Liebe, voll Eheglückes und stillen Friedens am häuSlicherr Herd — zur Pflicht der Gattin und der Mutter.
Es ist höchst bemerkenswert, daß Ibsen hi-r, so ganz gegen seine sonstige Art, zu einem Kompromiß mit einmal geschaffenen Lebensverhältnissen gelangt, daß er uns den versöhnenden Ausgleich eines gemachten Fehlers vorführt^ Ellida hat sich „akklimatisirt", und sie will vor allem ihrer Stieftochter Hilde, in deren Köpfchen eS auch nicht recht geheuer ist, eine gute und kluge Mutter sein. Aber was aus der kleinen Hilde später wird, die den schwindsüchtigen Lyngstrand so „spannend" findet, das erfahren wir aus dem »Baumeister Solneß", wo diese erwachsene Hilde mit ihren merkwürdigen Grillen eine so mörderische Rolle spielt.
Es steckt unleugbar Poesie in vielen Szenen dieses Jbsen'schen Dramas, dessen grausig phantastische Fabel durchtränkt ist von der eigenartig duftenden Naturpoesie des nordischen Sommers. Hier zeigt sich Ibsen als ein Heimat» künstlcr, der mit ganzer Seele im Mutterboden wurzelt. Die Gegner Ibsens hatten ihn unter die Realisten und wohl gar Naturalisten eingereiht. Die Kraft des Dichters, mit den einfachsten Mitteln die stärksten Wirkungen zu erzielen, schien denen ein gewisse? Recht zu geben, die sich mit seinen Werken nur oberflächlich beschäftigen. Sie brauchten allerdings nur seinen „Peer Gynt", seinen „Brand" zu lesen, um ihren Irrtum einzusehen. Aber es ist von jeher bequemer gewesen, zu schimpfen, als auf Grund gewissenhaften Sichversenkcns gerecht zu urteilen! „Ibsen", so sagt Karl Weitbrecht in seiner „Deutschen Litteraturgeschichte im 19. Jahrhundert" (Bd. Jl, S. 139, Leipzig, Göschen'sche Verlagsbuchhandlung, geb. 80 Pf.), „arbeitete der naturalistischen Wirklichkeitsbeschreiberei nach Zolas Art in die Hände." Der alte Gottschall spricht von der „Rohheit" Ibsens, und Wilh. Jordan meinte sogar noch ^aniio 1899 in seinen Gedichten „In Talar und Harnisch", daß Ibsen nicht zögerte, „kühn entschlossen durch Kot ans Ziel zu waten". Und doch ist in der „Frau vom Meer" der Symbolismus nicht nur auf den Dialog beschränkt, hier ist mit dem „Feinden Manne" eine ganze symbolische Figur eingefügt worden. Aber „diese Mischung von Mystik und spitzfindiger Dogmatik", wie Prof. Litzmann in seinem klugen
berühmten Stammbaume? Cnsü m der Domkirche zu Hildesheim anfertigen laffcn, um sie der Königin zu widmen. Der Kaiser hat zu den Kosten für die Tafel einen namhaften Beitrag gespendet. Die Deputation wird heute nach Schloß Stupinigi bei Turin, dem gegenwärtigen Aufenthalte der Königin, reisen, um daselbst das sinnige Geschenk im Beisein des deutschen Militärattaches zu überreichen.
Turin, 20. Nov. Heute ist eine Abordnung des in Marburg garni sanierenden Jägerbataillons Nr. 11 unter Führung des deutschen Militärattaches in Rom, Majors Chelius, hier eingetroffen. Tie Abordnung begiebt sich heute abend nach Schloß Stnpinigi, um die Königin- Mutter, welche Chef des Bataillons ist, zum Geburts- feste zu beglückwünschen.
Vermischtes.
* Flensbürg, 20. 9lob. Nach heute hier eingegangener Nachricht ertranken von dem hiesigen Tampfer „Wege" beim Anlandgehen der Kapitän und zwei Mann der Besatzung infolge Kenterns des Bootes bei Methil in Schottland.
