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10.11.1902 Erstes Blatt
 
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Montag 10. November LTOS

ISS. Jahrgang

Erstes Blatt.

Tie hessischen Landtagswahlen.

Gießen, 10. November 1902.

Flugblatt behauptet, die dortigen seitberigen Abgg. Morneweg und Köhler hätten ,in unbegreiflicher Verkennung der In­teressen zahlreicher Minderbemittelter re. durch ihre Ab­stimmung in den agrarischen Fragen allen diesen Interessen entgegengewirkt". Die beiden Herren haben indeß in agrarischen Dingen denselben Standpunkt eingenommen, wie die Staatsregierung. Ferner wurde gegenüber den neuen Darmstädter Kandidaten, den dem Nationalliberalismus nahe­stehenden Oberbürgerincister Morneweg und Landgerichtsrat Dr. Buff bemerkt, das Ziel der gesamten Einwohnerschaft müsse sein, Männer in den Landtag zu senden, «welche nicht gebunden durch amtliche Rücksichten, i

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Verantwortlich» tüt den poltL u. aUgem, teil. P. Wiltko: füi .Stadt und Land" und -Gerichtsfaal" Eurl Plato, für den An­zeigenteil: $>an8 Beck.

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Am SamStag fanden in unserem Großherzogtum die Landtagswahlen statt, die die aus 50 Mitgliedern bestehende Zweite Kammer zur Hälfte erneuerten. Sie mußten nach dem alten indirekten Wahlsystem vorgenommen werden, da die Abgeordneten der bäuerlichen Freien Vereinigung, sowie eine Anzahl ländlicher Mitglieder der nationalliberalen Land­tagsfraktion die dem letzten Landtag vorgelegte Wahlreform der Regierung bekanntlich nicht acceptieren wollten. Sie wollten den Städten, die dadurch statt der seitherigen 10 Abgeordneten deren 15 erhalten sollten, und namentlich unserer Stadt, der Universitätsstadt des Landes, den Zu­wachs nicht gönnen, weil sie um den seitherigen unbestritten agrarischen Charakter der Zweiten Kammer besorgt waren.

Angesichts dieser Sachlage war es begretflich, daß in einzelnen der Städte, die, wie bekannt, alle diesmal ihre Abgeordnetenmandate zu erneuern hatten, eine antiagrarische Agitation sich entfaltete, während in anderen Städten, wie bei uns in Gießen und in Worms eme größete Reg­samkeit vor der Wahl von den Ausschlag gebenden Par­teien für überflüssig erachtet wurde. Sie Abgeordneten Dr Gutsleisch-Gießen und Reinhard-Worms sind als energische und rückhaltlose Wahrnehmer der Interessen ihrer Wähler längst genugsam bekannt und gehören seit Jahren überdies zu den fleißigsten, fähigsten und emflußreuchsien Mitgliedern der Zweiten Kammer. Ihre Wahl war, ebenso wie die in Alsfeld, wo nur ein Personenwechsel -mtrat indem der bisherige freisinnige Abg. Guntrum sein Mandat an den freis. Rechtsanwalt Reh übergab, °on vornherein gesichert. Gleichfalls vorausgesehen wurde die Wiederwahl des sozialdemokratischen Buchdruckereibeiitzers Ulrich m Offenbach, dem eine in Offenbachs Bevä kerung nicht be­sonders populäre Persänlichkeit, der Fabrikant Louis Fes - mann, entgegengestellt worden war, und die des Stadt- verordneten Pennrich inBmgen, eines Zentrumsmannes, der dort überhaupt keine ernsthafte Gegnerschaft besag.

Anders m Darmstadt und Friedberg. Den bis- hörigen Vertretern dieser Städte wurde m der letzten Ze'' vid Uebles nachgeredet. So wurde m einem Darmstadter

Nr. »64

Erscheint täglich außer Sonntag-.

