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Freitag 1V. Januar LSÄL
153. Jahrgang
Zweites Blatt.
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Gchulstratze 7.
Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße«.
Fernsprcchanschluß Nr. 51.
Nr. 8
Erscheint tSglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'scheu Unwers.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) Nedaktion. Expedition
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GretzenerAMgerW General-Anzeiger " SS
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Amts- und Anzetgeblatt für den Kreis Gießen
U v zeigenteil: Hans Beck.
D. B. Hd.
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Die Zolltarif-
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^ommrssro» des Reichstags hat am 9. ds. Ntts. unterrichtet der Ahg- Gamp zunächst noch nicht einen An-
Volltische Tagesschau.
Noch nicht im Reinen.
dem Vorsitz des Abg. v. Kardorff ihre erste Sitzung ab- gehalten und sich mit der Einteilung der Beratungen beschäftigt. Nach längerer Diskussion wurde auf Antrag des Vorsitzenden beschlossen, die Beratungen mit dem Zolltarif- Gesetz unter Ausschluß des Absatzes 2 betr. die Mindest - zölle für Getreide zu beginnen. — Dem „W. T. B." zufolge wurde ein Antrag Spahn eingebracht, welcher verlangt, daß der Mehrertrag der Zölle zur Versicherung von Witwen und Waisen verwendet werden soll. — Die nächste Sitzung findet am Montagvorwittag statt. Zum Berichterstatter der eingegangenen Petitionen 'wurde der Abg. Speck ernannt. In der gestrigen Sitzung waren Vertreter des Bundesrats nicht anwesend.
Die Zolltarifkommission nimmt sich Zeit. Den Gegnern des Tarifs steht eine starke Mehrheit —Rechte, Zentrum und Nationalliberale — gegenüber, die unter sich bereits zu gewissen vorläufigen Vereinbarungen gelangt zu sein scheint. Die Anträge von freisinniger und sozialdemokratischer Seite auf Veranstaltung einer Generaldiskussion, Beratung zunächst der landwirtschaftlichen (Soz.) oder der Jndustrie- zölle (Freis.) wurden nicht nur glatt abgelehnt, sondern von den Rednern der Mehrheit ziemlich mit den gleichen Argumenten bekämpft, insbesondere, daß es erwünscht sei, die Stellung der Parteien im allgemeinen zu klären. Es wird also znnächst das Zolltarifgesctz beraten werden unter Zurückstellung des Teiles betr. die Mindestzölle für Getreide. Das ist der springende Punkt: Die tariffreundliche Mehrheit ist sich noch nicht einig darüber, in welcher Höhe die Getreidezölle zu normieren sind. Zeit gewonnen, viel gewonnen. Einstweilen hat das Zentrum nur seine Anträge fertig, die Verwendung der Überschüsse aus der Getreidezoll-Erhöhung für eine Witwen- und Waisenversicherung betr. Nicht des Humors entbehrte die besorgte Bemerkung des Abg. Stadthagen (Soz.), ohne Generaldiskussion würden die Verhand- handlungen in die Länge gezogen. Abg. Stadthagen, dieser Spezialist der „Obstruktion", wird noch Gelegenheit genug finden, seine Künste zu entfalten, falls seine Fraktion die Ankündigung, „mit allen Mitteln" den Zolltarif zu verhindern, zur Wahrheit macht.
Ausland.
Paris, 9. Fan. Portugal soll sich bereit erklärt haben, seine dreipro.zentige Anleihe zum halben und seine vierprozentige Anleihe zum vollen Nennwert zu tilgen, wofür bereits die Zustimmung des französischen und des deutschen Komitees erlangt sei. Es ist Aussicht für eine Verständigung behufs Erlangung genügender Garantien vorhanden.
Paris, 9. Jan. Wie aus guter Quelle verlautet, wird Italien den Handelsvertrag mit Deutschland und Oesterreich bis zum Jahre 1904 verlängern.
— Hiesige Blätter verzeichnen das Gerücht, daß die Petersburger Reise deH Fürsten von Montenegro eine poli-
3>ie Heutige Yummer umfaßt 12 Seiten.
Die Reichstagsrede Bülows im Lichte des Auslandes.
Wir haben gestern bereits eine Anzahl von in- und ausländischen Preßstimmen über die letzte Rede des deutschen Reichskanzlers wiedergegeben und wollen heute noch ein paar englische, französische und österreichische Aeußerungen hinzufügen.
