Au
Millionen.
Leipzig, 11. Febr. Die leipziger Wollkämmerei erzielte nn abgelaufenen Geichäftsjahr einen Betriebsüberschuß von 131043 Mark. Da aber bic bilanzmäßigen Abschreibungen 190 926 Alk. betragen, verbleibt em SB et lüft von 59283 Alk. dadurch erhöht sich der B e r l u st v o r t r a g aus dem Jahre 1900 von •2 753 888 aus 2 8 1 2 6 7 1 M k. Tas ungünstige Äetriebsergebnls ist dadurch veranlaßt, daß während der letzten Monate des Jahres Der Betrieb der Fabrik an einigen Tagen der Woche ruhte, wo° durch von dem m den vorhergangenen acht Monaten erzielten Be° triebsgewmn wieder 156 000 Alk. eingebüßt wurden.
Breslau, 11. Febr. Heute fand die Generalversammlung der Rheder ei vereinigter Sch iss er stritt. Tas Äufsichtsratsmitglied Schlesinger berichtete über den Stand der Gesellschaft und erklärte, Aktionäre und Aufsichtsrat seien- arg betrogen worden. Der fsich tsrat that seine Schuldigkeit und sei sich keiner Schuld bewußt. Ter Konkurs mußte eröffnet werden. Seitdem wisse der Aussichtsrat nichts mehr vom Status der Konkursverwalter. Handelsrichter Mugdan berichtet über die Lage: Tie Bilanz weist an Aktiven höchstens rund 16 4 0 0 0 0 Mk. An Passiven sind angemeldet erstens 338000 Mk. bevorrechtigte Forderungen, welche sich nach genauer Prüfung auf rund 100 000 Mk. reduzieren, zweitens elfMillionennichtbevorrech- tigte Fordern n gen. In letzteren sind enthalten für gefäl ch t c Kanossemente 9 9 6 00 0 0, die sich nach Prüfung du, etlva 1100 000 reduzieren, ferner 40000 für verschiedene rückständige Verpflichtungen, 100 000 für schwebende Prozesse und etwa 23000, welche noch für laufende Kosten zu denen sind. Im ganzen werden die nicht bevorrechtigten Forderungen e.wa ä Millionen betragen. Dies würde für die Gläubiger eine Dividendevonhöch- st e n s 15 P r o z e n t ergeben. Der Konkursverwalter grebt einen ausführlichen Ueberblick über die verbrecherischen Manipulationen der Direktion, soweit dieselben bisher aufgeklärt werden konnten und rät der
Neu-Seeland schon seit längerer Zeit wirkenden protestantischen Missionsstation ließ sich in ziemlich geringer Entfernung eine katholische nieder. Die Konkurrenz fürchtend, verteilten die vrotestantischen Missionare an chre Täuflinge zeitweilig Tabak. Darauf machten die Katholiken eine Eingabe an die Kolonial- bebörde in der sie aus das Unchristliche eme§ derartigen Mlssionsbetriebes hinwies. Anf Weisung der Behörde werden die Tabakoerteilungen eingestellt und alsbald macht sich eine auffallende Verminderung des Bibelstundenbesuches bemerkbar. Eines Morgens begegnet der Missionsvorsteher dem Häupt- lmq des nächsten Dorfes und fragt bekümmert nach dem Grund der Lauheit seiner Stammesgenossen. Die Antwort beschränkte sich auf die Worte: „Nix Tabak, nix Hallclujah!"
Landwirtschaft.
— Versteigerung von Lohrinden. Bedeutende Quantitäten von Eichen-^ohrmdeil aus Tomamatz, Gemeinde- und Prwat- waldunaen der drei hessiichen Provinzen gelangen demnächst zum öffentlichen Verstrich. Für Startenburg findet die Versteigerung am 10 März zu Hirschhorn, für Rhemhessen am 15. März in Bingen und am 21. März für Lberhessen zu Friedberg statt. Zum Aus- aebot kommen im Ganzen 70 665 Ztr. Lohrinden, nämlich m Hirschhorn 38 380, in Bingen 22 530 und in Friedberg 9755 Ztr. Inter- Renten erhalten aus Wunsch bei den Cbcrför|tcrcien Hirschhorn, ®Ingen und Ober-Rosbach nähere Aiikunst.
