9lr. 67
Erscheint tägNch außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Lietzener Kamilien- blMter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch- u.Steur- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Erpedition und Druckerei:
Tchulstratze 7.
Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.
Frrnsprechanschluß Nr. 51.
Donnerstag 20. März 1003
152. Jahrgang
Erstes Blatt.
Bezugspreis: monatlich 75 Ps., viertelt jährlich Mk. L20; durch, Abhole- u. Zweigstelle«^ monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— viertel« jährt. ausschl. Bestellg.^ Annahme von Anzeigen für bie Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf^ auswärts 20 Pfg.
Verantwortlich: für den polit. u. allgem.' Teil: P. Wittko: für „©tobt unb Land^ und »Gerichtssaal": R. D i t t» mann; für ben Anzeigenteil: Hans Beck.
GietzeimAnzeiger
General-Anzeiger w v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Wem daran liegt, möglichst rasch und vollständig über alle wichtigen politischen und wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit orientiert zu werden durch tägliche Original-Telegramme und Korrespondenzen, Leitartikel, politische Uebersichten, provinzielle und vermischte Nachrichten, wer insbesondere über die bevorstehenden Zoll- tarifverhaudlrmgen im Reichstage objektiv und eingehend unterrichtet sein will, der abonniere auf den
Gießener Anzeiger,
die weitaus größte und bedeutendste Zeitung der Provinz Oberhessen, die auch in der kommenden Parlamentszeit wie bisher ein besonderes Parlamentsblatt erscheinen lassen wird.
Unsere bisherigen Abonnenten bitten wir infolge des bevorstehenden Quartalswechsels um rechtzeitige Erneuerung des Abonnements, wobei wir darauf aufmerksam machen, daß sämtliche Brief- und Landbriefttäger in der Zeit vom 15.—25. März Bestellungen auf den Gießener Anzeiger entgegennehmen. In den Orten, für die wir einen eigenen Botendienst eingerichtet haben, beliebe man sich an die Ausgabestellen zu wenden.
Sozialdemokrat und Hrotzherzog.
In der „Dtschen. Reichsztg." finden wir größtenteils die Auslassungen wieder, die wir bisher in der lächerlich aufgebauschten Angelegenheit „Großherzig und Sozialdemokrat" vertreten haben. Wir lesen:
Der Großherzig ddn Hessen hat bekanntlich neuliche auf einem parlamentarischen Abend in Darmstadt abermals mit dem sozialdemokratischen Abg. Ulrich gesprochen. Man sollte meinen, der harmlose Vorfall wäre bereits im vorigen Jahre, als er sich zum ersten Male ereignet, nach! allen Seiten ausreichend erörtert worden. Es fehlte dabei auch an scharfem Tadel gegen den Großherzog nicht. Es scheint, als ob man sich von dieser Krittk eine große Wirkung versprochen hätte und nun gewaltig enttäuscht ist, daß sre auf den Großherzog so wenig Eindruck gemacht hat.
Dem „liberalen Fürsten" werden nochmals dringende Vorstellungen gemacht. Der ,Fteichs b o t e" wirft ihm unverblümt vor, er scheine die Popularität so hoch anzuschlagen, daß er sie sogar bei seinen republikanischen Gegnern suche. Diese würden darin aber nicht eine Leutseligkeit, sondern eine Schwäche erkennen. Jedenfalls könnten Fürsten, die mit den Vertretern der revolutionären Partei charmierten, sich nicht benagen, wenn das Volk Sozialdemokraten in die Parlamente wählt, und die Lage gestalte sich dann so, daß das Volk konservativer und staatserhaltender sein müsse, als die Fürsten, wenn der Umsturz nicht siegen solle. Die „Hamb. Nachr.", die noch immer den Schmerz über das Verschwinden des Sozialistengesetzes nicht überwunden haben, höhnen, Herr Ulrich habe vermutlich seinem Souverain beruhigende Versicherungen für den Fall gegeben, daß demnächst das Großherzogtum Hessen zum VersnchsfeÜre für den Umsturz ausersehen werden sollte.
Das sind alles alberne Uebertreib un gen von Leuten, die sich einen Sozialdemokraten nur als Königsmörder und grundverdorbenen Bösewicht vorstellen können, den man aus der Menschheit austilgen muß, während sie selbst sich für die Erbpächter der Staatstreue und den verkörperten Edelmut Halden. Solche Leute können es überhaupt nicht vertragen, wenn Menschen und Parteien, die nicht ganz ihrer Gesinnung sind, als gleichberechtigt, ja
auch nur als existenzberechtigt angesehen werden. Für sie ist es daher unfaßbar, wie jemand, geschweige denn ein Fürst, mit einem Sozialdemokraten, den jeder anständige Mann doch anspucken oder noch besser wie ein wildes Tier Niederschlagen müßte, ein freundliches und harmloses Wort sprechen kann. Ginge es nach diesen freien Geistern, so würde überall im Staatswesen die engherzigste und brw- talste Parteityrannei herrschen müssen, selbstverständlich, so, daß sie und ihre Gesinnungsgenossen die Herrschaft in Händen hätten.
