geplatzt war, wodurch das dampfende Wasser in dichtem Strakl entwich. Die schwerfällig pustende Maschine vermochte den Zug noch bis Dieburg zu schleppen, wo der Zug liegen blieb, bis eine telegraphisch aus Darmstadt beorderte Maschine zum Entsatz eingetroffen war. — Ein ähnlicher Unfall ereignete sich gestern nachmittag in Reinheim, wo die Maschine des um 3 Uhr 30 Min. von dort nach Offenbach abgehenden Personenzuges aus der Weiche über die Schienen sprang und sich tief m den Bahnkörper einbohrte. Glücklicherweise gingen beide Fälle ohne weiteres Unglück ab.
Universitäts-Nachrichten.
— Professor Tr. Franz Köntg in Berlin, der Direktor der chirurgischen Charitee-Klinik, hat seinen 70. Geburtstag gefeiert. Der Tag war durch eine Vorfeier cmgelcitet worden, dre Geheimrat von Bergmann in seinem Hause dem Speziatkollegen veranstaltet hatte. Dem Festmahl wohnte Kultusminister Lr. otubt bcu xas Korps „Teutonia" in Marburg hatte seines „alten verrn' gedacht und ihm eine Adresse übersandt. Ter Aerzle-Verein der Provinz Hessen-Nassau hatte mit einer Ehrenspende deil Geh. Sanitätsrat Endemann entsandt, vom ärztlichen B e r ein der Hessen war em Diplom eingegangen, das Rönig zum Ehrenmitglied ernennt
Kunst und Wissenschaft.
Otto Ernsts Lustspiel „Jugend von heute" ist ins Spanische übersetzt worden und wird demnächst in Mexiko die erste spanische Aufführung erleben.
Die Oasen. Ein bekannter Dichter, der zugleich an einer großen Universität eine juristische Professur bekleidet (Felix Dahn also! Tie Red. d. Gieß. Anz.), fragte neulich einen Rechtskandidaten unmittelbar vor Beginn des Examens, wie es ihm gehe. Der Kandidat erwiderte: „Es geht mir nicht besonders, denn ich sehe eine große Wüste ui meinem Wissen." Darauf der Professor: „Es werdfen sich in dieser Wüste doch noch manche Oasen finden." Hierauf der Kandidat: „Wenn doch nur die Kamele auf diese Oasen reagieren würden."
Meyer-Försters Schauspiel „Alt-Heidelberg" wurde bei seiner Premiere im Kölner Stadttheater mit stürmischem Beifall ausgenommen.
$ anbei und Verkehr. Volkswirtschaft.
Die Fusion der Breslauer Diskontobank mit der Darmstädter Bank ist gescheitert.
Frankfurter Bank. Ter Aufsichtsrat beschloß die Dividende für 1901 mit 81/2% in Vorschlag zu bringen gegen 91/2% im Vorjahr.
Deutsche Vereinsbank. Wir haben bereits nut» geteilt, daß das Institut eine Dividende von 6%, wie im Vorjahr, zu verteilen in der Lage ist. Heute tragen wir nach, daß die Bank an den im Berichtsjahr eingetretenen Katastrophen vollständig unbeteiligt geblieben ist. Sie stand mit keiner der zusammengebrochenen Firmen weder in direkter noch indirekter Beziehung. Dagegen ist ihr ein Verlust aus dem Konkurse einer im Rheinland domilizierten Kammgarnspinnerei erwachsen, deren Leiter durch betrügerische Manipulationen und Vorlegung gefälschter Bilanzen sich einen Kredit zu verschaffen gewußt hatte. Der die Bank voraussichtlich treffende Ausfall (ca. 45 000 Mk.) ist durch Eingänge aus früher ab geschriebenen Forderungen gedeckt.
