Ausgabe 
19.2.1902 Zweites Blatt
 
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geplatzt war, wodurch das dampfende Wasser in dichtem Strakl entwich. Die schwerfällig pustende Maschine vermochte den Zug noch bis Dieburg zu schleppen, wo der Zug liegen blieb, bis eine telegraphisch aus Darmstadt beorderte Maschine zum Entsatz eingetroffen war. Ein ähnlicher Unfall er­eignete sich gestern nachmittag in Reinheim, wo die Maschine des um 3 Uhr 30 Min. von dort nach Offenbach abgehenden Personenzuges aus der Weiche über die Schienen sprang und sich tief m den Bahnkörper einbohrte. Glücklicherweise gingen beide Fälle ohne weiteres Unglück ab.

Universitäts-Nachrichten.

Professor Tr. Franz Köntg in Berlin, der Direktor der chirurgischen Charitee-Klinik, hat seinen 70. Geburtstag gefeiert. Der Tag war durch eine Vorfeier cmgelcitet worden, dre Geheimrat von Bergmann in seinem Hause dem Speziatkollegen veranstaltet hatte. Dem Festmahl wohnte Kultusminister Lr. otubt bcu xas KorpsTeutonia" in Marburg hatte seinesalten verrn' gedacht und ihm eine Adresse übersandt. Ter Aerzle-Verein der Provinz Hessen-Nassau hatte mit einer Ehrenspende deil Geh. Sanitätsrat Endemann entsandt, vom ärztlichen B e r ein der Hessen war em Diplom eingegangen, das Rönig zum Ehren­mitglied ernennt

Kunst und Wissenschaft.

Otto Ernsts LustspielJugend von heute" ist ins Spanische übersetzt worden und wird demnächst in Mexiko die erste spanische Aufführung erleben.

Die Oasen. Ein bekannter Dichter, der zugleich an einer großen Universität eine juristische Professur bekleidet (Felix Dahn also! Tie Red. d. Gieß. Anz.), fragte neulich einen Rechtskandidaten unmittelbar vor Beginn des Exa­mens, wie es ihm gehe. Der Kandidat erwiderte:Es geht mir nicht besonders, denn ich sehe eine große Wüste ui meinem Wissen." Darauf der Professor:Es werdfen sich in dieser Wüste doch noch manche Oasen finden." Hierauf der Kandidat:Wenn doch nur die Kamele auf diese Oasen reagieren würden."

Meyer-Försters SchauspielAlt-Heidel­berg" wurde bei seiner Premiere im Kölner Stadt­theater mit stürmischem Beifall ausgenommen.

$ anbei und Verkehr. Volkswirtschaft.

Die Fusion der Breslauer Diskontobank mit der Darmstädter Bank ist gescheitert.

Frankfurter Bank. Ter Aufsichtsrat beschloß die Dividende für 1901 mit 81/2% in Vorschlag zu bringen gegen 91/2% im Vorjahr.

Deutsche Vereinsbank. Wir haben bereits nut» geteilt, daß das Institut eine Dividende von 6%, wie im Vorjahr, zu verteilen in der Lage ist. Heute tragen wir nach, daß die Bank an den im Berichtsjahr eingetretenen Katastrophen vollständig unbeteiligt geblieben ist. Sie stand mit keiner der zusammengebrochenen Firmen weder in direkter noch indirekter Beziehung. Dagegen ist ihr ein Verlust aus dem Konkurse einer im Rheinland domilizierten Kammgarnspinnerei erwachsen, deren Leiter durch betrüge­rische Manipulationen und Vorlegung gefälschter Bilanzen sich einen Kredit zu verschaffen gewußt hatte. Der die Bank voraussichtlich treffende Ausfall (ca. 45 000 Mk.) ist durch Eingänge aus früher ab geschriebenen Forderungen gedeckt.

