Ausgabe 
15.11.1902 Zweites Blatt
 
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Fritz Kremer,

wozu freundlichst einladet

Tauzgeld 5V Pfg., Militär 30 Pfg.

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Vereinslokal

7993

Victoria-Drogerie.

7f 91

Kissel.

7981

Wilhelm Dreher.

05134

insbesondere

7976

7975

Eintritt 30 Pfg.

Tanzgeld wird nicht erhoben.

!b. Meyer, Direktor.

K. Siegfried, Lagerhalter.

Seit 21 Jahren nicht mehr hier,

17

05069

Kförhnbacco mit über 30 000 Mitgliedern. Aufnahme ge- lölvl Uüädoov sunder Personen bis 1500 Mk. Versicherungs­

summe ohne ärztliche Untersuchung.

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Eigene Fabrikation. Reparatur u. Ueberziehen sofort.

Gießener KiherCIB

1902

05091

Eintritt einzuführen.

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DaS Theater ist fußwarm geheizt.

103.00

50.10

81.25

123.00

44.40

. 102.00

. 91.30

. 101.90

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. 100.30

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Mandeln, Haseluutzkerne, Rosinen, Sultaninen, Corinthen, selbstgcstoßenen Zucker, fst. Puder­zucker, Streuzucker, Citronat, Orangeat, Anis, Oblaten, Citronenöl, Rosenwafser, Ammonium,

Aquarium, Wallthorstrasse 5

in den Tagen vom 15.22. ds. Mts. sein großes Preis- schießen ab, wozu die Mitglieder des Vereins, Sportsleute, Jäger, Schützen und sonstige Freunde der edlen Schießkunst freundlichst eingeladen sind.

Die Preise, welche in Wertgegenständen bestehen, sind im Aquarium ausgestellt.

(Wohlthatigkeits-Verein).

Sonntag den 16. November findet unser diesjähriger

Damen frei.

Die Vorstände.

Aufsichtsbehörde:

KönigL Preuss Ministerium des Innern.

3u/o Mexikaner . . .

4*/g/o Chinesen . . . Electric, bei.ackert . . Nordd. Lloyd . . .

Kreditaktien .... Diskonto-Kommandit, . Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . . Beniner Handelsges.

Oesterr. Staatobahn . . Lombarden . « Gottharibahn .... Laurahütte.....

Bochum ...... Harpener.....

Tendenz: ruhig.

Hebens-, Aussteuer-, Militärdienst kosten-, Studien- uud Renten - Versicherungen.

Telephonischer Kursberichte

Frankfurt a. Jl., 15. November 1902.

J. Zufall, jimzchtz 4.

AeltesteS Geschäft hier am Platze.

Sämtliche

ßntalljattn M Feiidickerci

Trotzes Preisschichen

Der Zimmerstutzen--Klub Gieße« hält in seinem

Familien Nachrichten.

Gestorben: Frau Elisabethe Lamprecht, geborene Deifert, in Mainz.

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Deutschland

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Grundkapital ... 6 Millionen Mark VerBlcherunttekapital rund 80 Mill. Mk.

lung.

eld. Äm Mittwoch Nach, nzministers Tr. Hnaulh au, an welcher außer brn ialrat Ewald, Dberbourat tsielö, die Landtagschz.

Morell-Leusel, senirr ixr' Alsjeld, (L tiriineroolb ll, : Anwesenden nahm« bei Angelegenheit in bento wohl geborgen unb Igg rde.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Garbenteich für .1903/04 liegt vom 17. d. Mts. an acht Tage lang zur Ein­sicht der Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen.

Garbenteich, den 14. November 1902.

Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich.

Prospekte, sowie Entgegennahme von Anträgen durch ien Generalvertreter

Curt Mohr» Ebelstrasse 10.

BALL

verbunden mit Konzert, Theater etc.

in der Turnhalle des Turnvereins (Nordanlage) statt.

Zu recht zahlreichem Besuche der Mitglieder und deren An- gehörigen ladet ein

Anfang abends 71/» Uhr. Der Vorstand.

