Ausgabe 
22.11.1902 Viertes Blatt
 
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Samstag 22.NovemvcrLD>«>-,

152. Jahrgang

Viertes Blatt

Tochter, Marie.

Gestorbene.

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bild) mißtrauisch an.

vermocht hat, Anerkennung Verdientei

A. R.

irischer Beleuchtung geöffnet fein, eine Einrichtung, die gewiß von all denen freudig begrüßt wird, die ihr Beruf tagsüber

November. 17. Marie Happel, 50 Jahre alt, Fabrikarbeiterin dahier. 19. Anna Biedenkapp, 1 Jahr 11 Atonale alt, Tochter de^ Bahnarbeiters Ludwig Biedenkapp dahier. 20. Franziska Deibel, geb. bohmann, 61 Jahre alt, Ehefrau des Fuhrmanns Philipp Deibel dahier.

Friedberg in Bödmen der österreichische Staatsmann und ^lehrte Andreas Freiherr von Baumgartner ge­boren. Er war Professor der Pbpsik an der Universität Wien, dann Hofrat und Chef der Tabakfabriken, Leiter des T isenbahnbaues, Chef des Finanzministeriums, wurde Prä- siLent der Akademie der Wissenschaften und Herrenhaus- m.i1glied. In seinem Vermächtnis bestimmte er der Akademie bet Summe von 10 000 Gulden zur Prämiirung von mathe- >ni.atisch-nat»irwiffenfchaftlichen Arbeiten.

Arn 24. November 1801 wurde in Weimar der Märchen- i|bidjfer Ludwig Bechstein geboren. Er behandelte mit Vorliebe die Sagen seines Heimatlandes Thüringen, bear­beitete daß Volksbuch von den vier Haimonskindern, sowie 4bi e Sage von Faust, schrieb eine Anzahl historischer Romane B. Weissagung der Libuffa), sowie historische Epen und ,bot der Jugend ein vortreffliches deutsches Märchenbuch. Pechstein starb am 14. Mai 1860 zu Meiningen als Biblio- tbrFnr des Herzogs, wo man dem Dichter in Kürze ein Denk- nul errichten wird.

in Anspruch nimmt. Bei anhaltendem Frostwetter sind für kommende Woche Konzerte unserer Regimentskapelle in Aus­sicht genommen. Beitrittserklärungen können auf der Eis­bahn erfolgen.

Auszug ang den Staurlsgtnlsrlyisterll der Stadt Gieße».

Aufgebote.

November. 11. Heinrich Laus, Taglöbner in Burkhardsfelden, mit Elisabethe Dörr dahier. 17. Max Juliuk Müller, Kaufmann in Frankfurt a. M., mit Marie Pfaff dabier. 17. Friedrich Wil­helm Hornberger, Fabrikbesitzer dabier, mit Martha Wolff in Bern- bura. 17. Meinhard Bieler, Vizeseldwebel dahier, mit dllwine Ida Klem in Gilsbach. 18. Georg Eugen Gero Roderich Karl Alexander v. Winterberger, Major dabier, mit Anna Emilie Eugenie Laßmann in Hanau. 19. Heinrich Friedrich Witzel, Fabrik- arbeitet- in Langen, mit Elisabethe Kaxoline Haun dahier. 20. Hein- rich Christian Brücket, Bauführer in Frankfurt a. M., mit Susanne Wilhelmine Michel dahier.

Gheschließnugen.

November. 15. Dr. Ludwig Theodor Möser, Chemiker dahier, mit Marie Krauß in Rülfenrod. 15. Heinrich Friedrich, Bier­brauer dahier, mit Wilhelmine Elisabethe Eger Hierselbst. 15. Joh. ''Aloysius Groß, Schmied in Zell-Romrod, mit Wilhelmine Koch dahier. 19. Dr. Friedrich Wilhelm Georg Heinrich Fresenius, Ge-> richtsaffessor in Darmstadt, mit Ida Fanny Auguste Karoline Buffe daselbst.

