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9.9.1902 Erstes Blatt
 
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geleitet wurden.

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Telephonischer Kursbericht.

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. 92.80 . 92.10 . 108L5 . 219.40 . 189.60 . 138.50 . 145.10 . 158.50 . 154.90 . 20.60 . 177.25 . 202.00 . 185.00 . 167.70

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P aris, 9. Sept. Das BlattProvoca" berichtet aus Buenos Ayres vom 7. ds.: Die Stadt Bolivar ist durch einen Cyklon völlig zerstört worden. 14 Personen wurden

4,/2°/o Chinesen . . . Electric, ßchuckert , . Nordd. Lloyd . . .

Kreditaktien .... Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . , Berliner Handelsges. . Oesterr. Staatsbahn , . Lombarden . . . . Gotthardbahn .... Laurahütte.....

Bochum ...... Harpener.....

Tendenz: fest.

4o/ü Italien. Rente . . . 41/, % Portugiesen . . . 8°/e Portugiesen.....

1% C. Türken . . . . Türkenlose ...... 4% Griech. Monopol.-Anl. 41/, % äussere Argentiner

Kr-r

Aus Stadt und Kand.

Gießen, den 9. Sept. 1902.

* Personalien. Wie uns telegraphisch aus Darmstadt gemeldet wird, bestätigte der Großherzog den, vom Grafen von Schlitz gen. von Görtz für die 2. evangelische Pfarrstelle zu Schlitz, Dekanat Lauterbach, präsentierten Pfarrverwalter Wilhelm Hotz zu Ober-Gleen.

§§ Versammlung der Postbeamtenvereine. Am Sonntag versammelten sich auf Textors Terrasse die Postunterbeamten-Vereine von Marburg, Wetzlar und Gießen. Die Mitglieder waren ziemlich stark vertreten und bald entwickelte sich in dem großen Saale ein reges Leben. Der Vorsitzende des Gießener Postunterbeaniten-Vereins be­grüßte die beiden Nachbarvereme und hieß sie herzlich will­kommen. Der Vorsitzende der Wetzlarer Vereins brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Der Vorsitzende des Marburger Unterbeamten-Vereins sprach über die Stellung der Post­unterbeamten im öffentlichen Leben. Seine Rede wurde von allen Anwesenden mit Begeisterung ausgenommen. Der ZithervereinAlpenröschen" verkürzte die Stunden dann durch verschiedene schöne Vorträge. Den Schluß bildete ein lustiges Tänzchen und nur allzu früh kam die Stunde, welche die auswärtigen Teilnehmer wieder aus unferem Kreise ent­führte.

* Zur Fleischteuerung. Drei stark besuchte Ver­sammlungen, zwei sozialdemokratische und eine freisinnige, saßten in Nürnberg vorgestern Abend Protestresolu-

dabei getötet, 50 verwundet.

Saloniki, 9. Sept. Bei der im hiesigen Mllitär- Hospital stattgefundenen Aerzte-Sitzung wurde der Chefarzt des Militärspitals, Dr. Mohsin-Bei, von dem Chefarzt des 3. Armeekorps, Skender-Pascha, fälschlich be- z i ch t i g t und st r a f w e i s e in das Militärhospital nach Ueskuab versetzt, und zwar weil aus dem Spital zwei Sttäflinge entflohen waren. Der peinliche Vorfall erregt hier großes Aufsehen.

Washington, 8.Sept. Im Staatsschatz befinden sich gegenwärtig Doll. 573,936,194 Gold, der größte Gold­betrag, der jemals vorhanden war, und, wenn man vom Bestände des russischen Staatsschatzes vor acht Jahren ab­sieht, der größte Goldvorrat, den jemals seit Menschen­gedenken ein Land im Staatsschatz hatte. Der Bestand mehrt sich täglich um 200,000 bis 300,000 Doll., und für die nächste Zett ist eine Abnahme nicht zu erwarten.

