Nr. 11
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FkrnsprechanschlußNr.81.
ELT:
Erstes Blatt.
153. Jahrgang
Dienstag 14. Januar 1908
Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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ungen der Polen zu zeihen. Daß es dem Grafen Bülow gelungen war, den Polen dadurch den Wind aus den Segeln zu nehmen, daß er das konfessionelle Moment, die angebliche Zurücksetzung der katholischen Kirche, absolut ausschied, zeigte die Rede des Zeutrumsaba. Fritzen bei der Besprechung der Interpellation. Fritzen legte sich durchaus nicht so für die Polen ins Zeug, wie es fein Kollege Roeren im Reichstag gethan hatte. Aba. Dr. v. Heyde- brandt konstatierte die Zustimmung der Konservativen zu dem Polen-Programm der Regierung. Kultusminister Dr. Studt recht ertrgte das Verhalten der Schulbehörden. Der Höhepunkt des Tages war aber und blieb die vortreffliche Erklärung des Grafen Bülow, die mit voller, überzeugender Klarheit zum Bewußtsein brachte, daß es sich in den Ostmarken darum handelt, ob das Deutschtum Hammer oder Amboß sein soll.
Politische Tagesschau.
Die landwirtschaftlichen Lagerhäuser in Bayern.
Die Zahl der auf genossensck)aftlicher Grundlage beruhenden, mit staatlicher Unterstützung gebauten oder eingerichteten Lagerhäuser betrug im Jahre 1900/01; 76 gegen 54 im Vorjahre. Die Gesamtkosten für Bau und Einrichb- ung beliefen sich auf etwa 1300 000 Mk. Der Getreideumsatz hat sich nicht unwesentlich gehoben. Eingeführt wurden 604 117 Zentner (gegen 424 464 i. V. und 233 632 i I. 1898/99) und hiervon verkauft 579 604 Zentner (387 863 l V., 072664 i. I. 1898/99). 37 Lagerhäuser kauften Getreide auf feste Rechnung, 35 vermittelten den Verkauf, 28 von den letzteren belehnten das Getreide von 66 bis 90 Proz. des Berkaufswertes. Beide Arten des Betriebes wurden günstig beurteilt, die Beleihung wird als große Wohlthat empfunden. Die im abgelaufenen Geschäftsjahre gemachten Erfahrungen können als günstig bezeichnet werden. Soweit die Betriebsergebnisse völlig feststehen, haben 50 Lagerhäuser mit Reingewinn, 10 ohne solchen und 11 mit Verlust abgeschlossen. Zwar ist die Klage noch ziemlich häufig, daß unfern Landwirten noch der richtige genossenschaftliche Sinn fehlt, besonders daß sie nur mit geringerem Getreide, oder nur wenn ein anderweitiger Verkauf zu befriedigendem Preis nicht erfolgen konnte, sich an das Lagerhaus wenden. Allein trotzdem ist eine Zunahme des Verständnisses für Bedeutung und Vorteile des gemeinsamen Absatzes zu konstatieren. Die in den Lagerhäusern vorgenommene bessere Reinigung und Mischung des Getreides erleichterte den Absatz. Die erzielten Preise waren fast überall höher als die sonstigen; die Steigerung belief sich im Mittel auf 50 Pfg. und ging bis zu 1 Mk. pro Zentner. Diese Einwirkung auf die Preisbildung kam vielfach mittelbar auch den das Lagerhaus nicht benutzenden Landwirten zu gute. Die Einrichtungen für das Herrichten be§ Saatgetreides wurden stark in Anspruch genommen. An der zunehmenden Verwendung besseren Saatgetreides haben die Lagerhäuser ein großes Verdienst. Die meisten derselben befaßten sich auch mit der Besorgung des Ankaufs landwirtschaftlicher Bedarfsgegenstände. In letzter Zeit sind noch 4 Lagerhäuser errichtet wordeu, sodaß 80 im Betrieb stehen; die Gründung von 5 weiteren ist beabsichtigt.
