Nr. 114
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-iotatumSdruck u. Dev» log der Brüh l'schen Unwers.-Buch- u.btei»- brudeiei (Pietsch (trben) Redaktton, Trpedttton und Druckerei: vchnlstraße 7.
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FernsprrchansLlußNr.51.
Zweites Blatt.
153. Jahrgang
Samstag 17. Mai 1902
GietzenerAnzeiger
u General-Anzeiger "
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Nie Heutige Yummer umfaßt 16 Setten.
Politische Tagesschau.
Ei« -Geschenk Kaiser Wilhelms an das amerikanische Volk.
Kaiser Wilhelm will in der Erinnerung an die «aftliche Aufnahme des Prinzen Heinrich und als ein dauerndes Zeichen für die zwischen Deutschland und den Bereinigten Staaten bestehenden freundschaftlichen Bezieh- »ngen dem amerikanischen Volke eine Bronzestatue Friedrichs des Großen zum GeschenS machen. Er hat an Präsident Roosevelt ein Telegramm in englischer Sprache gerichtet, das in deutscher Übersetzung lautet:
„Wiesbaden, 14. Mai 1902. An den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Washington.
Ich stehe noch unter dem tiefen Eindruck, welchen der glänzende und herzliche Empfang meines Bruders, , des Prinzen Heinrich, durch die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika auf mich gemacht hat. In den Reden, mit denen er begrüßt wurde, ward wiederholt der Thatsache Erwähnung gethan, daß mein Ahn, Friedrich der Große, gegenüber der jungen amerikanischen Republik zur Zeit ihrer Entstehung eine freundliche Haltung stets bewahrt habe, indem er dadurch den Grundstein der freundschaftlichen Beziehungen legte, welche immer zwischen unseren beiden Ländern bestanden haben. Dem mir von dem großen Könige gegebenen Beispiel will ich folgen. Ich möchte die (Erinnerung an bejt Besuch des Prinzen Heinrich wacherhalten durch eine Gabe an das amerikanische Volk, die ich Sie bitte in seinem Namen annehmen zu wollen. Ich beabsichtige, den Vereinigten Staaten eine Bronzestatue Friedrichs des Großen zum Geschenk zu machen, die in Washington auf einem Platze zu errichten wäre, den Sie freundlich auswählen wollen. Möge diese Gabe angesehen werden als ein dauerndes Zeichen der innigen Beziehungen, welche zwischen unseren beiden großen Nationen mit Erfolg gepflegt und entwickelt sind. W i l h e l m."
Auf dieses Telegramm ist, in deutscher Sprache abge- kaßt, folgende Antwort des Präsidenten Roosevelt m Wiesbaden eingetroffen:
„Washington, 15. Mai 1902. Kaiser Wilhelm, WieÄiaden.
§sth bin tief empfänglich für Ihr großartiges und freundliches Anerbieten. Ich danke Ihnen herzlich dafür un Namen der Vereinigten Staaten und werde es sogleich dem Kongreß vorlegen. Gewiß wird es unserem Volke das größte Vergnügen bereiten, aus Ihren Händen eine Statue des berühmten Herrschers und Soldaten, eines derLrößten Männer aller Zeiten, Friedrichs des Großen zu erhalten, und eine besondere Angemessenheit liegt darin, daß seine Statue hier in der Stadt Washington, der Hauptstadt der Republik, auf deren Geburt er mit solch freundlichem Interesse schaute, errichtet werden soll. Für diesen neuen Beweis Ihrer freundlichen Gesinnung für unser Land danke ich Ihnen in dessen Namen. Die Gabe wird hier sicherlich angesehen werden als ein erneutes Zeichen der Freundschaft zwischen den beiden Nationen. Wir hoffen und §lauben fest, daß diese Freundschaft in den kommenden ähren noch stärker und fester werden wird. Es ist ein Zeichen für die Wohlfahrt des ganzen Menschen-Ge- schlechts, daß am Anfang dieses Jahrhunderts das amerikanische und deittsche Volk in einem Sinne herzlicher Freundschaft zusammen arbeiten. Roosevelt."
Wer also geglaubt hat, der Besuch des Prinzen Heinrich von Preußen in Amerika sei ein Ereignis, das der Strom der Zeit ins Meer der Vergessenheit tragen werde, vielleicht gar schon getragen habe, sieht sich jetzt getäuscht. Der herzliche Tepeschenwechsel giebt die Gewißheit, daß die Amerikafahrt des Prinzen Heinrich die beiden Staaten einander entschieden näher gebracht und in diesem Sinne etwas dauerndes geschaffen hat. Das ursprüngliche Verdienst gebührt allerdings Kaiser Wilhelm, dessen Meisterschaft in der Behandlung der Fragen internationaler Courtoisie sich hierbei erneut zeigt. Ein ebenso glücklicher Gedanke des Kaisers war es, einige hohe amerikanische Offiziere zur Teilnahme an den diesjährigen jKaisermanövern einzuladen. Der Einladung wird, wie man uns von unterrichteter Seite aus Berlin schreibt, höchstwahrscheinlich Folge gegeben werden. Ein hervorragendes Mitglied der Berliner amerikanischen Kolonie versicherte, das deutsche Mililärwesen genieße „drüben" derartige Hochachtung, daß die Hinzuziehung amerikanischer Offiziere zu den Kaisermanövern von der ganzen Nation besonders werde bewertet werden.
