Ausgabe 
11.1.1902 Erstes Blatt
 
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daraus zu.

Absicht der engeren

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darauf hin, der Berg- und Hüttenindustrie an Lebensfähigkeit durch die Kanalisierung deS Flusses und die dadurch erreichte Frachtverbilligung zu erhalten. Die Aus- - führung der Mosellanalisatwn ohne gleichzeitige Kanalisierung

Gleichzeitig wird uns milgeteilt, daß es in der der Lahn würde die Gruben unb $utten ani ber. ~afyi aD1tcht der engeren Kommission zur Förderung beS m bei- Zukunft burchau? wettbewerbsunfähig machen musien und Diwkschrift erörterten Ziele? liegt, im Laufe des Frühjahrs zum Erliegen bringen D>e Denk,chrlst spricht d ez mi allem in Lunburg eme allgemeine öffentliche Versammlung aller Nachdruck aus gegenüber der oon andere a",L°i ellten L°hnmteressenten abzuhalten, um bie weheren organisatorischen Behauptung, daß -'«e Schädigung nicht -mtreten werde und Maßnahmen zur Verfolgung des Zieles zu beraten und dte der Mttbew-rb der Lahmnduftn- überhaupt als, unteigeorbn Bildung einesLa h n kan al Vereins' zu diesem Zwecke und der Beachtung unwert anzusehen seiI Auch g g

war aber in einzelnen Szenen doch wohl um einen Grad zu kalt und zu mecklenburgisch. Herr Woisch war als Pfarrer von St. Jakob, wie gewöhnlich, von anziehender Treuherzig­keit, und Herr Z o d e r ein liebenswürdiger, frischer und herzens­guter Bua. Herr Hertzog aber bot eine vom Dichter durch­aus nicht beabsichtigte Karrckatur. Zum Glück aber trägt ein wirklicher Poet auch bei mißverständlicher Wiedergabe mit rechtem Eindruck sich selber vor.

Verständig war es, daß man auf den Dialekt der öster­reichischen Berge so ziemlich ganz verzichtet hatte; es hätte doch nur eckige Schlacken gegeben. Man bemühte sich um eine Art Kompromißdialekt. P- W.

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Menn dieser Voranschlag gegenüber den kilometrischen Kosten, welche für andere zu kanalisierende Flüsse vor­gesehen sind, als reichlich bemessen gelten muß, so sicherns sich bie Interessenten doch von vornherein gegen eme Ueberschreitung des Voranschlags- Auch ist der Umstand dabei nicht in Rechnung gezogen, daß durch die Stauungen an neuer Wasserkraft ca- 6800 P. S. gewonnen werden, die ausreichen, für die ganze Kanallänge elektrischen Schiffs- wg zu betreiben und einen großen Teil der Ortschaften und Städte an der Lahn mit elektrischer Kraft und Licht frir versorgen. Die kanalisierte Lahn wird nach Durchführung des vorliegenden Projektes eine jährliche Leistungsfähigkeit von 1312000 Tonnen Berg- und 3 936 000 Tonnen Thal-

Roheisens zu beseitigen, und diese Marke mrmer mehr von dem deutschen Markte zu verdrängen-

Die Denkschrift schließt mit dem Appell an die Preu-, ßische Regierung, diejenigen Maßnahmen, die fte zum Ausgleich etwaiger Nachteile, welche durch Aussuhrrung des Mittellandkanals den östlichen Provinzen entstehen, in Aussicht gestellt hat, dem Lahngebiete nlcht vorzuent­halten,auf daß in Kraft bleibe der gute alte Grund­satz:suum cuique". ,

Mir unsererseits wollen hoffen, daß dieses auch für unsere Gegend wichtige Projekt in absehbarer Zeit such verwirklicht.

Politische Tagesschau.

