er
zur Bewachung Zelte aufgeschlagen.
Deutsches Pcidj
Berlin, 11. Dez. Der Kaiser hörte heute vormittag! die Vorträge des KricgSministerS v. Göhler und deS Chefs deS MilitarkabinetS Grafen v. Hülsen-Hoeseler.
— Die sächsischen StaatSeisen bahnen haben ihr Anlagekapital im Jahre 1901 mit nur etwas über 8 Proz. verzinst, während die Verzinsung im Jahre 1900 noch die Höhe von 3,7 Proz. erreichte.
— Auf eine Resolution der Münchener Studentenschaft, betreffend Einschränkung der Pistolenduelle, hat das bayerische KriegSminislerium erwidert, daß eS im Hinblick aus § 201 des Reichsstrafgesetzbuches al- Behörde nicht in der Sage sei, auf die in der Resolution geäußerten Wünsche über die Art deS Zweikampfe- eine Verfügung zu treffen, und daß
Yachrnf für Pfarrer Ir Art-drich $rdit.
Gießen, den 10. Dezember 1902.
Parlamentarisches.
Vor Eröffnung der gestrigenSitzung deS Reichstags unterhielt sich der Reichskanzler Graf Bülow sehr eingehend
er sich der neuen Mutter mit kindlichem Vertrauen an. häufig zu?ieftpredigtcn nach^
Zu erwähnen ist noch, weil eS für seine Entwickelung doch Nadt Darmstadt hegte s hr bald den Dun sch, ihn f auch nicht ohne Einfluß geblieben war, daß er als Lohn zu gewinnen. Da- erste Mal hat Herr Prälat HabiW des HofpredigcrS auch zu den Lpieloefährten unsere- Groß' unsere etabt vor dem afTyi b •
Herzog- gehörte und viel im Großherzoglichen Palai- ver- aber nach mehreren weiterm versuch«, m diesem So kehrte. Daß er auch sonst bi der -Zugendzeit einen Kreis s di« entscheidende Anfrage kam, glaubte er scch seiner
einen guten Aus gang einflößen.
Gegen den Antrag v. Kardvrff haben am Donnerstag 136 Abgeordnete gestimmt. Es sind dies außer den Abgeordneten der Freisinnigen Volkspartei, der Freisinnigen Vereinigung, der Deutschen Volkspartei, der Sozialdemokratie, der Teutschhannoveraner Baron v. Arnswald, der bayerische Bauernbündler Bachmeier, der Deutschhannove- raner Graf v. Bern stör ff-Uelzen, die Antisemiten Bindewald, Gäbet, Gräfe, Liebermann v. Sonnenberg, Müller- Waldeck. Raab, Werner, der Wildkonservative v. Blödau. die Nativnalliberalen Büsing, Prinz Carolath, Depken, Ende- mann, Esche, Wehl, die Konservativen v. Bonin-Bahren- busch, v. Dewitz, v. GerSdorfs, Htlgendorff, Freiherr von Langen, der Vorsitzende der konservativen Fraktion von Norrnann, der konservative Redakteur der „Deutsch. Tages ztg.", Dr. Oertel, v. Oldenburg, v. Queis, Rother. Schrempf, v. Sperber, v. Treuenfels, Freiherr v Wangenheim, von Weitzel, Will, der Bündler Tr. Diederich Hahn, der bayerische Bauernbündler Hilpert, der Teutschhannoveraner Frhr. v. Hodenberg, der Bündler Lucke, der Elschfer Preiß der Wildliberale Schwarz-München, der Zentrumsabgeordnete Szmula und der Teutschhannoveraner Frhr. v. Wangen- heim. Es haben danach 17 Konservative und 6 National- liberale dagegen gestimmt. Auffallend ist, daß von den 14 Mitgliedern der polnischen Fraktion nur Cegielski, von Ezarlinöki, v. Walszlegier geegen den Antrag gestimmt haben, während die 11 übrigen Polen bei der Abstimmung fehlten. — Enthalten haben sich außer elsässischen Abgeordneten der NationaMberale Hilbck, Prinz Hohenlohe, der Teutschhannoveraner Frhr. v. Schele-Schclenburg, der Na- tionalliberale Uhlemann. Angenommen wuroe der Antrag mit 183, also nicht mit 184 Stimmen. Eine Stimme war ungiltig.
