en deS Redners, diesem den Rücken
Fiw;«:
Leicht löslich leicht verdaulich
änHöüten’s Cacao
Htunbbuc faxten an ta M nommen, Lorftrher gerichtlich d« dem u
Zug H Art. «erbung md benr üchrnAn bei bem anderes jeige ju
£tt dem L Kr ji -ade.
-lth
Vr 11181 tüebti Ituungfüi
hrah»>-I»6Mrpiettee. MeNW ------
yxtfrM und UKUA *• *• äkl> ia Beuel »n> Bhd». V
Zu haben m Gießen auf dem Fabrttlager bei Herrn Emil
Höret, «iegelpfad. 176
SS ®> M neu e den dazu S- zu SZ» der csienli ctiip* Otunbbu^ au< die « aerden.
Allen -rundbuch ^ben für crirtfiW auf güllic« Stadt Sie! laden Iaff° Erfolg ift PLndigen ö anderes all teprrrs ges ndjlW'a dechiden? -rundbuch WW
f.' BÄ®
DO Md ßltftt e-si 2i
Gerichtssaal.
Vad.srauheim, 17. Cft Am Samstag bem 19. Juli, am Vorabend des Feuerwehrfestes, faß in der Wirtschaft „Zum Adler"'
tollen dun Sdxn wn
PlLnr i bei der u ItytTt Ol ■wfttttt ’^n; ? toiiooxbi send un a i t^Lo- . »naebc der mU tiujp; sehen Li;
•feier ; ®4unfecc
? ®<8tnro Wati
9'fBen,
Aus Atadt und Land.
Gießen, den 18. Oktober 1902.
- Von der Universität. Die Meldungen zur theologischen Fakultätsprüfung sind spätestens bis Mon- tag den 10. November an die Universitätskanzlei zu richten. An diesem Tage wird auch nachmittags 2^ Uhr das Thema der Vorarbett bekannt gegeben werden. Die schriftliche Vorprüfung für Forstleute beginnt am 20 Oktober.
8 . Postlagernde Geldsendungen für Studierende. Tie Oberpostdirektion hat eine dankenswerte Erleichterung für Studierende zugclassen. Tas Kaiserl. Postamt Gießen ist angewiesen worden, bei postlagernden Geldendungen für Studierende deren Legitimationskarte als genügenden Ausweis für die Empfangsberechtlgung gelten zu lassen. Die Geldsendungen müssen aber den Vermerk „Haupt- postlagernd^ oder „Postamt 1* tragen, ba die Nebenposttellen derartige Sendungen nicht übernehmen.
• * Kun st verein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand wird vom nächsten Somüag, dem 26. d. M. an, wieder geöffnet sein.
• • Die Promenadenmusik findet morgen um V,12 Uhr in der Südanlage statt. Gespielt werden: 1. Krönungsmarsch (Meyerbeer), 2. Fantasie über das Lied »Süße Hei- matt)' (Voigt), 8. Annenwalzer (Groen), 4. Potpourri a. d. Afnkareise (Supp6).
* * Stadttheater. Die beliebte GesangSposse »Der Stabstrompeter" wird am Sonntag den 19. d. M. aufgeführt. Die von W. Mannstaedt verfaßte humorvolle Posie mit der prächtigen Musik von Gustav Steffens ist ein stets gern gesehenes Repertoirslück der deutschen^ Bühne geworden und dürfte anch hier ihre Wirkung am Sonntag wieder nicht verfehlen.
