Ausgabe 
20.5.1902 Erstes Blatt
 
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Dienstag SO. Mai 19OÄ

ISS. Jahrgang

Erstes Blatt.

Nr. 115

Erscheint täglich außer Sonntag-.

Dem Gießen er Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien« blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. Ver­lag der Brüh l'sehen Univers.-Buch- u.©tem- druckerei (Piets ch Erdens Rebofttxm, Expeditior und Druckerei:

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Verantwortlich: für den ooltt. u. allgem. keil: P. Wittko: füe Stadl und Vanb" und ,GenchtSsaal'.R.Ditt» mann; für den An« zeigenteil: Hontz Beck.

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger v ,

Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Gießen, 17. Mai 1902.

Betr.: Die Verwendung von Sprengstoffen.

Das Grsßheyogliche Kreismnt Gießen

au die Großh. Bürgermeistereien des Kreises.

Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 21. April 1902 (®. A. Nr. 94) noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung hiermit erinnert.

v. Bechtold.

Bekanntmachung.

Kiel, Dezember 1901.

Wilhelmshaven, Dezember 1901.

Im Herbst 1902 wird eine größere Anzahl tropen­dienstfähiger Dreijährig-Freiwilliger für die Be­satzung von Kiautschou zur Einstellung gelangen.

Ausreise : Frühjahr 19 03. Heimreise: Frühjahr 1905.

Bauhandwerker (Maurer, Zimmerleute, Dachdecker, Tischler, Glaser, Töpfer, Maler, Klempner u. s. w.) und andere Handwerker (Schuhmacher, Schneider u. s. w.) werden bei der Einstellung bevorzugt.

Die dienstpflichtigen Mannschaften erhalten in Kiautschou neben der Löhnung und Verpflegung eine Teuerungszulage von 0,50 Mk. täglich, die Kapitulanten eine Ortszulage von 1,50 Mk. täglich.

Militärdie nstpflichtige Bewerber, von kräftigem und mindestens 1,67 Meter großem Körperbau, welche vor dem 1. Oktober 1883 geboren sind, haben ihr Einstellungs­gesuch mit einem auf drei jährigen Dienst lautenden Melde­schein entweder:

dem II. Seebataillon in Wilhelmshaven: zum Diensteintritt für das III. Seebataillon und die Marinefeldbatterie, oder

der III. Matrosenartillerie-Abteilung in Lehe: zum Diensteintritt für die Matrosenartillerie Kiautschou (Küstenartillerie)

möglichst bis Ende Februar 1902 spätestens zum 1. August 1902 einzusenden.

Kaiserliche Inspektion Kaiserliche Inspektion

der Marineinfanterie. der Marineartillerie.

Politische Wochenschau.

Feiertagsfriede lag int großen und ganzen über dem verflossenen Viertelmonats - Abschnitt. Hätte nicht das Unterseekabel immer neue Meldungen aus dem west­indischen Eruptionsgebiet gebracht, es wäre kein alarmierender Vorfall zu verzeichnen. In das furchtbare Elend auf Martinique, St. Vincent leuchtet nun wie ein echtes Gebild aus Himmelshöh'n die Sonne der opfer­willigen Menschenliebe. Es ist erhebend, zu sehen, wie dieser Katastrophe gegenüber die gesamte Kulturwelt hel­fend zusammcnsteht. Hier fallen alle Schranken; die Fürsten wie die schlichten Bürger, in vorderster Reihe die deutschen, werden freudig Träger des H um ani täts- ged an ke ns; die nationale Verschiedenheit tritt voll­ständig zurück. So wird auch die Hilfeleistung zu einer tiefgreifenden und umfassenden sich gestalten.

Auch für die geflederten Lebewesen, gegen bie von gewisser Seite aus seit Jahren ein grausamer Vernicht­ungskrieg geführt wird, dürften nun bald bessere Zetten kommen. Wie ein offiziös inspiriertes Preßorgan mit­teilte, ist Aussicht, daß dem Reichstag baldigst die Vor­lage betr. das internationale Voalschutz- Uebereinkommen zugehen wird. Der Bundesrat hat die Zustimmung bereits erteilt. Im Reichstag trat als nimmermüder Anwalt der für die Landwirtschaft nützlichen Singvögel in erster Reihe der freisinnige Abg. Beckh- Kvburg auf; die parlamentarischen Wortführer des Bun­des der Landwirte verhielten sich in dieser Frage reser­viert.

