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20/03/1902 Erstes Blatt
 
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tjsoiur uestes Mundwasser der Welf!

K'nen großen Wert

legt mau in jedem Haushalt auf eine gute Taffe Kaffee. Diese erhalt mau für eiueu mäßigen Preis, weuu mau nicht eine billige und wenig ausgiebige, sondern eine bessere Sorte Kaffee nimmt und je «ach Geschmack i/b bis t r Kathreiners Malzkaffee zufctzt, wie es iu Tausenden von Familien geschieht.

Dresden". Nach der Ankunft wird er in das Landgerichts- aefängnis zu Duisburg gebracht.

* Ein gestörtes Hochzeitspaar. Ern Grenz- -wischenfall hat sich bei Udine ereignet. In einem Abteil der ersten Klasse des Nachtzuges reifte em ungarischer Hart­mann in voller Uniform mit seiner jungen Gattin. Der Zu­fall wollte, daß ein italienischer Arzt in das unverschlossene Abtell trat und das Hochzeitspärchen in traulichem Zu­sammensein überraschte. Der Offizier stürzte sich auf den nichts ahnenden Eindringling und schlug ihm ins Gesicht. Als andere Reisende zu Hilfe eilten, sog er den Säbel. Auf der nächsten Station forderten die rtcllienifchen Carabinieri den ungarischen Offizier auf, auszu­steigen und auf die Polizeiwache zu folgen. Allem der heiß­blütige Ungar weigerte sich und drohte, jeden, der ich heranwage, niederzuhauen. Der italienischen Polizei blieb nichts anderes übrig, als den Wagen abhängen zu lassen und zu bewachen. Andern Tags wurde der Wagen nach Udine geführt, wo sich der Offizier endlich unter den drohenden Zurufen einer großen Menschenmenge herbellreß, auszusteigen und auf die Präfektur zu wandern. Dort wurde mit Hilfe des Dolmetschers der Zwischenfall beigelegt und der Offizier, nachdem er Abbitte geleistet hatte, freigelassen. Sem Name ist Cornis Geza.

Forma« vorzügliches Schnupfenmittel! 2203

Gerichtssaal.

Darmstadt, 19. März. Vorgestern begann vor der Strafkammer ' im großen Schwurgerichtssaal die Verhandlung gegen den am a Mm 1849 zu Bornheim in der Rheinprooinz geborenen nur - v f u s ch e r Ferdinand Schuhmacher wegen Betrugs. Die der Anklage zugrunde liegenden Vorgänge ereigneten sich in der aett von Herbst 1896 bis März 1897 und waren schon einmal Gegenstand einer längeren Verhandlung, die sich vom 16. bis zum 22 März v. I. vor derselben Strafkammer gegen die beiden JJtu- augeklagten Schuhmachers, den praktischen Arzt Dr. lang und den Apotheker Striebel abspielte. Schuhmacher war nach Auf­hebung seiner hier gegründetenHeilanstalt Isis un Marz 1897 in Untersuchungshaft genommen, spater Überwegen der langen Tauer der Ermittlungen gegen Kaution von 17000 Alk. (nachtrag- träglich aus 13000 Mk. herabgesetzt) vorläufig aus der Hast ent­lassen worden. Kurz vor jener, auch gegen ihn anberaumten Ver­handlung brachte er sich durch Flucht nach Amerika m ©icbe^eit, so daß die gestellte Kaution der Staatskasse verfiel. Durch ferne Abwesenheit war die Verhandlung gegen Lang und Knebel sehr erschwert, und es kam jenen dieser Umstand zustatten. Leider konnte der von ihnen behauptete gute Glaube nicht genügend widerlegt werden, und es kam deshalb zur F r e i s p r e ch u n g. Inzwischen hatte Schuhmacher das Feld seiner Wirksamkeit nach der Schweiz verlegt und wurde aus Grund des s. Z. gegen ihn erlassenen Lsteck- brieses vor einigen Monaten verhaftet und ausgeliesert. Die An­klage umfaßt eine große Reihe von (als fortgefetzte Handlung an­gesehene) Einzelfällen, so daß zahlreiche Zeugen zu vernehmen sind. Dem wegen Betrugs rückfälligen und bereits mit Zuchthaus vor­bestraften Angeklagten ist zur Last gelegt, zur Eingangs erwähnten steit dahier sich durch Vorspiegelung salscher Thatsachen des Be­trugs schuldig gemacht zu haben, indem er die Anstatt -Isis gründete, den Dr. Lang als Spezialarzt und sich selbst als Doktor bezeichnete, ferner in einer Broschüre versicherte, aus Grund lang­jähriger Erfahrung und durch eine besondere Heilmethode und da­zu gehörige Präparate, sowie eine individuelle Behandlung die größten Erfolge erzielt zu haben und in vielen Briefen dauernde Heilung in Aussicht stellte, sowie Verzicht auf Honorar, Lieferung der Medikamente zum Kostenpreis rc. vorspiegelte, während er auf Grund ungeeigneter Fragebogen wirkungslose, indifferente Heil­

