Freitag 10. Oktober L»«S
ISS. Jahrgang
Erstes Blatt.
Lchulstratze 7.
Adresse für Depeschen:
Anzeiger «ießen.
FernsprechanscklußNr.51.
Heer und Flotte.
Im Verlage der Hofbuchhandlung von Karl Sigismund in Berlin erschien soeben: Stecherts Armee-Einteilung und Quartier-Liste des deutschen Reichsheeres und der Kaiserlichen Marine. Nach amtlichen Quellen bearbeitet und herausgegeben von der Redaktion des Deutschen Soldatenhorts. Einzelpreis 80 Pfg.
Berlin, 9. Oft. Die Einführung eines neuen Gewehrgriffes hat der Kaiser nach der Vorstellung der beiden Ehren-Compagnien, die er in Rominten beabsichtigte, angekündlgt. Der neue Griff soll dem früher unter den 91a» men: Faßt das Gewehr an! bekannten Griffe ähnlich sein. Er soll eine Ehrenbezeugung darstellen.
Dresden, 9. Olt. Der König bestimmte unterm 6. Oktober, daß an Stelle der Kriegsartikek für das Heer vom 31. Oktober 1872 die Kriegsartikel vom 22. September 1902 treten sollen.
Wien, 9. Okt. Das Armecverordnungsblatt meldet: Der Kaiser ernannte den König Georg von Sachsen zum Oberstinhaber des 3. Dragoner-Negts., den Prinzen Johann Georg von Sachsen zum Oberstinhaber des 11. Jnfanterie- Regts. und den Prinzen Ruprecht von Bayern zum Oberstinhaber des 43. Jnf.-Regts.
Wien, 9. Okt. Das Armeeverordnungsblatt macht bekannt die Enthebung des Oberstleutnant Grafen Stürghk von seinem Posten als Militär-Attachs bei der öslerr.- ungar. Botschaft in Berlin, unter dem Ausdruck der allerhöchsten Zufriedenheit, sowie die Ernennung des Hauptmanns Alois Ritter v. Klepsch-Kloth zum Militär-Attachö in Berlin.
Nr. 238
Erscheint täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kesfischen Landwirt die Gießener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Untvers.-Buch-u.Stetn- druckerei (Pietsch (Erben) Redaktion, Expedition
Bekanntmachung.
Großh. Ministerium der Justiz hat als Tag, an welchem mit der Anlegung deS Grundbuchs für die Gemarkung Burkhardsfelden zu beginnen ist, den 16. Oktober 1902 bestimmt.
Gießen, den 8. Oktober 1902.
Großh. Amtsgericht.
Wiener.
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Meldungen werden ' angenommen. " Schülerinnen unöuf- bis S Uhr abends chinöerl smd, begM d
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Ausland.
London, 9. Okt. Der Regierung nahestehende Kreise versichern, daß man entschlossen sei, die Buren-Generale aufzufordern, entweder sich von den Einflüssen des Dr. Leyds gänzlich loszusagey oder aber jede Hoffnung aufzugeben, daß die Regierung den Buren weiter entgegenkommen werde.
Birmingham, 10. Oktbr. Chamberlain hielt gestern hier eine Ansprache an seine Wähler. In Birmingham ist ein bedeutender Teil der liberalen Unionisten mit der Erklärung hervorgetreten, daß er gewisse Artikel der Unterrichtsbill energisch mißbillige. Chamberlain erkannte in seiner Rede an, daß die Vorlage Unvollkommenheiten enthalte, und erklärte, die Regierung werde Abänderungsanträge zu dem Gesetzentwurf annehmen, den Entwurf selbst aber nicht zurück- ziehen. Der Minister schloß mit einem warmen Appell an die Einigkeit der Partei, und erklärte, falls der Entwurf abgelehnt werde, werde das Kabinet zurücktreten.
Zürich, 9. Okt. Beim Bau des Simplon-
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bangenden Fragen zu erörtern. Man glaubt, daß die zweite Beratung im Plenum schon am 16. d. M. beginnen werde.
— In der heutigen Sitzung des Bundesrats wurde der Antrag des Königreichs Sachsen betreffend Ergänzung der Prüfungsvorschriften für Trichincnschauer, den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Ferner wurde Beschluß gefaßt über den zollfreien Einlaß der von der diesjährigen ersten internationalen Ausstellung für moderne dekorative Kunst in Turin zurückgelangenden Güter. Zustimmung wurde erteilt: Dem Bericht des 4. und 2. Ausschusses über die Vorlage, betreffend die Abänderung der Vorschriften über Zulassung ehemaliger Angehöriger des Maschinenpersonals der kaiserlichen Marine als Maschinisten in der Handelsflotte, sowie Bericht des 4. und 6. Ausschusses, betreffend Entwurf von Vorschriften über Einrichtung und Betrieb von Roßhaar-Spin- n e r e i e n, Haar- und Borstenzurichtereien, sowie Bürsten- und Pinselmachereien, ferner dem Entwurf einer Verordnung wegen anberweiter Anrechnung des Wohnungsgeldzuschusses bei Bemessung der Pension für die Reichsbeamten und der Vorlage vom 18. September d- I., betreffend die U e b e r s ch r e i t u n g des Besoldungsund Pensions-Etats der Reichsbankbeamten (mit Ausnahme der Mitglieder des Reichsbankdirektoriums) für das Jahr 1900.
