Ausgabe 
9.6.1902 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 13»

<hrf*et»t täglich außer Sonntags.

D«n Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Vesfischrn Landwirt die Gießener ZamMen.

Rätter viermal in der

Woche beigelegtr Rotationsdruck u. Ver­tag der Brüh l'schen Univers.-Buch-u.Stem- druckeret<Pietsch Erben') Nedaktio«, Spedition und Druckerei:

Echalstraße 7.

Ldreffe für Depeschen:

Anzeiger Gießen, yenrsprrchanschluß Nr. 51. WMwm

Montag 9. Juni

15». Jahrgang

Zweites Blatt.

S2

«ezugSpretS, monatuch7b Ps., viertel­jährlich Mk. 2.20; durchs Aohole- u. Zweigstellen, monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2. viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für me Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. ZetlenpretS: lokal 12 Pf^ auswärts 20 Pfg.

Verantwortlich: für den polit u. allgem. Teil: P. Witiko: für .Stadt und ficmb" und Genchtssaal":R.Ditt- mann; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

GietzenerAnzeiger

M General-Anzeiger w *

Amis- und Anzeigeblatt für den Meis Eichen

Ale Heutige Dummer umfaßt 12 Seite».

Politische Tagesschau.

Die Reform des hessischen Wahlrechts, bte tief in unser ganzes Derfa.ssungsleben emfchneidet, steht z. A. vor dem hessischen Landtag zur Verhandlung. Von großer Wichtigkeit ist AjrLikel 4, der das direkte! Wahlrecht einführt. Artikel 6 legt die Voraussetzungen für oie Ausübung des Wahlrechts fest. Nach dem bisheri­gen Recht war bekanntlich stimmberechtigt:

Jeder wenigstens 25 Jahre alte männliche Hesse, welcher in keinem fremden Unterthcm en verband steht, wenigstens drei Jahre in Hessen wohnt, und seit Anfang des Rechnungsjahres, in welchem die Wahl stattfindet, zu einer direkten Staatssteuer herangezogen oder, wenn dies nicht der Fall, kommunalsteuerpflichtig ist."

Nach dem neuen Entwurf soll stimmberechtigt sein: ,Leder wenigstens 25 Jahre alte männliche Hesse, welcher wenigstens drei Jahre in Hessen wohnt und wenigstens seit drei Jahren bte hessische Staatsangehörig­keit besitzt, auch seit Anfang oes Rechnungsjahres, in welchem die Wahl stattfinoet, zu einer direkten Staats­oder Gemeindesteeuer herangezogen ist."

Der Entwurf läßt also die Bestimmung fallen, daß der Wähler in keinem fremden Unterthanenverbande stehen darf, verlangt aber zusätzlich neben dem seitherigen Er- Lordernis der mindestens dreijährigen Ansässigkeit in Hessen noch den mindestens dreijährigen Besitz der hessi­schen Staatsangehörigkeit und verlangt ferner, daß nicht eine Kommunalsteuerpflicht genügt, daß vielmehr eine Heranziehung vorliegen müsse. Die Mehrheit des Aus­schusses hält an dem 25. Lebensjahre und an der hessi­schen Staatsangehörigkeit fest, zumal auch bei Wahlen zum Reichstag die Vollendung dieses Lebensjahres ge­fordert wird; weniger Gewicht wird auf die Voraussetzung einer dreijährigen Staatsangehörigkeit gelegt, vielmehr eirte einjährige Zugehörigkeit zum hessischen Staats-Ver­band als genügend betrachtet. Die getadelte Bestimmung, daß erwachsene Haussöhne, die mit ihren Eltern einen gemeinsamen Haushalt führen und deshalb nicht steuer­pflichtig sind, vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, füllt für die Folge weg. Zu Art. 7, der die Ausübung des Wahlrechts von weiteren Bedingungen abhängig macht, be­antragt der Ausschuß, daß die Mitglieder der Ersten Kammer bei Wahlen zur Zweiten Kammer nicht teilnehmen dürfen, und daß die Steuerrückstandsllausel sich auf nicht mehr als zwei Ziele erstreckt.

Preußisches Abgeordnetenhaus.

Vor Eintritt in die Tagesordnung wird ein Schreiben bes Ministerpräsidenten verlesen, in dem es heißt, die Re­gierung lege nur nody auf Verabschiedung der Polen- Vorlage und des Fleischbeschaugesetzes in dieser Tagung Wert. Wünschenswert sei auch die (Äledigung der lex Adickes und des Gesetzentwurfes über die Abänderung des Allgemeinen Berggesetzes. Ter Schluß des Landtages sei für den 14. d. M. in Aussicht genommen. Hierauf wird ote Polenvorlage ohne Debatte in dritter Lesung angenom- miu. Ein Antrag der Polen auf namentliche Abstimmung wurde abgelehnt. Das Haus nimmt sodann die Vorlage be­treffend die Abänderung einzelner Bestimmungen des All­gemeinen Berggesetzes vom 24. Juni 1865 ncuf), dem Vorschläge der Kommission an, beriet die Nachweisungen über die zur ErrichtunglandwirtschaftlicherGe- tr e id e l a g e r h ä u s e r bis Ende 1901 bewilligten und verwendeten Beträge und erledigt eine Reche Petitionen.

