sei vielmehr handle es (ich um Rheumatismus. Ter eingelegten Berufung konnte das Gericht nicht stattgeben. Es kam auf Grund des sehr ausführlichen Gutachtens des Gerichtsarztes, Kreisarzt Dr. Römqer zu G., zu der Ueberzeugung, daß die Erkrankung der r. Hand nicht auf traumatischem Wege durch einen Unfall herbei- aeHifan ist daß vielmehr die Leränderungen am r. Handgelenk und anft, Ta'mnen eine Fortentwickelung der bereits an der linken fxxnb und dem Schultergelenk aufgetretenen rheumatischen Erkrankung sind, daß es sich also um eine chronische Gelenkentzündung handelt, wofür die Genossenschaft, die der T. für einen angele lickenirüheren Unsall eine 50prozentige Rente gewährt, nicht auf • rkommen hat. — Herrn. Koch VI. von Alsfeld erlitt am 24. Jan. 1901 beim Laden von Langholz einen Unfall. Tic Genossen- schast lehnte den dieserhalb geltend gemachte,i Rentenansvruch ab weil nch der Unfall nicht tm land- und forstwirtschaftlichen, sondern im Fuhrwerksbetrieb ereignet habe. Ter eingelegten Berufung mußte der Erfolg versagt werden, da nach den seitens des Gerichts angestelllcn Erinittlungen Koch's Fuhrwerksbetrieb einen solchen Umsang annimmt, daß er als landwirtschaftlicher Neben- betrieb nicht angesehen werden kann.— Tie Wilhelmine Bänder zu Langsdorf will nch am 28. Juni 1901 beim Heumachen einen Bruch zugezogen haben. Ten Rentenanspruch lehiite die Genossen schaft ab, well der Bruch nicht unfallsweise entstanden fei. Dieser Anschauung trat das Gericht bei. Es handelt sich bei der Klägerin um em krankhaftes Leiden d.h. der Bruch hat sich aUmähd) gebildet und ifl, wie dies bei jeder anderen Krankheit der Fall ist, bei Erreichung der Entwicklungsgrenze ausgetreten. DerAustrilt des Bruches, der zufällig bei der Arbeit erfolgte, hätte, wie dies ärztlich zugegeben wird, auch bei starkem Husten, Springen usw. erfolgen können. Die Anzeichen für einen plötzlich d. h. unfallsweise entftanbenen Bruch lagen sonach nicht vor und demgemäß verwarf das Gericht die Berufung. Ter Umstand, daß bie Klägerin, wie dies fast durchweg der Fall ist, von dem latent vorhandenen Bruch früher nichts gespürt hat, ist belanglos. — Karl Petri von Hattenrod wurde am 17. Juli 1899 von einem Rind gegen eine eiserne Pumpe geschleudert und will sich dabei eine Quetschung des rechten Oberschenkels zugezogen haben. Dre Verletzung nahm allmälich einen ernsten Charakter an, und am 17. Juli 1900 mußte das rechte Bein in der Klinik zu Gießen im Hüftgelenk abgenommen werden. Die Genossenschaft lehnte den Entschädigungsanspruch mit der Begründung ab, daß es als unwahrscheinlich bezeichnet werden müsse, daß die Erkrankung mit dem Unfall vom 17. Juli 1899 in ursächlichem Zusammenhang stehe. Tas Gericht kam jedoch zu anderer Ansicht. Es nahm aus Grund der vorgenommenen Ermittlungen und des Gutachtens des Sachverständigen, Kreisarzt Tr. Königer, ben Beweis für den Zusammenhang der Erkrankung des Oberschenkels mit dein Unfall als erbracht an und verurteilte die Genossenschaft, dem Kläger für die Zeit vom 16. Okt. 1899 bis 17. April 1900 eine Rente von 60 pCt., vom 18. April 1900 bis 17. Juli 1900 eine solche von 85 pCt. und vom 18. Juli 1900 ab bis auf weiteres eine solche von 100 pC t. zu zahlen. Außerdem wurden der Genossenschaft die Kosten des Verfahrens einschließlich der Vertretungskosten des Klägers zur Last gelegt. — Georg Steinacker zu Kirtorf hat sich am 21. Juni 1900 eine Fingerverletzung zugezogen. Der angeordneten Einweisung in das medico-mechamjche Institut von Dr. Lossen zu Darmstadt leistete St. keine Folge. Mit Bescheid vom 25. März 1901 lehnte die Geiwssenschast den Entschädigungsanspruch als unbegründet ab, da feine die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigende Unfallfolgen Aurüdgeblteben seien. Auf erhobene Berufung verurteilte des Gericht die Genossenschaft zur Zahlung einer Idprozentigen Rente für die Zeit vom 20. September 1900 bis 28. Februar 1901.
