Ausgabe 
11.10.1902 Erstes Blatt
 
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Nr. 23» Erstes Blatt.

152. Jahrgang

Samstag 11. Oktober 1002

rffteUt 18*11* außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessische» Landwirt die Sießener ZamUien- blätter viermal in der Woche beigelegt.

Rotationsdruck u. 93er- Brüh loschen ivers^-Buch-u. Stein- bruckerei (Piets ch Erben) Redaktion. Expedition und Druckerei:

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

veßagspret», monatltch7bPs, viertel Irlich Mk. LL0; durch Avhole- u. Zweigstellen monatlich to Pf.; durch diePost Mk. 3. viertel- jährt ausschl. Bestellg, Annahme von Anzeigen sür die Tagesnummer bi» vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal ILPf, auswärts SO Psg.

Verantwortlich, sür den polit u. allgem. xeil: P. Witiko: für ,Stadt und üanb* und .Gerichtösaal'r Gart Plato, sür den An­zeigenteil: Hans Beck.

Bekanntmachung.

Die Wolfstraße zwischen Grünbergerstraße und Licher- straße wird wegen Vornahme von KanalisattonSarbeiten für den Fuhrwerk-Verkehr bis auf weiteres gesperrt.

Dießen, den 10. Oktober 1902.

Gvoßherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

hängt entbehrt die Behauptung von einer trotzigen und brüskierenden Halluna der Burenführer gegenüber der deut­schen Regierung vollends -er inneren Wahrscheinlichkeit. In wenigen Sagen wird die Oeffentlichkeit von den Gene­ralen selbst hören, woran dis Audienz gescheitert ist. Hier scheinen Mißverständnisse ob-uwalten,dQin un Anfang waren ja die Generale mit den Bedingungen deS Empfangs voll­kommen einverstanden.

Bekanntmachung.

In der Zeit vom 4. bis 11. Oktober 1902 wurden in hiesiger Stadt

Gefunden: 1 Zwicker mit Futteral, 1 schwader Schleier, 2 Kinderkorsette und 1 Pferdeteppich.

Entlaufen ist: 1 gelbe Dachshündin.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den 11. Oktober 1902.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Hechler.

DaMische Tagesschau.

Ein Mißverständnis?

Man schreibt uns ferner aus Berlin, 10. Oktober:

Die heute früh signalisierte ErklärungderBuren- führer Lu den offiziösen Mitteilungen über das Schei­tern der Audienz liegt bis zur Stunde nicht vor. Dagegen hat ein Londoner Blatt, dieDaily NewS", sich beeilt, die wirllichen Thatsachen" mitzuteilen. Verdächtig sind diese wirllichen Thatsachen" durch die angebliche Aeußerung der Generale, sie würden bei niemanden, sei er nochsv hoch­gestellt, eine Audienz nachsuchen. Wäre eine solche Be­gründung erfolgt, so würde allerdings von einembelei­digenden Tüukü" zu sprechen sein, wie ein Abendblatt sich ausdrückt. Aber man darf doch nicht vergessen: aus englischer Quelle fließt die Nachricht, und es ist anzunehmen, daß man in London den Wunsch hegt, das Verhalten der Burenführer in eine möglichst ungünstige Beleuchtung zu rücken. Es wird nicht überraschen, wenn demnächst wei­teres auf diesem Gebiete folgt. Der Berliner Besuch ist denSiegern" im hohen Grade unangenehm, und darum geschieht das Mögliche, den Burenführern Sympcrthieen in Deutschland abspenstig zu machen. Eben deshalb sollten gerade jetzt die englischen Enthüllungen skeptisch aufge­nommen unb mindestens die eigenen Erllärungen der Ge­nerale zur Sache abgewartet werden. Tas Hingt doch nichts weniger als herausfordernd und dünkelhaft. Zumal da die Buren eine Niederlassung in Deutsch-Süld- w e st a f r ika beabsichtigen womit der gegenwärtige Auf­enthalt des Kommandanten Botha in Berlin zusammen­

Deutsches Reich.

Berlin, 10. Okt. Aus Cadin en wird gemeldet: Gestern nachmittag unternahm der Kaiser einen Gang durch die Gutswirtschaft . Abends war der Oberbürger­meister von Danzig, D) elbrück, zur Tafel geladen. Heute früh unternahm der Kaiser abermals allein einen Gang durch die Gutswirtschaft. Um halb 10 Uhr fuhr der Kaiser mit Gefolge in einem Pürschwagen nach Frauenburg zum Bischof von Ermeland. Dort findet ein Diner statt. Gegen 3 Uhr nachmittags kehrte der Kaiser nach Cadinen zurück.

