Ausgabe 
12.4.1902 Erstes Blatt
 
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Gerichtssaal.

chinen ausgefunden werden. In verschiedenen Jahren wur­den auch Trichinoseerkrankungen beobachtet, die zwar meist gutartig waren, deren letzte jedoch auch einen Todesfall herbeigeführt hat. Die Erfahrungen haben fast durchweg ergeben, daß die Erkrankten entweder rohes oder nicht vollständig gar gekochtes bezw. durchgebratenes Fleisch ge­gessen hatten. Trichinen sind aber auch an anderen Orten

Nauheims und die Heilerfolge sind so groß uud von der Wissenschaft längst anerkannt, daß nur wenige Bäder sich, -................. ,vv<.vv.

der Sprudelstadt unseres Hesseulandes gleich stellen können. Prinz zur Tafel kam, fand er das Bier schon zur Stelle

sie doch gut behandelt worden seien, erwiderte die Jed- Ilicka, daß im Hause der Familie Kraus die Suppe oft mit Blut gekocht worden und daß das Blut in einer Flasche enthalten sei, die ihren bestimmten Platz in der Kredenz habe. Diese Angabe machte stutzen: man mußte feststellen, was das Mädchen damit meine. Ein Beamter und ein Detektiv wurden mit der Iedlicka in die Wohnung des Ehepaares Kraus entsendet, und dem Herrn und der Frau Kraus wurde mitgeteilt, es handle sich um eine Erhebung an Ort und Stelle bezüglich einer Aussage der Magd. Die Iedlicka ging sofort zu der Kredenz und entnahm dem Innern derselben mit sicherem Griff eine braune Flasche, von der sie erklärte, daß sie Blut ent­halte. Diese Flasche wurde dann zum Amt gebracht, auf den Gerichtstisch gestellt, und es wurde protokollarisch kon-

Verhastete nach mehrfachen Angaben von Hausbewohnern vor der Thür des Geschäftes zu Beobachtungszwecken auf­gestellt haben soll, wird eifrig gefahndet.

* Bukarest, 11. April. Gestern nacht sind in der Stadt Platra Neamz 20 Häuser abgebrannt. Zahl­reiche meist israelitische Familien sind obdachlos geworden und haben chre ganze Habe verloren. Mehrere Personen sind unter dem Verdacht der Brandlegung verhaftet worden.

wahrgenommen worden, wo eine anscheinend gut organi­sierte und gewissenhafte obligatorische Trichinenschau die Unschädlichkeit des Fleisches hätte verbürgen sollen. Aus all diesen Gründen ersucht das Ministerium die Verwalt­ungsbehörden, das Publikum dahin aufzuklären, daß das­selbe vor dem Genuß von rohem Schweinefleisch nach­drücklichst gewarnt werde, denn nur völlig gar ge­kochtes oder durchgebratenes Fleisch tonne die etwa vorhandenen Trichinen abtöten, auch starkes Salzen und längeres Räuchern und Trocknen des Schweinefleisches vermögen eine gewisse Sicherheit zu bieten, was bei leichtem Einsalzen und schwachem Anräuchern des Fleisches nicht der Fäll wäre.

** Ucber die Anwendung der Ortsbrieftaxe hat der Staats­sekretär des Neichspostamts soeben eine bemerkenswerte Ver­fügung erlassen. Bei Orten, die nur während eines Teils des Jahres mit einer Postanstalt versehen sind, sonst aber von der Bestellpostanstalt eines anderen Ortes bedient werden, war die Frage entstanden, ob sie auch während der Zeit, in der sie nicht zum Bestellbezirk des anderen Ortes gehören, die Vorteile der gemeinsamen Ortsbrieftaxe dieses anderen Ortes genießen oder ob sie je nach dem Bestehen der besonderen Postanstalt die gemeinsame Ortsbrieftaxe des anderen Ortes haben oder nicht. Diese Frage war bisher von den Ober­postdirektionen selbständig und mit verschiedenem Ergebnis entschieden worden. Eine Anordnung des Staatssekretärs bestimmt nun, daß die für das Publikum günstigere Aus-