NB. Den Mitgliedern ist gestattet, Freunde und Bekannte bei freiem

KonM-Verein, E. G., Grotzen-Bchlk.

Generalversammlung

SSo««tag, de« 23. November l. I., nachmittags 2 Uhr bei Gastwirt H. Brück.

^Tagesordnung: 1. Wahl von Vorstands- und Aufsichts­ratsmitgliedern. 2. Verschiedenes.

Der Vorstand: 7974

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Sonntag, den 16. November, nachmittags 4 Uhr:

Familienaussiug?? Liebigshöhe

verbunden mit Konzert, Theater und Tanz.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

Gartenstratze 2 (Bürgermetstereigebäude) Zimmer Nr. 14.

Der Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und ÜrbeiMehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.

vn den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 6 Uhr geöffnet.

Angebot der Arbeitnehmer: 1 Zimmermann, 2 Wagner, ZI Schmied, 2 Schuhmacher, 2 Bau- und Möbelschreiner, 2 Kutscher, d Knechte, 8 Taglöhner, 9 Hausburschen, 6 Pferdeknechte, 2 Kellner, 1 Aushilfskellner, 1 Büreaudiener. 2 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 1 Wäscherin, 1 Nähterin, 1 Büglerin, 1 Damen- ßihneiderin in und außerhalb des Hauses.

Nachfrage der Arbeitgeber: 4 Knechte auf Wechnachten, n verheirateter Herrschaitskutscher, 1 lediger Herrfchaflskutscher, Pferdeknecht sofort, 1 Pferdeknecht auf Weihnachten, 1 Schnee- Lehrer, 1 Schweizer, 1 Fahrbursche, 1 Laufbursche, 1 Kutscher, einige Landwirtschaftliche Mägde, 10 Dienstmädchen, 1 Zimmermädchen.

Lehrlinge: 1 Schneider, 2 Bäcker.

chlers" Doktor Johnson", wozu tue Vonrcyrerfcye tseyenjcgaTr von London gekommen war. Nach der Vorstellung wurden^ Irving und Bourchier und die Gattin des letzteren, voml! Könige aufgefordert, mit den hohen Herrschaften zu sou­pieren, wobei Bourchier auf Wunsch des Königs im Kostüm seiner komischen Rolle blieb. Der Kaiser unterhiell sich längere Zeit mit ihm.

Rom, 15. 9dov. Ter frühere Kanonikus von St. Peter, Enrico Campello, welcher zum Protestantis- m u s übergetreten war, ist wieder katholisch geworden Ter Papst hat ihm eine zweijährige Probezeit auserlegt. Ein tendenziöses Schauspiel von Campello, betitelt: ,^Ju- lian apostata" wurde dieser Tage vor mehreren Kardinale« und vielen Prälaten im Seminar Nazareno aufgeführt.

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Stadt Marburg.

Sonntag den 16. November:

Grosse Tanzmusik

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Sonntag, den 16. November 1902:

Großes Tanzvergnügen.

Neueste Meldungen,

vriginaldrahtmeldunge« des Gießener Anzeiger.

Berlin, 15. Nov. Neuerdings froU in den Kreisen der Reichstagsmehrheit folgender Plan aufgetaucht sein und ernstlich erwogen werden: Denn sich die Notwendigkeit Herausstellen sollte, die Zolltarif-Beratungen ab- zubrechen, würde von der Mehrheit eine Resolution des Inhalts eingebracht werden, den Reichskanzler aus­zufordern, das Nötige zu veranlassen, damit die bestehen­den Handelsverträge rechtzeitig am 3L Dezemberd.J. gekündigt werden und demnächst in Uebereinstimmung mit der von der Mehrheit des Reichstages bei der zweiten Lesung kundgegebenen Willensmeinung neue Handelsver­träge abzuschließen. Staatssekretär Posadowsky hat neuer­dings in der Zolltarifkömmission ausdrücklich diesen Aus­weg als politisch und zolltechnisch ungangbar bezeichnet. Man will auch mit Rücksicht auf diesen Einwand versuchen, demnächst noch eine Iiückverweisung des Zolltarifentwurfes an die Kommission herbeizuführen, um in dieser eine Uebereinstimmung in der Klassifizierung der hauptsächlich in Betracht kommenden Warengattungen mit denen des alten Tarifes zu erzielen. Man glaubt, daß dies nicht schwer sein würde und daß es auch gelingen werde, diese ver­hältnismäßig wenigen Nummern int Reichstag zur Ver­abschiedung zu bringen. Der Reichskanzler empfing ben Adg. Paasche, um mit diesem über die zollpolitische ssrage Rücksprache zu nehmen.