' Dem Gießener Anzeiger werden Im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener $amUien- blätter viermal in der

Woche beigelegt -Rotationsdruck u. Ver­lag der vrühl'schen Ünivers.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erdens Rsdaktton, Expedttüm und Druckerei:

Schnlstratze 7.

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Vlnzeiger Wtetze»». gernsprrchanschluß Nr. 51.

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Gießen, 6. November 1902.

Betr.: Die AuSführnng der polizeilich-technischen Maß- : und Gewichtsreoisionen im Kreise Gießen.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien Lang-Göns, 2ltten- dorf a. d. Lahn, Großen-Linden, Klein-Linden, Holz­heim, Leihgestern, Watzenborn-Steinberg, Garbenteich und Steinbach.

Unter Bezugnahme auf unser Ausschreiben vom 13. Oktober d. Js. im Kreisblatt Nr. 250 vom 24. Oktober d. Js. fordern wir Sie auf, in ortsüblicher Weise bekannt zu machen, daß im Interesse eines besseren Fortganges dec Re­visionen, und um die Interessenten vor unnötigen Kosten zu bewahren, sämtliche zu prüfenden Gegenstände in gehörig gereinigtem Zustande und reparaturbedürftige Maße und Waagen erst nach vollzogener Repa­ratur in das Atchlokal zu verbringen sind.

I. 93.: Dr. Wagner.

Bekanntmachung.

DaS Königliche Proviantamt in Hanau giebt bekannt daß dasselbe Weizen, Roggen, Hafer Heu und Rogggenstroh gegen Baarzahlung ankaust. Die Liefer­ungen haben frei Magazinhof auf Gefahr des Verkäufers zu erfolgen. Die Getreidearten müssen gesund, trocken, ohne Staub oder Sand, möglichst frei von Besatz und gründlich gereinigt fein. Die Einsendung von ungeschmeichelten Proben von reichlich V* Liter, nebst Mitteilung, wann und wieviel geliefert werden kann, ist erforderlich. Wenn bei großer Entfernung die Lieferung mittelst Landfuhre unmög­lich ist, dann empfiehlt es sich, daß mehrere Landwirte sich zu einer gemeinsamen Lieferung per Waggon vereinigen und aus ihrer Mitte einen Vertrauensmann (Bevollmächtigten) wählen, der dann mit dem Proviantamt in Verhandlung tritt. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Herren Bürgermeister selbst die Sache in die Hand nehmen und sich der kleinen Mühe unterziehen. Den Produzenten wird in jeder dienstlich zulässigen Weise entgegen gekommen, auch werden auf Wunsch Magazinsäcke zur Verfügung gestellt. Bei Bahnsendungen wird die Bahnfracht verauslagt, sowie die Abfuhr von der Bahn übernommen; letztere kostet 6 Pfg. pro Zentner Weizen, Roggen oder Hafer, und 15 Pfg. pro Zentner Heu oder Stroh. Die Adresse für den Frachtbrief ist: Hanau, Bahn­hof Nord.

Auch hat der Ankauf von Hülsenfrüchten und Zwiebeln seitens der Konservenfabrik in Mainz begonnen. Etwaige Angebote sind an die genannte Fabrik oder an das Proviantamt Hanau zu richten.

Jede weitere Auskunft wird bereitwilligst von dem ge­nannten Amte mündlich wie schriftlich erteilt

Gießen, den 5. November 1902.

GroßherzogUcyes Kreisamt Gießen- Dr. Breidert

männer zwar dort waren, an der Wahl aber nicht teilnahmen. Zur Giltigkeit der Wahl gehört aber, daß mindestens zwei Drittel der Wahlmänner abftimmen. Eine nochmalige Wahl ist auf nächsten Donnerstag, den 13. Noo., anberaumt, die Wahl erfolgt dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschie- neuen Wahlmänner. Die Wahl des Sozialisten Orb ist dort außer Frage. Offenbach nebst Umgegend ist eben die hessische Hochburg der Sozialdemokratie, und auch das goldene Mainz, die Bischofsstadt, ist längst eine sozialdemokratische Domäne.