auf der Werdet, von A. St äh le-MünchenDer Notnagel ^.1 keine gesetzlichen Rechtsnachfolger Eingetragener sind, Doch bleiben diese Bilder nur ernt morgigen Sonntag aus-I Grundstücke von letzteren ohne (£rtoerbtitel im Besitz; da- >gestellt. Am Montag tritt ein teilweiser Wechsel der Ge- neben herrscht noch bezüglich einzelner Eigentümer Zweifel mälde ein. Es gelangen auch einige erst seit Kurzem ausge- über die Identität des von ihnen erworbenen Geländes mit stellte Gemälde zur Weitersendung, worauf wir besonders auf- ,.e? {en' ^e, im Besitz haben, sodaß eine richter- merksanr machen. Von Dienstag an bleibt die Ausstellung r! Ziehung der Interest enten aus

4 nofrMnfirn dem an preußisches Gebiet grenzeiiden Gemarkungsteile

»v 9 >cy iien. . I nötig wurde. Die Schwierigkeiten haben bis jetzt beseitigt

P h. Ohrs ll n i b e r) u ni. Aus Oswalds GartenIwerden können fodaü in Bälde (^rmittelunasvftri<ibi hat zum ersten Male PH. Ohrs Universum Aufstellung Snn

uommen das eine große Anzahl hervorragender Sehens- gemäßes GrundbuchLl^ erhält 9 f W

Traga von Serbien fehlt nicht. Auch eine Million Mark

Regung allgemein Platz zu greifen habe. Sie lautet:Sämt­liche Orte, die nur während eines Teiles des Jahres mit Postanstalt versehen sind, behalten auch für diese Zeit im Verkehre mit ihrer sonstigen Bestellpostanstalt und deren Nachbarpostorten die Ortstaxe bei."

-h- Sichenhausen, 10. April. Heute fand in den Waldungen der Großh. Forstwartei eine Brenn- und Nutzholzversteigerung statt. Das Holz war gegen frühere Versteigerungen sehr niedrig im Preise. Das Fichten­stammholz wurde im Durchschnitt mit 13 Mk. per Festmeter, Buchenscheitholz mit 4 Mk. pro Raummeter, Buchenknüppel mit 3 Mk. und Buchenreisig mit 25 bis 50 Psg. pro Raum­meter verkauft.

. § H a u s e n bei Butzbach, 11. April. Zur Förderung

der Vorarbeiten für die Anlegung des neuen Grundbuchs unserer Gemeinde und des Weilers Oes werden auch viele Interessenten aus den umliegenden Orten im hiesigen Ge- merndehause vernommen. Nun stiinmen die thatsächlichen Eigentums., resp. BesitzstandsverhältnuÄ ui den der An- legungsthatrgkeit unterzogenen Gemarlungcn, hinsichtlich mancher Parzellen nicht mehr mit den Angaben des seit­herigen Grundbuchs überein; es haben sogar Personen, die

j Seme gegen das schöffengerichtliche b' l v. Mts. durch die hiesige Strafkammer I gegen ihn ausge-gegründet kostenpflichtig verr 'i sprochene Betrugsstrafe von 4 Jahren Zuchthaus, 4500 Mk im ~ t. ' ----v-.y ----

^Geldstrafe eventuell 300 weiteren STnnp-n Qitrfiffimis I Ä^icherm mit fernem.Wagen emen aus dem Fahrdamm stehenden

aneriannt unb wird nunmehr zur Strafverbüßung nach besonders verpflichtet war. Da der Uebersahrene keinen dauernden Butzbach ubergesuhrt werden. I Schaden davontrug, sondern die Verletzung ihn nur für einige Tage