• * Der Rad-Klub ,Ger m ania" Gießen hielt am Mittwoch seine diesjährige Generalversammlung im Vereinslokal ab. Wie aus dem Jahresbericht zu entnehmen ist, beteiligte sich der Verein an allen sportlichen Veranstaltungen sowohl im Nordbezirk, als auch im Gau IX. des Deutschen Radfahrerbundes. So z. B. an den Vereinsdauerfahrten nach Butzbach und nach Frankfurt a. M., an der Dauerfahrt zum Bundestag nach Kassel, an der großen Fernfahrt-Rund im Gau IX., 237 Kilometer lang, an der 150 Kilometer langen Fernfahrt-Rund im Bezirk, an den 50- und 100-Kilometer Preistouren rc. Von sämtlichen, im Nordbezirk ausgefahrenen Preisen fielen dem Verein allein 30 Prozent zu. Der Kassenbestand ist ein günstiger, trotzdem bedeutende Anschaffungen gemacht wurden, u. A. ein großer Prunkschrank für die errungenen Ehrenpreise rc. Die Vorstandswahl halte folgendes Ergebnis: Die Herren Rüdiger 1. Vorsitzender, E. Lauer Fahrwart, C. Muhl Schrift- ührer, E.Sieck Zahlmeister, F. Marx Zeugwart und R. Greb Beisitzer. Der Verein beabsichtigt, sich auch im kommenden Jahre zahlreich an den Gauveranstaltungen zu beteiligen und auch das Bundesfest in Hamburg im Jahre 1903 zu besuchen, zu welchem Zwecke eine Reisesparkasse gegründet wurde, der eine große Anzahl aktiver und passiver Mit- glieder beitraten. Mit einem „All Heil"' wurde das dritte Vereinsjahr geschlossen.
t eite taten tit Aussicht genommen sei. Auch sei keine /Nachricht von der Rückkehr der Generale nach England im Kvlonialamt eingetrvffen.
HKK7- Verlobte
verlangen von der Darmstädter Möbel-Fabrik, Darmstadt. Offerte nebst Katalog und Preisliste. Bedeulendsles und arobtel Einrichtungshaus Mittel- und Süddeutschlands für alle Stande. 160 Zimmer»Einrichtungen wohnungssertia, einschließlich Küche. Leheuowürdigkeit 1. Ranges. Spezialität: Brautausstattungen in jedem Genre und Preis, Konkurrenzlos in Auswahl, oornt Gediegenheit und Preis. ä7»
Strahlende Gesichter wenn ein LieblmgS- gericht auf den Tisch kommt, das Gegenteil aber ist der Fall, wenn sie Speisen essen sollen, die ihnen widerwärtig sind. Bekanntlich ist ja der Geschmack verschieden unb wechselt sehr häufig. Jahrelang hat man sich von speisen mit Abscheu gewandt und plötzlich ißt man sie mit Genuß, auch das Umgekehrte kommt vor: besonders bei den Kindern ist dies der Fall und während man sie früher ost zum Esten von bei ihnen unbeliebten Gerichten zwang, ist man jetzt davon abgekonunen, da ärztlicherseits nachgewiesen wurde, daß dieser Widerwille der Kinder gegen gewiße Speisen einen physiologischen Grund habe. Merkwürdigerweise Und die meisten Kinder keine Freunde von Suppen und man weiß, waS da du SDhitter für eine Last haben. Hier schafft nun em neues Produkt unserer Nahrungsmittel-Industrie Wandel. Eine ans „Siris" zubereitete Suope wird von den Kiiidern mit strahlenden Gesichtern erwartet. .Siris", ein dem Fleischextrakt ganz ähnliches unb gleich diesem zu gebrauchendes Präparat zeichnet lich durch ungemeinen Wohlgeschmack, große Würzhastigkett aus und — nicht seine schlechteste Eigenschaft — ist um circa die Hälfte billiger. ri£iriä" wirkt äußerst anregend und wird in der bürgerlichen wie seinen Küche von Tag zu Tag mehr bevorzugt. .
Wer das neue, wesentlich verbenerte Präparat — m aUen Kolonialwaren- re. Handlungen erhältlich — noch nicht veftucht hat, versäume nicht, sich von der vorzüglichen Qualität zu überzeugen. Wo nicht zu haben, verlange man unter Einsendung von 30 Psg. in Briefmarken Probetopschen, ab Fabrik: „Siris-Gejellfchasr m. b. ö. Frankfurt a. Di.__j*~l
Vermischtes.
♦ Zwei Selbstmorde im Heere. Erschossen bat sich in seiner Wohnung der Einjährige Schrefs von der 9. Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 82 in Göttingen, sowie der 60 Jahre alte Oberstabsarzt Dr. Otto Dürr vom Fußartillerieregiment Nr. 14 in Straßburg.