Die „Deutsche volkswirtsch Korr." macht sich selbst einen Mauserungs-Popanz zurecht und kämpft nun tapfer dagegen an. Sie stellt es so dar, als habe jemand aus der Unterhaltung des Sozialdenrokraten mit dem Großherzog gefolgert, die Mauserung der Sozialdemokratie sei nun bis zur tadellosen Hofsähigkeit und Fürstentreue vollendet. Darüber wird dann weidlich gespottet. Selbstverständlich hat kein Mensch solchen Unsinn behauptet, auch unseres Wissens kein Freisinniger, wiewohl die „Deutsche volksw. Korr." ihren Zorn besonders gegen die Freisinnigen richtet, die mit dem Mauferungsgeschwätz ihr Gewissen beruhigen und die Mahner in ihren Reihen beschwichtigen wollten. Der Freisinn ist aber nur die Deckadresse für den Großherzog. Das tritt zum Schluß offen hervor, wo von den „Großherzoglich hessischen Experimenten mit sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten" die Rede ist und in düsterem Prophetenton deklamiert wird: „Demagogen sind oft genug zu Hofe gegangen, wo man kurzsichtig genug war, sie als solche zu verkennen; warum sollte es in Darmstadt anders sein?" So steckt denn auch hinter diesem Zorn über das „Mauserungsgeschwätz" nichts als der Schmerz über das verschwundene Sozialistengesetz und der Aerger, daß das Geschrei der Scharfmacher nicht die gewünschte Beachtung findet.
Die sozialdemokratische Presse hat sich über die Darmstadter Unterredung gar nicht mehr aufgeregt. Der „Vorwärts" macht sich nur lustig über diejenigen, welche von ihm erwartet hatten, daß er sich über Ulrich entrüsten werde. Er hat ja auch wirllich keinen Anlaß, den Vorfall tragisch äu nehmen. Wie die Unterhaltung auf Seiten des Großherzogs noch lange kein Paktieren mit der Sozialdemokratie bedeutet, so auf Seiten des Herrn Ulrich kein Paktieren mit der „Reaktion" und „Bourgeoisie". Wir halten den Vorfall für viel zu harmlos, als daß er hüben oder drüben besondere Nachwirkungen haben könnte. Der Großherzog kann dabei nichts besonders Neues gelernt und keine andere Anschauung über die Sozialdemokratie gewonnen haben, als er schon hatte. So rasch und leicht geht die „Aufklärung" und „Annäherung" denn doch nicht vor sich daß sie in ein paar Minuten am Biertisch vollzogen werden könnte. Offenbar hat der Großherzog chon vorher ganz vernünftige Ansichten über die Sozialdemokraten gehabt. Wären sie in einen Augen die Ungeheuer, als die man sie dem Fürsten gern hinzustellen pflegt, so würde er die Unterhaltung nicht gesucht, sondern sorgfältig vermieden haben. Umgekehrt darf man den urteilsfähigen Sozialdemokraten auch nicht die Ansicht zutrauen, als seien di,e Fürsten allesamt blutsaugend eTyrannen und Volksver derber. Ulrich dürfte somit gleichfalls nicht nötig gehabt haben, infolge der Unterredung seine politischen Anschauungen zu korrigieren. Wenn die vielbesprochene Unterhaltung eine Bedeutung hat, so ist es die, daß sie manchen Leuten als M a h n u n g und Beispiel dienen kann, andere nicht lediglich nach blinden Vorurteilen zu verurteilen und zu behandeln.
Politische Tagesschau.
