4
3*/i% Reichsanleihe
Tendenz: fest.
100.70
42.30
28.00
28.00
114.00
45.10
Nordd. Lloyd . . , Kreditaktien . . . Diakonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Beniner Handelsges. Oesterr Staatöbahn . Lombarden • . . Gotthard bahn . . . Lanraiiütte . . . . Bochum . . « . . Harpener . . . .
Vorjahre ausgezahlt.
Ter Bremer Vulkan erhöht sein Aktienkapital von auf 6 Millionen Mark.
4°/. Italien. Rente , .
4</,% Portugiesen . .
0/ Portugiesen . . .
1% C. Türken ...
Türkenlose .....
4% Griech. Monopo 1-Anl
4iiJ% äussere Argentiner
. . 91.00 . . 122.90
* ' 220*10 . . 195.60 . . 139.50 . . 137.80 . . 154.00 . . 145 50 . . 19.60 . . 168.60 . . 207.00 . . 202.00 . . 167.00
holen, daß ich mit der Aeußerung, daß der Verdacht gegen Dr. Schimmel noch nicht vollständig widerlegt sei, an eine Belastung und Beleidigung desselben gar nicht gedacht habe. Ich habe nur sagen wollen, daß sich gerade aus dem Vorgehen des Baumann der Verdacht, gegen Dr. Schimmel ergeben habe, und daß dieser Verdacht, da Baumann auch bis jetzt jede Auskunft verweigerte, noch nichl vollständig widerlegt sei, daß also auch die schweren folgen, bte die Untersuchung für Dr. Schimmel gehabt habe, dem Baumann zur Last zu legen sei. Ich bedauere es lebhaft, daß diese Aeußerung als eine neue Belastung des Dr. Schimmel aufgefaßt worden ist, und ich muß sagen, daß ich sie nichl oethan hätte, wenn ich dies vorausgesehen hätte, und zwar um so weniger, als ich jetzt bte Möglichkeit zugcben muß, daß der Verdacht, für den es an einem ausreichenden Beweise nach dem freisprechenden Urteil zweifellos fehlt, von Anfang an unbegründet gewesen ist, und daß wir uns geirrt haben. Diese Erklärung gebe ich aus eigenem Antrieb ab, well ich, wie gesagt, das von mir unabsichtlich begangene Unrecht, soweit ich kann, wieder gutmachen muß. Ich verbleibe mit aller Hochachtung Jonen, Erster Staatsanwalt."
« Doodica ist gestorben. Doodica, das eine der beiden zusammengewachsen indischen Mädchen, die, wie gemeldet, von Dr. Doyen durch eine Operation getrennt worden waren, verstarb m Pans unerwartet an Tuberkulose und Schwäche. Gestern hatten die beiden Mädchen noch Nahrung genommen und mit der Puppe gespielt. Der Puls war ganz normal gewesen. Nach einer kurzen Convulston trat der Tod ein. Doodica war das kränkere der beiden Shnber. Die Operation war vorgenommen worben, um im Falle ihres Ablebens bas anberc Mäbchen, Rodica, zu retten.
• Danzig, 19. Febr. Auf bem Rittergute Rittmanns- dorf bei Praust erschoß ber Wirtschaftsinspektor Frankenstein den Arbeiter Hartmann, welcher nachts stehlen wollte.
• Greppin, 19. Febr. Ein Arbeiter würbe von zwei enberen auf der Dorfstraße überfallen und getötet Die Thäter sind verhaftet
" Graz, 19. Febr. In den letzten Tagen wurden m Möttlings (Main) Erdstöße verspürt.
wirb der Ausschußautrag gegen 3 Stimme« ab gelehnt Tie Anträge Ulrich nnb Köhier»LangSdorf werden ein- stimmig angenommen.
Berlin, 20. Febr. Zn der heatigen Sitzung der Zoll, tarifkommisfion teilte Graf PosadowSly mit, angesichts der früheren Eikläruag des Reichskanzlers werde eS nicht über- rofrtjctv wenn er erkläre, daß die Zustimmung der verbündeten Regierungen für den Ko mpromißantrag in keinem Stadium der Beratungen zu haben sein werde.
Madrid, 20. Febr. Alle Gruppen der parlamentarischen Opposition find darin einig, die Regierung für unfähig
Arbeiterbewegung.