Vermischtes.
♦ Königsberg, 9. Febr. Ter canb. med. Benno Bobrik, der Sohn des Generaloberarztes und Divisionsarztes Dr. Bobrik, ist einem traurigen Geschick zum Opfer gefallen: eine Blutvergiftung, die sich der junge Mediziner bei der Arbeit auf der Anatomie zugezogen hat,
ich nach der „Köuigsb. Hart. Ztg." wider Erwarten r ö d t l i ch verlaufen.
* Duellierende Heizer. Ein Duellant aus China wird an Bord des in diesen Tagen von Ostasien in Bremerhaven cintreffendcn Lloyddampsers „Prinzeß 3rene" ein- treffen. Es handelt sich uni einen Heizer, welcher sich in China der Tvdtung eines anderen Heizers schuldig gemacht hat. Beide Kameraden waren in bittere Feindschaft geraten ,die sie schließlich in einem regelrechten Pistolen- zweikampfe zum Austrage brachten. Als der eine der Duellanten tot auf dem Platze geblieben war, wollte sein Gegner über Bord springen: er wurde jedoch noch rechtzeitig verhindert und in Eisen gelegt . Nunmehr sieht er seiner Aburteilung entgegen.
* Mutter und Sohn. In Straßburg kursiert folgende hübsche Geschichte: Der Sohn des ehemaligen Notariatsgehilfen Fix von hier, war vor 16 Jahren als 17 jähriger Jüngling nach Frankreich gegangen, und dort in die Armee eingetreten, um auf Avancement zu dienen. Er wurde Offizier und war als solcher jetzt mit in China Dort hatte er Gelegenheit, zwei deutschen Waffengefährteii in einem Gefechte das Leben zu retten. Voll Dankbarkeit frngten die deutschen Offiziere den französischen Kameraden, als sie hörten, daß dieser ein Elsässer sei, ob sie ihm sich durch etwas erkenntlich zeigen könnten, und dieser erwiderte, er habe nur einen Wunsch, seine alte Mutter, die in Sand bei Exstein in dürftigen Verhältnissen lebe, dort noch einmal zu sehen. Wenn es möglich sei, ihm die Erlaubnis auszuwirken, sich eine zeitlang im Elsaß aufhalten zu dürfen, ohne daß er dort als Fahnenflüchtiger sestgenommen würde, so geschähe ihm damit ein großer Dienst. Bald nach der Rückkehr aus China erhielt Fix eine Ordre, durch welche ihm eilt sechswöchiger Urlaub nach' Sand gewährt, zugleich aber eröffnet wurde, daß ihm laut Mitteilung der deutschen Behörden auf diese Zeit der freie Aufenthalt im Elsaß gestattet sei- In dem Dörfchen Sand aber, wo Monsieur Fix jetzt bei seiner Mutter zu Besuch weilt, fand er ein Schreiben aus des deutschen Kaisers Militärkabinett vor mit 600 Mark, einer Summe, die bei seiner Niclftgestellung zur Aushebung von seinem mütterlichen Vermögen zur Strafe beschlagnahmt worden war. Man kann sich denken, welche Freude das geschilderte Ereignis bei den Beteiligten und in den Kreisen ihrer Freunde und Bekannten verursacht hat. Wie erzählt wird, soll bei der Angelegenheit der Generalfeldmarschall Graf Waldersee, an den die vorerwähnten deutschen Offiziere sich gewendet Hütten, bei dem deutschen Kaiser der Fürsprecher für den im französischen Heere dienenden Elsässer Fix gewesen sein-