Darmstadt, 10. April. Zu dem an den Leiden! arbeitsunfähig machte, hält das Gericht eine Geldstrafe von 30 Mk. Pfingstfeiertagen in unseren Mauern stattfindenden Ge- eoent. 6 Tage Gefängnis für eine ausreichende Sühne. Der sangswettstreit, welchen der Männergesangverein .8^$ Hornung aus Langenschwarz hat in einer

teuiteqmen. I Friedrich Helßler aus Weinheim a. d. B. ist zweier real kon--

, Darm stadt, 11. April. Der Gr o ßh e rzog und kurrierender Betrugsdelikte im strafrechtlichen Rückfall und einer Prrnz Heinrich von Preußen sind von der Auerhahn- Unterschlagung beschuldigt und wird wegen derselben unter Ein- balz abends nach: einem Besuche des Schlosses Romrod beziehlrng einer in Verbüßung begriffenen Strafe zu einer Gesamt- im HotelZur Krone" in Alsfeld abgestiegen, vo wo sie I gefangnisstrase von 7 Monaten 3 Wochen verurteilt. - Der Maurer sich, wie wir meldeten, mit dem D-Zug 76 nach Darmstadt e^b von Groß-Nidda wird wegen öffentlicher, ohne

zurückbegaben. Prinz und Prinzessin Heinrich von I §^kettü<che ^Erlaubms ^ veranstalteter Ausspielung beweglicher Preußen nebst den Prinzen Söhnen gedenken morgen die Rückreise nach Kiel anzutreten und sich zunächst nach Bonn zu begeben.

* Als Prinz Heinrich in Washington war, so erzähltThe Quitodi" nach einem amerikanischen Blatt, wollte Präsident Roosevelt ihm eine besondere AufmerL- samkeit zollen. Er befahl also, daß von einem ersten deutschen Restaurant Würzburger Hofbräu in dasWeiße Haus" gesandt würde, und zwar sollte es in den ge­hörigen Steinkrügen mit Deckel serviert werden. Als der

-t-'unca, der Lohnzahlungen, der Vornahme schriftlicher 'Notizen dienenden Bretterbude. Einen s el b st ä n d i g e n , von dem Ori der Niederlassung unabhängigen Gewerbebetrieb hält es n OG. H A I n f 1 I 1* AM ( » A A M« A f A« w» l 1 M i A«M« Ä ( KA A.. k L 1 e <

v... oos Oie itandige

von 15 Leuten, eine ständige Maschinen- und Gerätemüage,

Sachen zu 5 Mk. Geldstrafe eoent. 1 Tag Gefängnis ver­urteilt. Die Dienstmägde Lina Reuter und Elise Mutz- bauer, beide vielfach vorbestraft, werden wegen Rückfallsdiebstahls 8U je 5 Monaten Gefängnis verurteilt. Der Wasenmeister Karl Uhl H. von Kohden, vielfach vorbestraft, wird wegen Be­trugs im Rückfall in zwei Begangenschaften und einer Unter­schlagung zu insgesamt 9 Monaten Gefängnis verurteilt. In der Strafsache gegen die Bauunternehmer August und Jo­hannes 93 i e II e r von Eölbe wegen Steuerhinterziehung wurde Urteil verkündet, wonach die Berufung der Angeklagten gegen das verurteilende erstinstanzliche Erkenntnis kostenfällig ver­worfen wird. Rach den verkündeten thatsächlichen Feststellungen baden die Angeklagten, die in Cölbe bei Marourg ein Baugeschäft -------ö betreiben und dort also in Preußen Gewerbesteuer als -jährigen Etat Bauunternehmer zahlen, die Maurerarbeiten und die Material- pracht werden Merungen für eine Brücke über die Lahn bei Ruttershausen über­nommen und vom Juni bis zum Herbst 1901 an der Brücke von ca. 15 Arbeitern arbeiten lassen. An der Baustelle auf hessi- schem^Gebiet war eine Lokomobile und Pumpe ausgestellt und ...... " " von Materialien

