Ausgabe 
15.10.1902 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

eine dort vorliegende amtliche Mitteilung, daß die

t

gearbeitet wurde, betrug der im letzten Jahre erzielte Reim

von über 800 Mark.

es sich ergeben, daß der Grabstein einem Soldaten ober Veteranen der 22. Legion gesetzt worden war. Auch in

kam, te einem den sei den fid darauf mit cir

digung urteilt 1 pauseS, Äünhfgu Vorhang etoa 25 "es Urt kostenfüll brr vont Port auf gefährde

btl ^mrnen klagten Nten h selb

, er bc Zellen

!! Gramm f ab, fiel

§ Butzbach, 14. Oktober. Heute fand in feierlicher gewinn 754 Mark 45 Pfg., wovon 6 Prozent Dividende Weise die Einweihung deS neuenRealfchulgebaudeS auf die Einlagen und 2 Prozent Warenrückvergütung be- dahier statt. Um 10 Uhr vormittags bewegte sich ein statt- zahlt wurden. Das Warenlager repräsentierte am Ende deS licher Festzug von dem alten Schulhause nach dem Neubau, Geschäftsjahres einen Wert von 4091 Mark 16 Pfg. Alle woselbst im Beisein der Herren Oberschulrat Nodnagel, Waren werden nur gegen Barzahlung abgegeben. In Oberbaurat Klingelh öffer und Kreisrat Fey bie lieber- der Forsterslraße wurden jüngst bei daselbst vorgenommenen

statt, wobei Herr Direktor Jäger die Festrede hielt. Nun wurde das neue Realschulgebäude zur allgemeinen Besichtigung geöffnet, von welcher Befugnis unsere Schuljugend und die zahlreichen Gäste ausgiebigen Gebrauch machten. Nach­mittags 2 Uhr vereinigte ein gemeinsame- Mahl die Fest­teilnehmer im Saale desHessischen Hof*; den Reigen der Tischreden eröffnete Herr Kreisrat Fey, welcher seine An­sprache mit einem Toast auf unseren Landesherrn schloß. In den weiteren Reden wurde der Großh. Staatsregierung,

plötzlich am Freitag Abend, den 10. d. M., in die Ewigkeit abgerufen worden, nachdem er 31 Jahre hindurch in fernem Amte treu und mit Erfolg gewirkt hatte. 61 Jahre 2 Mon.

bei La Victoria mit einem vollständigen Siege der Regierungstruppen endete.

nutzt

?esrr z.

1 edje ®hei

er

gäbe der Schlüssel an den Stadtoorstand und bezw. den Erdarbeiten zwei Bruchstücke eine- römischen Grab- Direktor der Realschule unter kurzen Ansprachen erfolgte, st eines gefunden. Bei der Entzifferung der Grabschrift hat

Sodann fand in der benachbarten Turnhalle eine Schulfeier

war er im Jahre 1841 geboren und hatte nach Vollendung seiner Studien an der Universität Gießen eine Fürst!. SolrnS» BraunfelS'sche Patrvnatsstelle, zuletzt die in Werdorf an­genommen. Unter seinen Amtsbrüdern und in ferner Ge­meinde war Repp hoch angesehen und beliebt wegen seines wohlwollenden freundlichen Entgegenkommens und fernes stet- herzlichen und sachkundigen Urteils. Vielen, die sich hilfe­suchend an ihn wandten, spendete er gern selbstlos und un­ermüdlich guten Rat; ihm war keine Mühe für andere zu viel. Im Pfarrverem Braunfels-Wetzlar nahm er eine her­vorragende Stellung ein, in der Synode Braunfels war er als Assessor Stellvertreter des Superintendenten. Die Antts- brüber des Entschlafenen standen tief bewegt an feinem Grabe; sie schätzten hoch seinen festen treuen Charakter, seine viel­seitige Bildung, seinen stets liebevollen herzlichen Sinn. Alle Freunde nahmen herzlichen Anteil auch an dem herben, be­rechtigten Schmerz, von dem erfüllt die Witwe und zwei Kinder an dem Sarg und Grab innig trauerten.

