Ausgabe 
15.10.1902 Zweites Blatt
 
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Darmstädter Möbelfabrik (160 Zimm.-Einricht.), Preist. grat. S6L1

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Schicksal war. U."

^-Eine Nähnadel im Herzen. In Wiener medi­zinischen Kreisen wird derzeit ein eigentümlicher Fall mit tätlichem Ausgang lebhaft besprochen. Ein 13jähriger Knabe war auf dem Eise gestürzt und hatte kurz daraus einen Abszeß in der Gegend der linken Hüfte bekommen, der zwar abheilte, nach anderthalb Fahren aber wieder an derselben Stelle erschien. Trotz aller Bemühungen starb der Knabe. Bei der Sektion zeigte sich, daß er eine etwa 3 Ctm. lange, ziemlich starke Nadel im Herzen getragen habe, deren Spitze nach dem Vorhof des Herzens und deren stumpfes Ende nach der Herzspitze gerichtet gewesen war. Wie die Nadel in den Körper des Knaben gekommen, konnte nicht festgestellt werden, klar aber ist, daß die Erschütterung durch den Fall am Eislaufplatze die Katastrophe inaugu­riert und die Nähnadel an die Stelle gebracht wurde, von der ans sie die krankhafte Verändernng m den Geweben hervorrufen konnte.

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MvnV, 14 Ott Bei dem Grenzorte Quievrain sind estern Scharen ausständiger französischer Grubenarbeiter der die Grenze getreten. Sie nahmen gegenüber der belgischen Gendarmerie eine drohende Haltung an. Als die Gendarmen drohten, die Feuerwaffe au gebrauchen, räumten die Ausständigen das belgische Gebiet.

Charleroi, 14 Ott. 600 Grubenarbeiter sind in den Ausstand getreten. Sie verlangen Lohnerhöhung.

Paris, 14 Okt. Die Lage hinsichtlich des Aus|tandes i t unverändert. Die letzte Nacht ist un Kohlenbecken von s aS de Calais ziemlich lebhaft verlaufen. An einigen < tunkten mußten Truppenabterlungen die Ausständigen zer- treuen.

brauche, und sie wünschten auch alle Anstrengungen zu machen, um eine erhöhte Kohlenzusuhr zu ermöglichen. Sie könnten aber nicht die ihrer Sorge anvertrauten Interessen im Stiche lassen, uiib ebensowenig die Interessen derjenigen, die jetzt in chren Gruben Arbeit oder Fortarbeit suchten. Sie ersuchten daher den Präsidenten der Vereinigten Staaten, die oben erwähnte Kommission einzusetzen. Mitchell wird wahrscheinlich zu einer Besprechung mit dem Präsidenten Roosevelt in Washington eingeladen werden. Man glaubt, daß er der Aussorderung folgen wird. Mitchell hatte abgelehnt, sich über die obige Erklärung zu äußern.

WilteLbarrc, 14 Okt- Eine große Anzahl Aus­ständiger befürworten die Ablehnung der Vorschläge der Präsidenten der Kohlengesellschaften. Einige sprachen sich für die Annahme auS. Tie Angelegenheit wird Voraussicht lich der Entscheidung Mitchells anheimgegeben werden.

Bremerhaven, 14 Olt- Turch Abschluß eines Kom promisses ist der Ausstand der hiesigen und Geeste- -der Haiesarbetter beendet.

Die großen Arveiterarrsftände.

