an Houtens
_J Leicht löslich H leicht verdaulichfr***^
Coursbericht lion Joseph Herz, Bankgeschäft, Gießen, Neuenbäuen 41.
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Course vom
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11./12.I
18./12.
11./12. |18./12. 2o
11./12. 18./12.
11./12.
18. 12.
<r>
11. 12.I18./12.
1L/12.
18./12.
Staütspopicrc.
1
Türken Lit. B.
56.50
56.50 4
Wiener 1902 .
101.10
101.30
Gelsnkirch.Brgw
174.9o! 175.10
4
Preuß. Ccnttal-
4
Wladikawk 95
99.20
Deutsche.
1
do. „ C.
81.6u h
Buenos-Aires .
40.-
Harpener „
167.20 166.50
Boden . . .
102.90
102.90
steuerfr. . .
sx
101.90
102 10
1
do. „ D.
28.40
28.25 1*/,
do.....
—— ——
Hibernia „
175.45 175.10
4
Westdeutsche. .
102.20
102.20
5
Anatolier . .
103.15
103.10
D. RcichS.-Anl
4
Ung. Goldrente
101.75
JO 1.20
Slanderhrl. Anl.
Uaura „
203.25 206.-
37»
do.....
96.20
96.20
3
Salon.-Monast.
63.10
63.50
3
do.....
90.95
91.40
1
do. StaatSrcnte
98.50
98.55
Härder ,
101.50 192.-
4
Preuß. Hypoth.»
Att.-Lk. abg..
3M
Prcuß. ConsolS
101.65
101.85
3X
deSgl. . . .
—.—
91.35 4
SolmS-Brauuf.
__
Ilse
180.50 182.—
98.65
98.90
Lose
3
do.....
90.95
91.55
5
Argem, v. 1887
—— -
—3V,
do.....
Phönix
113.50 115.90
m Prozenten.
4
3*
Badische. . . do. ... .
105.65
100.60
105.60
100.80
4^ 4
do. Gold d.1888
do. äuß. v. 1897
78.50
71.70
77.90 3-
71.75
Nsenb.-Birflein.
98.30
98*50
^oesch Stahl . SchalkerGruben
139.50 140.—
322—__
Eisenb.-priortt.
4
«ad. Thlr. 100
146.70
157*60
—
111.10 136 30
48 10
135L0
4 3X 4 3X 3
3X 3K 3X
Bayer. bl.
do.....
Hess. St.-CbL . do.....
do.....
Württemberg. .
Bremen v. 1899
Hambg. v. 1899
105.35
100.70
105.60
100.75
89.- 100.60 100.—
105.30
100.35
105.49
100.45
89.3U
100.60
100 —
5
4%
5
3
Chile Gold-Anl.
Chinesen. . .
do.....
do.....
Mexicaner
Serie 1—4 .
Mexicaner v. 99 do.....
87.50
103.90
38.90
90.70
38.50
99.60
24.80
88.-
104.—
99.90
91.50 D
38.75 :
99.90 ‘
25.50
Vank-Aklien.
ReichSbank . .
Berg.-Märkische
Bank . . .
Berliner Bank.
Berliner HdlSg.
Darmstädier Bk. Deutsche Bk. .
154.-
88.90
156.66
136.-
210.90
152.50
89*70
156.75
134.50
210.80
4
3'/-
Magdeburger
Bergwerk. .
BuderuS. . .
Pfandbriefe.
Frankf.Hypotbk.
Serie 14
do. Srne 15
102.60
103.-
100.80
96.40
103.20
103.-
100.80
96.50
1
1
4
1
5
5
Tux-Bodenbach von 1891. .
Eüsab. ftenerfr. Franz Joseph Kaschau-Oderbg. Oesterr. 'Jiorb- westbahn B. . do. Südbahn
99.50
101.60
100.40
99.30
109.-
99*20
100*70
109.—
4
3 Vs
3V.
3 Vs
3
4
Bayer. Tblr.100 Gothaer Präm.-
Psdbr. I. . . do. II. . .
Cöln-Mindener Madrider . . Memgr. Präm.- Pfdbr. Thlr. 100... .
159.—
—-—
136*45
48.30
136.20
AuSl indische.
Provinz- und
8
1
DiSconto-Ges. .
Dresdner Bk. .
188.40
143.20
188.75
143-
4
Frkf.Hvp.-Cred.-
Verein 1905.