R.B. Da rmstadt, 14.Okt. DerDeutscheFlotten« verein dürste mit feinen von der Kreisgruppe Darmstadt veranstalteten biographischenFe st Vorstellungen einen vollen Erfolg erzielen. Die heute Abend stattgehabte erste Vorführung im großen Saale der Turngemeinde war von etwa 500 Teilnehmern besucht. Die Bewegung der deutschen Kriegsschiffe, die Abhaltung von Schiffsmanövern und Truppen­paraden vor dem Kaiser, die Feuergefechte und Seefahrten ganzer Schiffsdioisionen riften das Publikum häufig zu lauter Begeisterung hin, die sich namentlich auch dann emfteQte, wenn die wohlgelungenen Kolossalbilder der kaiserlichen Fa­milie, des Großherzogs, des Prinzen und der Prinzessin Heinrich u. A. erschienen. Vor Beginn der biographischen Vorführungen hielt Oberlehrer Lauteschläger einen kurzen Vortrag über Zwecke und Ziele des Flottenvereins.

sd. Darmstadt, 14. Oft. Am Sonntag machte ein Unteroffizier der 8. Kompagnie deS Infanterieregiment- Nr. 115 einen Selbstmordversuch, indem er sich ober­halb deS Herzens in die Brust schoß. Wie man jetzt

m u-'i

hat seine Lebenszeit gewährt. In Holzheim, Krei- Gießen,

0U : sitz W

M Le

ist JJafter

den Weisenauer Steinbrüchen wurden Reste eines römischen Altars aufgefunden, die dem Miiseum über­wiesen worden sind. Auch hier laffen sich römische Schrift­zeichen erkennen.

!- Marburg, 14. Okt. Ein Maffenprozeß, bei bent e§ sich um 11 Angeklagte handelte und etwa 40 Zeu­gen zu vernehmen ivarcn, beschäftigte heute den ganzen Tag da» hiesige Landgericht. Gelegentlich emeS Tanzvergnügen-

: aangen H leugnet! | manu b | ihm m , solche D gegang, I geirrt j ? zur t dieser ö ; kn faß linltrffl titifrle. unhti ttfitiulid . tina, bti

61-3 El | Zuchth r-trutti aif die ' überkam

Linden

Zu b en Lanbta gswahlen. Aus Darmstabt wirb unC geschrieben: Wie von eingeweihter Seite behauptet wirb, soll bie Wahl bes Antisemiten Hirschel im ober- )essischen Wahlkreis Grünberg-Allenborf als Ersatz ür ben Geh. Reg. Rat Schönfelb für gesichert gelten. Der u)irb ben: hört, ist gegen benfelben, bet sich mehrfacher Vorstrafen er-

,Jn auswärtigen unb in hiesigen Zeitungen wird bte Nach- / ' 1 ä ü CV . ' 7; ..

richt eines in Mainz für bie kommende Landtagswahl zwischen fcent, roegen verschiedener werterer Vergehen, wegen Un- Zentrum und der Nationalliberalen Partei angestrebten K o m - gehorsam, UrlaubsÜberschreitung, Bestechung k. Untersuchung promisseS verbreitet. In soweit meine Kandidatur damit ver- eingeleitet. U. a. war er eines Abends, obwohl er Kasernen- fnüpft wird, ertläre ich, daß ich mich meiner Partei nur für arrc[t hatte, mit einem falschen Barte versehen, doch auS der meine Vaterstadt zur Verfügung gestellt habe. Worms, rel cLn k», m-rr-

li Okt. 1902. Reinhart.* Kaserne verschwunden. Er soll sich jetzt auf dem Wege der Beste-

AuS Mainz wird gemeldet: In einer Vertrauens- rung befinden. An der im Laufe der Woche abgehaltenen männer-Versammlung der deutsch-sreisi nnig en Partei Prüfung für Gerichtsschreiber, Gericht-voll- in Ingelheim wurde beschlosten, für den Wahlkreis Jngel- zieher und Polizeikommtssäre beteiligten sich 81 ®e- heim-Finthen den Rechtsanwalt Ferdinand Börkel auS richtsschreiber-, 14Gerichtsvollzieher- und 5 PolizerkommistLr- Mainz als Landtagskandidat aufzustellen. Dieser Wahl- Aspiranten.

