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der Regierungsvorlage stehen,
vorgesehene
Entwurf der
die im treter
Steuerklausel mißfällt
durchaus auf Seiten
Städte Darinstadt, Mainz, Offenbach,
tars Grafen v. Posadowsky, in dem dieser Namens der Reichsregierung auch ferner die Ziele und Zwecke der nationalen Anstalt zu fördern versprach. Erster Bürgermeister Dr. v. Schuh sprach namens der Stadt dttirnberg. Der preußische Kultusminister Dr. Studt überreichte namens der preußischen Unterrichtsverwaltung eine Sammlung von Lichtbildern nach den Denkmälern der Baukunst in den preußischen westlichen Provinzen. Es folgte eine große Reihe von Ansprachen, darunter die des Professors Erich Schmidt-Berlin für die preußische Akademie der Wissenschaften, des Geheimrats v. Weber für die Münchener Akademie, des Professors Wilmanus-Bonn für die nicht bayerischen Universitäten, des Professors v. Hei-- gel namens der Universitäten München und Würzburg, des Prof. Frank-Boston, des Generaldirektors der Berliner Museen Dr. Schöne- Berlin, des Professors Schul z- Prag. Mit besonders starkem Beifall wurde die Rede des Proftssors Schwind-Wien ausgenommen, der sehr warm im Namen der österreichischen und Wiener Gelehrtenwelt sprach, ferner die Ansprache des Schweizer Professors Vetter-Bern, sowie die Worte des Stadtrats Dr. Wes- selsky, der die Stadt Wien vertrat. Zahlreiche Adressen und Ehrengeschenke wurden überreicht. Direktor v. Bezold dankte für die Wünsche und erwähnte die von der württem- bergischen und der badischen Regierung geschenkten Gipsabgüsse, sowie mit besonderer Freude die Fader'sche Stiftung int Betrage von 500 000 Mark und die Stiftung eines ungenannten Nürnbergers im Betrage von 10000 Mark. Hierauf hielt Professor L i ch t w a r k - Haniburg eine Festrede über den niederdeutschen Künstler Meister Bertram, dessen Hauptbilder er schilderte. Gesang schloß die Feier. Hierauf folgte ein von der freiherrlich Tucher- schen Brauerei gegebenes Frühstück auf dem reich geschmückten Hose des Museums, wobei die Brünkuechtc in Büttner- Tracht das Nürnberger Bier kredenzten und schmucke
und mehr noch die Vermehrung der Ber-
Gießen und Worms. Obwohl diese fünf Städte, wie der nationalliberale Abg. Reinhart sehr richtig hervorhob, die Hälfte der gesamten Einkommen- und Vermögenssteuer aufbringen und heute verhältnismäßig nicht genügend in der Kämmer vertreten sind, so fürchten die ländlichen Vertreter doch das Uebergewicht' der Städte ganz außerordentlich. Ganz besonders schlecht ist der Abg. Wolf auf Gießen zu sprechen, dem er einen zweiten Vertreter in der Kammer absolut nicht gönnt. Ein ganz unverständliches Argument gegen die Städte brachte der Abg. Erck (nl.) vor. Er sieht in den Städten eine größere Intelligenz als aus dem Lande und hält darum den Einfluß der Städte schon ohnehin für überwiegend, obwohl er weiß, daß gerade heute die ländlichen Vertreter in der Kammer durch ihre Ueberzahl stets obsiegen. Wenn im zukünftigen Landtag 40 ländliche und 15 städtische Sitze vorhanden wären, so konnte man doch nicht von einem Uebergewicht der Städte sprechen; das Verhältnis würde vielmehr annähernd der wirtlichen Bevölkerungszahl entsprechen, die für die Städte aus 230 000 und für das Land auf 890 000 Seelen anzunehmen ist. Herr Erck will aber, wenn man seinem Gedankengange folgt, der Unintelligenz direkt eine Prämie zu teil werden lassen; zöge er logische Konsequenzen, dann müßte er für nichts arideres als für die