pglm^nttrytUatienni im preußischen Abzeorimtenhuusr
Aus Berlin, 13. Januar, wird uns geschrieben:
Das in der Regel so friedliche preußische Abgeordnetenhaus, das Parlament der „behaglichen Temperatur", des „gemäßigten Tones", war heute kaum wiederzuerkennen! Es gab nicht nur — an dieser Stätte ein seltenes Vorkommnis — einen Ordnungsruf, sondern es stritten mitunter Zustimmung und Protest der Parteien so heftig miteinander um die Herrschaft, daß man sich in den Reichstag versetzt glaubte. Zwei Poleu-Jn terpellationen, die eine von nationalliberaler, die andere von polnischer Seite, beide natürlich diametral entgegengesetzter Tendenz, bewirkten diese ungewöhnliche Erregung der Gemüter. Schon vor Beginn der SiÄurg waren die Karten zu den Tribünen vergriffen. In der ersten Reihe einer Loge faß der Senior der polnischen Reichstagsfraktion, Fürst Radziwill, mit seinen Damen. Fürst Radziwill bat, wie erinnerlich sein dürfte, im Reichstag seinerzeit oie Polen-Interpellation, anknüpfend an die Vorgänge in Wreschen, begründet. Schon dantals war die Antwort, die Graf Bülow erteilte, sehr entschieden, die Abwehr der polnischen Bestrebungen und Agitationen als ernste Notwendigkeit hin stellend. »Gs war eine Verwegenheit der Polen, und nur zu erklären durch das brennende Verlangen, das Parlament zur Propaganda zu benutzen, eine zweite Herausforderung — an die preußische Regierung — zu richten. Die heutige Niederlage ist noch viel grütidlicher als im ReichÄag. Gxcaf Bülow leuchtete in einer seiner glücklichsten, von nationalem Empfinden getragenen, urkräftigen Rede den Polen derart heim, daß der Eindruck nicht so bald zu verwischen sein wird. Nicht lange, unb Fürst Radziwill verlieh die Tribüne. Ein großer Teil der Dülow'schen Ausführungen war vom Augenblick eingegeben, Entgegnungen auf Behauptungen des polnischen Abg. Dr. v. I a d z e w s k i, und so wirkten sie mit der ganzen Frische und Wucht des Schlag auf Schilag. Hier kam es zu bewegten Szenen. Die Polen machten wiederholt ben Versuch, den Ministerpräsidenten, als er von der Planmäßigkeit der Agitation sprach, als er auseinandersetzte, daß es sich gar nicht um konfessionelle Dinge, nicht um „Gewissens- zwang", sondern nm eine nationale Frage handele, durch türmende Zwischenrufe zu unterbrechen. Aber es erhob sich bei den Nationalliberalen und den Konservativen ein solcher Sturm des Beifalls, Graf Bülow verstärkte jeüte Stimme zu einem so donnernden Ton, daß die Gegenrund- gebung verstummen mußte. Eingehend erörterte Graf Bülow, sich aus amtliche Berichte beziehend, das Wachstum des Polonismus in Westpreußen und Posen und kündigte an, daß der Fonds für die Zwecke der deutschen Ansiedelung erhöht werden, daß die Beamten in den Ostmarken, auf deren Auswahl er besonderen Wert lege, materiell besser gestellt werden sollen als in den übrigen Provinzen. Keine kleinlichen Chikanen gegenüber den Polen, aber eine feste, stetige, zielbewußte Politik. „In nationalen Fragen verstehe ich keinen Spaß!" rief Graf Bülow unter der lebhaften Zustimmung auf fast allen Seiten des Hauses. Mit Befriedigung, auch im Zentrum, wurde ausgenommen, daß im Religionsunterricht gegen polnische Kinder die körperliche Züchtigung als Disziplinarmittel nicht wieder an gewendet werden soll.