Der ,MeuhAanz." veröffentlicht die Ernennung des Direktors im Rerchsamt des Innern, Tr. Hopf, zum Unterstaatssekretär in diesem Amte und des vorttagenden Rats Tr. Richter zum Direktor des Reichsamls des Innern.

Homburg v. d. H., 10. Okt. Bei der Frühstücks­tafel der Teilnehmer des 2. Kongresses zur inter­nationalen Bekämpfung des Madch en Handels im Königlichen Schlosse brachte der Vertreter von Mailand, Turin, das Hoch auf den Kaiser aus, während Miß Bün­ting auf die Kaiserin toastete. Nach beendigtem Frühstück fuhr die Versammlung in festlich, geschmückten Wagen der elektrischen Bergbahn nach der Saalburg. Die fremden Delegierten richteten von hier aus nachstehendes Telegramm an den Kaiser:

Tie fremden Delegierten des Kongresses zur inter­nationalen Bekämpfung des Mädchenhandels, heute auf der Saalbnrg vereinigt, danken Sr. Majestät dem deutschen Kaiser für die Gastfreundschaft, mit welcher sie im Schlosse zu Homburg und hier geehrt worden sind und drücken ihre Bewunderung über das Werk aus, welches Sr. Majestät auf der Saalburg geschaffen hat.

E Belleroche.

Daraus ging folgendes Anrwvrttclegramm ein:

Cadinen, Schloß. Seine Majestät haben von dem Telegramm aus der Saalburg mit Befriedigung Kenntnis genommen. gez.: L u c a n u s.

Auf das Begrüßungstelegramm des Kongresses an den Präsidenten der französischen Republik ist nachstehendes Antworttelegramm an den Vorsitzenden ein- gvgangen:

Ich bin lehr gerührt, Herr Präsident, über das Tele­gramm, welches Sie im Namen des Kongresses an mich

gerichtet haben, um der französischen Republik zu danken, daß sie die Initiative erarisfen hat zur Einberufung der ersten internationalen offiziellen Konferenz. Indem ich Ihnen meinen aufrichtigsten Tank ausspreche, erneuere ich Ihnen meine Wünsche, welche ich für die Verwirklich­ung Ihres wohlthätigen und menschenfreundlichen Werkv- hege. Emile Lonbet.

Ausland.

London, 10. Okt. Tas irische Parlaments» Mitglied Farrell wurde heute toegcn Vergehens gegen die Zwangsgesetze zu zwei Monaten Ge­fängnis verurteilt.

Paris, 10. Okt. Bei dem heute in Lyon stattfinden­den Kongreß «der radikalen Partei beanttagte der Deputierte Bep male die Ausschließung des Deputierten Doumer, weil derselbe seinerzeit unter dem Ministerium Möline den Posten eines Generalgouverneurs von Jndv- china angenommen habe. Toumer sagte in seiner Verteidi­gungsrede, Brisson selbst habe ihm geraten, die ihm cmge- botene Stellung anzunehmen. Er glaube, er habe sich in derselben als guter Republikaner bewährt und dem Lande Tienste geleistet. Doumer wurde dann mit großer Mehrheit zugelassen.

Wie hiesige Blätter aus Petersburg berichten, ist die Großfürstin Helena, eine Cousine des Zaren, in Begleitung eines jungen Mannes vpm Hofe geflüchtet. Tie Nachricht bst deshalb weniger überraschend, als die Großfürstin Helene bereits zweimal ähnliche Fluchtversuche unternahm, das eine Mal mit einem Offizier, das andere Mal mit einem Studenten. Ter Offi­zier wurde nach Sibirien verschickt, während der Student eingekerkert wurde.

Belgrad, 10. Okt. Nach amtlicher serbischer Quelle kam es bei Ku man ovo in Altserbien zwischen Serben und Arnauten zu einem Z u s a m m e n st o ß. Aus beiden Seiten gab es Tote und Verwundete. Tie Serben sollen acht Tote gehabt haben. Aus Ni sch wird gemeldet: Zwischen den Blockhäusern Bef soliza und Jablow- dan schossen Albanesen aus einem Hinterhalt auf eine serbische Patrouille, töteten einen serbischen Soldaten und verwundeten drei schwer.

N e w y o r k, 10. Okt. Ei g. Drahtbericht. In einer Konferenz, die gestern die Senatoren Platt, Quaz, Pew rose und der Gouverneur des Staates Newyvrk, Odell, sowie eine Anzahl Bergwerksbesitzer und Parteiführer ab­hielten, wurde betont, daß, wenn der Aus st and nvch 14 Tage dauern würde, der Erfolg der Republikaner bei den bevor st eh enden Wahlen in den Staaten Pennsylvanien und Newyork in Frage gestellt werden könne. Auch wurde darauf hingewiesen, daß die Fortdauer des Streikes den Weg ebnen könne sür eine

Gießener Stadttheater.