Greiz, 19.Febr. In 17 Webfabriken ist der Strike vollkommen geworden. Ueber 6500 Webstühle stehen still, 3500 Arbeiter feiern und von keiner Seite ist auf Nachgiebigkeit zu rechnen. Den Arbeitern stehen etwa 3500 Mark zur Verfügung. Sie erwarten noch weitere Hilfe. Jeden Tag inben erregte Arbeiterversammlungen statt, wobei viel bemerkt wirb, baß bas LanbratSamt trotz bes reußischen Vereinsgesetzes ben Arbeiterinnen gestattet hat, an ben Versammlungen teilzunehmcn. Auch in Merane ist eine Aussperrung von etwa 4000 Weberei-Arbeitern in Sicht.
Neueste Meldungen.
Origiualdrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
8. Darmstadt, 20. Febr. Tie Zweite Kammer setzte heute die Beratungen fort. Tie Anträge der Abgg. Ulrich und Köhler-Langsdorf betr. die Einrichtung einer staatlichen Mobiliarversicherung werden an den Ausschuß zuruckverwiescu, da das Material noch nicht ganz durch- beraten ist. Der Antrag Ulrich und Genossen, die obligatorische Vieh- und Schlachtviehversicheruug betr., veranlaßt eine längere Debatte, da die Regierung die Vorlage einer Schlachtviehveificherung im nächsten Landtag in Aussicht gestellt hat. Mit Rückficht hierauf hat der Ausschuß seine Resolution zurückgezogen und beantragt, den Antrag Ulrich für vorläufig erledigt zu erklären. Ter Antrag wird einstimmig! angenommen. Hierauf wird die Beratung über die Anträge! Ulrich und Köhler-Langsdorf über die obligatorische staatliche Mobiliarverficherung wieder ausgenommen. Abg. Ulrich bittet, ben Ausschußanttag, der seine Anträge für erledigt erklärt wissen wifi, abzulehnen. Er macht auf die vielen Schäden unm den jetzigen Versicherungsanstalten aufmerksam. Viele Risiken würden überhaupt nicht ausgenommen, und Diele hatten kaum erschwinglich hohe Prämien zu zahlen. Tie Regierung solle bis zur nächsten Tagung eine entsprechende Vorlage ausarbeiten. Es sei nicht angängig, die Anstalt nur auf die Landwirtschaft auszndehnen. Es müsse zunächst dafür gesorgt werben, daß alle gefährlichen Risiken versichert würden. Ministerialrat S reib et t erklärt, die Versicherungsgesellschaften seien wohl zur Uebetnahme aller, auch der gefährlichen Risiken bereit, aber über die Hohe der Prämien habe bisher keine Einigung erzielt weiden können. Abg. Molthan ist ebenfalls für die Verstaatlichung. Abg. Rein- Hardt glaubt, man fei sich über die Bedeutung der Frage noch nicht ganz klar, sonst muffe man für den Antrag Ulrich stimmen. Er bitte um drffea einstimmige Annahme. Bei der Abstimmung
Hütten- und Kohlenaktien. An der gestrigen Börse war sowohl für Hütten-, wie Kohlenakticn ein scharfer Rückgang zu verzeichnen. Die meisten Verte haben 2 bis 2i/2 Proz. eingebüßl. Ter von uns gestern gemeldete Ab- chluß der Laurahittte übte seine Wirkung. Man schloß, >aß für bas lausende Semester eine Verringerung des
jur Lösung des Konflikts zu erklären. Tas Kabinett müsse durch ein anderes ersetzt werben. Möglicherweise beruft die Regierung die Reservemannschaften ein. Gegenüber einigen
ungen übrig bleibt und die Heranziehung stiller Reserven in keiner Weise nötig sein wird.
Dresdner Bankverein. Das Institut erzielte einen Reingewinn von 1598 701 Mk. gegen 1 958 785 Mk. im Vorjahre. An Dividenden werden 0V2 gegen 8 Proz. im
Kandel und UerKrhr. Volkswirtschaft.
31/3 0/0 Offenbacher Stadtanleihe von 19 0 2. Der Anlehensvertrag mit der Stadt Offenbach a. M. betr. Ausgabe eines 31/2 °/o Anlehens im Betrage von 6 000 000 Mark ist dieser Tage unterzeichnet worden. Inzwischen sind auf dem Wege des freihändigen Verkaufs über heben Achtel des Anlehensbetrages zum Kurse von 97.75 plaziert worden, sodaß das Uebcrnahine-Konsortiunr von einer Subskription Abstand genommen hat. Bis zur Lieferung defini- tiöcr Stücke werden Jnterimsscheine zur Ausgabe gelangen, welche von der Bank für Handel und Industrie ausgestellt sind. Die Einführung der Anleihe wird an den Börsen von Frankfurt a. M. und Berlin erfolgen.