Ter Vorsitzende Probst (München) dankte hieran dem Lokalkomttee, der hiesigen Volksbank, sowie den städt. Behörden und der Bürgerschaft der Stadt Kreuznach süv den freundlichen Empfang und sprach auch der Presse Tank aus. Mtt einem dreifachen Hoch aus den Allgemeinen Ver­band und den Anwalt Tr. Crüger wurde gegen HZ/, Uhr mittags der Genossenschaftstag geschlossen.

wodurch sich, durch die Verschiedenartigkeit der Ware, eine Preis­bestimmung sehr schwierig gestaltet.

Köln, 8. Sept. Der Walzdrahtverband beschloß, tvxc die .Köln. Ztg." meldet, in seiner heutigen Sitzung, den Wattdraht- grundpreis im Inland um 10 Mk. für die Tonne für den Verkauf für das vierte Jahresviertel 1902 zu ermäßigen, obgleich der Preis für Halbzeuge nicht herabgesetzt worden ist. .

Portugtcfeu-Aulcihen. In anbetracht der vielen An­fragen, welche bet den Konversionsstellen wegen der Konversion der portugiesischen auswärtigen Schuld einlaufen, scheint es angebracht, ! über die einzelnen Modalitäten, welche sich aus der Abstempelung

tuna von Meist er mrs en, um ote yanowerrer rn ^age zu fetzen, sich die erforderlichen kaufmännischen und tech- mschen Kenntnisse anzueignen. Ein Handwerker, der nicht in jeder Beziehung mit der Zeit mitgehe, könne den Kon­kurrenzkampf nicht bestehen. Wenn ein Handwerker nicht ganz genaue Berechnungen machen könne, dann werde er bei Beteiligung an Submissionen stets benachteiligt werden. Sehr notwendig sei es, daß der Handwerker Kenntnis von der kaufmännischen Buchführung habe. Tas Hauptersorder- nis sei allerdings, daß die Handwerker, wo e£ irgend an­gehe, sich zu Genossenschaften zusammenschließen. Höchst bedauerlich sei es, daß in den Kreisen der Handwerker das Verständnis für das Genossenschaftswesen noch so wenig verbreitet sei. Ter Verband der deutschen Erwerbs- und Wirtschastsgenossenschaften werde vielfach in Handwerker- blättern angegriffen ja sogar lächerlich gemacht, weil der Verband aus dem Boden der Selbsthilfe stehe. Die er­wähnten Blätter seien der Ansicht, nur durch Staatshilfe könne den Handwerkern geholfen werden. Allerdings seien die Handwerkergenossenschaften kein Allheilmittel. Dies habe Schulze-Delitzsch oftmals ausgesprochen. Außerdem follten sich nur lebenskräftige Handwerker zu Genossen- fchasten zusammenschließen Handwerker, die bereits dem Proletariat verfallen seien, können keine erfolgreichen Ge- -nossenschasten bilden. Außerdem dürfen nicht alle mög­lichen Genofsssnschaftsberufe, für die die betreffenden Ge­nossenschaften gar keine Kenntnis haben, gegründet werden. Tie Errichtung von Genossenschaften sei keine finanzielle,, sondern eine persönliche Frage.

Tr. Crüger schloß mit dem Wunsche: Mögen bie Handwerker wieder Vertrauen zur eigenen Alraft gewinnen. Mögen sie bemüht sein, sich selbst zu helfen und nichts von der Unterstützung anderer, auch nichts von der Unter­stützung des Staates zu erwarten, dann werde das Hand­werk wieder zur Blüte gelangen. (Lebhafter Beifall.)

Tie Neuwchl zweier Mttglieder des. engeren Aus­schusses für den verstorbenen Verbandsdirektor Klinker! iBreslau) und dem aus Anlaß der bekannten Vorgänge eusgefchiedenen Verbandsdirektor Barth (München) wurde mittelst Stimmzettel vorgenommen.

