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10.3.1902 Erstes Blatt
 
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sprechen.

Rechtsanwalt Dr. K i l z e r - Frankfurt a. M. weist die Geschworenen daraus hin, daß sie bezügl. seines Klienten und des Walther zwar die Frage zu prüfen hätten, ob diese am 12. April v. I. den Einbruchsdiebstahl in Okarben begangen hätten, zu welcher Ansicht man nach all den Indizien kommen könne; aber damit sei keines Falles erwiesen, daß Fröber und Walther sich auch der Anstiftung zum Meineid schuldig gemacht hätten. Nach seiner Uebcr- zeugung habe Hentschel keinen Meineid geschworen, Karl Schefer habe das ihm zur Last gelegte Verbrechen zwar zu- ,gestanden, abex erklärt, zu dem Meineid von seinem Vetter bestimmt worden zu sein; damit falle im Fall Hentschel wie im Fall Karl Schefer die Anklage gegen Fröber. Adolf Schefer sei von vornherein bereit gewesen, zu Gunsten der beiden Fröber und Walther einen falschen Eid zu leisten. .Sie Beweisaufnahme habe nicht ergeben, was Fröbel und Walther etwa unternommen hätten, um einen der drei Zeugen zu falschen Aussagen zu bestimmen. Sein Klient jei ein Aufschneider. Wenn er den Einbruchsdiebstahl in Okarben mit allen Einzelheiten wie sie später die An­klageschrift enthiell, schon Wochen vorher genau so schildern konnte, so erklärt sich das einfach daraus, daß Flatow ihm die Art der Ausführung des Einbruchs genau mit- geteill habe. Der Verteidiger bittet die Geschworenen, den Angeklagten von der Anstiftung zum Meineid in allen drei Fällen freizusprechen.

Rechtsanwalt K l a r e n a a r, der Verteidiger des Mallher, schließt sich den Ausführungen Dr. Kilzers an und kritisiert scharf die Aussagen der als Zeugen ver­nommenen Sträflinge. Rechtsanwalt Grünewald weift auf die Aussagen der Sträflinge eingehend, darauf hin, daß man ihren Depositionen gegenüber doch Vorsicht walten lassen müsse. Was die Aussage Hentschels betreffe,

edle Zunft der Pausensänger, mit denen manch' anderer Verein rechnen muß, gänzlich unbelämrt. Unterstützt wurden die fleißigen Mannen durch zwei liebenswürdige, jugendliche D a m c n , einer Sängerin und einer Pianistin, zwei be­

gabter, auf hoher Stufe stehender Schülerinnen Polsters. ird)ont werden. Garantiert chlorfrei. Preis Beide haben mit Ehren bestanden und den fteundlichen Bei-1 Alleiniger Fabrikant I. Gioch in Hanau a. M.

fall vollauf verdient. Dem Verein mit seinem Dirigenten möchten wir schließlich noch zurufenso weiter, Ihr seid aus dem richtigen Wege."

** Schwer geschädigt wurde durch den gelungen <2türm ber Besitzer des Kmematographen auf Oswaldtsgarten, welch' letzterer gestern zum ersten Mal dem Publikum vorgeführt werden sollte. Das Dach wurde durch den Sturm wie in Fetzen gerissen, Bogenlampen und zahlreiche Glühlampen wurden zertrümmert; die vielen Schaulustigen, die sich emge- funden hatten, mußten enttäuscht weggehen, da nicht daran ru denken war, daß eine Vorstellung stattfinden konnte. Es wird einige Tage dauern, bis das Theater wieder hergerichtej sein wird.

* Lollar, 9. März. Bei der am Samstag stattgehabten Verpachtung der Gemeindejagd blieb Ingenieur Gut­mann-Gießen mit Mk. 710. Höchstbietender. Das hiesige GasthausZur Germania" hat ein Frankfurter Restau- rateiw für die Summe von 55 000 Mk. käuflich erworben.