Au«M aus dru Kircheubüchcru der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getränte. Lukusgemeinde. Den 4. Januar. Franz EmiL Kummer, Dr. phil., Gymnasial-Oberlehrer zu Ehemnitz, und Marie Elise Rudolph, Tochter des Pianosortehandlers Wilhelm Rudolph ru Gießen. Johannesgemernde. Den 7. Januar. Lark Wilhelm Heinrich Alois Horn, Backer zu Greßen und Ellsabech Maria Prang, Tochter des verstorbenen ^abrckarbeüers Andrea^

(getaufte. M arkusgemein de. Den5. Januar. Dem Bäckermeister Ludwig RÜhl ein Sohn, Ludwig Adolf, geboren d«p 18 November. Lukasgemeind e. Den 5.Janua^ Dem Buch« Handlungsgehilfen Hans Oskar Gustav Greüich eme Tochter, Lärme« Jakobine Minna, geboren den 11. Dezember.

»eerdiate. Matthausgemernde. Den 5. Januar, i Katha^ne Bmk, geb. Käppchen, Ehefrau des Mllchhändlers Lhrrsüan Burk, 38 Jahre alt, starb den 3. Januar. Markusgemernd^ Den 4. Januar. Philipp Haun, Schreiner, verheiratet, 46 Jahre Lrf ftnrb ben 1 Januar. LilZasaemeinde. Den 5. Januar Elisabeth Schlicht, geb. Eidam, Ehesrau des Bremsers Friedrich Schlicht, 52 Jahre alt, starb den 3. Januar.Den 8. Jarman. Katbarine Becker, geb. Stoll, Ehesrau des KrelSstraßenwarts Joh. Becker, 41 Jahre alt, starb den 6. Januar. Johannes-- gemeinde. Ten 9. Januar. Johannes Bernhardt, Rentne^ 56 Jyhre alt, starb den 7. Januar. _

Universitäts-Nachrichten.

Stuttgart, 11. Jan. Die Generalversammlung des württenv. bergischen Goethebundes nahm eine Resolution über den FalL Spahn an, welche dagegen pro testirt daß bei Ernennung von Universitätsprofessoren andere als wissenschaftliche Grunde als werhen.

i Warnung vor Fälschung

Ä K- in Pillen noch in Pulverform noch mit Otcao I Bl WCtlul gemischt, sondern 179B

B in Flaschen mit eingeprägtem Namen ist

m UUI Dr. HommeFs Haematogen echt. W

Die Alldeutschen und Graf Wolff-Metterrrich.

Mir hatten in unserer Donnerstagsnummer Rede des Grafen Wolff-Metternich, des neuen deutschen Botschaf­ters in London, gebracht, in der er von einemextravaganten Jugendstil in der Politik, einer neuen Schule exaktster Geftler" sprach,welche glauben, daß die alther gebrachten Beziehungen zwischen Deutschland und England Nicht weiter fortgesetzt zu werden brauchten." Von dem Vorsitzenden der O r t s g r uppe Gießen des Alldeutschen Verbandes, Herrn Gvmn.-Oberlehrer Altendorf, geht uns nun eine Zu­schrift zu, die denweitverbreiteten, von gegnerischer Partei presse hervorgerufenen und genährten falschen Unscharf ungen über die Politik der Alldeutschen entgegenzutreten"! beabsichtigt. Es heißt darin:

Sollte der Herr Graf unter demJugendstil m der That die Politik der Alldeutschen verstanden haben, was ! sch kaum annehmen kann, da man von einem deutschen Bot­schafter einige Vertrautheit mit den politischen Strömungen des eigenen Landes erwarten muß, so hätte er mit seinen Worten einen argen Fehlschlag gethan. Denn es fallt den Alldeutschen nicht im Traume ein, zu glauben, daß es heute für uns notwendig oder auch nur vorteilhaft wäre, altherge-^ brachte Beziehungen zu England zu lösen. Nur, meinen sie, darf die Rücksicht darauf .unsere Politik nicht behindern, zunächst uns mit aller Entschiedenheit England gegenüber die Interessen des eignen Volkstums zu vertreten. Und toonn sollte dies erfolgreicher geschehen können, a\§> jetzt, wo Eng­land in den nicht enden wollenden südafrikanischen «Krieg verwickelt ist, wo England viel mehr an guten Be­ziehungen zu Deutschland liegen muß als umgekehrt?

