yerr ausgefprocyen. Da der beide Teile (Verband und Verlag) bindende Vertrag noch bis 1904 läuft und der Antrag selbst von allen Seiten bekämpft wurde, war seine einstimmige Ablehnung die Folge.
Aus Stadt und Kaud.
Gießen, den 19. Juni 1902.
* Personalien. Die GerichtSaecessistcn Hennann von Bechtold aus Gießen, Hans Becker aus Darnistadt, Hermann Braun aus Reinheim, Heinrich Espenschied aus Mainz, Friedrich Karl Fischer aus Bensheim, Ludwig Gaus aus Eppelsheim, Karl Hager aus Offenbach, Dr. Ernst Emil Hoffmann aus Darmstadt, Hans Hofmann aus Offenbach, Dr. Franz Kirstein aus Mainz, Ferdinand Lutz aus Hornburg, Dr. Friedrich Wilhelm Möbius aus Gießen, Josef Nostadt aus Bensheim, Emanuel Rothschild aus Alsfeld, Dr. Hermann Rothschild aus Alsfeld, Gustav Schneider aus Mainz, Dr. Philipp Wahl aus Arnshain, Robert Weitert aus Darmstadt, Johannes Welter aus Darmstadt, Ferdinand Willen büch er aus Gießen, Heinrich Zwilling aus Worms roucben zu Gerichtsassessoren ernannt. — Der Nevisionskontrollcur bei dem Hauptsteueramt Mainz, Ludwig Seitz, ist mit Wirkung vom 1. Juli d. I. zum Niederlagcverwalter bei genanntem Amte ernannt worden.
** & ie Deutsch-Amerikanische Petroleum Gesellschaft setzt ihre Bemühungen, den hiesigen Markt zu erobern, fort. In der vergangenen Woche gründete die Gesellschaft hier in der Bleichstraße ein Bureau und ließ durch ca. acht Herren Gießen und die Umgegend bereisen. Obgleich sic den Konsumenten den Liter Petroleum für nur 15 Pfg. franko Haus anbot, gelang es ihr doch nicht, irgend welche Erfolge zu erringen. Die kleinen Händler habe:: für den kommenden Winter bereits abgeschlossen, und der Sommerkonsum ist zu gering, als daß er in Anschlag gebracht werden könnte. Die Gesellschaft droht nun, mit dem Preise so lange herunterzugehen, wie die hiesigen Kaufleute ihr folgen, sodaß sie also stets billiger sein will, als die letzteren. Bei den ungeheuren Kapitalien, die der Gesellschaft zu Gebote stehen, erscheint das auch ausführbar. Tabei ist nun allerdings zu berücksichtigen, daß die Gesellschaft nach Unterdrückung der Konkurrenz mit den Preisen wieder stark in die Höhe gehen muß; denn der Liter amerikanisches Petroleum kostet sie mit allen Zoll- und sonstigen Unkosten mindestens 16 Pfg. Tie Preise werden für das konsumierende Publikum dann bedeutend höhere sein, wie jetzt. Vorläufig ist nun die Gefahr der Unterdrückung der hiesigen Detaillisten noch nicht allzu groß; denn sie können im Sommer mit seinem geringen Petroleumbedarf die Konkurrenz ohne sonderlichen Nachteil aushalten. Wie sich aber die Zukunft gestalten wird, ist z. Z. noch nicht abzusehen. Siegt die Petroleum-Gesellschaft, so wird die Kosten wie gewöhnlich das Publikum zu tragen haben. Es kann deshalb nur erwünscht sein, daß das Publikum die hiesigen Kaufleute in chrem Kampfe gegen die Eindringlinge unterstützt.
