Ausgabe 
20.8.1902 Zweites Blatt
 
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Verlaus eines Monats wird man die Besprengung zum

Unioerjitäls Nachrichten.

München ernannt und

gestorben.

Vermischtes

sollen im , . ,

treulich, daß diese ausgezeichnete Kraft der Universität München erhallen bleibt* Der legte Satz ist etwas sehr Ungewöhnliches bei offiziösen Auslassungen. Die Sache faim im nächsten Budgetland­tag (Ende 1903) zu scharfen Debatten führen.

der Ermordung der Pflanzersfrau Wolfs und ihres Kindes schuldige Eingeborenenstamm vollständig ver-

Berlin, 19. Aug. Auf dem Anhalter Bahnhofe haben internationale Juwelendiebe reiche Beute ge­macht. Sie hatten es vorwiegend auf Handtaschen abge­sehen, in denen sich teils bares Geld, teils Juwelen oder Schmucksachen von bedeutendem Worte befanden.

* Dem antisemitischen Grafen Pückler hat man herausgerechnet, daß seine J-rau die Enkelin des sehr reichen, aber jüdischem Rhedcreibesitzers Slomarrn in

Hamburg ist.

* Ein Anzeigen-Tuell fand kürzlich in Neuhaus

-Deinen Namen borgt: denn Dir borgt ja selbst niemand» etwas. Frau Marie Lmnstock, z. Zt. Dingwörden."

* Petroleum als Staubhind erungs« mittet Bor einiger Zeit ging durch die technischen Zeit­schriften die interessante Meldung, daß man in Amerika Versuche mtt Petroleumbesprengung der Chausseen behufs Reduzierung der Staubentwicklung gemacht habe. Diese Versuche sind nun in Frankreich, dem Dorado des Auto- mobilismus, mit großem Eifer fortgesetzt werden. Be­sonders ist es Henri Deutsch de la Mcurche, ein ebenso großer Automobilist wie Förderer der Luftschifffahrt, der sich eingehende Versuche mit Petroleumbesprengung^hat angelegen sein lassen. So hat er, wie wir der naturwissen­schaftlichen Zeitschrift ,La Nature" entnehmen, auf der Landstraße von Quarante-Sous nach Hennemont eine- Strecke von 750 Meter mit Erdöl besprengen lassen. Nach

Aus §tuiit und Land.

Gießen, den 20. August 1902.

* Hessisch e Landeskreditkasse. Die haupt­sächlichsten Bestimmungen des demnächst in Kraft tretenden

nichtet worden ist; 2 27 Eingeborene verloren an­geblich durch die Strafexpeditiou ihr Leben.

Sport.

Der Frankfurter Automobilclub veranstaltet nm 31. Aug. auf der Rennbahn des Frantfutter Rennklubs ein Aulomobil- Jttn.ii lu.

Gesetzes über die Errcchtu ng einer Landeskredit­kasse lassen sich wie wir im Anschuß an unsere ftüheren Berutfte mitteilen wollen, dahin zusammenfassen:Die Landeskreditkasse gewahrt im Falle des Bedürfnisses die darlehensweise Leistung solcher Geldmittel, welch zum Schutze gegen Ucberschwemmungen, zur Be- und Entwasse-, rung von Grundstücken, ferner zu dem in dem Gesetz die Bach | an der Oste statt. Es erschienen die beiden folgenden An- und die nicht ständig fließenden Gewässer, sowie in dem zeigen: ,Mamung! Ich warne hiermit jeden, meiner Frau Gesetz über die "Feldbereinigung bezeichneten Zwecken oder auf meinen Namen zu borgen, da ich für die Schulden zu Aufforstungen verwendet werden sollen. Ferner ist diel meiner Frau nicht hafte. Ziegler Wilhelm Hunstock, z. Zt. Landeskreditkafse. soweit ihre Mittel es gestalten, zur Her Ziegelei Ahlf u. v. Heyn, Bülkau."Erwiderung! Lieber von Darlow erwächttgt: 1) au Gernerudeu oder s Manul Habe nur teure AwtLdäL nyr jemand, sus