Erteilung von zwei Stimmen an jeden einzelnen städtischen Landtags-Vertreter sich ins Zeug legen! Ter Abg. Ulrich träumt von einer Verteilung der Mandate durch die Einteilung des ganzen Großherzogtums in Wahlbezirke mit annähernd gleicher Bevölkerungszahl, aber er hat wohl selbst nicht die mindeste Hoffnung darauf. Der im Ausschuß von nationalliberaler Seite geäußerte Gedanke auf Einführung der Wahlpflicht findet zwar bei den Sozialdemokraten und den Zentrumsvertretern Sympathie, allein schon heute sieht man, daß mit der Regierung die Mehrheit dagegen ist, weil ihre Durchführung außerordentlichen Hindernissen begegne, die ohne Verletzung berechtigter Interessen nicht zu überwinden seien. Es verdient hervorgehoben zu werden, wie sich der Staatsminister Rothe über die Wahlpflicht ausgesprochen hat. Er führte folgendes aus:
„Was die Wahlpflicht anlange, so sei sie von namhafter Seite ungünstig beurteilt. Bei der Mehrzahl der Nichtwählenden sei Gleichgiltigkeit der Grund chrer Passivität. Daran aber müsse man festhalten, daß Gleich- giltige sich in allen Schichten der Bevölkerung fänden und daß die extremeren Parteien rühriger seien als die anderen und deshalb mehr Erfolg hätten. Tas Wahl- r e ch t sei bisher nur als ein Recht gekannt worden, wohl auch verbunden mit einer moralischen Pflicht, aber ungekannt sei in Deutschland eine gesetzliche Wahlpflicht. Daß von Staatswegen mit Zwangsmitteln vorgegangen werden solle gegen Säumige, dagegen sprächen sehr gewichtige Gründe. Uebrigens kämen die staatserhaltenden
während der interessanten Schlußsitzungen des Reichstages. Singer griff in der Person Eugen Richters den Lrbe- ralismus an, und warf ihm Inkonsequenz in Hinsicht aus die Behandlung der Frage der indirekten Steuern vor, weil die Liberalen nicht eine Verbrauchssteuer für Zucker ganz ablehnten. Gleichzeitig meinte Singer: Die Liberalen kommen nur noch durch die sozialdemokratische Hilfe zu Mandatssitzen. Aber Eugen Richter entgegnete unter stürmischer Heiterkeit, daß er durchaus nicht mit Hilfe der Sozialdemokraten aus dem Wahlkampfe hervorgegangen sei, sondern vielmehr als Sieger gegen sie.
Es gab demnach im Reichstage zuletzt noch genug interessante Vorgänge. Aber auch unser' hessischer Landtag machte im ganzen Reiche von sich reden. Zunächst ist dieMain-Neüarbahn-Vorlaae im Sinne der Regierung enffchieden worden. Gegen die Vorlage stimmten geschlossen die Sozialdemokraten und das Zentrum, mit Ausnahme des Abg. v. Brentano, der der Abstimmung ferngeblieben ist. Für die Vorlage stimmten außer einigen Abgeordneten vom Lande, die anfangs schwankend gewesen waren, die Nationalliberalen und die beiden Freisinnigen, diese unter Betonung ihres Gefühls der Resignation: „Wer A sagt, muß auch B sagen!" Für den Vertagungsantrag hatten noch am letzten Tag 20 Abgeordnete gestimmt, gegen 29. So ist denn der Regierung der Wurf gelungen, und die Vorlage mit einer größeren Mehrheit angenommen, als mancher erwartet hatte. Und es hat auch nicht anders kommen dürfen. Vor allem stellt sich der neue Vertrag lediglich als eine Konsequenz des 1896er Staatsvertrags dar; ferner ist die Main-Neckarbahngemein- schaft auch im Falle des Nichtzustandekommens des gegenwärtigen Staatsvertrages durch die Kündigung Badens erfolgt. Was dann noch als höchst wirksam sich erwies, war die Drohung unseres allseits geschätzten Finanzministers Dr. Gnauth mit seinem Rücktritt. Die Schwankenden wurden durch dieses Vorgehen des Ministers