Pflanzen dieser DersuchSbeete erfroren sämtlich, wahren^' die ausreichend mit .'hüi gedüngten Beete der gleichen Felder wenig oder gar nicht beschädigt wurden Pflanzen ohne. Phosphorsäure oder Srickstoffdüngung wurden ebenfalls nicht beschädigt, wenn sie hinreick;end Kali erhalten hatten. Tie Thatjache dürfte damit zu erklären sein, daß an die Kalisalze der Transport der Kohlehydrate (Stärke, Zucker) in der Pflanze gebunden ist, kaltarme Pflanzen also weniger Kohlehydrate in ihren Geweben führen können. Die Kohlen Hydrate aber dienen zur Veratmung und Wärmeerzeugang. tialiarmc und hiermit kohlehydratarme Pflanzen werden darum weniger Wärme erzeugen und eher erfrieren als solche, die mehr Kali, also auch mehr Kohlehvdrate enthalten.

ist ein ausserordentlich f nahrhaftes Getränk, welches einen wohl-' thuenden Einfluss auf die Nerven ausübt. Unübertroffen für den täglichen Gebrauch.

VAN HOÜTENs CACAO

Gcrichtssaal.

* Eine wichtigc Entscheidung zu der von bec gesamten Handlungsgehilfenschaft fortgesetzt bekämpften Konlurrenzklausel finden wir in der neuesten Nummer der juristischen ZeitschriftTaS Rechen "Nach derselben hat daS Reichsgericht folgenden Rechtssatz aufgestellt, der für den gesamten Handel von einschneidender Bedeutung sein dürfte: Tarin, daß jemand, der sich bei Strafstipulationcn ver­pflichtet hat, innerhalb eines beftünniten Bezirks lein Jton- kurrenzunternehmen zu betreiben, ein Geschält außerhalb des Batiubezirls anlegt, ober Waren in demselben verlauft und absetzt, liegt keine Uebertretung des Verbots."

Diskonto-Kommandit-Antcile sind an der gestrigen Börse stark gekauft worden und nahezu 2% ge fliegen. Es heißt, daß das ungarische Konversionsgeschäft vor dem Abfchluß steht.

Neue Anleihe der Stadt Ludwigshafen. Ter Stadtrat hat den Beschluß gefaßt, daß von der durch die Bürgerversammlung unterni 16. Aug. 1901 genehmigten Anleihe von Mk. 1915 500 rund l1 _ Millionen durch Aus­gabe städtischer Obligationen vergeben, die Restsumme aber je nach Bedarf für Straßenzwecte städtischen Fonds leih­weise entnommen werden soll. Mit der IV2 Millionen- Anleihe ist für die bevorstehende Dchlachtboj-Anleihe dem emittierenden Bankinstitut das Opnonsrecyt einzuräunien. Für beide Anleihen ist ein Zinsfuß von 3i/2%, eine fünf­jährige Unkündbarkeit und eine Rückzahlung in 35 Annui­täten festgestzt.

Argentinische Anleihen. Der Kurs der argen- tinischen Anleihen ist neuerdings zurückgegangen, da das Goldagio sich um 4% höher stellt. Auch heißt es, daß der Konflikt mit Chile sich wieder verschärft hat.

Dividende der Deutschen Reichsbank. Mali hat die Dividende dieses Instituts bisher auf 6o;o geschätzt. Soviel jedoch aus der gestrigen Sitzung des Zentralaus- fchu,ses bekannt geworden ist, können 6y4% zur Verteilung gelangen. Für 1900 konnten bekanntlich auf das alte Kapital und unter dem alten Verteilungsmodus 10,96% aus ge­schüttet werden.

Dividenden. Die Aachen-Mastri eher Eisen­bahn schlägt für die Genußscheine eine Dividende von je 15 Mk. (i. V. Mk. 21) und für die Aktien eine solche von Mk. 39 vor, d. i. 61/2% (i. V. 7y2°/o)- Die Vereinigten Smyrnateppich-Fabriken, Akt.-Ges.-Berlip, . < 1,2% (i. V. 9%). Tie Banca Italia in Rom zahlt 18 üire Dividende wie im Vorjahr. Tie Akt.-Ges. der Gerres- heimerGlashütten werke vorm. F e r d. tz e Ye haben einen Reingewinn von Mk. 352 705 (gegen Mk. 352164) erzielt und schlagen eine Dividende von 12% gegen 10% im Vorjahre vor. Der Tuxer Koh len verein wird, wie im Vorjahre, 15% in Vorschlag bringen.

