Zweites Blatt.
152. Jahrgang
Dienstag 15. Juli 1903
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Nr. 163
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v zeigenteil: Hans Beck.
sition ihren Vorrat von Waffen erschöpft hatte, benutzte Graf .Bütow den Moment, um in rascher, schlagfertiger Unterhaltung die Herren Prinetti und Goluchowski für eine Erneuerung ohne Bedingung, ohne Klausel und Vorbehalte zu gewinnen.
Dasselbe „mündliche Verfahren", scheint es, wird seinerzeit beim Zolltarifentwurf zur Anwendung gelangen. Wenn die Ergebnisse der Kommissionsberatungen vollständig vorliegen, wenn die Wortführer der Parteien gesagt haben, was sie auf dem Herzen hatten, dann dürfte man eines Tages von einer Einlcckmng „nationalgesinnter Parlamentarier" zur Kvnferenz im Reichskanzlerpalais lesen. Dann wird Graf Bülow seine oft bewährte diplomatische Geschicklichkeit, seine Kunst der Ueberzeugung entfalten, um mit den Parteihäuptlingen zu einer Verständigung über die Frage zu gelangen, von der im Grunde das Sein oder Nichtsein der Tarifvorlage abhängt: über die Bemessung der landwirtschaftlichen Zölle.
Politische Tagesschau.
Der König von Italien in Rußland.
Der König von Italien in Begleitung des italienischen Botschafters Morra, des russischen Ehrendienstes und Gefolges ist am Montag an Bord der „Alexandra", die den italienischen Königswimpel am Großtop gehißt hatte, in Petersburg eingetroffen. Bei der Ankunft des Königs überreichte eine Abordnung des Magistrats, mit dem Bürgermeister Leljanow an der Spitze, dem König auf einem prächtig ausgeführten silbernen Teller Salz und Brot. Der König schritt die Front der Ehrenkonlpagnie ab, worauf ein Parademarsch erfolgte. Alsdann begab sich der König nach der Peter-Pauls-Kathedrale.
Als der Dampskutter an der Peter-Paulsestung anlegte, wurde ein Salut von 21 Schuß abgefeuert. Der König wurde vom Kommandanten und den hohen Offizieren der Festung empfangen, und begab sich hierauf nach der Kathedrale, an deren Eingang er von der Geistlichkeit begrüßt wurde. Der König legte sodann, aus dem Sarkophage Alexanders III. einen Silberkranz nieder und verweilte längere Zeit am Sarge. Hierauf bestieg der König mit seinem Gefolge die bereitstehenden Wagen und stattete dem Grafen Lamsdorff und den übrigen Ministern und Botschaftern Besuche ab. Gegen 12 Uhr traf der König in der italienischen Botschaft ein, wo ein Frühstück stattfand.