— Der erste deutsche Koloüialkongreß, der auf Anregung der deutschen Kolonialgesellschaft von einer großen Anzahl kolonialer, geographischer und Missions- Gesellschaften einberufen worden ist, beginnt: morgen im Reichstagsgebäude seine Verhandlungen. Ueber 1000 Teilnehmer sind aus allen Teilen des Reiches und des Auslandes eingetrosfen. Sie werden sich heute zunächst in der Wandelhalle des Reichstages zu einem Begrüßungsabend vereinigen.
Tie diesjährige Generalversammlung des Bundes der Industriellen wurde heute vormittag im Kaiser- Hof durch den Geh. Kommerzienrat Wirth mit einer Begrüßungsansprache eröffnet. Als Vertreter des Reichsamts des Innern wohnt Regierungsrat Volker den Verhandlungen bei.
— Tie „Freisinnige Ztg." meldet: Seitens der Freisinnigen Volkspartei wird eine Interpellation betr. die Fleisch teuerung sogleich bei Beginn der Reichstagsverhandlungen eingebracht werden, mit der Anfrage, welche Maßnahmen die Verbündeten Regierungen ergriffen haben oder zu ergreifen beabsichtigen angesichts der herr- jchenden Fleischteuerung.
Posen, 9. Ott „Im Interesse d e s Di e n st e s" sind, wie der „Kur. Poznanski" aus Posen meldet, sieben polnische Eisenbahn-Unterbeamte nach Halle versetzt. _________
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Tunnels sind offenbar Schwierigkeiten solcher Art entstanden, daß die Unternehmung befürchtet, den Akkord- Vertrag nicht einhalten zu können, und deshalb auf einen neuen Vertrag ausgeht. Nach der „Züricher Post" schweben zwischen der Jura-Simplon-Direktwn, der Bau- Unternehmung und dem eidgenössischen Eisenbahn-Departement ernste Verhandlungen über eine bedeutende Verstärkung der Installationen für Luftzufuhr. Man spricht davon, in den Rückkauf der Jura-Simplon-Bahn den Tunnel vorerst nicht einzubegreifen.
Madrid, 10. Okt. Tie Cortes wurden auf den 2 0. Oktober einberufen.
Gibraltar, 10. Okt. (Reuter.) Infolge der von den spanischen Behörden angeordneten Schließung eines in spanischer Grenzzone gelegenen sozialistischen Klubs kam es gestern nachmittag zu schweren Ruhestörungen, wobei die Sozialisten auf die Polizei schossen. Tiese erloiderte das Feuer. Fünf Ruhestörer sollen getötet und mehrere verwundet worden sein. Tie Sozialisten: machten darauf einen Angriff auf das Stadthaus und andere Gebäude, wurden aber von den Truppen zerstreut. Neue Unruhen werden befürchtet.
Wien, 9. Okt. In hiesigen diplomatischen Kreisen werden die alarmierenden Meldungen aus Mazedonien als mindestens stark übertrieben bezeichnet. Auch wird die Meldung von einer revolutionären Proklamation des Obersten Nicolow als gefälscht erklärt. Weiter wird daran festgehalten, daß die Türkei den Einwirkungen Rußlands und Oesterreichs Rechnung tragen werde und daß dann die Aufstandsbewegung wegen Mangel an auswärtiger Unterstützung baldigst in sich zusammenbrechen wird.
Port au Prinee, 9. Okt. Tie provisorische Regierung erklärte für Go naives und St. Marc eine neue Blockade, die am 12. d. M. 6 Uhr früh beginnen soll.
Die Ktkämpsung des MädcherchandeLs.
Frankfurt a. M-, 9. Okt.
