Ausgabe 
17.2.1902 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt.

152. Jahrgang

Montag 17. Februar 1902

Nr. 40

Erscheint täglich außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger «Neben im Wechsel mit dem kesstschen Landwirt die Siebener Kamiiien- blLtter viermal in der Woche beigelegt.

Notationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Unwers.-Buch- u. Stein­drucke re i (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: echulstraße 7.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Kern sprrchanschluß Nr. 81.

Stz 2U jls. Ä Bezugspreis:

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GietzenerAnzeigerW

W General-Anzeiger "SST

Amts- und Anzeigeblatt für den «reiz Gietzen WM-

_________________ _______________ -eigenteil: Han« veck.

Bekanntmachung.

Betreffend: Schießübungen.

Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß das Jnf.-Regnnent Nr. 168 am 26., 27. und 28. Februar ds. Jahres, jedesmal von 8 Uhr vormittags bis 5 Uhr nach­mittags gefechtsmäßiges Schießen mtt scharfer Munitton, mit Schußrichtung von Rockenberg gegen den Buch-Berg (Teller- Berg) südlich Münzenberg, abhall.

Das für den Verkehr gesperrte Gelände wird begrenzt: Im Osten: durch die Sttaße Bellersheim-Obbornhofen- Wohnbach.

Im Süden: durch die Linie Wohnbach-Komthurberg (süd­westlich Wohnbach)-Gabelpunkt der Chaussee Oppershofen-Södel mit dem Feldweg nach Wölfersheim.

Im Westen: durch die Straße Rockenberg-Oppershofen und Oppershofen-Södel bis zu dem nach Wölfers­heim führenden Feldweg.

Im Norden: durch die Straße Rockenberg-Münzenberg und Trais-Münzenberg-Bellersheim.

Die als Grenze angegebenen Wege sowie die genannten Ortschaften dürfen betreten werden, jedoch muß das innerhalb dieser Grenzen gelegene Gelände 1 Stunde vor Beginn und bi3 1 Stunde nach Schluß des Schießens von jedem Verkehr frei bleiben.

Gießen, am 14. Februar 1902.

Großherzogliches Kreisamt Gießen- v- Bechtold.

Gießen, den 14. Februar 1902. Bett.: Wie oben.

Das Groscherzagliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien Bellersheim, Ob­bornhofen, Utphe, Trais-Horloff, Inheiden, Hungen, vettenhaufe«, Mnfchenheim, Eberftadt und Ober- Hörgern.

Die vorstehende Bekanntmachung rvollen Sie in orts­üblicher Weise zur Kenntnis aller Einwohner bringen und dieselbe nochmals am Tage vor dem jedesmaligen Schießen wiederholen. Auch sind die Einwohner darauf Hinzuwersen, daß sie den Anordnmrgen der Poften strikte Folge zu leisten haben.

V- Bechtold.

KeKanntmachung.

Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten DurchschnittsmarkIPreise, einschließlich eines Auf­schlags von Fünf vom Hundert pro Monat Januar 1902 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer Mk. 18,20, Heu Mk. 10,00, Stroh Mk. 8,40.

Gießen, den 14. Februar 1902.

Großherzogliches Kreis amt Gießen.

v. Bechtold.

Bekanntmachung.

Zur Verhütung der Verschleppung der Maul- und Klauen­seuche wird die Abhaltung des auf den 19. Februar ds. IS. in Wetzlar anstehenden Viehmarktes an die Bedingungen geknüpft, welche durch meine den Markt in Wetzlar betreffende Bekanntmachung m Nr. 292 des Kreisblattes von 1901 ver­öffentlicht worden sind.

Der Auftrieb beginnt um 9 Uhr vormittags.

Aus der Provinz Oberheffen des Großherzogtums Heffen dürfen Rindvieh, Schweine und Schafe nicht aufgetrieben werden.

Wetzlar, den 11. Februar 1902.

Der Königliche 2andrat.

Politische Wochenschau.

