Kaiser in einer Ansprache, in der er ihm dafür dankte ,daß er den Tiktaturpara- graphen abgeschasst und dadurch das Land für volljährig erklärt habe. Der Kaiser dankte und wünschte der Stadt weitere gute Entwickelung. Daraus fuhr er zum Dom, wo er von Bischof Benzler empfangen wurde. Dieser führte in einer Begrüßungsansprache aus, wie der Kaiser die her­vorragende Bedeutung des Domes sogleich zu würdigen gewußt und seine Restaurierung in hochherziger Gesinnung gefördert habe. An dem nach der Besichtigung stattgefun­denen Frühstück, welches der Kaiser beim Bezirkspräsi­denten Grafen Zeppelin einnahm, nahm auch Bischof Benzler teil, mit dem sich der Kaiser ebenso wie mit dem Kon- sistorialpräsidenten Br au n .lebhaft unterhielt.

Die .Nationalzeitung" schreibt: Die Berliner Handelskammer hielt heute vormittag ihre zweite Plenarversammlung unter Ausschluß der Oeffentlichkeit ab und lehnte mit 18 gegen 12 Stimmen den Kommissions­antrag auf Ungiltigkeitserklärung der Wahlen ab. Sämt­liche Mandate bleiben mithin in Kraft.

DieNorbd. Allg. Ztg. schreibt: In einem Teile der Presse wird wiederholt versucht, nicht nur der baldigen Erledigung der Regierungsvorlage über die Brüsseler Zuckerkonvention im Reichstage entgegenzuarbeiten, sondern auch für eine etwaige Verschleppung der Angelegen­heit die Regierung verantwortlich zu machen. So wurde neuerdings behauptet, daß den auf die Mitteilung der Protokolle der Zuckerkonferenz gerichteten Wünschen der 20. Kommission des Reichstages noch immer nicht ent­sprochen wurde, was notwendigerweise zu einer Verzögerung der Verhandlungen führen müsse. Demgegenüber sei fest- gestellt, daß bereits am 14. Mai die amtliche Aus­gabe der Konferenzprotokolle nebst ausführ­lichem Sachregister in einer größeren Anzahl Exemplare der Kommission zur Verfügung gestellt sei. Außerdem wurde jedem einzelnen Mitgliede der Kommission die inzwischen im Buchhandel erschienene deutsche Uebersetzung der Pro­tokolle zugänglich gemacht. Die Regierung hat und wird es an nichts fehlen lassen, die ihr erforderlich erscheinende alsbaldige Beschlußfassung über die Vorlagen zu ermög­lichen.

Bonn, 22. Mai. In der gestrigen Vertrauensmänner- versammlung der hiesigen Zentrumspartei, in der der Zolltarif besprochen wurde, erklärte Reichstags­abgeordneter Spahn: Zweifellos bedeute der Schutzzoll ein Mittel zur Förderung der Syndikate. Hier­gegen eine Schutzwehr aufzurichten, sei daher auch die Zentrumsfraktion unter Umständen fest entschlossen. Nach­dem es doch schon ruchbar geworden sei, stehe er nicht an, zu erklären, daß in seinem Pult ein Syndikats- Ges etzentwurf fix und fertig liege. Tie Zentrums­partei wolle jedoch den Tarif nicht mit neuen Schwierig­keiten belasten und halte daher den Entwurf vorläufig zurück. Der Zweck dies Gesetzentwurfes sei Schutz der Be­darfsartikel für die großen Massen, eventuell mit Strafen.

Düsseldorf, 22. Mai. Der Internationale Bergarbeiterkongreß nahm heute zwei Anträge an, welche sich auf die Haftpflicht der Arbeit geben beziehen. Der eine von den belgischen Delegierten ein» gebrachte Antrag verlangt Heranziehung der Arbeitgeber zur Entschädigungspflicht für Unglücksfülle und Haftbarkeit der Arbeitgeber, während nach dem anderen, von den eng­lischen Delegierten eingebrachten Antrag der Kongreß ein Haftbarkeitsgesetz der Arbeitgeber in solcher Form erstreben soll, daß bei allen Unglücks fällen, welche den Arbeitern in den Gruben oder deren Nähe zustoßen, vom ersten Tag an eine Entschädigung zu leisten ist. Ferner nahm der Kongreß zwei in der Hauptsache gleichlautende, von fran­zösischer und englischer Seite eingebrachte Anträge an, wo­nach die Bergarbeiterschaft aller Länder eine gesetzliche Fest­setzung des Minimallohnes anstreben soll, und ebenso eine Resolution, die sich für Verstaatlichung aller Bergwerke ausspricht.