Dach dem Kriege.

Ter englische Kriegsminister sandte im Namen der Regierung an Lord Kitchener ein Telegramm, um ihm im Namen der Regierung für seine Energie, Gewandt­heit und Geduld, wovon er während des Krieges so viele Beweise gegebep habe, zu beglückwünschen. Die Regierung dankt in demselben Telegramm den Truppen für die ge­leisteten Dienste. Kitchener sprach hierauf telegraphisch im Namen der Truppen und seinem eigenen Namen seinen Dank aus. Er telegraphierte gleichzeitig aus Pretoria: Die Uebergabe der Buren nimmt durchaus befriedi- ^nden Fortgang. In Middelburg (Transvaal) legten 440 Mann die Waffen nieder, lieferten ein Pompongeschütz mit der Munition aus und gaben auch das Versteck einer Haubitze und eines Maxim-Geschützes an. In Standerton legten 289, in der Kapkolonie 255 Mann, unter letzteren 219 Ausständische, die Waffen nieder. Reuters Bureau mel­det aus Pretoria vom 7. Juni: Der ganze Stab der Trans­vaal-Regierung, deren letzter Sitz Rhenosterkop war, er­gab sich mit 50 Mann Bedeckung. Tie Uebergabe der Buren in Standerton am 5. und 6. Juni wurde von Louis Botha beaufsichtigt und ging in vollkommener Ordnung und militärischer Präzision vor sich. Hamllton drückte in einer kurzen Ansprache ldie Bewunderung aus) welche die ganze britische Nation für den von den Bu­ren gewaltigenKamps fühle und sprach die Hoffnung aus, daß die Burghers getreue Unterthanen des Königs werden. Ferner meldet Reuter aus Wolvehoek vom 5. Juni: Van NieterkS und van der Merves Kom­mandos ergaben sich General Elliot, der ihnen mit seinem Stabe entgegenging, und sie in freiem Felde in der Nähe von der Vredestirt-Station traf. Elliot gab den Buren in einer Ansprache Erklärungen über die Art, wie zunächst für ihren und ihrer Familien Unterhalt gesorgt würde und ritt dann mit Dewet nach der Station, wo die Buveu, die zu Merde waren, die Waffen niederlegten. Es

ergaben sich 185 Mann mit 157 Gewehren. Der General verlas ein Telegramm des Königs, in dem dieser den Buren eine glückliche Zukunft wünscht.

Nach einer Londoner Depesche soll die Kapitulation einiger irregulärer Burenscharen, die in Deveeniging nicht vertreten waren, und deshalb die Kämpfe noch fortsetzten, unmittelbar bevorstehen. Als der Friede abgeschlossen wurde, sollen die Buren ungefähr 7000 Mann noch im Felde gehabt haben. Nach den bisherigen Kapitulationen würden danach noch gegen 5000 Mann übrig bleiben, die noch unter Waffen stehen. Obgleich diese Mann­schaften weit zerstreut sind, erwartet man doch, daß sie Mitte nächster Woche nach den verschiedenen Lagern ge­bracht sein werden. Die englischen Truppen müssen solange auf ihren Posten verharren, danach soll ein großer Teil nach England zurückgeschickt werden. General French wird bald nach England zurückkehren. Kitchener meldet endlich vom 8. d. M.: Die Entwaffnung vollzieht sich in be­friedigender Weise. Am 7. wurden 1986 Gewehre über­geben. Im ganzen beträgt die Zahl derselben 4342. Aus Klerksdorp meldet Reuter: General Liebenberg ergab sich am 7. mit 470 Mann.

Schalk Burger besuchte das Konzentrationslager und ermahnte die BUrghers, sich in die Lage zu schicken, das Vergangene zu vergessen und zu vergebe n, den Uebergabebedingungen gemäß zu handeln und zum Wohle Südafrikas zu wirken.

Am gestrigen Sonntage haben sowohl in London wie in Pretoria Dankgottesdienste stattgefunden. Der in der St. Pauls Kathedrale zu London gefeierte Dank­gottesdienst machte großen Eindruck. Die Mitglieder der königlichen Familie waren sämtlich zugegen. Den Schluß des Gottesdienstes bildete der Gesang des LiedesNun danket alle Gott" und der Nationalhymne. In Pretoria nahmen an dem Gottesdienst Kitchener, 6000 englische Soldaten und eine große Anzahl Burghers teil. Kitchener brachte ein Hoch auf den König auA

Deutsches Keich.