umgestimmt. Nicht fortzuleugnen aber ist, daß nicht nur die Minderheit, sondern auch Mitglieder der Mehrheit Unwillen über die Behandlung Hessens durch Preußen äußerten, und es darf behauptet werden, daß der 1896er Staatsvertrag, wenn er dem jetzigen Landtage zur Enffcheidung vorgelegen hätte, nicht zur Annahme gelangt wäre. Baden hat mit erheblicher Stimmenmehrheit und Preußen mit Einstimmigkeit für den neuen Vertrag sich ausgesprochen. Tie Annahme in Hessen erfolgte mit 31 gegen 1 ( Stimmen, also säst mit einer Zweidrittelmajorität, auf die der Zentrumsabg. Pennrich auch bei der W a h lr e cht s v o r la a e hofft, die die übrigen Arbeitstage des Landtages in der vergangenen Woche voll einnahm. Nach dem geltenden Wahlrecht ist in Hessen stimmberechtigt
„Jeder wenigstes 25 Jahre alte männliche Hesse, der in keinem fremden Unterthanenverbande steht, wenigstens drei Jahre in Hessen wohnt und seit Anfang des Rechnungsjahres, in dem die Wahl stattfindet, zu einer direkten Staalssteuer herangezogen oder, wenn dies nickst der Fall ist, kommunalsteuerpflichtig ist." Nach dem Entwurf soll stimmberechtigt fein:
„Jeder wenigstens 25 Jahre alte männliche Hesse, der wenigstens drei Jahre in Hessen wohnt und wenigstens seit drei Jahren die hessische Staatsangehörigdert besitzt, auch seit Anfang des Rechnungsjahres, in dem die Wahl stattfindet, zu einer direkten Staats- oder Gemeindesteuer herangezogen ist."
Sckon die Majorität des Gesetzgebungsausschusses hielt neben der dreijährigen Staatsangehörigkeit eine einjährige Ansässigkeit für ausreichend, während der sozialdemokratische Vertreter lediglich die Staatsangehörigkeit und die Zurücklegung des 25 Lebensjahres eoneedieren wollte. Er erklärte sich gegen die Bedingung hinsichtlich der Steuer-
Die Jubelfeier des Kermanischerr Museums,
i.
Nürnberg, 15. Juni.
Die Stadt Nürnberg ist zum Empfange der Majestäten mit Guirlanden, Triumphbögen und Fahnen prächtig geschmückt. Vielfach haben altdeutsche Banner und Standarten Perwendung gesunden, die sich der Architektur der Stadt sehr schön anpassen.
Die Feier des bOjahrrgen Jubiläums des Germanischen Museums begann heute Vormittag mit einem Festakt in der großen neuen gothischen Waffenhalle des Museums, wo das Geschenk des Kaisers, ein kostbarer Schrein im altdeutschen Stil mit der Siegelsammluug der deutschen Kaiser, bereits Aufstellung gefunden hatte. Davor standen die Büsten des Kaisers und des Prinzregen- ten. Gesang leitete die Feier ein. Der erste Direktor des Museums v. Bezold begrüßte die Gäste und dankte dem deutschen Volke für die Förderung des Museums. Redner gedachte des Gründers Freiherrn von und zu Aufseß und dankte insbesondere dem Protektor Prin^regenten Luitpold. Der bayerische Kultusminister Dr. v. Landmann versicherte das Museum der weiteren regen Antellnahme der bÄerischen Regierung und teilte mit, der Prinzregent bade "dem Museum als Geschenk die Originalpartitur der „Meistersinger" überlassen, sowie eine große Anzahl Nürnberger Originaldrucke aus der Staatsbibliothek. Ter Minister kündigte ferner eine Reihe von Auszeichnungen an. Verliehen wurden dem erstell Bürgermeister der Stadt Nürnberg Dr. v. Schuh der Rang eines Geh. Hofrats, Geheimrat Prof. Tümmler-Berlin der Michaels-Orden 2. Klasse, den Museumsdirektoren von Bezold unb Bösch der Michaelsorden 3. Klasse, ebenso dem Prof. Alwin Schulz-Prag., Der Geheime Oberregie- xrmgsrat Lewald verlas ein Schreiben des Staatssekre-
Politische Wochenschau.