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
— Westdeutsche Eiscubahngesellschast Köln. Die Gesellschaft hat kürzlich beschlossen, mil dem Bau der 107 Kilometer langen Moselbahn Trier-Bullay zu beginnen. Es wird gemeldet, daß die übrigen Bahnen der Gesellschast in guter Entwicklung begriffen seien. ... -
— A. Wilhclmy Aktien Ges. m Ltqurdatron. Die außerordentliche Generalversammlung findet am 12. März in Reinhards- brunn statt. t f ., . „
— Ungarische Konversion. In der Angelegenheit der Konversion haben gestern Verhandlungen stattgefunden. Wegen Zahlung des Investitionsbedarss will der Finanzminister in Verbindung mit der Konverslionsanleihe weitere Titers nur bis zu der gleichen Hohe emittieren, welche der diesjährige Staatsetat als Zinserforderms eingestellt hat. Tas entspricht einem Nominalbetrag von etwa 66
Versammlung, einen Weg zur Rekonstruktion der Gesellschaft zu suchen. Aktionär Dr. Zadeg erklärt, eine Rekonstruktion der Gesellschaft sei nur möglich, wenn der Au fsich tsrat für den Schaden haftbar gemacht wird. Der Aussichtsrat habe zu haften: erstens für den Schaden aus den gefälschten Konnossementen, zweitens für den Schaden, der durch zu hohe Dividenden und Tantiemen infolge falscher Bilanzen angerichtet worden ist. Sache der Revisionskommission werde sein, die Pflichtverletzung des Aufsichtsrates in dieser Beziehung festzustellen. Aktionär Schurgast-Berlin, der die heutige Versammlung veran laßte, wirft dem Aufsichtsrate vor, daß er nicht selbst sofort eine Versammlung der Aktionäre veranlaßte und spricht die Ueberzeugung aus, daß der Aufsichtsrat nur fahr- läs si g gehandelt habe. Er rät, die Regreßpflichtig- machung des Aufsichtsrates auf dem Wege des Vergleiches zu regeln. Aktionär Handelsrichter Haber warnt vor einem voreiligen Vorgehen gegen den Aufsichtsrat, dessen Verschulden noch nicht feststehe, und empfiehlt ebenfalls dringend, einen angemessenen Vergleich. Attionär Salo Sackur, der mit Direktor Nagel die Geschäfte bis zum Ausbruch des Konkurses weiterführte, erklärt, die Entdeckung der Betrügereien fei für den Aufsichtsrat unendlich schwierig, wenn nicht unmöglich gewesen. Konkursverwalter Mugdan sagt aus, er arbeite jetzt bereits drei Monate an der Feststellung des Statuts, könne aber noch kein en bestimmten Aufschluß geben. Er rät nochmals vom Pro zeß ab, ein gütlicher Vergleich fei vorzuziehen. Aktionär Henry Jaeobfohn bemängelt das blinde Vertrauen des Aufsicht^ rates.
Neueste Meldungen.
Lriginaldrahtmelduugen des Gießener Anzeigers.
Berlin, 12. Febr. Der uationalliberale Landtags- und Reichstags-Abg. Tr. Sattler ist sehr bedenklich erkrankt.
Belgrad, 12. Febr. Ungeheueres Aufsehen erregt hier ein Vorfall, der sich am 10. Februar Nachts im Konak ereignete. Zwei Wachtposten, die unmittelbar vor den Gemächern des Königspaares Wache hielten, wurden bewußtlos ausgcfunden. Sie waren eiugeschläsert worden. Dem herbeigerufeneu Hofarzt erzählten sie, als sie das Bewußtsein wieder erlangten, sie erinnerten sich nur noch, daß eine Fr au enge st alt an ihnen vorbeigegangeu sei, der ein Offizier folgte. Mehr konnten sie nicht aussagen, da der dieustthuende Adjutant ein weiteres Verhör verhinderte. Seit gestern befinden sich die beiden Soldaten nicht mehr in Belgrad.
Marnio (Algier), 12. Febr. Zn dem Dorfe Khemms wurden durch den Einsturz eines Daches vier arabische Frauen und 2 Kinder getötet.