Berlin, 8. Jnni. Der Kaiser und die Kaiserin trafen heute morgen von Lang feiler bei Danzig, wo der Kaiser gestern abend im Leibhusaren-Kasino zu einer Tafel erschienen war, hier wieder ein.

Der New-Yorker Anwalt Holli hatte heute eine Unterredung mit dem Kaiser im Schloß, die Stunde währte. Der Kaiser unterhielt sich über amerikanische An­gelegenheiten und über die verschiedenen internen amerikanischen Fragen. Der Ausstellung in St. Louis 1904 brachte der Kaiser großes Interesse entgegen und in wohlwollenden Worten gab er der Hoffnung Ausdruck, daß Deutschland auch auf dieser Exposition nicht nur mit seinen Erzeugnissen ehren­voll vertreten sein, sondern auch viele hervorragende Ver­treter nach St. Louis entsenden werde.-

DerPost" zufolge ist die Blättermeldung, der Kaiser werde die Königin Wilhelmina am 10. d. M. in Wesel begrüßen und zu ihrer Wiederherstellung beglück­wünschen, unbegründet.

Ueber den Todesfall, der sich in dieser Woche auf dem Döberitzer Uebungsgelände zugetragen hat, ist vom Kaiser Bericht eingefordert worden. Der Gefreite Zenker iff mit großen militärischen Ehren in Storkow be­erdigt worden.

Aus Ko bürg wird mitgeteilt: Die geschiedene Großherzogin von Hessen begibt sich Ende dieses Monats auf einige Zeit nach Langenschwalbach im Taunus. Auf der Fahrt nach England zu den Krö­nungsfestlichkeiten trifft demnächst das rumänische Thronfolgerpaar hier ein, dem sich allein die Prin­zessin Beatrice von Koburg-Gotha auf der Reise dorthin anschließen wird.

Der Chef des Adnnralstabes der Marine, Vize- Admirals v. Dieterich hat, wie von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, sein Abschiedsgesuch eingereicht und be­reits einen Urlaub angetreten.

Zu den gesetzgeberischen Vorlagen, die den preuß. Landtag in seiner nächsten Tagung beschäftigen werden, dürste auch eine Vorlage betreffend das landesherrliche Reg­lement über die Landestrauer gehören, die schon für diese Tagung in Aussicht stand. Die Initiative zu dem gesetz­geberischen Vorgehen rührt vom Kaiser selbst her, der an­läßlich der Beschwerden aus den Kreisen des Erwerbslebens über die letztmalige Anwendung jenes Reglements eine Prü­fung der Frage angeordnet hat, wie, unbeschadet der Zweck­bestimmung jenes Reglements, dadurch nicht unbedingt ge­botene Schädigungen und Belästigungen der Erwerbsthätig- keit vermieden werden können. Diese Prüfung hat zu einem positiven Ergebnis geführt.

In derDtsch. Tagesztg." veröffentlicht der Vor­stand des Bundes der Landwirte einen Aufruf, der sich mit der Frage der Brüsseler Konvention beschäftigt und dem eine Abhandlung überdie Zukunst des deutschen Rübenbaues im Hinblick auf die Brüsseler Konvention" beigefügt ist. In dieser Abhandlung werden die Vorgeschichte der Konvention, deren wesentlicher Inhalt, die Verhandlungen der Zuckerkommission des Reichstages, sowie die möglichen Folgen der Ablehnung der Konvention im Plenum erwähnt und der Ansicht Ausdruck gegeben, daß die Ablehnung der Konvention für den deutschen Rübenbau unter allen Um­

ständen das kleinere Uebel sei. In dem Aufruf werden die Landwirte ersucht, falls sie den in der Abhandlung ent­wickelten Ansichten beistimmen, sofort an die Vertreter ihrer Wahlkreise die Nachricht gelangen zu lassen, daß die rüben­bauende Landwirtschaft die Ablehnung der Brüsseler Kon­vention verlangt. DieDtsch. Tagesztg." fügt noch hinzu, es dürfe von den Parteien der Rechten mit Sicherheit er­wartet werden, daß sie für die Ablehnung der Konvention stimmen werden.

DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Die Königin der Niederlande beauftragte die hiesige niederländische Gesandtschaft, den verbindlichsten Dank der Königin aus­zusprechen für die zahlreichen herzlichen Kundgebungen auf­richtiger Teilnahme, die der Gesandtschaft aus allen Kreisen anläßlich der schweren Krankheit der Königin entgegengebracht worden sind.