** Der Umtaus ch der Po st marken mit dem «Ausdrucke „Reichspost" erfolgt nur noch bis Ende Juni.
*♦ Erhebung der Gemeindesteuern. Im laufenden Monat sind die zwei ersten Ziele der Gemeindesteuern füllig. Es empfiehlt sich, mit der Zahlung derselben nicht bis zu den letzten Tagen zu warten, sondern möglichst bereits in Ider laufenden Woche zu zahlen, da jetzt noch kein Andrang an den Zahlschaltern herrschst
** Militür-Ernteurlaub. Der Kaiser hüt in seiner Ordre vom 13. Februar d. I., welche die Bestimmungen für die diesjährigen Reserve- und Landwehr- Uebungen enthält, gesagt, daß bei der Ansetzung dieser Hebungen namentlich die Ernteverhältnisse zu berücksichtigen sind. Dementsprechend finden denn auch während der Haupterntezeit keine Militärübungen statt, um der Landwirtschaft nach Möglichkeit alle Kräfte zu erhalten. Diese Kräfte sollen indessen auf Veranlassung des Kaisers noch vermehrt werden, indem den Landwirten, die wenig Arbeitspersonal bekommen konnten, Soldaten für die Ernte zur Verfügung gestellt werden. Dieser Ernteurlaub darf von den Truppen bis zur Dauer von drei Wochen gewährt werden, und zwar gegen freie Wohnung und Kost und Zahlung eines entsprechenden Tagelohnes.
** Staatliche Betriebskrankenkasse. Die Meinungsverschiedenheiten, welche zwischen dem Landes^ verein hessischer Aerzte und der staatlichen Betriebs^ krankenkasse für das Großherzogtum Hessen bestanden und un März d. I. zu einer Interpellation des! Abg. Reinhart-Worms in der 2. Hessischen Ständekammer Veranlassung gaben, sind durch Vermittelung der Ministerialabteilung für Gesundheitspflege im Wege beiderseitigen Nachgebens geschlichtet worden. Die Betriebst krankenkasse hat bezüglich der ärztlichen Besuche die Minimal- taxe von 1 Mark pro Besuch eingeräumt, dagegen haben
die Aerzte einer Herabsetzung der Kilometergebuhreit von 1 Mark auf 80 Pfg. pro Kilometer der Entfernung für die Extrabesuche außerhalb des Wohnortes der Aerzte zugestimmt. Ein Unterschied i» der Honorierung der Stadt- unb Landärzte soll grundsätzlich nicht mehr stattfinden.
** Der Ausschuß dcr Deutschen Handwerkskammern Berlin, Breslau, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Hannover, Lübeck und München tritt am 28. Juni, vormittags in Eisenach zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung steht insbesondere die Vorbereitung des im September in Leipzig stattfindenden dritten Deut- schen Handwerks- und Gewerbekammertages.
nm. Klein-Linden, 17. Juni. Das am 12. Juni abgehaltenc Jahresfest des luth. Missionsvereins für Oberhessen hat einen erhebenden Verlauf genommen. Missionar Kabis, der über 25 Jahre in Indien wirkt, erzählte in der Kirche von den beiden luth. Stadtgemeinden in Madras, die schon so weit kirchlich gefestigt sind, daß sie, von eingeborenen Pastoren bedient, nahezu auf eigenen Füßen stehen, zumal sie sich durch große Opferwilligkeit auszeichnen, und zum größeren Teile aus Angehörigen der höheren Kasten, besonders der Süden, bestehen. Er schilderte dann die elende Lage der Paria und berichtete über die Erfolge seiner Arbeit unter diesen Aermsten der Armen, unter denen er in den letzten Jahren Tausende habe taufen dürfen, lieber den Charakter und Zweck des feiernden Vereins sprach in der Kirche Pfarrer Nies von Melbach. Der Ortsgeistliche schloß das schöne, auch durch eine reiche Missionskollektc (142 Mark und 15 Mark für verkaufte Missionsschriften) ausgezeichnete Fest mit herzlichen Dankesworten. — Auch in Schlitz fand vor einigen Tagen das alljährliche Schlitzenländer Missionsfest statt, bei dem ebenfalls Missionar Kabis einen Vortrag über seine indische Missionsthätigkeit hielt.
Gründ er g, 18. Juni. Lehrer Kunkel ist von hier an die höhere Mädchenschule nach Gießen versetzt worden und hat dort seine neue Stellung bereits angetreten. Er hat sich hier besonders um die Hebung der Zcichenschule verdient gemacht, bei der ihn vorläufig der Geometer 1. Klasse Ritter, der voraussichtlich bis zum Herbst d. I. hier bleiben wird, ersetzen wird. Für die 1. Klasse der Zeichenschule, gegenwärtig von 40 Schülern besucht, wird ebenfalls ein neuer Lehrer beschafft werden. Hierzu hat der hiesige Vorschußverein jät)rlich 100 Mark bewilligt.