Gießen, 20. 2lug. Wir haben bereits mitgeteilt, daß^ der Münchener Professor !Dr. Traube, der einen Ruf an Stelle Gundermanns an unsere Universität abgelehnt hatte, doch sum ordentl. Professor ernannt worden ist. Diese Ernennung hat eine interessante Vorgeschichte. Die bayerische Kammermehrheit hat be­kanntlich außer den Kunstforderuiigen, auch eine Reche von wissen­schaftlichen Forderiuigen gestrichen, darunter auch mehrere neue Professuren. Für eine derselben, die für slavische Philologie, wurde von liberaler Seite eine ordentliche für mittelalterliches Hat ein vor­geschlagen, zumal der in Frage kommende Herr, eine _erfte Kraft in seinem Fache, schon mehrfach auch von der Unwersität m>cge° schlagen worden und bei seiner langjährigen erfolgreichen Thälig- keit in München auch schon längst Berücksichtigung fordern Durfte. Es war dies der bisherige Titularprofessor Tr. Traube, ein Berliner. Kind und israelitischer Abkunft. Aber Dr. Traube war der Kam­mermehrheit und dem bisherigen Kultusminister Dr. v. Landmann nicht genehm und fand ebensowenig Gnade vor deren Augen, wie die slavische Professur. Nun kam folgenbe interessante offiziöse Ver­öffentlichung : »Professor Dr. Traube mürbe zum orbentlichen Pro­fessor für lateinische Philologie bes Mittelalters an bet Universität ernannt und zwar zunächst ohne Gehalt. Die Mittel nächsten Staatsbudget postuliert werben. Es ist sehr er

Kirche und Schule.

Dessau, 19. Aug. Von der anhaltischen Regierung sind die sämtlichen Schulen im Herzogtum Anhalt an­gewiesen worden, im Unterricht die Kinder auf die schäd­lichen Folgen des unmäßigen Genusses alko­holischer G et rän ke, aufmerksam zu machen.

Fr eib ur gi. d. Schweiz, 19. Aug. Ter intern atip- nale marianische Kongreß, zu dem ccl 400 Dele­gierte aus allen Weltteilen erschienen waren, wurde gestern abend eröffnet. Die Begrüßung fand durch den Bischof von Freiburg und d en Universitätsprofcssor Prinzen Max v o n S a ch s e n in der Kornhaushallc statt. Darauf hiett der Erzbischof von Bourges eine wechevolle Marienau dacht in der Immaculata-Kirche ab. Heute fand in sämtlichen Stiixficn eine Generalkommunion statt, woraus die Sektionen ihre Arbeiten begannen. _______

Gerichtssaal.

f Gießen, 19. Aug. Schöffengericht. Der Taglohner W. S. zu Gießeii war angeklagt, in der Nacht vom 13. aus den 14. Juli in die Wohnung des Georg Unverzagt zu Gießen wider­rechtlich eingedrungen zu sein, wobei er außerdem vorsätzlich und rechtswidrig die Haus- und Stubenthür in dessen Behausung be­schädigt haben soll. Der Vertreter der Anklage beantragte 10 Mk. Geldstrafe, das Gericht vertagte jedoch die Entscheidung, da es die Sache nicht für spruchreif hielt, auf den 9. September, vor­mittags 9 Uhr. Die weitere Verhandlung hatte eine der leider oft beliebten nächtlichen Studentenstreiche zum Gegenstände. Der approbirte Arzt K. aus D. und die Studenten L. und M. waren der vorsätzlichen und rechtswidrigen Sachbeschädigung beschuldigt, da sie in der Nacht vom 11. auf den 12. Juli an dem Ockel'jchen Wohnhause zu Gießen einen Fensterladen, sowie em an dem Schmidt'jchen Hanse befestigtes Firmenschild gewaltsam ab­gerissen haben sollen. Da die Beweisaufnahme ergab, daß die An­klage gerechtfertigt war, winden die Beschuldigten 5l. und L. je zu 25 Mk. Geldstrafe, event. ö Tage Gefängnis, während der Herr Amtsanwalt je 40 Mk. Geldstrafe beantragt hatte. Bezüglich des M. wurde die Verhandlung mangels einer formalen Voraussetzung ausgesetzt. Die Ehefrau des Gewerkschaftödteners E. y. zu Gießen hatte sich wegen Hausfriedensbruches zu verantworten. Sie soll am 27. Juni aus der v. Schlemmer'',cheti Wohnung zu Gießen, in der sie ohne Befugnis verwellte, sich auf die Aufforde­rung der Ehefrau des Mchors d< Schlemmer nicht entfernt haben. Tas Urteil lautete auf 12 Mk. Geldstrafe, im Nichtbeitreibungs­falle 4 Tage Gefängnis, fowie Tragung der Kosten des Veftahrens. Tas Gericht verhandelte fodann gegen den K. G. von »omburg wegen Tierquälerei. Demselben war zur Last gelegt, daß er seine vor hochbeladenen Wagen gespannten Pferde durch zahl­reiche Peitschenhiebe in Aergernis erregender Weise einen Hügel in der 2lähe von Hollar hinaufgejagt habe, sodaß die Pferde im Galopp die Steigung nahmen. Wegen dieser rohen Handlungsweise wurde der Thäter zu ö Mark Geldstrafe, eventuell zwei Tage Haft, oenirtedL ~