Oss en oach, 10. April. In der heutigen Stadt­verordnetenversammlung beantragte Stadtv. Orb Ermäßigung des Oktrois auf Fleisch, und zwar für Ochsen aus 9 Mk., sür Stiere nicht über 200 Kgr. sowie für Fasselochsen und Mhe auf 6 Mk., für Stiere und Rinder nicht über 150 Kgr. auf 3 Mk., für Stoppelkälber und für Schweine auf 2 Mk. Diese Herabsetzung des Oktrois würde einen Ausfall von ca. 40 000 Mk. für die Stadtkasse zur Folge haben. Stadtv. Feistmann sand den Antrag bei der jetzigen Finanzlage unzeitgemäß, da im diesj'O,,^-.. .

allein an Steuern 400 000 Mk. mehr aufgebracht werden müßten. Es wurde beschlossen, die Wstimmung auszu- setzen, bis die Rechnung der Stadtkasse für 1901 vorlieqe .

Mainz, 10. April. Der Schulvorstand und Schul-1^ÄrbuFc nScht^

FrffiTf ftÄr11 bte r d e r V o lks- und Arbeitsgerät, zum Ausentbalt der Arbeiter, zur Ausbewahrüng

schul lehr er ähnlich tote in Offenbach, Darmstadt und von Zeichnungen :c. diente und in welcher iltägig die Lohn- Worms, dahm zu regeln, daß für die Folge der Höchst- zahlungen erfolgten, welche der eiaentliche Leiter des Baues, der geholt bereits noch zurückgelegtem 27. Dienstjahre anstatt, I Angeklagte August B., an Ort und Stelle in fein Notizbuch ver- wie seither ,nach zurückgelcgtem 30. Dienstjahre zur Aus- Diese auf hessischem Gebiet bethätigten Handlungen

Zahlung kommt. n?c7 Ansicht der Steuerbehörde einen steuerpflichtigen Ge-

Wiesbaden, 11. April. Kammerherr v. Hülfen roerbebetrie6 bar, während die Angeklagten behaupten, in Cölbe

NB.

0 - '-yrenourger der Stabt Wiesbaden ernannt. nnternebmer auszuuben; in Ausübung dieses Gewerbes aber seien

TT TT - die Brückenbauarbeiten bethätigt worden, diese stellten sich mithin

y EnHutijil'5» I nje^t .als selbständiges steuerpflichtiges Gewerbe dar, sondern

11 <WL_-r .7O steuerfreie Ausführung einer gewerblichen Thätigkeit

, an. 1 n' 11' ychrlü Zu dem gemeldeten Brande Ul Ausübung eines an einem andern Ort bestehenden Gewerbes

in der Wiener Straße 91t. 44 ist noch zu berichten, daß Das Berufungsgericht hält in Anerkennung des vorgenannten etne_ Celluloid-Fabrik und mehrere Tischlerwerkstätten fast Gegensatzes auf Grund der einschlägigen, auch auf einen Nicht- vollständig durch die Gewalt des Feuers eingeäschert wur-pe'len stch ^ent. erstreckenden hessischen Gesetze allerdings den. Menschenopfer sind nicht zu beklagen.Ur u e solche gewerbliche Thätigkeit für

mhXUts. SWWLISS Sp--?: "->$»t!v,v,

Verkäuferin in Kaisers Kasfeegeschaft in der Königs- <vragefalle vorhanden. Die g e w e r b l i ch e A n l a g e erblickt es Verger Straße aus. Ter Patron, der nur infolge der üi dem Vorhandensein des Lagerplatzes für die Bausteine und der Dazwischenkunft eines Käufers sich veranlaßt fah, von ^2 Lager- und Schutzhütte, sowie als Stätte der 'Aufbewahrung seinem wehrlos daliegcnden Opfer abzulaffen, das er durch von Plänen, d--------- '..... ' - - b

Würgen am Hälfe betitahe erstickt hätte, wurde bei seiner ?

Flucht aus dem Laden sestgenommen, und n.u; einem

Polizci-Revier gebracht. Nach einem Komplizen, len der --ot^enb- roe,Le,n Unterneljmen,

in allen deutschen Reichsmünzen sieht man nachaebildet.

