Ausgabe 
16.7.1902 Zweites Blatt
 
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spekts au

Luterh a.u.s. Im Laufe der

richtet, daß ausreichender Regen im größeren Leite In­diens gefallen fei, weniger in Birma, im südlichen Indien, im südlichen Pundschab und Leiten von Rajuputana und Sindh. Etwas Regen, der durchaus, notwendig war, ist in Gudscherat gefallen. Die AussiHLeu in den vereinigten Pro­vinzen Agra Anglo und den mittleren Provinzen Haden sich sehr gebessert, obgleich in Tellen der letzteren mehr Regen gewünscht wird. Die Aussichten in Rajaput-ana berechtigen zu größerer Hoffnung.

London, 16. Juki

6 Millionen Mark 3V,proz. Anleche ohne Einreichung eines Pro­ber Berliner Börse zugelassen zu sehen gewünscht. Die Aettesten hatten der Genehmigung des Antrages wider-

KriesKaflen der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

Assistent Zang. Für Ihren und Ihrer Herren Kommilitonen Gruß von der botanischen Exkursion nach demHohe- r o d s k o p f besten Dank!

aefrrmter zum Ausdrucr zu bringen, giebt er zugleich der festen Zuversicht Ausdruck, daß auch das Reichsgericht das Recht freier Aussprache der Ergebnisse ernsten Wahrheits- suchens durch sein Urteil anerkennen wird.

Sitzung kritisiert Gibson Bowles in scharfer Weise den eng- llschen Botschafter in Rom, Currie, indem er sagte, er glaube, Currie habe sich iu Rom so unb eliebt gemachjt, daß mau seine Abberufung gefordert habe. Er macht ferner Currie den Verlust der freuu dschaftlichen Beziehungen zu Italien zum Vorwurf. Lord Cvcup- borne verteidigt Currie und beisllellet, daß man dessen Ab­berufung gefordert habe. Ec fügt hinzu, es giebt kein Land iu Europa, zu dem unsere Beziehungen freundschaftlicher sind, als zu Italien. Wir haben Hand in Hand mit Italien in Somaliland, an der Grenze des Sudan, gehandelt. '

Paris, 16. Juli. Aus Petersburg wird gemeldet: Oberst Grimm ist gestern abend gesessell nach seinem Verbannungsorte gebracht worden. Der Oberst weinte. Man glaubt nicht, daß er lebend zurückkehren wird. Nach Telegrammen aus Saloniki wurden dort gestern neue Erdstöße wahrgenommen. Mehrere Häuser, dar­unter dasjenige des Gouverneurs, zeigen Naffende Risse. Aus Havre wird berichtet: Hier sind Meldungen aus Island eingetroffen, wonach zwei französische Fischerboote wahrend

Unwersttäls Nachrichten.

LautReichsanzeiger" wurde zum Vorsteher der von der SLftungDeutsches evangelisches Institut für Altertumswissenschaft des heiligen Landes in Jerusalem zu errichtenden Anstatt der Professor der Theologie Dalman in Leipzig gewähtt und vom Kaiser bestätigt worden.

Kaiser Wilhelms-Universität. Der westfälische Provinzial- ansfchuß beschloß einstimmig, die Eingabe des Senats der Königs. Akademie zu Müllst er i. W., der neuzugründenden Universität den Namen Kaiser Wilhelms IL zu verleihen, aufs wärmste zu unterstützen.

München, 15. Juli. Der Professor der Hygiene Grnber an der Universität Wien hat Berufung erhalten, die Stelle des Vorstandes des Münchener Hygienischen Jnstttutes anzunehmen und hat dem Ruf Folge qckeistet.

Zum Kall Vetter. Laut demOberl. Vol^bl." hat Prof. Vetter der Regierung auf chren Beschluß gearttwortet, daß er sich für den Rückzug seiner Demission eine Frist von zwei bis drei Wochen ausbedmge, da er trotz Abratens von wohlmemender Sette vorher selbst noch den Fall veröffentticheu will. Die Re­gierung dürtze nach Ansicht des genannten Blattes hierauf kaum eingehen, vielmehr Prof. Detter eure Frist von drei Tagen zum Entscheide stellen.