In der heutigen Vormittagssitzung, die sehr zahlreich besucht war, führte Saburosf-Petersburg den Vorsitz. B4- renger-Paris hatte abgelehnt, weil er $u schlecht deutsch spricht. Coote-London gab bekannt, daß die englische Regierung zum Zeichen ihres Interesses an den Verhandlungen des Kongresses ihren hiesigen General-Konsul oder dessen Vertreter beauftragt habe, den Verhandlungen beizuwohnen. Pfarrer B u r ck h a r d t - Berlin referierte sodann über die „Aufgaben des National-Komitees." Bor allem müsse strengste Ueberwachung erfolgen. Ausklärende Veröffentlichungen in der Presse, Vorträge und Reden in Vereinen und Versammlungen tragen zur Heranziehung neuer Mitarbeiter bet Tie Vermietungsbureaus, die Quellen des Mädchenhandels, seien genau im Auge zu behalten. Zusammenarbeit des National-Komitees mit den Negierungen sei geradezu unerläßlich. Jedes National-Komitee sei ein Glied der internationalen Kette und müßte sich dessen bewußt jein. Kein Verbrechen sei so international wie der Mädchenhandel und gerade deshalb so schwer zu bekämpfen. Man müsse soweit kommen, daß jedes Nationalkomitee genaue Erkundigungen einziehe über die Verhältnisse seiner Töchter im Auslande und dann eventuell darüber mit den Nationallomitees der betreffenden Länder verhandeln. Außer der Zentralisation sei auch eine ausgedehnte Dezentralisation nötig. In allen Hauptstädten, Hasen- und Grenzstädten müßten Zwei-Komitees bestehen. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit den bestehenden Sittlichkeitsund anderen Vereinen. Redner stellt schließlich folgende Anträge:
1. Ter Kongreß empfiehlt jedem National-Komitee, Zweigkomitees zu bilden, mit der Regierung sowie mit allen größeren für unsere Frage interessierten Vereinen seines Landes in Verbindung zu treten, und in jedem Jahre eine National-Konferenz zu veranstalten.
2. Der Kongreß beschließt die Bildung eines möglichst zentral gelegenen Arbeits- oder Informations-Bureaus, mit dessen Bildung ein engerer Ausschuß beauftragt wird, welches in engster Fühlung mit dem leitenden Komitee in London zu arbeiten haben würde und dessen Kosten vom Kongreß, bezw. den von ihm vertretenen National-KvmiteeS aufgebracht werden sollen.
3. Ter Kongreß beauftragt das leitende Komitee, in allen Ländern, in welchen National-Komitees noch nicht bestehen, solche unter Hilfe der verschiedenen National- Komitees baldigst ins Leben zu rufen. Wo die Bildung eines eigentlichen Nationalkomitees nicht angängig ist, sind Kommisjivnen zu bilden, bezw. Vertrauenspersonen zu gewinnen, und diesen Verbindung mit den europäischen Gesandten oder Konsuln zu verschaffen.
Alsdann beginnt die Diskussion. Frl. Helene Lange- Berlin, Vorsitzende des Allgemeinen deutschen Lehrerinnen- Vereins, bittet, im Auslande die Lehrer und Lehrerinnen zur Mitarbeit heranzuziehen. Frau Fuchs-Budapest stellt den Anschluß des ungarischen Vereins zum Schutze junger 'Mädchen an den internationalen Verein der Freundinnen junger Mädchen in Aussicht. Geistl. Rat Werthmann- Freiburg i. 58. wünscht die Gründung einer internationalen Liga gegen die Unsittlichkeit. (Beifall.) Pfarrer Sic. We- b e r-M.-Gladba.ch tritt für die Anträge des Pfarrers Burck- hardt ein. Frau Henriette Fürth sagt, in erster Linie müsse man die Erziehung der jungen Mädchen verbessern, für Arbeitsgelegenheit und anständige Bezahlung sorgen. Tas sei auch eins der Mittel gegen den Mädchenhandel. Arbeiter-Bildungsvereine und gewerbliche Organisationen wirkten schon lange in diesem Sinne. Propst r>. d. Goltz Berlin befürworte! die Anträge Burckhcrrdts. Verenger- Paris ist gegen Annahme des Antrages 2, und beantragt Uebermeifung aller Anträge an die einzelnen National- Komitees. Graf Keller ist für Annahme des Antrages.
Zu der Berliner Aeise der ZZurensirhrer.
Wie vorauszusehen war, hat das Scheitern der geplanten Audienz der Burengenerale beim Kaiser überall peinliches Aufsehen hervorgerufen. Man hat allgemein das Gefühl, daß nnserm Kaiser hier eine hochherzige Absicht schlecht gelohn wurde und daß ihm ein Affront widerfahren ist, wo er freudige Dankbarkeit erwarten durfte. Aber gerade in solchen Augenblicken politischer Erregung ist es andererseits doppelt die Pflicht, in ruhiger Weise den inneren Zusammenhang der Tinge zu prüfen und zu erkunden.