§ Ostheim, 19. Juni. Demnächst soll hier mit dem Ban des projektierten neuen Schulhauses begonnen werden. Als Platz ist der nordöstliche Ortsausgang rechts der Straße nach unserer Bahnhaltcstelle gewählt loorden.
F e h l h e i m bei Bensheim, 17. Juni. Interessante Funde wurden dieser Tage von dem hiesigen Gastwirt Marx Schmitt gemacht. Bei den Ausgrabungen zu Keller und Fundamenten seines neu zu errichtenden Wirtschaftsgebäudes fand man verschiedene zinnerne, irdene und kupferne Eß- und Trinkgefäße, die dem 17. Jahr- hundert entstammen dürften. Sie waren zum Teil mit Sprüchen und Verzierungen versehen und ziemlich gut erhalten. Bereits vor zwei Monaten wurden an derselben Stelle zahlreiche Silbermünzen aus der Napoleonischen Zeit aufgefunden.
a. Marburg, 18. Juni. Heute morgen fand auf dem städtischen Viehmarktplatze die vom hiesigen landwirtschaftlichen Kreisverein veranstaltete mit Prämiierung verbundene Ausstellung von reingezüchtetem Simnienthaler und Vogels« berget Rindvieh statt. Infolge des anhaltenden Regenwetters war dieselbe nicht so stark beschickt, rote man erwartet hatte. Vorhanden waren 87 Simmenthaler (10 Bullen, 24 Kühe, 27 Rinder, 25 Kälber) und 52 Vogelsberger (10 Bullen, 22 Kühe, 16 Rinder, 4 Kälber). Zur Verteilung kamen 2030 Mark, 2 silberne und 2 broncene Medaillen sowie 3 Diplome. Von 9 Uhr an fand in der Halle des Viehmarktplatzes Kon-
-n § schreibt, vom 21. Juki vis 2. August an Der röntgu HrnverMü W it r a b u r g abgehalteu. ______
Kunst und Wissenschaft.
Darmstadt, 18. Juni. Pros. Ehri ft i a n s c n ist aus dem Verband der K ü n st l e r f o I o u i c ausgeschiedo n, es ist ihm aber die Beibehaltung seines Ateliers sowie einer Reimmeratton ans ein Jahr noch bewilligt worden.
Trier, 17. Juni. Die von dem verstorbenen Professor Fr. H. Kraus sur Sichtung und Herausgabe seines l'tterarischen "Nachlasse» eingesetzte Konnuission hat beschlossen, den Antrag, tue Sp ek tator - Briefe in Buchform herauszugeben, abzulehnen, da dies dem eigenen Wunsche des Verstorbenen nicht entsprochen haben würde.
«ad Pyrmont, 18. Juni. Das am 28. und 29. Ium biet stattsindende T s ch aikowskysest erregt in den maßgebenden Kreisen durch die Ausführung mehrerer Manuskripte Interesse. Außer Modest Tschaikowsky, dem Bruder des verewigten russischen Meisters, werden viele Freunde Tschaikowsky's und hervorragende Musiker des In und Auslandes der Feier beiwohnen.
— Im Fürstentum Reuß j. L. hat sich, wie u n s aus G e ra geschrieben wird, eine Vereinigung gebildet zum Zweck der Errichtung eines Denimals für den Dichter Jnliuö Sturm. Das Denkmal soll im Heimatsort des Dichters, dem Badeort K ö st r i tz, errichtet werden. Dem Komitee gehört u. a. auch Pros. Dr. theol. Drews in Gießen an.
— „Menschen" ist der Titel eines neuen dreiaktigen Dramas, das B j ö r n s o n soeben vollendet hat. Das Werk behandelt ein modernes Thema und bildet eine Art Fortsetzung von „Sa- boremus".
Kandnmlschast.