Das große Licht. #)

Schauspiel in vier Auszügen von Felix Philippi.

In der Reichshauptstadt hat sich unlängst die letzte Szene einer erschütternden Künstlerttagödie abgespielt, deren erste Akte sich in Darmstadt zutrugen. Die Auflehnung uni) endliche hilflose Verzweiflung des sich als Genie fühlen­den und sich als Genie verkannt wähnenden starken Talentes gegen die vermeintliche Teilnahmlosigkeit, wohl auch den vermeintlichen Unverstand und die Urteilsschwäche der Zeit­genossen waren es, wie es hieß, in erster Linie, die Patriz Hub er in den Tod getrieben haben. Des früh schon erfolg­reichen jungen Künstlers unseliges Lebensende schien eine Tragödie des verstiegenen Ehrgeizes abzuschließen, und ttotz der den Lesern desGieß. Anz." bekannten Darstellung des Tarmstadter VerlagSbuchhändlers Alexander Koch, die das ergreifende Trama eines Künstlerschicksals zu einer ebenso kläglichen als alltäglichen Liebesaffaire mit tragischem Aus­gang herabdrückte, ist die Möglichkeit keineswegs besettigt, daß Pattiz Huber aus tiefergrüridigen psychologischen Ur­sachen als allein aus allerdings recht peinlich für ihn sich entwickelnder thörichter Jünglingsleidenschaft für ein reifes Weib sich den Tod gegeben hat.

Philippis SchauspielTas große Licht" behandelt ein Thema, das eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Tra­gödie Patriz Huber hat. Es ist ja bekannt, daß dieses geschickten Theatralikers dramatisches Wach s figurenkabi- nett ziemlich alljährlich neuen Zuwachs erhält durch irgend eine aktuelle raufe celöbre. Ter Fall Mackenzie, die Verabschiedung Bismarcks, der Fall Kotze, die Verheiratung eines löniglichen Prinzen mit der Tochter des Dichters Wilhelm Jensen 2c. re. re. sind in Philippischer Bearbeitung auf der Bühne erschienen.

Um so frappierender ist es, daß Philippi in diesem bereits vom Ausgange des vorigen Jahres stammenden Trama eine tragische Begebenheit aus unseren jüngsten Tagen vorausgestaltet zu haben scheint.

Zunächst laßt sich jaDas große Licht" nur wie eine Satire aus gewisse Lex-Heinze-Bestrebungen und auf den Kampf der Philister gegen Neues und Ungewohntes in der Kunst an. Manches treffende Wort wird dabei laut über Kunst und Kunststreben, und eine hübsche Abfertigung wird jenen, um ein Fontauesches Wort zu gebrauchen,überheblichen" buchaelehrten Kuustprofessoren zuteil, die von demStandpunll fossiler Aesthetik aus eine fortschreitende Entwickelung der Kunst allein für die Vergangenheit anerkennen und die

*) Erschienen in Heft 302 und 303 (Mai und Juni 1902) der AionatsschriftNord und Süd".

blöde, nur auf ihre Tagesautoritäten schwörende Masse hinter sich Haven. Wir wohnen einer sehr lebendig ge­stalteten Sitzung eines Tombau-Komitees bei, einer Oer» besserten,Hypochonder"-Stadtverordnetensitzung,- in der der geniale Baumeister Ferleitner mit erfrischender Natur­wüchsigkeit für feinen Schützling kämpft und die Herren des Komitees einander wie die Hausknechte beschimpfen. Dieser Schützling, der junge Maler Rasmussen, hat Entwürfe für die malerische Ausstattung des neuen Domes geschaffen, die, wenn sie auch das Entsetzen der Banausen erregen, durch eine Art Staatsstreich Ferleitners den Sieg davon­tragen über korrekte Mittelmäßigkeit. Dieser allzufrühe erste große Erfolg des jungen Künstlers wird ihm zum Unheil. Er fühlt sich mehr als er ist, überschätzt fein künstlerisches Vermögen, und nun erst, nach 'dem ersten für die eigentliche Handlung durchaus überflüssigen Milieu­akte, setzt das eigentliche Trama ein, das Drama der Ruhm­sucht, des unersättlichen Ehrgeizes, auch ein Drama über die Kraft"! W beginnt die Tragödie der durch des genialen Nietzsche leider so oft von den Allzuvielen mißverstandene und ihnen so gefährliche Lehre vom Ueber- menschen zum Größendünkel sich auswachsenden braven Mittelmäßigkeit, die schon Otto Ernst Stoff zu seiner sehr angreifbaren Komödie fugend von heute" gab.