Der Großherzog von Baden erncumte den a.-o. Professor Dr. Alfred Hoche an der Universität Straßburg mit Wirkung vom L Oktober d. Js. zum ordentl. Professor der Psychiatrie und Direktor der psychiatrischen Klintt an der Universität Freiburg, sowie den a.-o. Prof. SX Robert Haußner an der Universität Gießen unter Verleihung des TitelsO berb ibliothekar" zum Vorstand der Bibliothek der Technischen Hochschule in Karls­ruhe und zum ordentt. Professor der Mathematik und vertteh dem Httfsarzt der psychiatrischen Klinik der Universttät Freiburg, Privat- dozenten Dr. Fr. H. P f i st e r, den Charakter als a.-o. Professor.

Berliner Aettesten hatten der Genehmigung

raten unter Hinweis auf die hohe Verschuldung der Stadt, welche den Betrag von 450 Mark pro Kopf der Bevölkerung erreiche. Infolge eines Schreibens des Ober­bürgermeisters von Offenbach hat sich berausgestellt, daß diese Zahl irckünlich, und zwar durch die Zugrundelegung der 1895 ermittelten Offenbacher Bevölkerungsziffer von rund 40 000, berechnet worden ist, während sich bei der jetzt vorhandenen Bevölkerung von rund 54000 der Schuldenbetrag auf nur 350 Mark pro Kopf der Bevölkerung stellt. Der Oberbürgermeister von Offenbach hat zu­gleich wettere Mitteilungen über die Dermögensverhältnisse der Stadt gemacht, aus welchen hervorgeht, daß die neueste ausgenom­mene Änleche für allerlei produktive Zwecke bestimmt ist, rote denn überhaupt das Vermögen Offenbachs die Schulden gegenwärtig um rund 5 Million en Mark übertreffe. Die Ausgaben für Schuldentilgung und Kapttalzinsen würden zu einem erheblichen Teile durch Einnahmen aus Kapitalzinsen, sowie aus Schuldentilgungen seitens Schuldnern der Stadt gedeckt, so daß der Schuldendienst wirllich nur rund 500000 Mark gleich etwa 18 Prozent des städtischen Etats in Anspruch nehme.

Gerichtssaal.

Salzschlirf, 14. Juli. Der Direktor der Aktiengesellschaft -Bad Salzschlirf" Jean Berlit, welcher s. Z. von der Straf­kammer zu Fulda wegen Beleidigung des Pfarrers Nau zu drei­hundert Mack Geldstrafe veruckettt worden war, hatte gegen das Urteil beim Reichsgericht Revision eingelegt. Die Revision wurde vom Reichsgericht verworfen unter Auferlegung der Kosten für die Beschwerdesührung.

Wien, 14. Juli. Heute begannen die Geckchtsverhandlungen ba dem Prozeß des Bürgermeisters von Wien, Tr. Karl Lueger, gegen seinen früheren Freund, den Fleischbauermeister und Heraus­geber derWiener Fleischhauer- und Fleischselcherztg." Valenttn I e d e k, wegen Ehrenbeleidig u na. In der genannten Zeitung war ein Ackttel unter der AufschriftBesprechen und Halten" erschienen, in dem gegen Tr. Lueger der Vorwurf erhoben wurde, daß er der Deputation der Fleischhauer­und Selcher-Genoffenschaft, welche bei ihm vorgesprochen, um für die Wahl des Gemeinderates Hütter in den Stadtrat einzutreten, versprochen habe, mit seinem Einfluß für die Wahl Hütters ein­zutreten, trotzdem aber wenige Tage später gegen Hütter Stellung genommen habe; daß er einen unerhörten Gewaltakt be­gangen, ein Versprechen nicht gehatten habe, ferner, daß er sich

Landwirtschaft.