kreis wurde früher immer durch einen Freisinnigen vertreten, bl. Darmstabt, 14. Okt. Der hiesige Zweigoerem st aber bei der letzten Wahl von dem Zentrum erobert wor- für Ethische Kultur hatte bei der Ausstellung seiner den, welches den Rechtsanwall Dr. Fr en a y von Mainz in Rednerliste für den Winter einer Dame den Vortritt gelosten, >en Landtag entsandte, der fettens des Zentrums zu der be- Frl« Alice Salomon-Berlin, Schriftführerin deS .Bundes vorstehenden Wahl wiederum als Kandidat aufgestellt wor- deutscher Frauenvereine*. Dieselbe behandelte m knappem den ist. Der .Franks, ßtg* wird auS Darmstadt ge- Vortrag daS Thema .Die wissenschaftliche Bildung und die meldet: Gegenüber der von den Nationalliberalen aufgestellten soziale Arbeit der Frau.* Sie zeigte, in welcher Weise und Beamtenkandidatur Morneweg-Dr. Buff wurden heute warum diese beiden Begriffe, die ehedem, als es sich bei dem als Landtagskandibaten Fabrikant Langenbach unb Buch- Erwerb bes Mistens für bie Frau nur um em ihr persönlich Händler Säng nominiert. zufallenbeS Gut hanbett, oft getrennte Bahnen gingen, sich

** Die Jagb tritt mit bem heutigen Tage in ihre jetzt zu ergänzen hätten. Klare Disposition unb gesunde- Hochsaison ein, da mit diesem Tage auch die Rehgeisen Urteil waren die erfreulichen Eigenschaften deS Vorträge-, in allen deutschen Länbern geschosten werben bürfen unb nun- der gewiß auch ein größeres Aubitorium gefunben haben mehr Schußzeit für alles Wilb ist. Die Sauen sinb gut. würbe, wenn in bet Presse eine gereifte Teilnahme bafür er- Enbe bes Monats wirb auch der fette Dachs gegraben. Der weckt roorben wäre. Der Vorsitzenbe ber Gesellschaft für ethische Damhirsch ist bereits in ber Brunst. Die Waldschnepfen sinb Kultur machte barauf aufmerksam, baß am 26. Oktober ber erste auf bem Zuge. Der Krarnrnetsoogel- unb Wachtelsang be» VolksunterhaltungSabenb beS Winters stattfinden ginnt. In südlichen Ländern werden auf dem Zuge auch würde. Für diesen hat man die frühere Hofschauspielerin viele Singvögel, wie Lerchen, Stare ic. gefangen, ein Ver- Frl. Anna Ethel als Rezrtatrrce gewonnen. Nach feiner bot thäte sehr not. In Deutschland ist außer dem Fang von Uebersiedelung nach Darmstadt hat sich der Groß Herzog Singvögeln auch das Fangen in Schlingen des nützlichen auch sofort im Theater blicken lassen. In Begleitung seiner Wildes, wie von Hasen, Rehen, Rebhühnern, für Jedermann, Nichte, Prinzessin Alice von Battenberg, wohnte er der Auf- auch für den Jäger, verboten und nur bei schädlichem Raub- führimg deS Moserschen .Hypochonder* von Anfang bi­tter gestattet. Im Allgemeinen wäre für viele Wildarten bei zu Ende bei.

Aus Stadt und Kand.

Gießen, 15. Oktober 1902.

* Gedenktage. Vor 10 Jahren, am 16. Oktober 1892, starb in Charlottenburg der Maler Georg Bleibhreu. Er besuchte die Akademie in Düsseldorf und wandte sich ber Schlachtenmalerei zu. Die Kriege 1849, 1864 unb 1866 gaben ihm reichlich Stoff zu lebenbigen, packenben Dar­stellungen, von benen er einige wieberholen mußte. Den Felbzug 1870/71 machte ber Künstler im Hauptquartier beS Kronprinzen von Preußen mit. Der .Einzug bes Kron­prinzen in Fröschweiler am Abenb von Wörths, .Sedan*, .MarS-la-Tour* sind bebeutenbe Werke BeibtreuS. Das Zeughaus in Berlin weist eine Reihe von herrlichen Manb- gemälben beS Künstlers auf: .Angriff auf St. Privat* .Aufruf an mein Voll*.