*EinMörder unddessenOvfergesucht. Ter Berliner Kriminalpolizei ging eine Meldung zu, die im ersten Augenblick geeignet schien, das größte Aufsehen zu erregen, weil zwischen dem gemeldeten Vorgang und dem Konitzer Mord ein Zusammenhang zu bestehen schien. In Glatz wurden beim Ausschachten von Sand in einer dem Gutsbesitzer Tittrich gehörenden Sandgrube Teile eines menschlichen Körpers gefunden, der offenbar zerstückelt worden war. Es verbreitete sich darauf das Gerücht, daß die noch fehlenden Körperteile Ernst Winters gefunden worden seien. Tiefe Annahme ist jedoch durch die Sezierung der stark verwesten Körperteile widerlegt worden. Ter ärztliche Befund ergab, daß man es mit Leichenteilen eines Kindes zu thun habe. Tie Nachforsch^- ungen, wem das Kind gehörte, und wer sein Mörder sei, sind bisher vergeblich gewesen.
" Eisenbahnunfälle. Am 19. d. Mts. stieß ein von Mailand kommender Zug auf dem Bahnhof Mestre mit einem von Venedig kommenden Schnellzug zusammen. 5 Reisende und 6 Beamte wurden leicht verletzt. Beide Züge konnten nach kurzem Aufenthalt ihre Fahrt fortsetzen. — Wie die Münchener Blätter melden, waren bei dem Eisenbahn-Zusammenstoß auf der Station Schwarzenfeld 10 bayerische Reichstagsabgeordnete in Lebensgefahr. In dem v.-Zuge befanden sich auf dem Wege nach Berlin a. A. folgende Abgeordnete: Beck, Bachmeier, Frhr. v. Thünefeld, Lehemeier, Dr. Heim, Speck und Dr. Pichler. Ein Augenzeuge berichtet, daß sich die Abgg. Bachmeier und Lindner, die sich vor der Katastrophe in ihre CoupeS niedergelegt hatten, vom Lager herabgeschleudert wurden und leichte Verletzungen an Händen und Gesicht daoontrugen. Ein anderer Paffagier erlitt eine stark blutende tiefe Wunde. 5 Güterwagen wurden zertrümmert und übereinandergeschoben.
Zweites Blatt.
152. Jahrgang
FreitagSI.NovemberLSvS
Gietzener Anzeiger
" General-Anzeiger v
Ami§- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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ZUe Heutige Kummer umfaßt 10 Selten
Gießener SIMthcalcr
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Marburg, 20. Nov. Ein Geschenk an die Königin- fSittroe Margherita von Italien wird morgen eine Deputation dcS Jägerbataill ons Nr. 11 der hohen sstrau auS Anlaß ihre? an diesem Tage stattfindenden Listen Geburtstages überreichen. Wegen der Abstammung der Kö- migin, welche Chef deS genannten Bataillons ist, von der heiligen Elisabeth hat daS Bataillon eine anderthalb Meter h<»he und ein halb Meter breite Stammtafel durch den Maler Profcffor Hildebrandt-Berlin nach dem Muster des
Schon auf der Straße sah ich Lichtgefunkel Aus unfern Fenstern in den Schnee hinaus. Da draußen warS so frostig und so dunkel, Und nun — so hell, so wunderschön nt HauS! Noch trau ich meinen eignen Augen raum, Es ist mir wie ein wundersamer Trmim Voll Frühlingsglanz, ob's draußen stürmt und schneit, 's ist Weihnacht worden, sel'qe Weihnachtszeit.
sichtigen, tragen viel zum psychologischen Verständnis der Frau vom Meere bei. Nur wer die in dieses Gebiet gehörigen, halb pathologischen, jedenfalls nicht dem alltäglichen Leben angehörigen Erscheinungen kennt, findet sich ihr gegenüber zurecht. Das Problem selbst: wahre innere Freiheit ist nur zu erlangen auf Grund freier Selbstbestimmung und im Bewußtsein eigener Verantwortlichkeit, ist wohl eine der tiefsten psychologischen und zugleich sittlichen Fragen und hat namentlich für die Frauenseele Bedeutung. Hier aber scheint mir die künstlerische Antwort auf diese Frage nicht mit jener treffsicheren Naturnotwendigkeit auS den Voraussetzungen hervorzugehen, wie z. B. in Nora und in Rosmersholm.