* Ein Paar Anekdoten von.Pap st Leo XIII erzählt ein französisches Blatt: Leo XIII. hat es augenscheinlich gern, daß mau schnell arbeitet. Er fand seit langem, daß seine Privatbibliothek stark in Unordnung geraten war und er ließ schließlich seinen Biblithekar holen. „Mein Herr", sagte er zu ihm, „wieviel Zeit werden Sie brauchen, um mir alle diese Bücher dort in Ordnung zu bringen?" „Fünfzehn Tage wenigstens, Heiliger Vater", erwiderte der Angeredete. „Ach, acht Tage werden durchaus genug sein. Halt, ich will Ihnen selbst beweisen, daß Sie es schneller machen können." Und sich zu einem Diener wendend, gab der Papst den Befehl, eine Leiter zu holen. Der Bibliothekar fragte sich, was der greise Papst,bei seiner Gebrechlichkeit damit ansangen wollte. Als aber die Leiter gebracht
war, sagte der Papst: »Hetzt, mein Herr, werden Sie hier« bleiben, bis diese Bibliothek geordnet ist. Der Diener wird die Thür zuschließen, und man wird Ihnen zur gewohnten Stunde Ihre Mahlzeiten bringen". Sechs Tage später war alles in Ordnung. Aehnlich erging es einem der Kämmerer: des Papstes, einem Spanier, der ein halbes. Dutzend Sprachen beherrschte, aber niemals ein Wörtchen Englisch gelernt hatte. „Wieviel Zeit würden Sie nach Ihrer Meinung daran icenben, um Englisch zu lernen?" fragte ihn eines Tages der Papst Leo. „Ich glaube, daß fünf Nionate mir genügen würben, Eure Heiligkeit", antwortete dieser, augenscheinlich stolz auf seine Geschicklichkeit- die fremden Sprachen zu lernen. „Fünf Wochen, wollen Sie sagen! Gehen Sie und machen Sie sich sofort ans Werk"'. Fünf Wochen lang arbeitete der Kämmerer Tag und Nacht; er halte drei Lehrer, die sich ablösten, und wenn er nachts schlief, so träumte er auf englisch. Am ersten Tage der sechsten Wock)e ließ chn der Papst rufen; er eilt herbei und findet Leo XIII. in der Gesellschaft einiger fremder Priester. „Diese Herren sind Engländer, und ich rechne auf Sie, daß Sie uns als Dob- metscher dienen werden."
Spielplan brr vereinigten Frankfurter StabttHeater.
Opernhaus.
Mittwoch, ben 12. Febr., abends 7 Uhr. 5. Abonnement- Konzert. Toimerstag, den 13. Februar, abends 7 Uhr.*) „Figaros Hochzeit". Freitag, den 14. Febr., abends 1,8 Uhr. „Der fliegende Hollander". Samstag, den 15. Febr., „Das süße Mädel." Sonntag, den 16. Febr., nachm. 31/, Uhr. „Das Nachtlager in Granada." abends 7 Uhr. „Hänsel und Gretel." Hierauf: „Cavalleria rufti- cana". Montag, den 17. Febr., abends '/,8 Uhr. „Der polnische Jude." Außer. Ab.
Schauspielhaus.
Mittwoch, ben 12. Febr/) »Alt Heidelberg". Donnerstag, den 13. Febr., abends 71/, Uhr. „Mamsell Tourbillon". Freckaa, den 14. Febr. „Hamlet". Samstag, den 15. Febr. „All Heidelberg." Sonntag, den 16. Febr. nachm. 31/, Uhr. „Lumpacwaga- bundus". 7 Uhr. „Alt Heidelberg". Montag, den 17. Febr. „Die größte Sünde."
•) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Ansteckungen beim Rasieren sodaß eine Bartflechte entsteht sind schon so häufig vorgekommen, daß bei vielen Herren eine berechtigte Sorge davor besteht. Wer sich mit Lbermeners Herbaseife rasieren laßt, entgeht diesen Ansteckungen, weil Oberweyers Herbaseife laut vielen Zeugnissen ein bewährtes Mittel gegen alle Haar- und Bartkrankheiten ist. Zum Beispiel schreibt Herr B. in Remscheid, daß er mit der Wirkung der Hcrbaseife gegen seine Bartflechte und Gesichtsausfckläge sehr zufrieden ist. Bestandtelle 90° 0 (Seife, 2% Salbei, 3°/. Arnica, 1,5°/. arab. Wasserbecherkraut und 3,5% Harnkraut. Zu haben per Stück Mk. 1.25 in allen Apotheken und Drogerien oder durch den alleinigen Fabrikanten I. Gioch in Hanau a. M.
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Bekanntmachung.
Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß die Gebühren des Holzmessers Heinrich Balser auf 30 Pfg. pro Festmeter sestgeseht worden sind.
Gießen, den 8. Februar 1902. 1277
Großherzvgliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
fitfttuno von Slrfl^nbaumatttifllien.
Die Lieferung der zur laufenden Unterhallung der städtischen Straßen im Rechnungsjahr 1902/03 erforderlichen Decksteine aus Basalt, des Kieses aus der Lahn und des Basallgruses soll, wie nachstehend beschrieben, in 13 Losen öffentlich verdungen.werden und ist Termin hierfür auf
Mittwoch den 19. Februar d. I., vormittags 11 Uhr,
anberaumt
Bezirk Lose n UI
n iv
v m vi VII
a) Decksteine (Basalt):
cbm Lagerplätze:
125 Marburgerstraße, Verlängerte Schottstraße.
400 Alter Viehmarkt.
300 Rodheimerstraße. Bei Bichlers Hardt. An
der Kropbach. Am Gleibergerweg.
345 Wolfstraße und Eichgärten, Grünberger
straße, Alter Rodgerweg.
235 Licherstraße, Schiffenbergerweg, Erdkauterweg
557 Ludwigstraße, Verlängerte Wllhelmstraße.
320 Erednerstraße, Mittelweg, Pumpstation.
VIII
350
b) Mes aus der Lahu.
Arn Schlachthaus, Weserstraße.
IX
350
Am Friedhof, Realschul-Grundstück (Stephanstraße).
X
350
Pumpstation, Klinikstraße, Erednerstraße, Mittelweg.
c) Basaltgrus.
XI 100 Am alten Biehmarkt.
XU 150 Am Friedhof, Realschul-Grundstück
(Stephanstraße).
XIU 100 Mittelweg (Ecke Credner- und Klinikstraße).
Die Bedingungen liegen während der Tienststunden auf unserem Büreau — In den Reuenbäuen Nr. 43, Zimmer Nr. 2, Schreib- l'tubfy — zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum obengenannten Termine verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns einzureichen.
Seim Angebot von Material aus unbekannten oder neu angelegten Stembrüchen sind Steinproben aus diesen mit den Angeboten emzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 8. Februar 1902. 1255
Das Ltadlbauaml: Schmandt.
Die ßemcinöejagö zu LanOois soll am Samstag, 15. Februar 1902, nachmittags 3 Uhr auf dem Rathaufe zu Langsdorf auf 6 Jahre ab- tellungsweise verpachtet werden. Circa 2952 hessische Morgen Feld, 1700 hessische Morgen Wald (eüvas Wasserjagd).
Langsdorf, 4. Febr. 1902. Großh. Bürgermeisterei.
Köhler. 1062
Jagdverpachtung.
Samstag, 15. Februar l. I., nachmittags 3 Uhr, soll auf dem Bureau unterzeichneter Bürgermeisterei die der Gemeinde Trohe zustehende Jagd unter den im Termin bekannt zu gebenden Bedingungen verpachtet werden.
Trohe, 8. Februar 1902. Gr. Bürgermeisterei Trohe.
Schmidt. 1221
Hoßversteigerung am Donnerstag den 13. d. Mts., nachmittags von 1 Uhr ab in der Wirtschaft Kreiling zu Odenhaufen. Es kommen zum Verkauf: Nadelholz: 25 Stämme = 8,75 fm, 3 Stangen 1. Kl. — 0,27 Im, 36 rm Nutzholz (Kiefern), 15 rm Knüppel, 2 rm Eichen-Scheit. Buchen: 54 rm Scheck, 118 rm Knüppel, 14rm Stöcke, Reiserzusammen663rw. Tas Holz liegt in den Distt. Sackbendel, Hohewald, Stoßkopf und Neueschlag, Gemeinde- Wald von Odenhausen. 1243
Krofdorf, 9. Februar 1902. Ter Bürgermetsler:
Lichtenthäler.
Holz - Versteigerung.