Pflanzen dieser DersuchSbeete erfroren sämtlich, wahren^' die ausreichend mit .'hüi gedüngten Beete der gleichen Felder wenig oder gar nicht beschädigt wurden Pflanzen ohne. Phosphorsäure oder Srickstoffdüngung wurden ebenfalls nicht beschädigt, wenn sie hinreick;end Kali erhalten hatten. Tie Thatjache dürfte damit zu erklären sein, daß an die Kalisalze der Transport der Kohlehydrate (Stärke, Zucker) in der Pflanze gebunden ist, kaltarme Pflanzen also weniger Kohlehydrate in ihren Geweben führen können. Die Kohlen Hydrate aber dienen zur Veratmung und Wärmeerzeugang. tialiarmc und hiermit kohlehydratarme Pflanzen werden darum weniger Wärme erzeugen und eher erfrieren als solche, die mehr Kali, also auch mehr Kohlehvdrate enthalten.
ist ein ausserordentlich f nahrhaftes Getränk, welches einen wohl-' thuenden Einfluss auf die Nerven ausübt. Unübertroffen für den täglichen Gebrauch.
VAN HOÜTEN’s CACAO
Gcrichtssaal.
* Eine wichtigc Entscheidung zu der von bec gesamten Handlungsgehilfenschaft fortgesetzt bekämpften Konlurrenzklausel finden wir in der neuesten Nummer der juristischen Zeitschrift „TaS Rechen "Nach derselben hat daS Reichsgericht folgenden Rechtssatz aufgestellt, der für den gesamten Handel von einschneidender Bedeutung sein dürfte: „Tarin, daß jemand, der sich bei Strafstipulationcn verpflichtet hat, innerhalb eines beftünniten Bezirks lein Jton- kurrenzunternehmen zu betreiben, ein Geschält außerhalb des Batiubezirls anlegt, ober Waren in demselben verlauft und absetzt, liegt keine Uebertretung des Verbots."
Diskonto-Kommandit-Antcile sind an der gestrigen Börse stark gekauft worden und nahezu 2% ge fliegen. Es heißt, daß das ungarische Konversionsgeschäft vor dem Abfchluß steht.
Neue Anleihe der Stadt Ludwigshafen. Ter Stadtrat hat den Beschluß gefaßt, daß von der durch die Bürgerversammlung unterni 16. Aug. 1901 genehmigten Anleihe von Mk. 1915 500 rund l1 _• Millionen durch Ausgabe städtischer Obligationen vergeben, die Restsumme aber je nach Bedarf für Straßenzwecte städtischen Fonds leihweise entnommen werden soll. Mit der IV2 Millionen- Anleihe ist für die bevorstehende Dchlachtboj-Anleihe dem emittierenden Bankinstitut das Opnonsrecyt einzuräunien. Für beide Anleihen ist ein Zinsfuß von 3i/2%, eine fünfjährige Unkündbarkeit und eine Rückzahlung in 35 Annuitäten festgestzt.
Argentinische Anleihen. Der Kurs der argen- tinischen Anleihen ist neuerdings zurückgegangen, da das Goldagio sich um 4% höher stellt. Auch heißt es, daß der Konflikt mit Chile sich wieder verschärft hat.
Dividende der Deutschen Reichsbank. Mali hat die Dividende dieses Instituts bisher auf 6o;o geschätzt. Soviel jedoch aus der gestrigen Sitzung des Zentralaus- fchu,ses bekannt geworden ist, können 6y4% zur Verteilung gelangen. Für 1900 konnten bekanntlich auf das alte Kapital und unter dem alten Verteilungsmodus 10,96% aus geschüttet werden.
Dividenden. Die Aachen-Mastri eher Eisenbahn schlägt für die Genußscheine eine Dividende von je 15 Mk. (i. V. Mk. 21) und für die Aktien eine solche von Mk. 39 vor, d. i. 61/2% (i. V. 7y2°/o)- Die Vereinigten Smyrnateppich-Fabriken, Akt.-Ges.-Berlip, . < 1,2% (i. V. 9%). Tie Banca Italia in Rom zahlt 18 üire Dividende wie im Vorjahr. — Tie Akt.-Ges. der Gerres- heimerGlashütten werke vorm. F e r d. tz e Ye haben einen Reingewinn von Mk. 352 705 (gegen Mk. 352164) erzielt und schlagen eine Dividende von 12% gegen 10% im Vorjahre vor. — Der Tuxer Koh len verein wird, wie im Vorjahre, 15% in Vorschlag bringen.