New-Aork, 12. Febr. Gestern war im Zustande des jungen Roosevelt eine leichte Bcsieruug eiugetreteu. Am Abend wurde ein Bulletin ausgegeben, wonach sich ungünstige Symptome, insbesondere die Anfänge einer Brustfell-Entzündung, gezeigt haben, doch scheint die uvmittelbare Lebensgefahr jetzt beseitigt zu sein. — Die für die Offiziere und Mannschaften der ,Hohevzolleru" vorbereiteten Festlichkeiten wurden abgesagt, da keine Feier vor Ankunft des Prinzen Heinrich stattfiudeu soll.
Berlin, 12. Febr. Nach dem bisherigen Resultat der von der hiesigen Gewerkschafts-Kommission veranstalteten Zählung giebt es in Berlin 4 8 29 2 völlig und 13 027 teilweise arbeitslosePersonen. Das Ergebnis der Zählung von den Vororten und dem 5. Berliner Wahlkreis liegt noch nicht vor.
London, 12. Febr. Das Auswärtige Amt giebt das zwischen England und Japan abgeschlossene, vom Minister des Aeußern Landsdowne und dem japanischen Gesandten in London, Hayashi am 30. Januar 1902 unterzeichnete Abkommen bekannt, das aus der Einleitung und sechs Artikeln besteht. In demselben heißt es: Beide Regierungen, von dem Wunsche beseelt, den Status quo und den allgemeinen Frieden im fernen Osten, wie auch die Unabhängigkeit und Integrität von China und Korea
aufrecht zu erhalten, kamen über folgendes überein: Erstens Maßregeln zu treffen, um ihre Interessen zu wahren, wen« diese durch ein aggressives Vorgehen irgend einer an bereu Macht, oder durch Unruhen in China und Korea bedroht sind und sich dadurch für eine der beiden vertragschließend den Teile die Notwendigkeit ergiebt, zum Schutze ihrer- Staatsangehörigen ^u intervenieren; zweitens: Wenn einer der beiden Vertragschließenden in einen Krieg nht iraend einer anderen Macht verwickelt werden soll, wird der andere Teil strenge Neutralität bewahren und sich bemühen, zu verhindern, daß andere Mächte sich an den Feindseligkeiten gegen seinen Verbündeten beteiligen; drittens- wenn irgend eine Macht sich den Feindselig ketten gegen diesen Verbündeten anschließt, wird die andere Partei ihm zu Hilfe eilen, den Krieg mit ihm gemeinsam führen und in wechselseitigem Einvernehmen Frieden schließen; viertens: Die vertragschließenden Parteien tommen überein, daß feine von beiden ohne den andern zu befragen, sich auf separate Abmachungen mit einer anderen Macht zum Schaden der oben bezeichneten Interessen einlassen wird; fünftens: wenn immer die oben erwähnten Interessen gefährdet sind, werden die beiden Regierungen einander in umfassender, rückhaltloser Weise Mitteilungen machen: sechstens: Das Abkommen tritt sofort in Kraft und bleibt fünf Jahre in Geltung. Ist indessen einer der Verbündeten in einen Krieg verwickelt, wenn der Zeitpunkt seines Erlöschens herankommt, so soll dasselbe in Geltung bleiben, bis der Friede geschlossen ist-
London, 12. Febr. Der Minister des Aeußeren LanS- downe sagt bezüglich des mit Japan abbeschlossenen Ab- kommens in einer Depesche an den britischen Gesandten in Tokio, u. a., der Vertrag bedrohe in keiner Weise die gegenwärtige Stellung oder berechtigte Interessen anderer Nlächte. — Zu dem englisch-japanischen Abkommen bemerkt die „Daily Mail": das Abkommen richtet sich in erster Linie gegen Rußland- Wir sind in der Lage, fährt das Blatt fort, aus unanfechtbarer Quelle versichern zu können, daß die Beziehungen zwischen England und Rußland infolge der russischen Politik in der Mandschurei in bedauerlicher Weise beeinträchtigt wurden- Tie „Morning Poft" sagt, das Abkommen richte sich nicht gegen eine einzelne Macht, biete aber Garantien gegen den Truck, der durch Zusammenschlüsse von Mächten ausgeübt werden tonne, die in letzter Zeit danach trachteten, die Zersetzung Chinas zu beschleunigen-
Rom, 12. Febr. Mit größter Eile wird in den Arsenalen an der Fertigstellung der neuen ipeschütze gearbeitet, wodurch die italienische Armee ihre Artillerie vollständig ausgestaltet haben wird-
Warschau, 12. Febr. Die hier eingetroffenen Vertreter von 16 t e ch n i s ch e n F a b r i k - E t a b l i s s e m e n t s haben mit sämtlichen hiesigen deutsch-feindlichen Firmen große Lieferungen abgeschlossen und begeben sich zur Anknüpfung weiterer Geschäfts-Verbindungen nach Kiew und Odessa-
New-Uork, 12. Februar. Die Aussichten des Präfix deuten Castro in Venezuela verschlechtern sich immw mehr. Das Schiff der Insurgenten, der „Libertados". zerstörte ein venezolanisches Kanonenboot und beherrscht jetzt die Küste.