Petersburg, 17. Juni. Saaten st andsbcricht von Mitte Ai a i. In Südrußland stehen Winter- . und Sommergetreide allgemein gut, in einigen Gegenden des Südwestens sowie in der Krim und den Asowdistrikten befriedigend; in einigen Gegenden der Gouvernements des Zentrums steht Weizen unbefriedigend, in anderen Gouvernements befriedigend. 9loggen steht jenseits der Wolga gut, in anderen Bezirken befriedigend. Die Frühjahrsfrucht steht im allgemeinen besser als Wintergetreide; ihr Stand ist in einigen Gegenden des Westens nicht ganz befriedigend, jensvits der Wolga gut, in anderen Bezirken ganz befriebigenb.
— Wie wir hören, würbe anläßlich ber 38. Wanberversamm- (ung bayerischer Lanbwirte auf ber Ausstellung in Kaiserslautern bie Firma Heinrich Lanz in M a n n h e i m mit ber höchsten Auszeichnung, ber goldenen Mebaille bebacht für baselbst ausgestellte Lokomobilen unb Tampfbreschmaschinen in vorzüglicher Ausführung.
— Der Verband der Hcrdbnchgesellschasten für bas V o p e (3 b c r g e r Rinb hält am 11. Juli in Wetzlar seine bieMhrige GeneralversammlunH^b^
Gerichtssaal.
Laubach, 17. Juni. Das hiesige Schöffengericht fällte kürzlich ein Urteil, das für viele eine heilsame Lehre ab« geben sollte. — Die Unsitte, am Neujahrstage sogen. „llz- karten" zu schicken, nimmt mit jedem Jahre zu, ja es ist soweit getommen, daß man sich wundert, wenn tn einem Hause eine solche ausbleibt. Im vorliegenden Falle wurde der Schreiber einer solchen Karte zu drei Wochen Gefängnis und zum Tragen sämtlicher, nicht unbe« deutenden Kosten verurteilt.
Eisenbahn Zeitung.
Danzig, 17. Juni. Der Vorstand des Vereins deutscher Lokomotivführer ist heute hier zur geschäftlichen Tagung au [am men getreten. Anwesend sind 50 Delegierte aus allen Teilen Deutschlands, welche 18 603 Mitglieder Oertreten. Der Verbandsvorsitzende Claus-Leipzig erstattete den Geschäftsbericht, nach welchem die Mitgliederzahl von 16 634 im Jahre 1899 auf 18 306 gestiegen ist. Das Vereinsvermögen beträgt 97 647 Mark, weiterhin sind so viel Mittel gesammelt, daß der Bau eines Erho- lungs- und Genesungsheims gesichert ist.
zcrt statt.
Marburg, 18. Juni. Zwei Versammlungen hielt jüngst Herr von Gerl ach-Berlin in dem Wahlkreis Mar- burg-Frankenberg-Kirchhain ab. In den Dörfern Haine und Bottendorf, in denen Herr von Gerlach am 14. und 15. d. M. über den Zolltarif sprach, erklätten sich die Versammlungen einstimmig gegen jede Erh ö h ung der Getreidezölle; ans der Mitte der Versammlungen wurde — so schreibt man — zum Ausdruck gebracht, daß in beiden Dörfern Niemand vom Bund der Landwirte etwas wißen wolle. Die in den Versammlungen in der Mehrheit befindlichen Bauern, die Bürgermeister an der Spitze, waren mit den Zollerhöhungen nicht einverstanden.
fc. Höchst a. M., 16. Juni. Im Wahlkreise Höchst- Ufingen-Homburg, den jetzt der bekannte Zentrumsabgeordnete Dr. Müller-Fulda vertritt, soll bei der nächsten Reichstagswahl als Zentrumskandidat der Gymnasialober- lehrer G. Brötz aus Höchst aufgestellt werden.
UniverMs Nachrichten.
— Ein Ferienkurs f ü r L e h r e r u n d L e h r e r i n n e n an Volksschulen und anderen Bildungsanstalten wird, wie man
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Juni
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
18. 2"
748,9
15,2
10,4
81
NE.