Zur Frauenfrage
hat das Kultusministerium in Preußen am Montag int Abgeordnetenhause eine klare und unzweideuttge Stellung eingenommen. Der Oberlehrer und freisinnige Abg. Wede- kamp hatte durch die Ausstellung von Forderungen, die in dem Vorschlag des gemeinschaftlichen Gymnasialbesuches! beider Geschlechter gipfelten, den Kultusminister zu einer programmatischen Erklärung provoziert. Nach dieser Erklärung beabsichttgt man an maßgebender Stelle der Entwickelung nicht vorzugreisen und keinen Schritt für die Entwicklung der Frauenfrage in der auf die intellektuelle Ausbildung des weiblichen Geschlechtes gerichteten Linie vorwärts zu thun, der sich nicht aus der naturgemäßen Fortentwicklung der Frage selbst unbedingt notw .big macht.. Man wird also in Preußen weder die beiden Geschlechter gemeinschaftlich nach skandinavischem Muster auf die gemeinsame Schulbank setzen, noch will man das süddeutsche Experiment der Mädchengymuasien mitmachen. Auch die vollständige Gleichstellung der studienbeflissenen Damen mit den immatrikulierten Studenten ist ausgeschlossen, wie es denn auch den einzelnen Professoren nach wie vor üfcer* lassen sein wird, über die Zulassung von Damen zu ihren Vorlesungen zu befinden. Es soll also bei den bisher ein- gerichteten Gymnasial-Sonderkurfen für Damen sein Bewenden haben. Die Erklärung des Ministers wird ihm trotz seines angenehmen Aeußern nicht gerade zunr Liebling unserer Frauenrechtlerinnen machen. Aber es muß doch betont werden, daß energische und wirklich begabte Naturen sich auch trotz dieser Hindernisse auf den bezeichneten Umwegen eine gleichwertige wissenschaftliche Bildung aneignen können. Berechtigt war der Hinweis des Ministers! auf dasjenige Gebiet oer weiblichen Thätigkeit, das bei ber, Mehrheit des deutschen Volkes als eigentliche Domäne des weiblichen Geschlechtes angesehen wird und noch einer bedeutenden Ausbildung und Förderung fähig ist. Der Kultusminister faßt eine Verstärkung der Richtung der allgemeinen Ntädchenaufgaben ins Auge, eine Besserung in bet Erziehungslehre und Kinderpflege, der Hauswirtschaft und Wohlfahrtspflege und auf- dem weiten Gebiet der christlichen Liebesthätigkeit. — Interessant war die Stellungnahme der Vertreter der verschiedenen geistigen Richtungen im Abgeordnetenhause zu diesem Regierungsprogramm. Der Abg. Pfarrer Hacken- berg, eine im modernen Leben wurzelnde und mit beiden Füßen auf dem Boden des geschichtlichen Entwicklungsgedankens stehende Persönlichkeit, hatte zwar keine direktem Forderungen aufzustellen, bedauerte aber die Zurückhaltung der Regierung und begrüßte den Bildungstrieb und Bildungsdrang des weiblichen Geschlechtes als eine erfreuliche Erscheinung, der Rechnung getragen werden müsse. Hackenbergs konservativer und orthodoxer Kollege Pfarrer Schall ließ sich dagegen von seinen bekannten rückständigen Absichten nicht abbringen, während der katholische Geistliche Dasbach verlangte, daß der Gesichtspunkt der A e st h e t i E beim Turnen und ähnlichen Gegenständen nicht außer Acht gelassen werde. Ein tieferes Eingehen in oas vorhandene soziale Problem wurde vom Hause nicht beliebt.
Gegen die Schwindelausverk'aufe insbesondere gegen diejenige Praxis im Ausverkaufswesen, die durch andauerndes Nachschieben von Waren den Ausverkauf in Permanenz erklärt, geht jetzt auch die bayerische Regierung vor. In einem Erlaß an die Handels- und Gewerbekammern Bayerns betont das bayerische Finanzministerium, die neuerliche Zunahme der „permanenten Aus-
Gießener Stadttheater.
Das vierte Gebot.
Volksstück in 4 Akten von Ludw. Anzengruber.
Der letzte Theaterabend dieser Spielzeit, der eine Neueinstudierung brachte, war Anzengruber gewidmet, dem vor- ttefflichen österreichischen Poeten. Anzengrubers Stücke sind eine Zierde jedes Repertoires und dürften recht gut dem Publikum öfter gezeigt werden. Allerdings darf man andererseits nicht verkennen, daß die Scheu eines Bühnenleiters vor vielen Anzengruber'schen Stücken nicht ganz unbegründet ist. Abgesehen von dem etwas aufdringlischen moralischen Gehalt, von der allzu scharf ausgesprochenen Tendenz manches der Anzengruber'schen Werke, die es erschweren, dem rein Dichterischen in seinen Dramen voll gerecht zu werden, sei nur hingedeutet auf die Aufführungsschwierigkeiten, die daraus entstehen, daß die Stücke im Dialekt geschrieben sind, daß die künstlerischen Aufgaben, die an die Schauspieler gestellt werden, sehr bedeutend und obendrein überaus sehr zahlreich sind. Denn diesen wirklichen Menschen aus der breiten Masse des österreichischen Volkes ist allein mit darstellerischer Routine nicht beizukommen. In der Erfüllung dieser Erfordernisse aber liegt in der Hauptsache die Garantie eines Erfolges. Um so höher sei es anerkannt, daß unsere Darsteller den Versuch mit dem „Vierten Gebot" wagten, jenem braven Wiener Volksstück, mit dem Anzengruber in die Niederungen der bürgerlichen Gesellschaft hinunterstieg und uns durch die grelle Beleuchtung menschlicher Verhältnisse erschüttert. Der Dichter hat tief in die Seele des Wiener Volkes geschaut. In einer Zeit, in der es vor allem gilt, stark zu sein, sah
er seine Landsleute in lässige Schwäche, ja in Demoralisation verfallen. Die Alten machte er dafür verantwortlich, daß die Jungen ins Unglück geraten. Sie haben nicht mehr die Kraft — man beobachtet das in Wien leider alle Tage — der verderblichen Nachgiebigkeit der verblendeten Eltern ein inneres Gegengewicht zu bieten. Erlösung von den lasterhaften Eltern wäre ihre Pflicht; aber ihre eigene Charakter- losigkett läßt das nicht zu. Das vierte Gebot, so predigt Anzengruber, hat nur Geltung, wenn die Eltern Ehre verdienen.