London, 15. Nov.Taily Mail" meldet aus Peters­burg über den Gesundheitszustand des Groß- iürsten-Thronfolgers folgendes: Ter letzte Jn- stuenza-Anfall in Kopenhagen habe die Lunge stark angegriffen. Außerdem wurde sestgestellt, daß bei der Sezierung der Leiche Alexanders III. Tuberkulose ge­sunden wurde. Ebenso ist die Mutter des Großfürsten

an Auszehrung gestorben. Dies beweise, daß die ffranfijett in der Familie erblich sei. (Taily Mai?' ist ein höchst unglaubwürdiges Sensationsblatt.)

London, 14. Nov. Kriegsminister Brodrick hiell in Dewsbury eine Rede, in der er sagte, in Irland sei eine gigantische Verschwörung im Gange gewesen, aber die Kraft der Gesetze sei zu mächtig gewesen für die Verschwörer. Bezüglich des Standes der Armee er- flärte Redner, daß es für England ein Leichtes wäre, bie gleiche Armee zu haben wie die Nationen des Kon­tinentes, aber es werde dies nur um den Preis der ob­ligatorischen Aushebung möglich sein. Aufgabe der Regierung sei es, die notwendigen Streitkräfte ohne solche extremeMaßregeln zu verschaffen. Tie Re­gierung sei gegenwärtig am Werke, um die Grundlage für einen enbgiltigen Plan zu schaffen, nachdem man für eine zur Entsendung nach dem Auslande zur Verfügung stehende Streitmacht, die mit Reserven 120 000 Mann zählen werde, sorgen und gleichzeitig für eine starke, ausgebildete Truppenmacht zur Verteidigung des Heimatlandes Vorsorge treffen könne. Ferner führte der Kriegsminister aus, die Kriegsführung zur See sei keine exakte Wissenschaft. Eng­land sei verpflichtet, für eine Verteidigung zu sorgen, die einen Angriff nicht so leicht planen lasse. Tie eng- lische Armee sei nieso starkgewesenwiejetzt. Sie tonne morgen zu viel größerer Ausdehnung gebracht werden, als es im Anfang des Buren­krieges der Fall gewesen sei. Schließlich bat Brodrick, die Kritik möge noch einige Monate warten, bis das neue Armeesystem in Wirksamkeit getreten sei.

Sandringham, 14. Nov. Um 10 Uhr abends fand im Schlosse eine Thea tervorstellung statt. In dem zum Theaterraum umgewandelten Ballsaale erschienen Kaiser Wilhelm, die Königin Alexandra am Arme führend, ferner der König, der Prinz und die Prinzessin von Wales, Prinz und Prinzessin Carl von Dänemark und die Gefolge, int ganzen gegen 200 Personen. Sir Henry Irvings Theatergesellschaft brachte IrvingsWaterloo" zur Aufführung. Taraus folgte eine Vorstellung von Bour-

Vorwärts auf dem Gebiete der Möbel-Industrie durch ge­schmackvolle, zweckentsprechende und garantiert solide Ausstattung der Wohnräume. , 7848

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Mittwochs und Samstags finden nachmittags 5 Uhr

Kinder- und Iiamilien-AorKellüngen statt. Eintritt für Kinder L Rang 30 Pfg., IL Rang 20 Pfg., Gallerie 10 Pfg. Erwachsene volle Preise, haben jedoch das Rechy ein Kind fret einzuführen.

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