In Kassel ist der Abschluß der Gründung der Kleinbahn a k t i e n g e s e l l s ch a f t Kassel-Naumburg er- solgt, nachdem das gesamte Aktienkapital von zusammen 2305 000 Mk. gezeichnet worden ist. Vorsitzender des Aufsichtsrates : Geh. Justizrat Dr. Renner in Kassel, Stellvertreter des Vorsitzenden: Direktor Dr. Alfred Parisius in Frankfurt a. M., Vorstandsmitglieder der Gesellschaft: Direktor Ludwig Oberschulte in Frankfurt a. M. und Architekt Oskar Gebhardt in Kassel. ..
Z u der geplanten Aenderung des s ach s i- Lotterieplans erfährt man, daß die Erhöhung der niedrigen Gewinne auf 255 Mark und die Schaffung von 200 Gewinnlosen zu je 3000 Mark dadurch ermöglicht wird, daß der Haupttreffer von 600 000 Mark gestrichen und eine Prämie von 500 000 Mark eingestellt wird, die am letzten Tage der Ziehung auf den jeweilig höchsten Gewinn fallen soll Es kann also im günstigsten Falle der höchste Gewinn der sächsischen Lotterie 700 000 Mark betragen.
Dresdner Bank. Der „F. Ztg." wird telegraphiert, daß der Abschluß einen Reingewinn von rund 10 Millionen Mark (im Vorjahre 14 087 000 Mk.) ergiebt. Derselbe stammt ausschließlich aus dem laufenden Geschäft, xie Dividende von 4 Proz. (Borj. 8 Proz.) wird 5 200 000 Mk. erfordern, sodaß also noch ein namhafter Betrag zu Extraab schreck»-
Krieskasten der Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
C. S. Besondere Kriegsgesetze giebt es nicht. Vielmehr treten die im Militärstrafgesetzbuch aufgeführten Vorschriften für strafbare Handlungen, sofern sie von im Felde Stehenden begangen werden, als Kriegsgesetze in Kraft. Diese bestehen als solche natürlich nur so lange, als die Mannschaften im Felde stehen, resp. bis sie in die Heimat entlassen sind. — Nach dem Militärstrafgesetzbuch vom 20. Juni 1872 standen die zu den Kontroll- Versammlungen einberufenen Reserve- und Landwehr- mamischaften bereits unter den Militärgesetzen; doch ist darin nicht genau festgelegt, für welche Zeit dies der Fall war. Dies wird durch eine kriegsministerielle Verfügung vom 18. Mai 1887 geregelt, die in der neuen Wehr- und Heerordnung vom Jahre 1888 enthalten ist. Danach sind die zur Kontroll - Versammlung einberufenen Personen während des ganzen Tages als zum aktiven Dienst ye- hörig anzusehen und unterliegen infolgedessen der Dis- ziplinarstrafordniing vom 31. Oktober 1872.
Telephonischer Kursbericht,
. 102.35 ! Mo Mexikauer .... 26.85
Gerichtssaal.
Mainz, 18. Febr. Die 33jährige Ehefrau des Arbeiters Heinrich Schweickhard ui Oberi n g elh e i m hatte sich vor der Strafkammer wegen gefährlicher K ö r- perverlctzung ihres inzwischen gestorbenen zehnjährigen Stief kindes Elise zu verantworten. Nach den Zeugenaussagen hat die Angeklagte das an der Schwindsucht hinsiechende Kind in der barbarischsten Weise mißhandelt. Trotzdem der behandelnde Arzt angeordnet hatte, daß das schwer erkrankte Kind in einer geheizten Stube liegen müsse, befand sich sein Lager, bestehend aus einem Strohsack und Lumpen, in einem speicherähnlichen ungeheizten Raum. Regen und Wind hatten freien Zutritt. Das von mitleidigen Nachbarn gespendete Essen für das tränte Kind wurde in den meisten Fällen von der Stiefmutter und ihren beiden eigenen Kindern aufgegessen. Ter praktische Arzt Dr. Höchstenbach in Oberingelheim, ber das verstorbene Kind in Behandlung gehabt hat, bc merkte, daß es fast in Schmutz erstarrt sei. Der Tod sei durch Tuberkulose eingetreten. Nach dem Gutachten des Kreisarztes Dr. Schäffer in Bingen wurde der Tod des Kindes durch die rohe Behandlung beschleunigt. Das fcinb ei in einem verwahrlosten Zustcmde gewesen, der sich gar nicht beschreiben lasse. Die Staatsanwaltschaft beantragte vier Monate Gefängnis, das Gericht ging noch weit über diesen Antrag hinaus, und erkannte auf neun Monate Gefängnis.