Die meisten Gestalten dieser Tragödie des schlimmen Elternhauses sind echt und lebenswahr bis in kleine Einzelheiten, namentlich die Familie Schalanter, ein in lüderlichem Wohlleben dahinvegetierendes Bürgerpaar, der Vater Säufer, die Mutter Kupplerin, Sohn und Tochter entsprechende Taugenichtse. Diese Leute sind mit dem Auge des Realisten gesehen. Sudermann hat für seine „Ehre" viel von Anzengruber gelernt. Die Figuren treten plastisch aus-dem Rahmen des Ganzen vor, sind aber in die Handlung etwas unsicher gestellt und nicht immer ganz glücklich mit ihr verwoben. Unglücklich an- und aufgefaßt ist eigentlich nur der Feldwebel Frey, em unleidlich steifer Musterknabe. Der dramatische Auf- und Ausbau ist, rein künstlerisch betrachtet, geschickt, die Handhabung der Bühnentechnik dagegen nicht ohne Unbeholfenheiten. . Die schlichte, packende, inhaltsvolle Handlung hat eine gute Steigerung, weist starke dramatische Effekte auf, und hat einen besonders wirkungsvollen, wenn auch überstürzten Abschluß. Und schließlich bekommt das Verbrechen des lockeren Gesellen, der seinen militärischen Vorgesetzten erschießt, in welchem er die leibhafte Mahnung zur Ordnung und Zucht haßt, einen mißklingenden Oberton von Märtyrer
tum dadurch, daß ihm Vater und Mutter beschimpft wurden, die er selber anzuschreien und zu bedrohen sich nicht scheut.
Kurzum, dieses Zerrbild der Eltern- und Kindesliebe ist ein echtes Volksstück mit den mehr ethischen als ästhetischen Vorzügen eines solchen. Und dennoch hat es gestern bei unserem Publikum nicht durchgeschlagen, nicht einmal eine starke Wirkung erzielt. Der Geschmack des Publikums ist eben gegenüber gutem Landbrot und reinem Wasser nicht mehr recht aufnahmefähig. Zudem waren die oben an- gedeuteten Schwierigkeiten, die die ganze österreichische Einkleidung it. a. verursachen, nicht in wünschenswertem Maße überwunden, und wenn auch im großen Ganzen der Inszenierung des Stückes Anerkennung nicht zu versagen ist, so blieb doch der Stimmungsgehalt mancher Hauptszene unerschöpft und damit ein Hauptmittel ungenutzt, durch das von der Bühne herab auf das Publikum gewirkt werden konnte. Nur an wenigen Stellen zeigte sich das Fluidum zwischen Bühne und Zuschauerraum, der freilich beklagenswert große Lücken aufwies, stark genug, um kräftige Beifallsäußerungen verdientermaßen zu erzeugen.
Die Benesizianten Frl. Ungar und Herr Sandor stellten das liebliche Geschwisterpaar Schalanter dar, die fesche, leichsinnige Josefa und den unerzogener, jähzornigen, im Grunde aber nicht schlecht veranlagten Martin. Ihr heimat- liches Idiom verhalf beiden zu gutem Erfolge; namentlich traf Herr S. den rechten rüden Ton gegenüber seinem Vater und charakterisierte den unangenehmen Patron treffend.
Den alten Schalanter mußte gestern das Publikum eher humoristisch als tragisch auffassen, obgleich das Stück, je weiter es fortschreitet, die erschütternde Tragik dieser Figur enthüllt. Dieser alkoholselige, arbeitsscheue, bei aller Ge-