Der Reichstag ist bis zum 14. Oktober vertagt worden. Tie paar Sitzungen der letzten Tage sind von hohem Interesse und ihre Ergebnisse in mancher Beziehung von nicht gering zu achtender politischer Bedeutung. In erster Linie haben die Sitzungen gezeigt, daß es im Reiche um den viel geschmähten Parlamentarismus doch nicht so schlimm bestellt sein muß. lleber dreihundert Abgeordnete waren zur letzten Sitzung zur endgiltigen Entscheinung der Zuckersrage erschienen, oder richtiger zu den letzten Sitzungen am Mittwoch. Denn das Haus tagte in einer Doppelsitzung von früh 9 Uhr bis abends i/28 Uhr mit nur kurzer Unterbrechung. Und wie war das parlamentarische Bild der ^Verhandlung verändert! Was wurde in der verhältnismäßig kurzen Zeit gearbeitet! Freilich stehen nur selten so wichtige und interessante Gegenstände auf der Tagesordnung, wie Süßstoffgesetz, Zuckersteuergesetz und Brüsseler Konvention. 9hm sollte man aber auch den richf- tigen Schluß ziehen, daß ein vollbesetzter Reichstag arbeitslustiger und produktiver ist als ein leeres Häus, und man sollte demgemäß den Reichstagsabgeordneten die lange begehrten Diäten gewähren, um auch bei weniger interessanten Verhandlungen sich dieses vollbesetzte Haus zu sichern und damit zur rascheren Erledigung der Vorlagen zu gelangen.
Als zweite bedeutungsvolle Erscheinung möchten wir die Annahme des Sü ß st o f f g e s e tz e s bezeichnen, bedeutungsvoll im Hinblick auf die Konsequenzen. Es wurde mit dem Saecharinverbot eine ausblühende Industrie vernichtet, die, mit modernen technischen Mitteln arbeitend, hunderten von Leuten verschiedenen Standes Beschäftigung und Brot gab. Daß ein paar Fabrikanten damit einverstanden sind, sich für fbie Aufgabe ihrer Fabriken gut entschädigen zu lassen, ist noch kein Beweis von der Notwendigkeit, einen frischen Zweig vom Stamme unserer Industrie abzubrechen. Und war nicht das Saccharin bereits zum Zucker des armen Mannes geworden? Ein unbehagliches Gefühl überkommt einen, wenn man sieht, wie hier ein Produkt der des fein-kombinierenden menschk-
Üchen Geistes, dessen Ergebnis mit Achtung begrüßt und mit Fleiß verwertet werden sollte, das uns wieder einmal an des alten Sophokles schönen Spruch! erinnern dürfte: ,Meles Gewaltigen Allergewaltigstes ist der Mensch!", unterdrückt wurde. Die Gesetzgebung tritt das Recht des Geistes mit Füßen.
Tas Hauptergebnis der letzten Reichstagswoche ist unleugbar der Sieg der Linken. Aus Seiten der Rechten §-ei^t sich demzufolge eine nachhaltige und tiefe Depression, die um so ernster wirkt, als man eine solche quantitative Kundgebung gegen altgewohnte Ansprüche niemals erwartet hatte, und sie drückt sich jetzt im Sinne des göttlichen Tante-Wortes aus: lasciate ogni speranza (Lasset alle Hoffnung fahren)! Man bezeichnet auf der rechten Seite die Verhandlungen über die Zuckerfrage als Präludium zu den Tarifverhandlungen, von denen man auf den Ausgang dieser wichtigsten wirtschaftlichen Frage schließen könne. Bülow steht jetzt als Sieger vor dem Auslande glänzend da. Deutschland hat als erster Staat die Brüsseler Konvention desinitiv ' an g emo mm en. Und dieser Sieg ward dem Kanzler durch die Hilfe der Linken. Aber es war eine Hilfe ohne gegenseitige Liebe....