Geborene.

November. 15. Dem Arbeiter Theodor Robert 9(rmann eine Tochter, Olga Anna Bertha. 15. Dem Kaufmann Wilhelm Rühl eine Tochter. 16. Dem Schlaffer Waldemar Bruno Franck eine Tochter, Lisa Lina Alwine. 21. Dem Oberlehrer Pros. Dr. Oskar Holtzmann ein Sohn, Ernst. 21. Dem Maurer Heinrich Erb eine

Plaudereien aus der Kaiserstadt.

(Nachdruck verboten.)

Gesundbeter und ihre Gläubigen. Das Drama eines Tischlermeisters.

Wer da glaubt, daß das homerische Gelächter damals, man das Treiben derGesundbeter aufdcckte und

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 22. November 1902.

Gedenket der hnngernden Vögel!

* Gedenktage. Am 23. November 1793 wurde

Instituts des Realgymnasiums von der Schule übernommen, wobei der Ingenieur der Gesellschaft, Herr Schmidt aus Berlin, einen Vortrag über diese neue Art der Telegraphie hielt. Der Vortragende ging aus von den grundlegenden Versuchen über elektrische Wellen des berühmten deutschen Gelehrten Herz, der selbst an der Verwendbarkeit seiner Ent­deckung für drahtlose Telegraphie zweifelte, weil er die Wirksamkeit der elektrischen Wellen nur auf eine Ent­fernung von 1520 Meter mit Hilfe seines Resonators Nach­weisen konnte. Erst durch die Konstruktion des Kohärers, einer Erfindung des italienischen Professors Brcmly, wurde die Entdeckung für Herz für orahtlose Telegryphie brauch­bar. Dieser Apparat schließt, wenn er von elektrischen Wellen getroffen wird, einen Stromkreis, in dem die zur Telegraphie gebräuchlichen Instrumente, Relais und damit Klingel ober Morseschreiber, eingeschaltet werden. Um jedoch den Kohärer auf größere Entfernungen zu erregen, müssen Sender und Empfänger der elektrischen Wellen aufeinander abgestimmt sein. Durch einen wohlgelungenen Versuch veranschaulichte Herr Schmidt diese für die Erregung notwendige Bedingung. Ter Vortragende erklärte, daß die theoretisch gelöste Frage der Abstimmung in der Praxis noch nicht zum endgiltigen Abschluß gebracht sei, daß man aber in beit Laboratorien seiner Gesellschaft in stiller, ernster Arbeit das Ziel bald zu erreichen hoffe. Tie Gesellschaft für brahtlose Tele­graphie bringt bie Schaltung von Prof. Braun in Straß­burg in Anwendung. Diese zeichnet sich vor anberen Systemen aus burch die geschlossenen Schwingungs­kreise. Tie Wirkung des Senberapparates wirb dadurch außerordentlich verstärkt, der Geber vermag möglichst viel Energie auszustrahlen und so auch auf große Entfernungen zu wirken. Ferner gewährt bas Braunsche System, was sehr zu seinen Gunsten spricht, bie Sicherheit, auch bei atmosphärischen Störungen bie Verstänbigung zwischen Sta­tionen aufrecht zu erhalten. Der Vortrag würbe wirkungs­voll unterstützt burch eine Reihe von gelungenen Licht- bilbern. Es würben barunter verschiebene Stationen ber Gesellschaft für brahtlose Telegraphie in ihrer inneren unb äußeren Einrichtung vorgeführt, ebenso bie Verwenbung der Funkentelegraphie bei ben K'aisermanövern im letzten Herbst. In unserem Lanbheer kommen nur Apparate nach bem System Braun in Verwendung; selbst unter schwie­rigen Verhältnissen, in Festungen, haben die Resultate die Militärbehörden vollkommen befriedigt. Auch der hier ge­schenkte Demonstrationsapparat, dessen bis ins Kleinste feine Ausführung allseitige Bewunderung und Anerkennung fand, sprach bei seiner Vorführung vollständig sicher an. Herr Tirektor Dr. Rausch dankte im Namen des Realgymnasiums dem hochherzigen Spender für das wertvolle und lehrreiche Geschenk uni) Herrn Ingenieur Schmidt unter allgemeiner Zustimmung für ben überaus bankenswerten Vortrag.