Zunächst auS der englischen Presse: Der „Daily Chronicle" sagt: Ehamberlain thut gut, wenn er bei feinen Reden das Ausland aus dem Spiele läßt. Der „Standard" führt aus: Die Deutschen hätten nicht ein Monopol für Patriotismus. Die „Times" veröffentlicht einen Artikel, in dem sie Chamberlain hinsichtlich dessen Auslassungen über das deutsche Heer verteidigt und uachzuweisen sucht, daß Chamberlain nicht beabsichtige, die Gefühle der Deutschen zu verletzen. Sie erklärt weiter, daß die Hinweise Bülows in seiner gestrigen Reichstagsrede auf die betreffenden Auslassungen Chamberlains alle diejenigen, welche freundlichere Beziehungen zwischen dem englischen und deutschen Volke herbeiwünschen, enttäuscht hätten. Die unionistische „Pall Mall Gazette" bedauert den Ton der Rede. Der konservative „Globe" weist darauf hin, daß das Blatt sich beständig bestrebt habe, zu einem freundschaftlichen Einvernehmen der beiden Nationen zu ermutigen, daß aber die Rede des Reichskanzlers hieran vollständig verzweifeln lasse. Seine Sprache sei absichtlich beleidigend für das ganze britische Reich. Die konservative „St. James Gazette" sagt, die Rede brachte die wachsende Erregung zwischen beiden Ländern in eine gefährliche Sphäre. Die gemäßigt-liberale „Westminster Gaz." meint, die allgemeinen Bemerkungen Bülows seien zeitgemäß, sein Rat, fremde Länder ungeschoren zu lassen, sei ausgezeichnet. In dem Artikel heißt es ferner: Wie dankbar wir für die offizielle Zurückweisung der gegen die britische Armee gerichteten Verleumdungen gewesen wären, die solche Entrüstung hervorgerufen, mißbilligen wir doch jeden Versuch, die Unterlassung desselben zu einer weiteren Ursache des Aergernisses zwischen beiden Ländern zu machen. Die radikalen Halfpenny-Blätter zeigen herzliche Freude über die Zurechtweisung, welche Graf Bülow Chamberlain erteilte.
Aus der französischen Presse: Der „Temps" schreibt: Bülow habe als vollendeter Diplomat und Mann von Geist geantwortet. Er habe die Aufklärungen und Entschuldigungen de§ englischen Ministers angenommen, aber gleichzeitig demselben eine Lektion über gute Lebensart erteilt, die umso schneidender wirkte, als sie in freundschaftlichem, kaltblütigem und ein wenig wegwerfenden Ton gehalten war. Auch seine Erklärung bett, die Dreibundfrage war geistreich. Er sagte dem Dreibunde ein langes Leben voraus. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß Graf Bülow Recht hat. Das „Journal des Debats" schreibt über die Chamberlain be- tteffende Stelle in der Rede, die Erklärungen waren zweischneidig ; sie verletzten England und griffen dessen Kolonial- minister am Indem Graf Bülow den von Chamberlain gebrauchten Vergleich als. eine Beleidigung für die deutsche Armee ansah, schloß er sich dem auf dem Kontinent über das Vorgehen Englands im südafrikanischen Kriege gefällten Urteil an und gab Chamberlain eine Lektion über diplomatischen Takt, indem er den Grundsatz aufstellte, daß ein Staatsmann, wenn er seine Politik rechtfertigen wolle, fremde Mächte aus dem Spiel lassen müsse. Neber den die italienisch- sranzösische Annäherung betr. Passus sagt das Blatt, die Frage war nur, ob Italien seine Rechnung bei Deutschland findet, oder ob es mit anderen soviel tanzt, daß schließlich die glückliche Ehe, von der Bülow sprach, gestört werden könne. Die „Libertä" sagt, Graf Bülow habe Chamberlain mit Meisterhand gegeißelt. Die grausame Schärfe Bülows zeigte, wie sehr Chamberlain Deutschland beleidigt habe. Das deutsche Bolk werde die vom englischen Kolonialminister begangene Ungeschicklichkeit nicht verzeihen. „Patrice" hebt den Freiwut und die Entschiedenheit hervor, mit welcher Bülow vor ben Volksvertretern über die heikelsten diplomatischen Angelegenheiten gesprochen, habe nur bemerkt, die Leisetreterei des französischen Ministers des Aeußeren sei nicht geeignet, das Ansehen Frankreichs zu erhöhen.
Aus der österreichischen Presse: Die „N. Fr. Pr." sagt: Eine Erklärung von deutscher Seite bett, die durch die französisch-italienische Tripolis-Entente und die Polen- frage verursachte Verwirrung war sehr erwünscht und muß auch beruhigend wirken. Was insbesondere das deutsch- österreichische Bündnis anbelangt, so ist dasselbe die denkbar feIteste Verbindung. Die Zolloerstimmungen und die polnischen Zwischenepisoden vermögen dasselbe nicht zu lockern. Das „Fremdenblatt" schreibt, Graf Bülow habe zur Charakterisierung des Dreibundes sehr wirkungsvolle Worte gefunden und ihn auch historisch sehr glücklich einzureihen gewußt.