Der Oberbnrgermeister-Tag in Düsseldorf
xu dem u. a. für Kirschner-Berlin Stadtrat Dr. Weigert, Senator Schemmann-Hcunburg, v. Borscht-München, Trönd- lin-Leipzig, Stad trat Steuer-Breslau, Beutler-Dresden, Adickes-Frankfurt, Becker-Köln, Tramm-Hannover, Fischers- Magdeburg, Senator Schulz-Bremen, Schnetzler-Karlsruhe, Weltmann-Aachen, Zweigert-Essen, Stadtrat Pohlmann- Posen, Heß-Wiesbaden erschienen sind, wurde am Donnerstag mit einer Begrüßungsansprache durch Oberbürgermeister Marx eröffnet. Wir heben aus seiner Rede folgendes hervor:
„Seit einigen Jahrzehnten hat sich der Sch w erpun kt der vaterländischen Bolköwirtschaft vom Ackerbau zur In du ftrie verschoben. Dieser für unser ganzes politisches und wirtscl)aftliches Leben so außerordentlvw wichtige Umschwung bat sich fast ganz in den deutschen 'Nähten Vollzogen; er hat zugleich mit der Physiognomie und der
Größe der Städte die Thätigkeit der Gemeinde-Verwalt- unaen verändert. Zunächst aalt es für sie, zu beobachten und aus den neuen Verhältnissen die Konsequenzen für die Wahrnehmung der bisherigen Aufgaben zu ziehen. Diese Arbeit war und ist noch eine umfangreiche und ungemein wichtige; sie hat — um ein Beispiel anruführen — aus Der Baupolizei die Baupolitik, die Stadterweiterung mit all iHren Fragen entwickelt. Aber die Städte beschränken sich nicht mehr darauf, resiektorisch thätig zu sein, sie suchen auch positiv fördernd auf die Entwickelung des wirtschaftlichen Lebens in ihren Bezirken Einfluß zu gewinnen. Und n»ch» eins ist heute als Resultat eines prinzipiellen Kampfes hervorzuheben. Die Städte haben durchweg den Standpunkt aufgegeben, daß sie nicht selbst wirtschaftlich thätig sein sollen; im Gegenteil, das Gebiet eigener wirtschaftlicher Thätigkeit dehnt sich ans und beschränkt sich schon nicht mehr auf jene Betrieoe, die ihrer Natur nach auf ein monopolistisches Eingreifen der Städte Hinweisen. Wie weit diese Teilnahme am wirtschaftlichen Leben reichen soll, auch darüber find die Meinungen noch geteilt . . . Aber das läßt sich wieder im neuen Jahrhundert nicht leugnen: Ein noli me tangere in Fragen eigener wirtschaftluher Thätigkeit giebt cs in deutschen Städten nicht mehr."
Eine Anfrage.
Die „Westdeutsche F l e i s ch e r z ei t un g", das Organ des bekannten Obermeisters Stachelbaus-Ruhrort, veröffentlicht einen Artikel: „Der Fuchs geht herum", in dem es heißt:
„Wir richten folgende Anfrage an die Herren Obermeister F. in N., Verbandspräsident Marx in Frankfurt, Verbandsvizepräjident Wiegand in Apolda, Obermeister Eitel in Düsseldorf, Obermeister Lamertz in Kalk und ganz besonders an den früheren Bekämpfer der amerikanischen Boraxwaren, Herrn Rob. Nitzsche in Hamburg:
„Wollen Sie bestreiten, daß seit Jahresfrist bei allen größeren Fleischern Deutschlands Agenten von Importeuren amerikanischer Fleisch-undFettwaren herumgehen und zu diesen sprechen: Sind Sie denn immer noch so dumm und schlachten die teuren Ochsen, Bullen und Schweine? Wenn Ihre Kunden Rindfleisch haben wollen, jo kaufen Sie billige Kühe! Für Ihre anderen Fleisch- und Fettwaren aber liefern wir Ihnen billiges Material aus Hamburg. Das Bullenfleisch für die Wurstfabrikation bekommen Sie von uns in Fässern, prima, für 45 Pfennig das Pfund. Wir liefern Ihnen Prima-Ochsensleisch ohne Knochen, leicht gesalzen, vorzüglich für Rauchfleisch, für 45 bis 50 Pfg. Lebern und Zungen, für die feinste Braunschweiger und Thüringer Wurst geeignet, erhalten Sie für 30 bis 40 Pfg. das Pfund. Kotelettreihen, aus denen der feinste Lachsschinken gemacht werden kann, zu 50 bis 55 Pfg. das Pfund. Schinken, den Sie aus- b einen und zu Rollschinken machen können, für 50 Pfg. Den feinsten Speck und das reinste Schmalz bekommen Sie für 55 Pfg. — Leider ist das letztere augenblicklich etwas teurer; aber wenn erst die dummen Zolltarifs- Verhandlungen vorbei sind, dann liefern wir wieder Speck und schmalz für 40 Pfg. und noch billiger. Also, Sie brauchen keine teuren Schweine und Bullen mehr zu schlachten; kaufen Sie unsere feinen hamburgisch- amerikanischen Waren und Sie werden bald ein gemachter Mann fein! — Die Bauern aber mögen ihr teures und schlechtes Vieh selbst fressen!"