Fulda, 19. Febr. Der Schlächtermeister Wahl hier wurde wegen Verkaufs tuberkulösen Rindfleisches zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Leipzig, 19. Febr. In dem Strafprozeß gegen den Grasen Pückler auf Klein-Tschirne vom November vor. Jahres, über den wir seinerzeit berichteten, hat das Reichsgericht auf Verwerfung der eingelegten Revision und Bestätigung des Urteils erster Instanz erkannt. Am 9. November 1901 war Gras Pückler-Klein-Tschirne von der Strafkammer des Landgerichts I zu Berlin wegen Aufreizung zu Gewaltthätigkeiten zu 300 Mark Geldstrafe und im Nichtbeitreibungsfalle zu Gefängnis verurteilt worden. Tie Aufreizung wurde in einer Rede gefunden, die der Graf am 14. Dezember 1900 in Berlin gehalten hatte.
folgt. Die aufrührerische Menge plündert die starren des Schlachthauses und verteilt das Fleisch unter das Volk. Da die Zufuhr der Märkte unterbunden ist, so sind die Preise für Lsebensrntttel unerschwinglich hoch und die Stadtz Barcelona ist von Hun gersno t bedroht. Auch die Bries-Austragungen sind saft ganz verhindert, da die Postwagen nur unter starker Bedeckung fahren können. Gestern nachmittag wurden in Barcelona Geschützean zahlreichen Punkten der Stadt aufgestellt. In Linares errichtete die Menge einen riesigen Sch etter Hausen. Auch das Kloster-» gebäubc wurde in Brand gesteckt.
Madrid, 19. Febr. Der Senat nahm definitiv die Vorlage betr. Aushebung der verfassungsmäßigen Gewalten in Barcelona an. Nach telephonischer Meldung aus ^Barcelona von 8 Uhr abends dauerte das Gewehrfeuer in verschiedenen Straßen fort. Ein Gendarm I wurde getötet und ein Leutnant verwundet.
Barcelona, 19. Febr. Die Truppen, die zur Wiederherstellung ber Ruhe herangezogen waren, wurden von Individuen, welche sich auf den Balkons des Theaters Santa Madrona befanden, angegrifen und mußten dieSchußwafse gebrauchen. Mehrere Personen wurden verwundet. Das Militär schlug die Thüren ein, um die Angreifer festzunehmen, welche Revolverschüsse abgaben. Die letzten Kautschukfabriken, welche noch offen waren, sind geschlossen. Tie Ausständiaen betrachten bie Schließung als einen großen Triumph. Ter Anarchist Benafulla ist festgenommen worden. Die Druckereiarbeitev drohten diejenigen Kollegen, welche die Arbeiten wieder ausnehmen, zu töten und die Truckerei zu zerstöre. Die Zeitungsdirektoren beschlossen, bis zur Wieoerher stell- ung der Crönung die Zeitungen nicht erscheinen^zu^ast'^.
Ertrags der Kohlenzechen zu erwarten sei, die eine etwaige Besserung des Hütteiierträgnisses vielleicht reichlich ausgleicheii werde. Im allgemeinen wird geglaubt, das;, , - - - . , .. .
auch die anderen Hüttenwerke einen starken Gewinnrück- auswärtigen Zeitungen, die behaupten, daß die Bewegung in gang melden werden. Barcelona eine politische fei, wird in Regieiungskreisen erklärt,
Vereinsbank Nürnberg. Tas Institut hat einen daß sie lediglich einen sozialistischen Eharakter habe, der deutlich Reingewinn von 2.1 Millionen erzielt. 250 000 Mk. werden erkennbar sei. Die „Eorresponcia d'Espana" glaubt, daß die )en Reserven überwiesen. Die Aktionäre erhalten eine I Regierung Truppen nach Barcelona schicken werde, da eine Car- Dividende von 10 Proz. listen bcwegung zu befürchten sei. Zn Villa Rueva kam ei
Einnahmen deutscher Eisenbahnen. Im cinem Zusammenstoß mit der bewaffneten Macht. Ter Zei- Monat 3miuar betnigen bie Einnahmen aus dem Per-1 ^ngövcrkauf in Madrid ist unterlagt. Tie Gesellschaft vom E Vorjahres eln Plus^ von 1545 887 Mk. httrge^n is! »oten Kreuz erhielt Befehl, ihr gesamtes Material bereit ,n der Güterverkehr noch immer wesentlich hinter dem des halten. Tie Ausdehnung des AuSstandeS aus die Provinz Sara- Vorjahres zurückgeblieben, er betrug 82924 870 Mk. oder goffa wird befurchtet. Am L Marz wird em Ausstand in ganz 4 898 970 Mk. weniger als im Vorjahre. Spanien erwartet.