Der Wahlkampf in Offenbach spielte sich übrigens, so meinte jüngst dieWormser Zeitung", seitens der unbeeinflußt von I Sozialdemokraten unter der Devise ab »Arm gegen wecku'elnden Ansichten der Staatsverwaltung, völlig unabhängig Reich", und diese Devise wurde getreten von dem für das Wohl der Vaterstadt eintreten." Der Darmstädterwohlhabend^ Buchdruckerei- und ^Z^ungsbefitzer Ullr ch, Oberbürgermeister erklärte zwar öffentlich, daß er nur der welcher fein Geschäft in rem kapitalistischer Weise und nicht Stadt Darmstadt gegenüber abhängig, ün übrigen völlig un- ohne Nutzen betreibt . Nach einem Beschluß der letzten abhängig sei, und die Unabhängigkeit des deutschen Richters Landeskonferenz der Hess. Sozialdemokratie vom 7. Sept. d. J. ist bekanntlich durch die Reichs - Verfasst,ng gewährleistet, zu Worms sollte diese Partei m allen Landtagswahlkreisen,^ Agrarfreundlich sind die Herren nach ihren ausdrücklichen m denen Neuwahlen stattstnden, mit Energie in beni) - Angaben ebenso wenig wie Gegner des allgemeinen direkten kampf eintreten, um emebessereZu^mmensetzung der Kammer Wahlrechts. Trotzdem traute die Mehrheit der landeshaupt- zu erzwingen". Nun, die bürgerlichen Parteien haben Men städtischen Wählerlchaft diesen beiden perren nicht. Von den Beschluß nicht besonders schwer genommen unb bamit Recht 50 Abgeordneten des letzten Landtags gehörten 27 den land- behalten. Amüsant war es, bafe m emem Statt

wirtschaftlichen Berufen an und waren echteste Agrarier. Dazu des Landkreises Offenbach gesagt worden war. »Herr Ulnch kamen zehn weitere Abgeordnete, die sich bei ihrer Wahl m ist em so verständiger toleranter Mann daß 'hn auch der ländlichen Bezirken auf das agrarische Programm verpflichtet strengstgläubige Katholik wählen tann . Bei uns 'n Gießen halten und gewissenhaft danach handelten. Dieser kompakten leisteten sich zwar die Sozialdemokrateni gegen den ^reifirm agrarischen Majorität gegenüber verfügten die Städte eine Gegenkandidatur, aber wohl nur deshalb well eine re über game aelm Vertreter, von denen die Hälfte den aktionäre Partei hier überhaupt nicht in Frage war. Freisinnigen \mb Sozialdemokraten, die andere Hälfte Von besonders mtereflanten

ben Nationalliberalen, Wilden und Zentrumsmännern wähnen, daß, was man nicht geg aubt hatte, der Bauern anaehörte. Das gab den städtischen Wählern viel zu denken, bündler Weidner und der nationalliberale Gegner des allge- Zu^deni blieb es in Friedberg unvergessen, daß der bisherige meinen direkten Wahlrechtes, Direktor Dr. eure ich,.wie--