New York, 14 Okt- Morgan hatte gestern abend in Washington eine Besprechung mit dem Präsidenten Roose­velt und dem Kriegssekretär Root. Später verlautete, die Eigentümer der Kohlenbergwerke seien mit dem Präsidenten dahin übereingekommen, eure Kommission zu ernennen, vor die alle Streitfragen Mischen ben Gesellschaften und chren Angestellten, mögen sie Unionisten oder Nichtunionisten sein, gebracht werden sollen. Tie Entscheidungen der Kom­mission werden von den Arbeitgebern angenommen werden, welche aber die Bedingungen stellen, daß die Bergarbeiter die Arbeit wieder aufnehmen, ehe die Kommission gebildet ist, und daß sie sich nicht in die Angelegenheiten der Nicht­unionisten einmischen. Tie Kommission wird den Zeitpunkt bestimmen, wann die Ergebnisse in Wirksamkeit treten, und diese Ergebnisse sollen mindestens drei Fahre lang für die DeschäftigungSbedingungen der Gesellschaften und chrer An­gestellten maßgebend fern. Tie Kommission soll aus einem Fngenieurosftzier des Landheeres oder der Marine bestehen, ferner aus einem sachverständigen Bergingenieur, einem Richter, einem hervorragenden Soziologen und einem Manne, welcher hinreichend vertraut ist mit der Kohlen­gewinnung und dem Kohlenabsatz. Roosevelts Sekretär Eortechou flieht eine Erklärung der Präsidenten der Kohlen­bahnen bekannt, welche zuerst dem Präsidenten Roosevelt unterbreitet wurde. Die Unterzeichner der Erklärung sagen, sie seien niemals dagegen gewesen, chre Streitigkeiten mit oen Arbeitern einem billig zusammengesetzten Gerichtsho vorzulegen. Tie Präsidenten der Kohlengefellschaften seien sich darüber Har, daß das Publikum dringend Kohlen ge-

tocitn Tie im KaffeehausZur schönen Aussicht" waren, so werden Sie sich er­innern, da» dort der Kaffee ausgezeichnet schmeckte; c» wurden oft bi» 7000Portionen au einem Tage abgegeben! Der Kaffee bestand au» einer Mischung von halb Bohnenkaffee und halb Kathreiners Mal,), kaffec! Verwenden Sie auch zu Hanse die gleiche Mischung, sic ist vorzüglich und 7085 sehr bekömmlich!

schast Weidig, wo er als Kellner beschäftigt war, nahm er eines Tages eine Germanenmütze mit Bald daraus wurde er in Frankfurt gesehen, wie er, die Mütze keck auf dem Haupte, in der Stadt herumparadierte. Vor Gericht sand er mit seiner Ausrede, er habe die Mütze als wertlos mitgenommen, wenig Glauben. Tas Urteil lautete auf 10 Tage Gefängnis. Ein Vorfall, den man häufig beobachten kann und der oft Gegenstand lebhafter Klage ist, stand sodann zur Verhandlung. Zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Zähren hatten auf dem Bauplatze an der Stephanstrahe abends, als die Arbeiter bereits zu Hause waren, das dort herumliegende kleine Holz in jtörbe gepbckt, um es nach Hause zu schleppen. Ein hinzukommender Schutz­mann hinderte sie jedoch daran. Tas Gericht gelangte zur Ueberzeugung, daß die Kinder die zur Erkenntnis der Straf- barfeit erforderliche Einsicht besaßen, und oerurteilte sie zur Strafe des gerichtlichen Verweises, sowie in die Kosten des Verfahrens. Ter noch jugendliche Heinrich K. kam kürzlich zu dem Uhrmacher Ramstock in Gießen und erklärte, im Auftrag seines Vaters einige Uhren zur Aus­wahl holen zu sollen. Zn Wirtlichkeit hatte ihm sein Vater einen dahingehenden Auftrag nie erteilt. Eine der Uhren, die er für feinen Vater erhielt, versuchte der Angeklagte gerade zu verlaufen, als üjm ein Schutzmann dieselbe ab- nahm. Da dem H- die Absicht, sich einen rechtswidrigen Bermögensvorkeii zu verschaffen, nicht nachgewiesen werden konnte, wurde er freige sprachen. Wegen Zech­prellerei hatte sich der Arbeiter Bernhard K. zu^verant- wrtoen. Er ließ sich in der Wirtschaft auf dem Staufen­berg unter Verschweigung seiner Mittellosigkeit Kost und Logis gewähren und verschwand schließlich, ohne zu zahlen. Tas Gericht verurteille ihn deshalb wegen Betrugs zu zwei Wochen Gefängnis und in die Kosten des Verfahrens.

gllM Diener sprach der Herr Baroa: .Ta» geht doch übern Lpatz, - DieSäulisllalche" ist ia leer f P^rbleu. SDi< kommt denn ball

gch stellte doch vor «ur,»» tr# Die Flasche voll hier her.