♦ Bergtour per Automobil. Die am vorigen Sonntag stattgehabte Einweihung des Feldbergturmes, welche viele Tausende hinaufzog nach dem höchsten Gipfel des Taunus, bestimmte auch manchen Freund der Bergeswelt, sich des die Wege kürzenden, das Berg- Erklimmen erleichternden Automobils zu bedienen, und so fanden sich bei der Einweihung neun Kraftwagen ein, — alle besetzt mit Komitee-Mitgliedern, höheren Kommunal- Beamten, Sportsfreunden und Geschäftsleuten. Tie Motorwagen nahmen ihren Weg von Frankfurt über Oberursel, die hohe Mark und den Sandplacken, bis dem einzuweihen- den Turm (auf einer Höhe von 900 Meter) in der Zeit von anderthalb Stunden — und nach beendeter offizieller Feier — über das Rote Kreuz, Königstein, Cronberg, teilweise auch über Soden und Höchst, zurück nach Frankfurt bis in die Häuslichkeit wieder, in einer Stunde. — Bei der stimmungsvollen Feier der Turm-Einweihung waren so auch Wahrzeichen für die Errungenschaften der modernen Technik bemerkbar, durch welche per Wagen eine Gebirgstour wie solche von Frankfurt aus, nach dem höchsten Gipfel des Taunusgebirges, die noch vor wenigen Jahrzehnten nacy Tagestouren bemessen wurde, heute in 21/2 Stunden und weniger vorgenommen werden kann.
r Paris, 17. Okt. Heute fand unter sehr zahlreicher Beteiligung eine Trauerfeier für den am 13. Oktober urngetommenen Luftschiffer Dradsky statt. Tie Leiche wirb später nach Dresden gebracht. Bei der Leichenfeier war der deutsche Botschafter Fürst Radolin durch mehrere Herren der Botschaft vertreten. Hinter dem Leichenwagen schritt der Schwager des Verstorbenen, Hauptmann v. Esch- roege, vom 108. sächsischen Infanterie-Regiment. Graf de la Baux sagte in seiner Trauerrede, Baron Bradsky sah, wie der Brasilianer Severo, in dem Luftschiff ein Symbol ucä Friedens und der Brüderlichkeit, und obwohl er Sachse war, wollte er doch in Frankreich, welches er richtig liebte, 1 eine Versuche vornehmen. Brodsky habe fein Leben der Arbeit gewidmet, obwohl sein Reichtum chm ein Sehen voll Luxus und Vergnügungen gestattet hätte.
♦ Wien, 17. Okt. Ter Direktor der cmglo-österreichi^ scheu Dank, Eugen Krämer, wurde heute verhaftet, weil er auf zwei Konti, die sich nachträglich als fingiert erwiesen, 36 000 Kronen entnommen hat. Krämer, eine sehr bekannte Persönlichkeit, war 36 Jahre bei der Anstalt unb genoß das größte Vertrauen. Er bezog ein JahreS- gehalt von 20 000 Kronen und besitzt reiche Verwandte. In der letzten Zett erlitt Krämer Verluste durch Börsenspekulationen. Wie die Aiiglobank mttteilt, ist der durch die £e- fraubation entstandene Schaden völlig gutgcmachl worden.
h?:
deshalb glaube er, daß auch von dieser Seite her nichts pir eine Verständigung zu befürchten sein dürfte.
Auch der württembergische Minister v. P i s ch e l sprach im Reichstage mit den Generalen. Andere Mitglieder der Regierung hielten sich fern; auch der Präsident Gras Balle st rem kam nicht in persönliche Berührung mit ihnen. Graf Posadowsky nahm ostentativ keine Notiz von ihnen, sondern verfolgte weiter aufmerksam die Rede deS Abg. Antrick.
Dom Reichstage aus fuhren die Wagen nach dem Denkmal Kaiser Wilhelms I. ^iran^-Niederlegung fand nicht statt und zwar, weil die Schleifen nicht mehr rechtzeitig jsertiggestellt werden konnten.
Am 9^mittag folgten die Generale der Einladung deS Frauenhilfsbundes zum Thee bei Frau Frau Major v. Owen. Die Festsäle des Prinz Al- brechb-Hotels waren mit Blumen, Topfgewächsen und Fahnen dekoriert, und schon lange vor Beginn des festlichen Aktes waren die Damen, an ihrer Spitze Helene Lange und Gräfin Pfeil, erschienen. Exzellenz von Hey st er brachte in deutscher Sprache den Wortlaut einer Adresse zu Gehör, die den Generalen, in holländischer Sprache versaßt, überreicht wurde.