Vertreter dieser Stadt, der Justizrat Dr. Jockel, einst em dergewähtt worden sind. Weidners parteiloser Gegenkandidat, oppositioneller Draufgänger ersten Ranges, dem das direkte Oberförster Dr. Weber, erhielt im ersten Wahlgang 12, unb geheime Wahlrecht als zu erstrebendes Ideal erschien, Weidner 16 und Dr. Bogel-Laubach 6 Summen, ^n der neben Vielem anderen besonders zwei schwere Worte im letzten Stichwahl entfielen dann 19 Stimmen auf Weidner, Landtage geäußert halte, nämlich: Wer nicht unabhängig ist, 15 Wahlzettel auf Weber ^t^ I» Waldmich ch soll auch nicht wählen", und:Das hessische Volk ist für die wurde Dr. Heibenreich ebenfalls nut 19 Stimmen wieder- direkte Wahl nicht reif." Das wagte em Nationattiberaler gewählt; der Gegenkandidat, kathol. Pfarrer Blum,echiAt zu sagen, nachdem alle Deutschen seit einem Menschenalter 16 Stimmen. In Butzbach wurde der bisherige fteis.Abg. direkten den Reichstag wählen! Kurzum, die Bürgerschaft Joutz mit 19 gegen 12 antisemitische Stimmen wie erge- in diesen beiden Städten war der Ansicht, daß ihre bis- wählt. Gegenkandidat von Joutz ^ar d« radikale A^isem^ herigen nationalliberalen Vertreter da, wo es sich darum Fritz Fenchel m Griedel. Von den Bauernbmidlern war m handelt, zu Fragen Stellung zu nehmen, die einen Wider- der Butzbacher Gegend eme rege Agitatton während ^c ver- streit zwischen städtischen und ländlichen Interessen mit sich stoffenen Woche entfaltet worden. In der Burgerschaffl Butz- brachten, auf der Seite der Agrarier gestanden hätten. Und bachs hat der Sieg des seitherigen Vertreters, wie mcm uns da sie annahm, daß die bäuerlichen Abgeordneten umso von dort schreibt, große Freude hervorgerufen. Ferner weniger geneigt und veranlaßt seien, den Städten Gerechtig- wurden wieder gewählt der wahlrechtsreformfeinbliche sellhenge tÄÄn ^u lassen, weil fie unter allen Umständen Abg.Möll inger inPfebdersheim, und inLamp ertheim darauf rechnen könnten, daß ihnen die Herren Morneweg, Bürgermeister seelinger (ntl.). ,

Dr Buff und Dr. Jockel schließlich doch nachgeben würden, Man sieht, auf dem Lande, wo hier urll> da eine Nüancen- da'warmes kerne gar so erstaunliche Erscheinung, daß bei Verschiebung emgetreten ist, übe^iegt doch vielfach das ge- diesen Voraussetzungen in Darmstadt und Friedberg die Frei- mäßigt agrarische Element Dies hat u a die^Wahl m Oppen- sinnigen und Sozialdemokraten mit dem Zentrum darauf heim bewiesen, wo der Bauernbun.ler Braun den Wahl verzichteten, sich die Mandate streitig zu machen, daß sie sich rechtsreformgegner Koch verdrängt hat, der mit den wieber- oielmeL gegeSeitig unterstützten. Und sie schloffen dort den gewählten Dr. Heidenreich und Möllmger als emer der rechtS- Wahlkampf bmit emem vollen Erfolge ab. In Darmstadk stehenden nationalliberalen Parteiveteranen bisher angesehen wurden die Freisinnigen Langenbach und Säng, in wurde. In den Städten dagegen dominiert die^Koalition Friedberg der Freisinnige Da,nm gewählt. Freisinn-Centrum-Sozialdemokratte. Nur die Stadt WormS