Das parlamentarische Klein gew ehr feuer, das seit ge­raumer Zeit schon in oer inneren deutschen Politik hörbar ist und noch unausgesetzt im Reichstag sowohl tote in den einzelnen Kommissionen hinüber und herüber wechselt, ist m der vergangenen Woche von den groben Kanonenschlägen der hohen Politik übertönt worden, Kanonenschlägen, die m aller Welt gehört worden und nirgends unbeachtet ge­blieben sind. Es war thatsächlich eine Art explosiver Wir­kung, die das Bekanntwerden des englisch-japani­schen Bündnisvertrages allenthalben, wo man In­teressen im fernen Osten wahrzunehmen hatte, ausübte, und ob nun Deutschland oder Amerika, Frankreich oder Rußland oder sonst welche Macht in Frage kam, darüber war man sich einig, daß man es hier mit einem polttischen Ereignis zu thun hat, dessen Tragweite sich zur Zeit noch gar nicht übersehen läßt. Es ist zu verstehen, wenn die zunächst beteiligten Staaten bemüht sind, den friedlichen Charakter des Abkommens zu betonen und ihm offiziell den Wert einer Art Gegenseitigkeitsversicherung beizulegen, recht fraglich aber bleibt, ob sie in der Lage sein werden, diesen Charakter zu wahren, wenn die Verhältnisse im Osten sich derart gestalten, daß irgend welche Reklamationen der einen oder anderen, außerhalb des Vertrages stehenden Macht erforderlich werden. Die gegen Rußland und seine chinesische Politik gerichtete Spitze ist in dem Vertrag zu

Politische Tagesschau.

Vom Zolltarif-Kompromiß.

Offiziös wird jetzt bestätigt, daß ein Teil der Mitglieder der Zolltarif-Kommission vereinbarte, einen Kompromiß-Antrag einzubringen, nach dem der Minimalzoll des Weizens auf 6 Mark, des Roggens, Hafers und Gerste auf 5,50 Mk., der Maximalzoll des ersteren auf 7,50 Mk., des Roggens, Hafers und der Gerste auf 7 Mark zu er­höhen sei. DieGermania" begrüßt den Antrag und be­merkt , die Vereinbarung wurde durch einen Vertrauens­mißbrauch bekannt, das Zentrum werde am 18. Februar Stellung nehmen. DieDtsche. Tagesztg." dagegen erklärt den Anttag vorläusig für unannehmbar. Sie schreibt unter anderm:

Zur Sache selbst haben wir wenig zu sagen. Daß daS Kom­promiß, lediglich an sich berrachtet, uns nicht im mindesten ge­nügt, brauchen wir nicht besonders zu sagen. Stellung nehmen können wir erst bann, wenn der gesamte Tarifenlwurf so vorliegt, daß ein allgemeines Urteil möglich ist. Das ist erst nach Been­digung der ersten Lesung in der Kommission möglich. Bis dahm bleiben wir bei den Forderungen des Bundes der Landwirte, deren sachliche Begründung über allen Zweifel erhaben i|t. Wir glauben auch, daß der Abg. Frhr. v. Wangenheim unseren Standpunkt teilen werde. . . . WaS den Kompromißvorjchlag anlangt, so i|t er schon deswegen an sich unannehmbar, weil er nod) hinter den Mindest­forderungen des Ausschusses des deutschen Landwirtschastsrals und der ständigen Kommission des Landesokonomie-Kollegulms zurückb leibt.

Wie das Blatt hört, scheint das Kompromis der Rom» Missionsmehrheit noch nicht der äußerste Punkt zu fern, bis zu dem sie zu gehen geneigt ist. Dian glaubt, daß die Mehrheit sich schließlich auf den kürzlich erörterten Vorschlag des Herrn o. Zedlitz Weizenmmdestzoll von 6 Mk., für alle übrigen Getreidesorten ö Mk. einigen würde. Ueb- ngens verlautet auch, daß die Regierung mit einer Er­höhung des Gerstenzolles (in der Vorlage 5 Mark Maximal- und 3 Mark Minimalsatz) sich abfinden würde.

Herr v. Kardorff hat inzwischen die Absicht, eine Wiederwahl zum Kommissionsvorsitzenden anzunehmen. Er selbst hat dahingehende Aeußerungen gethan, und bei der Weigerung der anderen Parteien, den Vorsitzenden zu stellen, dürfte das Faktum seiner Wiederwahl sich ereignen l Von anderer Seite wird dagegen gemeldet, daß der jetzige Stell-