Schwerin, 18. Febr. Der Aussichtsrat der Mecklenburgischen Hypotheken- und Wechselbank beschloß die Verteilung einer Dividende von 11 Proz. 200 000 Mark sollen dem Reservefonds 2 und 50 000 Ätark dem Beamtenpensionssonds überwiesen werden.
Briefkasten der Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
H. K. Wilh. Meyer- Hörsters Novelle „Karl Heinrich", nach der der Autor sein fünjaftigeS Stück Mtt-Heidelbera" schuf, ist nicht bet Krabbe, sondern m der Deutschen SßerlagSanftalt zu Stuttgart erschienen, nachdem sie bereits vor ein paar Fahren in „lieber i^anö und Meer" zum Abdruck gekommen war.
L. N. Ter Genuß von gefrorenem Obste ist immer schädlich. Am besten ist es immer, gefrorene Aepfel oder Birnen gleich zu kochen. Um gefrorenes Obst zum Genüsse wieder benu- ftellen, wird empfohlen, dasselbe in Schnee oder in ein mit Grs und Satz gemischtes Wasser zu bringen. Das Gefäß wird an einen kühlen Ort gestellt nnd nach 4 Stunden wird das Wasser abgegeben, das Obst mit einem Tuche getrocknet und darnach an einen im'ngen, iroinreien Ort gebracht.
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Landwirtschaft.
Schutz Wirkung des Kalis gegen Frostgefahr. Zn der soeben erschienenen neuesten Arbeit der D. Lawdw. Ges. finden wir einen Artikel des Tr. Baumann in Bernau, der geeignet ist, auch in weiteren Kreisen Auf sehen zu erregen. Der genannte Herr hattö einige Versuchs felder mit Kali gedüngt, während andere eine solche Tüng- ung entbehrt hatten, und er machte die wunderbare Wahrnehmung, daß Kartoffelpflanzen, die nicht mit Kali gedüngt waren, bei einer Temperatur, die nur wenig unter Pen Gefrierpunkt sank, völlig ab froren, während die mit Kzrli gedüngten Pflanzen nicht ge s chädigt wurden. Im Jahre 1900, in einer Frostnacht Anfangs September, trat diese Schutzwirkung des Kalis in auffallendster Weise hervor. Drei Versuchsbeete, die im zweiten Anbaujahr standen, hatten noch feine Kalidüngung erhalten. Die Beete lagen auf drei verschiedenen Feldern und hatten einen Umfang vor: je 1 Ar. Die
1453
eingestellt.
4
15
800 Ctr. Nußkohlen,
ca.
11
10
1436
bnrecm offen.
6
354
rm
u
Schott euer Straße.
der
Die Zusammenkunft ist
an
morgens 8 Uhr.
1455
Mine Nußkohlen
züglicher Herdbrand zu Mk. 1.20 per Ctr.
vor-
1459
2 rm Stöcke,
1074
152
200
1
8
20
103
sehr geeignet, Buchen-Scheitholz, Buchen-Prügelholz, Eichen-Prügelholz, Buchen-Stockholz, Eichen-Stockholz,
105
75
16
54
24
Konkursverfahren.
Das Konkursverfahren über das Vermögen des Johann Baptist Lehner von Gießen wird mangels Vorhandenseins einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse
rm Buchen-Reisig,
„ Eichen-Reisig,
„ Fichten - Baum- und Bohnenstangen.
Gießen, 18. Februar 1902. Großherzogl. Oberförsterei
Schiffender g.
Heyer.
ca. 2500Ctr.Anthracitkohlenu. ca. 1800 Ctr. Hütteneoaks vergeben werden.
Ministettalerlaß und Bedingungen liegen an Wochentagen, nachmittags von 3—5 Uhr, auf dem Verwaltungs-
1,45 fm
Eichenstämme (Schwellen) mit 2.49 fm
Eichenstämme (Grubenholz) mit 4,34 fm
Eschenstamm mit 0,12 fm
Fichtenslämme mit 2,34 fm Eschenderbstangen nu 0,65fm rm Buchenscheitholz
Buchen: 259 rm Derb, 35 rm Stöcke und 975 rm Reiser.