Auch die Beiwörterexaltiert" undextravagant" mochte ich für die Alldeutschen zurückweisen. Wohl giebt es unter I ihnen solche, denen, ich bekenne es offen, nach meiner Ansicht zuweilen die allzugroße Begeisterung für die gute Sache ----------0---k , , - einen schlimmen Streich spielt. Aber es ist eme alte That- ber im Flußgebiet der Lahn belegenen gewaltigen Stemlagerl^che, i>ieauch der allernüchternste Kopf nicht^leugnen tonn,, außerordentlichen Aufschwung nehmen und die jetzt daß ohne Begeisterung überhaupt nichts treffliches ge-v D - " ' 1 - b. Man mache sich, ehe man sich ein Urteil am.

fracht haben- [

Bei einer durchschnittlichen Kanalabgabe von 1/2 Pfg-1 für das Tonnenkilometer und bei der Berechnung der Verwaltungs- und Unterhaltungskosten mit 10/0 des Bau­kapitales, wovon jedoch die bisherigen Unterhaltungskosten in Abzug kommen, ergiebt sich eine voraussichtliche Ver­zinsung der aufgewandten Summe von 3,10 0/0 und bei I einer Steigerung des Verkehrs von jährlich 5o/d nacht -ebn Jahren eine Verzinsung von 4,94 <y0. Außerdem stehen bie Einnahmen aus der Verwertung der bei Aus­führung des Kanals zu gewinnenden neuen Wasserkräfte zur Verfügung, die in der Rentabilitätsberechnung nicht mit berechnet worden sind. ,

Die ausführliche Denkschrift weist die Notwendigkeit einer Kanalisierung des Lahnflusses von der Mündung bis nach Wetzlar in erschöpfender Weise nach und zeigt ^.^.andererseits, daß die aufgewendeten Kosten nicht ver- ahmes geblich sein werden. Sie weist in ihrem Schlußwort scharf Neeb daraus hin, daß die Ausführung des Mittellandkanales und der Mosel- und Saarkanalisierung ohne Berücksichtig­ung der Lahninteressen den allmählichen Untergang des Bergbaues und der Hüttenindustrie dieses Gebietes zur Folge haben muß.Solche Folgen dürfen staatliche Maß-! nahmen nicht haben, und wir meinen, daß insbesondere das Lahngebiet mit einer zahlreichen, seßhaften Arbeiter­schaft, die treu an der Scholle hängt, cm derartiges Schicksal nicht verdient hat. Gerade bie Lahnhütten, die ausschließlich heimische Bodenschätze verarbeiten, sind für die Entwickelung der deutschen Elfenindustrie von großer Bedeutung gewesen, weil sie zuerst die Darstellung von Luälitäts^Gwßerei-Roheisen ausgenommen habsn, und well !e§ ihnen nach harten Kämpfen und . unter großen Opfern gelungen ist, das Uebergewicht des englischen. Gießere-i-

InsiM bus bta StBuitsamisrtgißna ta Statt Sitßkll.

Aufgebote.

Januar. 2. Theodor Pfeiffer, Sergeant dahrer, mit Karolme Sörr in SaunSbadi. 2. Karl Emil Wagner, Kau mann b^ier mit Johanna Louise Wilhelmine Hochkirchen m Frankfurt a. Dl. 3. Karp Hemrich Menk, Hrlfsbeizer dch)ier. mit Karollne Will in toB J Bus eck.) 3. Johann Peter Klem, Taglohner dahier, mit Elisabethe- Schmidt hierselbst. 8. August Peter Ehristophersen, Kaufmann da- hi^-, mit Anna Klara Borner m Bellersheim. ^. Konrad Höfler Fuhrknecht dahier, mit Elisabethe Lerch, geb. Rosenbecker, hierselbs^

Janilar. 7. Karl Wllhe^m^Hewrich'Alois Horn, Bäcker da-, hier mit Elisabethe Marie Prang hierselbst. 10. Emü Meyer, Kauf-' mann in Wiesbaden, mit Else Friedberger dahier.

Geborene.