Di» tranken wohl nach und nach tzo schlnchjesstve leert'

Mein Sott', verseht derTiener braif. Schmeckt ein Liqueue Io sein, wie eben dieserSäntil" da. Dann schlieht man ihn hkbsch «in.

Sie selbst stnd schuld, bal müssen St, Mir ossen zuoestehn.

An einer Flasche .Sbnti»' kann Ädn Mensch vorllbrrgehn'.

Zu haben in den Apotheken, Drogerien, Koloaialv.- u. Delikatetzgeschäften. Preis M. 2.60 die Flasche. Ver­treter am Platze Herr CH. Ludwig ThomaS, Bahnhofftr. 87.

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-s-s-Gießen, 14. Okt. Schöffengericht. Unter dem Vorsitz des Amtsgerichtsrates Gebhard waren als Schöffen thätig Professor Dr. Engen Netto und Fabrikant Hermann Eichenauer aus Gießen. Es wurde verhandelt gegen den Kellner Paul H. wegen Diebstahls- Ter junge Mann bat offenbar ein starkes Gelüste, sich hier und da als jajmacier Student aufjpielen zu können. Aus der Wirt-

JSerfe zum deutschen VollStum" spinnen die in feinen früheren Werken niedergelegten Gedanken und Ansichten weiter aus. Vorarbeiten y: einer Geschichte deS dreißig­jährigen Krieges und der Lützower Freischar gingen chm bet einem Brande seines Hauses in Kölleda verloren. Für die deutsche Sprachforschung batte er bereits 1806 durch die Veröffentlichung einer kleinen Schrift:Bereicherung des hochdeutschen Sprachschatzes, versucht im Gebiete der Sttmverwandtschaft", lebhaftes Interesse bekundet. Er hielt mit Fichte die deutsche Sprache trotz ihrer damaligen Ent­stellung durch daS Eindringen fremder Sprachelemente für die erste der Wett und hatte sich die Aufgabe gestellt, sie aus ihrer Versunkenheit wieder empor^uheben.Die Sprache ist in den dösen Zeitkäufen verschrieben, verschwatzt, verrechtet, verdrillt und verhandelt worden", schreibt er in denNeuen Runenblättern". Sein Stll isst zwar kühn und markig, aber auch buntschillernd und gesucht. Durch blendende Di^- und Schlagwörter, altertümliche Wendungen, biblische Anspielungen, die den ehemaligen Theologen ver­raten, durch Reim, Mliteration sucht Jahn seiner Schreib­weise gesteigerten Reiz zu verleihen. Daß er aut schreiben tonnte, beweist vor allem der herrliche Nachruf, den er seinen treuen Gesinnungsgenossen und Mitarbeiter Friesen widmete, der mit Recht als Muster klassisch-schönen Stils in den deutschen Schullesebüchern Aufnahme gefunden hat.

