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10.11.1902 Erstes Blatt
 
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ob die ASionäre überhaupt je einen Pfemria von ihrem Seihe Wiedersehen werden. Mit großer Beredtsamkeit suchte Boeing in oer Verhandlung ferne Unschuld zu beweisen, irrdem er die Richter durch ein wahres Chaos von Ziffern führte. Seine Beweisversuche mißglückten aber vollkom­men, und als Resultat ergab sich das oben erwähnte Urteil.

Gerichtssaat.

0 Gießen, 7. Nov. (Schöffengericht.) Endlich einmal wieder ist es der Polizei gelungen, eine Anzahl der nächtlichen Helden zu erwischen, die in unbegreiflichem Vandalismus, durch Alkoholgenuß erhitzt, an der bös­willigen Beschädigung öffentlichen und privaten Eigen­tums Gefallen zu finden scheinen, und in der Zerstörung desselben eine Großthat zu erblicken so albern sind. Die heutige Verhandlung hat gezeigt, daß hierin geradezu Er­staunliches geleistet wird. Eine Anzahl junger Leute, von denen drei das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nämlich der Installateur Georg W., der Schlosser Konrad F., der Haudlungslehrling Julius Sp., der Schlosser Litd- wig Kl. haben vor kurzem nach dem Verlassen mehrerer Wirtschaften einen wahren Plünderungszug durch die Straßen Gießens veranstaltet. Unter großem Lärmen und Johlen, zertrümmerten sie gegen zehn La­ternen in den verschiedensten Stadtteilen; eine Anzahl Laternen wurde abgerissen und mitgenommen. In der Franksurterstraße brachen sie bann von den Baumstützen etwa 16 eiserne Spitzen ab, mit denen sie die mitgenom­menen Laternen zusammenwarsen. Außerdem wurde von den rohen Patronen eine Fensterscheibe eingeworfen, etwa fünf Laternen ausgedreht, ein Apotheker und eine Hebamme durch Läuten der Nachtglocke aus dem Schlafe geschreckt. Ter Schaden, welcher der Stadt durch das Zertrümmern der Laternen usw. entstanden ist, wird auf ca. 150 Mark

geschätzt. Die Angeklagten sind säintlich geständig. Bei dem Plardoyer führte der Vertreter der Anklage aus, daß es hier, wenn irgendwo, am Platze sei, bnrd) eine exemplarische Strafe abschreckend zu mitten. Seit der Bestrafung eines Studenten wegen ähnlicher Delikte mit Gefängnis hätten dieselben nachgelassen. Erst in letzter Zeit seien wieder zahlreichere Falle zu verzeichnen gewesen. Der nicht er­setzte Schaden, den die Stadt seither durch Zerstören von Laternen erlitten habe, wird auf 700 Mark geschätzt. Das Gericht verurteilte hierauf jeden der Angeklagten zunächst wegen Ruhestörung zu je 15 Mark Geldstrafe, event. fünf Tagen Haft; wegen der verschiedenen Sachbeschädig­ungen den Angeklagten Konrad F., der sich besonders her- vorgethan hatte, mit zehn Wochen Gefängnis, die übrigen mit je fünf Wochen Gefängnis; den Georg W. außerdem wegen AuSdrehens der Laternen zu zehn Mark Geldstrafe; endlich sämtliche Angeklagte zur Tragung des entsprechenden Teiles der Kosten des Ver­fahrens. Gegen einen fünften Beteiligten wurde die Ver­handlung wegen Abwesenheit desselben ausgesetzt. Hoffent­lich sind diese Strafen eine dauernde Warnung für die Zukunft. Wegen Ruhestörung hatten sich acht junge Burschen aus Allendorf an der Lahn zu verantworten. Da nur einem desselben, Philipp R., die Uebertretung nachgewiesen werden konnte, mürben bie übrigen freige­sprochen. R. erhielt eine Geldstrafe von achtMark und hat die Kosten des Strafverfahrens zu tragen. Wie gernöhnlich beschäftigte das Gericht auch diesmal eine Anzahl von Privatklagen wegen Verbalinjurie.

Auszug an» dku Kirchenbüchern dkl Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute. Matthäusgemeinde. Den 1. November. Johann Heinrich Montag, Hotelbesitzer zu Gießen, und Anna Brunne, geb. Espei, Witwe des verstorbenen Obersteigers Heinrich

Brunne zu Horst Den 3. Nov. Peter Otto Brühl, Glasermeistrr zu Gießen, und Emma Margarethe Elise Hitzel, Tochter des Land­wirts Heinrich Hitzel IIL zu Manzenberg. Lukasaemeinde. Ten 1. Nov. Johann Wilhelm Rinn, Schlößer zu Gießen, und Juliane Schmidt, Tochter des verstorbnen Mullers Heinrich Schmidt zu Elbenrod. Denselben. Karl List, Metzger zu Brauerschwend, und Luise Tina Friederike Christine Rinn, Tochter des verstorbenen Oekonomen Karl Rinn zu Gießen. Denselben. Wilhelm 9äinhard^ Stationsgehilfc zu Gießen, und Karoline Marie Elisabech Pfeiffer^ Tochter des verst. Oberknechts Johann Adam Pseisser zu Greßen. Denselben. Lridwig Weisbrod, Fahrkartenausgeber zu Gießen, und Marie Elisabeth Kws, Tochter des verst. Taglöhners Heinrich KlöS zu Gießen.

Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 2. November. Dem Kutscher August Velke ein »Lohn, Hans, geboren den 18. Sep­tember. Den 4. Nov. Ein unehelicher Sohn, Ernst, geboren den 21. Oktober. M a r k u s g e m e i n d e. Den 2. November. Dem. Weißbindermeister Heinrich Konrad ein Sohn, Friedrich Franz, ge­boren den 11. Juli. Denselben. Dem Dachdecker Johann Jakob Pfeiff ein Sohn, Hans, geboren den 2. Juli. Denselben. Dem Arbeiter Jakov Müller ein Sohn, Friedrich Heinrich Georg, geboren den 15. September. Lukasgemeinde. Den 2. November. Dem Steinhauer Louis Schmidt ein Sohn, Wilhelm, geboren den 5. Oktober. Denselben. Dem Lokomotivheizer Karl Wittich ein Sohn, Karl Wilhelm Philipp, geboren den 26. September. Den­selben. Dem Wagenwärter Werner Krug ein Sohn, Friedrich Ludwig Heinrich, geboren den 5. Oktober. Johannes - gemeinde. Den 2. November. Dem Kaufmann Peter Kronen­berg ein Sohu, Edgar, geboren den 15. September.

Beerdigte. Matthäusgemeinde. Den 2. November. Sufanna Margarethe Schmidt, Prioatin, unverheiratet, 68 Jahre alt, starb den 1. November. Den 6. November. Friedrich Büchner, Schulrat i. P-, verheiratet, 76 Jahre alt, starb den 3, November zu Ebsdorf. Johannesgemeinde. Den L November. Amanda Dorf!ein, geb. Schütz, Ehefrau des Wirts und Küfers Leonhard Dörflein, 33 Jahre alt, starb den 29. Oktober.

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Wir brinoen hiermit zur Kenntnis, daß die Herren Äarl Euler, Wilhelm Löber VI, Heinrich Noll VII und Karl Steinberger als Mitglieder des Wiesenvorslandes ernannt und verpflichtet worden sind.

Gießen, am 29. Oktober 1902. 7867

Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Bekanntmachung^

Der Voranschlag der Gemeinde Londorf für 1903/04 liegt vom 14. b. Mts. an acht Tage lang zur Ein­sicht der Jntereflenten auf hiesigem Bürgermeistereibureau offen.

Londorf, den 8. November 1902.

Großherzogliche Bürgermeisterei Londorf.

Aumann. 7861

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Climbach für 1903/04 liegt vom 14. b. Mts. an acht Tage lang zur Ein­sicht der Interessenten auf hiesigem Bürgermeistereibureau offen.

Climbach, am 8. November 1902.

Großherzogliche Bürgermeisterei Climbach.

____________________Stein.__________________7852

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Nüddingshansen für 1903/04 liegt vom 14. b. Mts. an acht Tage lang zur Ein­sicht der Interessenten auf hiesigem Bürgermeistereibureau offen.

Rüddingshausen, den 8. November 1902.

Großherzogliche Bürgermeisterei Rüddingshausen.

Braun. 7853

Bnrgermeisterftelle.

Durch die Einführung der Städteordnung in der Kreis­stadt Bensheim ist die Stelle des Bürgermeisters bald zu besetzen. Der Anfangsgehalt beträgt 6000 Mk. Juristisch gebildete oder im Vcrwaltungsfach erfahrene katholische Be­werber erhalten den Vorzug. Reflektanten werden gebeten, ihre Meldung unter Beifügung ihres Lebenslaufes bei dem Unterzeichneten bis zum 1. Dezember d. Js. einzureichen. Zur Erteilung jeder gewünschten Auskunft ist der Unter­zeichnete gerne bereit.

Bensheim, den 7. November 1902. 7854

Die Stadtverordnetenversammlung.

Heinrich Frhr. v. Rodenstein, Kammerherr, Vorsitzender.

Bekanntmachung.

Nächsten Donnerstag, den 13. d. Mt6., abends 8 Uhr, hält der Krcditverein Heuchelheim, E. G. m. u. H., im Saale des Wirt Ferdinand Kröck dahier eine

Generalversammlung

toit folgender Tagesordnung ab:

1) Wahl eines Rechners,

2) Ergänzungswahl des Aufsichtsrats. Heuchelheim, am 10. November 1902.

Der Aufsichtsrat.

I. A.: Heinrich Vollmann IL 7860

Generalversammlung

des

TM- ndi VorschOmins Mulms il ). LllM

E. G. m. u. H.

Dienstag, den 18. Novbr. l. Js. vormittags 10 Uhr.

Tagesordnung:

1) Rechnungsvorlage 1901; 2) Vereinsangelegenheiten.

Allendorf tu d. Lumda, am 8. November 1902.

Der Direktor.

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