Versteigert werden:
Montag den 17. 1. Mts., vormittags 10Vr Uhr, aus den Tomanialwalddiftrillen Dörrenberg, Borkhards, Bauwald und Kißnersrothskopf der Forstwartei Stornsels:
Stämme: 7 Eichen von 25—33 cm mittL Durchm., 9—15 m Länge — 5,50 fm, 32 Fichten von 15—25 cm mittL Drchm., 12 bis 20 m Länge — 14,35 fm, 2 Lärchen von 21 und 33 cm mittl. Drchm., 18 und 21 m Länge — 2,42 fm, 3 Kiefern von 24 und 29 cm mittl. Durchm. uhb 18 m Länge — 3,11 fm, 2 Buchen von 44 und 50 cm mittl. Drchm. und 5 m Länge =1.74 fm (Wagnerholz), 1 Buchenabschnitt (Krümmling), zu Schlittenkufen geeignet, 3 Birken von 25 cm mittl. Durchm. und 6—7 m Länge = 0,92 fm, 2 Linden von 24 und 28 cm mittl. Durchm. und 4 m Länge = 0,43 fm; Nutz knüppel: 15 rm Fichte (3 m lana); ferner
Scheiter: 501 rm Buche; Knüppel: 328 rm Buche, 36 rm Eiche; Reisig: 523 rm Buche, 100 rm Eiche, 31 rm Weide re.; Stöcke: 150 rm Buche, 3 rm Eiche, 8 rm Nadelholz.
Tas mit Kalk gespritzte Holz, ebenso die Nutzknüppel mit blau unterstrichenen Nummern werden nicht versteigert, das im Kißnersrothskopf und sonst zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigt.
Beginn der Versteigerung mit den Fichten-Stämmen in den Rabenköpfen, an der Hungen-Schottener Straße, auf welcher Straße das Holz auch zumeist abgefahren werden kann.
Weitere Auskunft erteilt der Forstwartaspirant Schäfer dahier. Eichelsdorf, den 9. Februar 1902.
Großherzog ttche Oberförsterei Eichelsdorf.
Trautwein. 1266
Kekaimtmachung. I Jagdverpachtung.
Das Haus Maigasse Nr. 71 DerDomanialjagddezirkNr. 2 ist per 1. März 1902 zu vermieten. Nähere Auskunft erteilt das Armenamt — Bürgermeistereigebäude Zimmer Nr. 4.
Gießen, 21. Januar 1902.
Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.
Wolff. 824
umfassend die fiskal. Waldgemarkung Ostheimerwald mit 308 ha Wald und Wiese ca. 9 km von Butzbach auf den nordöstlichen Ausläufern des Taunus gelegen, soll
Mittwoch den 26. Februar, nachmittags 2'/3 Nhr, im Gasthof zum Löwen in Butzbach auf weitere 12 Jahre abermals verpachtet werden.
Pachtliebhaber, deren Qualifikation nicht notorisch vor- ltegt, wollen sich längstens innerhalb 14 Tagen hierüber bei der unterzeichneten Ober- försterei ausweisen, von welcher auch weitere Auskunft erteilt wird. 1268
Butzbach, 10. Februar 1902. Großh. Hess. Oberförsterei
Hoch-Weisel.
Schlotterer.
Brennholz- Versteigerung.
Freitag, 14. Febr. l. F., von vormittags 10 Uhr
anfangend, kommt in den Waldungen der Gemeinde Albach in den Distrikten Buchwald und Stangenheege nachstehendes Brennholz zur Versteigerung: 1267
80 rm Buchen-Scheitholz, 130 „ Buchen-Knüppelholz,
4000 Wellen Buchen-Reisig, 30 rm Buchen-Stockholz, 40 „ Eichen-Knüppelholz,
1500 Wellen Eichen-Reisig, 40 rm Eichen-Stockholz, 10 0 Nadel-Knüppelholz,
500 Wellen Nadel-Reisig, 12 rm Nadel-Stockholz.
Zusammenkunft auf dem Vicinalweg Albach - Hattenrod am Eingang des Waldes.
Albach, 10. Februar 1902. Großh. Bürgermeisterei Albach. ________Balser.________ Versteigerung.
Mittwoch den 12. Februar, nachm. 3 Uhr,
versteigere ich in Gemäßheck hcmdelsaesetzlicher Seftimmung für Rechnung, den es angeht, auf dem Hüttenwerk Hirzenhain-Lollar zu Lollar
20 Tons Buderus Gießerei-Roheisen
la. dünner Masseln
gegen Baarzahlung. 1245
Born, Gerichtsvollzieher in Gießen.
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V——___z
In Gießen bei Aools Vieler Dccroria-Drog., Gust. 2Ü alter, Drvg., W. Silbiuger, Drog. [45