Es wurden gewählt: Regierungsrat, Verbandsdirektor Conrad (Speyer) und Verbandsdirektor Jordan (Görlitz).

Alle weiteren Gegenstände wurden von der Tagesord-

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Für die gesamte Redaktion verantwortlich,. I. &: .Curt

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eine Aussprache von den anwesenden Vertretern der Hand­werker-Genossenschaften statt.

Rastatt ersuchte, die Handwerker-Genossenschaften moglrchst zu fördern, da ein wohlhabender Hanbwerker-und Mittel-- stand die Grundpfeiler jedes geordneten Staatswesens seren.

Danach berichtete Direktor H. I ä g e r - Berlin über dre Hilfskässe des Verbandes.' Es konnten 34 Familien mit 8242 Mk. unterstützt werden. 1255 ML wurden älteren Vorstandsmitgliedern als Prämienbeihilfe zur Ruhege^lts^ lasse bewilligt. Seit dem 16jährigen Bestehen d^Kasse sind 72103 Mk. als Unterstützungen und 44 7/0 ML als Prämienbeihilfen zur Auszahlung gekommen Tas vor­handene Vermögen beträgt 179 000 Mk. AnwattTr. Cwvger befürwortete hieraus folgenden Antrag: In Erwägung, daß für die Besserung der Wirtschafts- und Erwevbsverhattnrsse der Gewerbetreibenden aller Art, insbesondere der L-and- merker, die genossenschaftliche Organisation der Beteiligten von der größten Bedeutung ist; in fernerer ErwäMng, daß der Mangel an den nötigen Kenntnissen von der Be­deutung und dem Wesen der genossenschaftlichen Organr- sation, sowie das Fehlen der für die Leitung der Genossen­schaften notwendigen kaufmännischen Fähigketten in den Kreisen der Handwerker sich als ein Hindernis für die wettere Ausbreitung der Genossenschaften und deren sach­gemäße Leitung vielfach gezeigt hat -erttärt der Genoss^- ichaftstag es für ein dringendes Bedürfnis, daß das Ge­nossenschaftswesen und die zu seiner Anwendung in der Praxis erforderlichen Lehrgegenstände in die Lehrpläne aller auf die Fortbildung von Gewerbetreibenden aller Art gerichteten Schulen, Anstalten re. ausgenommen werden." Ter Redner betonte auch die Notwendigkeit der Errich- von Meisterkursen, um die Handwerker in die Lage

4\1% Oesterr. SUberrente 102.10 4% Ungar. Goldrente . . 102.50

Nbie Gefechte fer Besahungdes [°Deni^Üe sich. e^etc verwundet

Koffer Form ?em önterviewec daß er an- "'erung geltend zu 'dlungen bezüglich weil sich bei Be­igaben. Noailles iening ihn darum Botschafter wolle, te dafür, daß sich Wto vertragen, ^^üngere

welche der frühere sdnatzl hielt, ver­ätz er den Tod der chuldete. Er sagte, e Depesche gesandt, , die Angelegenheit die Verläumder zu

ltet, daß der Ge» .ndra so günstig den Kursker Manö- ben mit dem Zaren üngeren Besuch in zum Aufenthalt bis egeben. Auch Gras begleiten.

ident des Abgeord- bei Eröffnung der Loo rin sTemeser ewohntpn Orte, eine i, umdendeutsch- eißigen und patrio­rischen Nation aus­erfüllt, datz \xx Lchlagrootten vom n Meutfchluni sie jt abwendig zu finde sich in der ge­nese zeige, daß die en hätten, daß die , Er fordere die grüder und Palästen

,stantinopel wird -t' Der russische Ge- erbatschew, mehrere Beamte au zgeratschafM für ul at nach n welche unter buh'

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31/a% Reichsanleihe . . 102.60 8°/o do. ... 92.85 81/O/o Konsole .... 102.35 3% do......92.50

872% Hessen .... 100.45 3% Oberhessen . . . 99.50 4% Oesterr. Goldrente . . 103.90

jugendlichen Sängers eine gute Acquisition für unsere Oper ist. Die Partie deS ,Hirten^ sang Frl. Zirn (früher in Elberfeld) als Gast; sie zeigte sich im Besitz einer hübschen und Hellen Soubrettenstimme. Wie der »Kl. Pr/ ge­meldet wird, beabsichttgt Staatsminister Rothe zurück- zutreten, und zwar aus Gesundhettsrücksichten. Wir geben diese Meldung mit allem Vorbehalt wieder.