erstatteten, das geradezu vernichtend für den Angeklagten ausstel. Geh. Rat Prof. Riegel verurteilte die auch im Frage,alle äuge wandte Fernbehandlung, die ohne Kenntnis nnd Untersuchung be3 Patienten erfolgte, in schärfster Weise und bezeichnete dieselbe als gemeinen Schwindel. Tie angebliche HeümethodeSchuh­machers" sei dieverrückteste", die jemals ersonnen wurde, und charakterisiere sich als der reine Blödsinn. Die von Dr. Lang benutzte Rezeptsammlung erscheine als Konglomerat aller möglichen, bunt und ohne Verständnis zusammen ge­hausten Mtttel, und die nach ihr verordneten Medckcr mente hätten zum mindesten den Pattenten nichts genutzt. Eine indirekte Schädigung der _ betreffenden Heilungsuchen­den habe sich daraus ergeben, daß in vielen, bei sofortiger sachgemäßer Behandlung Erfolg versprechenden yallen die Kranken hingezogen und ihre Leiden dadurch verschlimmert wordev eien. Ebenso sprach der Sachverständige emem derartigen Unter nehmen die Bezeichnung einerHeilanstalt" ab. Tie übrigen ärzt­lichen Sachverständigen sprachen sich im gleichen Turne aus, wobei nur Dr. Sellentin emige Emschrällkungenmachte. -Lurch Apotheker Lauer wurde der kolossal übersetzte Preis der Aledstamente fest- gestellt. Es begann hieraus das Plaidoyer Urteil: 4 Ja hre Zuchthaus und 4500 Mk. Geldstrase sowie 10 Jahre Ehr- oerlust.