die sich jeder deutet, wie es ihm am besten behagt. DaS sprechendste Beispiel dafür sind bic Erklärungen der offiziösen Blätter wie des Reichskanzlers, die noch immer ihre Schalten werfen, auch nachdem der Blund der Land­wirte im Cirkus Busch darüber zu Gericht gesessen Hal. Diesseits sieht man in den halbamtlichen Kundgebungen zürn Zolltarif das, autaut, auf der anderen öelle be­müht man sich, noch irgend ein winziges Hirllcrthürcken zu erblicken, und so wogt gegenwärtig der Strett der Meinungen auf und nieder. Ader es laßt sich nicht ver­kennen, daß der Nachgiebigkeitsbazlllus sich bemerkbar zu machen beginnt. Ein Kompromiß über die Ge­treidezölle soll zwischen dem Zentrum und den Kon­servativen dem Abschluß nahe sein. Einige Vertreter dieser Fraktionen sollen sich in der Zolltarif-Kommission dahin verständigt Haden, den Minimatzoll für Weizen auf 6 Mk. und für anderes Getreide auf ü.50 Mk. seftzusetzen. Oll jedoch sämtliche Mitglieder des Zentrums dafür zu haben find, bleibt vorerst ziemlich zweifelhaft. Jedenfalls ist nach den Versicherungen der offiziösen Presse anzunehmen, daß ein solches Kompromiß die Zustimmung der verbündeten Regierungen nicht fände. Oder sollte Graf Bülow schließ­lich doch zur Nachgiebigkeit gezwungen werden? In der Z o lltar isko mMission, die z. Z. ohne Vorsitzenden ist, sind mancherlei wichtige Beschlüsse gefaßt worden, wie die Aufhebung der Kommunalaogaben auf Lebensmittel, deren Zustandekommen erkennen lie& daß die Gegensätze bei aller Tiefe ein gelegentliches Zusammengehen eines* Teiles der Mehrheit mit der Minderheit nicht hindern. Die entscheidende Schlacht wird aber doch erst später ge­schlagen werden. DieNat.-Ztg." erfährt, daß von den gegenwärtig der Zolllar if-Kommission angehörenden nationalliberalen Mitgliedern niemand den agrarischen An­trag, in dem eine Erhöhung der Mindestzölle für alle vier Getreidearten gefordert wird, unterzeichnet hat. Frhr. v. Hehl ist nun thatsächlich aus der Kommisswn aus- geschieden und durch den Abg. Si e g ersetzt worden. Im Reichstage selbst ist man nach demselben Blatte der Meinung, es werde in der Kommissionfortgewurstelt" werden. In weitesten parlamentarischen Kreisen giebt man sich der Erwartung hin, daß die Beratungen der Kommission nach einer Vertagung während der heißen und Reisezeit noch in diesem Jahre ein Ende finden toerbe. An eine Erledigung der Vorlage im Plenum dieses Reichstages noch vor den nächst­jährigen Neuwahlen glauben im Parlament nur wenige, ebenso wenige aber bis jetzt an einen Abbruch der Kommissionsberatungen, durch einen kurzen Entschluß der Regierung.

So gehörte auch die letzte Woche in der Hauptsache in innerer Beziehung den zollpolitischen Erörterungen, und wenn auch im Reichsparlament die nicht minder wichtigen Fragen über eine Revision des Strafgesetzbuches lang und breit erörtert und dabei besonders auf die Notwendigkeit der Verschärfung der Strafen für T u e l l v e r g e h e n hin­gewiesen wurde, wenn auch die Beratung des Postetats Fragen von Bedeutung aufs Tapet brachte, so blieb das Hauptinteresse doch der Frage zugewendet, deren Lösung für die Zukunft entscheidet.

offenbar, als daß man sie an der Newa nicht erkennen sollte, andererseits aber hat sich die russische Polllik in Ehina bereits zu sehr engagiert, um noch ohne Gefahr für ihr Prestige zurück zu können. Und Prestige bedeutet im Osten Macht Wer sie in Zukunft dort ausüben soll, ob Rußland, ob Japan, ob England oder sonst welcher Staat, dieser Frage Lösung sucht der Vertrag vorzubeugen, aber auch an ihm kann sich möglicherweise bewahrhellen, daß allzu große Vorsicht das Gegenteil vom Stützen bringt.

