Ausgabe 
21.11.1902 Erstes Blatt
 
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Vormittags

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Telephonischer Kursbericht«

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hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen.

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Maurer-, Zimmer-, Dach­decker- u. Schlosserarbeiten sollen auf dem Submissions­wege vergeben werden. Zeich­nungen, Arbeitsbeschreibungen pp. liegen in unserem Bureau zur Einsicht offen und können letztere, mit Angebotsvcrmerk

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(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

W. O. P. K. Ohne den Inhalt der betreffenden Statuten zu kennen ist es nicht möglich, Ihre Frage genau zr, beantworten.

6/, Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beicht.

7 Uhr: Die erste heil. Meffe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kom­munion.

8 Uhr: Die zweite heil. Meffe.

Als absolut erstklassig im Theehandel kann die Firma Meßmer gelten. Wegen seiner Gute und Billigkeit bei Hoch und Nieder beliebt, wird Meßmers Thee von Familie zu Familie weiter em-

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Sängers RydzenSki wurde eine 28jäHrige, Musik studierende Amerikanerin erschossen aufgcfunden. RydzenSki wurd» vorläufig in Hast genommen.

Toulon, 21. Nov. Der Kreuzer .Ducharla* ist nach Orun abgegangen. Die beiden KreuzerPothucm" und Chanzr)", die gegenwärtig auf der hiesigen Rhede liegen» sind bereit, jeden Augenblick dahin abzugehen.

Madrid, 21. Nov. Die gestrige KammersitzunA begann sehr stürmisch. Die Opposition trat der Regierung gegenüber sehr heftig auf, sodaß Sa gasta sich zurückziehen mußte. Der Präsident hob unter Protest die Sitzung auf.,

Barcelona, 21. Nov. Anläßlich des allgemeinen, Ausstandes in Lerida gingen bewaffnete Bürgergarden, und Kavallerie dorthin ab. Die Buchdrucker haben sich tzem Aufstand angeschlossen.

Belgrad, 21. Nov. Der Minister erklärte einem Journalisten, die neue Regierung stehe auf vollkommen verfassungsmäßigen Boden und werde sich auf keine Partei ausschließlich stützen. .

Orsowa, 21. Nov. Ein mit Arbeitern vollbesetzte-' Boot ist auf der Donau infolge eines LeckeS gesunken^ 30 Personen sind hierbei ertrunken, nur fünf konnten gerettet werden.

San Francisco, 21. Nov. Flüchtlinge aus Gua- te mala bestätigen die jüngsten Gerüchte über die vul­kanischen Au s b r ü ch e daselbst, Tie Indianer sind ganz besonders Opfer des Ausbruches geworden. Tausende derselben sind durch giftige Gase erstickt, andere durch brennende Lava und ausgeworfene Steine ge­tötet worden. Räuberbanden durchziehen das Land und ermorven die Flüchtigen, nachdem sie deren; Ansiedelungen ausgeplündert haben. Tie vulkanischen Aus> brüche sollen nicht von dem Vulkan Santa Maria, sonder«' von dem Vulkan Fasaioo erfolgt sein.

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, 9Ve Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2'/, Ubr: Christenlehre, darauf Andacht.

Müde des kng^. abgebrannt.

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Sozialisten, fo, po(b bringen englische mg. Der König fre'i! seinen Leibarzt, $ Sozialisten von je geordneter', oita» in Sie nicht iftdent bet /r>chen chelte hieraieÄ'tisch sehr, aber-Ä Men im Tien.'jl machen

Bekannlmachnng.

Der Voranschlag der Gemeinde Göbelnrod für 1903'04 liegt vom 24. d. MtS. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau dahier zur Einsicht der Interessen-

ObMjWe Gesellschaft für statur- «nd gtilknnbf. Nächste Slh»nq:

Montag, den 24. November 1902, abends 8 Nhr im Auditorium des physikalisch - chemischen Laboratoriums.

Tagesordnung:

Ertrag des Herrn Prof. Elbs:Neber künstlichen Indigo."