-k-Lich, 15» Juli. Der Bezirkszuchtverein Bch hielt gestern eine Schau über Simmenthaler Rindvieh und Saanenziegen ab, die aus Lich und der Umgebung gut beschickt war. Die Fort­schritte, welche dieser Verein mit der Simmenthaler Zucht gemacht hat, sind sehr anerkennensweck und man kann den Züchtern dazu von Herzen gratulieren. Junge Kühe und tragende Rinder waren besonders gut ausgestellt, Bullen fehlten nahezu und nur 1 junges Tier konnte auf dem Schauplatz prämiirt werden. Die meisten Preise für Rinder und Kühe sielen nach Bettenhausen und Lich. Ein Preis nach Langsdorf. Leider war dces Dorf nur durch einen Züchter vertreten, dessen Tiere auch prämiiert wurden. Die Mtt- gUeder des Zuchtvereins Langsdock, soweit sie da waren, behaup­teten, chr Zuchtverein schlafe, der Vorsitzende chres Vereins, der Landtags- und Reichstagsabgeordnete Köhler-Langsdorf habe an= scheinend keine Zeit sich um den Verein zu kümmern, sie müßten einen anderen Präsidenten haben. Der Faselstall der Gemeinde Lich wurde gleichfalls besichtigt, derselbe war in ausgezeichnetem Zustande. Von den drei Simmenthaler Bullen, prächtigen Tieren, wurde der jüngste prämiiert Der Bullenwärter erhielt für die ordentliche Führung des^Sprungregisters eine Prämie von 20 Mk. Außerdem waren Saanen-Ziegenböcke und eine große Zahl Ziegen and Lämmer ausgestellt Zahlreiche Preise sielen den Ausstcklern zu: der Gemeinde Lich für Bocke, den Ausstellern und besonders Aus­stellerinnen für Ziegen und Lämmer. Ueber die Mttchergiebig- keit der ausgestellten Tiere wurde lebhaft gesprochen. Danach sind Simmenthaler Kühe, die bis 25 Liter Milch geben, durchaus nicht leiten. Saanen-Ziegen geben das ansehnliche Quantum von 45 Liter ausgezeichneter Milch. Wird ein solches Quantum Mttch im Haushatt kleiner Leute verwendet, so kann das nur einen ausge­zeichneten Einfluß auf die Ernährung die Gesundheit unb die Ent­wickelung der Kinder haben. Allein aus diesem Grunde sollte die Ziegenhaltung immer mehr gefördert werden.

** Wetzlar, 15. Juli Im Anschluß an das diesjährige Tier- lchausest wurde die Generalversammlung des Verbandes oer Herdbuchgesellschaftcn für das Vogelsberger Rind ab- gehalten. Nach einer kurzen Beratung des Vorstandes fand unter oem Vorsitz des Landrats v. Heirnburg-Biedenkops die General­versammlung statt, welcher etwa 70 Herren beiwohnten. Erschienen waren die einzelnen Vertreter für die Provinz Oberbessen und die Kreise Marburg und Kirchhain, sowie die Vertreter oer Landwirt­schaftskammern der Rheiirprovinz, von Wiesbaden und Kaffel. So­wohl der Vorsitzende als auch der Vertreter von Oberhesien können beide von einem rührigen Fortschritt derVogelsberger Reinzucht" aus ihren Bezirken berichten. Zur Provinzial-Tierschau in Düssel­dorf sind aus dem Kreise Wetzlar etwa 20 Stück Vogelsberger Raffe angemcldet, während 24 Preise vorgesehen sind. Man hat aus diesem Anlaß den Anmeldetermin um einige Tage verlängert.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

München, 16. Juli. Die Kammer der Abgeordneten lehnte zu Beginn der heutigen Sitzung ein Postulat für die Vorbereitung der Arbeiten zur zweiten technischen Hochschule in Bayern ab. In Westerhofen, eine halbe Stunde von Schliersee, ist eine Dorfschmiede niedergebrannt. Zwei Personen erlitten bei den Lösch-urb eiten Verletzungen.

London, 16. Juli. Nach einem Telegramm anä. Jo­hannesburg haben Präsident Stein und seine Gattin Johannesburg verlassen und sind in Kapstadt eingetrofsen, wo sie sich heute nach Europa einschiffen.