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt a. 2t., 12. Februar.
8*/jo/o Reiohsanlelhe . . 102.00 3% do. ... 91.85 3>/,o/g Konsole .... 101.85 3°/0 do. ..... 91.65 3l/z% Hessen .... 100.00 3% Hessen ..... —.—
4% Oesterr. Goldrente . 103.50
4*/2% Oesterr. Biiberrente 101.50 4% Ungar. Goldrento . . 101.20 40/L- Italien. Rente . . . 101.10 4’/,% Portugiesen . . . 41.75 80/ Portugiesen .... 27.30 1% C. Türken .... 28.15 Türkenlose 116.00 4% Grieoh. Monopo.l-Anl 45.50 4XI,% äussere Argentiner —.—
3u/o Mexikaner .... 26.80 4*/g /o Chinesen . , . . 91.00 Electric. Sch ackert . . . 121.80 Nordd. Lloyd .... 112.90 Kreditaktien 220.00 Diskonto-Kommandit . . 195.50 Darmstädter Bank . . . 137.10 Dresdtner Bank .... 138.50 Berliner Handelsgee. . . 153.30 Oesterr. Staatsbahn . . . 147.20 Lombarden .... 20.70 Gotthardbahn 117.10 Laurahütte 208.50 Bochum . 196.30 Harpener 170.00
Tendenz: fest.
tauutmachuug.
Die nachstehende Bekanntmachung des Großh. Feld- bereinigungstömmifsärs zu Friedberg bringen wir hierdurch zur Kenntnis der betr. Grundbesitzer.
Gießen, den 11. Februar 1902. 1283
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Krkanntmachung.
Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, linkes Lahnufer.
Nachdem sich in dem Abstimmungstermin vom 10. August v. Js. 199 Grundeigentümer mit 105,7216 ha beteiligter Fläche gegen die rubr. Feldbereinigung erklärt haben, während im Ganzen 1492 Grundeigentümer mit 1265,5434 ha Fläche an dem Unternehmen beteiligt sind, hiernach also mehr als die nach Art. 6 des Feldbereinigungsgefetzes erforderliche Mehrheit für die rubr. Fcldbcreimgung vorhanden ist, und nachdem innerhalb der gesetzlichen Frist keine Einwendungen gegen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit dieses Ergeb- nisses erhoben worden sind, hat Großhcrzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel nnd Gewerbe, den Beginn der Feldberclnigungsarbeiten angeordnet und den Unterzeichneten zum Bereinigungskommissär ernannt.
Indem ich dies zur öffentlichen Kenntnis bringe, lade ich in Gemäßheit des Art. 16 des Feldbereinigungsgefetzes vom 28. September 1887 die sämtlichen beteiligten Grundbesitzer zu der
Donnerstag, 27. Februar L I., vormittags 10’/? Uhr, in der Turnhalle des Turnvereins (Steiuftratze 3) zu Gießen stattsindenden Versammlung ein.
Diese Versammlung hat:
1. zu bestimmen, wie die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschätzungswcrt der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Masiegrund- stucken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfnis erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalaufnahme aufgebracht werden sollen;
2. die zur Vollzugskommission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mit
glied des Schiedsgerichts und desien Stellvertreter zu wählen.
Außerdem können Wünsche und Anträge seitens der Betelligten vorgebracht und beraten werden.