Dezember. 30. Dem Schreiner Karl Wirth zwei Tochters 31 Dem Wirt Karl Schmid eine Tochter, Ernllre Susanne Sophie. Januar. 1. Dem Kutscher Hemrich Seibel eme Tochter, Anna^ Maria Katharina. 3. Dem Fabrikanten Georg Noll em L>oh^ Gustav Adolph. 3. Dem Möbeltransporteur Friedrich -Lchmerle eine Tochter, Charlotte. 3. Dem Schneider vemrich Klee eine Tochter, Karoline. 5. Dem Taglohner Johann Martin Amend eme Tochter Emma. . 5. Dem Kaufmann Georg Emil Seng em Sohn.

Gestorbene. ,

Sciember. 31. Julius Annuffeck, 3« Jahr- alt, V-rstch-rungz. rment dahier. Januar. 5. Herinann Weimer, 1 Jahr 6 Monate-, alt Sohn des Unternehmers Heinrich Weimer dahier. 6. Johannette> Mareiner geb. Thorn, 60 Jahre alt, Gesrau des Prwatmannes^ Wllhelm^Maxeiner dahier. 6. Katharine Äck-r, geb. Stoll, 42 Jahr-> all (Mtau des Kreisstratzenwarts Johannes Becker dahier, v. lldoffi Sch-p-rs, 1 Jahr 9 Monate alt Sohn des Taglohuers Gerhard Schepers dahier. 7. Johannes Bernhardt, o« Jahre alt, R-ntn°r I dahier.

Der Pfarrer von Kirchfeld" mitHinder- nissen- Jüngst gelangte in der amerikanischen Stadt St. Louis die deutsche Theatersaison mit einem Zwischenfall voll dramatischer Effekte zum Abschluß.Der Pfarrer von Kirchfeld" gmg über die Bühne. Soeben hatte die Gattin des Direktors ein Gedicht überDeutsche Kunst in St. Louis" vorgetragen, als Herr Direktor Stolte im Wurzelsepp-Kostüm aus der Bühne erschien und erftärte, daß Herr Neeb, i>er| Pfarrer, sich weigere, weiter zu spielen, wenn der Direktor nicht einen kleinen Betrag, den er Neeb von der letzten > Benefizvorstellung her schulde/ begleichen würde- Der Di­rektor könne dies nicht thun, da er augenblicklich kein Geld ttf der Tasche habe, und Herr Neeb wolle nicht bis zum Ende der Vorstellung warten- Den Ueberschuß der Einna^ " nach Bezahlung der Schuld von 23 Mark könne Herr haben. Hier stürzte Herr Neeb, als Pfarrer von Kirchftld gelleidet, hervor und schrie in hohem Diskant:Das ist nicht war, Sie lügen, Herr Stolle", und an das Publikum sich wendend, sagte Neeb: /,Dieser Mann hat mir seit 16. Dezember keine Gage bezahlt:" Damiit trat Herr Neeb. ab- Der Herr Direktor kündigte jetzt an, daß die Rolle Neebs von seiner (Stettin vorgelesen werden würde- Da plötzlich ertimte von hlliten Neebs Stimme:Frau Stolle, Frau Stolle, greftLn Sie mich nicht em " Dhppb ungeheure I aus Heiterkeit heim PuöllLum der K^rhanz fällt- Mach fünf I bic Minuten tzing derstes)e in die Hohe, und es erschien Herrs Bel Neü im Priestertalar, se.ine Nolle spielend, als sei nichts vorgesallen, und sein Dialog mit dem Wurzelsepp gestalltetc sich sehr.ivürdig- '

Ziffer der Eisenerze von Schweden hat sich von «Maße stärken wird. Hierzu ist der natürliche Wasierweg, die,

1895: 614000 Tonnen l 'Wert von 8 600000 Mk. Lahn, berufen.

auf 1899: 1477 000 « * v « 25100 000 I Die Eisenindustrie wird ca. 50000 Tonnen auf dem!