Wie der Kaiser über das Verhältnis zwischen Be­amten und Kaufleuten in den Kolonieen denkt, das hat Graf Götzen, der Gouverneur Ostafrikas, im Klubhaus zur Dar - es - Salaam mttgeteilt. ,,E n g e F ü b l - ung zwischen den verschiedenen Berufszweigen" das

ist es, was der Kaiser wünscht. An den Kaufleuten und anderen Privaten liegt es nicht, wenn das so wenig schöne Gewächs des Kastengeistes rwch immer in Deutschlands Kolonien wuchert. Das bat noch jeder objektiv Urteilende, derdraußen" war, bestätigt. Schon Fürst Bismarck klagte bekanntlich über den BureaukratismuS und Assessorismus in den Schutzgebieten, sein Ziel war der regierende Kauf­mann. Nun, wir sind diesem Ziel nicht wesentlich näher gerückt; aber außerhalb des Dienstes, im gesellschaftlichen Verkehr sollte auf so opponierten Posten unter allen Um­ständen ein harmonisches Verhältnis zwischen den Deut­schen obwalten. Man braucht gar nicht so weit zu gehen, um die Schädigung zu erkennen, die der nationalen Sache durch solchen Kastengeist erwächst. In der Ostmark bei­spielsweise soll es nichts Ungewöhnliches sein, daß höhere preußische Beamte mit hem polnischen Adel anstandslos verkehren, gesellschaftliche Beziehungen zu mittleren preu­ßischen Beamten aber ostentativ ablehnen.' Mußte doch jüngst sogar ein höherer Beamter dort um seinen Abschied einkommen, weil er sich unterfing, die Tochter eines Subalternbeamten zu ehelichen, was diehöheren" Fa­milien wie auf Kommando mit der gesellschaftlichen Boy­kottierung des Paares ahndeten. Imgelobten" Lande Preußen geht's eben mitunter wunderlich her.

Der Zolltarif-Protest von 700 Vertretern 77 deutscher Städte, der am Dienstag in Berlin vom Stapel gelassen wurde, hat die verschiedenartigste Beurteilung er­fahren. Auf der einen Seite hieß es:Es war eine im­posante Kundgebung des deutschen Bürgertums" auf Der anderen Seite spricht man vomsogenannten" Städte­tag, vomBürgertum", das durch nicht weniger als 68 sozialistische Gemeindeabgeordnete vertreten gewesen sei. Tas zutreffende Urteil dürfte auch hier in der Mttte liegen: es war keine Kundgebung der deutschen Städte, denn viele derselben sind emer Erhöhung der landwirtschaftlichen Schutzzölle durchaus geneigt. Andererseits aber kann dem Protest der 700 städtischen Vertreter Bedeutung nicht ab­gesprochen werden, am wenigsten aus dem Grunde, weil sozialdemokratische Stadtverordnete mitstimmten.

Die Bundeshauptstadt Washington wird binnen kurzem das Bronze standbild Friedrichs des Großen in ihren Mauern haben. Unlängst wurde das Denkmal eines anderen Mannes auf amerikanischem Bo­den enthüllt, der die junge Republikaus der Taufe" heben half, des Marschalls Rochambeau. Er führte im Unabhängigkeitskampf das ftanzösische Hilfskorps mit außerordentlichem Erfolge gegen die englischen Rotröcke. Aus die Zeit des Entstehens der ttansatlanttschen Republik nahm auch Kaiser Wilhelm in seiner Depesche an Präsident Roosevelt Bezug, als er ihm die Zueignung der Statue des großen Preußenkönigs an das amerikanische Volk an­zeigte. Die liebenVettern" jenseits des Kanals werden von dieser neuen Bekräftigung der deutsch-amerikanischen Freundschaft schwerlich mit Behagen Kenntnis nehmen, und der Verdruß läßt sich recht wohl nachempfinden. Wer nur erst aus der südafrikanischenHaut" heraus könnte!

Die Aussichten auf Beendigung des Krieges werden trüber und trüber. Joö Chamberlain hat's seinen politischen und geschäftlichen Freunden in Birmingham ziemlich unumwunden zugegeben. Er selbst, der Mann mit Den eisernen Nerven, ist triegsmüde; Lord Kitchener hat sicherlich schon lange keine Freude mehr am krieger­ischen Handwerk solchem Partner gegenüber. Also männig- lich würde aufatmen, wenn die Streitaxt begraben werden könnte; man erwartet stündlich eine entscheidende Nach­richt über das Resultat der Friedensverhandlungen. Und der Tag der Krönung Kömg Eduards rückt näher und näher. . .