Mit dem Regierungsantritt Friedrich Wilhelms IV. besserte sich JahnS Lage. Die Polizeiaufsicht über ihn wurde aufgehoben und ihm das Eiserne Kreuz ausgehändigt. Die Turnplätze mürben wieder geöffnet, das Turnen unter staat­lich«: Schutz gestellt und als notwendiger und unentbehr- licyer Bestandteil des öffentlichen Unterrichts anerkannt und in den Schulen eingeführt. Tie Bewegung des Jahres 1848 rief Jahn noch einmal aus seiner Verborgenheit an die Öffentlichkeit. Tas Ideal seiner Jugendjahre, ein einiges Deutschland, schien sich verwirklichen zu wollen, und durch seine Wahl in die deutsche Nationalversammlung schien ihm Gelegenheit gegeben zu fein, hieran mttzuwirken. Doch hat Jahn den damals auf ihn gesetzten Hoffnungen wenig entsprochen. Er konnte sich in die neue Zett nicht mehr schicken und zeigte auch in seinen politischen Ansichten ein auffallendes Schwanken. Zuletzt nahm er seinen Platz in den Reihen der äußersten Rechten des Parlaments ein. Seine dort gehaltenen spärlichen Reden ragten weniger durch scharfe Dialektik und überzeugende Kraft als durch Haschen nach derben Witzworten hervor. Mit großer Genugthuung betonte er in seinen Reden, daß er von jeher ein warmer Vertreter der deutschen Einhett gewesen sei.An der deut­schen Einheit habe'ich festgehatten wie an einer unglück­lichen Siebe", heißt eS in dem Entwurf zu einer Rede, und in seiner Schwanenrede, die nie gesprochen worden ist, stehen die Worte:Deutschlands Einhett war der Traum meines erwachenden Lebens, das Morgenrot meiner Jugend, der Sonnenschein der Manneskraft unb ist jetzt der Aoendstern, der mir zur ewigen Ruhe winkt!" lieber denallersouve­ränsten Pöbel" schüttete er Fluten von Hohn und Spott aus. Eine besonders schmerzliche Erfahrung war ihm in jener Zeit der aufgewühllen Leidenschaften noch Vorbehalten, indem die edle Turnerei, die nach seiner Absicht und Mei­nung gerade ein Mittel sein sollte, die 'verschiedenen Schichten der Volksgenossen friedlich zu einigen, in die politischen Parteikämpfe hineingerissen wurde.

Nach der kurzen, von neuen Enttäuschungen begleiteten Frankfurter (Spifobe kehrte Jahn in die Einsamkett seines Freyburger Hause-, das er der Güte seiner ihm treu ge­bliebenen Anhänger verdankte, zurück Oft brachte in das gastfreie Haus der ^Besuch guter Freunde oder leiner munteren Turnerschar, die dem allen Turnvater ihre Huldigung dar- bringen wollte, eine stets angenehm empfundene Mivechs- lung. Ein satter Tod beschloß am 15. Oktober 1852 das bewegte Leben des vierundsiebMjährigen Greises.

Jahn war nach seinem Wollen und Wirken ein deutscher Mann, hart und knorrig, aber kernfest und unerschütterlich wie die Eiche, mit deren Laub sich der Turner schmückt. Teutschland darf nie vergessen, daß er für die körperliche und sittliche Gesundung und die nationale Wiedergeburt seines Volkes seine besten Kräfte eingesetzt und für Deutsch­lands Einheit mannhaft gekämpft und bitter gelitten hat.

Vermischtes.

Ein ungemütliches Reiseabenteuer wird >em ,Hann. Anz." von einer Leserin mitgeteilt Sie schreibt: ,Lch bestieg, um von Braunschweig nach Peine zu fahren, in Braunschweig ein Frauen-Coupe zweiter Klasse, in >em sich bereits eine Dame befand. Sie war^vollständig in Trauerlleidung, trug einen dichten schwarzen Schleier und hatte vor sich auf den Knieen einen prachtvollen Toten- ranz liegen. Als der Zug sich in Bewegung setzte, wurde plötzlich die Thür aufgerissen und herein stürzten z w e i H e r r e n, die sich in die Polster warfen, ohne irgend ein Wort der Entschuldigung zu haben für ihr widerrecht­liches Eindringen in das Frauen-Eoups. Ich machte sie daraus aufmerksam, daß sie sich in einem Frauen-Eoups befänden, erhielt aber keine Antwort. Ich ersuchte dann die Herren, auf der nächsten Haltestelle den Wagen zu ver­lassen, und wandte mich, als ich auch darauf keine Ant­wort erhielt, an die Tarne in Trauer, die jedoch ebenfalls chwieg. Ich konnte mir dieses Verhalten meiner drei Mit­reisenden nicht erklären und wollte auf der folgenden Sta­tion den Schaffner um Hilfe bitten; doch als der Zug hielt, lieg die schwarze Tarne aus, gefolgt von den beiden Ein- jringtingen, die ihr sofort die Hand auf die Schulter legten und ihr etwas zuflüsterten. Ich sah d:e Tarne zusammen­zucken. Tann wandte sich einer der Herren zu mir und trat, während der andere die Tarne mit einer Kette fesselte, zu mir an das Fenster mit den Worten:Tanken Sie Gott, daß wir zu Ihnen in das Eoups gekommen sind, die vermeintliche Tarne ist ein sehr schwerer Verbrecher, den wir chon lange verfolgt und jetzt endlich gefaßt haben."