Schwerin, 18. Febr. Der Aussichtsrat der Mecklen­burgischen Hypotheken- und Wechselbank be­schloß die Verteilung einer Dividende von 11 Proz. 200 000 Mark sollen dem Reservefonds 2 und 50 000 Ätark dem Beamtenpensionssonds überwiesen werden.

Briefkasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

H. K. Wilh. Meyer- Hörsters NovelleKarl Heinrich", nach der der Autor sein fünjaftigeS Stück Mtt-Heidelbera" schuf, ist nicht bet Krabbe, sondern m der Deutschen SßerlagSanftalt zu Stuttgart erschienen, nachdem sie bereits vor ein paar Fahren inlieber i^anö und Meer" zum Abdruck gekommen war.

L. N. Ter Genuß von gefrorenem Obste ist immer schädlich. Am besten ist es immer, gefrorene Aepfel oder Birnen gleich zu kochen. Um gefrorenes Obst zum Genüsse wieder benu- ftellen, wird empfohlen, dasselbe in Schnee oder in ein mit Grs und Satz gemischtes Wasser zu bringen. Das Gefäß wird an einen kühlen Ort gestellt nnd nach 4 Stunden wird das Wasser abge­geben, das Obst mit einem Tuche getrocknet und darnach an einen im'ngen, iroinreien Ort gebracht.

Couverts mit Firma

liefert billigst

Brühlsche Universitäts - Druckerei, Schulstr. 7

Landwirtschaft.

Schutz Wirkung des Kalis gegen Frost­gefahr. Zn der soeben erschienenen neuesten Arbeit der D. Lawdw. Ges. finden wir einen Artikel des Tr. Baumann in Bernau, der geeignet ist, auch in weiteren Kreisen Auf sehen zu erregen. Der genannte Herr hattö einige Versuchs felder mit Kali gedüngt, während andere eine solche Tüng- ung entbehrt hatten, und er machte die wunderbare Wahr­nehmung, daß Kartoffelpflanzen, die nicht mit Kali gedüngt waren, bei einer Temperatur, die nur wenig unter Pen Gefrierpunkt sank, völlig ab froren, während die mit Kzrli gedüngten Pflanzen nicht ge s chädigt wurden. Im Jahre 1900, in einer Frost­nacht Anfangs September, trat diese Schutzwirkung des Kalis in auffallendster Weise hervor. Drei Versuchsbeete, die im zweiten Anbaujahr standen, hatten noch feine Kali­düngung erhalten. Die Beete lagen auf drei verschiedenen Feldern und hatten einen Umfang vor: je 1 Ar. Die

1453

eingestellt.

4

15

800 Ctr. Nußkohlen,

ca.

11

10

1436

bnrecm offen.

6

354

rm

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Schott euer Straße.

der

Die Zusammenkunft ist

an

morgens 8 Uhr.

1455

Mine Nußkohlen

züglicher Herdbrand zu Mk. 1.20 per Ctr.

vor-

1459

2 rm Stöcke,

1074

152

200

1

8

20

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sehr geeignet, Buchen-Scheitholz, Buchen-Prügelholz, Eichen-Prügelholz, Buchen-Stockholz, Eichen-Stockholz,

105

75

16

54

24

Konkursverfahren.

Das Konkursverfahren über das Vermögen des Johann Baptist Lehner von Gießen wird mangels Vorhandenseins einer den Kosten des Ver­fahrens entsprechenden Masse

rm Buchen-Reisig,

Eichen-Reisig,

Fichten - Baum- und Bohnenstangen.

Gießen, 18. Februar 1902. Großherzogl. Oberförsterei

Schiffender g.

Heyer.

ca. 2500Ctr.Anthracitkohlenu. ca. 1800 Ctr. Hütteneoaks vergeben werden.

Ministettalerlaß und Be­dingungen liegen an Wochen­tagen, nachmittags von 35 Uhr, auf dem Verwaltungs-

1,45 fm

Eichenstämme (Schwellen) mit 2.49 fm

Eichenstämme (Grubenholz) mit 4,34 fm

Eschenstamm mit 0,12 fm

Fichtenslämme mit 2,34 fm Eschenderbstangen nu 0,65fm rm Buchenscheitholz

Buchen: 259 rm Derb, 35 rm Stöcke und 975 rm Reiser.

