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18.4.1902 Zweites Blatt
 
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Gesamtbestand:

* Aus der Sitzung der Stadtverordneten vom 17. April (s. die Parlamentsbeilage der heutigen Nr.) teilen wir noch

sind. (s. a. Ins.)

** Grund erwerb. Die Stadt hat das Gelände des Berg- werksdircktors Pascoe, neben dem bereits erworbenen ehemals Schlessinger'schen Gelände bei der Margarethenhüttc erworben. Das Gelände mißt ca. 28 000 Quadratmeter. Durch diese und andere Geländeküufe sind die 100000 Mark, die die Stadtverordneten-Versammlung zur Stärkung des Grund--

der Gehaltsverhältnisse des Lehrerpersonals an den hiesigen Volksschulen. Es wurde beschlossen, das An- angsgehalt der Volksschullehrer auf 1400 Mk., steigend bis auf 3200 Mk., und zwar alle 3 Jahre um 200 Mk., fest­zusetzen. Schulverwalter erhalten ein Anfangsgehalt von 1200 Mk. Das Anfangsgehalt der Schulverwaltermnen wird auf 1100 Mk. festgesetzt.

Wiesbaden, 17. April. Im Hinteren Kurhausweihee wurde die Leiche des Hausburschen Reichert mit durch- chnittenen Pulsadern und einer Verletzung am Halse gefunden, etwa eine halbe Stunde Weges vom alten Fried­höfe, wo man zuerst einige blutgetränkte Kleidungsstücke des R. und ein Messer entdeckte. Alle Anzeichen deuten auf einen Mord, nicht auf Selbstmord. Reichert hatte vor zwei Jahren mit mehreren Italienern eine Schlägerei, wobei er durch Messerstiche schwer verletzt wurde und lange krank lag. Zwei Italiener wurden damals deshalb zu Zuchthaus ver­urteilt. Einer der beiden Bestraften soll seinerzeit geäußert haben, er werde nach Verbüßung der Strafe den Reichert umbringen. R. soll nun zuletzt am Sonntag von Bekannten in Begleitung eben dieses Italieners- gesehen worden sein. Es ist kaum eine andere Erklärung möglich, als daß R. auf den unweit einer viel begangenen Promenade gelegenen Friedhof gelockt und dort getötet worden ist, worauf der Mörder die Leiche m den Kurhausweiher schleppte.

Frankfurt a. M., 17. April. Auf Einladung des Deutsch- Russischen Vereins fand vorgestern eine Versammlung von Interessenten an der Ausfuhr nach Rußland in Erzeugnissen der chinesischsn Industrie, der Papierindustrie und der Leder- und Lederrvaren-Jndustrie statt. Zunächst erstattete der Vorsitzende einen allgemeinen Bericht über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Ruß­land und über die Vorbedingungen für eine beiderseits er­sprießliche Ausgcstalkimg derselben. Es wurde un Anschluß hieran einstimmig der Beschluß gefaßt, den Deiltsch-Russischen Verein zu ersuchen, an maßgebender Stelle zu betonen, daß bei den bestehenden Zollverhältnissen, sowie deni gegenwärtigen Stande der russischen Industrie die deutsche Ausfuhr nach Riißland einen schweren Stand habe, und daß em für Deutsch­land annehmbarer Handelsvertrag nur uiiler Ermäßigung . der hohen russischen Zölle auf die meisten Produkte der ge-

Millionen Kilogramm gestiegen. m , ,

Am 1. Januar 1902 waren dem Allgemeinen Verbände

24 Verbänden:

42 Zentralgenossenschuften, 4902 Spar- und Darlehnskassen, 1457 Bezugsgenossenschaften, 1077 Molkereigenossenschaften,

333 sonstige Genossenschaften,

7811 Genossenschaften

3 Zentralgeschäftsanstalten 7814 Genossenschaften.

mittels einer gut eingespielten Gesellschaft gute Stücke zu billigen Abonnements- und Kässenpreisen geboten werden könnten, auch für die preuß. Provinz Hessen zu ermög­lichen und deshalb die V crwir klich ung dieses Planes anzustreben sei. (Wir haben diesen Gedanken bereits mehrfach des Längeren und Breiteren an dieser Stelle zur Sprache gebracht und ausführlich die außerordentlich großen Vorteile dargelegt, die ein solches Theater beispielsweise für dis Städte Gießen, Marburg, Friedberg und aBt not least Bad-Nauheim, vielleicht auch noch Wetzlar und Limburg einbezogen, hätte. Leider sind unsere Anregungen bisher auf keinen fruchtbaren Boden gefallen, wie ja überhaupt hier die Interesselosigkeit gerade der maßgebenden Gießener Kreise gegenüber dem Theater höchst bedauerlich bleibt. Sie wird aber wohl so lange anhalten, bis auch unser jetziger Bürgermeister ich entschließt, die Theaterfrage energisch in die Hand zu nehmen. D. Red. d. Gieß. Anz.)