mit den Äbg. Spahn, Baffermann, Prinz Arenberg, Graf o
Armin, Baron de Schmid und dem Grafen Stollberg. Rach Iwachsen, wie ebenfalls ihr Mann, von Jugend tief ein» Beendigung seiner kurzen Rede zog er den zweiten Vizepräsi» getaucht in alle Interessen des Pfarrhauses, eine eifrige, dcnten Büsing längere Zeit ins Gespräch. treffliche Hausfrau, voll lehmiger geistiger Interessen
Zur dritten Lesunq des Zolltarifs im Reichstage und treffenden Mutterwitze?. Do nahm er -m gntes 8rbte>l
,°ll wie die .Germ.- WH, eme von ^Webern b«
Zentrums, den Konservativen und der Reichspartei unter- a^e mehrfach mit einander verwandt und verschwägert,
zeichnete Resolution eingebracht werden, daß die Regierung oon benctt citt Teil mit in demselben Hause wohnte
beim Abschluß von Handelsverträgen nicht unter die von der unb m Familie gehörigen Institut unterrichtete.
Kommission beschloßenen Mindestsätze der Vieh- und Fleisch- ist wohl begreiflich, wie unter diesen Umständen sich zölle gehen darf. Ferner wird die Regierung ersucht, bei eine stark aut
Es wird wohl noch anderen Besuchern der heutigen Aufführung des Akademischen Gesangvereins so ergangen sein, wie dem Schreiber dieses, daß die tief ergreifenden Klänge des DrahrnSschen Requiems von Sterben und Vergehen, noch eine ganz besondere Bedeutung gewannen, und daß dem Trost der christlichen Hoffnung, der da so herzandringend in Tönen verkündigt wurde, eine ganz bc-1 sondere Empfänglichkeit entgegenkam. Wir mußten immer wieder an unseren lieben Grein denken. Man kommt ia nicht in die höheren Jahre, ohne daß man recht viele schmerzliche und herbe Verluste erlitten hat. Aber sein I Scheiden, so in der Blüte der Jahre, so aus dem Sonnenschein des Lebens, so aus der Fülle der Liebel heraus, gerade in der Zeit, da ihm so recht die Flügel I gewachsen schienen zum Flug in die Höhe — das hinterläßt nicht bloß eine sehr schmerzliche Lücke, nein es erschüttert unser Lebensgefühl und unsere Zuversicht bis an die Wurzel. Darüber kommt man nicht so leicht hinweg. Ich denke, es wird vielen erwünscht sein, wenn wir uns unter diesen Eindrücken noch einmal in sein Gedächtnis vertiefen, und ein kurzes Bild seines Lebens und Wesens an unserem geistigen Auge vorüberziehen lassen.
Friedrich Grein wurde geboren zu Darmstadt am 4. Januar 1868 als das dritte Kind, der zweite Sobn des damaligen Mitpredigers, späteren zweiten Hofpredigers, | Ern stGrein, und seiner ersten Gattin Johannette, geborenen Stamm. Nach ihm wurde dem Ehepaar noch eine Tochter geboren. Der Vater war damals Lehrer an der Stadtmädchenschule und unterrichtete zugleich an dem weitbekannten, hochangcs''henen Hofmännischen Mädcheninstitut, das sich damals noch im alten Hause an der Ecke des Wil- helminenplatzes befand. Die Eltern Grein wohnten in dem- selben Hause im unteren Stock, während Vater Grein seine Studierstube, seine Prophetenkammer, wie er sie gerne nannte, im Hinterhause hatte. Es war ein überaus glückliches Familienleben, das den jungen Friedel in seiner Kindheit umfing. Vater und Mutter waren beide sehr anziehende und charaktervolle Persönlichkeiten, er ein ehrenfester, frommer Mann, so herzlich und fröhlich, so arbeits- I freudig und eifrig, sie, aus altem Pfarrcrsgeschlecht er»