Der Jüngling Alfons XIII. hat nunmehr vom Erbe seiner Väter Besitz ergriffen. Die Geschicke des Landes persönlich zu entscheiden, fehlt es ihm natürlich an poli- ttscher Erfahrung. Ob er überhaupt der schweren Aufgabe gewachsen ist, wird sich kaum vor einem Jahrzehnt be­urteilen lassen* wie s freilich bis dahin dem Lande des Weins und der Gesänge ergehen wird, das mag der Himmel wissen. Schlimm wäre es, wenn der junge König unter den Einfluß der Militärpartei (General W e y l e r) oder der Kleriker geriete. Das würde den Republikanern massenweise Anhänger zuführen und den Bestand der Mo­narchie auf's ernsteste gefährden.

Präsident L o u b e t hat die bei der naßkalten Wüter- ung nicht eben genußreiche Fahrt durch Nord- und Ostsee

hinter sich und ist auf der Rhede von Kronstadt ein- getroffcn. Hoffentlich fällt der BcgrüßungStrinflpruch deS Zaren so warm aus, daß Herr Loubct den etwas frostigen. Abschied aus Paris und Brest darob vergißt. Berniittlich wird Nikolaus II. den Präsidenten der Teilnahme Ruß­lands an dem Unglück Frankreichs auf Martinique ver­sichern. Den Nationalisten in Paris wäre ungleich an­genehmer, zu hören, daßVäterchen" die Republik feiner Teilnahme und thatkräfngen Hilfe in der AffaireElsaß- Lo ihr in gen" versicherte. DochVäterchen" denkt:O rühret, rühret nicht daran!" und schweigt.

DaMische Tagesschau.

Ein Fall Krosigk in der niederländisch ostindischen Armee.

In Meester Cornelis, einer bedeutenden Garnisonstadt in der Nähe von Batavia, ist auf einen Offizier ein Mordanschlag verübt worden, der lebhaft an den Fall Krosigk erinnert Ter Kapitän der Infanterie, L. F. Schröder, der Kommandeur der 4. Kompagnie des 11. Bataillons, wurde, als er in dem Kompagniebureau saß, durch den Infanteristen van Deventer überfallen, der, einige Worte äußernd, aus denen seine Absicht hervor­ging, den Offizier mit gefälltem Bajonett angriff. Kapitän Schröder versuchte den Stoß abzuwehren, doch das scharfe Bajonett verwundete ihn zuerst am Arm und drang chm dann tief in die linke Brust ein. Der Getroffene brach sofort zusammen, und van Deventer, die Waffe aus der Wunde ziehend, fluchtete aus dem Bureau, sah aber seinen Weg durch den Sergeanten Frohen versperrt. Van De­venter faßte nun sein Gewehr bei der Mündung und ver­suchte dem Sergeanten mit dem Kolben auf den Kops zu schlagen. Der Sergeant bückte sich, der Schlag traf einen Pfahl und war so ftarti geführt, daß der Kolben des Ge­wehrs in Splitter ging. Der Infanterist erreichte nun den Kasernenhof, wo er laut ausrief, daß er den Kapitän getötet habe. Inzwischen hatte sich Sergeant Frohen, der gefolgt war, ihm genähert und faßte ihn von hinten um den Leib. Van Teventer leistete keinen weiteren Wider­stand und ließ sich ruhig zur Wache führen. Als man ihm Handschellen anlegte, sagte er:Ihr braucht mich nicht zu fesseln, ich weiß sehr gut, was darauf steht und werde nicht lveglausen." Die That hatte inzwischen begreiflicher­weise alle Käsernements in Bewegung gebracht; wegen der Haltung der Mannschaften wurde die 4. Kompagnie kon­signiert und eine Wache vor ihrer Kaserne etabliert. Dio Untersuchung, die sofort eingeleitet wurde, ergab zunächst, daß van Deventer schon lange einen tiefen Haß gegen seinen Kapitän hegte, der ihn seiner Meinung nach unrechtmäßig bestraft hatte, außerdem soll er ihm in jeder Weise das Leben schwer gemacht haben, van Deventer, der in Indien geboren ist, hat auf Atchin und Lombok gedient und ist wegen Tapferkeit ausgezeichnet worden. Er zeigte keine Reue: er sagte, daß er wohl wisse, daß seiner eine schwer« Strafe harre, doch hielt er sich zu dem Mordanschlag für berechtigt. Er gab volftoändig zu ,daß er (ben Kapitän Schröder töten wollte. Der Offizier schwebt in hoher Lebensgefahr, es ist wenig Aussicht vorhanden, ihn am Leben zu erhalten.

Sie vulkanische Katastrophe.