* DerElsässer" erzählt folgende lustige Ma- növergeschichte von Oberehnheim. In der benach­barten Gemeinde erschien der Quartiermacher bei einer alleinwohnenden hochbetagten Witwe und bat diese, chm dochdie Stube für die Soldaten" zu zeigen. Tie gute Frau zeigte ihm ein zwar einfach ans möbliertes, aber sehr geräumiges und sauberes Zirmner. Ter Sergeant schmun­zelte und sagte:Tet is je 'ne hübsche Bude, Mutter, Ihr kriegt ovchnen Feldwebel und seinen Burschen." A Feldwewel, ja, was isch denn des, a Feldwewel?" fragte Vie Alte.Ein Feldwewel", sagte der Quartiermacher,ist, was Ihr Elsässer ein Feldweiwel nennt: also Mutter, em Feldweibel bekommt ihr mtt seinem Burschen."Horiche, lewer §err", sagte jetzt die gute Frau,horiche, t will üch ebs saije; i hab u et gern Wied -litt im Hüs. Bi de Franzose hell m'r als an Markidentenrene g'hett; awer sie sinn verhierot g'sin. Eujer Feldwewel mneh a nett$ Muschterle sinn, daß es mtt'm a Bursch herumzijet. Horiche, i will des Mensch ntt im Hüs han; gern: m'r zwei Soldate, hoch: ober gemaini, 's isch m'r egal, awer des Mewel nimm i nitt. To thät sich so min Mann im Grab herum treffe, wenn ich a so 'ne Menschel mtt firn Liebschter in's HÜS Ion thät." Es dauerte recht lang, bis der verblüffte Sergeant der guten Frau den Unterschied zwischen einem Feldwebel und einem Feldweibchen klar gemacht hatte.

* In der Mordaffaire Bonmart:n: hat man, tote ans Bologna berichtet wird, eine neue Spur entdeckt. Tie Polizei in Neapel erhielt vor einigen Tagen durch einen anonymen Brief die Mttteilung, daß an der Ermordung deS Grafen Bonmartini auch eine gewisse Angela Sant­angelo beteiligt set Tie Santangelo ist ein in Neapel wohnendes hübsches Mädchen, das schpn bestraft ist und unter Polizeiaufsicht steht. Sie soll einige Wochen vor der Ausführung des Verbrechens von ihrer Freundin Bonetti, der Geliebten und Mttschuldigen Tullio Murris, eine Ein­ladung nach Bologna erhalten und angenommen haben. Mit ihr sollen zwei neapolitanische Camorristen gereift sein. Auf Grund dieser Informationen nahm die neapoli­tanische Polizei bei der (Santangelo sofort eine Haussuchung vor, wobei in der That mehrere Briefe der Bonetti ge­funden wurden. In einem Vieser Briese wttd die Sant­angelo, auch im Namen einer anderen Person, aufgefordert, nach Bologna zu kommen, und ein aitberer Brief kündigt die Absendung des Reisegeldes an. Die Santangelo wurde daraufhin verhaftet, obwohl noch nicht mit Sicherheit fest­steht, ob sie der Einladung auch Folge geleistet hatte.

* Warum haben Sie geheiratet? DieGroß Newy. Ztg." teilt u. a. folgende Antworten mit, die ver­heiratete SRänner auf die an sie gerichtete FrageWarum haben Sie geheiratet?" gäbe::.Tas versuche :ch schon leit elf Jahren auszufinden. R"Tas :ft dieselbe Fraae, die meine Freunde stets an mich richten. K." ,^Zch wünschte eine Gefährttn des entgegengesetzten Geschlechts. Sie ist noch immer entgegengesetzt. O. K." ,Me:l das eben me:n

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