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31/go/o Hessen
8-6 Oberhessen
sie den Boden des Regierungs-Entwurfs verlasse. Das" Berl. Tagebl." warnt vor allzu großer Vertrauens- settgkeit, als fei der Taris schon gefallen. Irgend jemand müsse ja umsallen, die Frage sei nur: wer umsalle. Auf der Rechten des Reichstages scheine man zu hoffen, baß ein Werk, welches mit Bülow nicht zu stände komme, ohne ihn zu stände kommen werde. Die „Freis. Ztg." ist der Meinung, daß ein Fortwursteln mit der Zolltarif- Borlage nunmehr ebenso die Autorität der Regierung wie die des Reichstages schädige. Die Zolltarif-Vorlage müsse
4°/d Italien. Rente . . .
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156 C. Türken . . . .
Türkenlose......
4% Griech. Monopol.-Anl. 4'/,-6 äussere Argentiner
weiteres selbstverständlich, daß der AEchtSrM dte erhaltenen Tantiömen zurückzubezahlen habe. Laßt sich die Rentabilität des Unternehmens nachweisen, dann erübrigt sich auch ein Prozeß der Konkursmasse gegen den FiSkuS und die Gemeinde Seckenheim auf Rücke^tattung der zu viel bohlten^Steuern imd Abgaberi ern Prozeß, der im anderen Falle sedenfalls Aussicht geboten hülle, für die Konkursmasse noch einen erheblichen Betrag ku retten.
— Preußische Hypothekeu-Rktieu-Bauk. Wir verfehlen nicht, die Besitzer von Lertiftcaten in geringerem Betrage als Nom. McÄ 8000, nochmals daraus aufmerksam zu machen, ihre Lerti- sicate entweder durch Zukauf auf Nom. Mark 8000 zu ergänzen, oder dieselben zu verkaufen Die Lertificate, welche mit dem die Ausweisung der aus 80 Prozent deS Nennwertes herabgesetzten Viandbriese kennttich machenden Stempel versehen sein mutzen,
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Eugen flaufmann m belchulöigt. Tas zieser BeschBigung die von ihm tm' immer, entsprechend sprochen. - iß wegen Wider- ich! Mel in einer S-nchtvern-ar Berufung W J Bäcker und Land- . falschen Anschlll- 'in emtry lndern ein« W schuldigt. • *
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alsbald von der Regierung zurückgezogen werden. DU gestrige Erklärung Bülows mache allen Spekulationen der Rechten und des Zentrums aus die dritte Lesung ein Ende. Ter vorwärts" schreibt: Für die Opposition könne efl nach Lage der Tinge nur die eine Lösung geben: den. Kamps um die Gestaltung des Tarifs mit aller Nachhaltigkeit und Ernsthaftigkeit fortzuführen. Ter ^Lok.-Anz." will mit aller Bestimmtheit mittellen können, daß wegen bet Abstimmung to eher der Reichstag aufgelöst noch, die Regierungs-Vorlage zurückgezogen wer- den wird. Bei ruhiger Erwägung würden auch dre aufrichtigen Freunde der Landwirtschast erkennen, daß durch. Neuwahlen nicht ein ihren Wünschen mehr entgegenkom-» mender Reichstag zu erwarten ist.
London, 22. Okt. Gestern fand em großes Protest- Meeting gegen die Brüsieler Zuckerkonferenz statt. Die Bäcker und Konditoren beklagten sich über die neuen Zölle, welche vom englischen Volk schwer getragen werden würden.
Paris, 22. Okt. Gestern erfolgte in Sezlin ein großes Unglück. In der Destillerie des Abg. Delaune explodirte em Behälter. Der Besitzer wurde durch das Fenster geschleudert und erlitt tätliche Verletzungen. Ebenso erhiell ein Ingenieur schwere Brandwunden.
Saint Etienne, 21. Okt. 500 Ausständige be» gaben sich in die Kohlengruben von Eros und stürzten die mit Kohlen gefüllten Karren um. Sie behaupteten, den Grubenarbeitern sei von den Grubendirektoren gestattet, sich der Kohlen zu bemächtigen. Untersuchung ist eingeleitet.
Wien, 22.Okt. Das ofsiziöse .Fremdenblatt" legt der Niederlage, welche die deutsche Reichsregierung bei der gestrigen Abstimmung über den deutschen Zolltarif erlitten hat, keinen praktischen Wert bet, sondern ist der Ansicht, daß die Sieger sich durch die B stimmung nur selbst verurteilt und die Kriegskosten zu bezahl«» haben werden.