* Einem Schwindler, der sich als Student ausgab, ge­lang es gestern, von einem hiesigen FahrradhänÄer ein ge­brauchtes Fahrrad zu erhalten. Damit verließ er Gießen, ohne daß man seiner bis jetzt hätte habhaft werden können.

e. Bad Nauheim, 17. April. Das dicht an der Bahn gelegene Kohlensäurewerk des HerrnW. Kern ging in den Besitz einer Aktiengesellschaft yber.

§ Ziegenberg. Kr. Friedberg, 17. April. Der 21jährige, kerngesunde Sohn des Mühlenbesitzers und Bürgermeisters Rumpf hier ist vor drei Tagen plötzlich an Blutvergift­ung erkrankt, deren Entstehungsursache mit Gewißheit noch nicht festzustellen war. Verschiedene Aerzte, darunter auch solche von Gießen, haben den Patienten zur wissenschaftlichen Beobachtung des eigenartigen Krankhellszustandes besucht. Man glaubt, es mit einer nur selten und lediglich im Müllerei­berufe vorkommenden Blutvergiftung zu thun zu haben. Als erste Symptome der Krankheit zeigten sich Geschwüre am größten Teile des Körpers, die heftige Schmerzen verursachten.

n Schotten, 15. Aprü. Unter dem Vorsitz des Kreis­schulinspektors Backes fand gestern die amtliche Konferenz des Bezirks Schotten m Wingershausen statt. Der Kreisarzt, Med.-RatDr. Drescher, sprach über dieMasern"' und brachte das für den Lehrer über diese so verbreitete Schulkrankheit Wissenswerteste vor. Lehrer Backmann- Busenborn hielt dann einen Vortrag über denRechen­unterricht in der einklassigen Volksschule", woran sich eine lebhafte Aussprache anschloß. Nachdem Kreisschulinspektor Backes noch einige in letzter Zeit erschienene Verfügungen bekannt gegeben, begaben sich die Teilnehmer der Konferenz nach dein LehrerheimVogelsberg", wo ein gemeinsames Mittagsmahl eingenommen wurde.

d. Darmstadt, 17. April. Die Abreise des Groß­herzogs nach Italien wird erst am Freitag Nachmittag mit dem fahrplanmäßigen Schnellzug 257 erfolgen. In seiner Begleitung wird sich der Flügeladjutant Rittmeister Krämer befinden. Die Gräflich Erbach-Sch önberg'fchen Herrschaften, die den Winter über auf Einladung des Großherzogs im alten Palais Wohnung genommen hatten,, werden morgen Freitag wieder nach Schloß Schönberg übersiedeln. Der Landesverein für Toten-Einäscherung hat heute wiederholt ein Gesuch um Errichtung eines Kre- iliatoriums auf dem hiesigen Friedhofgelände an die Stadtverordneten-Versammlung eingereicht und dabei der Stadt den Betrag von 25 000 Mark zinslos, unter Voraus-^ setzung der Amortisation zur Verfügung gestellt. Der Ober­bürgermeister erklärte, daß man nun der Frage näher treten könne, da der 'größte Teil der Voraussetzungen erfüllt sei. Die Stadt wird noch ca. 25 000 Mark aufbringen müssen.

fc. Mainz, 17.April. Eine der bekannten unsinnigen Wetten machte gestern in einer hiesigen Wirtschaft ein Tapezierer, indem er sich verpflichtete, innerhalb einer halben

i Stunde 20 Schoppen Bier zu trinken. Beün 17. s Schoppen wurde er von einem Blutsturz befallen und l mußte ins Hospital gebracht werden.

Mainz, 17. April. In der heutigen Sitzung der Stadt­verordneten referirte Stadtv. Reis eingehend über die Regelung

Aus Stadt und Sand.

Gießen, den 18. April 1902.

vermögens kürzlich bewilligte, verbraucht.