() Selters, 9. März. Um Mitternacht wurde die Einwohnerschaft durch den Ruf:Feuer" aus dem Schlafe geweckt. Die Scheuer des Landwirts Heinrich Walther stand in hellen Flammen. Das Gebäude brannte gänzlich nieder. Mit htapper Not konnte das Rindvieh aus den Stellen gerettet worden.

Darmstadt, 8. März. Die Tochter des Großherzogs, Prinzessin Elisabeth, die vor etwa 6 Wochen zu ihrem Vater kam, reist am 12. oder 13. März wieder zu ihre,

erkennen. t L .

Ter Gerichtshof erließ folgendes Urteil: Adolf Schefer erhielt 1 Jahr 6 Monate Gefängnis, KarlSchefer lJahr3MonateZuchthaus, wor­auf 3 Monate der erlittenen Untersuchungshaft als ver­büßt, in Anrechnung kommen. Tie Angeklagten Fröber und Walther erhielten je 1 I a h r 3 M 0 n a t e Zucht­haus. Gegen sämtliche vier Angeklagte wurde aus dauernde Unfähigkeit, vor Gericht eidlich als Zeuge oder Sachverständiger vernommen zu werden, er­kannt, und außerdem wurden den drei mit Zuchthaus be- traste Angeklagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Tauer von drei Jahren aberkannt. Der Angeklagte Georg Hentschel wurde f r e i g e s pr 0 ch e n und der gegen ihn erlassene Haftbefehl aufgehoben.

Aus Stadt und Kand.

Gießen, 10. März 1902.

auch an jedem Beweggrund, weshalb Hentschel versuchen sollte, zwei junge Burschen, die er näher gar nicht kennte, herauszuschwören. Hentschel habe ebensowenig einen Mein­eid wie einen fahrlässig falschen Eid geleistet. Er bitte die Geschworenen, die wegeir seines Klienten gestellten beiden Schuld fragen zu verneinen. Rechtsanwalt Leun, der Verteidiger des Adolf Schefer, pfaidiert in erster

Linie auf Freisprechung fernes Menten. Sollten fae^Ge­schworenen aber der Ansicht sem, daß ein falscher Eid ge­schworen sei, sv könne man nur zu einem Schuldig kommen wegen fahrlässigen Falscheides. - Rechtsanwalt Hoos, der Verteidiger des Karl Schefer, niadjt die Geschworenen dar­auf aufmerisam, daß fein Klient bei Begehung der ^hat noch nicht 18 Jahre alt gewesen sei, und schon deshalb milder bestraft werden müsse, als sein älterer Vetter.

Tie Plaidoyers waren erst nachmittags um 2.4o Uhr ,u Ende. Nach erfolgter Rechtsbelehrung durch den Vor- itzenden, Landgerichtsrat Sandmann, zogen sich die Geschworenen zu einer dreiviertel Stunden wahrenden Be­ratung zurück, worauf der Obmann Rentner Gr 0 ß-Fried­berg den Wahrspruch verkündet, wonach Adolf und Karl Schefer des Meineides schuldig find. Georg Hentschel wurde weder des Meineids noch des fahr­lässigen Falscheides für schuldig befunden. Bei Fröber und Walther wurden dle Fragen wegen Anstiftung des Adolf Schefer zum Meineid b ejah t, wegen Anstiftung des Karl Schefer verneint.

Staatsanwalt Zimmermann beantragt gegen Adolf Schefer 2 Jahre Gefängnis, gegen Karl Schefer, Fröber und Walther 2 Jahre Zuchthaus, gegen Georg Hentschel auf Freisprechung. Ferner beantragte Staatsanwalt Zim­mermann gegen die vier zu verurteilenden Angeklagten auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren und Unfähigkeit zur Eidesleistung zu