Hanau 8. Sept. Heute begannen in unserer Gegend

di- Herbstmanöver, die durch bie ®«gabeübun8en «in-1«TeiH4«n iUei« H'ch« geleitet wurden. Infolgedessen gleicht seit gestern unsere mitzuteilen: 1. Tie Veränderungen, welche das Gesetz vom Stadt einem großen KriegSlager, alle Waffengattungen sind 14i 1902 bie porlug. auswärtige Schuld einfuhrt, bestehen

bier einauartiert. Nachdem am Samstag morgen 4 Schwa- I im wesentlichen darin, daß, neben besseren Sicherheiten, an Stelle dränen des hiesigen u-anenregime^ ausgeE waren, be- tagto «M b«

zogen alsbald 13er Husaren und Teile des 27. unb 63. Ar- » un§ beginnenb mit dem 1. Juli 1902. Die Stucke tillerieregiments, sowie Train bie Kavallerie-Kaserne. In ber I roerben berart zusammenlegt, baß 8pEt. Obligationen zur Ausgabe Stabt würben Teile bes 88. Jnf.-Regts. einquattiert, am gelangen. Die Abstempelung erfolgt bis auf weiteres. Die äugen- Abend folgte noch das FMer.Regt von Gersdo-ff 80

päter rückte auch bas vom Brigabeexerzieren bet Darmstabt unb bie mit dieser Abstempelung verbundene Herauszahlung zurückkehrenbe 166. Jnf.-Regt. roteber in sein hiesiges Ka- üOn Zinsen unb Supplements. Wie hervorzuheben ist, betrifft bie ernement ein I Zinsenzahlung bei ben 4proz. unb 4'/zproz. Anleihen lebiglich bie

kleine Mitteilunaen aus Hessen und b e N ! Monate April, Mai, Juni 1902, während die Zinsen für die Monate m Klerne Mitt errungen auv Ve , 1 n Kaufmann Juli, August und September 1902 an ben neuen Stucken haften, Nachbarstaaten. In Wiesbaden ist der Kaufmann ^ähnt, mit Zinslauf vom 1. Juli l. I. ver-

Hugo Menke, Tetthaber ber Mobelfirma Schupp ^sach- werben. Ter Umtausch ber abgestempelten Stucke kann folger fett einigen Tagen verschwunben. Nach einem naturgemäß erst erfolgen, wenn die neuen 3proz. Titel bruckfertig Wortwechsel feuerte in Erfutt am 6. September ber Schneiber- vorliegen. Für bie abgestempelten alten portug. Anleche-Tttel ist

(< 1 w n p:Mpn Wonnlnprirhiifi nur feine Ieinc gesonberte Notiz an ben Bor,en beantragt worben, sodaß m meister tfcanfi Rapp m ann einen Revolverschuß auf s * ken abgestempelten Stücken ebensogut ein börsenmaßiger Handel Stieftochter, Anna Schulze, ab, bie sofort getötet wurde. ftattfinb°en wird, wie vorläufig noch in ben nicht abgestempellen Darauf erschoß sich ber Mörber selbst. In Hannover Stücken. Die Art unb Weise, wie später ber befinitioe Umtausch versuchte ein Kanbibat ber Philosophie seine Geliebte, eine ber abgestempelten Titel in bie neuen 3proz. Titel erfolgt, wird Kapitänsfrau aus K.°h »schieß-n °^°hlt° ab-- fein f- AuId°mh°utig°nW°ch-NE-k.