* Eid verein. Die Eisbahn wird heute eröffnet werden; der scharfe Nordoftwind und die plötzlich eingetretene grimmige Kälte haben sehr nachteilig auf die Eisfläche ein-

ynlitifdie Tagesschau.

I Eine Erklärung Krupps.

Aus Anlaß der vomVorwärts" gegen den Geheimrat Krupp aitsgefprengten Verdächtigungen hat ber Justitiar Krupps, Assessor Korn, derKöln. Ztg> eine Erklärung übersandt, wonach in der Gemeinde Capri zwei Parteien bestehen, die bei den diesjährigen Erneuerungswahlen zur Kommunalv-rtretung den heftigsten Wablkampf führten. An Sr Spitze her Kommune steht der Besitzer des Hotels juififana, d«t in diesem Jahre mit seinen Kandidaten siegte 7. cch ben Hotelbesitzer wurde Krupps Person in ben Wahlkampf bineingezogen, insofern als her Wirt bie großen Woylthaten Krupps hervorhob und anfünbigte, baß beim Siege ber Gegenpartei Krupp der Insel fernbleiben unb > bann dessen Wohlthaten anfhören würden. Nach ihrer Tliebetlage hat die Gegenpartei das Interesse, ben ob» i siegenden Hotelbesitzer, der zugleich Vorsteher Capris ist, ; zu schädigen; nmn das zu erreichen und nm Krupp dauernd von Capri fern zu halten, wurden die niederträch- Itigften Beschuldigungen gegen Krupp ausge- ffrriut, i, dem dessen gelegentliches harmloses Zusammensein mit donigen und deutschen Bekannten in gemeinster Weise verdächtigt, sowie veranlaßt wurde, daß die b ortige sozialistische Zeitung dahingehende Artikel brachte. Äeheimrat Krupp hat alsbald die geeigneten Schritte bei ben dortigen Behörden unternommen. Außerdem sind einige Personen in Capri vorhanden, bie burch Krupps Aufenthalt in Capri sich insofern geschädigt fühlen, als . Kr"pp kleine Leute ihren Wucherhänden entriß. Krupp hat f niemals eine Villa in Capri besessen, sondern hat stets in oem vorgenannten Hotel gewohnt. Tie Erklärung schließt, ber Strafprozeß werde erweisen, daß hier verleumderische - Machenschaften vorliegen.