Gr.»Rechtenbach,15.Febr.l902. Das Bürgermeister-Amt.
der Versender abaeholt und zum Bahnhof Ehringshausen i. H. verbracht.
Tie Gefchäftsslunden für den Verwaller der Güternebenstelle sind im Sommerhalbjahr von 7—12 Uhr vorm. und von 2 bis 7 Uhr nachm.; im Winterhalbjahr von 8—12 Uhr vorm. und von 2—7 Uhr jaenm. An Vergütungen für Sendungen bis zu 50 kg werden erhoben: für Zeu- bach und Kestrich 30 Pfg., Groß- ielda und Ermenrod 25 Pfg., Schellnhausen 20 Pfg., Oberndorf 10 Pfg.; für je wertere 50 kg für alle Orte 5 Pfg., außer für Oberndorf 2 Pfg.
Fulda, den 15. Februar 1902.
Der Vorstand der Königl. Eifenb.- Verköhrsmspttnon. [1471
franko Keller offeriert
Kcinr. Kof, Kohlenhandlg. (Bestellungen Bahnhofstr. 33, im Laden links). 974
Hungen, den 17. Februar 1902. 1468
Fürstliche Oberförsterei.
IieSchvechigening vom 14. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 22. Februar an bei den zuständigen Hebestellen bezogen werden. Die lieber» Weisung des Holzes erfolgt Montag den 24. Februar,
Hohverstcigentng
im Sirßklikr Stahtmali).
Montag, 24. Februar, vormittags 97? Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald in den Distrikten Annabera und Förstersbrunnen versteigett werden:
2 Eichenstämme (Bauholz) mit
BM-M-USLkeuhch-Weigermz in dem Distrikt Tiergarten bei Hungen der fürstlich SMs-KlaimftlsWn Oberförstern Hungen.
Es sollen versteigett werden:
Montag den 24. Februar, von vormittags 10 Uhr an:
Bekanntmachung,
betreffend: Das Beschneiden der Hecken.
Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Gatten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einfriedigenden Hecken m jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Brette zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 31 des ^eldslras- gesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden.
Gießen, den 14. Februar 1902. 1448
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
19 rm Eichenscheitholz
2 rm Birkenscheitholz
60 rm Buchenknüppelholz
13 rm Eichenknüppelholz
2 rm Nadelknüppelholz
26 rm Buchenstockholz
3 rm Nadelstockholz
9,9 rm Eichenstockholz
2290 Wellen Buchenreisig (leib’ weise Durchforstung)
1900 Wellen Eichenreisig (teilweise Durchforstung)
930 Wellen Nadelreisig.
Die Zusammenkunft ist auf der
Licherstraße an der 9. Schneise.
Gießen, 15. Februar 1902.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Mecum. 1447
Wuhholz-Mrkäufe. Königliche Obersörsterei Krofdorf (Kr. Wetzlar) verkauft öffentlich meistbietend:
1. Dienstag den 18. März 1902, vormittags 10 Uhr, im Frcund'fchen Saale zu Krofdorf: Eichen = 153 fm Langnutzholz, wovon 130 fm von 16—40 cm, 21 fm von 40—57 cm, 2 fm von 70 cm Dchm. und zwar: Schutzbezirk Krofdorf, Distrikte 7, 13b, 15, 22d, Jungferannen- wald, Kreuzschläge, Kühbett = 28 fm Langnutzholz. Schutzbezirk Waldhaus, Distrikte 34, 35, 54, 58, Bäuerstädt, Münzenhau, Lindenschied = 42 fm Langnutzholz, 75 rm Schichtnutzholz, 4 und 2 m lang. Schutzbezirk Salzböden, Distrikt 77c Hardt = 83 fm Langnutzholz. Buchen = 451 fm, saft durchweg astreine und glatte Nutzstämme, von 32—76 cm Durchm. und zwar: Schutzbezirk Krofdorf, Disttikte 7, 13b, 15, Jungferannenwald und Kreuzschläge == 26 fm Langnutzholz, Schutzbezirk Waldhaus, Distttkte 54, 55b, 57a, 58, Münzenhau und Lindenschied = 422 fm Langnutzholz, Schutzbezirk Salzböden, Distrikt 77c, Hardt = 3 fm Langnutzholz. Fichten aus dem Schutzbezirk Krofdorf, Distttkte 2b, 3c, 4, 8b, 9b, 22b, 24b — 60 fm Abschnitte und Derbholzstangen, wovon 44 fm in 24b Kühbett.