Gr.»Rechtenbach,15.Febr.l902. Das Bürgermeister-Amt.

der Versender abaeholt und zum Bahnhof Ehringshausen i. H. ver­bracht.

Tie Gefchäftsslunden für den Verwaller der Güternebenstelle sind im Sommerhalbjahr von 712 Uhr vorm. und von 2 bis 7 Uhr nachm.; im Winterhalb­jahr von 812 Uhr vorm. und von 27 Uhr jaenm. An Ver­gütungen für Sendungen bis zu 50 kg werden erhoben: für Zeu- bach und Kestrich 30 Pfg., Groß- ielda und Ermenrod 25 Pfg., Schellnhausen 20 Pfg., Oberndorf 10 Pfg.; für je wertere 50 kg für alle Orte 5 Pfg., außer für Obern­dorf 2 Pfg.

Fulda, den 15. Februar 1902.

Der Vorstand der Königl. Eifenb.- Verköhrsmspttnon. [1471

franko Keller offeriert

Kcinr. Kof, Kohlenhandlg. (Bestellungen Bahnhofstr. 33, im Laden links). 974

Hungen, den 17. Februar 1902. 1468

Fürstliche Oberförsterei.

IieSchvechigening vom 14. d. Mts. in der Ober­försterei Schiffenberg ist ge­nehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 22. Februar an bei den zuständigen Hebestellen bezogen werden. Die lieber» Weisung des Holzes erfolgt Montag den 24. Februar,

Hohverstcigentng

im Sirßklikr Stahtmali).

Montag, 24. Februar, vor­mittags 97? Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald in den Distrikten Annabera und Förstersbrunnen versteigett werden:

2 Eichenstämme (Bauholz) mit

BM-M-USLkeuhch-Weigermz in dem Distrikt Tiergarten bei Hungen der fürstlich SMs-KlaimftlsWn Oberförstern Hungen.

Es sollen versteigett werden:

Montag den 24. Februar, von vormittags 10 Uhr an:

Bekanntmachung,

betreffend: Das Beschneiden der Hecken.

Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach die Gatten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffent­lichen Fahr- oder Fußwegen einfriedigenden Hecken m jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Brette zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Grund des Art. 31 des ^eldslras- gesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden.

Gießen, den 14. Februar 1902. 1448

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

19 rm Eichenscheitholz

2 rm Birkenscheitholz

60 rm Buchenknüppelholz

13 rm Eichenknüppelholz

2 rm Nadelknüppelholz

26 rm Buchenstockholz

3 rm Nadelstockholz

9,9 rm Eichenstockholz

2290 Wellen Buchenreisig (leib weise Durchforstung)

1900 Wellen Eichenreisig (teil­weise Durchforstung)

930 Wellen Nadelreisig.

Die Zusammenkunft ist auf der

Licherstraße an der 9. Schneise.

Gießen, 15. Februar 1902.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Mecum. 1447

Wuhholz-Mrkäufe. Königliche Obersörsterei Krofdorf (Kr. Wetzlar) verkauft öffentlich meistbietend:

1. Dienstag den 18. März 1902, vormittags 10 Uhr, im Frcund'fchen Saale zu Krofdorf: Eichen = 153 fm Langnutzholz, wovon 130 fm von 1640 cm, 21 fm von 4057 cm, 2 fm von 70 cm Dchm. und zwar: Schutz­bezirk Krofdorf, Distrikte 7, 13b, 15, 22d, Jungferannen- wald, Kreuzschläge, Kühbett = 28 fm Langnutzholz. Schutz­bezirk Waldhaus, Distrikte 34, 35, 54, 58, Bäuerstädt, Münzenhau, Lindenschied = 42 fm Langnutzholz, 75 rm Schichtnutzholz, 4 und 2 m lang. Schutzbezirk Salzböden, Distrikt 77c Hardt = 83 fm Langnutzholz. Buchen = 451 fm, saft durchweg astreine und glatte Nutzstämme, von 3276 cm Durchm. und zwar: Schutzbezirk Krofdorf, Disttikte 7, 13b, 15, Jungferannenwald und Kreuzschläge == 26 fm Langnutzholz, Schutzbezirk Waldhaus, Distttkte 54, 55b, 57a, 58, Münzenhau und Lindenschied = 422 fm Langnutzholz, Schutzbezirk Salzböden, Distrikt 77c, Hardt = 3 fm Langnutzholz. Fichten aus dem Schutzbezirk Krofdorf, Distttkte 2b, 3c, 4, 8b, 9b, 22b, 24b 60 fm Abschnitte und Derbholzstangen, wovon 44 fm in 24b Kühbett.