erhöht, diejenige der Eisenerzen au§ Spanien: I Wasserwege den Verbrauchern in Süd- und Westdeutschland f

von 189'5: 784000 Tonnen mit 10 200000 Mk. I zufuhren und diese Frachtmengen in kurzer Zeit erhöhen! auf 1899: 1845 000 32 300000 können, wenn den Lahnhütten durch billige Wasserfrachten

sodaß 1899: zusammen 3 322 000 Tonnen allein schwedischer die Möglichkeit gegeben ist, ihre Erzeugnisse nach Holland, und spanischer Erze im Wert von 57 400000 Mk. eingeführt I Dänemark, sowie nach den Mlltelmeerländern abzusetzen, wurden, gegenüber einem Versandt von 165 000 Tonnen Für die mutmaßliche Güterbewegung aus der kanali- Lahnerze nach Westfalen und dem Niederrhein in demselben fierten Lahn giebt zunächst die Verkehrsstatistik der ver­fahre der noch Anfang der achtziger Jahre 540000 Tonnen schiedenen Eisenbahnlinien des Lahngebietes einigen An- ßLJ ' I halt- Auf diesen Linien wurden 1899 : 3 648634 Tonnen

Mmmt so auf b-r einen Seite bie bur$ M«. be5 ÄÄÄÄ» SÄÄ Wasserwegs ermöglichte und dadurch verbilligte Einfuhr aus- Einzelnen wird die Schatzung für die verschiedenen ländischer Erze ständig, jn unb »errangt den nassamschen ^erarlln nachgewieseii.

Eisenstein aus den Welftälischen Hutten immer mehr, so droht ben wirtschaftlichen Nutzen einer Kanals

andererseits die durch die Moselkanalisation erhöhte Einfuhr- .-erunq ^er Lahn kein Zweifel sein kann, so sind in den Möglichkeit der Minette den Wettbewerk der Lahnerze ferner» I angegefcenen Verkehrsziffern auch schon die Unterlagen für hin ganz unmöglich zu machen. Schon unter den gegen-! Rentabilität des Baukapitals gegeben. Nach dem von wärtigen Verhältnissen stieg der Bezug der Westfälischen der Firma Haavstadt & Contag, Wilmersdorf, mit großer Hütten an Minette im Jahre 1899 auf über 1000 000 Vorsicht und in weiten Grenzen aufgemachten Kostenuber- Tonnen. schlag sind für das Werk 31 Millionen erforderlich. Hier-

Mit zwingender Notwendigkeit weisen diese Verhältnisse von kommen einstweilen die Kosten der Strecke oberhalb b-rauf hm. ber B-rg- unb Hütt-mnbustri- an b« Lahn di°I WeM.brs zur Lanbe^en^M^nrcht^ Mark bleiben.

40,930,000

1898: 1,859,400 Tonnen im Werte von Mk. 29,270,000

33,478,000

ins Sieben m rufen luon hoher Stelle ausgesprochene Behauptung, baß W> Lahn- .

Der Plan b.e Lahn zu einem sch.ffbaren Flufle zu gebiet b.e hochhaltigen Erze also Erze 'N't EM Effengehal machen, Tft alt. Die große wafferwittschaftl.che Vorlage beS oon etwa Sv pEt unb mehr m ber a°8=ba

Mtttellanbkanals unb anbere Kanalprojekte, insbesonbere bas seien, nimmt b.e Denftchrfft entlch.eben S llung nde,, ffe ber Mosel- unb Saarkanalisation haben so heißt es in sich dabei auf das Gutachten emes ausgezeichneten Kennei-, der Denkschrift Bestrebungen in den Vordergrund treten der Verhältnisse, des Geh. ^ergrats Riemann zu tz , lasien, welche darauf hinziclen, durch die Lahnkanalisterung bezieht, der, gestutzt aus wissenschaftliche "nd t) 1 ch ) die nachteiligen Folgen abzmvenden, welche durch die Aus- Grundlagen, nicht daran zweifelt, daß' dre gegemoart ge führung der genannten Projekte für das Lahngebiet unbe- Hördermenge und wohl auch eme noch größere noch em Jahr- dingt befürchtet werden müssen. Ihundert lang geliefert werden kann.