* Städtebundtheater. In einer unter Vorsitz des Prof. Dr. Keßner abgehaltenen Versammlung der Kasseler Schriftsteller-VereinigungFreie Feder" wurde, wie wir m der ZeitschriftHessenland" lesen, von Herrn v. Boden­hausen die Anregung zur Gründung eines Städtebundtheaters gegeben, wie solche in Oberschlesien und. Pommern bereits bestehen. Nach einer längeren Erörterung, in der die ein­schlägigen Verhältnisse von verschiedenen Seiten besprochen ^wurden, gelangte man zu der Ueberzeugung, daß eine

bem wird eine Gesamteinlieferung von Milch rn Höhe von 1020 Millionen Liter angegeben. Die Ziffer blewt hinter derjenigen der beiden Vorjahre zurück. Der Rückgang wird darauf zurückgeführt, daß sich eine Reihe von facher be­richtenden Genossenschaften an der diesjährigen Statistik nicht beteiligt hat. Die Summe der verkauften Mllchmenge im Vergleich zum Vorjahr ist von 30,8 aus 36, sowie die Summe der verkauften Buttermenge von 32,6 auf 34,/

schäften iviro mau auf mehr als 4 Millionen Zentner un I Verte von 30 Millionen Mark schätzen können.

Auch eine Statistik wird von dem genannten Verbände erstattet über die 1900er Geschäftsergebnisse von 6558 dem Verband angehörender Genossenschaften. Den Untergrund des gesamten ländtichen Genosienschaftswesens bilden nach wie vor die Spar- und Darlehnskassen, da von! den insgesamt 6558 berichtenden Genossenschaften 4343 ju dieser Gruppe gehören. Diese 4343 Kasten zählten 319 483 Mitglieder, verfügten über ein gesamtes Betriebskapital von 537,4 Millionen Mark (290 5 Millionen Mark im Vor­jahr), wovon 16,8 Millionen Mark (14,2 Millionen Mark)I eigenes Kapital waren. Die Gesamtsumnie der im Jahre 1900 gewährten Kredite betrug ca. 161 (142,3) Millionen Mark und zwar wurden hiervon 98,2 Millionen Mark in laufender Rechnung, 62,8 Millionen Mark als Darlehen | aus feste Zeit gewahrt. Pro Mitglied stellte sich der Kredit auf 521 (506> Mark. Bei 1112 (1055) Bczu g s g e n v s, e n - schäften mit 108329 (83472) Mitgliedern ist insgesamt ein gemeinschaftlicher Warenbezug von 25,5 (24) Millionen Mart nachgewiesen. Dabei ist das gesamte Betriebskapital von 11,7 Millionen Mark in 1900 auf 13,3 Millionen Mark im Berichtsjahre gestiegen und machte damit 52 Prozent des Eintaufswartes der' Waren aus. Bei 891 (8.59) Mol-,- > - ..

'rere.i.gLnossenfchajten mit 81172 (74394) MiLglre-Isolche Einrichtung, durch ine ewe Reche von Städten ver

waltung und der Kronkolonie zu dieser Regierungsform indirekt die Aussicht auf Autonomie zu retten.

Heute sind weitere Telegramme über die Asfarre vom Spionskvp veröffentlicht worden, die bisher nicht bekannt waren. Dieselben bestehen hauptsächlich in Kri­tiken Bullers über Warrens Operationen und in den Urteilen Lord Roberts über beide. Buller betont, daß Darren Saumseligkeit gezeigt, oder die ihm erteilten Befehle nicht ausführte, und bemerkt, er könne chm kern selbständiges Kommando mehr übertragen. Lord Roberts äußert in der Besprechung von Bullers Bericht, Buller hätte, als er sah, daß seine Befehle nicht ut richtiger Weise zur Ausführung gebracht wurden, die Pflicht gehabt, ein­zugreifen. Es handelte sich um eine äußerst wichtige Unter­nehmung. Der Oberkommandierende hätte sich durch nichts davor zurückschrecken lassen sollen, darauf zu bestehen, daß dieselbe so ausgeführt werde, wie er es für richtig hielt.