Ferner find Abbildmiaen von Anaeböriaen der bericht('hp-n I yi^u/ evnnen. I pnnz zue -vu|ei mm, fand er das Bier schon zur Stelle,

Wlle^a sen^ einetrataSq u V »orfiaSN ^rtr-ruey der Aerzte rst nun auch das Vertnaucn der jedes Seidel bis zuni Staub gefüllt. Er war überrascht und

uSüierium' ift SÄSaÄn Sa w Gegenwärtig Kegen den B-. erfreut und brachte einen Toast aus. Als er den letzten

sehen die i^Ton 14 285b « baTSTatt°TUT01' einekr0Pten trank, und den Krrlg nicdersetzen wollte, fiel

Pfund wiegt Tas^l^lossalkind nmrde^ wie^auch^^wir^s^t!^! englische Gesellschaft zwüchen Parkallee, Terrassen- und jedoch sein Auge auf eine Inschrift am Boden, und das prtoÄhntpn nm -Mri nr -n a Sntm'aftoaBe erfrauen toTlI. Das Haus, ganz lm modernen Lächeln aus feinem Gesicht ließ etwas nach, ©eine neu»

Nlch?der ger "mite VorMg fst es^daß 7m °ESeine Nack^ gehalten, soll 62 Meter lang werden und über wo gierig gewordenen Gefährten leerten nun ihre Krüge und zEuna^erhoben wird^umd so können"wir" den^ Besmü d^ älmmer haben. Ein neues Projekt lst nun das einer i n t e r -1 blickten gleichfalls hinein. Ta lasen fie in großen blauen Universums angelegentlich empfehlen °l 'T Baugesel ls cha f t, das gesamte Salinen- Buchstaben, die eingebrannt waren, folgende Inschrift:

unrverfmns angetegenttich empfehlen. terratn (die Salme wird verlegt), fowre große LandstreckenGestohlen von Heidelbergs Deutscher Wirtschaft, 8863 $6«^

versamml u n a des DMticken ^lottenvereina 9nud»s Nauherm und Friedberg anzukaufen, um dort kleine sylvania aeemie."

verb!nd7s für ^aS GroßL. Lessen chll dtt DS» ^siMen mit sehr großen Gichten zu bauen, hauptsächlich für »Einer von den bekanntenRitualmor- zufolge am SonnMg Berufe zurmtzrehen, Herz- den" ist Lieser Tage in Wien zur Anzeige gebracht war­

st ad t im Katterfaal ftattsindenD e aufaeitel w TaaÄ stbldend sind »wdNauhe.m als Aufenthaltsort für den. Zwei Dienstmädchen hatten ihre jüdischen tBienft,

ma'SeÄ beä ff 2Set P r-ertt^4; r. ,n . geber Namens Kraus beschuldigt, ihnen zu nächtlicher Weile

nungsablage ^d E^tlastmrg d?s Rechners 3'J ^^benh arn w. Aprrl. Hier rst eine zweiteBlut entzogen" zu haben. Nunmehr teilt dieN. Fr. Pr." der Sabunq l^mich den Beschlüssen der Berliiwr Larwö h ° r st e l l e errichtet worden, welche von Lehr« Folgendes aus der Untersuchung mit:Bei einem der Versammlung vom--o Äbruar l ®ont (seither rn Wunschenmoos, Kr. Lauterbach) ver- Verhöre wurden die Dienstmädchen gefragt, ob sie daran

tiorlSben3 Anträge 5 Neuwahl des Sde^uchchusfes Ä 2?mit ifl ^uem dringenden Bedürfnis Ge- glauben, daß die Juden Christenblut zu rituellen Zwecken tot 1902/05 3 Ewapt oe, ^.andesausschufses geschehen, denn n feit Jahren hat die Schülerzahl brauchen, worauf beide erwiderten, daß sie davon über.