Die vulkanischen Ausbrüche auf den kleinen Antillen haben sich weithin bemerkbar gemacht. So ist auf Ja­maica, wie uns am Samstag aus Kingston telegraphiert wurde, Lava staub in großer Menge niedergefallen, auf den Höhen weniger als in der Ebene. Der Staub ist wahr­scheinlich von St. Vincent gekommen und durch den Wind über eine Entfernung von 1800 Kilometer getragen worden. Der auf die Bergspitze fallende Staub sah wie eine blaue Flamme aus, und die Sonne ging jeden Morgen vollständig weiß auf, welche Erscheinung insbesondere unter den abergläubischen Eingeborenen viel besprochen wurde. DemNewyork Journal" zufolge hat auch ein Aus­bruch eines Vulkans verbunden mit Erdbeben in der Nahe von Momo-Tombo in Nicaragua stattgefunden.

Dem Bureau Laffan wird aus Newyork über die Lage auf der Insel St. Vincent telegraphiert: Eine 100 Fuß tiefe Schlucht, wo sich die Quelle des Rabacca- Flusses befindet, ist ganz angefüllt; Wallibou ist zum Teil unter dem Meere, das ganz in der Nähe befindliche Richmond hat sich dagegen gehoben, die Dörfer Rabacca und Lot Fourteen sind vernichtet, während die Orte Orange

Feuilleton.

fc. Fran kfurt a. M., 19. Mai. Unser langjähriges Bühnenmitglied Clemens Grün ist gestern nachmittag gestorben, nachdem sich die Aerzte am Samstag ge­nötigt gesehen hatten, den Stumpf des rechten Beines durch eine zweite Operation bis hoch in ben Oberschenkel zu verkürzen.

Rom, 16. Maß Aus dem Forum wurde eine Statue der Kaiserin Faustina in mehreren Fragmenten entdeckt. Nur das Gesicht ist etwas beschädigt.

Ueber prähistrische Pygmäen in Schle­sien macht Professor Tr. Thilenius-Breslou im Globus interessante Mitteilung. Bei der Durchsicht der prähisto- rischen Skelettreste, die in dem Museum schlesischer Alter­tümer in Breslau ausbewabrt werden, ergab sich bei einer Reihe von Individuen die Körperlänge als eine so geringe, daß man von Pygmäen sprechen kann. Diese Reste stammen aus der fruchtbarsten Gegend Schlesiens, zwischen Breslau und dem Zobtcn, die daher auch eine ununterbrochene

Besiedelung von der neolithischen Zeit her erkennen laßt. Nach dem Verhalten der Röhrenknochen handelt es .sich bei den Resten um vollständig erwachsene Personen. Die gefundenen Maße schließen sich den von Kollmann für die Pygmäen von Schweizersbild festgestellten an. Von großem Interesse ist die zeitliche Verteilung der Pygftiäen in Mitteleuropa, die nach Professor Thilenius folgende ist: Im Rheinthale gehören sie der neolithischen Zett an, in Schlesien teils der ersten Periode der Bronzezeit, teils römischer, teils slavischer Zeit. Damit sind die mittel­europäischen Pygmäen bis auf ein Jahrtausend etwä der Gegenwart näher gerückt, in der sowohl im Westeyi wie ttn -Osten gesunde und proportionale Individuen beiderlei Geschlechts von 145 Zent^ncter Körperlänge nicht yu den Seltenheiten gehören.

Einen wichtigen Fund bei den Ausgrab­ungen inKarthagv hat jüngst, wie Dr. F. E. ?/eis er aus Tunis der von ihm her aus gegeben en Orienta-ttstischen Litteratur-Zeitung mitt eilt, der verdienstvolle Direktor der tunesischen Altertümer P. Gauckler gemacht, Unterhalb der Fundamente einer römischen Bill« stieß er /auf einen punifdjen Töpserofen, der so gut erhalten war,

daß die ganze Anlage genau festgestellt werden kann. Dabei zeigte es sich, daß eine ganze Reihe von Thon- fabrikaten, die man früher für importiert ansah, nach Ausweis der Formen in Karthago selbst hergestellt wor­den sind. Eine eingehende Veröffentlichung ist bald zu erwarten.

Mandolinenschule Dd.18. Wie früher die Gui­tarre Mode war, so ist eS heute die Mandoline, jenes lautenähnliche Instrument, das seine Heimat in Italien und Spanien hat. Die Mandoline ist nicht nur ein vor­zügliches Begleitungsinstrument, sondern sie vermag, in geübter Hand, große Konzertstücke zu bewältigen, sie jubelt in hellen Tönen der Freude und flaat in wehmutsvoller Trauer gleich der Nachtigall in duftschweren Nächten. Für dieses Instrument ist soeben bei P. I. Tanger in Köln eine theroetisch-praktische, auf neuer Methode be­ruhende Schule in deutscher und englischer Sprache, zum Preise von Mk. 1., schön und stark kartoniert (Tangers Taschen-Album Bd. 18- erschienen, die wir allen Freunden der «andoline emvsehlen, namenttich auch solchen, die auf Selbststudium angewiesen sind.