Die große Versammlung in der Philhar- m 0 n ire. .Etwa 3000 Personen waren anwesend, lieber dem in einen grünen Hain verwandelten Podium hingen die deutschen, sowie die umflorten Fahnen der beiden früheren Republiken. Anwesend waren il a. die Abgg. Lück- Hofs, Arend, Gras Mirbach-Sorquitten, Liebermann, der Schriftsteller Trojan. Die Generale wurden stürmisch begrüßt Nach einem Orgelpräludium und Gesang brachte Abg. Lück hoff das Hoch auf den Kaiser aus und führte aus, die Generale kämen nicht, um die früheren Feinde arizuklagen, sondern als Bittsteller.
Tie erste, oft von Beifall unterbrochene Rede hielt Botha. Er bedauerte, nicht deutsch reden zu können. Es sei ihnen leichter, eine feindliche Position zu stürmen, jals zu einer solchen Menge zu reden. Er dankt für die erwiesene Sympathie und den begeisterten Empfang und gedenkt der deutschen Mitkämpfer, auf die das deutsche Volk stolz sein könne. Er gedenkt der Leiden, welche Krüger durchgemacht habe, und versichert, daß die Redereien über die von Krüger mitgenommenen Millionen unwahr seien. Steijn sei der Staatsmann des Krieges gewesen. Die Buren thaten alles, um ihr Vaterland zu retten, und verloren dabei alles. Sie mußten nachgeben, Um das Volk nicht ganz aufopfern zu lassen. Redner schloß mit der Bitte um Hilfe. Gott habe den Frieden gewollt, wir werden ihn halten. 9tiemanb könne glauben, daß wir das Friedensdokument unterzeichnet Haven, um eS nicht zu halten. (Beifall.)
Delarey, gleichfalls stürmisch begrüßt, führte aus: Er habe vor seiner Reise nach Europa noch nie vor einer solchen großen Versammlung gesprochen. Schwer sei ihnen der Weg hierher geworden. Wir wußten ja nicht, daß wir mit offenen Armen ausgenommen würden. Um so größer sei ihre Taiikvarkeit. Redner schildert die 9lot seines Volkes und spricht die Hoffnung aus, die neue Regierung werde Wetter helfen.
Nach einer kurzen Pause und einem Chorgesang sprach Pastor Niemann über das Liebeswerk an dem Burenvolke, dem zu Helsen heilige Christenpflicht sei.
dtunmehr erhob sich Dewet. Er konnte sich zunächst kaum Gehör verschaffen und dankte bann in einer langen humoristischen Rede für die den Generalen erwiesene Sympathie. Gesandt hat uns unser ganzes Volk, das 60 Repräsentanten nach Europa und Amerika abordnete. Wir fordern nur Gaben für die Witwen und Waisen, sowie die Invaliden, nicht aber für die Grundbesitzer, die sich allein yelsen können. Tie Buren rerbienen Unterstützung und Anerkennung, denn sie bewiesen, was Freiheit und Vaterland wert sind. Wir stammen größtenteils von den Deutschen ab, von ihnen lernten wir die.Vaterlandsliebe. Die Buren suchen nur für die nächsten paar Jahre Hilfe, ein paar Ochsen, ein Wagen und Mittel zur Beschaffung der notwendigsten Geräte. Geben Sie uns das und ich gebe Ihnen die heiligste Versicherung, unser Volk wird nicht untergeben. Wir haben die Hoffnung, daß wir noch eine frohe Zukunft haben werden. Was unsere jetzige Regierung giebt, wirb schon in den Konzentrationslagern aufgezehrt. Redner schließt mit Tankesworten an das Komitee. Noch mehr sei aber bem einigen Bestreben des deutschen Volkes zu danken, alles zu vermeiden, was Anstoß hätte erregen und sie als britische Untertanen in eine verkehrte Lage hätte bringen können. (Beifall.)
Graf Mirbach - Sorquttlen brachte ein Hoch auf die Generale aus, loährend junge Mädchen jedem General einen goldenen Lorbeer kränz überreichten.
Nach Absendung von Begrüßungstelegrammen an die ehemaligen Präsidenten Krüger und Steijn wurde die Versammlung geschlossen.