Ellida ist aufgewachsen mit dem Blick auf das freie, unendliche Meer, und es lebt etwas Elementarisches in ihr; sie fühlt sich im Zusammenhang mit den Naturgewalten. Es ist, wie Rudolf v. Gottschall in seinen vergleichenden Studien „Zur Kritik des modernen Dramas" (Berlin 1900, Allg. Verein für deutsche Litteratur) nicht unrichtig sagt, etwas Aehnliches wie die Schwebereligion der Bettina. Sie hat ihren Mann auS Zweckmäßigkeitsgründen geheiratet, um eine gute Versorgung zu haben. Doch im innersten verbunden glaubt sie sich mit einem seltsamen Menschen, der sogar einen Mord auf seinem Gewißen hat. Aber es ist nicht Liebe, was sie an ihn bindet, sondern Entsetzen, das Grauenhafte an ihm, was sie abstößt und doch anzieht. Wie Senta an an den fliegenden Holländer, so denkt Ellida an diesen balladenhaften Seemann mit den Fischaugen. Die Landschaft des inneren Norwegens, in dem sie lebt, wirkt bedrückend auf sie, und die wilde Sehnfilcht nach dem Meere und dem Manne vom Meere, gepaart mit Gewissensangst, denn sie brach jenem die Treue, versetzen sie in einen Erregungszustand, der ihre Ehe mit dem braven Gatten in ihrem innersten Wesen zerstört. Doch das ZerstörungSwcrk wird, im Gegensatz zu „Nora", der der Gatte bis zum letzten Augenblick nahezu völlig verständnislos gegenübcrstcht, durch Mannesmilde und Manneseinsicht gehemmt. Ihr Gatte läßt ihr, in verständnisvollem Nachfühlen, freie Wahl, und diese führt sie fort von ziellosem Wünschen, von gespenster- haften Vergangenheitsträumen zu einem neuen Leben voller
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Der Wahrheitsucher. Ein Weihnachtssviel in 3 Abteilungen, von Therese K ö st l i n lin Darmstadt, früher Gießen). 35 ©.' 1902. Darmstadt, Ioh. Waitz. Das Weihnachtsspiel, an verschiedenen Orten, z. B. auch in Darmstadt, mit Erfolg aufgeführl („es schlug recht erfreulich ein", berichtet ein Freund), sei auch den Lesern des „Gieß. Anz." für Weihnachten empfohlen, Therese Köstlin, die Tochter von Professor H. A. R oft (in, dem bekannten Musikkundigen und Autor der tüchtigen Geschichte der Musik, eine Enkelin von Gerok, hat ihr dichterisches Talent schon oster littera- risch bekundet. Wir heben aus dem Büchlein nur einen VerS heraus:
Die Frau vom Meere*).
Schauspiel in 6 Akten von Henrik Ibsen.