Deutsches Reich.
B e r lin, 9. Jan. Der Kaiser hörte heute die Vorträge des Kriegsministers und des Chefs des Marinekabinetts und empfing hierauf den neuen Gesandten von Peru in Antrittsaudienz.
— Das Kaiserpaar besichtigte beute im Akademie- gebäude das von Professor Hugo Bogel geschaffene große Bild für das Hamburger Rathaus „Der (Senat Hamburgs 1897 betritt die Halle des neuen Rathauses". Später begab sich das Kaiserpaar nach dem Zeughause, um die Burgenausstellung in Augenschein zu nehmen, die der Architekt Bodo Ebhardt im Auftrage des Kaisers zur Wiederherstellung der HochkönigsLurg unternommen hat-
— Gegenüber einer englischen Blättermeldung erfährt die „Dtsch. Tagesztg.", daß über etwaige Kaiserreisen nach England bisher keinerlei Beschlüsse gefaßt worden sind; insbesondere soll von mehrmaligen Reisen bisher nicht die Rede gewesen fein.
— Auch über das Duell in Jena, worüber wir mehrfach berichtet haben, ist dem Kaiser sofort Meldung erstattet worden. Wie wir hören, fyat auf Grund des Vortrages der Monarch persönlich angeordnet, daß ihm über die Einzelheiten der Affaire, den Gang der militär- gerichtlichen Untersuchung usw. fortlaufend Bericht zu erstatten sei
— Zu den durch österreichische Zeitungen verbreiteten Sensationsmeldungen über Verhandlungen zwischen dem Großfürsten Michael von Rußland und dem österreichischen Herrscher, die neue Einverleibungen, Machtausdehnungen und Hoheitsrechte in der Türkei betreffen sollten, erfährt ein hiesiges Blatt auf Grund von Erkundigungen bei der hiesigen türkischen Botschaft, daß diese Nachrichten völlig aus der Luft gegriffen und unwahr sind. (Wir hatten diese Phantasie gleich als solche gekennzeichnet. D. Red.)
— In der heutigen Sitzung des Bundesrats wurde der Entwurf einer Verordnung wegen Beaufsichtigung hessischer und bremischer privater Versicherungs-Unternehmungen den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Dem Ausschußberichte über die. Vorschläge zur Abänderung einiger Bestimmungen der Betriebsordnung für die Haupteisenbahnen Deutschlands, sowie den Ausschußberichten über den Entwurf eines Gesetzes über die Verlegung der deutsch-dänischen Grenze au der Norderau und der Kjärmühlen au wurde die Zustimmung erteilt. Endlich wurde eine Nachweisung der Veränderungen int Grundbesitze des Reiches für das Rechnungsjahr 1900 vorgelegt.
— Neber die Begebung der vom Schatzsekretär gestern im Reichstage, angekündigten Reichs-Anleihe sind bereits Vorverhandlungen mit parlamentarischen Finanzkreisen ein geleitet worden. Von amerikanischen Banken sollen schon vor einigen Monaten dem Frhr. von Thiclmann sehr günstige Angebote gemacht worden sein. In maßgebenden Kreisen soll man jedoch der Ansicht sein, daß sich die Anleihe, über deren Höhe zur Zeit noch nicht Endgültiges feststeht, bei der heutigen Sage des Geldmarktes ohne Schwierigkeiten im Inlande unterbringen lassen werde-
trag auf Einführung einer gleitenden Getreide-, zoll-Skala in der Zolltarif-Kommission des Reichstages einzubringen. Er habe vielmehr vorläufig den Gedanken nur anregen wollen-
— Nach dem heute ausgegebenen preußischen Staatshaushaltsetat für 1902 sind die Einnahmen auf 2 614167 144 Mark, die Ausgaben im Ordinarium auf 2 467 457174 Mark, im Extraordinarium auf 146 709 970, Mark, zusammen ebenfalls auf 2614167144 Mark ver-^ anschlagt-