Wie gemeldet wird, werden die Burengenerale weitere Städte in Deutschland b e such en. Zur Regelung der Vorbereitungen hat sich in Berlin ein Ausschuß ge- bildet. Unter anderen Großstädten wird auch Frankfurt a. M. besucht werden, doch fann der Zeitpunkt noch nicht festgesetzt werden, ebenso bleibt es «unbestimmt, ob alle drei ober umr einer der Generale nach Frankfurt Lammt.
Tie „Post" feilt mit, bei der Einfahrt ber <Bur en generale in Berlin seien im Gedränge sechs schwere Ohnmachts- anfälle, vier Beinbrüche und mehrere andere Verletzungen vor gekommen.
Tas englische Kolonialamt melbei die Nachricht fei völlig unbegründet, daß eine zweite Unter- xedung zwischenChamber lamunboeniBuren-
etne Anzahl Soldaten, die sich auf Urlaub befanden. Sie Jan Schnadahüpfl auf bie Nauheimer Mädchen, sonders ihat sich dabei der Kanonier Sioll von der 3. Batterie bei 61. Feldartillerie-Reqiments (Darmstadt) hervor. „Des Sonntag» sind fe stolz, des Mittwochs gehn fe ins Holz!" kam es spöttisch voq seinen Lippen. Als bie Spotwerse deS Stoll immer saftiger wurden ward der ortSemgeseffene Schuhmachermeister Mimk, der am anderen Tische in ^euerwehruniform hinter dem Schoppen saß, ärgerlich und er rief: „Und babei Hal der Kerl nicht einmal eine von Nauheim gekriegt!" Ter Kanonier Halle sich seine Frau von auswärts geholt, wahrend er selbst geborener Namctmer ist. Er replizierte mit „Bankerollskrämer" — eine „zarte" Anspieluna daraus, daß der Schuhmachermeister einmal „umgefallen" ist. Ali der letztere nach ca. einer Stunde nach Hause ging, verfolgte ihn Stoll, riß ihn von hinten nieder und schlug ihm mit dem -säbel verschiedene Male auf den Kopf, daß eine 5 Zentimeter lange Wund« entstand. Tabei hielt den Geschlagenen der Posthilssbote Horn fest. Tas Kriegsgericht der 25. Division in Darmstadt hat dem Stoll wegen Körperverletzung mittelst gefährlichen Werkzeuges unter rechtswidrigem Gebrauch der Waffe und hinterlistigem Ueberiall drei Monate Gefängnis zudiktiert. Tie Beruiung deS damaligen Kanoniers, jegigen Weißbuidergesellen, gegen -das Urteil iriro verworicn.
üllSsllg SUS dkll Alivrksswlsrkülstrm irr Sinti klehkS.
Aufgebote.
Am 11. Okt. Peter Otto Brithl, Glasermeister dahier mit Emma Margarethe Elise Hitzel hierselbst. Ludwig Weisdrod, Jahrkartenausgeber dahier mit Marie Elisabeths KlöS^hierselbst. Philipp August Presber, Feldwebel dahier mit Pauline Sudheimer hierselbst. Karl Hentrich Christian Groß, Droschkenbesiyer in Wiesbaden mit Christine Kronenberg dahier. Am 13. Okt. Dr. Ludwig Theodor Alöjer, Chemiker dahter mll Aiarie Krauß in Rülfenrod. Am 14. Cft. Christian Wilhelm Otto Kuhl, Schuhmacher dahier mit Emilie Vonderheid hierselbst. Philipp Setpp, Kaufmann dahier mit Margarethe Karolme Becker in Rödgen.
Eheschließungen.
Am 11. Cft. Wilhelm Heinrich Schmitt, Dachdecker dahier mit Anna Torothea Katharine Tietz hierselbst. Georg Jung, Schlosser dahier nut Christine Katharine Röhrtg hierselbst. Johann Heinrich Tärmer, Jorstgartcnausjcher dahier nut Katharine Engel m Rüddingshaujen. Karl Ernst Christel, Hotelbesitzer m Kagel mit Helene Asch dahier. Am 14. Cft. Wilhelm Jakob August Emil sJloU, Schlaffer dahier mu Elise Junker hierselbst. Am 15. Cft. Philipp Jakob Schwarz, Aillitär-Jniendantur-Bureau- Tlätnr in Frankfurt a. M. mit Minna Karolme Emma Hosmann dahier. Am 16. Oktober. Wilhelm Schnabel, Bankbeamter in Frankfurt a. M. mit Katharine Weeg dahier.