Dortmund, 22. Mai. Ter eP an gelisch-soziale Kongreß wurde heute vom Landesvkonomierat N o b b e - Berlin eröffnet. Im Namen der Stadt begrüßte Ober- büregrmeifter Schmiedling, im Namen der staatlichen und kirchlichen Behörden Regierungspräsident Renvers und Kvn- siftorialrat Hildebrand die Versammlung. Hieraus sprach Professor H a r n ack-Berlin über die sittlich-soziale Be- deutung des heutigen Bildungsstrebens.

Ausland.

Paris, 22. Mai. Tas hiesiae Buren-Komitee veröffentlicht einen Bericht des Burengenerals Smuts an den Präsidenten Krüger, worin es heißt, 20000 be­rittenen Buren müßten wenigstens 100 000 berittene Engländer gegenüberstehen, und außerdem 150000 Mann Infanterie die Verbindungslinien sichern, um die Buren zu bekämpfen.

Brüssel, 22. Mai. Der vom Kongo in Antwerpen eingetroffene Major CHallin erklärte einem Vertreter desVingtiöme siöcle" gegenüber, in Katanza sei eine gegen die belgischen Offiziere gerichtete Verschwörung entdeckt worden. An einem Offizier wurde ein Vergiftungs­

versuch vorgenommen. Fünf Sch w a rze, welche der Mitschuld an diesem Verbrechen überführt waren, wurden erschossen. Die Arbeiten der Internationalen Kom­mission am Kiwusee sind beendet, das Ergebnis ist noch unbekannt.

Budapest, 22. Mai. Im Ausschuß der ungari­schen Delegation für auswärtige Angelegenheiten er­stattete der Referent Max Falk Bericht über das Budget des Ministeriums des Aeußeren. In dem Bericht heißt es, der Ausschuß lege das größte Gewicht auf die That- sache, daß der Dreibund, dessen Bestand und Giltig- keitäauer im nächsten Jahre ablauft, auch über diesen Termin hinaus gesichert sei. Allerdings seien die Ge­fahren, mit deren 'Nähe das Zustandekommen des Drei- bundes seinerzeit begründet wurde, fast vollständig vom Horizont verscywunden. Der Ausschuß betrachte eben diese Klärung des Horizontes zum großen Teil als Ergebnis des Bestehens des Dreibundes. Es dürfte so manches ge­fährliche Vorhaben vielleicht nur deshalb unausgeführt geblieben fein, weil bekannt war, daß zwischen drei starken europäischen Mächten volles Einvernehmen bestehe. Im Bericht des Ausschußes heißt es bezüglich der Han­delsverträge: Der Ausschuß ist der Meinung, daß politisch eng liierte Staaten nicht gleichzeitig in volkswirt­schaftlichem Kriege einander gegenüberstehen können. Er ist auch heute der Ansicht, daß, wenn einmal zwischen den Teilnehmern am Dreibunde die Erneuerung der Handels­verträge ernstlich zur Sprache kommt, nicht die Verschieden­heit materieller Interessen die Festigkeit des Dreibundes erschüttern, sondern gerade umgcteijrt der Bestand und die Festigkeit des Dreibundes, die billige Ausgleichung der aus materiellem Gebiete bestehenden Gegensätze wesent­lich erleichtern werden. Diese Ansicht fand neuerliche Be­stätigung in der Thatsache, daß die Erneuerung des Drei­bundes vollkommen gesichert ist, ehe noch bezüglich der Erneuerung der Handelsverträge zwischen den Mitgliedern des Dreibundes eine Einigung zu stände gekommen ist.