Kraft ganz der Stadtmission, die aus den kleinsten Verhält­nissen heraus §11 einer weitverzweigten Organisation ge­diehen ist. Im Anfang der 90er Jahre wurde der kleine Grundbesitz der Stadtmission durch den Ankauf der Grund­stücke 3, 4 und 5 in der Johanniter Straße vermehrt, und bald erhoben sich neben dem StadtmisfionshauseNeubauten, welche die Buchhandlung, Buchhruckerei, Buchbinderei, den Schriftenverlag, die Kunstanstalt re. in sich aufnahmen. 1892 wurde der Grundstein zur Stadtmissionskirche gelegt und 1895 wurde sie eingeweiht. Der neben der Kirche gelegene Versammlungssaal besitzt 1500 Sitzplätze. Weiterhin liegen das Hospiz und die Zufluchtsstätte für entlassene Straf­gefangene. An der Ostseite erhebt sich das fünfstöckige Ge­schäftshaus, dessen einzelne Abteilungen der Leitung des Pastors Evers unterstehen. Tie Stadtmission unterhält ferner im Norden und Osten der Stadt Berlin mehrere Kapellen, Sonntagsschulen und Hospize; außerdem bestehen zwei Ferienheime im Harz, von beiten das eine für die Angestellten und deren Familien bestimmt ist. Im ganzen sind heute mehr als 50 Stadtmissionare in Thätigkeit.

Stöcker ist von der theologischen Fakultät Greifswald zum Ehr en d 0 k t o!r der Theologie ernannt worden. In der Begründung wird nur auf seine Verdienste um die innere Mission in Berlin Bezug ge­nommen und gesagt, daß er sowohl hierdurch wie durch seine in beredter Weise die reine Lehre des Evangeliums bekennenden Predigten der Kirche sehr genützt hat.

Die Berliner Stadtmission ist ausschließlich auf die christ­liche Liebe und Barmherzigkeit angewiesen. Darauf ge­stützt hat es ihr noch nie an Mitteln gefehlt. An der Stodt- mission nehmen nicht nur die geborenen Berliner Anteil, sondern besonders auch die, die aus allerlei Volk in der Riesenstadt sich zusammen finden und größtenteils das nicht erreichen, was sie in der Hauptstadt erhofft und sich vor­gestellt haben. So ist die Berliner Stadtmi|sion unentbehr­lich geworden. Freilich liegen noch viele Gebiete brach, die aus Mangel an Mitteln bis jetzt nicht haben in Angriff genommen werden können. Auch sie müssen bald betreten werden. Dazu ist aber nötig, daß die Berliner Stadtmission neue Freunde gewinnt, die ein Herz haben für die Not und das Elend, das in der Weltstadt sich aufgehäuft hat. Und wer wollte nicht gerade in der Jubiläumszeit ein Scherflein beisteuern? Gaben nimmt der Pfarrer Stock in Ober- Breidenbach, Post Romrod, entgegen.

Schwurgericht.

P. Gießen, 10. März. '(Schluß der Verhandlung gegen Schefer undGenossen wegen Meineids und Anstiftung dazu.)

Am Samstag Vormittag nahm Staatsanwalt Zimmermann das Wort zur Begründung der Anklage. Die Beweisaufnahme habe klar erwiesen, daß die Ange­klagten Fröber und Walther den Einbruchsdiebstahl am 12. April v. I. ausgeführt hätten. Es sei bewiesen, daß Fröber und Walther an dem fraglichen Abend nach 7 Uhr mit dem Zuge in Okarben pngefommen und daß sie 6 Uhr 41 Min. am Bahnhof in Eschersheim gewesen seien, jedoch den etwa 20 Minuten später von dort nach Okarben gehenden, Zug zur Fahrt dorthin erst benutzten, weil sie sich zweifellos erst vergewissern wollten, ob Flatow sich etwa mit dem gleichen Zuge nach Hause zurückbegeben würde. Wenn aber seststehe, daß Fröber und sein Genosse vor 7 Uhr aus dem Bahnhöfe in Eschersheim gewesen seien, dann könnten sie kurz vor oder nach 7 Uhr die Wirtschaft Hentschel ni der Clauburgstraße verlassen haben. Tamit sei ferner erwiesen, daß der Angeklagte Hentschel einen Meineid geleistet habe. Daß die beiden Schefer meineidig seien, sei handgreiflich. Ter Angeklagte Karl Schefer sei ch geständig, wissentlich falsch geschworen zu haben, und Adolf Schefer sei glatt überführt. Von fahrlässig falsch geschworenen Eiden könne bei beiden ebenso wenig die Rede sein, wie bei dem An­geklagten Hentschel. Ter letztere habe gewußt, daß es nicht kurz vor oder nach 7 Uhr war, als die beiden Fröber und Walther am 12. April seine Wirtschaft verließen. Er habe überdies die Frage, ob er sich in der Zeit nicht irren könne, entschieden verneint. Staatsanwalt Zimmermann erörterte darauf alle Momente der Beweisaufnahme, welche dafür sprechen, daß die beiden Schefer und Hentschel von Fröber und Walther zu dem Verbrechen angesttstet seien und bittet die Geschworenen sämtliche Angeklagte schuldig