ihr diesen aus den Fingern gesogenen Fall aufzutischen; aber es führte zum Ziele. Sie fing an zu plaudern. Erst zögernd, aber durch mein sichtliches Interesse und meinen ruhigen Ernst gewonnen, bald ohne alle Scheu.Man kann da wirklich gesund werden!" sagte sie.Aber man muß den richtigen christlichen Glauben dazu haben. Der liebe Gott merkt bas gleich, ob man ihn hat ober nicht. Und wenn man ihn nicht hat, hilft er nicht. Ich kann doch nun schon wieder humpeln und vor sechs Wochen lag ich noch ganz fest. Richtig gelähmt auf ber linken Seite!" Ja, aber, wie machen denn bie Leute bas?" fragte ich. Sie flüsterte geheimnisvoll, beinahe feierlich:Sie beten mit uns!"Aus gutem Herzen unb reiner Nächstenliebe?" forschte ich,ober kostet bas etwas?"Natürlich kostet es was!" erklärte sie.Aber sie sehen sich ihre Leute an. Die Reichen müssen mehr bezahlen, als bie Armen! Ich habe ja so gut wie nichts. Darum brauche ich auch nur alle Woche einen Thaler mitzubringen!"Unb wie lange wird Ihre Kur dauern?"Die Dame meint ja, in fünf Monaten hat sie mich so weit!"Das wäre bann so an bie 60 Mark! Glauben Sie nicht, daß Sie für bas Geld auch ben Rat unb bie Hilfe eines berühmten Arztes in Anspruch nehmen könnten?" Sie sah mich kopfschüttelnd an.Aerzte können mir nicht helfen!" behauptete sie eigen­sinnig. Ich lenkte ab und erkundigte mich nach ben andern, die dort Hilfe suchten. Es war eine lauge Reihe. Tarnen ber Gesellschaft, höhere Militärs, auch Künstler, Handwerkersrauen, Kaufleute, alles war vertreten. Unb ieber mußte geloben, Stillschweigen zu bewahren.Wegen ber Wirkung?" meinte bas Mütterchen. Sie war eben über­zeugt von ber Wunberkraft ber Gesundbeterin. Hoffentlich hat ihr die Indiskretion mir gegenüber nicht ernstlich ge­schadet. Mein armer Tenor a. D., der noch keiner Menschenseele etwas verraten hat, sieht leider schlechter als je aus. Aber seine Zuversicht hält noch an. Ter Ma'or in Freienwalde ist auch erst nach einer längeren Zeit gesund geworden. Mau mutz die Kur nur konsequent bis zu Ende durchführen! Weiter ist von ihm nichts zu er­fahren. Es ist schabe um sein Geld! -Aber es erfüllte ihn doch für eine Weile wenigstens mit froher Hoffnung. Wer hat ben Mut, ihm biefe vor ber Zeit zu rauben?

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Nr. 275

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Gietzener Anzeiger

** General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Unb ähnlich wirb es in manchen anderen Fällen wohl auch sein! Miß Eddy in Chicago soll ein Vermögen von zwölf Millionen Mark zusammengebetet haben. Auch bie Unter­nehmerin in der Flottwellstraße wird einmal als Rentiere leben können. Die armen Narren werden ihr schon dazu verhelfen.

ImBerliner Theater" hatten wir unlängst eine Pre- miöre, die ihres Urbebers wegen schon bemerkenswert er­scheint. Es ist ein Wiener Handwerksmeister, ber zur Feder gegriffen und der Bühne ein Stück geliefert hat, das, von Emezlheiten abgesehen, eine hochdramatische Wirkung besitzt, unb beim Publikum wenigstens einen großen Erfolg zu verzeichnen hatte. Der Titel bieses Lolksschcm- spiels von Josef Werkmann lautetDer Kreuzweg­stürme r".Kreuz b i l b sturmer" wäre für uns Norb- beutsche beutlicher gewesen. Denn es ist ein Kreuzbild, von einer Bäuerin als Erfüllung eines Gelübbes geftiftet, bas ein alter, um Haus unb Hof gekommener Bauer eines Nachts in wilber Wut zerstört. Aber nicht er, sonbern sein ältester Sohn, bas Kinb seiner Magb, gerät in ben Verbacht, bie Unthat begangen zu haben, unb ber Sohn opfert sich für ben Alten, ber ihn nicht leiben mag, unb- wanbert für ihn ins Zuchthaus. Nachbern er bie Strafe1 abgebüßt hat unb baheirn nun keine Arbeit, keine Unter­kunft, nur Haß, Verachtung unb Ab scheu finbet, entschließt sich enblich ber alte Kegelhofer, eine ArtWurzelsepp", bie Wahrheit zu sagen. In einer packenben Wirtshausszene schleübert er sein Gestänbnis ben Törflern entgegen, unb hält mit ihnen, ihrem Hochmut, ihrem Geiz, ihrer Heu­chelei usw. Abrechnung. Mer ber Obrigkeit will er nicht in bie Haube fallen. Er stürzt sich, als man ihn ergreifen will, von einer Anhöhe über bem KrenAilb in eine Schlucht hinunter, unb tötet sich so. Die Berliner Kritik, hat bem armen Hanbwerksrneister viel am Zeuge geflickt, von Dilettantismus, Nachahmung usw. gesprochen, Anzengruber ins Treffen geführt unb "ben Beifall bes Publikums ironisch glfs'ert. Die Komäbien ber reifenben Theaterbörfler aus Oberbayern sinb auf keinen Fall besser als das Stück Werkmanns, ber wegen ben Schwierigkeiten, unter denen er sich doch sicherlich nur zu entwickeln