II. Mittwoch den 19. März 1902, vormittags 11 Uhr, imRömischen Kaiser" zu Wetzlar: Schutzbezirk Stoppel- berg' Eichen 212 fm von 2055 cm Durchm., 8 rm Schichtnutzholz, 2 m lang, Fichten ----- 6 fm Abschnitte und Derbholzstangen. . _ .

Tas Elchen- und Buchenholz kommt m großen Losen jum Ausgebote, nachdem vorher zur Befttedigung des Lokal­bedarfs kleinere Lose ausgeboten worden sind.

Verladestattonen zu 1 Lollar, Fronhausen, Kinzenbach, zu II Wetzlar.

Aufmaßliften durch Sekretär Möller, Krofdorf, 100 Nummern 50 Pfg. 1454

Niitzholz-Verstcigeriing

im Kemeindervald Aeiskirchen

Montag den 24. Februar d. F., beginn vormittags 10 Uhr im Distrikt 2aHaide".

Eichen: 2 Stämme 1. Kl. = 7,27 fm, 2 et. II. Klaffe = 311 fm, 71 St. 1IL Kl. = 34,69 fm, 57 St. iy. ' 13,20 fm und 33 rm Nutzholz.

Wcichholz: 16 Stangen I. Klaffe.

Nadel : 76 Stämme 111. und IV. Kl. = 21,98 fm, 6 Stangen

II. Kl., 65 Stangen IV. Kl. und 15 rm Nutzholz. Gr.-Rechtenbach, den 13. Februar 1902.

1401 Das Bürgermeister-Amt.

Bekanntmachung-|

Mit dem 1. Februar 1902 ist in Großsetda im Anschluß an die Gülerabferttgungsstelle Ehrings­hausen (oeffen) eine Guterneben- ftelle errichtet, deren Geschalte dem Unternehmer Carl Gundrum in Großselda übertragen und und deren Roll- bezw. Geschäftsbezirk die Orte Ermenrod, Gromelda, Kestttch, Oberndorf, Schellnhaufen und Zeilbach umfaßt. Dreimal wöchentlich, am Alontag, wocy und Sonnabend, werden Güter bis zu einem Höchstgewicht von 500 kg den in den genannten Orten wohnenden Empfängern m die Behausung zugeführr, ab­gehende Sendungen auf Verlangen

Stück Eichenstämme, 47 m lang, 3657 cm Durchm. = 9,36 fm,

Stück Buchenstämme, 510 m lang, 36 49 cm Durchm. 11,20 fm,

Stück Lindenstämme, 48 m lang, 22 23 cm Durchm. 1,33 fm,

Stück Fichtenstangen = 5,18 fm, zu Baumpfählen usw.

Gießen, 17. Februar 1902. Großh. Amtsgericht.

KohlenlitstiMg.

Für die Großh. chirurgische und ophthalm. Unwersitäts- Klinik soll für das Rechnungs­jahr 1902/3 auf dem öffent­lichen Submissionswege die Lieferung von

Offerten versiegelt und mit entsprechender Aufschrift ver­sehen, sind bis zum 8. März d. I. vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau einzu­reichen.

Tie Zuschlagsfttst beträgt 3 Wochen.

Gießen, 18. Februar 1902. Großh. Verwaltungs-Direktion der chirurg. und opthalm.

Univ.-Klinik.

Poppert. Vossius.

Brennholz- Versteigerung

im Gemeinden!. Sirhrrklrrn.

Mittwoch, 26. Februar d.Js. Beginn vorut. 9b 2 Uhr in Distr. 18 Konradstneb. Eichen: 10 rm Derb und