mittel verschreiben ließ u. dgl. m. imb für die Medikamente un- verhältniß hohe Preise nahm. Der Betrieb derIsis bestand m ' brieflicher Behandlung, d. h. dem nut einigen diätettfchen -vor- i chriften verbrämten Absatz von Medikamenten (m dem reellen Wert von 2 Mk.) zum Preis von 2030 Mk. pro Kur, und diese . Kuren mußten mehrfach wiederholt werden. Dr. Lang teilte aus einer ihm von Schuhmacher zur Dersügung gestellten Rezept­sammlung dem eine Abschrift derselben besitzenden Apotheker Krrebel in Flöha Sachsen die Rezeptnummern nut, dieser versandte unter Nachnahme die Medikamente an die Patienten und lieserte nach Abzug seiner Kosten den Löwenanteil an Schuhmacher ab. Schuh­macher war ursprünglich einsacher Arbeiter, wurde beim Militär als Lazarettgehilse ausgebildet und ergriff von da an denHeu­berus". Er betrieb ihn srüher allein unter Versandt verschiedener Geheimmittel in verschiedenen Städten Deutschlands, wurde des­halb mehrmals wegen Betrugs, zuletzt 1891 m Köln mst 2 7, Iahren Zuchthaus, bestraft, und verlegte seine Thatig- keit nach Holland, zuletzt nach Oesterreich. Von da an kam er, nachdem er sich mit dem damals in München sein Leben friftenben Dr. Lang vereinigt hatte, hierher. Vor feiner Verhaftung m der Schweiz hat er auch dort wieder seit Mai v. I. eineAnstalt ge­gründet, die zur Zeit feine Frau mit einem Affocis betreibt Die ganze heutige Vormittagssitzung wurde durch Vernehmung des An­geklagten ausgefüllt. Als Sachverständige sind Geh.-Rat Prosenor Dr. Riegel von Gießen, Medizinalrat Dr. Lehr und Apotheker Lauer von hier, sowie Dr. Friedländer von Wiesbaden, ferner aus Antrag der Verteidigung Dr. Sellentin von hier geladen.Gestern gelangten neben Dr. Lang und der damaligen Buchhalterin der Jsis^ eine Anzahl der behandelten Patienten zur Vernehmung. Für Schuhmachers Geschäftsbetrieb ist bezeichnend, daß er tn mög­lichst weit von hier entfernten Zeitungen inserierte und hier sowie in der Nähe möglichst wenig hervortrat Unter den Hmem- gefaüenen befinden sich deshalb auch keine hiesigen Zeugen Er will in gutem Glauben gehandelt haben und schiebt die Hauptschuld auf seinen (im vorigen Jahre freigesprochenen) Genossen Dr. Lang. Dieser ist als Zeuge erschienen, glaubt aber an die Heilkraft der meist harmlosen Mittel und macht übrigens nach den Aussagen der Sachverständigen den Eindruck eines beschränkten Menschen, der ja auch besonders mit Rücksicht aus diesen Umstand im vorigen Jahre Freisprechung erzielte. Die Zeugenvernehmungen nehmen denselben Verlauf wie'im vorigen Jahre um) bringen absolut nichts neues. Für die verschiedenartigsten Krankhetten hat die Firma oft dieselben Mittel angewandt, trotz der offenbaren Zwecklosigkeit sich horrende Preise zahlen lassen. Interessant waren die gleichfalls verlesenen Briefe Dr. Langs, welche dem Engagement desselben vorausgingen und gerade keine große Skrupechaftigkeit bezüglich der Natur des beabsichtigten Unternehmens verraten. Dr. Lang kargte auch nicht mit Herausstreichung seiner Vorzüge und suchte sich bet feinem Partner nach Kräften sicher zu stellen. Immer erfolgten ivett= gehende Versprechungen durch die Zusicherung sicherer Heilung in den durch den Angeklagten, sowie Dr. Lang unterschriebenen Zir­kularen, ganz schablonenhafte Behandlung auf Grund völlig unge= nügenber Fragebogen ufw. Mehrfach kehrt auch der ^all wieder, daß angeblich auf jedes Honorar verzichtet und der Apotheker zur Ermäßigung seiner Preise veranlaßt werden soll, während der letz­tere, der in allen Fällen seinen festen Satz von zwei bis fünf Mark berechnete und nie anders angewiesen wurde, natürlich den ge­bräuchlichen Satz von 15 bis 20 Mark für eine Kur erhob und das Geld an Schuhmacher übersandte. Zwei Fälle stechen besonders hervor, in denen ein Epileptischer und em infolge Sehnerven- schwunds völlig Erblindeter durch Heilungsverfprechen geködert wurden. Während gerade hier bei stattgehabtem Schwund des Sehnervs natürlich, wie ja auch für jeden Laien natürlich auf der Hand liegt, eine Behandlung überflüssig und wirkungslos erscheint, versichert der Zeuge Dr. Lang, daß er anderer Auffasstmg gewefen sei, uiid setzt sich mit allen Sachverständigen in Widerspruch. Die Quintessenz der Behandlung bestand, wie auch die Patienten in­zwischen erfahren konnten, darin, daß sie die Kuren möglichst ost wiederholten, d. h. die jedesmal ungefähr für emen Monat be­rechneten Medikamente zu dem ganz abnorm hohen Preise bezogen und gläubig zu sich nahmen. Heute oormittag wurden Die letzten Zeugen vernommen, worauf die Sachverständigen ihr Gutachten

Bekanntmachung,

betreffend: Die Heichelheim'fche Stiftung.