101.40
101.40
4
(Lomb.) do.....
104.40
89.80
104.20
89.75
4
Oesterr. v. 1860 do. D. 1 < >
152.35
152.30
4 Vs
6
4
4
BoSmer . . .
Griech. E.B. von
1890 . . .
Gnech. Mönop.
Italiener Rente
100.40
40.50
44.60
103.25
100.30
40.60
44 60
103.50
3« 3^
4
3M
Rädte-Anleihe.
Obcrhcffen . .
Starkenburger.
Rhernprovinz . do.....
99.80
99.60
103.90
100.10
3
99.84 '
99.80 3 4
103.9<i
100.20
Rational-Bk. . Schaffhsr. Bkv.. Oest. Ered.-Akt.
öndnstrie -Aktten
115.50
114.75
210.70
116.90
114 80
212.--
do. 1906.
do. tilgbare Frkf. Landwtsch. Hamburger Hy-
potheken-Bcmk
Ser. 141-250
96.20
96.30
98.50
100.—
96.20
96.30
98.40
100.-
3
3
4
do.....
Raab-Oedenbg.
Ebs. . . .
Rudolsbahn. .
63.10
72.-
100.45
63.10
72.-
100.60
3
Oldenb.Thlr.40
Türk. FrS. 400
Unverzinsliche pr. Stück u. Mk.
130*25
121.45
129.60
121.-
8
do.....
—.—
70.30
4
Gießener. .
103.25
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Mainz.Brancrei
279.—
279.-
4
do. unkündbar
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Jtal. staatl. gar.
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ÄnSbacher fL 7
64.—
SV.
Oester.ivilberrtt
101.40
171.—
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do.....
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20
Farbw. Höchst.
359-
357.-
bis 1910
102.75
102.75
AugSdurq. st. 7.
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Oester. Goldrie.
102.95
102.80
3K
Frankfurter. .
99.90
99.90 10
do. GricSheim
202.20
73.55
221.40 31/
do. Serie 46
70*50
Brschw.Thlr.20
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134.80
4X
Portug. Staat.
49.10
49.60
4
Tarmstadter
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Elcktt.Lahmcyer
71.70
bis 190.
95,05
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4
Sard. Sec. st fr.
FiNNldr.Thlr.10
Mailand FrS.45
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4
do.....
31.10
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98.70 —
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77.10
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101 60
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98.—
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Mainzer. . .
98.80
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95.70
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4
Rumän. v. 1890
85.90
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4
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Oesterr. st. 100
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Gold-Russen v.
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96.40
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96.75
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do. XI. 1911er
99.70
99.70
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---
30.90
Drillkasten der Redaktion.
(Anonyme Aufrageu bleiben unberücksichtigt.)
M. Selbswerständlich kann ein Dampfer auch Barktakelage führen, wir erinnern nur an unsere Schulschiffe, die heute fast durchgehends mit Barklakelaae versehen sind. Auch viele Privat- und Handelsdampfer führen Barklaketage, speziell diejenigen, die längere Zell im Passat zu fahren gezwungen sind. Besten Tank im übrigen 1
iveftrllungen zu machen, Mt fast ausnahmslos effettmert wurden. Keiner derselben wird aber einen Pfennig zu sehen bekommen, da sie eS vorgezogen hat, nachdem sie vorher noch den Oberkellner angepumpt hatte, zu verschwinden.
Marburg, Ist. Dez. Zu dem trächtlichen Radau, der sich kürzlich hier abspielte, schreibt man der „Oberh. ZtA." aus Studentenkreisen:
In der Nacht vom Sonntag den 14. auf Mrmtay den 16. d. M. haben such in unserer Stadt Vorgänge ereignet, über die bereits in diesem Blatte und in auswärtigen Zeitungen berichtet worden ist. Um der zum Teil ungenauen, zum Teit falschen Darstellung entgeaenzutreten, wollen wir die Vorgänge im folgenden darstellen:
L Beruht der Turnerschaft Philippina.