Hauan, 19. Aug. Ter Kaufmann Georg Julius y a r t ro i g aus Offenbach, der für eine Berliner Buchhandlungssirma reifte, hatte sich vor der hiesigen Strafkammer wegen Urkunden­fälschung zu verantworten Er hatte einen an die Firma ge­sandten Bestellschein nut dem 'Namen des früheren ötationd- vorstehers vom hiesigen Nordbahnhof versehen, ohne daß der Be­treffende davon wußte. Das Urteil lautete auf eine (Se­fa n g n i s ft r a fe von 9 Ai onatcii

Kunst und Wissenschaft

Frautsurt a. M., 17. Aug. Frau Pelagie Greef-An- driejs en verlängerte ihren Vertrag bis Herbst 1906 mit unserem Opernhause.

Berlin, 20. August. Die kürzlich hier begründete Gesell­schaft für Theaterges chichte wird eine Sammlung der in Zeitschriften und Zeitungen verstreuten, noch nie in Buchform ver­öffentlichten dramaturgischen und theatergeschichtlichen Arbeiten Heinrich Laubes ceranftalten. Der hier tagende T a u b - stummen-Kongreß, an dem 600 Taubstummen teilnahmen, beendete gestern feine Beratungen. Aus der Tagesordnung stand u. a. die Seelsorge für die Taubstummen.

betrieben wird. die Spitzbuben hcrausbekam. Aber, aber die lieben Frauen

Der frühere kaiserliche Gouverneur von ^r Entenliebhaber wußten von der Geschichte, und als sie Bennigsen, der aus Gesundheitsrncksichten auf seinen in Streit gerieten, warfen sie sich, wie das immer

ist, Ä. Wil iwrE imstiwdigwll, imnmdit liilcii. bist lelh3 °°°- Dadurch kam dir G^chrchii iww Grcrch! ja Ohrra waltungsrats der Deutschen Kolonialgesellschaft für Süd-1 und dasdicke Ende" wird nicht ausblciben.

westaftika in den Vorstand dieser Gesellsdfaft gewühlt Kleine Mitteilungen aus Hessen und den

worden. Der Vorstand besteht zur Zeit außer dem genannten R achb ar staasten. In M ainz wurden in einer Fa- Herrn noch aus den Herren Staatsminister v. »ofmann, milie bei der Hochzeitsfeier eines Angehörigen von den F. Cornelius und Rittmeister a. D. Bugge. " Gästen auch Champignons verzehrt. Nun sind samt-

Aus Sydney, 13. Juli, wird geschrieben: Kapitän lichd Hochzettsgäste und die Gastgeber unter Vergist- Schönberg vom LloyddampferTanglln", der vorgestern ungssympt,omen erkrankt. Die Aerzte suchen die von Deutsch-Neuguinea hier ankam, berichtet, daß der an Erkrankung auf den Genuß der Champignons s^uck. --- - - - 'In Kassel ist nack), langer Krankheit der Generalleutnant z. D. Ferdinand Frechere v. Dörnberg zu Herzb-erg

Heer und flotte» I nehmung aus der Haft entlassen worden, trotzdem er lieber

Verleihung eines poseuscheu Regiments? fein sicheres Obdach un Gefängnis behalten hätte. Jeden-

Man schreibt uns aus Berlin: Den Kaiser-Ma- falls hatte man es mit einem seltsamen Kauz zu lhun; feine n öve>rn in der Provinz Po f en werden bekanntlich zahl- Kollegen aus der Herberge rühmten seine Böohllhätigkeit und reiche Fürstlichkeiten beiwohnen. In militärischen Nächstenliebe, die er z. B. durch Hergabe eigener Kleidungs- scheu Regiments in der Msicht des Höchstkommandie- ft hmfiaer fteaenb statt Der

rerrden liegt, weil auch daraus dem Deutschtum in gewissem! 6»6r , flaut er badi leate in