R. B. Hof nachrichten. AuS Darmstabt wirb uns telegraphisch gemelbet: Die Prinzessin Heinrich (bie, wie in unserer heutigen Parlamentsausgabe schon gemelbet, heute morgen um 8 Uhr Gießen passierte), traf heute vormittag um 10 Uhr 15 Min. mit ihren beiben jüngsten Kinbern unb Gefolge hier in Darmstabt ein. Auf dem Main-Neckar-Bahnhof wurde sie vom Großherzog, in dessen Gefolge sich Flügeladjutant v. Röder und eine Hofdame befanden, empfangen. Die Begrüßung war äußerst herzlich. Prinz Heinrich, der von Kiel auS hierher die Reise mittelst Automobils machte, besuchte gestern die Düsseldorfer Ausstellung. Er roirb heute im Laufe beS Nachmittags ebenfalls hier eintreffen. Morgen werben hier Großfürst unb Großfürstin SergiuS erwartet, fobaß bann mit Ausnahme ber Zarin sämtliche Geschwister beS Großherzogs hier vereinigt sein werben.

Mit militärischen Ehren würbe heute vormittag 10 Uhr bie Leiche beS Lehrers Jean Mann, ber im hie­sigen Regiment als Einjährig-Freiwilliger biente, zum Bahn­hof überführt. Mann war früher in Utphe, zuletzt in Hungen beamtet. Er abfoloirte seine Militärzett unb würbe jetzt währenb ber Manöver schwer krank; er war am ganzen Körper gelähmt, bie Atmung mußte ihm währenb seiner Krankheit künstlich erhalten werben. Sein Hinscheiben erregt besvnberS in Hungen, wo er mit einer jungen Dame verlobt war, allseitige Teilnahme.

**VonderVolksschule. Wir brachten vor einiger Zeit in einer Notiz die Mitteilung, daß sich in der hiesgen Volksschule demnächst eine Wandlung in der Schulleitung vollziehen werde. Tiefe Aenderung ist mit dem heutigen Tage perfekt geworden. Sie besteht darin, daß der seitherige Oberlehrer der Stadtknabenschule, Hahn, zum Rektor ber hiesigen Volksschule ernannt worden ist und als solcher die Oberleitung in Händen hat. Es sind demselben 6 ei ge­geben Lehrer Knauß, als Hauptlehrer ber Stadtknaben­schule und Lehrer Schaaf, als Hauptlehrer der Stadt­mädchenschule. Ueber die heute erfolgte Tiensteinführung derselben erhalten wir folgenden Bericht: Nachdem um 11 Uhr vormittags die Verpflichtung der Herren auf dem Kreisamte vorgenommen worden war, versammelten sich bald daraus die samllichen Lehrerinnen und Lehrer beider Scl) ul grupp en im Konferenzzimmer der Knabenschule. Präcis halb 12 Uhr erschienen unter Vorantritt des technischen Beamten der Großh. Kreisschulkommission, des Kreisschul- inspektoro Pros. Dr. Lucius, Bürgermeister Mecum und mehrere Herren des Schul- und Stadtvorstandes, um an der Feier teilzunehmen. Kreisschulinspettor Tr. Lucius hebt in seiner Ansprache hervor, daß eine Aenderung im Betriebe des Volksschulwesens um deswillen erforderlich geworden sei, weil durch das eminente Anwachsen der Klassen eine kaum noch zu bewältigende Arbeitskraft an die vor­gesetzte Behörde Ijeranyetreten sei und daher eine Erleich­terung nach der Richtung hin notwendig geworden wäre, daß ein technischer Beirat ernannt werden müsse, der durch direkten Verkehr mit der Behörde im stände fei, derselben einen klaren Einblick in die hiesigen Schuloerhältnisse allezeit zu ermöglichen. Hierzu habe man in dem seitherigen ver­dienten Leiter der ^adtknadenschule, Herrn Oberlehrer Hahn, wohl sicher den richtigen Mann gesunden. Herr Bürbermeister Mecum führt des wetteren aus, daß es, ab­gesehen von Örn bestimmenden Motiven, die voryer aus­gesprochen worden seien, doch auch im Interesse der hiesigen Volksschule liege, wenn baä Prinzip der Einheitlichkeit im

lehnung gefunden haben würde. Wir sind, fährt das ./Fremdenblatt'" fort, von berufener Sette ermächtigt, unter Hinweis auf die Erklärungen gleicher Art, welche Graf Goluchowski in der Sitzung der Oesterreichischen Delega­tionen vom 16. Januar 1900 abgab, baä wahre Sachverhält- niA neuerdings festzustellen.

