Ausgabe 
15.12.1902 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

tjat allerdings seinen Kulnrlncrtionspunkt jetzt überschritten: die Tarifvorlage ist so gut wie Gesetz, die zweite Beratung ist zu Ende gegangen und am Sonntag früh 4 UHr 45 Min. sind auch über die dritte Lesung die Würfel gefallen. So aussichtslos war noch kaum eine Vorlage, so wenige Für- svrecher im Reichstage hatte noch kein Regierungsentwurf. Von denUnentwegten" der Rechten, die meinten, bei einem Zoll unter 7.50 Mk. ginge das Reich auseinander, wurde er a nfänglich ebenso energisch bekämpft, wie von der äußersten Linken, die daS unssinnige Wort vomDrotwucher- tarif" geprägt. Run ist er doch in dritter Lesung sogar mit 202 gegen 100 Stimmen angenommen worden. Tie wenigen Ueberagrarier konnten auf ihrem Eigensinn be­harren und gegen den Tarif stimmen, weil sie seiner Annahme gewiß waren.

Tie Annahme des Tarifs bedeutet zunächst einen nicht geringen Sieg der Regierung. Sie hat Festigkeit gezeigt, dos muß man anerkennen; sie hat ihre Ausdauer nicht verloren selbst in den Tagen, da die Aussichten infolge einer ganz unglücklichen Konstellation mehr als gering waren: sie hat den guten Glauben behalten, daß sich doch eine Mehrheit finde, die sich zu der Mittellinie des Tarifs bekehren werde, der nach der so oft betonten Meinung der Regierung das Aeußerste darstelle, was zum notwendigen Schutze von Industrie und Landwirtschaft zu erreichen sei und der zugleich eine richtige Grundlage abgebe, auf der mit bestem Erfolg und ohne Benachteiligung der ein­zelnen Interessen der Bevölkerung, wie des Reiches Handels­verträge errichtet werden könnten. Tie Regierung ist der Beantwortung auf die ängstliche und bange Frage enthoben, was werden solle, wenn all die Mühe und Arbeit, die sie auf die Fertigstellung des Tarifs verwandt, die die Kom­mission und das Plenum haben brauchen müssen, vergeblich gewesen wäre.

Es muß aber fteilich hervorgeh^ben werden, daß der Regierung ein außerordentlich günstiges Geschick zu Hilfe gekommen ist, das ihr die Sozialdemokratte und der Frei­sinn Rickertscher Observanz selbst zugewandt. Tenn daß die Berattingen des Zolltarifs in einer nie erhofften und geglaubten Schnelligkeit zu einem für die Regierung so überaus glücklichen Ende geführt wurden, das hat trotz aller Wegleugnungsversuche die Linke mit ihrer Obstruktion gethan. Wäre nach Richters Beispiel verfahren worden, so wäre jetzt noch kein Ausgang abrusehen gewesen. Tie Stellung zum Tarif mag noch so verschiedenartig sein, darin aber stimmten doch wohl alle ruhig und politisch denkenden Männer überein, daß das Verhalten der Sozialdemokratte ein durchaus verfehltes war. Es atmete alles erleichtert auf, als der Bann endlich gebrochen war, als eine arbeitss- willige Mehrheit sich fest entschlossen zeigte, ihren Willen zur Geltung zu bringen. In der unverantwortlichsten Weis e hat die Sozialdemokratie gegen ihren eigenen demokrati- schen Geist, gegen die Hauptsätze ihres Programms fort und fort verstoßen, bis ihr die Flügel lahm geschossen wurden. Taß es dem Reichstage geglückt ist, die Obstruktion siegreich auszuscheiden, daß der an Ordnung gewöhnte Geist des deut­schen Volkes, der für die Würde des Parlaments stets Ver­ständnis gezeigt, zum Turchbruch glommen ist gegen ein undeutscheö Verhalten, ist als ein Sieg zu betrachten, der nicht hoch genug geschätzt werden kann.