Die „Dtsch. Tagesztg.", das Organ des B. d. L., bemerkt dazu: Dies ist der Fuchs, der herumgeht; und die vorgenannten Herren Obermeister wissen es, daß dieser Fuchs und Verführer unterwegs ift Deshalb sollten sich die Herren doch klar machen, daß sie durch das schimpfende Geschrei, das sie jetzt gegen die Agrarier anstimmen, nur sich selbst verdächtig machen. Man braucht die Mehrzahl der deutschen Fleischer nicht für ganz so dumm zu halten, daß sie nicht bald die amerikanischen Drahtzieher hinter den Kulissen erkennen würden."
Deutsches Keich.
Berlin, 16. Mac. Der Kaiser stattete in Wiesbaden dem König von Schweden einen Besuch ab, den der letztere im Laufe des Vormittags erwiderte. Abends besuchten beide Herrscher die Theatervorstellung, nach der sich der Kaiser vom König Oskar verabschiedete. Der Kaiser fuhr trotz des Regens im offenen Wagen zur Bahn. Fackelträger bildeten Spalier. Die Abreise nach Wildpark erfolgte um 10 Uhr 55 Min.
— In Sachen der Aufhebung des Diktatur-Paragraphen sind dem Kaiser aus den verschiedensten Städten der Reichslande Dank-Telegramme zugegangen. Auf alle diese Kundgebungen hat der Monarch den betreffenden Städten telegraphisch seinen Dank aussprechen lasten.
— In dem zwischen dem Deutschen Kriegerbnnd cmd dem Khffhauser-Ausschuß einerseits und den Bremischen Kriegervereinen andererseits vor Monaten ausgebrochenen Streite anläßlich der Reden des Generals v. Spitz ift jetzt eine Vereinbarung zu Stande gekommen, deren Kernpunkt der freiwillige Austtitt des Kriegervereins und des Vereins ehemaliger 15er Husaren zu Bremen aus dem Bremischen Landeskriegerverband ist.
— Eine kürzlich in London ftattgehabte Anarchisten- Konferenz beschäftigte sich mit der Propaganda für einen Generalstreik m Deutschland, Oesterreich-Ungarn und Dänemark. Nach längerer stürmischer Debatte wurde be-
schlosten, unter den deutschen Nrbettern ein anarchistisches Blatt zu verbreiten, welches unter dem Titel , Generalstrelk" in zirka 100 000 Exemplaren pro Woche erscheinen soll. Zur Verwirklichung dieses Beschlustes wurde eine Kommission unter dem Vorsitz des Anarchisten Hugo Grünwald eingesetzt. Dieser machte hierauf den Vorschlag, demnächst einen deutsch-österreichisch-schweizerischen Anarchisten-Kongreß einzuberufen, auf dem die Gründung des Blattes „General- streck" vorgenommen und über die Propaganda für einen Generalstreik weiterberaten werden soll.
München, 16. Mai. Wie die „Korrespondenz Hoffmann" hört, hat sich der päpstliche Stuhl mit der Ernennung des Domprobstes Dr. Lingg-Bamberg zum Bischof von Augsburg einverstandenerklärt. Die Präkonisation werde voraussichtlich im nächsten Konsistorium erfolgen.
— Die Kammer der Abgeordneten nahm einstimmig die vom Ausschuß vorgeschlagene Resolution auf Aenderung des Landtagswahlgesetzes an.
Nürnberg, 16. Mai. Die Generalversammlung des sozialdemokratischen Wahlvereins schloß abermals zwei Genossen, darunter den wiederholt als Reichstagskandidat aufgestellt gewesenen Agitator Roß köpf, von der Partei aus. Beide wurden schuldig befunden, dem frei» sinnigen „Fränk. Courier" politische Mitteilungen geliefert zu haben.