Einer augenblicklichen Anregung folgend, marschierten fn der Nacht vom 14. zum 15. d. M. um ca. liy2 Uhr einige Studenten auf den Markt, wo sie ein kleines Liedchen fangen, einen Salamander rieben, und andere derartige harmlose Scherze veranstalteten. Dies wurde jedoch von der Polizei sehr übel ausgenommen. Einer der grren, der sich mittlerweile aus den Marktbrunnen ge- kt hatte, wurde von dem Polizeibeamten, obschon er } in keiner Weise wehrte, und bereit war, seinen Namen anzugeben, in höchst unsanfter Weise auf die Wache gebracht. Andere, die, um seine Schuldlosigkeit zu beweisen, zur Wache folgen wollten, wurden schroff zurückgewiesen. Mieder andere, die das furchtbare Verbrechen begangen hatten, einen Stein vor die Ralhausthüre zu tragen, wurden ebenfalls gewaltsam aus die Mache transportiert, obschon sie ebenfalls sich bereit erklärt hatten, freiwillig zu folgen und ihre Namen anzugeben. In kurzer Zeit füllte sich die Wachstube mit sistierten Studenten, die ca. eine Stunde dort sestgehalten wurden. Die Behandlung ließ ebenfalls zu wünschen übrig. (Der nächste Satz ist von uns gestrichen aus preßgesetzlichen Gründen. Die Red. der ,-Oberh. Ztg.") Diese Situation dauerte solange, bis der Herr Polizeikommissar erschien und bie sistierten Herren ohne Verhör entließ. (Desgl. D Red. der „O- Ztg.")
2. Bericht der Burschenschaft Germania.
Einige Marburger Studenten, Angehörige der Turner- Ichall Phllippina waren sistiert worden. Zwei andere, Angehörige der Burschenschaft Germania, die hiervon wußten, verbarrikadierten, während jene sich im Nachtlokal befanden, mit ca. 20 Ziegelsteinen vom Rathausumbau, die Rathaustür. (Ein schon oft ausgeführter Studentenulk), und verließen darauf mit den inzwischen Entlassenen den Marktplatz. Mittlerweile hatte sich eine Anzahl junger Leuete, größtenteils Nichtstudenten, in der Nähe versammelt, die einen der beim Aufschichten der Steine beteiligten Herrn der Polizei denunzierten. Zwei Schutzleute verfolgten nun den Herrn und erreichten ihn in der Marktgasse. Obgleich er der Aufforderung seinen Namen zu nennen, sofort nachkam, sich auch bereit erklärte, zur Wache zu folgen, wurde oer Herr von den Schutzleuten gepackt und gewaltsam zum Rathaus zurückgesührt und gefesselt. Tie Kette wurde so angedreht, daß sie eine starke Verletzung des Handgelenks herbeiführte, wie am nächsten Tage ärztlicherseits tonstatiert wurde. (Der nächste .Satz wurde von der Redaktion der JD. Ztg." aus preßgesetzlichen Gründen gestrichen.) Mit Stößen wurde er in bad Nachtlokal befördert.
Tas Bekanntwerden dieser Vorfälle verursachte eine begreifliche Erregung und führte zu den in den Zeitungen besprochenen Ansammlungen. Jeglicher positiven Unterlage entbehrt das Gerücht, daß der Auflauf eine von der Studentenschaft vorher verabredete Kundgebung gewesen sei. (Unterschrift.)
Die JD. Ztg." bemerkt hiezu, daß die Redaktion in dem vorliegenden Eingeicmdt einige Sätze gestrichen hat, die Behauptungen enthielten, welche sie weder nachprüsen könnte noch wollte. Sie enthielte sich jeden Urteils bis das Ergebnis der Gerichtsverhandlung vorliege.
!1 Wiesbaden, 19. Dez. Die Stadt Miltenberg hat bie Lieferung und Ausführung der umfangreichen elektrischen Zentrale für Licht und Äraftabgabe der Elektrizitäts- Alliengejellschaft vormals C. Buchner, Wiesbaden, übertragen. Als Betriebskraft ist eine große Saug-Generator- Gas anlage vorgesehen.
Gerichtssaal.
verltte, 19. Dez. In dem Brandt'fchen Millionen- Prozeß lautet das Urteil gemäß dem Anträge deS Staatsanwalts gegen den Angeklagten Bethke auf 1V, Jahre Gefängnis, gegen den Angeklagten Brandt auf 2 Jahre Gefängnis.