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Lueckborn für

abends 8 Nhr: Versammlung und Bibelbesprechung hn Konsirmaudensaal der JohanneSkirche.

Montag, den 24. November, abends 8 Uhr, Bibelstunde im Lonfirmandensaal der JohanneSkirche. Tert: Psalm 126.

Pfarrer Euler.

Nächstfolgenden Sonntag, am 1. Advent, nach allen GotteZ-- diensten: Sammlung für die Kirchenkasse.

Abendmahlsfeiern mit Beichte finden statt: Am 1. Advent für die LukaS- und die ^ohanneSqemeinde im Vormittagsgottes­dienst. Am 2. Advent für dieJohanneSgemeinde und am 3. Advent für die Luka sg em ein de, jedesmal im Abendgottes­dienst. Zu diesen Abendmahlsfeiern werden die Neukonfirmirten besonders eingeladen.

Die Pfarrer und Kirchenvorstände der vier Kirchen­gemeinden bitten ihre Gemeindeangehörigen, ihnen auch in diesem Jabre Gaben zur Ehristbescherung der Armen spenden zu wollen. Solche Gaben wolle man freundlichst den Pfarrern oder Kirchenvorstehern jeder Gemeinde übermitteln.

Katholische Gemeinde.

SamStag, den 22. November.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.

Sonntag, den 23. November:

Letzter Sonntag nach Pfingsten.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Lauter für das Jahr 1903/04 liegt vom 25. d. Mts. an acht Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier zur Einsicht der Inter­essenten offen.

Lauter, den 20. November 1902.

Großh. Bürgermeisterei Lauter.

Samstag, den 29. d. Mts., vormittags 10 Uhr, portofrei, verschlossen und mit ent­sprechender Aufschrift versehen bei uns abzugeben.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 19. Nov. 1902. Großb. Hochbauamt.

Neuling. 8099

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Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

26. Sonntag nach Trinitatis, den 23. November.

Totenfest.

Gottesdienst.

In der Stadtktrche.

Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Schellnemann.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde.

Pfarrer Scheunemann.

Nachmittags 6 Uhr: Liturgische Andacht.

Pfarrer Schlosser.

Dienstag den 25. November, vormittags 9zt Uhr: g^irr Feier des Geburtstags Sr. Kgl. Hoheit des GroßherzogS.

Vereinigter Militär- und Zivilgottesdienst.

Pfarrer Euler.

Donnerstag den 27. November, abends 8 Uhr, im unteren R onfirmandensaal, Kirchstraße 9: Bibelstunde. Mare. 2.

Sonntag den 80. November, als dem 1. Advent, wird im h»auptgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für Matthaus- und Markusgemeinde gemeinsam gehalten werden. Anmeldungen dazu nettben vorher bxi dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Weitere Abendmahlsfeiern sinden statt am 2. Advent im Mendgottesdienst für die Matthäusgemeinde, am 3. Advent im Mendgottesdienst für die Markusgerneinde. Zu beiden wird be- swnders die konfirmirte Jugend einqeladen.

In der JohanneSkirche.

Vormittags 9V? Uhr: Pfarrer Euler.

Dormtttags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler.

In der FrtedhosSkapelle.

Nachmittags 2 Uhr: Psarrassistent Vogt.

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Bekanntmachung.

Die diesjährige Fichten- und Tannen-Lamenernte im Netzener Stadtwald soll

Mittwoch den 26. November, vormittags 11 Uhr, brr Dürgerrneistereigebäude, Zimmer Nr. 15, öffentlich verwertet woirden. Die Großh. Bürgenneistereien der umliegenden Orte nrnrben ersticht, dies dorten bekannt machen zu laffen.

Gießen, am 20. November 1902. 8102

Großherzogliche ^ürae> meisteret Gießen.

Mecum.

Nentlte Mcllinnakn.

vriginaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeiger.

Berlin, 21. Nov. Der Arbeitsausschuß des deutschen Burenhilfsbundes trat zu einer Sitzung zusammen, welcher a»lch Delarey beiwohnte.