Der deutsche Ausschuß für Wohlfahrts­pflege auf dem Lande hat besondere Ermittelungen darüber eingeleitet, in welchem Umfange die bäuerliche Bevölkerung Deutschlands noch für die Rekrutirung der deutschen Handelsflotte in Betracht kommt, wie weit insbesondere der Seemannsberuf als Saison- oder Neben­beruf der Inhaber landwirtschaftlicher Kleinbetriebe und als zeitweiliger Beruf des bäuerlichen Nachwuchses, der Hoferben und der jüngeren Söhne gegenwärtig vorkommt und welche Folgen für das wirtschaftliche Gedeihen und das geistige Leben der landwirtschaftlichen Küsten evölkerung dieser Nebenberuf hat. Der Ausschuß ist dabei auch von dem Gedanken ge­leitet worden, daß es wirtschaftlich von hohem Werte fei, zu prüfen, wie weit durch den Nebenerwerb auf dem Meere ein­zelne Teile der Landwirtschaft rentabel bleiben und ihr für die Zukunft Personen erhalten werden können, die ihr ohne diesen Nebenerwerb unwiederbringlich an die Industrie und die Großstädte verloren gehen würden.

Sibylleuort, 9. Juni. Ein Bulletin ist gestern abend nicht erschienen, weil das Besinden des Königs unverändert ist. Die Situation ist nach wie vor ernst.

Ausland.

London, 7. Juni. Der Bericht des zur Prüfung der Bestimmungen über das militärische Erziehungswesen einge­setzten Ausschusses ist heute veröffentlicht worden. Der Aus­schuß kommt zu dem Schluß, die einzige Möglichkeit einer Verbesserung des militärischen Erziehungswesens und damit einer Erhöhung der Wehrkraft liege in einem ehrlichen Beförderungssystem nach Verdienst, nicht nach dem Dienstalter. Mittelmäßigkeit dürfe nicht die Oberhand haben, während ein Beweis von Fähigkeit keine Anerkennung finde.

Amsterdam, 7. Juni. Die Königin hat den Vizead­miral Zegers Veeckens beauftragt, den Deutschen Kaiser bei dessen Reise nach der Rheinprovinz in ihrem Namen zu begrüßen.

Paris, 7. Juni. DerAgence Havas" zufolge verlautet, die Erklärung, welche das neue Ministerium im Parla­ment abgeben wird, werde die Notwendigkeit von Erspar­nissen und von Reformen zum Zwecke der Herstellung des Gleichgewichts im Budget betonen. Ferner werde das Mini­sterium erklären: Die Regierung ist entschlossen, Reformen im Budget vorzunehmen, die eine gerechtere Verteilung der Steuern ermöglichen. Die Regierung wünscht eine Erleichterung der Militärlasten, die das Land schwer bedrückten; das neue Vereinsgesetz wird ohne Herausforderung, aber ohne Schwäche zur Anwendung ge­bracht werden.

Die Ernennung des neuen Justizministers Valle dürfte bereits innerhalb 48 Stunden ihre Früchte in der Angelegenheit Humbert tragen. Die Sicherheitspolizei läßt durchblicken, daß sie auf der Spur der Familie Hum­bert ist und daß die Verhaftung von 2 Mitgliedern derselben beoorstehe.

Rom, 8. Juni. Die Referenten der Kommission für den Kolonial-Etat, Franchetti und Borsarelli, forderten den Minister des Aeußern Prinetti, weil dieser geäußert hatte:Die Kommission benahm sich mir gegenüber in schändlicher Weise!" Von dem Kammerpräsidenten über diese Aeußerung um eine Erklärung gebeten, erwiderte Prinetti: Ich habe es gesagt und bestätige es. Ich bin bereit, zehn Duelle, wenn nötig, anzunehmen." Heute Nachmittag sechs Uhr fand das Duell zwischen Prinetti und dem Abg. Franchetti statt. Letzterer wurde leicht am Ohr verletzt. Nach dem Duell versöhnten sich die Gegner.

Wie aus Palermo berichtet wird, beabsichtigt der Zar, mit seinen Töchtern auf einige Zeit nach Sizilien zu kommen, da das dortige Klima ihm ärztlich empfohlen worden ist. Eine Villa soll bereits angekauft worden sein.

Petersburg, 7. Juni. Wie nunmehr endgiltig feststeht, begiebt sich der Zar Anfangs August nach Reval, um den am 4. August dort eintreffenden Kaiser Wilhelm zu empfangen und mit ihm den Marine-Manövern beizuwohnen. Nach der Niederkunft der Zarin begiebt sich der Zar zu den großen Manövern nach KurSk.