Tie jüngst in Breslau gehaltene Kaiserrede, die sich mit der Frage derArbeitervertreterim Reichs­tage befaßte, läßt die in- und ausländischen Blätter noch nicht zur Ruhe kommen. Es werden immer neue Gedanken vorgebracht, von denen man glaubt, daß sie der kaiserlichen Rede zu Grunde gelegen haben dürften. Klar ist, daß der Monarch sich gegen die jetzige Art der Vertretung der Arbeiterinteressen im Parlament aufs entschiedenste aus- gesvrochen hat, und daß er ein Mittel in Aussicht stellt, welches zu einer Besserung führen könne: wenn es den Arbeitern gelänge, Freunde und Kameraden aus der eigenen Mitte, den einfachen, schlichten Mann aus der Werkstatt, der daS Vertrauen der Arbeiter besitze, in die Volksvertretung zu senden. Auch in der sozialdemokratischen Arbeitermasse hat sich schon häuftg das Verlangen geltend gemacht, mehr als bisher von wirklichen Arbeitern ver­treten zu sein. Bei der gegenwärtigen Sachlage ist dies aber völlig bedeutungslos, denn die Fraktion würde gerade so blindlings den wenigen maßgebenden Führern folgen, wie es eben jetzt der Fall ist. Fest steht, daß die Arbeiter keine schlechtere Vertretung ihrer Interessen haben können, als sie dieselbe zur Zeit besitzen. Tenn die Sozialdemokratie hat gegen all die Vorlagen agitiert und gestimmt, die jährlich Tausende und Tausende von Mark in der Form von Alters-, Invaliditäts- und UnfaHrenten rc. in die Arbeiterkreise hineinbringen. Mit Worten geschieht ja fteilich genug und übergenug, aber die Thaten, auf die es allein ankommt, bleiben zu suchen. Tiefer Bann muß gebrochen, dem Arbetter muß Aufklärung zuteil werden. So lange die- nicht ge­schieht, wird es die Regel sein, daß der Arbeiter, der das Vertrauen seiner Kameraden besitzt, sich sofort der äußersten Linken anschließen und innerhalb dieser Partei nicht als Arbeiter", sondern als Sozialdemokrat, alsGenosse" figu­rieren wird. In seiner auS starken Impulsen heraus- gesprochenen Rede deutet der Kaiser den einzig richtigen Weg an, der beschritten und weiter gegangen werden muß, soll eS mit der Vertretung der Arbeiterschaft ander«, soll es besser werden.Durch die herrliche Botschaft des großen Kaisers Wilhelm I. eingeleitet, ist von Mir die soziale Gesetzgebung weitergeführt." Hiermit hat der Kaiser das erlösende Dort gesprochen. Man empfand es mit innerer Gcnugthuung, als die erhabenen Verheißungen der Kaiser- botschaften vom 17. November 1881 und vom 4. Februar 1890 den Beginn und die Fortführung der Sozialreform ankündigten. Auf deren vollendete Erfüllung harrt man noch immer. Durch die Breslauer Kaiferrede wird wohl daS Verständnis für diese notwendige Aufgabe auf5 neue erwachen. Wenn der deutsche Arbeiter sieht, daß feine Inter­essen auch von anderen gewahrt werden, daß vor allen Tin gen auf Seiten der Regierung die Sozialreform eine praktische und energische Fortsetzung erfährt, wird das Verständnis sicherlich nicht ausbleiben.

Am vergangenen Mittwoch hat Se. K. Hoheit unser Großherzog, das Hessenland auf ungefähr V* Jahr verlassen, um die weite Reise nach Ostindien, jenem ge­waltigen Wunderlande, angetreten. Die aufrichtigsten und herzlichsten Wünsche aller treuen Hessen begleiten ihn. Möge Gott der Herr ihn auf der gefahrvollen Reise und im fremden Lande den teuren Fürsten schützen und sicher geleiten!

In Venezuela aeht'S ganz lampsmäßig her, der Krieg ist, wenn auch nicht ofiiziell angekündigt, doch that- sächttch ausgebrochen. Wir haben unsere Leser von den letzten Ereignisse eingefyenb unterrichtet, lieber die Toll­kühnheit Castros schüttelt man nur allgemein den Kopf. Es muß doch jeder vernünftige Mensch einsehen, daß die For­derungen Deutschlands gerechtfertigt waren und daß der Zwerg auch gegen zwei Riesen nichts zu thun vermag. Es

wird au neuem Aufruhr, zu neuem Blutvergießen kommen, ohne baß etwas anderes dabei erreicht wird, als daß den deutschen und englischen Forderungen von der Republik Genüge gethan werden muß. Wir wollen nur wünschen, daß dabei fern deutsches Blut stießen wird!