Wir sahen im letzten Frühjahr von einem reisenden Berliner Ibsen-Ensemble, neben JbsenS Hedda Gabler, auch BosmerSholm, und vor wenigen Tagen bot uns die große Kunst der Sorma JbsenS Nora. Vielleicht noch größer als in Nora und Rosmersholm ist die Kunst, oder doch die Kunst- jeectigkeit, die Technik der psychologischen Analyse in der gestern in unserem sehr für Abwechslung sorgenden Stadttheater uns gebotenen „Frau vom Meere". Ulrik Brendel, der Hellseher am5 „Rosmersholm", hat ihr den Namen gegeben, indem er Rebekka einmal als „reizendes Meerweib" anredet. In der gipei Jahre nach Rosmersholm 1888 erschienenen Frau vom Meere steht vor uns eine Frauengestalt, die nicht jene fest u-mgrenzten Konturen hat wie Nora oder Rebekka. Der Tämon des MeereS mit seiner zügellosen Gewalt und seiner g-heimnisvollen Unergründlichkeit hat sich mit drückender, ungesunder Schwere auf diese Seele gelegt. Sie hat zu leiden unter einer Suggestion, von der sie sich mit Aufwand aller Willenskraft nicht lösen kann. Durch unsichtbare Fäden scheint fu verknüpft mit weit aus der Ferne wirkenden Mächten. Ane ins Abnorme, Krankhafte gesteigerte gespensterhafte Ein- biildungskraft, eine unter jeder Berührung erbebende Innerlichkeit untergräbt in ihr den Zusammenhang mit der Wirklichkeit. Es ist eine Unmasse feinster Züge, aber die Gestalt mll vor uns nicht recht lebendig werden. Wir haben stellen- iwife das Gefühl, als hörten wir den detaillierten Bericht eines Experimentators auf dem Gebiete des Hypnotismus, aC3 erhielten wir ein lebendiges Exempel zu einem Experi- nuntalvortrage über Hypnose, wie dem, der am Mittwoch im hufigen Kaufmännischen und Ortsgewerbeverein oon Herrn Leo Erichsen gehalten wurde. Die Einsichten j in. das Seelenleben, die derartige Vorträge zu geben beab-
•) Vgl. die große deutsche Jbfen-Ausgabe, herauSgegeben von Landes, Elias und Schlenther, Bd. Ylli. (Verlag von 2. Fischer iin Berlin.)
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Vslilische Tages schm.
Eia Bärenführer, der weiter kämpft.
Me der „Ostd. Rundschau" aus Pretoria geschrieben wird, setzen frühere Burghers unb namentlich Aufständische aus der Kvpkolonie den Kampf gegen England noch heute fort. Dor drei Wochen zählte das Kommando van Zeyl nur 80 Mann. Heute verfügt der kühne und gewandte RechtSgelehrte aus dem Torfe „Schweizer Reinecke" über 200 wo hlbewaffnete, entschlossene Leute, die Eisenbahnzüge in die Luft blasen und die Gegend zwischen der Kalahari und Vrijburg unsicher machen. ES wäre thöricht, große Hoffnungen an die Thatigkeit dieses Kommandos ziu knüpfen, das erst gefahrdrohend werden würde, wenn die britische Regierung durch Verweigerung weiterer Unterstützungen die Buren zwingen würde, sich jenen Verzweifelten anzuschließen, deren Vernichtung als gänzlich ausgeschlossen sogar von Engländern zugegeben wird. Während des Krieges zeichnete sich van Zeyl als einer der fähigsten Durenführer auS. Mit Tollte de Beer belagerte er monatelang Schweizer Reinecke und hätte nicht Oberst Chaumier genügend Lebensmittel gehabt, hätte die Uebergabe der Stadt erfolgen müssen. 2lls van Zeyl sich von General Telareh getrennt hatte, beunruhigte er fortgesetzt die britischen Posten um Vrijburg nund wurde von den Briten als ein Hartnäckiger und Lußerst unliebsamer Widersacher angesehen. Monatelang verging fast kein Tag, ohne daß der eine oder andere Posten durch sein Kommando aufgehoben wurde, trotz Mockhauslinien und Verhauen. Van Zeyl hat erklärt, nie die Waffen strecken zu wollen, und dass, wenn die Zeit gekommen sei, wo er nicht mehr fechten könne, er sich kn Langeberg einnisten wolle, und wenn auch dort seines Meidens mit Erfolg für seine Sache nicht mehr sei, er die Wüste Kalahari als Operationsbasis annehmen werde. Sein Kommando besteht durchweg aus Leuten, die nichts zu verlieren haben als das Leben, das sie alle so teuer als möglich zu verkaufen gedenken. Van Zeyel war früher Rechtsanwalt zu Kuruman und galt für einen der acschlcktesten Anwälte der Kolonie. Wiewohl gezwungen, Drille zu tragen, ist er ein unfehlbarer Schütze. Tabei besitzt er alle Eigenschaften für einen Truppenführer, ist (überaus beliebt in Griqualand und Betschuanaland und dürfte schon aus diesem Grunde noch eine zahlreiche Gefolgschaft für seine Sache finden.