DieJ^eresienten arf einer Kanalisierung der Lahn haben Die Schwergütererzeugung im Lahnthal und bcn.Setten- daher mit Schluß des Jahres den Ministerien eme Denk- thälern betrug aber (Erze, Thon, Braunkohlen, Kaltstem, 9 o y schrift über die wirtschaftliche Tragweite und die technische eisen, Schweißeisen, Gußwaren, Eemcnt) Ausführung eines solchen Kanalisationswerkes überreicht. Die -*-* sn> M97nnnft

Denkschrift weist einlestend auf die Notwendigkeit der Ver-i 1899: 2,077,700 billignng der Produktionskosten für den Konkurrenzkampf mit 1900: 2,213,000 dem Auslande hin und auf die Unwahrscheinlichkeit, die Eisen- Auf Grund sicherer sachverständiger Berechnungen und 1 bahnftachten, die sich z. B. bei den preußischen Staatsbahnen «Schätzungen lagern in den Grubenfeldcrn der Lahnthäler: auf 3,69 Pfg. gegenüber einem Satze von 1,542 Pfg. bei aufgeschlossen unb vorgerichtet unb in ber Denkschrift im ben amerikanischen Bahnen belaufen, in umfaßender Weise Einzelnen benannt: herabzusetzen. Vor allem sind es die Erze und die Brenn- 343(55 000 Tonnen im Werte von Mk. 260,630,000 Hoffe wie Coks und Kohlen, sodann aber auch Schwerguter, aufgeschlossen:

die eine Verbilligung der Frachtkosten erlangen muhen- 600 OqO Tonnen im Werte von Mk. 466,400,000 Für die Ausführung der Lahnkanalilalivn gilt danach der-« x

selbe Zwang, welcher auch für die Moselkanalisierung maß-! Diese Werte sind nach dem Durchschnitt der Gestehungs- gebend ist die im Bereiche dieser Flußläufe gelegenen kosten in den letzten 5 Jahren berechnet, reichen Erzlagerstätten in eine billigere Verbindung mit Neben ber Bergwerksinbustrie weist bie Denkschrift auch

dem Kohlenbecken Westfalens zu bringen, und so der In- 5^ Bedeutung ber Lahnkanalisation für bic Eisen-, Cement- dustrie in Westfalen die Lahnerze auf einem billigeren! bie ßartftcininbuftrie nach, welch' letztere eine immer

Wege zu verfrachten, der uralten Huttenindilltrie an der« . Bedeutung erlangt. Einige größere Firmen messen ^n^^icken.^^^r ^d^ie^Be^/^nd^^tenÄ^ an der I derOLahnkanalisation eme solche Bedeutung gerade für diese Lahn^ist diese Frage zu einer Lebensfrage geworden, nach- Industrie zu, daß sie daraus eine Mehrverfrachtungvon dem schon seit Jaliren die Auslandserze, durch die ^4170000 Tonnen Hartsteme berechnen, fodatz die der Schch- freie Einfuhr auf dem Wasserwege begünstigt^ den « fahrt zufallenden Massen 250 000 bis 300000 sonnen be- nassauischen Eisenstein immer mehr zu verdrängen suchen I tragen werden, eine Menge, die bei dem stetig steigenden und zudem durch das Thomasverfahren die steigende Der-!Bedarf an Hartstemen für Wege- und Wasserbauten leicht Wertung der geringhaltigen Minefte ermöglicht ist. D^r I 50000 100000 Tonnen jährlich sich steigern wird,

nassauische und siegerlander Elsenffein büdeten bis Elidc Ez ,ebt sich daraus unzweifelhaft, daß die Ausbeutung der {lebendiger Jahre fast die alleinigen Rohstoffe für bie I - -1 2. , ri, ^1.

Eisenhütten Westfalens, seit jener Zeit wurden sie mehr oc

deutscyen gesetzt hat, und man wird finden, daß hier nichts übertrieben ist, daß alles in den realen Verhältnissen wurzell^ und Hand und Fuß hat. Die Ziele aller zu erreichen, dazu! bedarf es begeisterter Arbeit, lind wohl den Alldeutschen^ daß sich unter ihnen selbstlose Begeisterung ftndet!"