Geborene.
Am 5. Oktober. Dem Steinmetzen Louis Schmidt ein Sohn, Wilhelm. Am 8. Cft Dem Taglohner Friedrich Schupp eine Tochter, Frida. Tem Oberleutenant Alax Knur eine Tochter. Wilhelmine Elise. Am 9. Cft Dem Diener in der Chrenklinu Karl ^udivig Stork ein Sohn, Karl Ludwig Philipp. Am 10. Oktober. Dem Kaufmann Johann Georg Adami eine Tochter. Am 14. Cft. Tem Wagenwärter Friedrich Kalesky ein Sohn, Karl JustuS Friedrich. Am 15. CtL Dem Schneider Roelof Aleindert Wmter- iverp eine Tochter, Elisabeths. Tem Tienstmann Kaspar Erfenbach eine Tochter. Am 16. Okt. Tem Sattler Franz Borjchbach eine Tochter, Luise Margarethe. Dem Taglohner Johannes Grün eine Tochter, Emma.
Gestorbene.
Am 10. Cft. Georg Albert Schädel, 1 Jahr 9 Monate alt, Sohii des Unioersitätspedellen Johannes Schädel dahier. Am 11. Oft. Elisabeth Hofmann, geb. Rohrbach, 40 Jahre alt, Ehefrau des Schremermeisters Johann Friedrich August Hofmann dahier. Marie Schivarz, geb. Reideling, 66 Jahre alt, Wllwe de- ttniversllälsdieners Peter Schwarz dahier. Am 12. Cft. Thekla Neubürger, 4 Jahre 9 Monate alt, Tochter des Kaufmann« Albert 'Jleuburger dahier. Therese Katzenstein, geb. Hanau, 69 Jahre alt, Witwe des Kaufmanns Baruch Katzenstein dahier. Am Id. Cft. Christian August PrätoriuS, 92 Jahre alt, Let-rer l P. dah^eL Am 14. Cft. Xlina Raches, 1 $at)r 5 Monate alt, Tochter bei Fuhrknechls Friedrich Raches dahier. Am 16. Oft. Otto Konrad Justus Bomend, 1 Jahr 4 Monate alt, Tochter des Hoboisten Johannes Bomend dahier. Johannes Tamert, 28 Jahre alt, cand. med. vet dahier. Am 17. Cft. Friedrich Schäfer, 41 Jahre alt, Zigarrenmacher dahier. Batthasar Stohr IL, 82Jahre all, Küfer» inci1!ec dahier.
ben (Riffen ettväS Kl sehen, auch bie Abgeorvnereu, bereu Iahl sich plötzlich auffällig vermehrte, wandten einschließlich der Parteigenosien deS Redners, diesem den Rücken zu und blickten zu Batha, Dewet und Delarey hinauf, die m der vordersten Bank Platz genommen hatten.
Im ReichStagSgebäude war einer der ersten, die den Generalen entgegen eilt en, Fürst Herbert Bismarck. Er begleitete Jie ein gut Teil auf ihrem Rundgang unb machte sie babei persönlich auf die Büsten seines DaterS unb MoltkeS aufmerksam. Im Restaurationsraum nahm er an demselben Tische Platz. Hier, beim Mokka unb einer Cigarette erhielt daS englisch geführte Gespräch zwischen dem Sohn deS Attreichskanzlers unb den Burenführern eine politische Wendung. Ter Fürst hatte die Herren nach ihrem nächsten Reiseziel gefragt, und als sie erklärten, daß sie nach London gingen, um mit Chamb erlain weiter zu verhandeln, meint er, sie sollten nur sehen, mit Chamberlain ju einer Verständigung %u gelangen. Er hoffe auch, daß dies nicht schwer sein Dürfte, da Chamberlain ein Mann der Praxis sei. Auch über den Premier Balfour sprach der Fürst sich sehr sympathisch aus. Er betonte, daß Balfour ihm persönlich bekannt sei, unb
»Chtt2< dM C.tbled» Hf« e-attifeod. Erdfeu*d<b«n cla/ic2> aJ>Ulicdurch Ander-