wertvolle Dissertation aus der Friedberger Reformation-- geschichte vorlegte. Nachdem er noch sein Jahr als Ein- jährig Freiwilliger in Hannover gedient hatte, wurde er als Pfarrverwalter der neugegründeten hiesigen Pfarrstelle, der Markusgemeinde, berufen, und am 23. Oktober 1892 in der Stadtkirche ordiniert. Es war für einen jungen An- fänger keine leichte Aufgabe, die er damit übernahm. Es waren vielfach noch unfertige Verhältnisse, die er vorfand. Tie neugeschaffenen Gemeinden waren wohl auf d.-m Papier organisiert, aber sie hatten noch keinen Zusammenhalt, keine Gemeindeeinrichtungen, keine Traditionen. Grein war dafür ganz der rechte Mann. Mit seiner großen Gewandt- hrit im Verkehr wußte er rasch nack allen Seiten hin persönliche B-ziehimgen anzuknüpfen. Seine feine, liebenswürdige Persönlichkeit gewann chm bald die Herzen, und die große Lauterkeit seines Wesens fesselte auch bei näherem Verkehr, nur immer fester. Erstaunlich war für uns Aeltere die große Sicherheit, die der junge Prediger auf der Kanzel entwickelte. Er hat allerdings von Mfang an eine ganz besondere Sorgfalt auf die Msarbeitung seiner Predigten verwandt. Sie lagen alle sauber geschrieben vor, und er pflegte sie sehr gewissenhaft zu memorieren. Mer daran ^lag eS doch nickt allein. Neben seiner aufrichtigen Fröm- lmigkeit und seiner lebendigen Ueberzeugung machte sich hier ein Zug an ihm geltend, der ihm bis in die Mannes- jahre hinein einen ganz besonderen Reiz verlieh: eine gewisse Kindlichkeit seines WesenS und seine? SinneS. AM als ob es ihm an männlicher Kraft oder innerem Ernst gefehlt hätte. Mer er faßte die Tinge so einfach, so ohne viel Reflexionen, er hatte so viel Sinn auch für das Kleine, so viel Freude auch am Alltäglichen. Das sprach er dann so frisch und frank aus, daß es niemals seines Eindrucks verfehlte. Dazu kam noch etwas Anderes. Sein stark ent- wickelter Sinn für Menschen befähigte ihn zu einem sehr feinen Verständnis für andere, und sein warmes, freundliches Herz ließ ihn auch an den kleinen Erlebnissen anderer leicht und gerne teilnehmen. Dadurch gewannen seine
I Predigten nach dieser Seite von Anfang an eine für einen jungen Mann ganz ungewöhnliche Reife und erne starke praktische Haltung. Das machte sich noch viel mehr vn allen Casualhandliinaen geltend. Bei diesen, bei denen das Persönliche so sehr in den Vordergrund tritt, fand er immer das rechte, wohlthuende und treffende Wort. Daß er sich dabei auch der Einzelseelsorge an Kranken und Troftw- dürftigen, der Fürsorge für Arme sehr eifrig annahm, I versteht sich bei ihm von selbst. Es sind sehr viele, die .gerade darin sehr viel von ihm empfangen haben, unb ihm I dafür zeitlebens ein dankbares Gedächtnis bewahren. Seine eifrige Thätigkeit in der Armenpflege wurde seitens der
I Stadt dadurch anerkannt, daß er zuerst zum Bezirksvorsteher des 5. städtischen Armenbezirks, der sich ganz mit seiner
I Gemeinde deckte, und dann zum Mitglied der Armendepu-
folgte mit 184 gegen 136 Stimmen. Die zuerst weit über 200 Stimmen betragende Kartellmehrheit ist also gestern nicht unerheblich zurückgegangen. Immerhin aber ist nun die hauptsächlichste Entscheidung gefallen, und die Reichstagsabgeordneten, die „der Not gehorchend, nicht dem eignen Triebe", sich zu einem längeren Aufenthalt in Berlin entschlossen hatten, um das Haus füllen zu helfen, können am Samstag frohgemut heimwärts fahren.
Bis sich der Tag geneigt hat, verfügt Graf Bülow über die Zustimmung des Reichstags in kndgrltrg entscheidender dritter Lesung zum Antrag Kardorfs und damit zum Zolltarif und dem Zolltarifgesetz. Daß es em großer und bei der Kürze der Zeit erstaunlicher Erfolg ist, den insbesondere der Reichskanzler durch seine geschickten und zähen Unterhandlungen mit den Parteiführern der Mehr» Helt errungen hat — wer will es leugnen? Mer es giebt , ,
Erfolge, deren man nicht recht froh werden kann, entweder I ^n’”nn'b "auch ' alle" diejenigen" Arbeiter entlassen worden, I oorgeschriebenVn Examina, die cr hier in Gießen/ und nach w *tiNsissre%rs«»a8T »W ÖMTÄ,
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Position nach ihren Auffassungen und Wünschen umgestaltet. Schulenbur g-OscherSleben genannt.