DieNordd. Allg. Ztg." schreibt i In verschiedenen Blättern wurde in den letzten Tagen eine Rede besprochen, welche der deutsche Konsul in Wellington (Neu­seeland), der dort seit langen Jahren ansässige Kaufmann Krull, in einer Versammlung gehalten hat, die aus Anlaß des südafrikanischen Krieges stattfand. Es wurde berichtet, der Konsul habe geäußert, daß die Deutschen unter britischer Flagge größere Freiheiten ge- / --------

nässen als im Vater lande. Demgegenüber ,md wir ' m|t: Beim Schluß der öffentlichen Sitzung sprach in der Lage seslzustellen, daß derKonsul diese yürqermeifter 2)1 e c u m aus Anlaß des bevorstehenden Weg-

.fflÄSZÄ Wenden Wolff noch folgendes: M-.ne dieselben Freiheiten wie in Deutschland. Herren! Die heutige Stadtverordnct-n-Schung wird voraus-

I sichtlich die letzte sein, welcher unser allverehrter und beliebter

Verband der deutschiN Landwirt- Beigeordneter Wolff beiwohnen wird. Ich möchte diese Der Mflemem^ervano oer oeur » nid)t vorübergehen lassen, ohne Herrn Wolff für seine

schaftllchen Genossenschaften ..Thätigkeit den herzlichsten Dank der Stadtverwaltung und

erstattet seinen Jahresbericht für die Zeit vom 1. Juli 19001 barf dies wohl hinzufügen des gesamten Stadt- SSSft» 1?JSC iSSW

bau und dessen Befestigung richtet, so zeigt sich doch Stellung als Polizeiaintmann, es verstanden, sich das Ver- imtner noch eine starte äußere Ausbreitung des landwirt- trauen eines großen Telles der Bürgerschaft zu erwerben, schastlichen Genossenschaftswesens. Tie Zahl aller ein- und als es im Jahre 1895 galt, für die neugeschaffene stelle getragenen Genostenichaften ist im Berichtsjahr von ca. eme§ besoldeten Beigeordneten die rechte Person zu finden, 17 700 auf ca. 19600, die Zahl der l a n d w i r t s ch a f t- ba roQL. TO0^ nur eine Stimme, daß dies Herr Wolff sei. lichen Genossenschaften von 13 636 auf 15 034 gestiegen, - itbcni verflossenen sieben Jahre habenden besten Beweis

landwiftfchästlichen' Genoi'°nsqajtcu waren 10 487 Epad arbeitet, das Wohl der Stadt zu fördern, m dm schmierigsten und Darlehnskassen, 12u4 Berufsgenossenschaften, 2047 Fragen wußte er immer emen Ausweg zu finden, unb nur Molkerei- unb 1206 sonstige Genossenschaften. Die erst- ist kein Fall befannt, m welchem der Rat des Herrn Wolff genannte Genossenschastsart hat also ihre frühere über- nicht der beste gewesen sei. Auch in den anderen Körper­ragende Bedeutung als Mittelpunkt aller genossen schäft- stuften, welchen er angehörte, hat er immer tm Interesse licher Thätigkeit behauptet. Mehr als die Hälfte aller Don G^szen gewirkt. Am meisten werden sein Scheiden aber landwirtfchaftlichen Genossenschaften haben sich in dem ^rrnen und Siechen unserer Stadt bedauern. Herr Wolff Allgemeinen Verbände zu gemeinsainerArbeii. äuimnnien- über nie etn bureautratischer Beamter gewesen,

t7f1em4eSdt^ImUnb^är^Mfen, fonbem er hat es verstanden als Mensch °°n der Not der

zuqs-, 1081 Molkerei- 322 sonstige Genossenschaften, also Mitmenschen Kenntnis zu nehmen und diese nach Möglichkeit insgesamt 7727 Genossenschaften an. Dementsprechend ist Izu lindern; er versteht es auch meffterhast,^ abgesehen von die Geschäftsthätigkeit des Allgemeinen Verbandes gestiegen, der materiellen Unterstützung, durch guten Rat und wo Hierüber giebt der Jahresbericht im Einzelnen Aufschluß; angebracht ist durch einen Scherz den gesunkenen hier sei nur erwähnt, daß der gemeinschaftliche Bezug b Lebensmut der Bittenden wieder aufzurichten und denselben Kalirohsalzen in 1900 sich aus ca. 1,9 Millionen Zentner vertrauen auf eine bessere Zukunft einzuflößen. Auch ge- belief, gegen das Vorjahr eine Zunahme von über 61000 ist Herr Wolff uns nahe getreten, und mit

Zentner. < Verbandes manchem unter uns verbinden ihn die Bande engerer Freund-

haben "190^ ?r°"der 's^erkgm W« "Ä W musterhafte Beisp.el seines F°m>l.°nlebens, fern weitere Fortschritte aufzuweisen, sie erzielten einen Gesamt- edler unb lauterer Eharakter und Nicht ouletzl: sein. m