London, 16. Juli. Nur sehr wenige auswär­tige Fürstlichkeiten werden Mm neuen Krönunfts- termin wieder nach London kommen. Angemeldet sind bis jetzt nur Prinz Waldemar von Dänemark, der Kronprinz von Griechenland und der Herzog von Aosta.

London, 16. Juli. Der Vicetönig von Indien be-

chierbck durch den ^EiVslnß einer cmanzrpckerben Frau leiten" ließ,daß dieser Einfluß auf ihn machtvoller sei, als der Wunsch vieler tausen-der Wähler, end­lich,daß die bekannte Kommandeurin der Lueger- Amazonen" mit ihrem launischen Willen bei Lueger mehr auszurichten vermag, als das bringenbe Verlangen von tausenden ehrlichen Geschäftsleuten. Dr. Lueger be­hauptet, baß er der genannten Deputation keine Versprechungen gegeben habe und auch die übrigen Behauptungen seien un­begründet.

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse. Die heuttge Börse zeigte, trotz aller Geschäftsstille, die in den letzten Tagen vochanden war, befestigte Tendenz. Nachdem sich die Ernteaussichten besser übersehen lassen, setzte sich auch heute der Anstoß, den die Wiener Börse feit einigen Tagen gegeben hat, fort Von New-Pock und London lagen bessere Meldungen vor, die besonders auf amerikanische Eisenbahnaktien einwickten. Banken zeigten feste Haltung und trugen wettere Besse­rung davon. Auch die im Uebngen freundliche Tendenz trug dazu bei, so konnten Oesterreichische Kredttaktteu 1 Prozent anziehen. Von Deutschen Banken stiegen Diskonto-Kommandtt und Dresdner. Bergwecks- unb Hüttenaklienmackt ließen ebenfalls bessere Tenbenz erfennen, Deutsche Fonds fest, ebenso Oesterreichisch-Ungacksche Anlechen, Italiener, Spanier, Serben, Portugiesen und Tücken.

Die Stadt Offenbach hatte chre in diesem Jahre emtttierten

eines MurmeS g-e^ nicken find. (Kn Teil der Besatzung konnte gerettet werden.

Paris, 16. Füll Der Mann, welcher gestern troac* mittag auf der Fuhrt von Paris nach Versailles einen! Mordanfall auf Dr. Ordenstein verübte, hertzti Firmin Chcckan-eix und ist ein seit 4 Monaten entlassener ehe­maliger Postbeamter. Er stammt aus Champagnac (Departe^ ment Hoatte Vienne). Eine in seiner Wohnung vorgenonv, mene .Haussuchung ergab nichts auf das Verbrechen bezüg-. liches. Man tzlaubt nicht, daß Diebstahl der Beweggrund dar That ist Die Untersuchung ist bemüht, die bisher inDnuLL gehüllte That auszucklären.

Chalon sur Saone, 16. Juli. Gestern nachmittag zwischen 6 und 7 Uhr sind durchs einen h eftigeu Wirbel­sturm kleinere Häuser umgerissen, Bäume ent­wurzelt und Boote auf der Saone zum Sinken gebracht worden. Mit dem Sturme war ein wollenbrncharttgerRegest verbunden, welcher Straßen und Geschäftslokale unterlWasser setzte.

Rom, 16. Juli. Anläßlich des französischen National festes hat das französisch-ttalienische Komitee den Gemeinde- Behörden eine Büste Victor Hugos überreicht trief im Kapitol Ausstellung finden wird.