« Die Bibliothek des Krieg ervereins $at & Xr&riH en' *PeW b£beutellb We gesetzliche zeugt seien. Auf die Frage, ob sie etwas Derartiges in horiohto-n Qoif Kurrfi I von tt)ren Trenftgebemt annehmew konnten, von denen

in der letzten Zeit durch Zuwendungen verschiedener GönnerI Bermutbs b ai n 10 Avris sr w

zwet Jahren erfolgte, einem unter den Mitgliedern vor- 1 $ 9rnr:r + c ,,

vorhandenen Bedürfnis entsprach, zeigt die starke > L ^.'0 Romrod, . April. Ganz unerwartet trafen gestern anspruchncchme der Bücher. Der Gründung unterlag bie I cinem ®^ra3u9 kommend I. Kgl. Hoheiten

Absicht, die Mitglieder des Vereins in chrer Vaterlands- Groß Herzog und Prinz Heinrich von Preußen liebe durch Bereicherung ihrer Kenntnisse in vaterländischer um 3 Uhr 8 Min. auf der Station Zell ein und fuhren von I Geschichte zu stärken. Bei den beschränkten Mitteln, die! da hierher zur Besichtigung des vor dem hiesigen Schlosse dem Verein zu diesem Zweck zur Verfügung stehen, muß liegenden Terrains, das durch Niederreißung einiger aufge- die Anschaffung von Büchern sich in engen Grenzen halten, kauften Häuser entstanden ist und das in Gartenanlagen um- Um so freudiger ift e3 zu begrüßen^ wenn durch Schenkung I gewandelt werden soll. Zu diesem Zwecke waren auch vor von gediegenen Werken anderen Inhalts dem Bildungs- r.Va

bedürsnis der Mitglieder in weiterem Umfana Recknunn Ce* Hofmarschall v. Westerweller und Geh. oen Vericyrsnfcy gepetir, und es wurde protokoUarrsch kon

getragen werden kanm^ werterem Umsang Rechnung Oberbaurat Hofmann von Darmstadt hier, um in nötige statiert, daß Mefe 9)laggi§ entW.

** Esset Grünes! Das gilt hauptsächlich für das Verhandlungen mit der Stadtverwaltung zu treten. Nach'----

Frühjahr. Der junge Frühling bietet bereits die ersten mehrstündiger Besichtigung des Geländes und des Schlosses

frischen Sprossen von Brunnenkresse, Petersilie, Rapünz- und nachdem im Schlosse selbst der Thee eingenommen war,

ch^n, Spinat usw. Namentlich in den Suppen ist Grünes fuhren die hphen Herrschaften zu Wagen nach Alsfeld und! M. Gietzeu, 11.April. Strafkammer. Den Vorsitz führte erfrischend, es erhöht den Geschmack, stärkt den Magen, stiegen daselbft in derKrone" ab. Am Abend ginq's in I Landgerichtsdirektor Dr. Günaerich, die Anklagebehörde vertrat

remigt das Blut. Die mit Grün versetzten Frühjahrs- den Grebenauer Jagdbezirk zur Auerhahnbaü LeuteMoraen Gerichtsaffessor Hoos. Der Barbier Martin Christian Zindel

suppen sind die besten! ;n bec ftrübe führte der Gcrtrnntn L au| Frankfurt a. M. hatte m der Gemarkung Vilbel im Dezember

** T r i ch i n o s i s. Tas Ministerium hat sämtliche Ver- ^rück nack Darmstodk 8 9 Fürstlichkeiten wieder 0. Jahres Lapms mittelst Netze unb gemei.lfchastlich mit zwei Anderen

waltungsbehörden beauftragt, auf das Vorkommen der ii ^uattsizier-ten Jagdvergehens vom

Trichinosis im Grosiber^oatum aufmerksam ' H- April. Der Kurpfuscher Fepdinanb Schöffengericht Vilbel zu 2 Wochen Gefängnis verurteilt worden.

. ff* Betrngsstvafe vvn 4 Jahren ZnZthans?4ö00 Mk. \ g®«! SS

beschau geübt wird, nicht allein in eingeführteti, sondern auch im Lande gezüchteten und gemästeten Schweinen Tri-

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