Umsatz von 859 Millionen Mark, die isolierten Provinzial- siegender Humor haben ihm die Zuneigung aller veychafft. lassen einen solchen von 144 Millionen Mark, und die zentra- Wenn es nun bald gilt, Abschied zu nehmen, fo geleiten listischen Zeiitralkassen (dleuwied, Bund der Landwirte-einen Herrn Wolff unb seine Familie unsere besten Wunsche für solchen von 484 Millionen Mark. Der Gesamtumsatz derL^e gute, glückliche Zukunft, und wir hoffen, baß späterhin genannten drei Gruppen belief sich also auf 1487 Millionen L-ne amtliche Thätigkeit ihn wieder nach seinem geliebten gegen 1247 Millionen im Vorjahre, gegen 1121 Mrllionen ^eßen führen möge, und wir bitten Herrn Wolff, er möge im Jahre 1898. Innerhalb der ^trcllkassen des lllgem^ aaen ein freundliches Andenken bewahren, wie wir uns L°N°N kEchm der znsam.n°n v-r,°bt°n Jahre gern erinnern

1900 die Summe von 35,7 Millionen, ihre Schulden die werden. Mich persönlich trifft das Scheiden des Herrn Wolff Höhe von 51,20 Millionen Mart. Die Verwaltungskosten besonders hart, denn er hat mir das Einarbeiten m mem beliefen sich auf 0,025 Prozent des Umsatzes. Die Zen- neues Amt durch eine ganz außergewöhnliche Zuvorkornmen- t r a l e i n k a u f s g e n o s s e n s ch a s t e n int Allgemeinen hell ganz besonders erleichtert und manche Anregung gegeben. Verbände haben 1900 für 29,7 Millionen Mark Waren be- ^as Wirken und die Thätigkeit des Herrn Wolff ging viel zogen, für 3,7 Millionen Mark mehr als Jahrechorher. I^^^, ^ach außen hin bekannt geworden ist, unb

Einen gleich großen Warenbezug weisen die EintaufSstellen .^ bezweifle sehr, ob sein Nachfolger in gleichem Maße bem der Neuwiedcr Organisation aus,chodaff allein die beide i [LJ Seite stehen kann. Ich fühle mich daher SS-n® besonders verpflichtest Herrn Wolff für sein liebens Die Butterverkaufsvcrbände haben 1900 für etwa 5i/2 Mill, würdiges, kollegialifches Wesen und ferne eifrige ^atigfett Mk Butter abgefev.t- Tie Organifativn des gemein- noch persönlich meinen herzlichsten Dank auszusprechen uno schastlichen Absatzes der landwirtschaftlichen Erzeug- versichere ihm, daß ich die mit ihm zusammen verlebte Zell nifse, insbesondere des Getreides, ist im Berichtsjahre vergessen, sondern mich derselben immer mit besonderer gefördert worden, namentlich hat die im Jahre 1899 ge- Dankbarkeit ihm gegenüber erinnern werde. Die Versamm- bilbetc Deutsche Kornhauskommifsion ihre Aufmerksamkeit stimmte den Ausführungen des Bürgermeisters Mecum der Vervollkommnung des.geiiosscnschasllicheii Getreidcver- unb ei;t)ot) sich ,um Ausdruck dieser Uebereinstimmung kauses zugewandt. Auf diefen Grundlagen hat sich der ge- 1 or reauna ^^s Beiaeordneten Georgi von ihren Plätzem - ©«« aBeioeorbneter-fEB oIff dankte für di- chm gewordene

Verbandes betrug0 der gemeinsame Absatz von Getreide Ehrung mit dem Bemerken, baß bas ihm ausgesprochene ^ob 646 107 Zentner gegen 381998 Zentner im Vorjahr, gegen seine Verbienste weit übersteige.

210 889 Zentner im Jahre 1898. Die Gesamtsumme aller ** Ehrung. Der Gabelsberger Stenograp h en - gemeiusu aftlich bewirkten Verkäufe von Getreide seitens verein, der Männer-Turnverein und bic Steno- öer Kornhäi.srr, Spar und Darlehnskassen, Bezugsgenossen-gellschaft Gabelsberger hier, veranstalten ' zu Ehren des bekanntlich als Realschul-Direktor nach Alsfeld

versetzten Professors Dr. Pitz morgen (Samstag) Abend im Eaf6 Ebel eine gemeinschaftliche Abschiedsfeier, wozu die Mitglieder der Vereine freundlichst emgeladen