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Kunst und Wissenschaft.
Darmstadt, 20. Nov. (Großh. Hoftheater.) Tiefer Tage wurde das als Sommerspiel vom Rhein betitelte Sck,auspiel „Schnapphähne" von Walter B l o e m, hier zum ersten Male aufgeführt. Tie Handlung des.Stückes spielt im Jahre 1273 auf der Falkenburg am Rhein, dem Sitze des Falkenburgers, eines Raubritters, in dessen Hände der Kölner Handelsherr Nettekoven fällt. Sein Sohn Georg macht durch Zufall die Bekanntschaft der Tochter des Raubritters, Hildgard, eines unbändigen, im- gezügelten Wildfanges, deren Trotz und Stolz seine Liebe entfacht. Um in ihrer Nähe sein zu können, läßt er sich von den Knechten des Falkenburgers gefangen nehmen, wobei er schwer verwundet wird. Tie Geschichte von der Zähmung des widerspenstigen Nitterfräuleins durch den jungen, mutigen Kaufmann aus Köln bildet den weiteren Inhalt des Stückes, in dem das Raubrittertum mit vielem Humor und historischem Verständnis geschildert wird. Auch die Sprache oes in gereimten Versen geschriebenen Stückes sucht sich durch Urwüchsigkeit, und Derbheit dem Geiste jener Zeit anzuvassen. Tie komischen Szenen sind auf den derb humoristischen Ton gestimmt. Der Erfolg des Stückes hängt von der Besetzung der schwer zu spielenden Rolle der „Hildegard" ab, mit der es steht und fällt. Sie wurde von Frl. Rull gespielt, während die des „Georg" durch Herrn Loehr vertreten war. Besonders lebhafter Beifall fand der dritte Akt, nach dem auch der Dichter hervorgerufenl wurde. Im ganzen fand das Stück recht beifällige Aufnahme^
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außer Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesftschea Landwirt du Siebener Familien» dlütter otermal tn der Woche betgelegL DotanonSdruck u. Verlag der Brühl 'jchen Untverl.-Buch- u.Stem- >rud<rei (Pteych Erben) Radaktiom ErvedUwa und Trueieret:
«chutfiratze 7. Ddresie tüt Tepeldjen: Anzeiger Gießen.
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vezagdpret», Monat! tch7bPi^ viert ed» jährlich Mk. 2^0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pi., durch dtePost Aik. 2.— viertel» jährl. auvichl. vestellg. Annahme oon Anzeige» für die TageSnuinmer biS^vormittag- 10 Uhr, ZeilenpreiS: lokal 12Pf^
auSwärtt 20 Psg, Ve rant wortlichi St den polit o. allgem. eil: P Wittko: füi „Stadt und Land" und .Genchtsfaal"; Curl Plato, für den An» zeigenteil: Han« Beck.
Wer flickt gern Wäsche ?
Niemand? Jede Hausfrau oder Mädchen wünscht sie möglichst lange zu erhalten, und trotzdem achten die Meisten nicht darauf, welche Waschmittel sie zum Waschen und Kochen ihrer Kleidungsstücke und Geräte verwenden, sondern lassen sich irgend ein Waschpulver rc., welches vielleicht stark schädliche Stoffe enthält, blos, weil es einen Pfennig billiger ist, als die bewährte Gioth's gemahlene Kernseife mit Salmiak und Terventin, aufdrängen. Gioth'S gemahlene Kernseife, für deren Unschädlichkeit der Fabrikant garantiert, und welche hohe Waschkraft besitzt, kostet per Packet 15 Psg. Fabrikant: I. Gioth, Hanau a. M. 1990