räumt. Ueberstand unbedeutend.

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wird zum Kochen selbst der feinsten Wäsche und zum Auswaschen gebraucht. Sie bcfifct so hohe Waschkraft, daß man die damit ge- 1 kochte Wäsche nicht mehr zu reiben braucht, wodurch die Stoffe ge­rn erb en. Garantiert chlorfrei. Preis per Packet 15 Pfg. ' - * .....- ' * 1996

Mutter nach Italien zurück. m

S. Darmstadt, 9. März. Obwohl zu dem von dem Prä­sidenten der Zweiten Kammer veranstalteten Parlamen­tarischen Abend nur Einladungen an die Nliniflerien 2c. ergangen und die Vertreter der Presse nicht eingeladen waren, verstand es ein bester gekleidetes Individuum, unter der falschen Angabe, Vertreter derKöln. Ztg." zu sein, bis in das Zimmer, in welchem sich der Großherzog aushrelt, unbeanstandet vorzudringen. Nur mit Mühe gelang es, den frechen, anscheinend noch angeheiterten Eindringlmg aus den oberen Räumen zu entfernen, und schließlich wurde er so renitent, daß er mit sehr unsanfter Gewall auf die Straße befördert werden mußte. Der Selbstmord des dem ! Füsilier-Regiment Nr. 33 angehörigen Leutnants Paul ^Spitta wird immer rätselhafter, da nach den bisherigen

* Landgerichtsrat Seeger *j*. Am Samstagabend 6^/2 Uhr I Feststellungen ein triftiger Grund, der den beliebten Offizier starb hier der Landgerichtsrat Seeger nach langjährigen, gu bem Schritt bewogen haben kann, nicht vorlag. Er klagte chweren Leiden im 50. Lebensjahre. Mit dem verstorbenen jeit einigen Tagen über Schmerzen in Brust und Rücken, und Landgerichtsrat Seeger ist ein sehr tüchtiger Beamter und ein ^ sich am 6. wegen Schwindelanfällen vom Dienst dis- guter Mensch aus dem Leben geschieden. In der Theorie pensieren. An demselben Vormittag fand ihn der Bursche des Rechts, besonders des Strafrechts, wohlbewandert, wiesen bewußtlos auf dem Sopha seiner Wohnung, Louisenstt. 34, ihn sein überraschend schnell und treffend urteilender Verstand IiegetL Die alsbald herbeigeeilten Aerzte vermuteten Ver- und ein stark ausgeprägter Sinn für das, was recht und billig, giftungssymptome. Am anderen Morgen ist Sp., ohne das auf die Praxis hin. Den frischen, heiteren Mann sah man $ßerou£tfcin wieder erlangt zu haben, im Garnisonlazarett, überall gern, sein freies, offenes Wesen gewann ihm treue wohin er am Abend auf Anordnung des Bataillons- Freunde. Sie alle erfüllte es längst mit banger Sorge, daß xommandeurs gebracht worden war, verschieden., Seine Unr­ein schweres Leiden, das den kräftigen Mann vor einem halben gcbung hatte vorher in keiner Weise ein irgendwie auffälliges Jahre befiel, sich fortwährend verschlimmerte. Mutig hat er Benehmen an ihm bemerkt.