Graz, 22. Okt. Der Sohn Peter Roseggers, der Arzt Dr. Sepp Rosegger, ließ sein erstes Kind in der evangelischen Heilandskirche in Mürz-Zuschlag taufen.
Petersburg, 22. Okt. Oberst Maximoff, welcher wegen des Duells mit dem Fürsten Liechtenstein, wobei letzterer erschossen wurde, zu zwei Jahren Festung , verurteilt worden ist, wurde vom Zaren begnadigt.
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den vorläufig abgestempellen Stucken. Die Art und Weise, rote Staatsmann sich - später der definitive Umtausch der abgestempellen Stücke in die läßt und sein neuen 3proz. Titel erfolgt, wird iwch bekannt gemacht. Zur Ab- f stempelung ist jedes einzelne Stück zugelassen und keme Gruppen- _______v......w , . .. _
einreichung erforderlich. Wie die Besitzer zu bchcuweln sind, welche iiberaeuaen, daß sie gefährliche Bahnen emschlage, nicht der vorgeschriebenen Stückzahl von. je ^ Obligationen den S Boden des Regierungs-Entwurfs verlasse.
Umtausch s. Zt. vornehmen können, darüber schweben z. Zt. mitlwenn sie oeu kwucu . . » -----Ll=
der portugiesischen Regierung noch Verhandlungen, deren Resultat abgewartet werden muß. w ,
— Aktiengesellschaft für chemische Industrie, Rheiugau- Mannheim, tu Konkurs. Wie ber ,9L B. L. Z." mügeteilt wird, dürsten die Aktien der Gesellschaft, nachdem jetzt der Status vor- lieat, in diesen Tagen wieder in Berlin zur Notiz aelanaen. Der Kurs wird auf 10—12 Proz. geschätzt. Tie fallite Gesellschaft hat thatsächlich gewinnbringend gearbeitet, so daß auch die aus- aeschütteten Dividenden und die verteilten Tantiemen nichtzuUnrecht bezogen wurden. Es ist darum nicht jo ohne
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'Jubiläum, das am Sonntag Abend durch eine glänzend«- akade- mische Feier im „Saalbau" eingeleitet wurde und am Montag durch eme hervorragend schöne Aufführung deS „M i s s a fol e m- n i?' die richtige Weihe erhielt. Bei der Gründung deS Vereins bestand schon der heute noch in hohem Änsehen stehende GäcUien- verein, nichtsdestoweniger entwickelte sich der neue Oratorienverein unter Friedrich Wilhelm Rühls Leitung zu einer leistungsfähigen Kunstgemeinde, die bereits 1855 Beethovens geroallige.mltza so- lemniS" auszu^ühren vermochte. Rühl starb 1871, fein ycad)folger war Franz Friederich; 1876 übernahm JulruS ttmese, jetzt in Bayreuth, den Verein. Seit 1883 dirigiert ihn Prof. Bernhard Scholz, der Direktor des Dr. Hoch'schen Konservatoriums, unter dessen Leitung der Verein eine dkachten^erte kunstlmsche Leistungs-, x7nntllch machenden Stempel versehen sein 'müssen,
und °°n Sdiebia« Hin.--.
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en Ereignissen ersten Ranges, roertoolle Programme, die Mit-1
wirkuna erster Kunstkräfte und prachtvoUeZ' Marburg 22 Ctt/ Dr. Johannes Haller, bisher Assistent
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$ —OEinwechuug des neuen fürstlichen Theaters in Gera. (^b62^000^^^^ __ —
AuS Gera schreibt man: »Das neue fürstliche Theater wurde am Karlsruhe, 21. Okt. In Sachen Böthlingk erklärte sich SamStag in Gegeinvart des erbprinzlichen Paares eingeweiht. Es bie @rohh Staatsanwaltschaft außer Stande, gegen wurden .Iphigenie auf Tauris", Minna von Barnhelm (2-^Itt) I ^ente[ben vorgehen zu können, da die Eanos s aschr ift außer- und .Wallensteins Lager" aufgeführt. Ten von Ernst v. Wilden- L. & Badens, in Frankfurt a. M., erschienen ist und der bruch gedichteten Prolog sprach Theaterdirektor Kurtscholz. Ter ^Erfasser nur am Erscheinungsort strafrechtlich verfolgt werden Feier wohnten u. A. Generalintendant v. Ledebur-Schwerm, In- fanm Darauf hat das Erzbischöfliche Ordinariat den StrafaMrag tendant Freiherr v. Kageneck-Allenburg, Stadttheaterdirektor Atax bei ber Frankfurter Staatsanwaltschaft emgerelcht.