Sinne ein Rückhalt erwachsen würde. Von allen deutschenIr5estprediger ^tadipsarrer Muller La ) nnÄirfvtin Armeekorps ist in fdieser Hinsicht das poseusche wohl am packender und bm:^^brlngenüee mindesten gedacht, seitdem das Husaren-Regiment Kaiserin, lauschenden Menge hoifen lanaiähriaer Chef die Kaiserin Friedrich war V^rz. Ein vierstimmiger Niannergesang de» von Lehrer von Posen nach Danzig verlegt wurde. Man hält für nicht ^ung trefflich geleiretenjOber-Breidenbacher^bsangverems unwahrscheinlich, daß der Är o n prin z zum Inhaber eines beschloß die vlftzielle^ F^r und leitete nach Genuß von dem fünften Armeekorps angehörenden Regiments ernannt Kaffee und Backwerk die Nachverfamnilung ein. Nach einer wird. Auch dürfe mit der ent!prechenden Auszeichnung eines kurzen Begrüßung durch Pfaner tock-DbSrcibenbach der drei im Manöoerselde anwesenden bayerischen und einem ^emeinbege)ang gab der freben jahre in China Prinzen ein brandenburgisches Regiment ist bereits kpakig gewefene MiffionarMrtf chkowsky in funsviertel- einem Bayernvrinzen zugeeignet und wird von diesem dem stündiger Anfpraä-e außerft iutereffante Schilderungen aus Kaiser voraefubrt werden äu rechnen fein dem Leben der Eyinefen und der Mission imReiche der

GegenÄts Gumbinner Offizierkorvs ver-1Mitte", besonders eingehend auf die letzten Wirren. Leider langt die katholischeGermania" ein kriegsgerichtliches Ein- war bei Schluß des Vortrages die Zett fchon soweit vor- f(breiten wegen der Abschied sfeier für den Ober» geruett, daß man nach bpanje eilen mußte, und feiner ging I e n t n a n t Hildebrandt: ,^>at die Demonsttation in lohne das Bewußtsein, em reich gefegnetev Fest genoffen der angegebenen Weise stattgesunden mit einem Spitzen- äst fyaben, aber aucty mit dem Wun f che, nach st es ^>ayr wieder reiter und einer Eskorte in Paradeuniform mit Helm unt) em solches in dieser herrlichen Waldecke erleben zu dürfen. Haarbusch und einer Schlußestorte, so liegt, vorausgesetzt, k. Lauterbach, 18. Aug. -Lie diesjährige G eneral- daß die Eskorten aus Untergebenen bestanden, ein Miß- versamnilung des Oberhessischen Bienenzüchter- brauch der Dienstgewalt vor. § 114 Mil-St.-G.-B. Vereins, welche in Verbindung mit der in Lauterbach vom verbietet, ,chie Dienstgewalt über einen Untergebenen zu 16.18. August er. stattgehabten Bienenausstellung am 18. Befehlen oder Forderungen, die in keiner Beziehung zum Tiugust im großen Saale des Felsenkellers zum Johannisberg Dienft stehen, oder zu P^atzwecken mißbrauchen. Zu^ nbgehalten wurde, war äußerst zahlreich besucht. Sie wurde e,ne B-g-üßungsr-d- d-s V°chtzmd°n Pf°^er deur hat, sobald er von dem Verdacht einer milttür- von Ottenberg, aus welche ^eisrat

gerichtllch zu verfolgenden strafbaren 5zandlung Kenntnis Wallau mit Wotten des Dankes und mit dem Wunsche erhält, ein Ermittelungsverfahren anzuordnen: § 156 Mil.- antwortete, daß die Bestrebungen des oberhessischen Bienen- Stt-G.-B. Dies die juristtsche Seite desFalles", über die züchtervereins durch die Ausstellung und Generalversammlung unmöglich Zweifel bestehen können. Man darf wohl das I weitere Förderung erfahren möchten. Der gestrige zweite Tag Vertrauen zu den zuständigen Behörden haben, daß die Bienenausstellung übertraf, wie zu ermatten war, den Sache ihre gesetzliche Erledigung ftndet." Die von ber erften an Zahl der Besucher bedeutend. Es sind über 600 Berliner Presse gegebene Darstellung d^ Vorfalles h<tt Taqeskatten ausgegeben worden. Unter den Ausstellern sind bt^et anerbtngs tone -Jhd?tia|tenung erfate=n cm» ju ^hnon: Albert May Nachfl.-L-ut-rbach,

W ÄS Schulz-Buckow, Scheer-Lauterbach, «-cI.N.dda Franz-N.dba,

des Herrn Oberleutnant Hildebrandt erregte die Fahrt zwar Gorstung-Vache u. A. m. Von bienenwittfchaftllchen Geraten Aufsehen, aber wir hatten das Gefühl, daß dieses nur war auch alles vettreten, was man sich nur denken kann, eine kameradsckMftliche Abschiedsseier war." Der Verfasser Den Schluß des offiziellen Teiles bildete die Preisvetteilung. dieser Zuschrift ist ein Guuibinner Ob er fei Iner. Ob Den von dem Freihettn Riedesel gestifteten Ehrenpreis echielt sich daswir" auf den Piccolo mttbeziehen soll? ISchulz-Buckow, bestehend aus einem Dutzend silberner Thee- ', ---- löffel. Außerdem wurden noch 3 goldene, mehrere silberne