Abg. H o b r e ch t hatte die Interpellation der Nationalliberalen, int Sinne der Fortsetzung der Politik zur Stärkung des Deutschtums, mit vornehmer Ruhe und Sachlichkeit be- grniidet. Der alte Herr hielt seinen halbstündigen Vortrag ganz frei und blieb verständlich vom ersten bis letzten Worte trotz der akustischen Mängel des Hauses. Abg. Dr. von Jadzewski dagegen — er sieht mit seinem lichtblonden Haar, seinem Embonpoint mehr wie ein zufriedener, saturierter Staatsbürger, als wie ein leidenschaftlicher Agitator aus — verstieg sich sogar dahin, daß er von dem gerichtlichen Erkenntnis anläßlich dar Wreschener Schulkrawalle sagte, die Gerechtigkeit müsse vor Scham ihr Haupt verhüllen. Empörte Pfui-Rufe folgten dieser Kritik an einem deutschen Gericht, und Präsident v. Kröcher erteilte den Ordnungsruf. Auch was Dr. v. Jadzewski sonst ausführte, war darauf ^ugespitzt, die Deutschen der „Barbarei", der „Unkultur", der „Unterdrückung" der religiösen Ernpfind-
Kolonialpost.
Ueber das Gefecht in Kamerun schreibt man: Alle Kenner unserer Kolonie am Meerbusen von Guinea wissen, daß unserer Schutztruppe dort noch manche militärische Aufgabe zu lösen beschieden ist; denn außer den sieben festen in das Hinterland vorgeschobenen Militärstationen befindet 'sich nur ein verhältnismäßig schmaler Küstenstreifen in dem gesicherten Besitz der deutschen Verwaltung. Die Aufschließung der weiten Gebiete zwischen Küste und Benue und dann weiter bis zum Tschadsee mußte nach der Vermehrung der Kameruner Schutztruppe auf acht Kompagnien als das militärische Programm hingestellt werden. Seit den ersten Kulturarbeiten der Gesellschaft Nordwest-Kamerun hat sich das Interesse vermehrt dem Gebiet unserer Kolonie zugewandt, welches im Westen durch, den Croß River abgeschlossen wirt», und wo einst Zintgraf wirkte.
Dieser hatte zwar dort die Freundschaft des mächtigen Häuptlings Garega gewonnen und die Station Baliburg gegründet; er vermochte aber nicht, der kriegerischen Stämme der Bafuts und Banjengs Herr zu werden. Bei seiner letzten Expedition mußte er deren Gebiet räumen, da in einem Gefecht seine sämtlichen Europäer gefallen untren und ihm auch von seiner Truppe nur ein spärlicher Rest blieb. Im Herbst 1900 fanden dann wiederum heftige Kämpfe in dem Croßgebiet statt. Die Expedition v. Besser bestrafte dort den Mörder des Leutnants v. Queis und des Elephantenjägers Conrau und gründete die Militärstatior Nssapke. Im April 1901 wurde außerdem noch in Tintr zum Schutzs der Unternehmungen der Gesellschaft Nordwest- Kamerun durch Oberleutnant Stümpell eint; fliegende Station errichtet. Immerhin ist wohl anzunehmen, daß es beunruhigende Gerüchte aus jenen Gegenden waren, welche den Kommandeur der Kameruner Schutztruppe, Oberst, leutnant Pavel veranlaßten, in der zweiten Hälfte des vorigen Jahres mit drei Kompagnien nach dem Bangwa lande zu marschieren, um dort an dem wichtigsten Straßen- kreuzungspunkt eine neue Militärstation zu errichten und sodann weiter nach Norden in der Richtung auf die Benue- linie vorzudringen. Diese Aktion sollte auch der Unter, nehmung des Oberleutnants Dominik nach Garua zur Errichtung eines Beobachtungshostens einen Rückhalt gewähren. Am 6. d. M. lies bei dem Auswärtigen Amt in Berlin die telegraphische Nachricht ein, daß Oberstleutnan» Pavel mit den von Zintgraf her berüchtigten Bafuts und Bonjengs heftige Kämpfe gehabt Hütte, daß es ihm gelungen sei, die aufrührerischen Stämme zu schlagen und 30C Gefangene zu machen. Die Meldung sagt gleichzeitig, daß der Kompagnieführer Hauptmann Glauning schwer verwundet sei. Es wird von feiten der militärischen Kenner bet Kameruner Verhältnisse angenommen, daß die kürzlich von englischen Truppen geschlagenen Arostämme aus der Niggerkolonie auf Kameruner Gebiet übergetreten seien. Deshalb erscheint eine größere Machtentfaltung durch eine stärkere Expedition int nordwestlichen Teil der Kolonie geboten. Der Direktor der Kolonialabteilung, Geh. Legationsrat Dr Stübel war in dieser Angelegenheit zum Vortrag bei dem Kaiser befohlen.