Ter Ausstand in Marseille ist noch immer nicht bei­gelegt. Die Rheder wiesen die von dem Admiral Rouvier bermittelten Vorschläge oer Arbetter einfach zurück, die sich darauf grundsätzlich für einen Generalausstand aller fran­zösischen Hafenarbeiter ausgesprochen haben. Zusttmmungen von anderen Orten sind bereit? erfolgt Auch dieser Streik wird wohl enden, wie die meisten, denn bei ihnen sind die Waffen gänzlich ungleich »erteilt, daß die Arbeiter, wenn sie lange genug gehungert und gefroren haben, klein bei- geben müssen, und das Resultat ist das, daß Hunderttausende an Lohn oen Arbeitern in dieser schweren Zett entgangen sind. Tie Durchführung eines Streiks ist immer schwerer, als ihn leichtfertig zu beginnen. Schade nur, daß in den seltensten Fällen die wahrhaft Schuldigen getroffen werden, der arme Arbeiter die Suppe auskosten muß!

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 15. Dezember 1902.

* Gedenktage. In der Nacht vom 15 zum 16. De­zember 1878 starb der Dichter Karl Gutzkow, der Ver­fasser deS berüchtigten Roman?Wally, die Zweiflerin." Diese? Werk wurde seinerzeit konfiSziett und der Dichter zu dreimonatigem Gefängni? verurteilt. Gutzkow schtteb trotz polizeilicher Maßregeln doch noch Romane, Novellen und Dram n, wirkte einige Zeit in Hamburg al? Dramaturg und gründ?te dann in Weimar die Schillerstiftung, bei der er lange Zeit al? 1. Sekretär thätig war. Einige unliebsame An­gelegenheiten in genanntem Verein regten ihn so auf, daß er einen Selbstmordversuch machte. Von seinen Dramen gehen heute nochZopf und Schwert" und derKönigsleutnant" über die Bühne.