Teritet, 22. Mai. Heute vormittag fand die Ent­hüllung eines Denkmals der Kaiserin Elisabeth statt. Anwesend waren der österreichische Gesandte Graf Knesstein mit den Sekretären der Gesandtschaft und der bayerische Gesandte Graf Montgelas. Das Denkmal wurde den Gemeindebehörden durch das Denkmal-Komitee über­geben. Graf Kuefstein dankte dem Komitee in bewegten Worten. Graf Montgelas legte namens des Prinzregenten Luitpold einen Kranz nieder.

Kopenhagen, 22. Mai.Politiken" meldet: Der amerikanische Staatssekretär Hay beauftragte den hiesigen Gesandten, Dänemark die Verlängerung der Ratifikations­frist des Vertrages betreffend die däni s ch-we st indi­sch e n I n f e l n auf ein Jahr, bis zum 24. Juli 1903, vorzuschlagen.

Zur tzinweiyuug des Burschen schuflsdenkmals in tzisenuch.

(Originalbericht desGieß. Anz.")

III.

g. Eisenach, 22. Mai.

Ein eigenartiges, bunt bewegtes Bild echt studenti­schen Lebens bot heute die Stadt vorn frühen Morgen an. Kurz nach Mittag ordnete sich auf dem Marktplah der Festzug. Der geräumige Platz zeigte zu dieser Zeit ein malerisches Bild, das dank der Mannigfaltigkeit der Farben der einzelnen Verbindungen außerordentlich anziehend und reizvoll wirkte. Es beteiligten sich am Festzug 60 Bur­schenschaften mit ihren Fahnen, und Chargierten, sodann noch die 30 hier anwesenden österreichischen Burschenschaf­ten und die Burschenschaften der deutschen technischen Hochschulen. Die alte rot-schwarz-rote, goldbeftanste und mit einem goldenen Eichenzweig geschmückte Burscben- schaftsfahne, das treu gehütete Kleinod der Burscyen- schafter, eröffnete den Zug. Es wurde von einem Jenenser Germanen getragen. Ihr folgte das auf einem Samt- fif[en ruhende Burschen,chaftsscywert, von einem Jenenser Arminen getragen. Punkt 1 Uhr begann unter Glocken­geläute der Abmarsch vom Markte aus durch einige Haupt­straßen der Stadt nach dem zu weihenden Denkmal. Der Denkmal-Verein, die Ehrengäste, darunter die General­leutnants v. M o l t k e und v. Roon, und die alten Bur­schenschafter eröffneten den imposanten Zug, der durch die schier endlose Reihe der attiben Burschenschafter, die in vollem Wichs und allem studentischen Gepränge, auf­traten, geschlossen wurde. In ihm befanden sich drei Musikchöre und über 100 Fahnen. Tausende von Bewohnern der Stadt und deren näheren und weiteren Umgebung folgten dem Festzuge, oder standen an den Straßenzügen, die er passierte. Ter Weg zum Tenkmal war würdig mit zahlreichen Flaggen, Laubgewinden, Tannengrün und bun­ten Wappenschildern aller Art dekoriert.

Unier den Klängen des Lohengriu Marsches ordneten sich die Festteilnehmer um das Denkmal. Die kurz nach 2 Uhr beginnende Einweihungss^i^r iDu^oe eingeleitet durch die ernste Weise:Alles schweige, jeder neige usw.". Medizinalrat Tr. W e d e m a n n - Eisenach begrüßte na­mens der Burschenschafter die Festv r.ammlung, gab einen Rückblick über die Geschichte des Denkmals und begründete unter lebhaften Heilrufen, weshalb die Burschenschaft das Denkmal Kaiser Wilhelm I. und seinen Paladinen, dem Großherzog Karl August und den im Kampf für Freiheit und Vaterland gefauenen Burschenschaftern gewidmet hat. Die Rede schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Kaiser und Reich, die deutschen Fürsten und das deutsche Volk.

Nach dem Gesänge:Ans, Brüder, auf, beginnt das Lied der Weche" hielt Pros. Tr. H e y k aus Hallensee die Festrede. Redner knüpfte an bi_ u .,iber'oon drüben