Ein Wesentliches ist dabei festzustellen: Unser Reichskanzler ist in der letzten Zeit energischer geworden. Kurz nach dem berühmten Exodus kam es zu einem scharfen Renkontre mit dem Fürsten Herbert Bismarck. Neben dieser Episode Bülow-Bismarck, wie sie als natürliche Begleiterscheinungen einer angeregten Parlamentssitzung auf» treten, fehlte es auch nicht an weiteren Zusammenstößen
teiftungen und der Ausschuß kam ihm auch insoweit entgegen, als er gegen die Ansicht der Regierung beschloß, daß eine durch Gemeindevorstandsbeschluß bewirkte, Befreiung einzelner Einkommen klassen von der Gem eindesteuer das Wahlrecht nicht berühren soll. Im Plenum zeigt sich nun ein den vorigen Wochen ganz entgegengesetztes Bilb. Man sieht einen Teil der 9iationalliberalen als Gegner der Regierung, deren treueste Freunde sie bei der Main-Neckarbahnvorlage waren, und als Stützen der Regierung das ganze Zentrum, das allerdings gern das Proportionalwahlsystem hätte, die freie wirtschaftliche Bereinigung, der aber, wie den Sozialdemokraten, die sonst
Dirnen Radis anboten. Die Kapelle des 14. Regiments spielte.
Im weiteren Verlaufe der Jubelfeier veranstaltete am Nachmittag die königliche Vokalkapelle aus 9Nünchen in der Lorenzkirche ein großes Konzert unter Mitwirkung namhafter Solokräfte und Kammermusiker der königlichen Oper. Das Programm bot eine Reihe von Kompositionen aus der Kirchenmusik der letzten vier Jahrhunderte. Die weiten Räume der Kirche waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Anwesend waren die am Vormittag bei dem Festakt versammelt gewesenen Herrschaften, ferner der bayerische Ministerpräsident Graf v. Crailsheim, der bayerische Gesandte in Berlin Graf von und zu Lerchenfeld und die preußischen Oberpräsidenten v. Goßler und v. Bötticher.
Zu erwähnen haben wir noch, daß aus Gießen der Rektor der Universität Prof. Dr. Hansen, aus Marburg Prof. Schröder hier eingetroffen ist. Der letztere überreichte im Namen der dortigen Universität eine Gratulationstafel.
Heute abend fand im Hotel Strauß ein Festmahl statt, bei welchem Direktor v. Bezold einen Trinkspruch auf den Kaiser und den Prinzregenten von Bayern ausbrachte. Kultusminister v. Landmann toastete auf das Germanische Museum, Bürgermeister Dr. Schuh auf die Gäste, Ober- prchident v. Bötticher auf die Bürgerschaft Nürnbergs. Tie Stadt ist festlich beleuchtet.
— Aus Greifswald wird gemeldet, daß dort Dr. Fer» dinand Sommer, vormals ordentlicher Professor der Anatomie und Direktor der anatomischen Universttätsanstalt ae- storben ist.
— Dem ordentlichen Professor der Universität Breslau, Geh. Regierungsrat Galle in Potsdam ist der Stern zunr Kronenorden 2. Klasse verliehen worden. — (Der Astronom Galle, der Eindecker des Planeten Neptun, feierte am 9. Juni seinen 90. Geburtstag.)
vrr. 138 Erstes Blatt. ISS. Jahrgang Montag iv.Jmn
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-äsffi- Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen DWW
FrrnsprechanschlußNr.51. ** _________zeigenteil: Hans Beck.