Köln a. Rh., 19. Dez. Der Inhaber eines Kölner Bankgeschäftes, Ferdinand Theis, wurde von der Strafkammer wegen Betruges in 62 Fällen zu 2»/, Jahren Gefängnis verurteilt. Theis hatte das Bankgeschäft, worin er h-üher als Buchhalter thätig war, trotz eines Fehlbetrages von 87 800 Mk. käuflich erworben und die Betrügereien verübt, um das Geschäft über Waffer zu halten.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
— Meininger 7-fL-Lose. Die nächste Ziehung srnüet am 2. Januar 1903 statt.
— 6 480 000 Mk. 4proz. Anleihescheine derStadt Helsingfors von 1902 wurden heute zum Handel und zur Notiz an der Berliner Börse -ugelassen.
— Brauerei Germania, A.-G. Berlin. Tie heutige Generalversammlung genehmigte einstimmig den Abschluß pro 1901 02 und setzte bie sofort zahlbare Dividende auf ö Proz. fest.
— In der vorgestern abgehaltenen Ltadwerordneten-Sitznng der Stadt Remscheid wurde die Ausnahme einer Aiüeihe in Höhe von 4140 000 Alk. beschlossen.
— Attienbrauerei Erlangen, vorm. Gebr. Reif. Tie ordentliche Generalversammlung sindet am 9. Januar 1903 in Erlangen statt.
— Mailänder 45-Lire-Lofe. Die nächste Ziehung ftndet am 2. Januar 1903 statt.
Petroleum. Bei unverändert gebliebener ossizieller Notierung behalten wir andauernd eine feste 'Marktlage, die vielleicht zu weiteren Preiserhöhungen führen dürfte.
Tabak. Während der Betriebswoche war das Geschäft im All^inemen sehr ruhig. In Altenheim wurden bis jetzt einige hundert Zentner zu Mr. 28—26 verkauft. Man glaubt, daß die Preise weiter nachgeben werden, weswegen der Handel mit dem Einkäufe sich auch nicht beeilt. Nach uns zugegangener Nachricht soll im Bühlerthal (Scherzheim) etwas zu 30 'Mk. verkauft worden sein, Bestätigung bleibt jedoch abzuwarten. In alten Tabaken ist es ruhig und fanden nur geringe Umsätze statt. In Rücksicht au> die Qualität der neuen Ernte halten die Händler fest an Preisen. Die Herbst- und Gunditabake schlagen sich in der ersten Fermen- tation gut herum, doch muß man, um ein richtiges Urteil sich bilden zu können, die vollstäitdige Beendigung der ersten Fermentation noch abwarten. Jii losen psälzer Rippen geschäftslos, lose seine Alk. 9—10, gebündelte Mk. 11.50—12.
Allöjllg «LS bin LIkLbksamloreMttü b:i 3iaM Mehrn.
Aufgebote.
Am 13. Dez. Anton Koch. Restaurateur dahier mit Katharine Anna Hollinghaus in Wiesbaden. Am 15. Dez. Johann Heinrich Boß, Fuhrmann dahier mit Luise Deutsch hierjelbst. August Jöckel, Spediteur in Grünberg mit Marie Karolme Sohn, geb. Ranft dahier. Franz Ernst, Zuschneider dahier nut Emilie Anna Markus in Forst. Am 18. Dez. Karl Ludwig Philipp Müller, Kaufmann dahier mit Phillppine Auguste Kohlermann Hierselbst. 9lm 19. Dez. Adam Becker, Schneider dahier mit Luise 'Mathilde Müller Hierselbst.
Eheschließungen.
Am 13. Dez. Heinrich Friedrich Witzel, Fabrikarbeiter in Langen mit Elisabethe Karoline Haun dahier.
Geborene.
Am 8. Dez. Dem Lagerarbeiter Heinrich Lemberger ein Sohn, Heinrich Adolf. Am 9. Dez. Dem Zigarrenarbeiter Heinrich Grebe eine Tochter, Luise Georgine. Am 10. Dez. Dem Brauer Michael Freimuth zwei Sohne, Gastav Karl und Friedrich Willy. Am 11. Dez. Dem Schneider Friedrich Siever em Sohn. Am 12. Dez. Dem Bureaubeamten Fritz Niggl eine Tochter, Emilie Johanna Else Margarethe. Am 13. Dez. Dem Bahnarbeiter Andreas Becker ein Sohn, Friedrich. Dem Schlosser Johann Wilhelm Rinn ein Sohn, Karl Wilhelm. Am 15. Dez. Dem Former Wilhelm Fuchs eine Tochter, Elise Auguste. Am 16. Dez. Dem Bäcker Johann Michael Kreßmann ein Sohn, Wilhelm Lorenz. Am 17. Dez. Dem Wagnermeister Heinrich Spies eine Tochter. ■
Gestorbene.