Aber wie dem auch sein mag, das eine muß man den englischen S.aatsmännem zugestehen, daß sie sich in diesem Falle nach langer Zell wieder einmal auf der Höhe ihrer Aufgabe befunden haben. Ten miserablen Eindruck indes, den ihre Politik in einem anderen Falle hinterlassen hat, vermag dieser Erfolg natürlich nicht zu verwischen, denn einen blamableren Ausgang konnte der unter den Auspizien der englischen Regierung unternommene Versuch, angesichts des Besuches des Prinzen Heinrich in Amerika jenseits der Atlantieus eine Mißstimmung gegen das Deut- sche Reich zu erzeugen, kaum nehmen, als er infolge der bekannten Veröffentlichung desReichsanzeigers" gefunden hat. Wenn ein amerikanischer Deputierter in diesen Tagen im Repräsentantenhaus zu Washington ein paar dumme Aeußerungen über Deutschland machte und den Prinzen Heinrich einenkleinen Dutchman" nannte, wegen dessen man nicht so viel Aufhebens machen sollte, so hat das weiter nichts zu sagen; Nörgler giebt es überall, und es charak­terisiert die amerikanische Stimmung aufs beste, daß der Führer der Republikaner diese vorlcmten Alber eien seines Kollegen aus irgend einem Hinterwälderdistrllt unter großem Beifall des Hauses scharf verwies und einen wür­digen Empfang des deutschen Kaisersohnes durchaus billigte. Die Engländer haben aber, trotz ihres sonstigen gründ- licken Abfalles in dieser Sache, doch ihre Freude an solchen bedeutungslosen Episoden, und den kalten Wasserstrahl, den einem ihrer Minister wegen einer neuen frechen Thatsachen- verdrehung die deutsche Regierung ins Gesicht schüttete, werden sie so kaltblütig aufnehmen wie gewöhnlich. Ter Wasserguß Hal .alber just zur rechten Zeit die englischen Jntriguen in ihrer ganzen Nacktheit getroffen Und diese Nackthell, sie bewegt sich durchcms nicht in ästhetischen Linien, die es auch in der Politik giebt. Immerhin gehört schon eine so gehörige Dosis Charakterlosigkeit, wie man sie in den englischen leitenden Kreisen besitzt, dazu, einer anderen Macht das zum Borwurf zu machen, was man selbst gethan hat, womll man acher gerade bei dieser Macht auf Wider­stand gefloßen ist. Aber was ist den Engländern Charakter, waS sind ihnen Bedenken und Erwägungen allgemein sllt- licher und humaner 9ättur. Schall und Rauch, nichts weiter. Im Anschluß an die letzte Erklärung des Unterstaatssekretärs Cranborne im englischen Unlerhause, daß der Botschafter Pauncesote bei der im April 1898 in der englischen Botschaft ju Washington asbgehaltenen Versammlung der Botschafter der europäischen Großmächte auf eigene Faust die Initiative ergriffen hat, bemertt dieNat.-Ztg.": In Berliner unter­richteten Kreisen sei das bereits seit einigen Tagen aus­genommen worden, nachdem die Veröffentlichung des "Reichsanzeigers" erfolgt und dann von maßgebender eng­lischer Seite die Initiative der englischen Regierung be- strllten war. Daß von anderer Seite eine solche Unter­scheidung zwischen der englischen Regierung und einem ihrer Botschafter thatsächlüh ausgestellt werden durfte, leuchtet um so mehr ein, als in wichtigen Angelegenheiten Botschafter sonst nur gemäß den Instruktionen ihrer Regie­rung zu handeln pflegen. So erklärt sich auch, daß alle übrigen Botschafter die Auffassung bet deutschen teilten, während sie «andernfalls sicherlich Bedeuten mürben getragen getragen tjaben, ihrer eigenen Regierung den englischen Ent­wurf der Kollektivnote zu übermllteln. Gerade der englische Morllaut dieser Note sei ein weiteres bedeutsames Moment für die von allen Botschaftern geteilte Auffassung, daß die Initiative von Lord Pauncefote ausge­gangen sei, da andernfalls ein französischer Text über­reicht worden wäre. In einem Telegramm derTimes" aus Washington, das wohl unmittelbar auf Pauncefote zurück­geführt werden mu& wird jetzt unumwunden zu gestan­den, daß der deutsche Botschafter berells in jener Botschafter - Versammlung einer Intervention durchaus nicht günstig gesinnt gewesen ist. Diese Angelegenhell ist also glänzend zu unseren Gunsten erledigt, nicht so aber die englische Weigerung, dem Deutschen Bürenhilfsbund zu gestatten, den Jammer der Konzentrationslager zu stillen und den In­sassen derselben die Früchte der deutschen Liebeslhätigkeit in vollem Umfange zu teil werden zu lassen. Wenn man auch der deutschen Regierung zugestehen will, daß sie sich redlich geroillt zeigt, wenigstens nach dieser Richtung hin ihre in Wort und Schrift hyperängstlich gewahrte Neu­tralität hintanzusetzen, so hätte man doch rmmerhm an­nehmen dürfen, daß sie die englische Untiebenswurdigkell in gebührender Form öffenlltch charakterisieren würde. Andererseits aber durften wir erhoffen, daß unsere Re­gierung von der englischen eine Erklärung erreicht hätte, die etwas mehr wie nichts besagt; denn erheblicher ist der In hall der dem preuß. Landtage mitgeteilten Er­klärung thatsächlich nicht, wenn man nicht etwa Worte für bare Münze nehmen will. Ter geschäftsführende Aus­schuß des Buren-Hllfsbundes hat trotz dem beschlossen, sofort 300 000 Mk. für die Buren zu bewilligen. Tie eine Hälfte davon soll in barem Gelbe durch Vertrauensmänner und Komitees an die richtigen Stellen geleüet, die andere Hälfte zum Ankauf von Waren benutzt werden. Dem ge­schäftsführenden Ausschüsse sind neuerdings die Abgg. Prinz Arenberg, Tr. Frhr. v. Heeremann und Trimborn beige- treten.

Was sind ErLärunge»-! Worte, nichts als Wortes