** Stiftung für das Realgymnasium. Durch gewirkt, und es hat dem Vorstand große Schwierigkeiten be­bte Munificcnz eines hiesigen Herrn, dessen Namen un- reitet, die Eisbahn in einen gebrauchsfähigen Zustand zu genannt bleiben soll, erhielt das hiesige Realgymnasium bringen. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, wird dieselbe eine wertvolle Zuwendung, einen De m o n st r a t i o n s - nunmehr versuchsweise auch abends von 79 Uhr bei def- apparat für Fu n k e n t el e g r a p h i e von der Gefell-' r .....

schäft für drahtlose Telegraphie, System Prof. Braun, Siemens L Halske, Berlin. Am vergangenen Mittwoch, nachmittag« 3 Uhr, wurde der Apparat vor einem geladenen Kreis von Damen und Herren im Lehrsaal bes physikalischen

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> ihnen bie Aulen ber höheren Schulen entzog, bie armen C pfertämmer biefer frommen Geschäftsleute kuriert hätte, ; ^ber befinbet sich in einem grausamen Irrtum. Die Tummheit ist nun einmal unsterblich, unb ber Betrieb ief)t flott weiter. Allerbings mit einem Aufgebot von Vor- iif(f)t, bie kaum noch ettoaS an bie Öffentlichkeit kommen lägt! Ein Zufall half mir zur Entbeckung eines ber Haupt­quartiere. Von meinen Bekannten machte einer feit Wochen Hon geheimnisvolle Anbeutungen über eine neue' Kur, iec er sich unterwerfe, um fein schwinbenbes Augenlicht trieb er zu erlangen. Ein Major in Freienwalbe hatte ihm -m Sommer bie nötigen Weisungen gegeben, unb ber arme '«heim, bet seine Stimme verloren hatte unb beshalb bmn Theater hatte Valet sagen müssen, war voll Zuver- üdit ber ihm neuerbings brohenben Blinbhert wenigstens m entgehen burch jene Methobe, über die er jeboch trotz iller Fragen nichts Weiteres verlauten ließ. Eines Taaes hM ich ihn über bie Potsbamer Straße hmnbern, bte ! Eiätzowstraße entlang, bis er in einem Hause ber Flott- Mlstraße verschwanb. Ich las bie Schilber neben ber önusthür. Tas eines Arztes war nicht darunter. Dort rin ich alsbald einen alten Herrn, an Krücken gehend, rauskommen, dem nati einer Weile em offenbar schwmb- /üHtiges Mädchen, und wieder noch einer Paule em altes, 'm einem Stocke mühsam humpelndes Mütterchen folgte. £e letztere versuchte ich auszuforschen:In bem Hanse ist wohl eine Klinik, liebe Frau?" Sie verneinte unb sah rnidj mißtrauisch an.Ich glaubte, weil ich Ichvn ver- [dtiebene Kranke habe herauskommen sehen!"Rem, nein, üer ist keine Klinik!"Mer boch wohl eine Heilanstalt oder etwas Aehnliches?" erkunbigtc ich mich unb erzählte cbnell von einem Krankheitsfall, ber unheilbar scheine, venn nick' noch ein Wunber geschähe. Es war verwerflich.