auf feinem Schmerzenslager gegen die tätliche Krankheit ge- Mainz, 8. März. Bischof Heinrich hat am 3. März, kämpft; die opferfreubigfte Pflege konnte ihn nicht retten. am Krönungstage des Papstes, eine Gratulation folgenden Sein Andenken wird.in vielen Herzen lebendig bleiben! Inhalts an den Papst gerichtet:BeimBeginn des fünfund-

** Neubau einer höheren und erweiterten Mädchenschule, zwanzigsten Jahres Deines Pontifieates erfleht der unter- Bei dem Wettbewerb zur Erlangung von Ent w ürf en zeichnete Bischof mit seinem Domkapitel, dem gesamten Klerus für den Neubau einer höheren und erweiterten Mädchenschule unb bem gläubigen Volke der Diözese Dir Glück und Segen )ierselbst waren 104 Entwürfe eingegangen. Das Preis- oon dem Herrn und bittet zu den Füßen Deiner Heiligkeit gericht, welches am 7. und 8. März zusammentrat, beschloß niedergeworfen auf innigste um den apostolischen Segen für einstimmig, den 1. Preis (1500 Mk.) dem Entwurf 11, Kenn- selbst und die ihm anvertraute Herde. Heinrich, Bischof wort:Im besten Licht", Verfasser: Professor Eugen Beck- Dcm Mainz." Am 4. März erhielt der Bischof folgende Karlsruhe, den 2. Preis (1000 Mk.) dem Entwurf 6, Kenn- Antwort vom Kardinalstaatssekretär Rampolla:Der Heilige ivort:Fastnacht", Verfasser: die Architekten Paul Weber- Puter hat die Glück- und Segenswünsche mit Wohlgefallen Leipzig, und Arthur Wern er-Leipzig - Connewitz, den 3. angenommen und gewährt den erbetenen apostolischen Segen. Preis (500 Mk.), dem Entwurf 53, KennwortNordostklasse", | Kardinal Rampolla."

Verfasser: Architekt Alwin G e n s ch e l - Hannover zuzuerkennen - - "" ~

und den Entwurf 28, Kennwort:Vortrefflich", Verfaster: die Qi/ing^)UUvL

Architekten Ferdinand K ö hler und Paul Kr an z-Char- In der Erwiderung auf das Eingesandt über die Ar- lottenburg zum Ankauf zu empfehlen. Wegen öffentlicher beit des Dr. König in unserer Samstagnummer hat sich

Ausstelluna der Entwürfe wird noch Bekanntmachung er- in Zeile 16 ein sinnentstellender Fehler eingeschlichen. Es

aehcn heißt da:Sondern ich bin auch der Ansicht, daß dre

9 - fotaiuiSmeUun«. ®er Kaiser hat folgenden Offi- Frage °°n ^ei^oder tad ober 8« «6 «

zieren die Erlaubnis zur Anlegung ihnen verliehener hessischer E ^w. ®§onm6ei 6 S '

Ordensauszeichnungen erteilt und zwar des Großkreuzes des

Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem dienstthuen- Handel und Verkehr. Volkswirljchasl. den Generaladjutanten, Generalleutnant v. S ch o l l, des

Ritterkreuzes 1. Klasse mit Schwertern desselben Ordens dem Grünberg, 1. März. Fruchtmarkt. (Durchschnitts- Major v. Hofmann im Generalstabe der 33. Division, I preis pro 100 Kilo.) Weizen 16.16 bis 00.00 Mk., Korn 00.00 bis Spa Ritterkreuzes 2 Klasse desselben Ordens dem Oberleut-100.00 Mk., Gerste 13.24 bis 00.00 Mk., Hafer ^08 bis 00,00 Mk., naut L a u t e s ch l ä j e m-"