-1-. Der gestrige Sonntag bot außer dem Konzett der Regimentskapelle auf der Südanlage, dem Abendkonzert derselben Kapelle in Stein? Gatten an Vergnügungen wenig. Diese werden für die Weihnachtsfeiertage aufgespart und da­mit wird denjenigen Rechnung getragen, die der Beruf vor den Feiertagen stärker wie sonst in Anspruch nimmt. Der Kaufmännische Verein eröffnete die Reihe der Weih­nachtsfeierlichkeiten mit der üblichen gegenseitigen Bescherung, Votträgen re. in seinem Heim an der Nordanlage. Die Feier befriedigte alle Teilnehmer aufs Beste. Am Sams» tagabend hielt der Gießener Radfahrer-Verein 1 88 5 sein Winterfest in Stein? Saalbau. Das Programm bot viel: Konzett, Votträge eine? DoppelquattettS, Theater, Reigenfahren in mehrfacher Abwechselung, humoristische Vor­träge mit trefflichem lokalen Anstrich und schließlich Ball. Die Nachfeier fand am Sonntag nachmittag im Schützen­haus statt. Ein gleich reichhaltige? Programm hatte der Beamten-Verein seiner inEafS Leib abgehaltenen Weih­nachtsfeier zu Grunde gelegt. Besonderen Beifall erntete die Gesangsabteilung de? Verein? mit demWeihnachtslied" von E. Kremser, dem ChorliedChristnacht", andere Mitwirkende mit zwei Duetten und dem Weihnachtsschwank: Junggesellen-Weih- nacht. Ein Ball schloß die Feier.Diejenigen, die nicht geschäft­lich, gesellschaftlich oder häuslich in Anspruch genommen waren, wanderten nach der Eisbahn, deren Besuch dies­mal nicht durch rauhen Wind beeinträchtigt wurde. Die Ein­drücke, die unserSonntagsberichterstatter über den Weihnacht?- verkehr empfing, schildert derselbe wie folgt: Was die Auslagen in den Schaufenstern der Gießener Geschäftsleute be­trifft, so find auch diesmal bedeutende Aufwendungen gemacht worden. Allerdings gibt es Geschäfte, die immer schön und reich ausstellen, als ob da? ganze Jahr hindurch Weihnachten wäre. Es ist schwer zu sagen, ob man die Manufaktur-, Damenkonfektion?-, Weißzeug-, Pelz-und Galan­teriewaren- und Putzgeschäfte mehr bewundern soll, ober die ausgestellten Möbel- und Polsterwaren, Eisen- und Kurz­waren, Gold- und Silberwaren; hier entscheidet der Wunsch nach dem Besitz diese? oder jenes Gegenstände?. Da? Ent­zücken der Damen beim Anblick der schönen Kleiderstoffe, Mantel, Hüte, Handschuhe, Schirme rc. ist begreiflich, denn sie (die Damen nämlich) haben meisten? nicht? anzuziehen, was aber die Ungeheuer von Männern nicht einsehen wollen. Auch Ihr Berichterstatter gehött zu denjenigen, welche der­artige Klagen nur von den Damen auf Samoa und ihren Schwestern in Kamerun gelten laßen wollen, diese ober klagen nicht. Daß auch Ehemänner, Väter, Großväter, Onkel, Brüder undZukünftige" Weihnachtswünsche haben, wißen die Paletots-, Schlafrock-, Kleiderstoff-, Wäsche-, Wollewaren-, Möbel-, Zigarren- und viele anderen Händler, und deshalb sind die Tage vor Wechnachten reich an Ein­brüchen in die hauöfräulichen, jungfräulichen, brühet«, schwester- und bräutlichen Sparbüchsen sofern nicht bei Zeiten flinke Finger ganz im Geheimen die großen und kleinen, alten und jungen Herren der Schöpfung angestrickt, angehäkelt und angebrandmalt haben. Wer aber sagt, daß alle diese Angebinde sich in Bratwürste verwandeln, mit denen nach Speckseiten geworfen wird, der verdient, min­destens hundettmalPetter" zu werden. So weit sich beurteilen läßt, war das Geschäft am gestrigen Sonntage den durch die allgemeine, wenig erfreuliche Geschäftslage und teilweise Verdienstlosigkeit gegebenen Verhältnissen entsprechend; jedenfalls muß noch recht viel verkauft werden, bis die mit großen Vorräten versehenen Geschäftsleute einigermaßen be­friedigt sind. Das kalte, aber ruhige Wetter begünstigte den Zuzug von Kauf- und Schaulustigen au5 der Umgebung, die Straßen der Innenstadt waren sehr belebt. Der goldene Sonntag steht noch au?; hoffentlich steigert sich der Zuzug an diesem und bringt unserer Geschäftswelt den ersehnten Tiamon. Kurz vor Schluß deS Blattes stellt sich noch ein Spezialberichterstatter in kurzen Höschen in der Redaktion em. Der KnirpS hat die Spielwaren-Schaufenster und andere die Herzen feiner Altersgenossen und Altersgenossinnen erfreuen» den Auslagen eingehend bettachtet. Semen Bericht stellt er unS unter bet Bedingung eine? zum Ankauf eines PaareS Schlittschuhe reichenden Honorars (in dem Kerlchen steckt ein zukünftiger Geschäftsmann) zur Verfügung. Ta der kleine Mann mit seiner Schreibkunst noch nicht weit über daß Malen von Haar- und Grundstrichen hinaus ist, muß er seinen Bericht mündlich erstatten und so leat er los:

Schee, schee un nochmal schee IS dorch die Schtadt schpaziere geh Un Christba am düste emzuschlucke Un in die Lade nei zu gucke. Un was de fiinner all gefällt, I? hübsch un sauber ausgeschtellt: Puppe in Hemd un Modedame, Bräute nor kaa Bräutigame Cchokkelgäul un aach Soldate, Peffemiß un Schokkelade Kuh un Schoof mit richfge Fell Menagerie un Wutzeschtäll; Hanßwerscht mit verdrehte Aage, Poppe-, Schport- un Mebelwage, Poppekiche, gute Schtube Kochheerd, Trommle für die Buwe, . Ziehharmonika un Fiete Geige, Brummtoppch un Trambete, Leierkäste un Klaviere Un noch mehr zum Musiziere. Festunge un Karresell, Hippsaalcher un Gummibäll, KaafmannSläde, Schpazierstöck, Heßemädche mit Schtumpröck Lawedenniß, Lottoschpiele, Wind- un Damp- un Wassermühle. Gartereche, Hacke, Schippe, Panne, Schißelcher un Dippe, Schlittschuh, Gäulsgeschirr un Sättel, KaSpertheater, Ueberbrettel, ßatemamagifa, Waßerschpritze, Helme un Soldatemütze.

Dampfschiff un weiß-rote Fahne, Hmkelshöf un Eisebahne, Kinnerschlitte, Poppescheese, Schlittschuh aach m alle Größe, G-ßclkäste, Lineale, Farbkäste zum Bildermaie, Velocipede, Hundehütte, Poppe-Badewann un -Bütte. Taicheuhre, die aach geh', So lange se net schrille schteh. Kerbschnittschtichel, Handwerkskasie, Segelschiff mit viele Maste, Dampmaschine, Feldkanone, Nikelöscher, kleine Kohne, Bicher von de Schtruwelpeter (Un von annem Uebelthäter), Schtekkepferd un Portmonnee, Alles i? schee aazeseh.

Zum Schluß nach allen wünsche ich Werschtcher für die Poppekich.

------ ... . ---3

gptelpltm brr wninigtrn Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

DienStag den 16. Dezember*): Zum ersten Male: ,Ttt Zwillinge." Komische Oper in 3 Auszügen. Text nach Shakesveans WaS Ihr wollt", Muük von Karl Weis. Mittwoch den 17. Dqbr.: Zur Erinnerung an v. Beethoven-Geburtstag:Fidelio". Donner»- tag den 18.Dezember:TerBajazzo." Hieraus: .Cavalleria mstioana*. Freitag den 19. Dezember geschlossen. SamStag den 20. Dezember: Der Troubadour." Sonntag den 21. Dezember, nachmittags halb 4 Uhr:Die Geisha." Abends 7 Uhr:Die Zwillinge."

Schauspielhaus.

Dienstag den 16. Dezember*):Maria Stuart." Mittwoch den 17. Dezember:Wallenstein- Lager." Hieraus:Piccolomini." Donnerstag den 18. Dezember, abends halb 8 Uhr:Im bunten Rock." Freitag den 19. Dezember:Die zärtlichen Verwandten.'' SamStag den 20. Dezember: Zum ersten Male:Monna Wanna*. Schauspiel in 3 Auszügen von Maurice Maeterlinck, deutsch von Friedrich v. Oppeln-Bronikow-ki." Sonntag den 12. Dezember, nachmittag halb 4 Uhr:Der Nachtwächter." Hieraus:Der alte Bürgerkapitän." Abends 7 Uhr:Monna Fauna." Montag den 22. Dezember: -lieber unsere Kraft." 2. Teil. DienStag den 23. Dezember:Monna Vanna."

*) Anfang, wenn nicht ander- bemerkt, abend- um 7 Uhr.

Vermischtes.

Nr. 50 der Jugend ist Adolf v. Menzel ge­widmet,, der kürzlich seinen 87. Geburtstag beging. Auf dem Titelblatt prangt sein Bild von der Hand R. Schulte- im Hofe, Richard Muther giebt eine kurze Würdigung seine- Schaffens. Der Altmeister selbst ist mit zwei bisher unver­öffentlichten Studien vertreten.

i

^Ihre Verdauung wird geregelt wenn Sie nach jeder Mahlzeit «Lv ein Gläschen 0! W. Knecht s D Magenbitter,, Säntis zu sich

M nehmen. Grosse Flasche M.2.50

. Probeflasche M.1._Überall erhältlich

Gratis-Proben direct von der

theira tehtW

nur noch H

Leibniz KindcrmehLa^X'U S

Zu haben bei HofL J. Koax. Seitenweg Nk>. 25. -sSs