Straßburg, 21. Nov. Der Präsident des Direktoriums und Oberkonsistoriums der Kirche Augsburgischer Konfession Petri hat sich entschlossen, mit Rücksicht auf sein hohes Alter den Statthalter um Enthebung von seinem Posten zu er­suchen. Ter Statthalter hat infolgedessen diesen Posten dem derzeitigen Rektor der hiesigen Universität Dr. Mayer angeboten, um ihn von Leipzig abzuhalten. Dr. Mayer hat aber auf die Annahme verzichtet.

London, 21. Nov. Nach einem Telegramm aus Willemstad soll zwischen der deutschen Gesandt­schaft in Caracas und dem Präsidenten Castro mit Bezug auf den Besuch des deutschen KreuzersPanther ein Streit ausgebrochen sein. Turch diesen Konflikt sei die Spannung zwischen den beiden Ländern noch verschärft worben. Die Gesandtschaft soll, so heißt es in der Meldung weiter, angeblich von Berlin aus angewiesen worden sein, die Anmeldung deutscher Ent­schädigungs-Ansprüche einzusammeln, sobald die Macht des Präsidenten Castro wieder vollständig befestigt sei.

London, 21. Nov.Daily Mail" meldet aus Palta: Die Besorgnisse über den Gesundheitszustand des Zaren nehmen in seiner Umgebung zu. Die russischen Aerzte haben eine Consultation von hervorragenden fremden Specialisten für nervöse Krankheiten empfohlen.

Paris, 21. Nov. Einzelne Blätter behaupten, die Abfahrt der drei Kreuzer aus dem Touloner Hafen nach Marokko sei durch die Entsendung en g li s ch e r Sch i ff e nach den Marokkanischen Gewässern veranlaßt worden. Man befürchte, daß England in Marokko irgend welche geheime Pläne verfolge. Der Deputierte Pressenee richtete an Delcasss ein Schreiben, in dem er ihm mitteilt, daß mehrere tausend Armenier, die sich den Verfolgungen seitens der Kurden entziehen wollen, die Absicht haben, nach Persien auszuwandern. Telcasss möge diesen Plan beim Schah von Persien unterstützen und die Konsularagenten beauftragen, den Auswanderern zur Seite zu stehen. Pressenee regt in derAurore" eine öffentliche Geldsammlung zur Förderung dieses Projektes an, für welches ein Freund der Armenier 5000 Francs zur Verfügung gestellt hat.

Paris, 21. Nov. In der Wohnung des russischen

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l»nbe, seitdem die Züge her Bahn Grünberrr-Londorf-Lollar bis in «nseren Bahnhof hmeingeleitet werden. Wer aus dieser Gegend »ach Gießen kommen will, wird sich nicht durch den Weg vom Bahnhof zur Stadt abschrecken laffen, zumal der Nordbahn- Hos kaum näher an der Stadt liegen wird, als ler Südbahnhof auch. Aber angenommen, die Zahl der Jetzt durch den Omnibus auS der Rabenau hereinbeförderten Personen noürde sich verzehnfachen, so ist daS immer noch keine Verkehrs- Weigerung, die eine so erhebliche Ausgabe für den Stadtsäckel recht- lerttgen wurde.

Bleibt nur noch der erste Punkt. Seien wir doch aufrichtig: roer wird den Nordbahnhos, an dem die Schnellzüge nicht halten werden, benutzen? Zunächst doch nur der Nahverkehr nnb hierbei auch nur Reisende aus dein Beurk zwischen Marburger »tztraße, der östlichen Nordanlage und der Weser-Straße. Sodann hat man davon gesprochen, einen Teil deS Güterverkehrs dorthin zu leiten. Ja, ist eS denn nicht vollkommen gleichgültig, ob das «igene Fuhrwerk oder daS des Spediteurs nach dem Nodberg fährt, Der nach dem Güterbahnhof durch die fast gerade Verbindung Sßtein-StraßeNordaulageHamm-Straße? Hängt wirklich das Aufblühen de« Nordendes an der um 5 oder 10 Minuten geringeren Entfernung von einer nur unter bestimmten Voraussetzungen be­nutzbaren Haltestelle? Und wegen dieser etwaigen geringen Worteile, die nur einer ganz verschwindenden Minderheit Mifallen würden, sollte unsere Stadt so bedeutende Ausgaben über­nehmen, nod) dazu in einer Zeit, wo das Gleichgewicht des städti­schen Haushaltes so ungemein schwierig herzustellen ist? I