Die Audienzfrage dürfte folgende Vorgeschichte haben: Dem Kaiser ist von dem beabsichtigten Besuche der Buren- generale in Berlin Mitteilung erstattet worden, wie dies von jedem Ereignis von politischer Bedeutung pflicht- näßig zu geschehen hat; an diese Mitteilung dürften sich weitere Erörterungen geknüpft haben und hierbei auch geragt worden sein, wie sich die Regierung zu verhalten jätte, falls etwa die Generale um eine Ar.diez bitten ollten. Darauf ist die bekannte Entscheidung gefallen, der Kaiser werde sie empfangen, wenn sie sich durch den englischen Botschafter vorstellen ließen. So war die Angelegenheit von vornherein der englischen Regierung anheim- gegeben, denn selbstredend kann der hiesige englische Botschafter nur solche Personen unserem S-ouverain vorstellen, die seiner, der englischen, Regierung genehm sind.
Ter Burenkommandant Louis W. Botha, ein Neffe des berühmten Generals Botha, der vorgestern abend von Köln kommend in Berlin eingetroffen ist, wurde bei feiner Ankunft von einem Herrn von Loßberg, der an dem Feldzug auf feiten der Buren teilgenommen hatte, erwartet. Ter Kommandant nahm mit seiner Begleitung im Hotel de Russie Wohnung. Tie zahlreichen Besucher, die sich eingefunden hatten, wurden sämtlich abgewiesen mit oer Erklärung, daß der Kommandant heute abend bereits nach Köln zurückreise. Botha hat den Haag, wie aus seiner Umgebung mitgeteilt wird, am Dienstag, 7. d. Mts., mit dem Nachtzug verlassen. Kurz vor seiner Abreise hat er, so behauptei er wenigstens, seinen Oheim gesprochen. Aus der Unterhaltung hat er den Eindruck gewonnen, daß die Generale iu bester Stimmung der Reise nach Berlin entgegensahen und zumal über die Aussicht erfreut waren, den deutschen Kaiser kennen zu lernen. Von irgend welchen Bedenken bezüglich dieser Frage will Herr Botha auch nicht das Geringste wahrgenommen haben.
Tie Stimmung, welche die gestrige halbamtliche Erklärung in England hervorgerufen hat, schildert folgendes Londoner Telegramm: Die Entscheidung Kaiser Wilhelms in Sachen des Empfanges der früheren Burengene- rale wird von allen Organen der englischen öffentlichen Meinung im Interesse des guten Einvernehmens zwischen England und Teutschlaud willkommen geheißen und die vollkommen korrekte Haltung der kaiserlichen Regierung Frankreich und den Vereinigten Staaten zur Nachahmung empfohlen. Tas Verlangen einer kaiserlichen Einladung seitens der Generale wird als eine auf völliger Verkennung der Lage beruhende Dreistigkeit und ihr offenbarer Wunsch einer Umgehung des englischen Botschafters als ein Symptom bezeichnet, das die Gewährung der den Generalen zugedacht gewesenen Verrrauens- stellungen in der Verwaltung der eroberten Republiken unmöglich mache.
Weiter wird uns ans London telegraphiert: Fast alle Morgenblätier beschäftigen sich mit der gestrigen Mitteilung der „Nordd. Allg. Ztg." über den Empfang der Buren- generale. „Taily Telegraph" schreibt zum Schluß eines längeren Artikels: Alle die, welche bessere Beziehungen zwischen den beiden großen Volkern und Forderung der wahren Interessen der Burenführer selbst wünschen, werden ohne Frage froh sein, daß der Empfang der Buren- generale durch den deutschen Kaiser nicht stattfindet. „Daily Chronicle" führt aus, daß die Angelegenheit in dieser Weise entschieden sei, gießt Anlaß zur Befriedigung im Interesse interiracionalen Entgegenkommens. „Standard" sagt, wir hätten zur Ehrung derjenigen, die wir als furchtlose und gewandte Gegner achten gelernt haben, gewünscht, daß die Generale vermieden hätten, sich in die Position zu begeben, in der sie sich jetzt befinden. Die französische Regierung wird sicher her korrekten Haltung des Kaisers folgen und sich.mit einigen schönen wohlwollenden Worten begnügen. Tas wird die Billigung aller vernünftigen Fran- ;osen finden.
Deutsches Reich.
Berlin, 9. Okt- Aus Kabinen wird gemeldet: Beim Kaiser sind zum Vortrag in Cadinen die Minister v. Hammerstein und Studt eingetroffen.
— Tie Fürstin Hohenlohe-Langenburg, die längere Zeit in einem hiesigen Sanatorium weilte, konnte dasselbe, wie die „Germania" meldet, heute nach einer glücklich überstandenen größeren Operation vollständig ge- heilt wieder verlassen.
— Wie ein parlamentarischer Berichterstatter meldet, dürfte der Seniorenkonvent des Reichstages bereits am 15. d- M. zusammentreten, um die mit der zweiten Beratung des Zolltarises im Plenum zusammen