An dem Frühstück nahmen außer dem Gefolge und dem russischen Ehrendienst Graf Lamsdorff und andere Würdenträger teil, ebenso die Gemahlin des Botschafters, die vom Krankenlager ihres Kindes aus Italien sich hierher begeben hatte, um den König zu begrüßen. Nach dem Frühstück empfing der König eine Abordnung der Petersburger italienischen Kolonie unter Führung des Generalkonsul Muser und Abordnungen anderer Städte. Die Petersburger Kolonie überreichte eine künstlerisch ausgeführte Adresse, die anderen Kolonien wertvolle Teller mit Brot und Salz. Von der italienischen Botschaft begab sich der König nach dem Winterpalais, wo er das diplomatische Korps empfing. Nach dem Empfang reiste der König nach Peterhof ab, von dort begab er sich mit dem Kaiser nach Kraß- noje Selo. Dort war auf dem reich geschmückten Bahn- Hofe eine aus Gardetruppen bestehende Ehrenwache aufgestellt. Nachdem die Majestäten die Front abgeschritten hatten, überreichte eine Abordnung der Ortsbehörde aus einem aus Holz geschnitztem Teller Salz und Brot. Sodann besichtigten die Monarchen das Lager. Die beiden Kaiserinnen fuhren in einem Wagen vorauf, ihnen folgten die Souveräne mit großem Gefolge zu Pferde. Nachdem das Lager abgeritten war, wurde vor dem Kaiserzelt eine
reisen sollten, um die nötigen Maßregeln zu treffen, wobei denselben die weitestgehenden Vollmachten für alle dringend notwendigen Schritte erteilt wurden. Am Montag erhielt der Unterrichtsminister Telegramme von den Behörden in Venedig, in denen gemeldet wurde, daß der Glockenturm eingestürzt sei und in seinem Falle den königlichen Palast und die Loggetta des Sansovino beschädigt habe. Eine Mitteilung darüber, daß der Einsturz des Turmes zu befürchten sei, war dem Ministerium nicht zugegangen; vielmehr hatte im vorigen November eine dorthin entsandte technische Kommission eine solche Gefahr für ausgeschlossen erklärt. Der Minister ordnete au, daß eine Kommission sich nach Venedig zu begeben habe, um genau fest zustellen, wen etwa die Verantw ort lich Leit treffe und zugleich zu untersuchen, in welchem Zustande sich die anderen Monumente der Stadt befinden.
Der Campanile di San Marco hat seit etwa einem Jahrtausend aus Venedig herabgesehen. Er war Zeuge der Entwickelung von Venedigs Macht, Zeuge des Glanzes der Dogenherrschaft, als die Lagunenstadt die Meere beherrschte, Jeuge ihres Verfalls. Er überdauerte die Herrschaft der Oesterreicher in Venedig, und 36 Jahre stand er unter italienischer Königsherrschaft auf seinem Platz. Der Campanile ragte fast 100 Meter hoch in die Luft, viereckig und trotzig. Sein Geburtsjahr war das Jahr 888. Später wurde an ihm mehrfach gebaut; so werden Restauvierungsarbelten aus dem Jahre 1329 gemeldet, und im 16. Jahrhundert erweiterte ihn San Sovino durch die Loggetta, den öst- lick)en Vorbau, der ursprünglich von den Nobili Venedigs benutzt wurde. Darauf dienten die Rauuie als Sitz der staatlichen .hauptwache, wenn die venezianische Regierung drüben im Dogenpalast im Saal des^Großen Rates ihre weltbewegenden Sii'ungen abhielt. In der Neuzeit war oben auf dem Turin das Quartier eines Feuerwächters, der Ausschau hielt, ob die Bürger Venedigs sorgsam Feuer
Serenade und ein großer Zapfenstreich von etwa 2000 Musikern und Spielleuten ausgeführt. Leider brach jetzt ein schwerer anhaltender Regen aus. Die Majestäten begaben sich sodann nach dem Palais, wo Familiendiner und Marschalltafel stattsand. Nach dem Diner fand im Theater die Ausführung zweier Ballets statt. Die Nacht über verblieben die Monarchen in Kraßnoje Selo. Heute früh fand große Parade statt.
Die zwischen dem Zaren und dem König von Italien gewechselten Trinksprüche werden in Paris einigermaßen enttäuschen. Die Toaste sind zwar freundschaftlich, aber keineswegs auf den lebhaften Ton gestimmt, den der Zar dem verbündeten Frankreich gegenüber anzuschlagen pflegt. Einstweilen erscheint der Triumvh verfrüht, den man in Paris zu erkennen gab, weil der erste Auslandsbesuch Viktor Emmanuels dem Zaren galt. Italien ist dem Zweibund noch nicht so nahe gerückt, als man wünscht und von dieser Begegnung erhofft. Freilich werden die weiteren Kundgebungen abzuwarten sein; eine kunstvolle Steigerung in den Ansprachen wird auf russischer Seite gern beobachtet. Die Abschiedsworte bringen in der Regel erst die Pointe. “
Die englische Ministerkrife.