Das der Regierung zurückgelieferte Heft wimmelt von Kor-1 München-Gladbach, 11. Dez. Der Ausschuß bc5 rekturen. Graf Bülow tröstet sich rmd die Jndustri^ poweit , Westfälischen Verbandes der evangelischen
die beschlossenen Abänderungen nicht nach deren^^chmack Arbeitervereine hat gestern einstimmig beschloffen, an den ÄfeÄ^t WÄÄ* ""Raiter ein Telegramm' ,u senden mit dem ehrerbietigsten heblicher Bedeutung sei, weil ja dieser Tarif nur als Dank für daS m der Breslauer Rede von neuem bekundete Grundlage für die Handelsvertragsverhandlungen dienen Wohlwollen für den Arbeiterstand und dem Gelöoniv der soll. Dieser Trost hat aber Wert nur unter der DorauS- Treue zu Kaiser und Reich.
fetzung, daß der Handelsvertrag, den man anstrebt, auch Straßburg i. E., 11. De^. Eine in der Ortschaft zustande kommt. Solange aNes klappt bei den Vertrags- ßaqcrbc konzessiomrte Bohrgesellschaft auS Aschersleben fing Verhandlungen, ist der Zolltarif em Jnstnrment, cmf dem L Meinung, auf deutschem Boden zu sein, etwa die Regierung ihre Wersen späelt indem sie b« der Meter jenseits der Grenze zu bohren an. Die Bohr-
wird der Zolltarif zur Waffe, und zwar muß sie so gut I Grenzaufseher haben bei den beschlagnahmten Gegenständen und so schlecht hingenommen werden, wie die Reichstags-1 zur Bewachung Zelte aufgeschlagen.
Mehrheit sie geschmiedet hat. Graf Mlow hofft nicht in diese ungünstige Lage zu kommen. Mer wo muß mehr mit ungünstigen Wendungen gerechnet werden, als in der Politik? Denn es können die Personen und die Richtungen im Auslande wechseln, die gegenwärtig das Vertrauen auf
tation berufen wurde.
Sehr wichtig war es,für die Entwickelung der Gemeinde, daß Grein auch sehr rasch ein vorzügliches Berchältni- zu seinem Kirchenvorstand zu gewinnen wußte. Bn seinen Unternehmung en und Veranstaltungen für seine Gemeinde kam e s ihm sehr zu statten, daß er eine geradezu unwiderstehliche Gabe besaß, die Menschen sich gefällig zu macben. Es konnte ihm eigentlich niemand gut etwas abschlaqm. Sonst verschlossene Thüren öffneten sich ihm bere.nviing-
Eine ganz besonders erfolgreiche Thätigkeit war 'M im Evangelischen Arbeiterverein beschieden. besten Festung er nach dem Rücktritt des langiährigen ersten Vorsttzevoen, Professor Tr. Stamm, übernahm. Mit dem ganzen ^euer der Jugend, und mit all den vortrefflichen, ihm zu Gevor stehenden Gaben warf er sich in diese Arbeit hm "in unv durfte eS erleben, daß für den Verein eine Zeit der schönsten Blüte anbrach AlS neuen Zweig der Arbeit begann er darin die Veranstaltung von DolkSkonzerien, die vielen Beifall fanden. Ebenso betrieb er sehr energisch den ZU" ^sammenschluß mit den «rudervereineu im Mittelryemi i schen Verband Die strahlend war er, als in diesem Sommn da- so wohkgelunaene VerbandSfest hier gebaltm xmnot.
UCH1C1|11,„ 1U1C u„_ ___________ Km 18. Sufi 1895 ,-YIvtz «rein zu KSkn den «und der
saepräate Familienart und ein lebhafter Fa- Ehe mit Paula Gebühr^ der Tochter ber Kaufm"^
Abschluß von Handelsverträgen nicht nur industrielle, sondern I miliensinn entwickelte. Die vier Geschwister hingen mit Gebühr, die er im Jahre zuvor im "a e auch landwirtschaftliche Sachverständige zuzuziehen. großer Liebe aneinander, und besonders dw beiden Driider Mo,el kennen und lieben geleimt hatw. scheint,
Trm Rr.ch-.ag- ging ein von d°r ZentrumSsEon w°^^n»er^nnlvche^meraden.
unterzeichneter Antrag Speck zu. an Stelle der vorge- sionat, in dem immer viele Ausländerinnen vereitelt hat. ihn sckvn damals nach Deririck und trn
schlagenen Resolution Heyl S" Herrnsheim eine Resolution gei^^ige Cntmidfriung ber JTinber übte. Grein seinem Eheglück zugeführt bat. Und reiche- GMck
anzunebmen, daß der Reichskanzler möglichst noch vor Er- „hielt dort feinen ersten Unterricht, und ist seine ganze hat er in ber in dieser Ehe an der^-seue , iner
Neuerung der Tarifverträge daS bestebende Meistbegün- ^^„d„it hindurch in stetem Verkehr mit den Insassinnen Ilieben Frau, die ihm Mit ihrem naren ronoi
stigungSverhältniS zu allen Ländern löse, wo bicIPensionats geolieben, und wußte davon später noch Wesen und ihrem tiefen Pflichtgefühl rasG zu ct b.