Belgrad, 14. Okt. Am Samstag abend wurden, (wie wir bereits gestern kurz mitt eilen konnten. D Red.) sämt­liche Minister plötzlich telephonisch zum Hoklager in Msch berufen, wie verlautet, rnfolge einer abermaligen Vertagung der Reise nach Rußland auf un­bestimmte Zett, und zwar wegen angeblicher Unpäßlich­keit der Zarin, was das Kabinett Wuitsch bewog, seine Demission einzureichen, welche angenommen wurde. Der König wünscht, ein Koalttionsminifterium, in welchem unter dem Präsidium eines Radikalen auch zwei sogenannte Hofliberale Portefeuilles erhallen sollten. Man spricht auch von der Auflösung der Skuptschina.

Konstantinopel, 14. Okt. Bei Krurowa im Distrikte Florina, Bttajek Monastir, wurde eine Bul­garenbande von türkischen Truppen auige- rieben, wobei zehn Bulgaren fielen. Bon Saloniki und anderen Orten sind gestern 2360 Vtann türkischer Trup­pen nach Dedeagotosch abgegangen. Vorgestern und gestern zerstörten bulgarische Banden auf der Linie Salontti-Kon- stantinopel zwischen den Stationen Porly und Demirhissar an neun Stellen den Telegrcchhendraht.

Newyork, 14. Okt. Einem Telegramm aus Port os Prttice zufolge beantragte das diplomatische Korps auf dte Initiative des amerikanischen Gesandten bte Einstel - hing b er Feindselig teiten zwecks Ueberein kom­mens über die Friedenspräliminarien. Ein Tele­gramm aus Panama besagt: Admiral Casey beschloß, der Regierung zu gestatten, bie Eisenbahn zur Beförderung von Truppen und Munitton zu gebrauchen. Es ist nicht wahrscheinlich, daß dies Feindseligkeiten oder eine Unter­bindung des Handelsverkehrs herbeisühre.

Nach einem Telegramm aus Puerto Gabello besagt

lnterrichte unb in ber Erziehung in beiben Gruppen gleich- der Baubehörde, unserer Stadt, der Bauleitung und der Ar- mäßig durchaeführl würde. Herr Rektor Hahn dankt zu- betterschaft gedacht, während in den Zwischenpausen die nächst der hohen und höchsten Behörde für den Beweis Regimentsmusik spielte. Von 5 Uhr ab fand Konzett im des Vertrauens, den sie ihm durch seine (Ernennung aus- grogen Saale des .Hessischen Hof* statt, baS viele Festteil- gedrückt habe und verspricht, dasselbe in jeder Weise zu neßmcr in die vorgerückten Abendstunden vergnügt bei­rechtfertigen. Tonn, sich zu bem Lehrerkollegium wendend, .... ä

ährt er fort, es freue ihn von ganzem Herzen, es heute aus- iammcn px«

prechen zu dürfen, daß er mit dem Lehrerkollegium der Von der -ahn, 14. Ctt. Erne sehr zahlreiche ^char Stab lknod en schule, das nun schon zum Teil 16 Jahre mit von Freunden und Verwandten gab am gestrigen Tage der allem Fleiß unb Eifer unter ferner Leitung gearbeitet hätte, entseelten Hülle von Pfarrer Repp zu Werdorf baS letzte n stets freundlichem Verkehr gestanden habe. Er hoffe und Geleit. Durch einen Herzschlag ist der Heimgegangene ganz wünsche, baß dieser angenehme Verkehr auch mit dem Lehr- rersonal deS anderen Hauses sich werde anbahnen und ein­halten lassenNur in Einheit und Reinheit, nicht in Neid und in gegenseitigem Mißtrauen kann unter Werk gedeihen Lassen Sie uns deshalb nie die Begeisterung verlieren und die Eintracht vergessen! Lassen Sie uns stets ver- traueTisvoll einander enigegentreten! Möge im Hinblick auf die hohe und heilige Sache, die wir vertreten, uns stets der gute Geist der Eiicheitlicykett in Erziehung und Unter­