Daß Lord Salisbury seine Entlassung genommen hat, ist nur insofern eine Ueberraschung, als man noch kürzlich versicherte, der englische Premier werde noch die Krönung König Eduards ab warten, bevor er sich von der Leitung zurückziehe. Im übrigen wurde seit Jahren Salisburys Rücktritt erwartet; er hatte als Staatsmann ungefähr dieselbe „ornamentale Bedeutung", wie sie in Deutschland Reichskanzler Fürst Hohenlohe besaß. Thatkräftige Initiative zu entfalten, verboten Lord Salisbury die Jahre, körperliche Beschwerden, verhinderte vor allem die Betriebs-' samkeit Chamberlains, der seit dem südafrikanischen Kriege die kaum bestrittene Führung in der Regierung an sich, gerissen hatte. A r t h u r B a l s o u r, der n e u e P r e?n i e r, Salisburys Neffe, wird sicherlich sich nicht damit begnügen, den Premierminister vorzustellen, sondern der: Anspruch erheben, die erste und maßgebeiide Persönlichkeit zu sein. Balfour hat sich ztvar alsbald mit Mr. Chamberlain in Verbindung gesetzt, und die berühmte „weitgehende lieber- einstimmung" wird auch bei dieser Gelegenheit bereits konstatiert. Aber es wäre zu verwundern, wenn diese beiden Staatsmänner auf die Dauer mit einander auskämen. Lord Salisbury ließ Chamberlain gewähren, auch dann, wenn die Draufgänger-Politik des Kolonialministers ernste Gefahren für den Weltfrieden heraufbeschwor. Balfour ist bei alt seiner Mäßigung kaum der Mann, „rollenwidrige Seitensprünge" zu dulden. Die englische Politik verspricht nun ganz besonders interessant zu werden. Man wird die Entwicklung der Dinge unter Balfour und Chamberlain mit Spannung verfolgen. Chamberlain hat einstweilen die größere Popularität hinter sich. Gerade dies Bewußtsein wird ihn verleiten, auszutrumpfen. Mit welchem Effekt, das muß sich zeigen. Das Ausland darf Arthur Balfour Vertrauen entgegenbringen.
Als am Montag Premierminister Balfour das Unter» Haus betrat, wurde er von den Konservativen und Liberalen mit lautem Beifall begrüßt. Campbell Banncrmann erhob sich sogleich un,b wünschte Balfour Glück zu der Ehre, die ihm dadurch zu Teil geworden sei, daß er zur Bildung der Regierung ausgefordert wurde. Er wünsche Balfour Erfolg und Glück nicht nur in der Bildung der Regierung, sondern auch in der Führung derselben. Balfour war sichtlich aufs tiefste bewegt und dankte für die Glückwünsche unter erneutem Beifall. Alsdann erhob sich Balfour wiederum und zollte Salisbury warme Anerkennung, indem er sagte: EZ
und Licht bewahrt hätten. Aber der Mann dort oben führte kein einsames Dasein. Er bekam gar viel Besuch von Touristen aus aller Herren Ländern, die den treppenlos sacht ansteigenden Weg 98 Meter in die Höhe auf Schneckenwindungen sich nicht hatten verdrießen lassem Die Anstrengung wurde belohnt durch die herrliche Aussicht. Weit schweifte das Auge über die Stadt Venedig hinaus, bis zu den schneebedeckten Zügen der Alpen, hinaus über die Lagunen zum Adriatischen Meere, und tief unter sich sah man das Gewimmel der Menschen auf dem Marcusplatz als durcheinander huschende dunkle Punkte, die Kuppeln der Marcustirche und den Dogenpalast. Und die Tauben von San Marco umschwirrten den Tk)urm, der festgefügt für die Ewigkeit erschien, und nun geborsten am Boden liegt.