StOWUlttlpVft» und broncene Medaillen, sowie eine Anzahl Geldpreise ver-

, cr e u£n a - r teilt. Alles in allem war die Ausstellung eine sehr schöne

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Offizier beim Gießener Regiment und hat erst Händler hat heute eme Bekanntmachung erlassen, nach welcher im Juli 1901 das Kommando über die dortige Schutztruppe der Boykott des hiesigen Viehmarktes nächsten übernommen; danach scheint es, daß er wichtige Mel- Montag wieder ausgenommen wird, wenn eine Verständigung düngen zu mad^n hat. Zunächst ist für uns das Be- zwischen den Viehhändlern und Metzgermeistern bis dahin merkenswerteste, daß wir uns jetzt im Verkehr mit jenen ^cht ftattqefunben hat, bezw. wenn die Bestimmungen über L°ndstricl)cn Don Senue bis zum i>« engchchen F,eychbeschauung nicht in derselben gelmden Form wie in

Post bedienen muffen. Der ^-itz des Gouvernements am . ° v oTllS

Kamerungebirgsstock kommt nid? in Betradst, da von dort unseren benachbatten Städten gehandhabt werden. - Aus aus nach dem Hinterlande keine raschen Verbindungen vor- Kostheim wird gemeldet. Daß ein Entenbraten etwas sehr

Händen sind. Dagegen wird aus London gemeldet, daß in Leckeres ist, fanden zwei hiesige Daglöhner, und sie fingen

dem gesamten britischen Weftafttka der Bau von Bahnen sich auf einer Wiese längere Zeit hindurch das nötige Ma- an vielen Stellen in Angriff genommen ist und mit Kraft I terial, ohne daß der Besitzer des verschwundenen Geflügels

D^es'Le-n 19. Aua. Der Löirig begaL ftch, heute weitere Kommunalverbände Mr Bestreitung von Grund- Vormittag nach der Wohnung des verstorbenen Kriegs- erwerbskosten und Geldbeiträgen MMSmi von Nebeu- ministers Edler von der Planitz nach Sooftermifc, um der bahnen, sowie der Grunderwerbs- und Baukvften von neuen Gemahlin des Verstorbenen seine Teilnahme auszudrücken. Kreissttaßen, zur Beflreitung der Koften der Neuanlage Auch das Kronprinzen paar stattete einen Beileidsbesuch ab. von Wasserleitungen und der Errichtung surnotwendigbe- Tie Ueberführunq der Leiche von Hosterwitz nach Dresden fundener Scwikhäuser und nötiger gemeinnütziger Anstatt^; fnibet am j^mnecdtag statt. 2) zur Forderung der Erbauung von Wohnungen für

3 Nürnberg 19 Ang. D«: Magistrat beschloß die Minderbemtttelte nach Maßgabe der Befttmmungen dev noch Riedersetzung einÄ Ausschusses zur Untersuchung der hierüber zu erlassenden Gefetzes.

Ursachen der Erhöhung der Schweinefleischpre^e - Zugentgleifung. Von dem gestern Abend 9,52 sowie zur Prüfung von Gegenmaßnahmen. lUhr hier fälligen v.-Zug Nr. 75 Basel-Frankfurt-

München, 19. Aug. Der sl^ialdem. Magistratsrat Gieß en-Ham bürg entgleisten zwischen Rixheim und Eduard Schmid hat unter Hinweis auf die K u n st ach st r i cha^ Muhlhausen der Hintere sowie der drittletzte Personenwagen. de.s Zentrums in der Abgeordneteirkammer im MaAGanzen sind 4 I)-Waqen mehr oder weniger beschädigt gistrat den^Anttrag^gestellt, und Gemein^-mußten an der Unfallstelle zurückgelassen werden. Die

LÄegium n^bEeßen,. An^^possten her I Paffagwre wurden in dem vorderen Zugteü, der unbeschädigt ____ w w

non vorerst 2»00 0 Mk. einaeftellt werden der dem blieb, untergebracht. Don den Reifenden wie auch vom Per-! zweiten Male vornehmen, und man meint, daß der auf l&S fonal hat Niemand Schaden genommen. "diese Art geschaffene fettige D°d^r^ausrtichen w^

also 400 Francs erforderlich, mtt dem Lohn der Arbetter etwa 500 Francs. Das ist allerdings ein hoher Preis!