Kas ZSacceMsche Keilverfayren gegen Maul- und Klauenseuche.
Mir erwähnten bereits, daß die „Darmst. Ztg." einen Artikel veröffentlicht hat über die Anwendung des Bae- cellischen Heilverfahrens bei an Maul- und .vckaueuseuchi erkranktem Rindvieh im Großherzogtum Hessen während des Monats November 1901. Wir geben heute diesen Artikel im Wortlaut wieder:
Um Genaueres über die Art der Anivendung des Baeeellischen Heilverfahrens bei an Maul- und Klauenseuche erkranktem Rindvieh zu erfahren, ha! e sich gleich bei den ersten über dieses Verfahren erschienenen Zeitungsnachrichten der veterinärärztliche Referent int Groß herzoglichen Ministerium des Innern, Obermedizinalrat Dr. Lorenz, an den Direktor der Tierarzneischule in Turin, Professor Dr- Perconeico, gewandt und erhielt von demselben am 31. Oktober die Drucksache über den vom 23.—30. Oktober in Pisa abgehaltenen Kongreß für innere Medizin zugesandt, worin eine genaue von Baecelli selbst gegebene Anweisung seines Verfahrens, sowie ausführliche Berichte von drei italienischen Tierärzten über damit angestellte Heilversuche enthalten waren-
Die Anwendung des an sich ungefährlichen Verfahrens wurde auf Kosten der Staatskasse überall da ausgeführt, wo es die Viehbesitzer verlangten- Zur Anwendung kam eine Lösung von 5 Gramm Quecksilbersublimat und 37,5 Gramm Kochsalz in 1000 Cem- destilliertem Wasser. Von dieser Lösung wurden durchschnittlich 10 Cem- für eine intravenöse Injektion verwandt- Kleinere Tiere erhielten etwas weniger, größere etwas mehr- Tie darin enthaltene Quantität Quecksilbersublimat (durchschnittlich 0,05 Gramm), sowie dessen Verhältnis zu dem zugesetzten Kochsalz entsvrach genau der Anweisung Buccellis-
Um oie Anwendung des Verfahrens auch anderwärts ........................................ *1
Koryert Verein.
Gießen, den 14. Januar 1902.
3n der Turnhalle veranstaltete gestern der Konzert- Verein sein viertes Konzert dieser Saison, zu dessen Ausführung unter Herrn Musikdirektor Trautmanns Leitung die Homburger Kurkapelle engagiert war.