Aber ist sein Wiederaufvau wirklich eine Notwendigkeit? Wir meinen: nein! Er gereichte u. E. in seiner grellfarbigen Buntheit und seiner starren, steifen Unförmlichkeit dem unvergleichlich wundervollen Bilde des sonst so einzigartig harmonischen Martusplatzes nicht zur Zier. Seine Proportionen wirkten vielmehr gegenüber der in ihren Formen fast zierlich zu nennenden Markirskirche, gegenüber dem goldstrotzenden Uhrturm und den beiden Prokuratien störend, ja es beeinträchtigte erheblich alle die sonstigen berühmten Bauwerke des Markusplatzes. Darum scheint uns die Anordnung des W i e d c r au s b aiu e s, die, nach venetianischen Meldungen, durch eine nationale Subskription geschehen soll, kein besonders glücklicher Gedanke. Dagegen ist die sofortige Wiederherstellung der leider zum Teil mit zerstörten neuen Prokuratien, des kgl. Palastes, eine dringende Notwendigkeit. -tt-
— Friedrich Kaulbach erhielt anläßlich seines 80. Geburts? tages am 8. d. Rlts. den Kronenorden 2. Klasse. Fr. Kaulbach ist Professor an der technischen Hochschule zu Hannover. Er i|t em Vetter Wilhelms v. Kaulbach imb als Porträtsmaler sowie durch seine Gemälde in dem Münchener Maximilianeum weiteren Kreye bekannt.
Aie Heutige Wummer umfaßt 8 Seite«.
Da berilhmle Glockeutnm in Venedig riegrfifirgt.
Wir erhielten gestern kurz nach Redaktionsschluß folgendes Telegramm aus Venedig: Der Glockenturm von Marco ist eingestürzt. Die Gallerie des San Sovino sowie ein Flügel des Palazzo Reale sind weggerissen. Man hegt die Hoffnung, daß niemand unter den Trümmern begraben ist. Der Marcusplatz und hie nächste Umgebung sind mit Steinen und Schutt bedeckt. Unter der Bevölkerung herrscht furchtbare Aufregung. Die Behörden verfügten rasche Wegräumung der Trümmer.
Heute früh lagen folgende Meldungen vor: Der Cin- sturz des Campanile von Venedig erfolgte um 10 Uhr. Der Marcusplatz war indessen schon früher geräumt, sodaß Menschen nicht verunglücrt zu sein scheinen. Erst kürzlich hatte eine Kommission von Architekten den Turm besucht, wobei es sich um eine neue Bemalung handelte. Die Kommission fand keinerlei Beschädigungen. Die ersten Risse wurden am 12. b. M. bemerkt, doch schienen sie nicht bedenklich. Vom Turme .ist nichts erhalten. Die Ursache scheint auf Unterwaschung des Erdreuches und Zerstörung Les Pfahlwerks zurückzuführen zu fern. Mittlerweile hat der Unterrichtsminister |ofort den Wiederaufbau des Turmesverfügt. , _
Der Glockenturm riß nicht nur die Loggia des ^on Sovino, sondern auch einen Bogen der neuen Prokuratien und den Bibliotheksaal des königlichen Palastes mit sich. . , .... „
Die offiziöse „Agenzia Stesam" veröffentlicht etn langes Kommunique des italienischen Unterrichtsmunsteriums, wonach der Präfekt van Venedig das Ministerium davon in Kenntnis setzte, daß der Glockenturm von San Mareo bedeutende Risse zeige und daß entsprechende Vorsichtsmaßregeln getroffen seien. Das Ministerium ordnete daraufhin jau daß die Architekten Boito und Calderinr und derGeneral- Stuftor der Altertümer Fiorilli sofort nach Venedig ofc
Mas wird Kras ZLülow thrm?
Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter unterm 14. Juli:
Graf Bülow hat sich wiederholt, in Parlamentsreden wie in Unterhaltungen mit Journalisten als ein Mann bekannt, der an eine „bessere Zukunft" glaubt in der Politik. Der Kanzler hat eine Abneigung gegen Pessimisten, und diese beruhigte Auffassung des „Mannes am Steuer" über das, was da kommen wird, übt begreiflicher Weise Einfluß aus die gesamte „Besatzung". Alle Welt glaubt die Herren von der Regierung in sorgenvollster Stimmung ob des Schicksals des Zolltarifentwurfs. Die Luft ist mit schlimmen Prophezeiungen erfüllt; die Parteiführer rechnen weit mehr mit einem bösen als mit einem guten Ende dieser langwierigen Arbeit; Wg. Bassermann von den Nationalliberalen erklärte schon vor Wochen, er verstehe den Optimismus des Grafen Bülow nicht; die Presse aller Parteirichtungen ist ausnahmsweise einig in der Voraussage des Unhells; schon legen sich volkswirtschast- liche Schriftsteller das „Material" zurecht zu einem „Nachruf für den verunglüÄen Taris; den Vertrauensmännern der Parteien wird empfohlen, beizeiten nach dem Rechten zu sehen int Fall einer Reichstagsauflösung und Neuwal)len — in dieser wild onbräuenben Flut aber fährt Gras Bülow mit den Seinen unverzagten Herzens dahin. Es herrscht nicht gerade srohe Zuversicht in unseren Regierungskreisen, doch man giebt dort, nach allem, was man hört, keineswegs die Sache des Tarifs für verloren. Ja, man hält den Tarif nicht einmal für ernstlich gefährdet. Eine Maßregel wie die Reichstagsauflösung ist wohl überhaupt noch nicht in Betracbt gezogen worden.
Auf welche Weise will Graf Bülow die Vorlage durchsetzen, die wichtiger als irgend eine andere seit einem Dezennium und Länger, die Volksvertretung und die Oef- Keit beschäftigte? Wir glauben nicht feblzugehen, if Bülow zur Erreichung des Ziels dasselbe Mittel Wahlen wird, wie bei der Erneuerung des Dreibundvertrags. Das ist das Mittel, die Beteiligten, die „Gegen- kontrahenten" zunächst einmal „ausreden", alle ^denken und Gegenmeinungen bis zur Erschöpfung Vorbringen zu lassen, um dann, in dem Augenblick der Abspannung, der sich immer einstellt nach einem solchen Tournier, seinerseits mit frischen Kräften einzugreifen und die Diskussion auf wenige, verhältnismäßig einfache Punkte zurückzuführen. Cs dürfte ausgefallen sein, daß die offiziöse Presse so gut wie gar keine Anstrengungen macht, den Zolltaris- entwurs zu verteidigen, ober bie Vorzüge dieses Werks dem Verständnis des Publikums näherzubringen. Auch in der Zollkommission legen sich die Vertreter der Regierung bemerlliche Zurückhaltung auf. Wenn die offiziöse Presse — die „Berl. Pol. Nachr." äußern sich in ihrer Eigenschaft als Organ des „Zentralverbands deutscher Industrieller" — sogar in der jetzigen polllisch stllleren Zeit sich nicht mit einem so ergiebigen und dankbaren Thema beschäftigt, rote es die Zolltarifvorlage ist, so haben zweifellos entsprechende Weisungen des Grasen Bülow diese Reserve veranlaßt. „Ausreden lassen". Auch gegenüber der beispiellos heftigen Agitation in Wort und Schrift gegen die Erneuerung des Dreibunds war offenbar die gleiche Direktive gegeben worden. Der Reichskanzler hielt Anfangs Januar seine bekannte Dreibund-Rede; auf alles das aber, was vorausgegangen war und was folgte an seinen und plumpen Versuchen in der Presse des Auslandes, bie Erneuerung bes Bündnisses zu hintertreiben, antwortete unsere offiziöse Presse nicht. Und als die Dreibund-Oppo-
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