Türkische Tabakregie-Gesellschaft. Die Ein- Berlin, 20. Febr. Dem freif. „Berl. Zagebl" zufolge nahmen betrugen im Januar 16100000 Piaster gegen erwartet man in parlamentarischen Kreisen, die Regier- 15 600 000 in der gleichen Periode des Vorjahres. ung werde den Kompromiß-Antrag ab lehne n,
Halle a. d. S., 19. Febr. Der Aufsichtsrat ber Halle- da ein Eingehen auf den Kompromiß-Vorschlag hier durch scheu Maschinenfabrik und Eisengießerei beschloß bei den die notwendige Rücksicht auf das Ausland unmöglich gi> gleichen Abschreibungen wie im Vorjahre die Verteilung macht wird, nachdem Graf Bülow seinerzeit erklärt hat, einer Dividende von 28 Proz. vorzuschlagen. die Sätze der Vorlage seien das äußerste Maß dessen, wo-
Märkte. mit man noch Handels-Verträge zu stände bringen könne.
Limburg a. d. L., 19. Febr. Fruchtmarkt. Durch- — Wegen der angeblichen Aeußerung derKaisers über doö schnittspreise pr. Malter. Roter Weizen 14.23 Mk., Weißer Weizen «Duell, die die „Potsd. Ztg." veröffentlichte, ist nun- 00.00 Mk., Korn 10.40 Mk., Gerste 9.15 Mk., Hafer 8.08 Mk., me^r Anklage erhoben und Termin auf den 12. März Erbsen 0.00 s2)lf., Kartoffeln 0.00 Mk. nnr ^cr ersten Strafkammer in Potsdam angesctzt worden.
■ Angeklagt sind Redakteur Paul Groll, Buchdruckerev-
$lniVEr|lIÄI$-$Lan)nnjinL vesitzer Stein und der Geh. Rechnungsrat Julius Stein-
Der Generalstabsarzt der Armee, Prof. Dr. von Leut- buch in Potsdam wegen Beleidigung der Leutnants! hold begeht (Sonnerstag) feinen 70. Geburtstag. v. Kessel unj) v. Goßler aus 8 186 Str. &. SB - $cr ais er
’ gedenkt dem un Juni statt findenden 75. Stiftungsfeste des
(PirpIlhrthn-^pitinUT Korps Borussia in Bonn beiznwohnen und aus diesem
Anlaß euugc Tag^in Bonu zu verwetten.
Höchst a. M., 19. Febr. Die Kleinbahn Höchst- Breskau Ä). Febr Dr. Warner Sombart, K«mgstei?'-ird morgen eröfsnet Außer ben
L7a"ch?N.ed7rt°fhL7L^^^^^^ Lstkr Kelkheim: ^»^0 Hochschule zu Karlsruhe arhalren, oder Fischbach, Hornau und Schneidhain. | London, 20. Febr. „Daily Matt" berichtet aus
Lissabon: Wie gemeldet wird, ist unter den Buren, welche: sich im Lager von Galdas-Rianje befinden, ein ernster Aufruhr ausgebrochen. Einer der Buren-Ofsiziere uiid mehrere andere Buren-Gefangene sind verwuiidet toorbeu.
Madrid, 20. Febr. Vergebens wartet man auf genauere Berichte aus Barcelona. Die Zensur verstümmelt fortgesetzt alle Berichte. Die Lage in Barcelona wird immer furchtbarer, da die Zahl derAusständigenüber ^hunderttausend meist bewaffnete Personen stark ist. I Die Bewegung hat jetzt fast ganz Castilien ergriffen. Die verfügbaren Truppen siiid un genügen b. Neue Verstärkungen dürften unverzüglich aus Eastilien und Aragonien abgehen. Die genaue Zahl ber bei den Zu- ! sammenstößen getöteten Personen konnte bis jetzt nicht ermittelt werden. An 200 Verhaftungen sind bis jetzt er-
3% Hessen . . .
4-6 Oesterr. Goldrente
4' ,% Oesterr. bilberrente 101.75
4% Ungar. Goldrente . . 101.20
92.20 I 4‘/2 /, Chinesen
102.00 Electric, bctuckert
92.00
IOOLO
102'90
30/j do.
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3% do.
3‘/g% Hessen
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