Ziel unb brachte sich bann selbst einen Schutz in den ästeten: Butter pr.Pfd. 1,10-1,20 Mk., Hühnereier pr. St. 7-8 Pfa., Kopf bei. Er würbe schwer verletzt in em Krankenhaus ge- Z Stck. 0000 Pfg., Gänseeier 0000 Pfg., Erueneier 0OPfg., Käse bracht ___________ vr. Stck. 59 Pf., Käsematte 2 Stck. 00 Pfg., Erbsen pr. Ltter 19 Pfg^

7 -i - ^nsen pr. Liter 32 Pfg., Taubenpr. Paar 0,650,80 Mk., Hühner pr. St.

aiormifrlltoi; 1,00-1,40 Mk., Hahnen pr. Stück 0,600,90 Mk., Enten pr. Stück

2,002,30 mt, Gänse pr. Pfd. 0000 Pfg., Ochsenfleisch vr. Pfund

Chemnitz, 8. Sept. Im benachbarten (Srabenftemer 6676 Pfa., Kuh- und Rindsleiseh pr. Pfund 6064 Pfg., Schweins Walde ist aeftem in ber Nähe ber Ortschaft Grüna ber Guts- fleisch pr. Pfund 70-80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund W;^8e^eln0»bnereiL6 unbetanL'Manu angesall-n

und mit einem Beile bedroht worden. Lohse enttitz ihm die! Stück 0000 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 6,007,00 Mk., Mllch per Waffe unb versetzte ihm bamit einen Hieb über ben Kopf, Liter 18 Pfg. Aepsel per Pfb. 090 Pfg., in Körben 0000 Pfg. worauf er ben Vorfall ber Polizei meldete, welche den Un- Trauben 00-00 Pfg.

bekannten heute morgen in der Nähe des Thatottes tot

auffand. Neues Palais, 9. Sept. Der Kaiser und ber

Di° ^g^ifL'g^d??d°? Ma ^°d°ÄKr°np-.nz b-gab-n sich heute m°rg°n 4UH- nach Sonnen. tote wir gestern telegraphisch meldeten, rn der Person des bürg zu den Manävern.-ick e Rudolf iLirchows

2ie ^amilie^w^hnt noch in Sonneberg, während er vor Stille. Nur bie drei Sohne unb etn L>chwregersokpr gaben einigen Tagen Arbett suchend nach Lauscha gekommen war dem Toten das Geleit. Dem Leichenwagen ^rauf fuhren

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StiaffllMÄn; nr'.r,,! «armer oh iebtaloux

gelaufen" und zum Totschläger geworden ^Nach dem Morde Bremer Hansa-Tampfers "d^densels^' fist em Alaun der hatte er die Flucht ergriffen und war planlos herumgeirrt. Besatzung unter p eft v er dach tr gen Krankh.etts,-Er-i Heute früh kam er durch den Ort Steinach gelaufen^ wo scher nun gen erkraukü Wien

er nach dem Signalement erkannt wurde. Zwei Einwohner Berlin, 9. Sept. Wie ber ^ka^Anz. aus Wreu HnYimPTi sofort die Veriolauna aut'ihren Fahrrädern auf, I meldet, wurde gestern früh die feit drei Wochen ver ÄÄ ® bÄÄe Sw, wt Mißte Russin Elise Diblpow « Men« «4 er feiner Verhaftung gar keinen Widerstand entgegensetzte, gefunden. Dre Lerche war en t kl erd et, doch lagen die

mußte. Jnffolge früherer Vorkbmmnisse er hätte vor ^nsel B e r m u y a, , welche rm Suden des ^mr

nackenv gegeigt - 'o<a er m amersuchunssyasl genommen, noch vulkum^ e^b^e MtNEu.

unglückliche -Opfer des Lustmordes E heute nachmittag unter IN denÄrihgestand ve rse tzt w d

da voraussichtlich noch eine Gegenüberstellung des Mörders mit der Leiche erfolgen soll. Tie Tragik des Geschickes hat es gewoltt, daß vor Jahren der Vater des Mädchens, der in Berlin ein Tischlergeschäft besaß, ebenfalls und zwar von seinem Gesellen ermordet worden ist. Die Mutter ist geistesgestört und befindet sich seit Jahren in einer Irren- Heilanstalt in Berlin. Die Verhandlung gegen den Mörder wttd vor dem Schwurgericht in Meiningen stattfinden.