Venedig, 16. Juli. Der Einsturz das (S-ant* panile erfolgte noch unter den günstigsten Umständen. Der Ingenieur Caspari unternahm, von einer ungewissen Angst getrieben, eine genaue Untersuchung mit einer 18 Meter langen Leiter und entdeckte hierbei rechtzeitig den Schaden. Er rief von der hohen Letter mit voller Kraft seiner Lungen auf den Platz hinab:Fliehet, der Turm! stürzt ein." Gr hatte kaum Zett, sich selbst zu retten. Die Trümmer der Loggetta schoben sich beim Auseinandev- gletten des Schutztegels bis dicht an die byzantinischen Säulen vor. Der Schaden auf der Libreria des Königs- Palastes ist groß. Trümmer, die in die JnnenräumL drangen, vernichteten zwei Gemälde von Tin«- t o r e t t o, zwei von Schiavoni undAbrahams Opfers von einem anderen Meister. In dem Bibliotheksaale San Sovinos sind vier berühmte Gemälde verloren, Unverletzt blieb eine Reihe von Allegorieeu über Musik, Gesang und Ehre. Der Bau-Fonds verzeichnet bereits Privatspenden in der Gesamthöhe einer halben Million Lire. Die Petttion um Bewilligung eines Los-Anlehens an die Deputiertenkammer ist beretts ab gegangen. Der Schutt wird in Gegenwart einer archäologischen Kommission abgeräumt werden, um die wertvollen Prunkstücke für dem Neubau zu verwenden. Der Schutt wird jetzt streng be- wacht, da zahlreiche Fremde Manerstücke an sich- genommen Hecken

Wien, 16. Juli Der <Aatthalter von Böhmen Graf, Coudenhove in Prag machte dem deutschen Konsul Baron von Seckendorfs einen Besuch und sprach chm sein tiefstess Bedauern über den Mißgriff des Prager Po­lizei-Organs in der bekannten Steckbrief-Ange­legenheit aus. Auch- der Polizei-Direktor von Prag besuchte neuerdings den deutschen Konsul, um ihm sein lebhaftes Bedauern über die Affaire auszusprechen und noch weitere Aufklärung zu geben

T e t s ch e u in Oesterr. Schlesien, 16. Jchli Gestein wurde die deutsche Gewerbe--, Industrie- urvdi landwirtschaftliche Ausstellung eröffnet Der Protektor Graf Fixmz Thun sagte in seiner Eröffnungs-An­sprache:Auf dem Gebiete der geisttgen und wirtschaftlichen Aickett reichen wir von hiev dem befreundeten Na.chs' barlande in Treue die Hand."

Mährisch-Ostrau, 16. Juli. Der bekannte Arbeiter» sichrer Solary beging mit seiner Geliebten Selbstmord. Motive find z. Z. unbekannt.

Lemberg 16. Jultt Auf einem Meeting, das irr Dobromirce abgehallen und von vielen tausend Personen be­sucht wurde, beschloß die Versammlung, die sämtlichen Landarbeiter Galiziens aufzufordern, die Ar­beit niederzulegen, da nur Lmdurch höhere Löhne zu erzielen seien

Telephonischer Kursbericht.

Frankfurt a. 2L., 16. Juli 1902.

3Vo% Reichsanleihe . . 102.30

3% do. ... 92.95 3 V o/0 Konsole .... 102.50 30/0 do......92.45

8x/2°/o Hessen .... 100.50 31/,56 Oberhessen . . . 99.25 4% Oesterr. Goldretne . . 103.50 4/2% Oesterr. Silberrente 101.90 4% Ungar. Goldrente . . 102.25 4°/o Italien. Rente . . . 103.25 4'/z-6 Portugiesen . . . 47.30 30/u Portugiesen. . . . 29.35 1% C. Türken .... 28.25 Türkenlose ...... 115.40 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 43.50 47,% äussere Argentiner.

3% Mexikaner ..... 41/2% Chinesen .... 9L3G Electric. Schuckert . . . 1XXXOO Nordd. Lloyd . . . ,.

Kreditaktien.....213.60

Disken to-Kommandit. . . 185.20- Darmstädter Bank . , , 137.00 Dresdener Bank .... 144.40 Berliner Handelsges. . . 157.00 Oesterr. Staatsbahn . . . 149.50 Lombarden ..... 18J.0 Gotthardbahn ..... 168.70 Laurahütte ...... 200.80 Bochum ....... 192.75 Harpener......170.20

Tendenz: still.

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Gießen, ben 16. Juli 1902.

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