Das reichhaltige und interessante Programm enthielt als Hauptnummern drei größere Orchesterwerke von Goldmark (ländliche Hochzeit), Schumann (Einleitung zu Manfred") unb Smetana (Ouvertüre zur Oper „Die verkaufte Braut"), zwischen denen ein Konzert für Cello und Solostücke für Cello und Klavier eingelegt waren. Carl Goldmark, der sich seit ungefähr dreißig Jahren als Komponist eines ausgezeichneten Rufes erfreut, zeigte auch in seiner hier bisher noch nicht gespiellen Symphonie „ländliche Hochzeit" großes Geschick, seine charakteristischen Themata ht geschmackvolle orchestrale Gewänder zu kleiden, und wenn für Die gestrige Aufführung eine stärkere Besetzung der Streichinstrumente möglich 'gewesen wäre, so würde das Werk an Wohlllang sicher noch sehr gewonnen haben, umsomehr, als die bewahrte Homburger Kapelle unter Herrn Trautmanns umsichtiger Leitung an Genauigkeit und Sauberkeit in der Ausftihrung kaum einen Wunsch offen ließ.
Es läßt sich aber nicht leugnen, daß einige Male in
folge #u starken Hervortretens der Blechinstrumente die Gesamtwirkung etwas beeinträcbtigt wurde. Vielleicht kann dieser Uebelstmid später entweoer durch andere Platzierung der betreffenoen Instrumente oder durch dekorative Hilfsmittel beseitigt werden, denn der starke Klang der Blechinstrumente zeigte sich nicht nur in der Symphonie, sondern auch in den für Gießen ebenfalls neuen Tondichtungen von Schumann und Smetana, die trotz ihrer sonstigen vorzüglichen Ausführung etwas unter dem gesagten Mangel zu leiden hatten. Das Publikum brachte den verschiedenen Novitäten großes Interesse entgegen und spendete nach den einzelnen Sätzen der Symphonie, wie nach den beiden Ouvertüren reichlichen herzlichen Beifall. Als tüchtiger Cellist zeigte sich in dem Konzert von Saiut-Saens Herrn Hugo Oushoorn, der mit dem Vortrag des interessanten Werkes den Beweis lieferte, daß er es in Bezug auf Technik und Auffassung zu großer Meisterschaft gebracht hat, und den für seine Darbietungen gleichfalls reichlicher Beifall lohnte. An Stelle der von Herrn Trautmann musterhaft begleiteten Soloftücke für Cello von van Goens und Popper hätte mancher gewiß gern etwas Gediegeneres gehört, um so mehr, als gerade Popper mehr und mehr von den Programmen aller ernstlich strebenden Künstler verschwindet- Die technische Ausführung der beiden Solostücke fand indessen sehr beifällige Ausnahme, so daß sich Herr Oushoorn noch zu einer Zugabe verstand. Einen Wunsch
möchten wir indessen nicht verschweigen, den wir namentlich gestern vielfach int Publikum hörten, und der bei einem Blick auf das gestrige Programm auch nicht unbe- rechtiHt erscheinen dürfte. Gar mancher dachte: Es war zu viel Instrumentalmusik, und ein Gesangssolo wäre eine hochwillkommene Abwechslung gewesen. Wenn man sich allerdings erinnert, welche hervorragende Rolle in den letzten Konzerten vor Weihnachten gerade das Cello gespielt hat, so erscheint es vielleicht begreiflich, daß viele Musikfreunde an Stelle des gestrigen Cellosolos gern einmal etwas anderes gehört hätten. Pr.
Bückeburg, 13. Jan. Der Dramatiker Dr. Heinrich Kruse-, von 1855 bis 1884 Chefredakteur der „Köln. Ztg." ist heute int Alter von 86 Jahren hier gestorben.
— Der Goethe-Bund. Der Ausschuß des Berliner Goethe-Bundes trat am letzten Sonntag in einer Sitzung zusammen und beschloß die Gründung eines deutschen Volks-Schiller-Preises. Nach vollzogener Ergänzungswahl führen den Vorsitz die Herren Hermann Sudermann, Dr. Ludwig Fulda und Friedrich Dernburg.
— Ein interessantes Aufgebot kann man an der Tafel des Standesamts III zu Berlin lesen: Ernst von Wolzogen und Else E. Seemann, die feine und liebenswürdige Künstlerin £e§ Bunten Theaters