Aus obiger Sttstung find am 19. Juni d. I. die halb- jahrlichen Zinsen mit 525 Mark an eine in Gießen wohn­hafte, würdige und bedürftige israelitische Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden bis zum 15. April auf unserem Büreau Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 4 - entgegen genommen.

Gießen, den 18. März 1902. 2303

Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.

Wolff._________ ___________

Gemlbkimk st Gießen.

Eingetragene Geuoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.

Die verehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der

Mittwoch den 26. März 1902, aöends8V»Zlhr

im großen Saale des Hotd Einhorn dahier abzuhaltenden

43. orititl. GkmMechiilllMns ganz ergebenst eingeladen und bei der Wichtigkeit der zur Verhandlung kommenden Gegenstände gebeten, recht zahl­reich zu erscheinen.

Tages-Ordnung.

L Erstattung des Geschäftsberichts pro 1901.

2. Ersatzwahl der verstorbenen und statutengemäß ausscheiden- den Wtttglieder des Aufsichtsrates.

3. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz, sowie über die dem Vorstände und Auf­sichtsrat zu erteilende Decharge.

4. Verteilung des Reingewinnes.

Gießen, den 19. März 1902. 2277

HeweröeöanK zu Hießen.

Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.

C. Loos,

Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Von einer angesehenen deutschen Versicherungs-Gesellschaft wird für die Lebens- und Haftpflichtbranche ein 2309

General-Vertreter

unter günstigsten Bedingungen gesucht. Offerten unter F. BL an G. L. Daube & Co., Frankfurt a. M.

Hofiverfleigerung

im Hießeuer Staiitmali.

Montag den 24. März 1902, vormittags 91/, Uhr beginnend, ollen im Gießener Stadtwald in )em Distrikt Haugelsteiu ver­lern ert werden:

3 Eichenstämme (Bauholz) mst 1,08 tm.

6 Eichenstämme (Grubenholz) mst 1,41 iw.

34 Fichtenstämme mit 9,51 fm.

239 Fichten - Derbstangen mit 9,65 fm.

245 rm Buchen-Scheitholz.

38 Eichen-Schestholz.

114 ,, Buchen-Knüppelholz.

24 Eichen-Knüppelholz.

53 Buchen-Stockholz.

24 ,, Eichen-Stockholz.

2 , Naoel-Stockholz. 3110 Wellen Buchen-Reisig.

670 Eichen-Reisig.

130 Nadel-Reisig.

50 Weichholz-Reisig.

Die Zusammenkunft ist am Hangelsteiner Steinbruch.

Gießen, am 17. März 1902.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Slecu m. 2284

Konkursverfahren.

lieber das Vermögen des Rudolf Welkoborsky in Gießen, Inhabers der Firma Apparate - Fabrik Gießen, R. Welkoborsky, wird heute am 19. März 1902, vor­mittags 12% Uhr, das Kon­kursverfahren eröffnet.

Der Kaufmann Jeau Boeck in Gießen wird zum Konkurs­verwalter ernannt.

Konkursforderungen sind bis zum 9. April 1902 bei dem Gerichte anzumelden.

Es wird zur Beschlußfaffung über die Beibehaltung des er­nannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und ein- ttetenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung be­zeichneten Gegenstände, sowie zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Frestag den 18. April 1902, vormittags

10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schul­dig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auf­erlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forder­ungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedig­ung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 9. April 1902 Anzeige zu machen. 2301

Großherzogliches Amtsgericht _________zu Gießen._________ K. 13/02.