1
Bed. Himmel
18. 916
749,4
12,8
10,2
94
N.
1
19. 728
748,7
13,7
9,0
78
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1
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Juni 1
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Bekanntmachung.
In dem hiesigen Handelsregister wurde heute vorgemerkt und zwar:
1. Bezüglich der Firma „H. Plank" zu Gießen: Inhaber Hermann Plank ist verstorben. Geschäft wird unter Zustimmung der Erben von der Witwe unter der alten Firma weitergeführt.
2. Die Firma „C. Klebe" zu Gießen ist erloschen.
Gießen, am 17. Juni 1902. 4510
Großherzogliches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Bis Ende dieses Monats sind bei Meidnng der Beitreibung zu bezahlen:
1. Gemeindesteuer 1. und 2. Ziel 1902/03.
2. Schulgeld für die höhere und erweiterte Mädchenschule fürs 1. Vierteljahr 1902/03.
3. Dcsgl. sür die Vorschule des Gymnasiums.
4. Desgl. für Nealgymnasium uud Realschule.
5. Beiträge zur land- und forstwirtschaftlichen Be- rufsgeuossenschaft für 1901.
Zahltage: Jeden Vormittag von 8 bis 12 Uhr.
Gießen, den 18. Juni 1902.
Stadtkasse Gießen.
/ Doepfer. 4509
Meiner verehrlichen Kundschaft empfehle ich besonders
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Bei der heute stattgehabten Verlosiing wurden folgende gknnmern gezogen:
Lit. A, Nr. 3 mit 1000 Mark,
„ C, „ 5, 18, 67, 69 mit je 200 Mark.
Die Rückzahlung erfolgt vorn 1. Oktober d. I. an entweder bei der Stadttasse Vilbel,
„ „ Deutschen Genossenschaftsbank in Frankfurt a.M.
oder bei dem Bankhause I. Grüucwald in Gieße».
Die Verzinsung dieser Obligationen hört vom 1. Oktober 1902 ab auf.
Vilbel, am 13. Juni 1902.
Großherzogliche Bürgermeisterei Vilbel.
______________ Mühlschwein.____________4517
Eittladttug.
Freitag den 20. Juni d. J*., abends Sl/2 Uhr, findet im Hotel Schütz die
Generalversammlung
des hiesigen Tierschutzvereins statt, zu welcher die Atuglieder ergebenft eingeladen werden.
Gießen, den 7. Juni 1902. 4256
Hahn, Vorsitzender.
Donnerstag, 26. Jam 1902
nachmittags 2'/a Uhr
soll auf piefigem OrtLgericht die vor dem Namen des Hermann Bogt stehende Parzelle der Gemarkung Gießen
1/491 — 56 qm Hofraite auf dem Seltersweg
nochmals öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 4. Juni 1902.
Großh. Ortsgericht Gießen.
Gros. 4176
K. 26/02.
Donnerstag. 10. Inti 1902 nachmittags 2>/a Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Namen des Eduard Riemer und Ehefrau, geb. Elsbach stehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen
Flur 19/125iU,/100 — 100 qm 126»"/,00 — 100 qm 127""/1OO - 194 qm
Hofraite unter dem Weiherchen, Flur 19/133 b“/.o — 38 qm Hc°- raum daselbst,
Flur 19/131,5 — 5 qm Weg rechts der Chaussee am Weiher öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 4. Juni 1902.
Großh. Ortsgencht Gießen.
Gros. 4174
K. 25/2.
Donnerstag, 10. Inti 1902 nachmittags 2>/e Uhr, werden auf hieftgeni Ortsgericht die vor dem Namen des Eduard Riemer und Ehefrau, geb. Els' bad), stehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen Flur 19/125""/. 00 - 100 qm 126“"/100 - 100 qm 12738/1OO - 194 qm
Hofraite unter dem Weiherchen, Flur 19/133 b"/.o — 38 qm Hof- raum daselbst,
Flur 19/131,5 — 5 qm Weg rechts der Chaussee am Weiher öffentlich meistbietend versteigert luerben.
Gießen, den 4. Juni 1902. Großh. Ortsgericht Gießer,.
Gros. 4175