richt leiten, bann wird auch der Segen nicht ausbleiben. Ja, möge die Berufsbegeisterung uns führen und ein einträch­tiges Handeln uns verbinden!" Diese gut vorgetragenen Worte riefen 'tiefen Eindruck hervor. Herr Hauptlehrer Schaaf spricht den Wunsch und die Hoffnung aus, daß ihm auch fernerhin wie seicher bie Unterstützung ber Lehrer seiner Gruppe zu teil werden möge, und daß der Friede zwischen ihnen und ihm jederzeit möge erhalten bleiben. Herr Haupt­ehrer Knauß schließt sich zunächst ben Tankesworten des Herrn Rektors an und betont sodann, daß unser Werk, wenn es rechter Art sein solle, doch auch zweifellos vom Segen Gottes begleitet sein müsse. Er wünscht und hofft, daß gegenseitig Vertrauen walten möge, damit durch bie Neu­einrichtung in Frieden und Eintracht das Volksschulwesen Gießens nicht nur auf der seitherigen Höhe erhalten, sondern mmer mehr gehoben werde. Sein Schluß Dingt in ben Worten des Vertrauens aus:Bis hierher hat ber Herr geholfen; der Herr wird weiter helfen." Herr Pfarrer Tr. Naumann spricht seine Herzensfreude über diese Neu­organisation aus. Schon einmal, vor 16 Jahren, fei er Zeuge einer solchen gewesen. Tas Verttauen, das er da­mals den früheren Oberlehrern entgegen gebracht habe, fei nicht getäuscht worden. Auch heute fei er überzeugt, daß >er e5elfte Teil des Unterrichts und der Erziehung, der Religionsunterricht, bei allen drei Herren in ben besten Händen liege. Damit schloß bie erhebende Feier. Ihrem Berichterstatter perfönlicy sei noch die Hoffnung erlaubt, daß alle Wünsche und Erwartungen, die sich an die Neu­organisation unseres städtischen Schulwesens knüpfen, in eher Weise erfüllt werden und ihre Bethatigung finden, mögen im Wohle der Jugend, der Stadt und des Staates.

- siü*1 MSh-U

kam

BctiUifl cm« iRtnW Drei der zw<r I oeruntu

SP ariirttt i

VA \ soL 0nf j# die sich gesi Lis die jie&otefj ionDttS '

uhert ui

dem jährlichen Rückgang bes WildeS eine längere Schonzeit Mainz, 14.Oktober. Die Generalversammlung angebracht, da bie jungen Tiere bem Jäger burch ihre Un- des bernokratischen Vereins fanb gestern Abenb hier erfahrenheit am wenigsten entgehen, aber gerabe deren Ver- statt. Ter Antrag des Vorstandes, bei ber Wahl für bie nichtung ist dem Weiterbestand am nachteiligsten. Die längste Abgeordneten ber Sozialberno traten einju* Schonzeit gewährt das sächsische Jagdgesetz. Es dürfte darum treten, wurde barauf einstimmig angenommen. baS beste fein unb wäre der Nachahmung wett. Die von ben hiesigen Friseuren, Barbieren unb Perrücken-

b. Garbenteich, 13. Okt. Vom Spielglück be - machern ins Leben gerufene Parfümerie-Genossen- günftigt wurde ber Weißbinder Jakob Stumpf VI. von schäftMaguntia* hatte nach dem RechenschaftSbettcht hier. Er gewann nämlich in ber vorige Woche in Darm- im abgelaufenen Jahre einen Gesarntwarenumsatz von 12 570 stabt ftattgefunbenen Pferbelotterie ben 4. Preis im Werte Mark 33 Pfg. Ta nur mit einem geringen Warenausschlag