* Brüssel, 9. Sept. Nach einem Telegramm des hiesigen BlattesChroniqe" aus Vallee be Luchon (Pyrenäen) würbe ber Orbonnanz-Offizier bes Königs ber Belgier, Leutnant Binje, am Fuß des Berges Malabetta

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von einem Bären getötet.

Hinsbeck (Kreis Gelbern), 8. Sept. Durch ein in ber Nacht von Samstag auf Sonntag ausgebrochenes Feuer würbe bas bem württembergischen Stanbesherrn Reichsgrafen von Schaesberg-Thannheim-Krieckenbeck gehörige Schloß Kriecken deck eingeäschett. DemBranbe sinb auch wettvolle Altettümer zum Opfer gefallen.

* Terni (Provinz Perugia), 8. Septbr. Im hiesigen Eisenwerk erfolgte burch Einbringen von Wasser in bie zur Gaserzeugung bienenben Oefen eine Explosion, burch bie bas Gebäube zettrümmett würbe. Zwei Personen würben getötet unb sieben schwer verletzt. |

Zandel un- Verkehr. Uolksloirtschast.

P. Frankfurt a. M., 9. Sept. Die Frankfu r t e r Me s f e verliert von Jahr zu Jahr an Bedeutung, und was den früher so bedeutenden Artikel L e d e r anlangt, ist das Wort Meffe schon längst nicht mehr am Platz, denn das Wenige, meist untergeordnete Ware, was m der Lederhalle zum Lerkau, liegt, ist so unbedeutend und kann kein Blld der Geschäftslage darbielen. Wesentlich be­deutender gestaltete sich der V e r k e h r i n b e n H o m misl i o n s ° lagern m der vergangenen Woche, hier wurde von Ledern­händlern das paffende an Ware schon eingekauit und durste daher am gestrigen Tage die bessere Ware schon meist m zweite Hand übergegangen fein. Wie in anderer Beziehung kann daher diese Messe auch nicht mehr wie früher preisbestimmend wirken, die besseren Trierer Wildkuhleder, früher der Hauptarnkel, wird yeute meist nicht mehr an den hiesigen Markt gebracht, sondern schon sehr viel von Trier aus direkt an die yandler versandt, die Preise dieser guten, mit reiher Eichenlohe gegerbten Leder sind hoch und werden voraussichtlich in nächster Zett nicht welchen. Am meisten am Markt sind die mit Extrakten gegerbten norddeutschen ^abri ate, welche je nach Oalität sozusagen zu allen Preisen erhälllich sind,

tionen gegen die Fleischteuerung.

Darmstadt, 8. Sept. Wie Darmstädter Blätter melden, ist von der hiesigen Bürgermeisterei die Liste der bei der be­vorstehenden Landtagswahl stimmberechtigten Urwähler für den Stadtbezirk Darmstadt ohne Bessungen nunmehr aufgestellt worden. Die Zahl der Stimmberechtigten, welche bei der Wahl von 1896 7555 be­tragen hatte, ist nach dieser Liste inzwischen auf 8850, also um etwa 1300, gestiegen. Die Saison des Hoftheaters murde heute abend mit Richard WagnersTannhäuser" eröffnet. Die Titelpattie fang der neue Vertreter des Helden­tenorfaches, Herr Speernann, dessen erstes Auftreten die Aeberzeugung gewinnen ließ, daß das Engagement des noch