— Aus dem Etat des preutz. Finanzministeriums ist zu bemerken: Zum Erwerben und zur Erschließung des Umwallungsgeländes der Stadt Posen, erste Rate 4 Millionen- In der Begründung heißt es: Die Mi-^ litärverwaltung willigte in die Er w eiter un g der! Festungswerke ein. Als Dispositionsfonds des Oberpräsidenten zur Beförderung der Befestigung des Deutschtums in den östlichen Provinzen und Schleswig wird eine Million (gegen Vorjahr 400 000 mehr) ausßeworsen. Hierzu wird bemerkt, die den Oberpräsidenten von Posen, Westpreußen und Schlesien zur Verfügung stehenden Mittel bedürfen erheblicher Verstärkung, um gegenüber der verschärften polnischen Agitation das Deutschtum in geeigneter Weise zu stützen- Auch ergab sich die Notwendigkeit, das Verwendungsgebiet des Fonds auf die Provinz Ostpreußen auszudehnen, um den Bemühungen der großpolnischen Agitation, in diese Provinz einzudringen, entgegenzutreten. Das Extraordinarium des Landwirtschaftsetats fordert zur Förderung der Landwirtschaft und Forstwirtschaft 1455 000 Mk-; ferner zur Gewährung eines Darlehns an die Genossenschaft für Viehverwertung in Deutschland behufs Errichtung eines Magerviehhofs in Friedrichsfelde bei Berlin erste Rate Mark 1400000. Zweck ist die Zusammenfassung des bisher örtlich zerstreuten Berliner Magerviehhandels (Pferde, Rindvieh, Schafe, Schweine, Gänse) an einem Ort zum Behuse ausreichender veterrnärpolizeilicher Ueber- wachung, nicht aber Zentralisation despreußischen oder gar deutschen Magerviehhandels. Das gesamte Darlehen wird den Kosten gleich auf 2600000 Mark veranschlagt- — Im Kultusetat des Ordinariums ist eingestellt ein Zuschuß für die Universität Münster, 364842 Mk., da die in Aussicht genommene dortige Akademie durch Angliederung einer rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät zu einer Universität auszugeftalten ist. Für die Universität Münster ist ein Extraordinarium von 77 000 Mk- vorgesehen. Das Extraordinarium des Kultusetats steht zur Untersuchung der Maul- und Klauenseuche 30 000, zum Ankauf eines Gehöftes in Greifswald hierzu 31000 Mk-, zur Bekämpfung der Granulöse 350000 Mk., zu Beihilfen zur Erforschung der Krebskrankheit 10 000 Mk- und zu Versuchen in der Bekämpfung des Typhus 20000 Mark vor.
— Das Zentrum brachte im preuß. Abgeordnetenhause eine Interpellation betr. das Eisenbahnunglück bei Altenbeken ein. Die fr eis. Volkspartei zog ihre Interpellation zurück.
— Eine von der polnischen Landtags fraktion ein gebrachte Interpellation, die Jazdzewski begründen wird, lautet dahin, ob die Staatsregierung in Anbetracht der Schulvorgänge in Wreschen und im öffentlichen Interesse überhaupt für geboten erachtet, die in Landesteilen mit gemischter Bevölkerung in Bezug auf Religionsunterricht getroffenen Anordnungen einer Aend erung zu unterwerfen. Die Jnterpellatton ist von der Zentrumsfraktion unterstützt.
Stuttgart, 9. Jan. In der heutigen Sitzung der Finanzkommission gab die Regierung die Erklärung ab, daß sie den Versuch machen wolle, in dem Abkommen zwischen Württemberg und der Reichspost-Verwaltung bezüglich der Einführung gemeinsamer Postwertzeichen eine Aenderung herbeizusühren. Bekanntlich hat die Mehrheit der Finanzkommission in ihrer letzten Sitzung die Anschauung vertreten, daß die Zustimmung des württembergi- schen Landtages zu diesem Uebereinkommen erforderlich sei, was im Vertrage nicht vorgesehen war.
München, 9. Jan. Der verstorbene Dr. jur. Johannes S ig l war 1839 in Niederbayern geboren. 1867 wurde er Redakteur des „Volksboten". Zwei Jahre später begründete er das „Bayer. Vaterland", das er über 30 Jahre lang redigierte. 1893 wurde er vorn bayrischen Bauernbund im Wahlkreise Kelheim als Kandidat aufgestellt und siegte schon im ersten Wahlgang. Im Reichstage spielte er eine mehr komische Rolle. 1898 fiel der Wahlkreis wieder dem Zentrum zu. Dr. Sigl mußte dann infolge geistiger Erkrankung von der Leitung seines Blattes zurücktreten, wurde entmündigt und ist jetzt seinen Leiden erlegen. Er hatte sich lange Zeit durch seine urwüchsige Grobheit und seinen scharfen Witz einen Namen gemacht. Seit einigen Jahren war jedoch sein Stern erblichen. Zum fruchtbaren Politiker fehlte ihm der sittliche Ernst.