In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende beteiligte Grundeigentümer eine Stimme; die Beschlüße erfordern zu ihrer Gilligkeit eine Mehrheit von Zweidritteilen der Anwesenden, und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Beteiligten verbindlich. Kommen gütige Beschlüsse nicht zu stände, so hat:
zu 1.
die Vollzugskomrnission die erforderlichen Beschlüße zu faßen,
zu 2.
Großherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe die Sachverständigen und die Schiedsrichter zu ernennen.
Friedberg, den 3. Februar 1902.
Der Großh. Feldbereinigungskommissär: Spam er, Kreisamtmann.
Jagdverpachtung.^
Montag den 17. Februar! d. I., nachmittags 2 Uhr soll auf dem Bürgermeistereibureau dahier die der Gemeinde Oppenrod gehörige Feld- nnd Wald- jagd auf 6 oder 9 Jahre verpachtet werden.
Das Jagdgebiet ist von der Bahnstation Großen-Bufeck und Reiskirchen in 1/2 Stunde zu erreichen. 1208
Oppenrod, 6. Februar 1902. Gr. Bürgermeisterei Oppenrod. ________Balser.________ Hohversteigenmg
Freitag den 14. Februar d. F. soll im Rödgener Gemeindewald folgendes Holz versteigert werden:
Stämme:
30 Eichen 2,2 m lang (Gartenpfosten),
35 Fichten — 14,27 £m. Derbstangen:
181 Fichten — 12,14 fm.
Brennholz:
34 rm Buch en-Sch eiter,
73 „ „ -Knüppel,
10 , Eichen- „
15 , Nadel-
2540 Buchen-Wellen,
900 Eichen- w
1050 Radel-
13 rm Buchen-Stöcke,
9 „ Nadel-
Die Zusammenkunft ist morgens 10 Uhr am Weg nach Annerod bei der Anlage.
Rödgen, 7. Februar 1902. Großh.BürgermeistererRödgen. 1197 Stein.
Holz - Versteigerung.
Donnerstag deu 20. d. Mts., vormittags 10 Uhr beginnend, kommen im Saale der Gastwirtschaft Sänger, hier, zum Ausgebot:
289 Festmeter Eichen-Stammholz, größtenteils Schneidslämme, darunter sehr schönes Glaserholz, ein geringer Teil ist Wagner- und Grubenholz,
402 Fcstmeter Kiefern-Stammholz, größtenteils Bauholz, auch größere Schläge Grubenholz,
8,34 Festmeter Bucheu-Stammholz,
12,08 „ Fichten-Stammholz,
12,11 „ Erlen-Stammholz,
36,22 „ Uicseru-Stangeu,
7,38 „ Eicheu-Staugen,
62,9 Raummeter Kiefern-Grubenholz.
Das Holz liegt in den Gemeindewaldungen Ahrdt, Altenkirchen, Groß-Altenstädten, Bermoll, Blasbach, Hohensolms und Oberlemp. Die Herren Förster zu Altenkirchen, Altenstädten, Bermoll und Blasbach sind zur Erteilung näherer Auskunft bereit und es wird von denselben und den Gemeindevorstehern das Holz auf Wunsch vorgezeigt.
Hohensolms, den 10. Februar 1902.
12qo Der Bürgermeister.
den 13. d. Mts
♦ I Donnerstag
Hohmrstngerung ««-g
dio. Äcöbel, sow. 3 Mill. Cigarren
nachmittags 2 Uhr, 0592 dahier, Neuenweg 28,
zwangsw. geg. b. versteig, werd. Gießen, 12. Februar 1902. Seipel, Gerichtsvollzieher.
im Gcmeindewald von Aßlar am Dienstag, 18. Februar. Zusammenkunft morgens 8 Uhr beim Vorsteher. 1297
Distrikt Streitenberg: 129,54 fm Kiefernstämme,
Distrikt Dillberg und Wallroth: 70,70 fm Eichenstämme, schöne Schneidstämme für Schreiner.
Ehringshausen, 16. Febr. 1902.
Der Bürgermeister.
Stadt. Schlachthaus, greibant Heute und Morgen: MMeilch 54 pfz. AMkisch 54 M ZtierMch 50 M Kllhüeisch 40 M