Erfahrung gezeigt habe, daß ein solches Verhältnis den sehr ergötzlich zu erzählen. Da gewann er denn frühe die Gehilfin auch als Pfarrfrau erwuchs, gefun en.
deutschen Jntereffen nachteilig gewesen sei, und darauf hin- ihn so besonders auSzeichnende Gewandtheit im Umgang völlig, als ,ich nach einander dre n e . > m wirke, daß mit solchen Ländern MeislbegünstigungSverträge mit Menschen, in dem er geradezu ein 2?irhipfc genannt ^niigen unb ein . a .rr^”c r.jnc ^äuslickkeit unb nickt mehr abaesckloffen werden hu werden verdient. Da entwickelten sich die fernen und Hausvater. Wie stolz war er auf seine Hausumreii
___ ___ ' _________________________harten Zllge feine? Mesens und memüteä. Er war ein aNeS. was sie e>nM°ß. °°n war lein
” fröhliche? Kind, und in dem großen Kreis fröhlicher Jugend Nemsten neuen Schtmuckftück, wie wohrgrpfl S > m
verlebte er eine gar sonnige Jugend. Tiefe Verkmltniffe behagliedeS Studier»,mmer! Nur daS '-gene P Organs bargen ia auch ihre Gefahren, «ancher andere rofire an hat er. fo lange er hier war. f<^e$u$ ttrniBt. feiner Stelle, der aNgemeine Liebling, der er war der- fehlte tn bem Hingen £>anj^(t je ttvethf1 wrtett, verweichlicht und eitel geworden. Tavor behütete und Dorgen. Wer daran rechten f,e vewe y^ran uno !hn der gesunde Geist jeiueS TlternbaufeS unb bet Clttrn heften frch. unb er1°nrUen unontbehr, ch e4
ernster Sinn. Im Jahre 1878 traf ihn ber schmerzliche gerade dem Psatr^use fei. biJ*«1"'Seiten beheben» Lrblag, daß er bie geliebte Mutter verlor. Sr war noch nicht nur an «nberen y «kennen, fonbetn fie selbst ju noch zu jung, um die ganze Größe deS Verluste- zu er- erfahren. - .
messen, und als sich fei« Vater im Jahre 16-90 wieder Ts ist Inn ^ude», daß Marm, wie Gre , ' " * Seydbecker, so schloß I cniswärt« nicht unbeachtet blieb^ Nicht nur da» mwn iyn
häufig zu Festpredigten nach auswärts berief ^'ne Vater- 2 . ' , ... t M fX Kan tTDun frft I hn TI I r 1117
formt btt berührten Punkte in Anbetracht der in der Armeei treuer Jugendfreunde gewann, denen er zeitlebens zugetha» b'Nehenden ehreng«icht,ichen lZestimmungen keinen Anlatz zur bliebest W^'^en^nawrlichw^e weiteren-Behandlmig geben. hies,gen Howaldtwe^ ^rmstadt ^f^t ^te.^b^^erfi®. um sich
erbaute kleine Kreuzer .Je ist heute vormittag 11 Familientradition und eigene, am Vorbild deS VaterS ge* 30 Min. glücklich von Stapel gelaufen. Die Taufe vollzog ^Ejhrte Neigung von frühe den Weg gewiesen hatten. Dem der Präsident deS deutschen Flottenvereins Fürst zu Salm- Wunsch des VaterS folgend, ging er zuerst nach dem da- Horstmar. DaS Schiff erhielt den Namen .Undine'. malS für Theologen noch besonder? angesehenen Erlangen, Dresden, 11. Dez. König Georg ist unter leichten von da nach Leipzig. Im Jahre 1889 kam er bann zur tfebererWeinunqen an Bronchtalkatarrh erkrankt und genStigt. Vollendtm^seiner^Stud^ W.^e ^verlebte Seit baS Bett zu hüten. „ . , fcfieibenbc aeworden. Mit voller Freudigkeit roan^** *“
MEb"rg, 1 De^. heute Ergänzend b ch ei I ^icr bc^. modernen Theologie zu, die ihm zur Freiheit wird, erhielten sämtliche Arbeiter deS Krupp schen Grus on- l Klarheit seines inneren Lebens und damit zur vollen Werkes, welche die Adreffe an Frau Krupp nicht unter»I^arn;onic seines Wesens half. Taß er übrigens mit Ernst ! schrieben, ihre sofortige Entlastung. Rach einer anderen Mel» jeincTn stubium abgelegen hatte, bewies er außer in den