Aber weiter. Was wird denn nun die thatsächliche Folge der Einlage der Haltestelle sein? Ein kaum abzuschätzender Schaden für die gesamte Einwohnerschaft! Denn die Geländepreise, nicht mir in der unmittelbaren Nähe deS künftigen Nordbahnhofs, son­dern im ganzen Nordteil der Stadt, werden rapid in die Höbe peben, in dem Augenblick, in dem die Stadw-rwaltung die Errich- i mfl der Haltestelle beschließt: ja, sie haben es seit der letzten StadtoerordneteN'Sitzung bereits gethan. Den Bodenpreisen werden teie Mietpreise auf dem Fuße folgen. Sind aber in dem weniger elegant angesehenen Nordviertel die Mietpreise auf der Höhe der- innigen der übrigen Viertel angelangt, so werden begreiflicher Weise c*ie letzeren wiederum über die ersteren hiuauszukommen trachten. Dem Steigen der Boden- und Mietwerte endlich schließt sich nach einem eisernen Gesetz ein Steigen der Preise für alles ^urn Lebens- materhalt Notwendige unmittelbar an. Somit hätten die Grund- b esitzer allein, vor allem die des Nordoiertels, den Vorteil von her Haltestelle, während das übrige proNnnm vnlgns die Zeche be- j«hlen müßte. Deshalb fort mit dem NordbahnhofI Ein Ge­meinwesen ist nicht dafür da, zu Gunsten einer kleinen Minderheit durch künstliche Werte-Steigerung die Ge­samtheit zu schädigen.

Schließlich gibt es andere Mittel zurHebung^ des Nord- i nbe5, und von einem hat unser verehrter Herr Bürgermeister ge­legen! lief) gesprochen: das ist eine elektrische Straßenbahn. Wenn mnan die Kosten für die Haltestelle (Zinsen des Anlagekapitals und 8ietrieh8foften) mit dem Zuschuß vereinigt, den die Omnibus- Gesellschaft jährlich beansprucht, so erhält man eine Summe, die d as in den ersten Jahren sicher zu erwartende Defizit einer elek- tmschen Bahn, wenn nicht ganz, so doch nahezu, deckt. Dann aber icmrbe man einer solchen Verwendung städtischer Gelder auch bei Irbroieriger Finanzlage nur freudig zustimmen können, denn sie ge­schähe zu Nutz und Frommen der ganzen Stadt und nicht eines u nerheblidien Teiles.

offen.

Göbelnrod, den 19. November 1902.

Großherzogliche Bürgermeisterei Göbelnrod.

Damm. 8089

Queckborn, am 20. November 1902. Großherzogliche Bürgermeisterei Queckborn.

Schmidt. 8093

Die Lieferungs-Bedingungen: können auf dem VerwaltungS-- Büreau genannter Anstalt nach-- mittags von 35 Uhr ein* gesehen werden.

Offerten sind mit entsprechen­der Aufschrift versehen, ver­siegelt bis zum Eröffnungs­termin Donnerstag, den 27. November 1902 mittags 12 Uhr dahier einzureichen.

Zuschlag erfolgt bis zum 2. Dezember 1902.

Gießen, den 21. Nov. 1902. Großh. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken.

05222] Mädchen empfiehlt sich im Nähen in und außer dem Hause. Kirchstraße 13, H.

Submission.

Die Füllung des Eiskeller- in den neuen Kliniken ht Gießen soll auf dem öffent­lichen SubmissionZwege ver-^