Regiment Nr. 143, dem Leutnant Mischer un 6. Badischen Frankfurt a. M., 10. März. (Orig.-Telegr. desGießen. Infanterie-Regiment Kaiser Friedrich III. Nr. 114 und dem Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Leutnant Muth er im 7. Badischen ^i5en^

** Kunstverein. In der Gemälde-Ausstellung wird J ^^11^' ^a^r^C^TTG^.50'17.00^Mtt'12.50^bis in dieser Woche wieder ein teilweiser Wechsel der Ge-sMk. 12.75, Weizenmehl 0 Mk. 25.5026.00, 2. Qualität Mk. 23.50 rnälde vorgenommen. Einige Gemälde, die erst 14 Tage bis Mk. 24.00 , 3. Qualität Mk. 21.5022.00, Roggenmehl 0 ausgestellt sind, gefangen schon zur Weitersendung. Auch Mk. 22.5023.00, 1. Qualität Mk. 21.2521.50, Weizenkleie Mk. 8.50 die Kollektion von I. Lip p m an n-Offenback, bleibt nur Ibis Mk. 8.75, Roggenkleie Mk. 9.259.50, Maiskenne Mk. 9.50 noch kurze Zeit ausgestellt. | bis Mk. 10.00, Frankenpfälzer Rieb Mk. 00.00-00.00. Alles per

E.Ch Das 32. Stiftungsfest des Bauer scheu Gesang- fa Frankfurt a.M., 10. März. (Telegr. Orig.-Bericht des Vereins, das gestern in Sterns Saalbau ftattfand, verlief mI,Gieß.Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt­schönster Weise. Der Verein ist bereits als Gutsänger" Ipreise. Zum Verkaufe standen 366 Ochsen, darunter 112 aus bekannt und hat auch gestern seinen alten Ruf befestigt und Oesterreich, 49 Bullen, darunter 2 aus Oesterreich, 763Kühe, Fersen, weitert. K°p°llm-ist°r Polster der seit emigen Wen gtasunb ffinbev, ^37 . Salbe^BU E^unb. gammt den Verein leitet, ist em musikalischer und ungemem tempe= 10Q s^un^ Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 6466 Mk ramentvoller Dirigent, der es nicht nur versteht, korrekt em- 2. Qual. 5961 Alk., 3. Qual. 5457 Mk.; Sutten l.Qual. 54 bis zustudieren, sondern auch die Gabe hat, seine Schaaren mit 56 Mk., 2. Qual. 49-51 M.; Kiihe 1. Qual. 5860 Ack., 2. Qual, sich fortzureißen und was er empfing auf «£« 3u übe. g-g tragen. Gradezu willenlos, und so muß es sein, folgen ihm 12; ^al. 6972 Pfg., Lebendgewicht 4043 Pfg., Schlacht­seine Sänger, da gibt es kein Vorschlägen, kein Nachklappen, gewicht 5860 Pfg., Schafe: 1. Qual. Schlachtgewicht 6264 Pfg., Einsatz, Crescendo, Decrescendo kommen vollkommen zur 2. Qual. 5860 Pfg., 3. Qual. 5052 Pfg.; Schweine 1. Qual. Geltung, das gehauchteste P-ano ist aber io Hat roie ba§ 67 Sebeubgam^t 53 -00Du^^^fg.^e^en,^ Forte-Forte, welches Niemals zum Geschrei ausartet. Ueber Geschäft bei Horiwieh mittelmäßig, bei Kleinvieh gut. Markt: ge* prächtiges Stimmmaterial verfügt der Verein, um eine Anzahl alter bombenfester Sänger schaart sich junges Blut mit quellenden, frischen Stimmen; denBauern" ist die

Ls sei an jenem Abend kurz vor oder nach 7 Uhr gewesen, so müsse man in Betracht ziehen, daß der Begriffkurz vor oder kurz nach einer Stunde" sehr dehnbar sei. Hentschel habe fest geglaubt, es sei so um 7 Uhr herum gewesen und er sei als Zeuge unter Eid verpflichtet ge­wesen, so auszusagen, wie er es gethan habe. ES fehle