Stägemann und Geh. Hosrat Dr. Rudolf v- Gottschall-Leipz,g,
Dr. Paul Lindau, Grube, Haase und Barnay, Geh. Hofrat Wallot, HimeltE
E. v. Wildenbruch, Generalintendantv.Vigneau-Weimar bei. Das ^7; J-T, L
Gebäude hat über eine Allllion Alark gekostet. Meisterhaft ist die OriginaldraytmeldUNgeu deS Gtetzener Anzelger. Aufgabe, einen p r ä ch t i g e n K o nz e r t s a a l im Gebäude Berlin, 22. Ott- Wie sich die wettere Purlamenttv- mit unter jub ringen, ohne zu vielbebaute Flache zu er- Berhandluna der Zolltarif-Vorlage gestattet,
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tionSfurben im Zuschauerraume sind weiß mit golb und rot. durch eine Vertagung erfolgt, oder ob sich der Reichstag ------\ h"" - Ar. T mit anderen Beratungsstoffen beschäftigen wird, bxä die
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Ä=nern1 £ lie ÄaL A" meinen, man »nne Msstchten als
pelung behufs Annahme des Konversionsvorschlages einretchen r e ch t schlecht betrachten, man brauche sie aber n icht müssen. In Anbetracht der vielen Anfragen erscheint eS angebracht, als hoffnungslos anzuseben. Tas einzig Richttge für über die einzelnen Modalitäten, welche sich bei der Abstempelung ^e verbündeten Regierungen ei, die Flmte noch Nicht ins ber 8, 4 und 47, pdt Titels ergeben, das Nachstehende zu wieder^ Äorn ,u Zersen, sondern die dritte Lesung und Ostern abholen. Die Veränderungen, die durch das Gesetz vom 14. Mai Lie „Ttsch. TagesAtg." sagt, man könne Nicht
1902 für die portugiesische auswärtige Schuld emgesührt wurden, ^haupten, daß !>urch die neuerliche Erklärung des Reichs- bestehen darin, daß neben befjeren Sicherheiten sowie der bis- - - pv»? Klärung erfolgt sei. Das Blatt weist be»
± bXnrUÄ 'gestern vn Reichste die
L Juli 1902 ab. Tie Zusammenlegung findet derart statt, daß nationalliberalen Adgg. Sieg und v. ^e^i öermißt gegVn eingereichte alle Stucke neue 3 pEt. Obligationen zur Aus- habe. Tie „Staatsb- Ztg." hofft, daß letz! die Parteien, aabe gelangen. Jedoch bleiben die alten Stücke bis zur Fertig- bie aus dem Boden des Schutzes der natwnalen Mbett fiellung der neuen 3 vEt, Obligationen im Umlauf, werden aber s^heu, alles daran setzen werden, eine Verständigung mit emem die Zustimmung zur Konversion^ konstatierenden Regierung sobald als möglich KU erzielen, und
Stempel versehen. Die augenblickliche Manipulation bezieht sich <er Mtchsregierung eine geschlossene PHa»
nur auf die Abstempelung der Stucke und die damtt verbundene Bekämpfung der Gegn er des Schutz-
Herausmhlung von Zinsen und Supplements. Es ist hervor^u- l L S btetaL ^Lenn man das von der Regierung N'b-l?islt und°fw°? für" Äp^l, Mai'und Juni' bezüglich ^>er Ä-treidezölle D-rrg-b°ten- -Amchme dann
während die Zinsen für die Monate Juli, August und September sei sichere Gewähr vorhanden, daß an anderer Stelle des an den neuen Stücken haften, die, wie bereits oben erwähnt, mit Zolltarifes der Landwirtschaft wettere Konzeisianen gemacht Zülskauf vom L Juli 1902 versehen werden. Die abge- werden könnten. Nach Ansicht der „Natt-Ztg." giebt es stempelten alten Stücke können erst dann in neue Regierung jetzt nur eine Möglich kett und -war
Zproz. Titel umgetauscht werden, wenn solche druckferttg vorliegen, Lbfc&luft neuer Handelsverträge, über die ein anderer worüber immer noch einige Atonate vergchen werden, ^ur die entscheiden haben wird. Die „Voss. Ztg."
abgestempelten Stücke der allen Anle,Hemel ist eine ßefonberte »«Pttg Gärende'Mittettung, welche man gestern er-
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