II. Mittwoch den 19. März 1902, vormittags 11 Uhr, im „Römischen Kaiser" zu Wetzlar: Schutzbezirk Stoppel- berg' Eichen — 212 fm von 20—55 cm Durchm., 8 rm Schichtnutzholz, 2 m lang, Fichten ----- 6 fm Abschnitte und Derbholzstangen. . _ .
Tas Elchen- und Buchenholz kommt m großen Losen jum Ausgebote, nachdem vorher zur Befttedigung des Lokalbedarfs kleinere Lose ausgeboten worden sind.
Verladestattonen zu 1 Lollar, Fronhausen, Kinzenbach, zu II Wetzlar.
Aufmaßliften durch Sekretär Möller, Krofdorf, 100 Nummern 50 Pfg. 1454
Niitzholz-Verstcigeriing
im Kemeindervald Aeiskirchen
Montag den 24. Februar d. F., beginn vormittags 10 Uhr im Distrikt 2a „Haide".
Eichen: 2 Stämme 1. Kl. = 7,27 fm, 2 et. II. Klaffe = 311 fm, 71 St. 1IL Kl. = 34,69 fm, 57 St. iy. ' 13,20 fm und 33 rm Nutzholz.
Wcichholz: 16 Stangen I. Klaffe.
Nadel : 76 Stämme 111. und IV. Kl. = 21,98 fm, 6 Stangen
II. Kl., 65 Stangen IV. Kl. und 15 rm Nutzholz. Gr.-Rechtenbach, den 13. Februar 1902.
1401 Das Bürgermeister-Amt.
Bekanntmachung-|
Mit dem 1. Februar 1902 ist in Großsetda im Anschluß an die Gülerabferttgungsstelle Ehringshausen (oeffen) eine Guterneben- ftelle errichtet, deren Geschalte dem Unternehmer Carl Gundrum in Großselda übertragen und und deren Roll- bezw. Geschäftsbezirk die Orte Ermenrod, Gromelda, Kestttch, Oberndorf, Schellnhaufen und Zeilbach umfaßt. Dreimal wöchentlich, am Alontag, wocy und Sonnabend, werden Güter bis zu einem Höchstgewicht von 500 kg den in den genannten Orten wohnenden Empfängern m die Behausung zugeführr, abgehende Sendungen auf Verlangen
Stück Eichenstämme, 4—7 m lang, 36—57 cm Durchm. = 9,36 fm,
Stück Buchenstämme, 5—10 m lang, 36 49 cm Durchm. — 11,20 fm,
Stück Lindenstämme, 4—8 m lang, 22 23 cm Durchm. — 1,33 fm,
Stück Fichtenstangen = 5,18 fm, zu Baumpfählen usw.
Gießen, 17. Februar 1902. Großh. Amtsgericht.
KohlenlitstiMg.
Für die Großh. chirurgische und ophthalm. Unwersitäts- Klinik soll für das Rechnungsjahr 1902/3 auf dem öffentlichen Submissionswege die Lieferung von
Offerten versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 8. März d. I. vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzureichen.
Tie Zuschlagsfttst beträgt 3 Wochen.
Gießen, 18. Februar 1902. Großh. Verwaltungs-Direktion der chirurg. und opthalm.
Univ.-Klinik.
Poppert. Vossius.
Brennholz- Versteigerung
im Gemeinden!. Sirhrrklrrn.
Mittwoch, 26. Februar d.Js. Beginn vorut. 9b 2 Uhr in Distr. 18 Konradstneb. Eichen: 10 rm Derb und