Der neue hessische Landtag ist zum Teil unter dem Druck macht hiervon eme Ausnahme.Die Zeiten, m denen echt- der Reichstagsdebatten zu Stande gekommen. War die nationale imd liberale, weitblickende Manner das hessische Wählerschaft sich auch bewußt, daß dem Landtag ein direkter Parlament an die Spitze der deutschen Volksverttetungen Einfluß auf die großen sozialen und volkswirtschaftlichen stellten, sind doch wahrhaftig langst vorüber , so schneb im Fragen bie ba§ Reich beschäftigen und augenblicklich im Sommer dieWormser Ztg." resigniert. Das ist die Bilanz Kampf'um den Zolltarif gipfeln, nicht zusteht, so handelte der Abrechnung der natwnalliberalen Partei, der sie auf ihrem luanPbei den eben erfolgten Llbslimmungen für unsere hessische Rückzug den Rucken zu decken versucht. Warmn sind diese Kammer doch offenbar stark unter dem Einfluß der parla- Zeiten vorüber? Wo halten sich die Totengräber des einstigen^ mentarischen Vorgänge in Berlin. DieOffenb. Ztg." sagte Einflusses der nattonalliberalen Par ei versteckt? Die emsichts- unlängst nicht unrichtig, die Magenfrage habe auch hier über vollen Kopfe m der nationallib^alen Partei wissen, wen sie daS Pattech^raramin gesiegt. Denn daß es sich weniger um für die Zerfahrenheit m ihren Rechen zur Verantwottung zu einen polittschen Zug nach Links, als um eine oppositionelle ziehen haben. Der WahlauMf des Landesaus^chusses der Bewegung innerhalb der Miltelparteien handelte, beweist der nationalliberalen Partei sprach sich über die wichtigste Pro- Um^nd däß nicht den Sozialdemokraten, sondern den Frei- grammfrage, zu der alle übrigen polittschen Parteien Heffens- si^nigen'die Folgen einer Verschiebung nach Links zu Gute bündig Stellung genommen haben nur unklar aus Aber kommen die offenbar weniger in der Unzufriedenheit mit er stellte sich doch auf einen lt b era l er en © tan bp unft als daS unseren hessischen Zuständen, als mit der wirtschaftlichen Lage neue Wormser Programm, das die Wahlrechtsfrage für noch nicht nn^Reiche^ bnuhte. Man kann jedenfalls bezweifeln, ob sich spruchreif erklärte. Der Landesausschuß erkennt wenigstens F^eisinm Demokratie und Sozialdemokratie in Mainz, in die Notwendigkeit der Reform des Wahlrechts als berechtigt Darmstadt und in Friedberg so einträchtig zusammengefunden an und hält eme Reform imStaatsintereffe und im ,,Jn- hätten wenn sie nicht das Bewußtsein erfüllte, daß sie m tcreffe der Wähler" für yböten. Doch damtt fft nicht gar

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^^^Außer den Freisinnigen, die die beiden Darmstädter und scheinung getreten ist unb bei den folgenden Wahlen m den das Friedberger Mandat eroberten, haben die Antisemiten Jahren 1896 und 1899 sich weiter gezeigt hat, nämlich die in fflrünbera wo Hi rs ch - l - Offenbach gegen den Na- Schwächung der nationallibemlen Partee des Großherzogtums. tonM,beraten Moll durchdrang, euren Zuwachs zu oerze.ch- Drese Parier war von entscherdendem Ernfluß und auch lerd. Dio Rararier aber haben ferner den Nationalliberalen. üch einig, so lange ihr die Sonne der Regierungsgunst ichren. die' in7«anren 5 Sitze verloren haben, den Landkreis Mn dem Abgang des Mingtenums Finger Härte das auf, Darmitadt' den bisher der tüchtige Oberlehrer Backes ver. nachdem sich schon vorher die ersten Anzeichen des Zerfalls Kat 7baen°mmen Zentrum und Sozialdemokratie gemeldet hatten. Die Partei unterließ es. sich den veränderten haben ihren Besitzstand gewahrt und werden in der alten Verhältniffen entsprechend zu reorganisieren, einer nach dem Stärke erscheinen 3m Wahlbezirk Os send a ch-Land, wo andern ihrer srüheren Führer zog sich verstimmt mS Pnvat. den 3a sozialdemokatiichen Wahlmännern 22 bürgerliche leben zurück. Es gab und gibt m der Partei wahr ich genug aeaenüberstande» ist die IN Groß-Steinheim adgehaltene Männer, die sich den Anforderungen der modeinen Entwickelung Wahl resultatlos verlausen, weil die bürgerlichen Wahl-1 Nicht verschließen wollen! um wirklich ErlpnetzücheS letzte« zu.