Am 13. Dez. Johann Peter Sahlfeld, 67 Jahre alt, Hoch- bauaufseher dahier. Am 14. Dez. Karl Bieler, 13 Jahre alt, Sohn des Kaufmanns Karl Bieler dahier. Erna Elsenbach, 1 Monat all, Tochter des Tienstmaims Kaspar Eisenbach dahier. Elise Ruhl, geb. Klein, 32 Jahre alt, Ehefrau des Kaufmanns Heinrich Ruhl dahier. Am 18. Dez. Wilhelm Döring, 49 Jahre alt, Schriftsetzer dahier.
Gingrsandü
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt Die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Erklärung I
Der Unterzeichnete weist hiermit die in dem Eingesandt vom 15. ds. Mts. im Gießener Anzeiger gegen ihn erhobene Anschuldigung als durchaus unwahr zurück, und wird gegen den Einsender des Eingesandt gerichtlich Vorgehen.
Weickartshain, 18. Dez. 1902. L. Stendal,
Großh. Forstwart.
Landwirtschaft.
p. Grüuberg, 18. Tez. Als Merkwürdigkeit wird un« tr> geteilt: Aus dem Zuchtviehhof Bmg ist, trotzdem feit 16 Jahren nur reines Vogelsberger Vieh gezüchtet wurde, em gefleckte« Kalb geboren worden.
iDödjrntlidit stkbkrLchtdkl Todesfälle m der ZtM Siehe».
50. Woche. Vom 7. Dezember bis 13. Dezember 1902.
^Einwohnerzahl: angenommen zu 26 400 (inkl. 1600 'Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 20,08, nach Abzug von 7 Ortsfremden: 6,Ö2Va>.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene:
im
vom
Tuberkulose der
1. Lebensjahr: 2.-
-15. Iah,
Lungen
Kl)
1 (1)
—
—
Lungenentzündung
1(1)
1 (1)
—
—
9iierenentzündung
1 (1)
1 (1)
—
__
Gefäßerkrankung
1
1
—
_
Lebensjchwäche
3(3)
—
3 (3)
—
Dlasern
1
——
1
Verunglückung
2(1)
2 (1)
—
Summa:
10 (7)
6 (4)
8 (3)
1
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aut von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Dezember
Wetter
4- 5,2'6.
4- 1,8* C.
4
6
Höchte Temperatur
Niedrigste ,
Regen Sternh.Hünm> Regen
am 18.—19. Dezember , 18—19.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
^Relative
Feuchtigkeit
Windrichttmc
19.
2«
747,6
+ 3,4
4,7
80
NW.
19.
9”
751,5
+ 2,3
4,8
87
NW.
20.
751,2
+ 1,6
4,8
95
8W.
Der Grund, weshalb der Konsum in Punsch essenzen in den letzten Jahren im Großen und Ganzen etwas nachgelassen Hal, ist der, daß gewiffenlose Fabrikanten zu wenig Sorgfalt bei der Herstellung der Punschessenzen verwenden — gewiffenlos deshalb, weil man durch Verwendung van minderwertigen Ingredienzien mä: nur einen sehr ordinären Punsch erhält, sondern auch die üaraue bergestellle Bowle außerordentlich wenig Anspruch aus Bekömmlich- feit machen kann. Da sich nun die Firma Fritz Scheller Söhne in Homburg v. d. H. bei der Herstellung ihrer Punschessenzen mchl allein von dem Gedanken leiten läßt, ein allersemsteS Produkt zu erzeugen, sondern nicht minder von der Annahme, daß eS auch ein Publikum giebt, das selbst an einem, einer Punschbowle folgenden Morgen aus einen klaren Kopf reflektiert, so suche man sich eine höchst aromatische und äußerst wohlbekömmliche ylakte Schellers Punschessenz zu erstehen, die in allen feineren einschlaqi- gen Geschäften zu haben ist; daselbst sind auch, damit sich das Pu- blikum vor Einkauf von der ELualität Überzeugen kann, Grali>- Probefläschchen erhältlich. 3612
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