Zwischen dem ersten und zweiten Akt liegt ein Zeit­raum von etwa drei Jahren. Aus der reinen Künstlernatur Rasmussens ist ein galliger, mit sich und der Welt un­zufriedener, haß- und neiderfüllter schwermütiger Träumer geworden. Diese verhängnisvolle pathologische Entwickelung läßt Philippi leider Leser und Zuschauer nicht mit erleben, und wenn endlich Rasmussen in Wahnsinn verfällt, so empfindet das der Betrachter als eine grobe Sensation a La Brachvogels SLarziß. Diese Entwickeluna will in allen ihren Phasen verstanden fein; anders als Der etwa über den Tod Hubers referierende Reporter, darf uns selbstver­ständlich der dramatische Dichter nichts schenken, was einen seelischen Einblick in diese Nachtseiten der Natur ermöglicht. Philippi zeigt uns plötzlich Rasmussens ohnmächtiges Ringen nach Neuem und Verblüffendem. Ter junge Künstler will malerisch das große und das kleine Licht erschaffen und bringt so, statt der von ihm ursprünglich gewollten voll- lräftigen Kunst, Sensation und Decadence. Nach von Fer­leitner als verfehlt ertanntem ersten Entwurf gie6t er, empört über dieses abfällige Urteil, den beiden Lichtriesen Portraitähnlichkeit, dem blassen Mond die Züge Ferleitners, dem großen Sonnenlichte, das den Mond niederzwingt und die Welt erleuchtet, seine eigenen. Und als der gänzlich von Größenwahn Umhüllte die von feiner heißen Liebe verfolgte Schöne einem anderen, seinem vermeintlichen Todfeinde sich zuwendcn sieht, da verfällt er vollends in Paralyse, und in feiner letzten Ekstase zwingt es ihn zum,

I im Sinne der Hedda Gabler Ibsens gewaltsamen Lebens­ende in Schönheit. Im hellen Wahne will er der Schönheit, ! der Sonnc ,demgroßen Lichte", feinem Abbilde zufliegen. Während Orgelklang und Jubelsang bis hinaus zu ihm in den hohen Kiippelraum tönen, schwingt er sich, den Ferleitner dargebrachten goldenen Lorbeer auf dem Haupte, vom Münster hinab, der Stätte seines glücklichen Schaffens, seines jungen Ruhmes und seines Verderbens.

Philippi hat in seinem großen Licht ein brillantes und roirqames Theaterstück geschaffen, er hat sich als ein Baumeister, der mit allen dramatischen Bauutenfilien raffi­niert zu hantiereii versteht, als ein theatralischer Groß- terrainspekulant, als gewiegter Agent für Bühnenblend­fassaden erwiesen. In seinem Ferleitner hat er einen Architekten von michelangeleskem Wüchse mit Glück ge­schaffen, und in dem alten Organisten eine prächtige Cha­rakterfigur von der göttlichen Grobheit Beethovens, die er mit einer Fülle komischer, wenn auch vielfach über­triebener Einzelzüge ausstattete. Trotzdem ist das Ganze hohle Theattalik ohne litterarischen Wert, trotz einzelner Anläufe dazu. Allenthalben fehlt die psychologische Ver­tiefung. Es ist ein rein äußerlich wirkendes Theaterstück der Künstlerruhm- und Liebeseifersucht.Das große Licht" bringt große Worte, nichts als Worte. Von den Künstlern erhält mau leinen deutlichen Beweis für ihre Schaffenskraft. Mit welchen Mitteln Philippi u. a zu wirken sucht, ist bezeichnend für seine ganze Schaffensart. Durch Lächerlich- machung der Spitzen Der Gesellschaft, die er in der allzu breiten Lehmgötzensitzung des ersten Alles vorführt, sucht er die demokratische Masse für sich zu gewinnen; er macht gelegentlich auch mal in Antisemitismus und zieht zur Erhöhung des theatralischen Eindruckes Gesangestunst und alle möglichen Tetorations- und Kulisseneffekte heran.

Da Philippimit der Kunst verheiratet zu sein" vorgiebt, so muß er sich auch, um seine eigenen Worte zu gebrauchen, die Schwiegermutter Kritik gefallen lassen"!

Ueber die Werkmeister, Die am Gießener Bau deS großen Licht"-Tramas mithalfen, rann ich erst nach der Der zweiten Aufführung sprechen. Ten gestrigen Theater- abenD Hove ich leider versäumen müssen. Man schildert mir die Inszenierung als in allen Tellen wohl gelungen und hebt die Darstellung der Herren Ramsey er, von Stahl und G e r l a ch, sowie des Frl. Brücher lobend hervor, tadelt aber die Ratsherrenbilder des ersten Aktes und erachtet im zweiten Akte die Gesangsszene für mindestens überflüssig und hier nicht darstellbar. Kürzungen der vielen rednerischen Längen des Stückes wären wohl überhaupt angebracht.

P Witiko,