Auslaut».
Wien, 16. Mai. Der Abg. Schalk hat K. H. Wolf in Linz bezichtigt, eine We ch s el fLI sch un g verübt zu haben, ferner hat er Wolf M ißhandlung Der eigenen Frau und Vergewaltigung zweier Mädchen zum Borwurf .gemacht.
SchloßLoo, 16. Mai. Die Königin W i l h e l m i n a siedelt heute nach anderen Gemächern im Schlosse über, weil das Krankenzimmer desinfiziert wird. Die Königin zeigt größeren Appetit, aber die Nahrungsaufnahme untersteht noch immer genauer Kontvollierung seitens des Arztes, um neues Austreten des Fiebers zu vermeiden.
London, 16. Mai. Das deutsche Geschwader ist um 2 Uhr nachmittags bei rauher See in Kingston angekommen. Der deutsche Botschafter, der heute morgen von London eingetroffen war, besuchte den Prinzen Heinrich und hielt sich einige Zeit an Bord des „Kaiser Friedrich" auf. Der Prinz wird sich bis zum 22. Mai, an welchem Tage das Geschwader Kingston wieder verläßt, als Gast beim Vizekönig von Irland aufhalten. Der Vizekönig wird morgen in Kingston zum Empfange des Prinzen eintreffen, der sich svdcmn mit ihm zur oizekömglichen Residenz begeben wird.
Kopenhagen, 16. Mai. Der Folkething nahm heute mit 98 gegen 2 Stimmen bei 5 Stimmenthaltungen den Gesetzentwurf betr. die Abtretungderwe st indischen Inseln unter der Bedingung an, daß die Abstimmung unter den Bewohnern der Inseln eine Mehrheit dafür ergiebt. — Der Landsthing beschloß mit 33 gegen 30 Stimmen bei einer Stimmenthaltung, die Entscheidung über die Abtretung der westtndischen Inseln bis nach der erfolgten Abstimmung unter den zu den Kolonialratswahlen berechtigten Inselbewohnern zu verschieben. Da der Beschluß von demjenigen des Folkethings abweicht, unterbleibt Der Verkauf der Inseln für diese Reichstagssession.
Stockholm, 16. Mai. Die .Erste Kammer beendete heute nachmittag Die Beratung der Wahlrecht- Vorlage und nahm mit 83 gegen 59 Stimmen einen vom Bischof Billing eingebrachten Antrag an, wodurch die Regierung ersucht wird, bis zum Jahre 1904 dem Reichstage eine neue Vorlage auf folgender Grundlage zu unterbreiten: Allgemeines Stimmrecht, Proportionalwahlen, Wahlberechtigung nach Vollendung des 25. Lebensjahres und Gleichstellung von Stadt und Land. — Heute abend erschienen außer dem Regierungsorgan keine Zeitungen. Wegen des Ausstandes der Maschinisten und des Theaterhilfspersonals wurden die Vorstellungen aufgehoben. Die Arbeiter des Elektrizitätswerkes streiken ebenfalls, bagegen sind die Wasserwerke vom Streik unberührt. Die Zahl Der Aus ständigen übersteigt heute 75 000.
Madrid, 16. Mai. Der Herzog von Connaught überreichte heute dem Könige in feierlicher Weise den Hosenband-Orden.
Kie vulkanische Katastrophe.
Es sind von den Kleinen Antillen einige wettere Nachrichten angelangt, die zwar nichts Neues enthalten, aber die bereits gemeldeten Hiobsposten in vollem Umfang bestätigen. So wird aus Fort de France mit geteilt, daß dort der Geschäftsverkehr eingestellt worden ist. Das Volk strömt in die Kirchen und Kathedralen, wo besonderer Gottesdienst für die Toten von St. Pierre abgehalten wird. Es wird offiziell angegeben, daß zwri Erdbeben stattfanden, und man nimmt an, daß durch diese Erdbeben Die Kabel zerrissen. Man bedarf sofort der Sendung von Lebens- mitteln für 100 000 Menschen, und für St. Pierre ist aus sanitären Gründen eine Schiffsladung Kalk erforderlich.
Aus St. Pierre werden viele unerttärliche Vorkommnisse berichtet. So fand man die verkohlten Ueberrefte einer weiblichen Leiche, die ein vollständig unbeschädigtes seidenes Taschenttcch an die Lippen gedrückt hielt. An einer anderen Stelle lagen die verstümmelten Körper junger Mädchen, deren Schuhe unverletzt waren. Der italienische Konsul von Barbados hat die Leiche seiner Tochter, die St. Pierre besucht hatte, aufgefunden. Eine farbige Frau Namens Filotte fand man drei Tage nach dem Ausbruch in einem Keller zu St. Pierre. Die Unglückliche lebte