Donnerstag de« 10. April 1902, nachmittags 2'/, Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die dem Earl Schleenbecker und dessen Ehefrau vor Namen stehenden Grundstücke der Ge­markung Gießen:

Flur 26/114,8 306 qm Hof- raite auf der Weißerde, auf den obersten Riegelpfad,

Flur 26/U4871(lo 1121qm(Sra§= garten daselbst,

Flur 26 114<4/ioo 185 qm Hof- raite daselbst,

Flur 26 114" 100 231 qm Hof- raite daselbst,

Flur 26/252810 46 qm Hof- raitegrunb am untersten Riegelpfad,

Flur 26/251d/io 359 qm Gras­garten daselbst,

Flur 3/85 u. 86 2044 qm Wiese am Krofdorferweg,

Flur 3/87 u. 88 1812 qm Acker daselbst,

Flur 3/91 4056 qm Acker daselbst,

Flur 5/438 1038 qm Wiese über dem Fabrieischen Acker auf den Fluthgraben,

Flur 5/461 1869 qm Wiese am Krofdorf erweg öffentlich meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 5. März 1902.

Großh. Ortsgericht Gießen.

Gros. 1890

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HolMrsteigerung

Montag den 24. d. M. wird im hiesigen Gemeinde­wald, Abteilung Wurzel und See, folgendes Holz ver­steigert :

9 Eichenstämme von 27 bis 34 cm Durchmesser und 4 bis 6 m Länge mit 3,33 fm.

123 Kiefern- und Fichten­stämme von 13 dis 39 cm Durchmesser u. 4 bis 17 m Länge mit 51,41 fm.

4 Eichen - Derbstangen (Wagnerholz).

90 Fichten-Derbstangen von

8 bis 12 cm Durchm.

66 rm Eichen-Knüppel, hiervon 16 rm Nutzholz.

2660 Eichen-Wellen.

84 rm Eichen-Stöcke.

40 Nadel-Stöcke.

121 Nadel-Knüppel, hier- von 6 rm 3y2 m lang.

1480 Nadel-Wellen.

Die Zusammenkunft fft vor­mittags V29 Uhr auf der Thalschneffe am Pflanzgarten.

Großen-Linden,

den 17. März 1902.

Großherzogl. Bürgermeisterei

Großen-Linden.

Leun. 2262

Ach« PsMmMottm Ziehung: 4. April d. I. Hauptgew.: 1 eleganter Km spann er, 9 Merde und Kohlen u. s. w.

Lose ä BOk. I. sind m allen durch Plakate kennt­lichen Geschäften und bei dem General-Debit 1823 Richard linchacker, Neuenbäue H, zu haben.

| Daselbst 11 Lose für 10 Mk.

Kolzv.rkauf.

Montag den 24. er., von vormittags 10 Uhr ab, kommt in der Waldung des Herrn Oberst- leutnant von Knoblauch, in den Distrikten Hainbuch und Stein- brühl bei Lohra, nachstehendes Nutz- und Brennholz zur öffent­lichen Versteigerung und zwar: 1. 9 Stück Elchenstämme, 36 m lang, 2135 cm stark mit zu­sammen 3,32 fm.

2. 132 Stück Fichtenstämme, 8 13 fm, 1930 cm stark.

3. 1433 Stück Fichtenstangen

2. bis 7. Klasse.

Brennholz. 2317

6 rm Buchen-Scheit.

3 w Eichen-Knüppel.

835 Eichen-, Buchen- und Nadelholz-Reiser.

Zusammenkunft ist am Ver­bindungsweg LohraKohna.

Wie haben Sie es nur fertig ge­bracht, daß diesesmal die Fußböden so prachtvoll geworden sind ? Mit O.Jritzcs Bernstein-Oel-Lack- sarbe" ist es weiter kein Kunst­stück, dieselbe übertrifft an Halt­barkeit, schnellem Trocknen und elegantem Aussehen alle anderen Fußbodenlacke.

Niederlage bei: 2008

AugAoll. Kahuhofstr.51

Georg Noll

Kriedhofsgärtnerei

Gießen, Licherstraße 13 empfiehlt sich im Aulkgea von Erndstättk» und (öSrirn, Bepflanzen u. Unterhalten dcrselü. sowie im 2318 Einsetzen von Sianitstemen zu soliden Preisen.